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INFOS DES TAGES (MONTAG, 2. JULI 2018)

02.07.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MONTAG, 2. JULI 2018)

NEU IN UNSERER WEBSEITE: DIE JUBILÄEN JULI 2018 SIND ONLINE!

25.7. Corneliu MURGU wird 70

Er begann seine Ausbildung zum Sänger in Rumänien und ging dann zu weiteren Studien nach Italien, wo er diese am Konservatorium von Florenz und bei Marcello del Monaco in Treviso fortsetzte. 1977 wurde er zweiter Preisträger beim Gesangwettbewerb von Vercelli, 1978 gewann er den Concours von Treviso. Es kam in der Folgezeit zu einer großen internationalen Karriere des Sängers mit Auftritten an der Staatsoper von Wien (wo er 1978 als Antrittsrolle den Turiddu in »Cavalleria rusticana« sang und bis 2003 in insgesamt 78 Vorstellungen auch den Cavaradossi in »Tosca«, den Arturo in »Lucia di Lammermoor«, den Luigi in Puccinis »Il Tabarro«, den Riccardo in Verdis »Un ballo in maschera«, die Titelrolle in »Andrea Chénier« von Giordano, den Macduff in Verdis »Macbeth«, den Pinkerton in »Madame Butterfly«, den Radames in »Aida«, den Des Grieux in Puccinis »Manon Lescaut« und den Canio im »Bajazzo« sang), an der Deutschen Oper Berlin, an den Staatsopern von München, Stuttgart und Hamburg, an den Opernhäusern von Köln, Frankfurt a.M. und Zürich, am Staatstheater von Wiesbaden, am Opernhaus von Graz, an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg und am Theater von Linz (Donau).

ZU DEN GEBURTSTAGEN JULI 2018

IN MEMORIAM-GEBURTSTAGE

12.7. Yoko WATANABE: 65. Geburtstag

 Nach voraufgegangenem Studium erwarb sie an der Universität von Tokio das Klavier- wie das Gesangsdiplom. Sie studierte dann während drei Jahren in der Opernschule der Mailänder Scala (wobei sie dort im Mai 1978 semiprofessionell als Donna Anna im »Don Giovanni« debütierte). 1978 gewann sie in Italien die Gesangwettbewerbe von Treviso und Adria. Darauf kam es im Herbst 1978 zu ihrem offiziellen Bühnendebüt am Teatro Comunale von Treviso in der Partie der Nedda im »Bajazzo« von Leoncavallo. 1980 hatte sie einen ersten großen Erfolg am Stadttheater von Basel. Sie blieb in Italien und konnte von dort aus eine internationale Karriere auf der Bühne zur Entfaltung bringen. Ihre große Rolle war die Titelfigur in Puccinis »Madame Butterfly«…

ZU DEN IN MEMORIAM-GEBURTSTAGEN

TODESFÄLLE – STAND JULI 2018

Kristine CIESINSKI ist am 9.6.2018 im Grand Teton National Park tödlich verunglückt

Geboren am 5. Juli 1952 in Wilmington; sie studierte an der Boston University (School of Fine Arts) bis 1974 und erwarb dort ihr Diplom. 1977 nahm sie an einem Sommerkurs am Salzburger Mozarteum teil; sie war weiter Schülerin der amerikanischen Pädagogen Robert Todd Duncan, Margaret Harshaw und Michael Warren. 1977 gewann sie den internationalen Gesangwettbewerb von Genf und einen Concours in Salzburg, 1978 einen Wettbewerb der New Yorker Metropolitan Oper. 1979-81 war sie am Landestheater Salzburg verpflichtet, seit 1985 Mitglied des Stadttheaters von Bremen. Bei den Salzburger Festspielen sang sie 1980 die Isabella in der Oper »Karl V.« von Krenek in einer konzertanten Aufführung des Werks. In der Saison 1983-84 hatte sie große Erfolge als Titelheldin in der Richard Strauss-Oper »Salome», zuerst in Milwaukee, dann bei der Canadian Opera Company Toronto….

ZU DEN TODESFÄLLEN

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BETREFF: ALAGNA-ABSAGE IN BAYREUTH

Piotr Beczala wird hohnlachen

Es klingt ein wenig affektiert, aber wenn man für den Online Merker Interviews machen darf, passiert es schon, dass man über einen Welttenor nach dem anderen stolpert. Und interessanterweise war Lohengrin oft das Thema.

Piotr Beczala sprach ich gleich nach seinem Dresdener Triumph – und musste natürlich auch nach Bayreuth fragen. Und da war der Künstler begreiflicherweise verstimmt, denn es hieß schon, dass man dort auf die Netrebko hoffte, während von ihm nicht die Rede war. Da bohrt man besser nicht nach, aber dass es ein Stachel im Fleisch ist, kann man sich vorstellen.

Roberto Alagna habe ich anlässlich seines Wiener „Troubadour“ gesprochen, und er hat mir ausführlich erzählt, wie Thielemann und Katharina Wagner ihn mit Anrufen bombardiert und bekniet hätten, den Lohengrin zu singen. Seither habe er den „Score“ (ich nehme an, einen Klavierauszug) immer bei sich, die Rolle sei nicht so schwierig, er habe längere und schwerere gesungen, es gehe eher um die deutsche Sprache. Aber Aleksandra könne ihm da helfen… Von der Netrebko als Elsa war nicht mehr die Rede, und Alagna erwähnte, dass er seiner Gattin Aleksandra Kurzak die Rolle ohne weiteres zutraute. Nun, Bayreuth tat das offenbar nicht, man verpflichtete die bewährte Anja Harteros. Ich würde wetten, aber wer hielte dagegen, mit Aleksandra an seiner Seite hieße der diesjährige Bayreuther Lohengrin doch Alagna…

Andreas Schager hat vom Lohengrin gesprochen, er plant ihn erstmals für Wien Ende Oktober. Da er in Bezug auf den Stolzing, den er auch einmal vor hat, bemerkte, solche Rollen schüttle man nicht aus dem Ärmel, hat er den Schwanenritter wohl noch nicht dermaßen „fertig“, dass er hier für die Bayreuther Premiere am 25. Juli in die Rolle „köpfeln“ würde.

Ja, Klaus Florian Vogt wäre da, aber der ist als Stolzing ausreichend beschäftigt. Will Bayreuth sich nicht blamieren und nicht mit einem „zweiten“ Namen kommen, bliebe Katharina Wagner wohl nur eines übrig: Vor Jonas Kaufmann und Nikolaus Bachler auf den Knien zu rutschen, den Tenor von den Münchner Opernfestspielen (er soll neben dem Parsifal noch den Siegmund singen) loszueisen und an den Grünen Hügel zu holen. Aber auch das ist schwer vorstellbar.

Kurz, man möchte nicht in der Haut der Intendantin und des Dirigenten stecken. Dass sie Alagnas Angebot (wie Manuel Brug schreibt), den Lohengrin 2019 in Bayreuth zu singen, annehmen werden, kann ich mir übrigens nicht vorstellen. Ist eine Absage drei Wochen vor der Premiere schon ein Skandal – dann ins nächste Jahr zu vertrösten, das ist blanker Hohn.

Und Piotr Beczala? Der hätte im Juli „nur“ eine Luisa Miller in Barcelona vor. Da wäre ein Bayreuth-Debut schon g’schmackiger. Aber als Notnagel? Ich kann mir vorstellen, dass er hohnlachen würde, wenn man wagte, an ihn mit dieser Frage heranzutreten.

Renate Wagner

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SEEFESTSPIELE MÖRBISCH: GESPRÄCH MIT PETER EDELMANN (Online-Merker-Galerie – 30.6.2018)

Moderation: Elena Habermann

Univ. Prof. Peter Edelmann ist der neue künstlerische Direktor der Seefestspiele Mörbisch, den Titel Intendant schätzt er nicht so wirklich.


Melanie Hollyday und Peter Edelmann vor dem Mariza-Plakat. Foto: Herta Haider

Er war eher überrascht, als er nach der Ablöse des nach dem Hearing  Erstgereihten plötzlich als ursprünglich Zweitgereihter zur Leitung der Seefestspiele Mörbisch berufen wurde. Entscheidend war wohl, das sich manche Ideen des Erstgereihten nach Ansicht der Verantwortungsträger nicht verwirklichen ließen und er, Peter Edelmann, doch die vernünftigeren, besser zu Mörbisch passenden Konzepte einbrachte.

So entstand die Idee zur „Gräfin Mariza“,  gut passend auch zur nahen ungarischen Grenze. Ab dieser Ernennung wusste Peter Edelmann, dass er nun einen 24-Stunden Job hat, der ihn fast an nichts anderes denken lässt. Zum ersten Mal steht er nicht auf der Bühne, also hat er die Seite gewechselt. Er sitzt fallweise hinter dem Schreibtisch, spricht mit Sponsoren, zaubert Geld herbei, kümmert sich um Mitarbeiter, wie den Regisseur Karl Absenger, der schon in Mörbisch arbeitete und die Situation der Seebühne kennt, sowie um den großartigen und erfahrenen Bühnenbildner Manfred Waba, der die Oper  St. Margarethen mit begründete. Waba schuf ein Bühnenbild das von einer Geige, der größten der Welt, dominiert wird. Die Geige soll eine Art Geheimnis bilden und wie ein Vorhang wirken. Langsam sieht man dann das phantastische Bühnenbild. Für Peter Edelmann ist es wichtig, dass die Geschichte des Stücks erzählt wird und nicht die Träumerei eines Regisseurs, er will für das Publikum spielen und nicht für das Feuilleton.

Mit diesen Gedanken im Kopf fand er auch sofort ein sehr gutes Team, angefangen mit de Solisten, und dem Chor, der sich nun erneuert. Walter Zeh, der Chef des Philharmonia Chores, der bei vielen Festivals eingeladen ist, wird nun ab 2018 auch in Mörbisch dabei sein. Das ist absolut ein Treffer ins Schwarze. Und für das Publikum spielen heißt auch, dass sehr viel von der Mundpropaganda abhängt. Das ist fast das Wichtigste, wenn sich die Besucher gut amüsieren, sagen sie es gerne weiter,  wenn es ein Flop ist leider noch lieber, aber davon ist ja nicht die Rede.


Melanie Hollyday vor den Wagner-Postern unserer Ausstellung. Foto: Herta Haider

Eine besonders große Freude bereitete es Peter Edelmann, die so spontane Zusage von Melanie Hollyday. Sie kam auch als Überraschungs- und Stargast zu unserem Künstlergespräch. Der einstige Publikumsliebling der Ära Carl Dönch an der Wiener Volksoper ist immer noch dieses quirlige, liebenswerte Geschöpf wie vor einigen Jahren. Fünfundzwanzig Jahre war sie dem Haus am Gürtel treu! Nun lebt sie wieder in ihrer alten Heimat Texas und ist sehr glücklich, wieder einmal hier zu sein, nicht nur um Freunde zu treffen, noch viel schöner ist es wieder gebraucht zu werden. Schon allein dieses Zusammentreffen sollte doch alle Operettenfreunde und Fans der so guten Künstlerin nach Mörbisch führen. Auf der alten Seebühne war sie zweimal dabei. In der „Lustigen Witwe“ und in „Pariser Leben“. An der Wiener Staatsoper konnte man sie in „Mass“ von Leonard Berstein hören. Heute unterrichtet die eigentlich vom Ballett kommende Dame in ihrer Heimat Texas „Zumba“, dass ist Fitness mit Musik.  

Peter Edelmann wusste im Moment seiner Ernennung zum Mörbisch-Chef, dass er in dieser Position nicht mehr gut Institutionsvorstand auf der Musikuniversität Wien sein konnte und hat deswegen die Position aufgegeben. Nach drei Jahren in dieser Position bleibt er nun „nur“ Gesangslehrer, eine Arbeit, die er sehr gerne und mit viel Liebe und großer Umsicht für die angehenden jungen Künstler macht. Dies betreibt er bereits acht Jahre. Die Begabtesten haben natürlich auch die Chance in kleineren Rollen in Mörbisch mit dabei zu sein und es ist für so am Anfang stehende junge Menschen ein Unterschied, ob man in kleinem Rahmen ein Konzert oder Oper singt – oder plötzlich in einem Riesenareal mit 6000 Zuhörern.

Er kümmert sich in Zusammenarbeit mit seiner Gattin auch sehr um jene Künstler, die viel Potential besitzen, aber nicht das Glück hatten, an der Uni aufgenommen zu werden. Dafür wurde die Otto Edelmann Society gegründet sowie die Plus Opera. Hier werden junge Talente herangebildet, schnelle Einstudierungen zu erarbeiten und nicht – wie beispielsweise an der Universität – drei bis vier Monate ptroben können. Die Probezeiten sind oft viel zu lange,  das ermüdet und alles ist überprobt. Die Spontanität, die so wichtig ist, geht verloren. Für die nächsten Spielzeit sind bei „Plus Opera“  „Don Pasquale“ oder „Il barbiere di Siviglia“ angedacht. Dabei kommen wieder viele angehende Sänger zum Zug, die nicht an der Musik-Uni landen konnten. Von jährlich circa 330 Bewerbern werden rund 10% genommen. Die anderen suchen oft ein  anderes Institut oder zahlen Privatlehrer. An der Musikuniversität unterrichten dreizehn Professoren. Auf jeden dieser Lehrer kommen dann ungefähr zehn Studierende.   

Manchmal, wenn sich Zeit dafür findet, singt er gerne bei Konzerten für Touristen mit, in einem sehr guten Ensemble, das ist wichtig damit die Stimme immer geölt bleibt. Auch von diesem Ensemble werden Mitglieder in Mörbisch gern gesehene Gäste sein. 

Ein sehr großes Anliegen ist natürlich auch die Jugendarbeit. Das Publikum von morgen bereits richtig in die Materie einführen. So ist es für Mörbisch ganz etwas Neues, auch Kinderprogramme zu gestalten, die ein sehr großer Erfolg sind. In der Halle des Eingangsgebäudes  gab man „Mariza für Kinder“, „kindgerecht“ auf circa 50 Minuten gekürzt. Das junge Publikum war begeistert, es kamen viele Schulklassen, sogar aus Wien. Diese Halle fasst 2000 Personen und war prall gefüllt. Besondere Freude machte den Kindern natürlich auch das Mitsingen, zum Teil wurden sie bereits in der Schule darauf vorbereitet – und statt des Feuerwerks gab es eine Papierschlangenschlacht. Der Landesschulrat war nach einigen Zögern plötzlich begeistert von dieser Idee. Der Erzähler der Mariza – Geschichte, Peter Horak mache auch ein kleines Ratequiz mit den Jugendlichen, wie zum Beispiel, wie viele Quadratmeter Fläche hat die Supergeige auf der Bühne. Man lernte, sie hat 300m². Mit viel Überzeugungskraft, Emotion und Begeisterungsfähigkeit wurden Sponsoren für dieses Jugendunternehmen gefunden, zum Beispiel bezahlte der Leiter des Family Park, (früher Märchenwald) die Bühne für die „Kinder Mariza“.

Das Wetter ist natürlich auch immer wieder ein sehr großes Problem, aber dadurch, dass das Orchester in einem geschützten Raum sitzt, somit sind die heiklen Instrumente auf alle Fälle in Sicherheit. Das ist schon eine Gefahr weniger. Wenn es zu arg wird und man unterbrechen muss, so fasst der Raum im Eingangsbereich 6ooo Menschen. Sollte sich aber das Wetter so verschlechtern und es durch zu starken Wind bereits gefährlich werden, wird klarerweise abgebrochen. Passiert das innerhalb der ersten Stunde, gibt es Geld retour. Nach einer Stunde Spielzeit gilt die Vorstellung als beendet. Natürlich gibt es eine Regenversicherung, die für solche Fälle einspringt, aber es bleibt mit dem Selbstbehalt immer ein Risiko.


Peter Edelmann, Melanie Hollyday. Foto: Herta Haider

Der künstlerische Direktor hat viel vor in Richtung der Jugenderziehung zur Musik, um diese  zu intensivieren. Natürlich gibt es schon Pläne für die weitere Spielplangestaltung. So kann man sich nach der Kalman Mariza auf die teilweise Exotik von Lehars „Land des Lächelns“ freuen. Peter Edelmann ist den Mörbischer Seefestspielen fürs erste auf fünf Jahre verpflichtet. Dafür wünschen wir ihm sehr viel Erfolg, Kraft und auch das immer dazugehörende Glück.

Elena Habermann am 1.7.2018


Frau Edelmann, Josef Hussek (Gast, Salzburger Osterfestspiele), Peter Edelmann. Foto: Herta Haider

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KLOSTERNEUBURG: Am 8. Juli macht ein Katamaran mit dem Musiktheaterstück TRANSITOPIA am Uferhaus Halt

Wir freuen uns Sie auf unser Musiktheaterstück „Transitopia“ aufmerksam machen zu dürfen, einem multilingualen Musiktheater auf einem Boot, dass am 08. Juli 2018 am Uferhaus (Rollfährenstraße 200, 3400 Klosterneuburg) in Klosterneuburg (AT) am Ufer der Donau gespielt werden wird und möchten Sie herzlich zu der Aufführung einladen! (www.esperantos.eu)

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der als Theaterkollektiv arbeitet und Musiktheater für alle auf einem Boot spielt. Unsere Bühne, der selbstgebaute Katamaran dient als Transportmittel, Unterkunft und Bühne in einem und bringt uns von Berlin bis an das Schwarze Meer.  Am 08. Juli machen wir Halt in Klosterneuburg und würden uns freuen mit Ihnen in einen Austausch zu treten.

Ein multilinguales Musik- und Figurentheaterstück, das entsprechend für die Häfen zwischen Berlin und Belgrad konzipiert wurde, verzaubert durch zirkusesque Ästhetik, Tanz, Puppenspiel, Performance und Musik. Gespielt wird die Neukreation „Transitopia“, eine Geschichte über das Fremdsein und Nicht-Ankommen können, die Rastlosigkeit und den Verlust der Heimat. Vom Geflüchteten bis zum Land-Stadt-Pendler kann dieses Gefühl jeden treffen. Verortet in dem zeitlosen Kontext einer utopischen Welt der vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft, problematisiert das Stück die dystopische Prognose unseres gesellschaftlichen Miteinanders, frei nach dem Motto: die Gemeinschaft ist tot, es lebe die Gemeinschaft. In der Umsetzung sieht der Ablauf so aus:  nachmittags legt das Boot im Hafen an, verwandelt sich in eine Bühnenwelt. Am Abend geht es los. Menschen werden zu Zuschauern, nehmen Platz am Ufer und lassen sich mitnehmen nach „Transitopia“.

Die Theateraufführungen beruhen auf dem Prinzip der Freiwilligkeit: kein Eintritt wird erhoben, jeder entscheidet selbst, wie lange man verweilen möchte, was und wie sich ihm die Theateraufführung erschließt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit auf einen Austausch.

MUSIKTHEATER: Transitopia

Text: Dorothea Lübbe/ Musik: Antonia Dering

„Unsere Welt rumort und ich bin mitten drin. Das Karussell nimmt seine Fahrt auf. EXIT! Kein Zurück mehr. Ich bin fremd hier, in dieser Zeit und in dieser Welt. Die letzte Maxime, die gilt: rien ne va plus – denn für alle reicht es nicht.“ Der Vreemdeling ist einer von diesen Menschen, die auf der Reise sind, die ihre Träume verloren haben, die ihre Heimat verlassen mussten und nicht zur Ruhe kommen. In diesem Dasein ist das Einzige, was geblieben ist, die Musik. Auf dem einsamen Weg in das Unbekannte gelangt der Vreemdeling nach Transitopia. Mitten im Nirgendwo liegt ein Boot und er wird hineingezogen in eine Welt, in der nur noch die vier Elemente zusammen leben: Feuer, Wasser, Erde und Luft. Der Neuankömmling scheint hier keinen Platz zu haben, so dass auch dort keine Zukunft für ihn möglich zu sein scheint…

Regie/Konzeption/Text: Dorothea Lübbe,  Komposition: Antonia Dering, Bühne/Kostüm: Josefine Smid, Puppenbau: Carlotta Dering, Regieassistenz: Salam Mohamad

Mit: Salam Mohamad, Philippe Araud, Stan Dentz, Antonia Dering, Carlotta Dering, Philip Unterreiner, sowie diverse Puppenfiguren.

Weitere Informationen: https://esperantos.eu

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a t t i t u d e . This week’s recommendations: July 1st, 2018
CLOSING FOR HOLIDAYS
 This Season’s last article – Nureyev Gala 2018

A short talk with Irina Tsymbal, Principal Vienna State Ballet, April 26th, 2018.

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Ricardo Leitner im Gespräch mit Irina Tsymbal

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Closing for Holidays!

Read it and enjoy this video now!

World Star’s Gala 2018

Nacho Duato:
getting, at last, to know personally one of my biggest idols!

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Ricardo Leitner mit Nacho Duato

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Ricardo Leitner

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