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INFOS DES TAGES (MONTAG, 18. APRIL 2022 – Ostermontag)

18.04.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MONTAG, 18.4.2022 – Ostermontag)

Wiener Staatsoper: LUCIA DI LAMMERMOOR (16.4.2022)

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

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Benjamin Bernheim Edgardo), Lisette Oropesa (lucia). Foto: Michael Pöhn/ Wiener Staatsoper

Lisette Oropesa (Lucia)
Benjamin Bernheim (Edgardo)
George Petean (Enrico)
Roberto Tagliavini (Raimondo)
Josh Lovell (Arturo)

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Lisette Oropesa (Lucia), George Petean (Enrico). Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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Lisette Oropesa (Lucia) und Chor. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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PLACIDO DOMINGO besucht Real Madrid

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ZU INSTAGRAM mit einem weiteren Foto

Der Dicke rechts ist übrigens die Fußball-Legende Ronaldo
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Die Mailänder Scala in den 70er-Jahren

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Leo Nucci, Ileana  Cotrubas, Elena  Obratzowa, Veriano Luchetti, Katja Ricciarelli, Placido Domingo,  Domingo, Piero  Cappuccilli, Mirella Freni
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Österreichische Gesellschaft für Musik. Programm Mai 2022

www.oegm.org
Hanuschgasse 3/ 2. Hof / 4. Stiege / 4. Stock / Lift links in der Einfahrt
1010 Wien
0043 1 5123143

Mai 2022

Dienstag, 3. Mai, 18:00 Uhr
KONZERT„Cross Atlantic-Trio“
Die Gitarristen David Strbac, Nejc Pirnat und William Marcil-Bouchard.
Kompositionen von Toru Takemitsu, Joaquin Turina, Manuel de Falla, Isaac Albeniz.

Mittwoch, 4. Mai, 18:00 Uhr
CD-PRÄSENTATION + LIVE-MUSIK „Bacchiana – A Solo Cello Fantasy“
Kompositionen von J. S. Bach, Johanna Doderer, Gabriele Proy, Doina Rotaru, Kaija Saariaho und Ana Topalovic.(Hänssler Classic, HC21OO7)Ana Topalovic (Violoncello), Gabriele Proy (Komponistin)
im Gespräch mit Carmen Ottner.
Live-Musik mit Ana Topalovic (Violoncello).

Donnerstag, 5. Mai, 18:00 Uhr
VORTRAG Marie Louise Herzfeld-Schild (Universität Utrecht / Niederlande)
Formalisierte Musik. Iannis Xenakis zum 100. Geburtstag.
Mit Musikbeispielen.

Dienstag, 10. Mai, 18:00 Uhr
EINFÜHRUNGSVORTRAG Walter Weidringer (Wien)
„… an evil opera“: Benjamin Brittens „Death in Venice“.
Zur Premiere am 14. Mai in der Wiener Volksoper.
Mit Musikbeispielen.

Donnerstag, 12. Mai, 18:00 Uhr
GESPRÄCH: Die neuen Direktoren Benedikt Lodes und Johannes Prominczel der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek;des Archivs, der Bibliothek und der Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien stellen sich vor und geben Aus- und Einblicke in ihre Sammlungen.
Moderation: Carmen Ottner
Mit Musikbeispielen.

Dienstag, 24. Mai, 18:00 Uhr
KONZERT„Cross Atlantic-Trio“
Die Gitarristen David Strbac, Nejc Pirnat und William Marcil-Bouchard.
Kompositionen von J. S. Bach, Mauro Giuliani, Darius Milhaud, Paulo Bellinati.

Dienstag, 31. Mai, 18:00 Uhr
VORTRAG Carolin Krahn (Deutsches Historisches Institut Rom)
Reizvolles Italien: eine Hassliebe der „deutschen“ Musikgeschichte seit der Goethe- Zeit.
Mit Musikbeispielen.

2. Hof, Stiege 4, 4. Stock
Achtung! Lift: Stiege 4, links in der Einfahrt! EINTRITT FREI
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Friedenskonzerte der Franziskanerinnen von der christlichen Liebe [Franziskus Spital Margareten] und des KlassikFestivals Schloss Kirchstetten [NÖ/Weinviertel]

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Termine

6. Mai 2022, 18:30 Uhr, Aufführungsort: Kapitelsaal, Orden der Franziskanerinnen von der christlichen Liebe, Hartmanngasse 7-11, 1050 Wien

11. Juni 2022, 18:30 Uhr, Aufführungsort: Kapitelsaal, Orden der Franziskanerinnen von der christlichen Liebe, Hartmanngasse 7-11, 1050 Wien

19.Juni 2022, 18:30 Uhr in Falkenstein

Es gibt freie Sitzplatzwahl. Registrieren sich bitte vorab per E-Mail unter musen@einsommernachtstraum.at Vielen Dank!

Die Einnahmen werden komplett an eine Hilfsorganisation zur Unterstützung ukrainischer Flüchtlinge und Organisationen, die vor Ort helfen, gespendet. 

PROGRAMMÜBERSICHT:
TEIL I.

 1., G. Verdi, Otello: Ave Maria der Desdemona

2., R. Schumann, In der Fremde (Liederkreis Op. 39)

3., J. Brahms, An eine Äolsharfe (Op. 19, N° 5)

4., C. Guastavino, Ya me voy a retirar

5., A. Ginastera, Canción al árbol del olvido

6., Á. Piazzolla, Balada para un loco

7., Vier Lieder aus dem Zyklus: A. Dvořák, Liebeslieder Op. 83

8., R. Leoncavallo, Mattinata

9., R. Schumann, Rose, Meer und Sonne (Op. 37, N° 9)

10., V. Bellini, Vaga luna

TEIL II.

1., L. Delibes, Lakmé: Duett Lakmé & Mallika

2., V. Bellini, Beatrice di Tenda: Terzett Beatrice, Agnese und Orombello

3., W.A. Mozart, Così fan tutte: Duett Dorabella & Guglielmo

4., W.A. Mozart, Die Zauberflöte: Duett Pamina & Papageno

5., G. Bizet, Les pêcheurs de perles: Arie der Leïla

6., G. Bizet, Les pêcheurs de perles: Arie des Zurga

7., G. Rossini, La Cenerentola: Duett Angelina & Don Ramiro

8., G. Rossini, La Cenerentola: Arie des Don Ramiro

9., E. Humperdinck, Hänsel und Gretel: Abendsegen (Tutti)

Es werden überdies Texte von Wolfgang Borchert, Mutter Theresa, Martin Luther King, Albert Einstein, Sigmund Freud, Tao Te King Laotse und Matthäus vorgetragen

Mitwirkende

Maria Taytakova (Sopran)
Elsa Janulidu (Mezzosopran)
Pablo Cameselle (Tenor)
Mark Zimmermann (Bariton)

Klavierbegleitung: Katharina Rutkowski, Zulfizar Zázrivá & Mária Farkašová
Rezitation und Narration: Edith Soukup
Idee & Konzept: Csaba Némedi
Organisation: Eva Drnek

„Farbe ist Programm“ in der Bonner Bundeskunsthalle

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Die Ausstellung „Farbe ist Programm – Teil Eins“ zeigt bis zum 7. August 2022 Exponate aus über 100 Jahren, die die kunst- und kulturgeschichtliche Bedeutung und Wirkung der Farbe als künstlerisches Mittel darstellen. Sämtliche Kuratorinnen der Bundeskunsthalle arbeiteten an der Entstehung dieser Ausstellung mit und hatten ihre eigenen Forschungsschwerpunkte. Der Titel ist mit dem Zusatz Teil Eins versehen, um auf die Unvollständigkeit und jederzeit mögliche Weiterführung des reichhaltigen Themas zu verweisen. „Colour is attraction (Farbe ist Attraktion), die uns reinzieht, und dann entdecken wir etwas Anderes“, so der Ausstellungsarchitekt und Designer Liam Gillick.

Das Gesamtwerk von Hans Op de Beeck, geboren im Jahr 1969, zeichnet sich durch den Entzug von Farben aus. So auch sein Stillleben mit dem Vanitas-Aspekt der Vergänglichkeit in grau, das gleich am Eingang der Ausstellung auf dem Boden angeordnet ist.

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Farbe ist Programm: Vanitas-Stillleben von Hans Op de Beeck. Foto: Andrea Matzker

Gleich darüber in der Exposition zeigt einer der ersten handkolorierten Filme aus dem Jahr 1895 die Choreografie und innovative Inszenierung mit farbigen Lichtprojektionen der amerikanischen Tänzerin Loie Fuller (1862-1928), die den Serpentinentanz entwickelte, besondere Lichtspiele einführte und somit eine Wegbereiterin des modernen Tanzes war. Das Werk trägt den Titel Annabelle Serpentine Dance.

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Farbe ist Programm: Annabelle Serpentine – Dance 1895. Foto: Andrea Matzker

Die Avantgardistin der Klassischen Moderne, Sophie Taeubner-Arp, lebte von 1889-1943 und setzte eine abstrakte Formensprache und kompositorische Farbvariationen ein. Sie gehört zu den Protagonisten des Dadaismus. In der Ausstellung wird eine von ihr und unter anderem auch ihrem Ehemann Hans Arp entworfene Foyer-Bar aus dem Straßburger multifunktionalen Vergnügungszentrum Aubette in einer Teilkonstruktion wieder zum Leben erweckt, und ist somit als Kunstwerk in der Ausstellung begehbar.

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Farbe ist Programm: Begehbares Kunstwerk von Sophie Taeubner-Arp.Foto: Andrea Matzker

Helen Frankenthaler war eine US-amerikanische Künstlerin, lebte von 1908-2011, gehört zu den Abstrakten Expressionisten und gilt als Farbmagierin mit ihren Werken, die sie meistenteils auf dem Boden liegend malte. 1952 erfand sie die Soak Stained Method, die Technik von Schüttbildern, bei der sie stark mit Terpentin verdünnte Farbe auf eine ungrundierte, am Boden liegende Leinwand goss und dadurch leuchtende Farbbilder schuf.

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Farbe ist Programm: Zarathustra Helen Frankenthaler 1988. Foto: Andrea Matzker

Ein gesamter tiefvioletter Raum ist dem Künstler Carsten Fock, geboren 1968, und seinem Werk mit dem Titel Every Day is a Day (or Rebellion) aus dem Jahre 2022 gewidmet.

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Farbe ist Programm:  Every day is a Day or Rebellion. Carsten Fock, 2022. Foto: Andrea Matzker

Auch der herrlichen Blumenpracht von Willem de Rooij, geboren 1969, ist ein gesamtes Kabinett gewidmet. Das weiße Bouquet IX in dunklem Ambiente aus dem Jahre 2012 besteht ausdrücklich aus weißen Lilien, Rosen, Gerbera, Chrysanthemen, Gladiolen und Anthurien, die alle regelmäßig ausgetauscht und sorgsam nach klaren Vorgaben neu gesteckt werden. Das dreidimensionale Stillleben huldigt der Schönheit der Natur und offeriert zugleich eine olfaktorische Wahrnehmungsebene, besonders durch den starken Duft der Lilien. Zum Konzept des Künstlers gehört eine Interaktion mit dem Werk und eine gemeinsame Fürsorge. Trotz des Monochronismus sei auf die feinen Unterschiede und die Nuancen der Farbe Weiß verwiesen.

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Farbe ist Programm: BouquetIX 2012. Willem de Rooij. Foto: Andrea Matzker

Andrea Matzker & Dr. Egon Schlesinger

 

 

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