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INFOS DES TAGES (MONTAG, 17. MAI 2021)

17.05.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MONTAG, 17. MAI 2021)

STREAM-PROGRAMM METROPOLITAN OPERA – 17. – 30. MAI 2021

DIE DIENSTAG-PRESSE – 30. MÄRZ 2021 - Klassik begeistert

Week 62
Unhinged Mad Scenes

Monday, May 17
Bellini’s I Puritani
Starring Anna Netrebko, Eric Cutler, Franco Vassallo, and John Relyea, conducted by Patrick Summers. Production by Sandro Sequi. From January 6, 2007.

Tuesday, May 18
Mozart’s Idomeneo
Starring Elza van den Heever, Nadine Sierra, Alice Coote, Matthew Polenzani, and Alan Opie, conducted by James Levine. Production by Jean-Pierre Ponnelle. From March 25, 2017.

Wednesday, May 19
Mussorgsky’s Boris Godunov
Starring Ekaterina Semenchuk, Aleksandrs Antonenko, Oleg Balashov, Evgeny Nikitin, René Pape, Mikhail Petrenko, and Vladimir Ognovenko, conducted by Valery Gergiev. Production by Stephen Wadsworth. From October 23, 2010.

Thursday, May 20
Bellini’s La Sonnambula
Starring Natalie Dessay, Juan Diego Flórez, and Michele Pertusi, conducted by Evelino Pidò. Production by Mary Zimmerman. From March 21, 2009.

Friday, May 21
Verdi’s Nabucco
Starring Liudmyla Monastyrska, Jamie Barton, Russell Thomas, Plácido Domingo, and Dmitry Belosselskiy, conducted by James Levine. Production by Elijah Moshinsky. From January 7, 2017.

Saturday, May 22
Donizetti’s Lucia di Lammermoor
Starring Joan Sutherland, Alfredo Kraus, Pablo Elvira, and Paul Plishka, conducted by Richard Bonynge. Production by Margherita Wallmann. From November 13, 1982.

Sunday, May 23
Tchaikovsky’s The Queen of Spades
Starring Galina Gorchakova, Elisabeth Söderström, Plácido Domingo, Dmitri Hvorostovsky, and Nikolai Putilin, conducted by Valery Gergiev. Production by Elijah Moshinsky. From April 15, 1999.

Week 63
Rare Gems

Monday, May 24
Massenet’s Thaïs
Starring Renée Fleming, Michael Schade, and Thomas Hampson, conducted by Jesús López-Cobos. Production by John Cox. From December 20, 2008.

Tuesday, May 25
Borodin’s Prince Igor
Starring Oksana Dyka, Anita Rachvelishvili, Sergey Semishkur, Ildar Abdrazakov, Mikhail Petrenko, and Štefan Kocán, conducted by Gianandrea Noseda. Production by Dmitri Tcherniakov. From March 1, 2014.

Wednesday, May 26
Rossini’s La Donna del Lago
Starring Joyce DiDonato, Daniela Barcellona, Juan Diego Flórez, John Osborn, and Oren Gradus, conducted by Michele Mariotti. Production by Paul Curran. From March 14, 2015.

Thursday, May 27
Shostakovich’s The Nose
Starring Andrey Popov, Alexander Lewis, and Paulo Szot, conducted by Pavel Smelkov. Production by William Kentridge. From October 26, 2013.

Friday, May 28
Giordano’s Fedora
Starring Mirella Freni, Ainhoa Arteta, Plácido Domingo, Dwayne Croft, and Jean-Yves Thibaudet, conducted by Roberto Abbado. Production by Beppe De Tomasi. From April 26, 1997.

Saturday, May 29
Strauss’s Capriccio
Starring Renée Fleming, Sarah Connolly, Joseph Kaiser, Russell Braun, Morten Frank Larsen, and Peter Rose, conducted by Sir Andrew Davis. Production by John Cox. From April 23, 2011.

Sunday, May 30
Rossini’s Le Comte Ory
Starring Diana Damrau, Joyce DiDonato

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01 a p r o p os renate ipse 300

Das war’s, Harry!

Man nennt es den „Zufall der Geburt“, und dagegen kann man erst einmal nichts machen. Später schon, aber grundsätzlich kann sich kein Kind aussuchen, welche Eltern es in welche Welt, in welches Umfeld setzen. Wenn sich ein Prinz nun über die Voraussetzungen seines Lebens beschwert, würde man schon grundsätzlich eher einem Palästinenserjungen zuhören, der fragt, warum er in einem dreckigen Lager zur Welt kommen musste. Aber, zugegeben, vielleicht ist es auch im Palast nicht so lusitg.

Prinz Harry, dem Zweitgeborenen von Großbritanniens Thronfolger Charles und dem Weltstar Diana, hat es jedenfalls nicht gefallen, dauernd unter Beobachtung zu stehen. Nun passiert das jedem Kind – Eltern, Großeltern, Tanten, Geschwister, Cousins schauen in jeder Familie ziemlich genau, was die einzelnen Mitglieder machen. Das kann lästig sein, aber das versteht man eigentlich unter „Familie“, und diese gilt noch immer als großer Wert. Wenn man keine hat, so heißt es doch allgemein, drohe Einsamkeit und seelische Verwahrlosung und was immer.

Prinz Harry, der Arme, hat sich gewehrt, dass er in der „künstlischen“ Welt der Royals leben musste…

Weiterlesen in APROPOS

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Unter Parteifreunden: Kühemelker Habeck und die andere Welt des Medienlieblings Baerbock

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Millionen Steuergelder werden in Berlin verpulvert, um Kandidaten anderer Parteien bei Wählern unbeliebt zu machen. Das geht auch billiger – ohne Absicht, ohne Lüge, nur mit dem tiefen Fall auf ungeschnittene Ehrlichkeit.

Einen kurzen Auszug will ich präsentieren. Der gesamte Artikel liegt mir vor, aus urheberechtlichen Gründen muss ich Sie jedoch auf diesen Bezahlartikel verweisen und möchte nur Ihre Neugier wecken. Tatsache ist, dass Frau Baerbock in Ihrer Vita ihren Lebenslauf bezüglich ihres Studiums in allerletzter Zeit, als es ernst zu werden begann, etwas relativiert, angeblich „studienbefreit“  hat. Kritisiert wird auch, wie sie ihren Parteifreund (Merke: „Feind, Todfeind, Parteifreund“ in einem Interview als „Kühemelker“ herabgewürdigt hat.

Also wird Frau Baerbock zitiert bzw. in einem Artikel, erschienen in „Die Welt“, beschrieben:

„Argonerd“ ist bekannt für seine Fähigkeit, die Doppelmoral von Medien und Politik unter dem eigenen Gewicht in sich zusammenfallen zu lassen. Die Überschrift „Sympathisch und unprätentiös!“ war genial gewählt, weil die jüngst kritisierte Baerbock zu Habeck – immerhin Dr. phil. – von oben herab sagte, er käme von „Hühner, Schweine, weißnich, was haste, Kühe melken“, während sie aus ganz anderen Welten, aus dem Völkerrecht käme. Ich schwöre hoch und heilig, ich bin selbst arrogant, der Aufsager könnte auch von mir kommen, und es ist mir nicht weiter aufgefallen. Aber als der leicht verkürzte Ausschnitt mit all den verächtlichen Handbewegungen, dem lapidar-abwertenden Tonfall von Baerbock und dem betretenen Gesicht von Habeck bei „Argonerd“ war, nahm das Unheil seinen Lauf.

Denn hier war Baerbock nicht gefiltert wie auf den Anzeigen der Grünen und von wohlwollenden Journalisten in die richtige Weltsicht hineingefragt, in der sie als Retterin von Klima und Umwelt ihren schönen Charakter und ihr relativ junges Gesicht mitsamt burschikoser Lederjacke zeigen kann: „Endlich anders“, jubelte der „Stern“, „Die Frau für alle Fälle“, sekundierte der „Spiegel“, und die ansonsten leicht prüde „FAZ“ wurde mit „Sie sieht einfach megagut aus“ erkennbar hahnig. Im Video tritt eine ganz andere Baerbock auf, überheblich und dennoch nicht in der Lage, einen geraden Satz zu sagen, fahrig und schnippisch, abwertend und das alles im Bewusstsein, dass sie aus einer anderen Welt und dem Völkerrecht kommt, im Gegensatz zum promovierten Kühemelker und Schriftsteller Robert Habeck, der aussieht, als müsste er gleich einen Eimer vergorene Biomolke auf Ex trinken und dabei gute Miene machen.

https://www.welt.de/kultur/deus-ex-machina/plus231149793/Don-Alphonso-Kuehemelker-Habeck-und-die-andere-Welt-des-Medienlieblings-Baerbock.html

Da ich durch und durch fair bin, veröffentliche ich auch eine Stellungnahme zu den akademischen Graden von Annalena Baerbock

Reaktion auf Falschmeldungen im Netz: Annalena Baerbock legt akademische Zeugnisse vor
http://www.tagesspiegel.de/politik/reaktion-auf-falschmeldungen-im-netz-annalena-baerbock-legt-akademische-zeugnisse-vor/27180342.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Es geht aber in erster Linie darum, wie sie Dr. Robert Habeck in einem – wie sie glaubte – unbeobachteten Moment als „Kühemelker“ herabgewürdigt hat.

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Johannesburg/ Sittopera:

sit

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ORF : „kulturMontag“ am 17. Mai: Grand Opening der Kultur, Beutekunst des Kolonialismus, afrikanische Kunst im Trend

Außerdem: Porträt „Fliegen Lernen – Senta Berger“ zum 80. Geburtstag =

Wien (OTS) – Der von Clarissa Stadler präsentierte „kulturMontag“ am 17. Mai 2021 um 22.30 Uhr in ORF 2 widmet sich u. a. der bevorstehenden Wiedereröffnung des Kulturbetriebs und befasst sich mit afrikanischer Kunst. So geht es um das Thema Restitution von Kulturgütern als Beutekunst des Kolonialimus, aber anlässlich neuer Ausstellungen in Salzburg auch um den Hype um zeitgenössische afrikanische Kunst. Anschließend steht das neue Porträt „Fliegen Lernen – Senta Berger“ (23.15 Uhr) zum 80. Geburtstag der Charakterschauspielerin auf dem Programm.

Zwischen Freudentaumel und Fracksausen – Grand Opening der Kultur

Dem 19. Mai fiebert ganz Österreich entgegen – endlich kann sich auch das Kulturkarussell wieder drehen. Ob zu den Salzburger Pfingstfestspielen, in die Oper oder ins Kino – nicht nur die Kulturbranche, auch das Publikum kann die Wiedereröffnung kaum erwarten. Kein Wunder, war doch der Kulturgenuss allen fast ein Jahr lang verwehrt. Die Bühnen des Landes, die Kino- und Konzertbetreiber sind zurückhaltend, aber optimistisch. Für alle Schauplätze wurden von den Verantwortlichen klare Präventionskonzepte erarbeitet, um die Sicherheit der Besucher/innen zu garantieren. Die drei „Gs“ werden in der Kulturszene großgeschrieben. „Getestet, genesen oder geimpft“ heißt die Zauberformel. Doch in die Vorfreude mischt sich auch ein finanzielles Fracksausen, sowohl bei den großen Institutionen als auch bei den Freien und den Vereinen. Können kleine Ensembles mit all den Auflagen überleben? Und wird das Publikum auch kommen?

Unbequeme Wahrheiten – Die Beutekunst des Kolonialismus

Einen historischen Schritt setzten vor Kurzem die deutschen Museen, wollen sie doch nächstes Jahr erste Kunstschätze der als Raubgut geltenden Benin-Bronzen an Nigeria zurückgeben. Die Debatte der vergangenen Jahre über die Rückerstattung von Kulturgut ist alt, denn die Forderungen der gerade unabhängig gewordenen afrikanischen Länder existieren bereits seit den 1960er Jahren. Die französische Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy engagiert sich seit Jahren für dieses Thema. In ihren neuen Büchern „Afrikas Kampf um seine Kunst“ und „Beute“ erzählt sie von einem halben Jahrhundert des Wartens, Scheiterns und Taktierens. Gemeinsam mit dem senegalesischen Sozialwissenschafter Felwine Sarr hatte die in Berlin und Paris lehrende Professorin 2018 dem französischen Präsidenten Macron einen Bericht vorgelegt, der die Diskussion um Restitutionen international anheizte. Kommt mit der geplanten Rückgabe der Benin-Bronzen endlich Bewegung in die Geschichte? Wie analysieren Expertinnen und Experten die Entwicklung, welche Haltung nehmen die Verantwortlichen der Museen ein? Bénédicte Savoy ist live im Gespräch mit Clarissa Stadler.

Wie rassistisch ist unsere Welt? – Das Erbe des westlichen Kolonialismus

Bis vor rund zehn Jahren galt Afrika für die westliche Kunstwelt als dunkler Kontinent. Dann ging es Schlag auf Schlag. 2013 verlieh die Biennale von Venedig den Goldenen Löwen für den besten Länderpavillon dem Debütanten Angola, machte zwei Jahre später Okwui Enwezor zum künstlerischen Leiter der 56. Biennale und verlieh dem ghanaischen Künstler El Anatsui den Goldenen Löwen für sein Gesamtwerk. Bedeutende Museen sprangen auf diesen Trend auf und begannen zeitgenössische Kunst aus Afrika zu kaufen. Auf die zunehmende kuratorische Beachtung reagierte auch der Markt. Der westlich zentrierte Blick der Kunstwelt beginnt immer mehr aufzubrechen. Museen und Institutionen entdecken die Diversität, auch viele westliche Galerien haben afrikanische Künstler/innen in ihr Programm aufgenommen. Das hat zu einem Hype um afrikanische Kunst geführt. Im Museum der Moderne in Salzburg will man in zwei Ausstellungen – auf dem Mönchsberg und im Rupertinum – nicht nur rassistische Denk-, Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster in unserer Gesellschaft reflektieren, sondern auch selbst die „weiße Brille“ abnehmen.

„Fliegen Lernen – Senta Berger“ (23.15 Uhr)

Sie sei der Inbegriff vollkommener Weiblichkeit, sagte Erika Pluhar über ihre einstige Mitschülerin aus Reinhardt-Seminar-Tagen. Und tatsächlich: Senta Berger hat zu jedem Zeitpunkt ihrer Karriere das jeweils propagierte Frauenbild perfekt verkörpert: vom süßen erotischen Versprechen in den frühen1960er Jahren und der sexy Femme fatale über die sich ruppig im Alltag behauptende Taxifahrerin Gerdi in den späten Achtzigern, bis hin zu sinnlich-reifer Selbstbestimmtheit. Blutjung, mit 15 Jahren, stieg das Mädchen aus dem Wiener Gemeindebau zum „Hot Shot“ in Hollywood auf, drehte mit Kirk Douglas, Frank Sinatra, Richard Widmark oder Yul Brynner. Doch bald emanzipierte sie sich vom US-Studiosystem, in dem sie in erster Linie ein Produkt war, und trat als Produzentin mit ihrer gemeinsam mit Ehemann Michael Verhoeven gegründeten Filmfirma in Erscheinung. Ihren beruflichen Schwerpunkt verlagerte sie auf Italien und Frankreich. Als sie 1974 als Buhlschaft an den Salzburger Domplatz engagiert wurde, galt ihr das als Heimkehr in die deutsche Sprache. Spätestens seit ihrer Rolle als Mona in Helmut Dietls Gesellschaftssatire „Kir Royal“ wurde der Weltstar zu Publikumsliebling im deutschen Sprachraum. Fast 20 Jahre lang verkörperte Senta Berger die Kriminalrätin Dr. Eva Maria in der Fernsehserie „Unter Verdacht“. Lange bevor es zum Allgemeinwissen gehörte, was ein Hashtag ist und was mit #MeToo gemeint ist, thematisierte sie sexuelle Übergriffe in ihrem Beruf. Trotz aller beruflichen Erfolge hat sie die Bodenhaftung nie verloren – Senta Berger blieb sich stets bewusst, wo ihre Wurzeln liegen. Lange „fremdelte“ sie in ihrer Wahlheimat München, träumt sich heute noch manchmal bei Spaziergängen entlang der Isar nach Wien zurück. Den Wiener Schmäh setzte sie bei der Erziehung ihrer beiden Söhne Simon und Luca Verhoeven ein und hat ihn bis heute nicht verloren. Beide sind längst selbst im Filmgeschäft erfolgreich und kommen in dem Geburtstagsporträt von Lars Friedrich und Angelika Kellhammer ebenso zu Wort wie u. a. Senta Bergers langjährige Film- und Fernseh-Partner Mario Adorf und Friedrich von Thun.
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Wien: Jugendrat droht: Wird Lobau-Tunnel gebaut, machen wir zweites Hainburg!

Sehr geehrte Damen und Herren!
Die Stadt Wien hält trotz großer Proteste von NGOs, Experten, Aktivisten und Anrainern an den Bauplänen für den Lobau-Tunnel fest. Die Zerstörung des Naturjuwels vor der Millionenstadt wollen die Aktivist*innen des Jugendrats nicht hinnehmen und kündigen an die Bagger Notfalls persönlich aufzuhalten. Sprecherin Lena Schilling richtet sich direkt an Bürgermeister Michael Ludwig und droht mit einem zweiten Hainburg, sollte der Baustart vollzogen werden. Die ganze Aussendung gibts hier:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210516_OTS0003/jugendrat-droht-wird-lobau-tunnel-gebaut-machen-wir-zweites-hainburg.

Sie erreichen mich jederzeit unter +43 660 5848884.
Mit freundlichen Grüßen,
Lena Schilling
Sprecherin Jugendrat
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