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INFOS DES TAGES (MONTAG, 16. NOVEMBER 2020)

16.11.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MONTAG, 16. NOVEMBER 2020)

WIENER STAATSOPER NUN BIS EINSCHLIESSLICH 6. DEZEMBER GESCHLOSSEN. RÜCKABWICKLUNG DER FÜR DEN ZEITRAUM DES LOCKDOWNS GEKAUFTEN KARTEN


Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Aufgrund der aktuellen Verordnung der österreichischen Bundesregierung müssen alle Vorstellungen bis einschließlich 6. Dezember 2020 abgesagt werden.

Ihre Karten werden Ihnen selbstverständlich rückerstattet, sollten Sie Karten innerhalb eines Zyklus besitzen, werden Sie vom Abonnementbüro verständigt..

Sollten Sie Ihre Karten im Internet oder über das Bestellbüro der Wiener Staatsoper mit Kreditkarte oder Online-Überweisung bezahlt haben, erfolgt die Rückerstattung automatisch, Sie müssen uns nicht kontaktieren.

Für Fragen und Anliegen zu Rückerstattungen stehen Ihnen die Bundestheaterkassen, für Fragen zu den Themen Zyklus, Abonnement und Bestellungen das Service Center sowie für alle weiteren Fragen die Information der Wiener Staatsoper zur Verfügung.

Alle weiterführenden Informationen, sowie die exakten Öffnungszeiten und alle genauen Kontaktadressen erfahren Sie hier.
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CULTURALL(ERLEI)

An Redaktion Online-Merker, Hallo Toni!

Elisabeth (Anm.d. Red.: Marksteiner) hat am 18. Oktober über Culturall  2 Karten für „Eugen Onegin“ am 6. November bestellt.  Als nach der Absage der Novembervorstellungen der Betrag von € 176,-  am 9.11. noch immer nicht abgebucht war, schrieb sie an Culturall, dass sie keine Rückerstattung der Karten benötigt, da sie ja noch nichts bezahlt hat.

Heute sieht sie bei Visaabrechnung, dass  Culturall  am 10.11. die €176,-   abgebucht hat!       Das heisst   4 Tage NACH  der nicht stattgefundenen Vorstellung!     Merkwürdig? Schlamperei?       Die arbeiten jetzt mit dem Geld, ich bin neugierig, wann sie das zurücküberweisen!

Cav. Michael Tanzler
AMICI DEL BELCANTO

PS (Anmerkung der Redaktion): So eine Rückabwicklung ist nicht einfach, viel und unnötige Arbeit für nichts und wieder nichts! Dieser Tage musste ich eine Blumensendung nach Armenien über Fleurop rückabwickeln lassen, nachdem durch äußere Umstände eine Lieferung nicht möglich war. Rückbezahlt (Angebot von Fleurop) sollten 50 % werden, weil ja durch die Administration Arbeit entstanden war. Das habe ich als ehemaliger Gewerbetreibender durchaus eingesehen. Wir haben dann allerdings eine andere Lösung gefunden – unkonventionell!

Im oben genannten Karten-Fall wurde freilich der Betrag lange nach der Absage (Nichtleistung) abgebucht!

Trotzdem, hoffentlich brauchen wir keine Rückabwicklungen mehr!
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DIE WIENER PHILHARMONIKER IN JAPAN – FOTOSERIE

Gefunden von Dominik Troger


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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Katia Ricciarelli lehrt den Hund Klavier spielen

ZU INSTAGRAM
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Martha Argerich gratuliert Daniel Barenboim zum 78er


ZU INSTAGRAM mit weiteren Fotos

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Anna Netrebko kocht – und postet das Sonntagsmenü

ZU INSTAGRAM mit weiteren Menü-Fotos

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Erinnerungen – gefunden von Christoph Karner

ZUM VIDEO
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HEUTE/ „kulturMontag“ am 16. November: Galgenhumor gegen die Krise, Ehrenkodex der Medien, Riefenstahl-Biografie

 Außerdem: Dokupremiere „Zukunft der Mobilität – Was uns bewegen wird“

Wien (OTS) – Clarissa Stadler begrüßt zum „kulturMontag“ am 16. November 2020 um 22.30 Uhr in ORF 2, der sich aus aktuellem Anlass mit der Macht der Bilder und dem medialen Ehrenkodex in Zusammenhang mit Katastrophen wie dem Terroranschlag von Wien befasst. Weiters beschäftigt sich die Sendung u. a. mit der Wirkung von Humor in Krisenzeiten anhand neu erschienener Karikaturenbände zum Thema Corona sowie mit einer neuen Biografie über Hitlers „Lieblings-Regisseurin“ Leni Riefenstahl. Anschließend an das Magazin steht die TV-Premiere der Kulturdokumentation „Zukunft der Mobilität – Was uns bewegen wird“ (23.15 Uhr) auf dem Programm. Danach: „Aus dem Archiv: Mit Karl Merkatz“ (0.00 Uhr) und die Gerhard-Roth-Verfilmung „Ein Hund kam in die Küche“ (1.15 Uhr) mit Merkatz zum 90. Geburtstag des Publikumslieblings.

Mit (Galgen-)Humor gegen die Krise: Neue Karikaturbücher von Pammesberger und Co.

Des Menschen Bedürfnis, sich mit (Galgen-)Humor über schwierige Zeiten hinwegzuhelfen, ist elementar. So quellen soziale Medien trotz anhaltender globaler Gesundheitskrise und ständig neuer Negativnachrichten über mit lustigen Memes, GIFs, Videos, Postings und mehr. Dabei hat auch die Welt der Karikatur Hochkonjunktur. Einer, der tagtäglich dafür sorgt, dass man selbst in Zeiten wie diesen zumindest ein Schmunzeln im Gesicht hat, ist der österreichische Karikaturist Michael Pammesberger. Er liefert mit seinem neuen Buch „Coronabedingt“ ein wirksames Humor-Schutzschild. Auch international tut sich etwas: Mehr als 400 Cartoons von mehr als 100 Karikaturisten aus rund 50 Nationen bieten in einem neuen Buch eine „Pandemische Weltschau in Karikaturen“ und eröffnen somit einen globalen Blick auf die Corona-Krise. Mit der neuen Normalität haben sich die Künstler/innen ebenso auseinandergesetzt wie mit den erstaunlichen Verhaltensweisen der Menschen im Umgang mit dem Virus. Die neuen Bücher – ein Hoffnungsstrahl in surrealen Zeiten, denn: So lange man über eine Gefahr lachen kann, ist man darin noch nicht umgekommen.

Die Macht der Bilder – Eine Gratwanderung der Medien Live drauf und ganz nah dran.
Die Berichterstattung über Terror ist für Medien ein heißes Eisen, ist doch das Geschäft der Terroristen eine große Inszenierung. Jüngstes Beispiel: der Anschlag von Wien am 2. November. Wie hierzulande Teile der österreichischen Medienlandschaft über das Attentat berichtet haben, sorgt indes für heftige Diskussionen. Mehr als 1.500 Anzeigen sind beim österreichischen Presserat dazu eingegangen. Die Medienlogik des Terrors ist in den Redaktionen zwar hinreichend bekannt, da nach vielen Anschlägen in den vergangenen Jahrzehnten in Europa danach jeweils ein selbstkritischer Diskurs darüber geführt wurde. Dennoch scheint, als wäre in manchen Redaktionen die gesellschaftliche Verantwortung des medialen Handelns dem ökonomischen Erfolg bewusst untergeordnet worden. Welche Macht haben Bilder, wie steht es um die Pressefreiheit und wie sieht der mediale Ehrenkodex für die Terrorberichterstattung aus? Das analysieren u. a. der im Presserat auch mit den aktuellen Fällen in Wien beschäftigte stv. Chefredakteur der „Salzburger Nachrichten“, Andreas Koller, weiters Krisenreporterin Petra Ramsauer und Kunsthistorikerin Charlotte Klonk, die sich in ihrem Buch „Wenn Bilder zu Waffen werden“ mit der Macht der Bilder auseinandersetzt.

Karriere einer Täterin – Leni Riefenstahl Biografie

Für die einen gilt sie als die Ästhetin der Schönheit, für die anderen als Propagandistin des faschistischen Menschenbildes. Hitlers „Lieblings-Regisseurin“ Leni Riefenstahl ist wohl die umstrittenste Filmemacherin der Kinogeschichte. Sie war die erste deutsche, die älteste aktive Filmemacherin der Welt und wohl eine der widersprüchlichsten Künstlerpersönlichkeiten der vergangenen hundert Jahre. Keine andere ist so sehr beachtet, bewundert und verdammt worden wie sie. Ihr Dokumentarfilm „Triumph des Willens“ über den NSDAP-Parteitag in Nürnberg 1934 ist vermutlich das meistzitierte Werk der Filmgeschichte. War Riefenstahl in ihrer Heimat nach 1945 lange Zeit eine Ausgestoßene, zählte das US-„Time“- Magazin sie als einzige Frau zu den 100 einflussreichsten und beeindruckendsten Künstlerinnen und Künstlern des 20. Jahrhunderts. Zeitlebens wurde sie nicht müde zu behaupten, sie sei politisch naiv gewesen, es sei ihr nie um Politik, sondern nur um diese Schönheit gegangen. Ob sie tatsächlich ein Genie war, stellt die neue Biografie der Dokumentaristin Nina Gladitz ebenso in Frage wie die Vorstellung, sie sei ein politisch unbeschriebenes Blatt gewesen. Die Autorin belegt darin, in welchem Ausmaß Leni Riefenstahl eine überzeugte Parteigängerin Hitlers war.

Dokumentation „Zukunft der Mobilität – Was uns bewegen wird“ (23.15 Uhr)

Das Automobil ist allgegenwärtig, aus unserem modernen Leben bisher nicht wegzudenken. Es hat den ewigen Traum des Menschen nach Freiheit, Bewegung, Geschwindigkeit, Macht über den Raum wahrgemacht für den Einzelnen. Seiner Realisierung wurde alles untergeordnet. Stadt und Land sind autogerecht gestaltet. Der Wohlstand hat das einst exklusive Konsumgut zum Massenartikel werden lassen. Heute droht der Traum zu platzen, die folgenreichste technische Erfindung des vergangenen Jahrhunderts an ihrem eigenen Erfolg zu scheitern. Ist angesichts überfüllter Straßen, begrenzter Ressourcen, aktueller klimapolitischer Ziele und veränderter Wertvorstellungen der jüngeren Generation das Ende des individuellen Autoverkehrs in Sicht? Und damit das Aus für das einstige Kultobjekt und Statussymbol, das vielfältigen Widerhall fand in Kunst, Musik, Literatur und Film? Regisseur Norbert Haberger geht diesen Fragen nach und untersucht, wie sie sich unsere Welt und mit ihr unsere Weltanschauungen verändern werden.
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ORF-Stellungnahme zu Nadja Bernhard 

Wien (OTS) – Nadja Bernhard wurde positiv auf eine Corona-Infektion getestet und ist an Covid-19 erkrankt. Aufgrund des strengen ORF-Sicherheitskonzepts besteht nach menschlichem Ermessen kein darauf basierendes Infektionsrisiko im ORF oder der ZIB-Redaktion. Frau Bernhard absolvierte am vergangenen Dienstag (10. November) ihren letzten ZIB-Dienst und hatte danach keinen Kontakt zu ORF-Kolleg/innen. Am Donnerstag (12.11.) wurde sie außerhalb des ORF routinemäßig negativ getestet. Nach Auftreten von Symptomen brachte dann ein weiterer extern durchgeführter Test am Freitag (13.11.) ein positives Ergebnis.

Aus Vorsichtsgründen wurde ZIB-Moderationskollege Tarek Leitner heute (15.11.) negativ getestet.

Der Krankheitsverlauf von Nadja Bernhard, die sich in privater Quarantäne befindet, ist bis dato sehr milde. Der ORF wünscht Frau Bernhard baldige Genesung und ersucht Medienvertreter/innen eindringlich, von persönlichen Kontaktaufnahmen Abstand zu nehmen.
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SERVUS-TV: DER WEGSCHEIDER am 14.11.2020)

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