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INFOS DES TAGES (MONTAG, 15. MAI 2021)

15.03.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MONTAG, 15. MAI 2021)

MÜNCHEN/ BAYERISCHE STAATSOPER: MATINEE ZUR PREMIERE  „DER ROSENKAVALIER“

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Zur Matinee mit den wichtigsten Beteiligten (etwa 50 Minuten)

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WIENER STAATSOPER: ZUR „PARSIFAL-PREMIERE“: DREI FRAGEN AN KIRILL SEREBRENNIKOV (Entnommen dem Internetauftritt der Wiener Staatsoper)


Kirill Serebrennikov. Foto: Werner Kmetitsch

Im April hebt sich der Vorhang für die Neuproduktion von Richard Wagners Parsifal. Inszenierung, Bühnenbild und Kostüme gestaltet Kirill Serebrennikov, der sich als Theater-, Film- und Opernregisseur gleichermaßen einen Namen machte. Als Musiktheaterregisseur beeindruckte er u.a. mit Der goldene Hahn (Bolschoi Theater Moskau), Salome (Staatsoper Stuttgart), Così fan tutte (Opernhaus Zürich) und Nabucco (Hamburgische Staatsoper). Im Kurzinterview gibt er einen Einblick in seine Sicht auf Wagners komplexes Musiktheaterwerk.

Wie sah Ihre Annäherung an Parsifal aus? Gab es einen spontanen Grundgedanken, ein exemplarisches Bild, eine Keimzelle, von der aus Sie Ihre Arbeit entwickelten?

KIRILL SEREBRENNIKOV: Ich sage manchmal, dass ich mir Inszenierungen nicht ausdenke, sondern sie erinnere. Das heißt, mich beschleicht das Gefühl, dass ich das irgendwo bereits gesehen habe – ich meine, tief in mir drin – und sofort entsteht ein Bild. Es hat aber einige Lücken. Und diese Lücken, diese weißen Flecken, schattiere und male ich im Zuge der Arbeit aus. Das ist mit Besonderheiten meiner Arbeit, meines Gedächtnisses und meiner Wahrnehmung verbunden. Ich habe auch das Gefühl, dass ich eine irgendwie festgelegte Anzahl an Geschichten erzählen werde, wie sie wahrscheinlich jedem Regisseur oder Autor zu erzählen gegeben ist. Und danach schreibe ich meine Memoiren. Ich denke, dass es zwischen Schauspiel und Oper weniger Ähnlichkeit gibt als zwischen den Dreharbeiten zu einem Film und der Inszenierung einer Oper, weil im Schauspiel im Grunde genommen ein Stück aus dem Nichts geschaffen wird. Ein Theaterstück ist nichts anderes als schwarze Buchstaben auf weißem Papier. Du betrittst die Probebühne, du führst nichts mit dir und musst ein Theaterstück aus der Luft gebären. Aber bei einer Operninszenierung beginnst du immer mit einem großen Brocken, der Musik heißt. Und du arbeitest mit dieser Musik, die alles Mögliche, jede beliebige Leerstelle ausfüllen kann…

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Martin Kušej’s PLÄDOYER AN DIE POLITIK:

Europa im Diskurs Jan 2020 | Burgtheater

Am gestrigigen Vormittag, den 14. März, fand die Matinee EUROPA IM DISKURS: Die Impfung – Ein knappes Gut? auf der Burgtheaterbühne statt, zu erleben als YouTube-Live-Stream über die Website des Burgtheaters sowie zum Nachschauen auf dem YouTube-Kanal des Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM).

Die Begrüßung der Zuseherinnen und Zuseher nutzte Hausherr Martin Kušej für ein Plädoyer an die Politik:

„Ich möchte mich an dieser Stelle nicht in die Riege der Expertinnen und Experten und schon gar nicht der vermeintlichen Expertinnen und Experten einreihen. Es wurden in den letzten Monaten viele Erkenntnisse über das SARS-CoV-2-Virus gewonnen, viele Dinge sind noch ungeklärt und selbstverständlich wollen wir die Einschätzung darüber den jeweiligen Wissenschaften überlassen.

Sehr wohl möchte ich diesen Moment jedoch nutzen, um auf Ergebnisse wissenschaftlicher Studien hinzuweisen, die zwar vorliegen, in den Planungskonzepten und Entscheidungsprozessen unserer Regierung aber bisher keinerlei Berücksichtigung finden:

Das sind wissenschaftliche Erkenntnisse, welche die Effektivität der Präventionskonzepte von Kulturveranstaltern wie dem Burgtheater belegen. Verwiesen sei hier auf die Aerosol-Studien des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts sowie der TU Berlin. Demnach gibt es mit Mund-Nasenschutz sowie ausreichender Frischluftzufuhr praktisch keine Beeinflussung durch Aerosole eines Zuschauers auf den Nachbarplätzen. Der Zuschauerraum ist ein sicherer Ort.

Um es für das Burgtheater plastisch zu machen: Bei einer Belegung des Burgtheaters mit einer reduzierten Besucherinnen- und Besucheranzahl von 500 Personen sind 35 m³ Frischluft pro Stunde und Person vorgeschrieben, unsere Lüftungsanlage führt 180 m³ Frischluft pro Stunde und Person zu. Das sind in Summe 90.000 m³, das entspricht schon fast dem Innenraumvolumen des Stephansdoms.

Sobald ein Öffnungsschritt vollzogen wird, der gesellschaftliches Leben an den Abenden ermöglicht, müssen auch die Theater wieder geöffnet werden!

Die Diskussion Die Impfung – Ein knappes Gut? aus der Reihe EUROPA IM DISKURS über (gesundheits-)politische Aspekte und ethische Dilemmata, Fragen der globalen Verteilungsgerechtigkeit und des geistigen Eigentums steht auch nach dem Live-Stream heute auf dem YouTube-Kanal des Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) zur Verfügung.

Auf dem Podium warenMarcus Bachmann (Experte für Humanitäre Hilfe und Einsatzleiter Ärzte ohne Grenzen, live zugeschaltet aus Nigeria), Katharina T. Paul, (Senior Research Fellow, Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien), Barbara Prainsack (Professorin für Vergleichende Politikfeldanalyse, Universität Wien, Ordentliches Mitglied der Ethikkommission), Ursula Wiedermann-Schmidt (Professorin für Vakzinologie, Leiterin des Instituts für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin, MedUni Wien) sowie Moderatorin Shalini Randeria (Rektorin IWM).

Eine Kooperation von Burgtheater, ERSTE-Stiftung, Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) und DER STANDARD.

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METROPOLITAN OPERA STREAM-PROGRAMM VOM 15. BIS 21. MÄRZ 2021

meert

Week 53
Viewers’ Choice

Monday, March 15
Offenbach’s Les Contes d’Hoffmann
Starring Anna Netrebko, Kathleen Kim, Ekaterina Gubanova, Kate Lindsey, Joseph Calleja, and Alan Held, conducted by James Levine. Production by Bartlett Sher. From December 19, 2009.

Tuesday, March 16
Puccini’s La Fanciulla del West
Starring Eva-Maria Westbroek, Jonas Kaufmann, and Željko Lučić, conducted by Marco Armiliato. Production by Giancarlo Del Monaco. From October 27, 2018.

Wednesday, March 17
Donizetti’s Anna Bolena
Starring Anna Netrebko, Ekaterina Gubanova, Tamara Mumford, Stephen Costello, and Ildar Abdrazakov, conducted by Marco Armiliato. Production by Sir David McVicar. From October 15, 2011.

Thursday, March 18
Philip Glass’s Akhnaten
Starring Dísella Lárusdóttir, J’Nai Bridges, Anthony Roth Costanzo, Aaron Blake, Will Liverman, Richard Bernstein, and Zachary James, conducted by Karen Kamensek. Production by Phelim McDermott. From November 23, 2019.

Friday, March 19
Rossini’s Il Barbiere di Siviglia
Sstarring Joyce DiDonato, Juan Diego Flórez, Peter Mattei, John Del Carlo, and John Relyea, conducted by Maurizio Benini. Production by Bartlett Sher. From March 24, 2007.

Saturday, March 20
Tchaikovsky’s Eugene Onegin
Starring Renée Fleming, Ramón Vargas, and Dmitri Hvorostovsky, conducted by Valery Gergiev. Production by Robert Carsen. From February 24, 2007.

Sunday, March 21
Handel’s Agrippina
Starring Brenda Rae, Joyce DiDonato, Kate Lindsey, Iestyn Davies, Duncan Rock, and Matthew Rose, conducted by Harry Bicket. Production by Sir David McVicar. From February 29, 2020.

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München/ Gärtnerplatz: Der Quiz zum Stream (entnommen der Website des Staatstheaters am Gärntnerplatz)

Live-Stream-Premiere am 13.3.2021

Zum Premierenbericht von Michael Koling

Zum Premierenbericht von Alexander Walther

Gärtnerplatztheater (@Gaertnertheater) | Twitter

1. Warum begann die berühmte Sopranistin Adelina Patti eine »Traviata«-Vorstellung in Boston im Kostüm, aber ohne Schuhe?

a) Sie hatte, nachdem sie wegen eines Streiks zu Fuß in die Oper hatte laufen müssen, Blasen an den Füßen.
b) Sie hatte nicht ihre volle Gage erhalten.
c) Aufgrund eines Missverständnisses wegen amerikanischer und europäischer Größen wa-ren die bestellten Schuhe zu klein.

2. Was tat das Pariser Publikum, als Wilhelmine Schröder-Devrient dort als Beethovens Fidelio auf-trat?

a) Man warf Eier und Tomaten auf die Bühne, weil man die deutsche Oper nicht mochte.
b) Man warf Blumenbouquets auf die Bühne, eine damals neue Huldigungsform.
c) Man sang vor Begeisterung im Anschluss an das Jubelfinale die Marseillaise.

3. Warum bestellte Oscar Hammerstein bei der »Traviata«-Vorstellung mit Nellie Melba am Manhattan Opera House zwei Detektive?

a) Ihr Mann, der Sohn des Ersten Baronet Armstrong of Gallen, wollte sicherstellen, dass sie ihn nicht mit einem ihrer Verehrer betrog.
b) Um zu verhindern, dass sie einen Vertrag mit der Metropolitain Opera unterschrieb.
c) Um ihren echten Schmuck zu bewachen.

4. Was tauschten die Primadonnen Faustina Bordoni-Hasse und Francesca Cuzzoni während einer Londoner Aufführung von Bononcinis »Astianatte« aus?

a) Fußtritte und Ohrfeigen.
b) Eine Uhrkette gegen einen Rubinring zum Zeichen ihrer Freundschaft.c)
Ratschläge, wie man jeden Abend das hohe C erreicht. 5.

5. Warum musste Henriette Sontag auf dem Höhepunkt ihrer Laufbahn ihren Bühnenabschied nehmen?

a) Sie hatte keine Stimme mehr.
b) Sie wurde als Revolutionärin verhaftet.
c) Der König von Sardinien forderte, entweder höre sie auf zu singen, oder ihr Mann müsse seine diplomatische Karriere beende

6. Vor der Uraufführung von »Tristan und Isolde« sang Pauline Viardot das berühmte Liebesduett aus dem 2. Akt vom Blatt. Wer war ihr Partner?

a) Enrico Caruso
b) Richard Wagner
c) Jean de Reszke

7. Warum schlug Nellie Melba den Dirigenten Bimboni auf den Kopf, so dass er auf seinen Sitz zurückfiel?

a) Weil das Theater brannte und er auf die Bühne klettern wollte.
b) Weil er zudringlich geworden war.
c) Weil er ihr während einer Autofahrt ins Steuer greifen wollte und der Wagen ins Schleudern geriet.

8. Wofür gab der Tenor Beniamino Gigli der berühmten Maria Jeritza bei einer Aufführung an der New Yorker Metropolitan Opera eine Ohrfeige?

a) Sie hatte einen Ton länger ausgehalten als er.
b) Sie hatte ihn hinter dem Vorhang vors Schienbein getreten.
c) Sie hatte Juckpulver in seinen Brustpanzer getan.

9. Nach welcher Primadonna ist eine berühmte Süßspeise benannt? a) Giuditta Pasta (Nudeln mit Pflaumenkompott)b) Nellie Melba (Pfirsich mit Vanilleeis und Himbeermark)c) Jenny Lind (Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern)

10. Warum trat die berühmte Sängerin Mademoiselle Maupin ins Kloster ein?

a) Um die Rolle der Schwester Angelica besser zu studieren.
b)Um ihrer Geliebten nahe zu sein.
c) Um im Kirchenchor singen zu können.

11. Warum wurde Maria Callas auch »die Tigerin« genannt?

a) Aristoteles Onassis gab ihr diesen Kosenamen, nachdem er ihr einen Bettvorleger aus Tigerfell geschenkt hatte.
b) Eine ihrer Paraderollen war die Titelpartie in »La Tigresse« von Giacomo Meyerbeer.
c) Weil sie den Überbringer einer gerichtlichen Vorladung zähnefletschend aus ihrer Garderobe scheuchte und das Bild um die Welt ging.

12. Welches bis heute gespielte Stück wurde vom Londoner Primadonnenboxkampf von 1727 inspiriert?

a) »The Beggar’s Opera« von John Gay und Johann Christoph Pepusch
b) Die »Dreigroschenoper« von Kurt Weill und Bertolt Brecht
c) »Roxy und ihr Wunderteam« von Paul Abraham

13. Worauf war die als »jöttliche Jette« verehrte Henriette Sontag besonders stolz?

a) Darauf, dass ihre Fans die Pferde ihrer Kutsche ausspannten und sie selbst zogen, um sie nach Hause zu geleiten.
b) Darauf, dass sie mit ihrer Konkurrentin Maria Malibran einen Waffenstillstand schließen konnte.
c) Darauf, dass sie als erste Dame auf der Spree Schlittschuh lief.

14. Bei einem Konzert von Jenny Lind vor Queen Victoria begleitete der Prinzgemahl die Sängerin am Klavier. Wie reagierte die Königin?

a) Sie ohrfeigte die Sängerin.
b) Sie ohrfeigte ihren Mann.
c) Sie warf der Sängerin ihr Blumenbouquet zu Füßen.1

15. Was musste der Ehemann von Adelina Patti in ihrem Auftrag ausmessen?
a) Die Rocklänge der andern Sängerinnen.
b) Die Buchstaben in den Namen der Sänger auf den Plakaten.
c) Den Kleiderschrank mit ihren Abendroben.

16. Welches Laster hatten die Ehemänner der Catalani und der Mara?

a) Saufen
b) Andere Frauen
c) Mit hohem Einsatz Karten spielen

17. Wie reagierte Emma Calvé im Savoy in London, als ihre Rivalin Mary Garden in einer Wolke des für sie kreierten Parfums das Lokal betrat?

a) Sie nieste.
b) Sie bat um einen anderen Tisch.
c) Sie hielt sich die Nase zu.

18. Warum riet die alternde Giulia Grisi dem mit ihr verheirateten Tenor, sich auf der Höhe seines Ruhms von der Bühne zurückzuziehen?

a) Er hatte die Stimme verloren.
b) Sie sorgte sich um seine Gesundheit.
c) Sie wollte nicht, dass er mit der schönen jungen Pauline Viardot sang.

19. Warum kam Frieda Hempel am 1. März 1914 in New York zu spät zu einem Konzert mit dem New Yorker Sinfonieorchester in der Aeolian Hall?

a) Das Auto mit Elektromotor, das ihr der Fabrikant aus Reklamegründen zur Verfügung gestellt hatte, blieb im nur wenige Zentimeter hohen Schnee stecken, und der Elektromotor war zu schwach, um es frei zu bekommen
b) Wegen eines Streiks waren die Straßen verstopft.
c) Ein eifersüchtiger Verehrer belagerte ihre Wohnung und ließ sie erst frei, nachdem die Polizei eingegriffen hatte.

20. In einer Vorstellung von Bellinis »I Capuleti e i Montecchi« sang Wilhelmine Schröder-Devrient den Romeo. Die Darstellerin der Julia war ihr zu langweilig. Was tat sie?
a) Sie beschwerte sich beim Operndirektor.
b) Sie kitzelte die als Leiche daliegende Julia am Fuß.
c) Sie gab ihr heimlich Rizinusöl, um sie außer Gefecht zu setzen
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AUFLÖSUNGEN

1. Sie hatte nicht ihre volle Gage erhalten. Damals reisten Sänger/innen häufig noch mit ihren eigenen Kostümen. Als sie den Rest bekam, zog sie auch die Schuhe an.
2. Man warf Blumenbouquets auf die Bühne.
3. Um ihren echten Schmuck zu bewachen.
4. Fußtritte und Ohrfeigen.
5. Der König von Sardinien forderte, entweder hört sie auf zu singen, oder ihr Mann muss seine diplomatische Karriere beenden. Nachdem sie durch die Revolution ihr Vermögen verloren hatte, kehrte sie übrigens nach achtzehn Jahren Abwesenheit wieder auf die Bühne zurück.
6. Richard Wagner
7. Weil das Theater brannte und er auf die Bühne klettern wollte.
8. Sie hatte ihn vors Schienbein getreten.
9. Nellie Melba (Pfirsich mit Vanilleeis und Himbeermark). Der Pfirsich Melba ist eine Kreation des berühmten Escoffier.
10. Um ihrer Geliebten nahe zu sein. Deren Familie hatte das junge Mädchen ins Kloster gesteckt.
11. Weil sie den Überbringer einer gerichtlichen Vorladung zähnefletschend aus ihrer Garderobe scheuchte und das Bild um die Welt ging. Dieses Bild untermauerte das Temperament, das man ihr auch aufgrund ihrer bahnbrechenden Rollengestaltung nachsagte.
12. »The Beggar’s Opera«, eine Parodie auf die damalige Barockoper, griff im Streit der Huren den Primadonnenboxkampf auf. Dieses Werk war wiederum die Vorlage für die »Drei-groschenoper«, die den Hurenstreit ebenfalls auf die Bühne bringt.
13. a) und b) treffen zwar zu, aber ihr Stolz bestand darin, dass sie als erste Dame auf der Spree Schlittschuh lief und damit die Damen der Gesellschaft dazu brachte, es ihr gleichzutun.
14. Sie warf der Sängerin ihr Blumenbouquet zu Füßen. Noblesse oblige.
15. Die Buchstaben in den Namen der Sänger auf den Plakaten (ihrer musste 1 ½ mal grö-ßer sein als die der andern).
16. Mit hohem Einsatz Karten spielen.
17. Sie bat um einen anderen Tisch.
18. Sie wollte nicht, dass er mit der schönen jungen Pauline Viardot sang.
19. Das Auto mit Elektromotor, das ihr der Fabrikant aus Reklamegründen zur Verfügung gestellt hatte, blieb im nur wenige Zentimeter hohen Schnee stecken, und der Elektromotor war zu schwach, um es frei zu bekommen.
20. Sie kitzelte die als Leiche daliegende Julia am Fuß

Entnommen Website des Gärtnerplatztheaters.
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NEUE CDs VON ACCENTUS MUSIC:

Zlata Chochieva – (re)creations 
Accentus, DDD, 2020
Bestellnummer: 10378658

Opera in Love from the Arena di Verona – IMZ International Music + Media  Centre

Die Transkription musikalischer Werke für andere Instrumente oder Besetzungen hat in der Musikgeschichte eine lange Tradition. Des Öfteren haben die Komponisten selbst verschiedene Versionen ihrer Werke geschrieben und häufig sind es Musiker, die Werke für ihre eigenen Instrumente adaptieren. Selbst große Komponisten haben die Werke ihrer Vorgänger gerne arrangiert und sie so in ihre Zeit und Epoche der Musikgeschichte transportiert und sie ihrer eigenen Interpretation unterzogen. Dazu gehören Sergei Rachmaninow, Franz Liszt und Ignaz Friedman – alle drei große Pianisten und Komponisten. Die renommierte russische Pianistin Zlata Chochieva präsentiert ihre Transkriptionen der Werke großer Komponisten wie Bach, Mendelssohn und Mahler auf ihrem neuen Album (re)creations.

  • Bach / Rachmaninoff: Prelude, Gavott & Gigue aus Partita BWV 1006
    +Bach / Friedman: Vivo aus Brandenburgisches Konzert Nr. 3; Siziliano aus Flötensonate BWV 1031; Tempo di Borea aus Partita BWV 1002
    +Schubert / Liszt: Wohin aus Die schöne Müllerin D. 795; Litanei D. 343; Auf dem Wasser zu singen D. 774; Die Forelle D. 550; Ständchen aus Schwanengesang D. 957
    +Mendelssohn / Liszt: Gesänge op. 34 Nr. 2, 4, 5
    +Mendelssohn / Rachmaninoff: Scherzo aus Ein Sommernachtstraum op. 61
    +Bizet / Rachmaninoff: Minuetto aus L’Arlesienne-Suite Nr. 1
    +Mahler / Friedman: Tempo di Menuetto aus Symphonie Nr. 3
    +Tschaikowsky / Rachmaninoff: Lullaby op. 16 Nr. 1
    +Mussorgsky / Rachmaninoff: Hopak aus The Fair at Sorotchinsky
    +Grazioli / Friedman: Adagio
    +Gärtner / Friedman: Tempo di Valse lente
  • Künstler: Zlata Chochieva (Klavier)
  • Label: Accentus, DDD, 2020
  • Bestellnummer: 10378658
  • Erscheinungstermin: 12.2.2021
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    Mozart / Beethoven: Septets – Soloists of the Lucerne Festival Orchestra

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  • Mozart / Beethoven: Septets – Soloists of the Lucerne Festival Orchestra |  ACCENTUS Music
  • Mozart / Beethoven: Septets – Soloists of the Lucerne Festival Orchestra

    Item Number: ACC30536

    Beethoven’s radiant and entertaining septet combines logic with catchiness and offers a spiritual musical conversation. And it is in this discipline that the soloists of the Lucerne Festival Orchestra, who are dedicated to making music in friendship, are masters.

    How did Ludwig van Beethoven become a great symphonist? A milestone on his way there is marked by the Septet, which he composed in 1799, on the threshold of a new century, for this large-scale chamber work, with its mixed instrumentation of winds and strings, already assembles an orchestra “en miniature”. At the same time, however, Beethoven thus founded a new genre of ensemble music, which was to be followed by numerous composers from Franz Schubert to Johannes Brahms and Jean Françaix with nonets, octets, sextets or quintets.

    They also prove this in the Nannerl Septet, which Wolfgang Amadeus Mozart probably created in 1776 for the name day of his sister Maria Anna: artfully playful music of the best festive and champagne mood.

    Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
    Divertimento D major, K. 251
    “Nannerl-Septett”

    Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    Septet E-flat major, op. 20 (1799)

    Soloists of the Lucerne Festival Orchestra

    Lucas Macías Navarro, oboe (Mozart)
    Vicente Alberola, clarinet (Beethoven)
    Matthias Racz, bassoon (Beethoven)
    Stefan Dohr, horn
    Jonathan Wegloop, horn (Mozart)
    Gregory Ahss, violin (Mozart)
    Korbinian Altenberger, violin (Mozart)
    Raphael Christ, violin (Beethoven)
    Wolfram Christ, viola
    Jens Peter Maintz, cello (Beethoven)
    Rick Stotijn, double bass

    Recorded live at the Concert Hall of KKL Lucerne
    August 2020
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Donnerstagabend im Museum. Verbringen Sie mit uns einen Abend im Kunsthistorischen Museum.

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Jeden Donnerstag gibt es eine Führung, einen Vortrag, ein Gespräch oder eine Diskussion. Dabei soll die ganze Bandbreite der Museumsarbeit zur Sprache kommen. So auch das Restaurieren, die Architektur, das Archivieren und das Forschen. Internationale Expert*innen kommen ebenso zu Wort wie zeitgenössische Künstler*innen, um das Museum der Alten Meister an die Gegenwart anknüpfen zu lassen.

Wir wollen unseren Besucher*innen alles zeigen was unsere Arbeit betrifft, Raum für Diskussionen bieten und die bemerkenswerte Geschichte des Hauses und seine bedeutenden Sammlungen in allen Facetten vor Augen führen.
Sie sind herzlich eingeladen, unseren Veranstaltungen online zu folgen, solange diese aufgrund der derzeitigen Beschränkungen im Museum nicht möglich sind.

EINLADUNG
wir möchten Sie im Rahmen unserer Reihe Donnerstagabend im Museum herzlich zur Live-Führung Frühlingserwachen: Die bunte Pracht der Blumen mit Kunstvermittlerin Rotraut Krall einladen.

Endlich erwacht die Natur wieder zu neuem Leben! Viele Künstler und Künstlerinnen verstanden die Schönheit der Pflanzen derartig perfekt einzufangen, dass wir sie beim Betrachten mit allen Sinnen genießen können. Aber oft sind auch geheimnisvolle Botschaften in der üppigen Blütenpracht verborgen. Lassen Sie sich von der Vielfalt der Farben und den verborgenen Geschichten verzaubern.

DATUM: Donnerstag, 18. März 2021, 18 Uhr

ANMELDUNG
Anmeldung zur Zoom-Führung unter talks@khm.at

Bitte geben Sie im Betreff »Frühlingserwachen« an. Sie erhalten anschließend die Zugangsdaten per E-Mail.

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ORF  „kulturMontag“ am 15. März: Katerstimmung in Österreichs Kulturszene, Öffnungen im Ländle, Neue Queen-Biografie zum 95er

Außerdem: Nachruf auf Peter Patzak und neue Ausgabe der ORF-Konzertreihe „Wechselspiele in St. Corona“ mit dem Duo BartolomeyBittmann =

Wien (OTS) – Der „kulturMontag“ am 15. März 2021 um 22.30 Uhr in ORF 2 befasst sich nach einem Nachruf auf den österreichischen Regisseur Peter Patzak (alle Details zur ORF-Programmänderung auf presse.ORF.at) ein weiteres Mal mit der Situation der Kulturbranche in der Pandemie und blickt diesmal speziell auf die Lage in Österreichs Gemeinden. Dazu sieht sich das Magazin exemplarisch in Kärnten und Oberösterreich um, thematisiert aber auch Vorarlbergs Vorreiterrolle als Modellregion für frühere Lockerungen. Live zu Gast im Studio bei Clarissa Stadler ist der Vorarlberger Schriftsteller Michael Köhlmeier. Weiters stellt die Sendung eine neue Biografie von Queen Elizabeth vor, die zum 95. Geburtstag der Monarchin erscheint. Anschließend an das Magazin steht eine neue Ausgabe der Konzertgesprächsreihe „Wechselspiele“ auf dem Programm, diesmal mit „BartolomeyBittmann in St. Corona“ (23.25 Uhr).

Katerstimmung in der Kulturszene

Rund 350 Kultureinrichtungen und 1.500 Künstler/innen aus allen Teilen Österreichs fordern in einem Protestschreiben an die Bundesregierung einen Kulturgipfel zur Bekämpfung der Corona-Krise. Yvonne Gimpel, Leiterin der IG Kultur Österreich, ortet eine inakzeptable Ungleichbehandlung, gab es doch einen Gastro-Gipfel, wie auch einen für den Sport. Ein Austausch der Regierungsspitze mit der Kulturbranche habe nicht stattgefunden. Zwar hat Staatssekretärin Andrea Mayer ein neuerliches Hilfspaket von 20 Millionen Euro samt Verlängerung des Lockdown-Bonus bis April angekündigt, doch in der Szene herrscht Katerstimmung. Ob die nächsten Öffnungsschritte, die frühestens im April zu erwarten sind, halten werden, ist angesichts der steigenden Infektionszahlen wenig realistisch. In Wien ruft die Plattform „Dialog der Kreativität“ zu einer künstlerischen Protestaktion Ende März auf. Droht ein großer Exodus trotz der ausgeklügelten Präventionskonzepte? Wie die Situation in Österreichs Gemeinden aussieht, hat sich der „kulturMontag“ am Beispiel der Kärntner Stadtgemeinde Bleiburg und der oberösterreichischen Kleinstadt Gallneukirchen angesehen. An beiden Orten spielen Kunst und Kultur eine wesentliche Rolle. Wie leben die Chormitglieder, die Initiatoren der Klangfestivals, die Theatertruppen und Ausstellungsmacher? Und wie geht es den vielen Dienstleistern, deren Schicksal unmittelbar mit den Kulturveranstaltern zusammenhängt?

Erste Kulturöffnungen im Ländle – Live-Gesprächsgast Michael Köhlmeier

Licht in Sicht, zumindest am Ende des Arlbergtunnels im westlichsten Bundesland, wo ab nächster Woche Öffnungsschritte in der Kulturbranche geplant sind. Doch Euphorie wollte nach der monatelangen Düsternis in Vorarlberg nicht wirklich aufkommen, obwohl sich nicht nur Veranstalter, Kulturinstitutionen und vor allem das Publikum nach dem Kunstgenuss sehnen. Es ist bestenfalls ein Herantasten, ein behutsames Pilotprojekt für Vorsichtskultur in der Pandemie. Denn nicht mehr als 100 Menschen dürfen eine Veranstaltung besuchen und um 20.00 Uhr ist Schluss mit dem Genuss. Was fehlt dem Menschen, wenn er nicht ins Theater, nicht ins Konzert gehen, nicht Geschichten auf den großen wie kleinen Bühnen erleben kann? Wie wichtig ist es dem Menschen, über Erlebtes zu sprechen? Was passiert mit einer Gesellschaft ohne Musik, ohne Kunst, ohne Kultur? Darüber philosophiert Clarissa Stadler mit dem Vorarlberger Schriftsteller Michael Köhlmeier live im Studio.

Neue Biografie zum 95er der Queen

Es gibt viele Königinnen, aber nur eine Queen: Elizabeth II. wird am 21. April 95 Jahre alt. Eine neue Biografie zeichnet ein fast intimes Porträt der Monarchin, die schon mit 25 den Thron bestieg. Das macht sie zur längst regierenden Königin der britischen Geschichte. Ihr diamantenes Thronjubiläum hat sie längst gefeiert und mit eiserner Disziplin eine Reihe von Krisen überstanden. Ihr Leben stellt die Queen ganz in den Dienst der Krone, auch wenn sie bisweilen „not amused“ ist. Eine Reise durch ihre Biografie ist immer auch eine Reise durch das bewegte vergangene Jahrhundert bis heute. Elizabeth II. hat der Öffentlichkeit in ihrer langen Regentschaft nur wenig über ihr privates Leben preisgegeben. Doch Fotografen – von Marcus Adams über Cecil Beaton bis Annie Leibovitz – ist es immer wieder gelungen, einen Zugang zu ihr zu finden. Über die berühmten Fotos nähert sich Paola Calvetti in einer neuen Biografie dem bewegten wie bewegenden Leben der Queen und skizziert dabei ein wenig bekanntes Bild der Regentin.

Premiere „Wechselspiele: BartolomeyBittmann in St. Corona“ (23.25 Uhr)

Das Corona-Konzertformat „Wechselspiele in St. Corona“ geht in die nächste Runde: Diesmal folgte das Künstlerduo BartolomeyBittmann der Einladung des ORF zu einem exklusiven musikalischen Konzertgespräch in St. Corona am Wechsel. Die charismatischen Musiker präsentierten eine Auswahl an bekannten Nummern und Neukompositionen. ORF-Kulturmoderatorin Teresa Vogl fungiert dabei stellvertretend für das Live-Publikum und kommt mit den Künstlern zwischendurch ins Gespräch.

2012 gründeten der Wiener Cellist Matthias Bartolomey und der Grazer Geiger und Mandolaspieler Klemens Bittmann das Duo BartolomeyBittmann. Seither mischen sie unter dem Motto „Progressive Strings“ die Klassikwelt auf und erweitern stetig deren manchmal doch recht enge Grenzen. Die beiden kommen aus der klassischen Musiktradition bzw. aus dem Jazz und haben im Laufe ihrer Zusammenarbeit ihren ganz eigenen Stil entwickelt, der genauso berührt wie verzaubert. Ihr Musikstück „Les Pauli“ – eine an 281 Schauplätzen Wiens gedrehte Liebeserklärung an ihre Heimatstadt – schlug hohe Wellen in den sozialen Medien und wird auch in St. Corona erklingen. Das Duo präsentiert ausschließlich Selbstkomponiertes. Im Zusammenwirken von Violine und Violoncello, gepaart mit der Spontanität und Improvisation der Jazzästhetik, entstehen Grooves von monumentaler Wucht und Rhythmen, die in die Beine fahren. Nicht minder virtuos geht es zu, wenn Klemens Bittmann die Violine durch die Mandola ersetzt – eine Mischung, die das Publikum sprichwörtlich von den Hockern reißt.

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