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INFOS DES TAGES (MONTAG, 15. FEBRUAR 2021)

15.02.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MONTAG, 15. FEBRUAR 2021)

METROPOLITAN OPER: DER STREAM-PLAN bis zum 28. Februar

Week 49
Franco Zeffirelli Week

Bildergebnis für franco zeffirelli
Franco Zeffirelli. Foto: Wikipedia

Monday, February 15
Puccini’s La Bohème
Starring Angela Gheorghiu, Ainhoa Arteta, Ramón Vargas, Ludovic Tézier, and Oren Gradus, conducted by Nicola Luisotti. Production by Franco Zeffirelli. From April 5, 2008.

Tuesday, February 16
Verdi’s Falstaff
Starring Mirella Freni, Barbara Bonney, Marilyn Horne, Bruno Pola, and Paul Plishka, conducted by James Levine. Production by Franco Zeffirelli. From October 10, 1992.

Wednesday, February 17
Mascagni’s Cavalleria Rusticana and Leoncavallo’s Pagliacci
Starring Tatiana Troyanos, Jean Kraft, Plácido Domingo, and Vern Shinall; Teresa Stratas, Plácido Domingo, Sherrill Milnes, and Allan Monk, conducted by James Levine. Production by Franco Zeffirelli. From April 5, 1978.

Thursday, February 18
Puccini’s Tosca
Starring Hildegard Behrens, Plácido Domingo, and Cornell MacNeil, conducted by Giuseppe Sinopoli. Production by Franco Zeffirelli. From March 27, 1985.

Friday, February 19
Mozart’s Don Giovanni
Starring Carol Vaness, Karita Mattila, Dawn Upshaw, Jerry Hadley, Samuel Ramey, Ferrucio Furlanetto, and Kurt Moll, conducted by James Levine. Production by Franco Zeffirelli. From April 5, 1990.

Saturday, February 20
Bizet’s Carmen
Starring Angela Gheorghiu, Waltraud Meier, Plácido Domingo, and Sergei Leiferkus, conducted by James Levine. Production by Franco Zeffirelli. From March 25, 1997.

Sunday, February 21
Puccini’s Turandot
Starring Maria Guleghina, Marina Poplavskaya, Marcello Giordani, and Samuel Ramey, conducted by Andris Nelsons. Production by Franco Zeffirelli. From November 7, 2009.

 

Week 50
Dmitri Hvorostovsky Week

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Monday, February 22
Verdi’s Il Trovatore
Starring Sondra Radvanovsky, Dolora Zajick, Marcelo Álvarez, and Dmitri Hvorostovsky, conducted by Marco Armiliato. Production by Sir David McVicar. From April 30, 2011.

Tuesday, February 23
Tchaikovsky’s The Queen of Spades
Starring Galina Gorchakova, Elisabeth Söderström, Plácido Domingo, Dmitri Hvorostovsky, and Nikolai Putilin, conducted by Valery Gergiev. Production by Elijah Moshinsky. From April 15, 1999.

Wednesday, February 24
Tchaikovsky’s Eugene Onegin
Starring Renée Fleming, Ramón Vargas, and Dmitri Hvorostovsky, conducted by Valery Gergiev. Production by Robert Carsen. From February 24, 2007.

Thursday, February 25
Verdi’s Ernani
Starring Angela Meade, Marcello Giordani, Dmitri Hvorostovsky, and Ferruccio Furlanetto, conducted by Marco Armiliato. Production by Pier Luigi Samaritani. From February 25, 2012.

Friday, February 26
Verdi’s La Traviata
Starring Natalie Dessay, Matthew Polenzani, and Dmitri Hvorostovsky, conducted by Fabio Luisi. Production by Willy Decker. From April 14, 2012.

Saturday, February 27
Verdi’s Un Ballo in Maschera
Starring Sondra Radvanovsky, Kathleen Kim, Stephanie Blythe, Marcelo Álvarez, and Dmitri Hvorostovsky, conducted by Fabio Luisi. Production by David Alden. From December 8, 2012.

Sunday, February 28
Verdi’s Il Trovatore
Starring Anna Netrebko, Dolora Zajick, Yonghoon Lee, and Dmitri Hvorostovsky, conducted by Marco Armiliato. Production by Sir David McVicar. From October 3, 2015.

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MADRID/ TEATRO REAL: SIEGFRIED-PREMIERE (13.2.) . Einige Fotos

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Bemerkenswert: 6 Harfen in den Seitenlogen. Foto: Klaus Billand

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Andreas Schager (Siegfried), Andreas Conrad (Mime). Foto: Javier del Real/ Teatro Real

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Andreas Schager (Siegfried), Ricarda Merbeth (Brünnhilde). Foto: Javier del Real/ Teatro Real

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Andreas Schager (Siegfried), Ricarda Merbeth (Brünnhilde). Foto: Javier del Real/ Teatro Real

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Okka von der Damerau (Erda). Foto: Javier del Real/ Teatro Real

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Andreas Schager (Siegfried beim Schlussapplaus. Foto: Klaus Billand

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Schlussapplaus. Foto: Klaus Billand

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DIE GESCHICHTE EINER WEBSITE.  EIN DRAMOLETT – www.man-impft.irgendwann (von Thomas Prochazka/ www.dermerker.com )

 

Bildergebnis für wie man impft

12. Februar 2021
Von Thomas Prochazka

Ein Besprechungszimmer in einem Kanzleramt in einem der vielen Operettenstaaten dieser Welt. An einem Montagmorgen Anfang Dezember. Um den Tisch sitzen, mit Abstand und FFP2-Masken, der Vizekanzler, ein Sektionschef und eine junge, aufstrebende Web-Entwicklerin. Die Tür öffnet sich.

Der Kanzler (tritt forschen Schrittes ein, wie immer im zu engen, an seine Konfirmation erinnernden Anzug und ohne Maske. Setzt sich ungeniert auf den freien Platz zwischen dem Sektionschef und der Web-Entwicklerin, legt die vom Sektionschef zugereichten Blätter achtlos vor sich auf den Tisch):
Also, worum geht’s?

Sektionschef (in väterlichem Ton):
Es geht um Ihre Idee für die Website mit dem nationalen COVID-19-Impfplan…

Der Kanzler:
Die was?

Der Vizekanzler:
Die Corona-Impfungen… (Schnauft unter der Maske.) Jetzt setz‘ ich das blöde Ding ab! Da kriegt ja kein Mensch Luft!

Der Kanzler:
Was sagt’s denn das nicht gleich? (Blickt die junge Web-Entwicklerin an.) Sie sind doch meine Großkusine, nicht wahr? Die Mama hat gestern etwas in der Art erwähnt… Sie wissen eh: Unter 100.000 müß’ ma nicht ausschreiben. Wenn Sie verstehen, was ich mein’…

Bitte weiterlesen unter:

http://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=E6A05FCA-9938-7805-EBE39DD1F1D2AA76

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CHRISTIAN THIELEMANN: BRUCKNER MIT DEN WIENER PHILHARMONIKERN (14.2.2021)

Christian Thielemann und die Wiener Philharmoniker im leeren Goldenen Saal des Wiener Musikvereins bei der Aufnahme der 1. Symphonie von Anton Bruckner © Wiener Philharmoniker/Terry Linke

Eigentlich — eigentlich sollte dieses Wochenende frei sein von philharmonischen Diensten. Doch dann kam das Zusammentreffen von John Williams mit den Wiener Philharmonikern. Dessen Erfolg machte Lust auf eine Zweitbegegnung — bis »Sie wissen eh« die Pläne durchkreuzte…

II.
Ende November ließ John Williams das Orchester wissen, daß er auf Grund der aktuellen Situation nicht nach Europa kommen könne. Zur selben Zeit probte Christian Thielemann in Wien Anton Bruckners 3. Symphonie. Kurzentschlossen verständigte man sich darauf, anstelle der Konzerte mit John Williams die Einspielung der Bruckner-Symphonien fortzusetzen. So fanden an diesem Wochenende im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins die Aufnahmen der Symphonie Nr. 1 in c-moll statt. Vor Kameras und, am Sonntagvormittag, vor einigen Pressevertretern…

 http://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=4E0D096B-E667-788E-522C754F105DA908

Thomas Prochazka/ www.dermerker.com

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Höhepunkte aus Oper und Operette im Live-Stream aus dem Staatstheater am Gärtnerplatz


Münchner Gärtnerplatztheater

Februar 2021; Oper oder Operette? Warum nicht einfach beides?

Das Ensemble des Gärtnerplatztheaters steht exemplarisch-vielseitig dafür, dass man das eine lieben kann, ohne auf das andere zu verzichten.
Die Vielfalt seines Spielplans präsentierte das Staatstheater am Gärtnerplatz seit November mit neun Live-Streams, darunter zwei Premieren. »Am anhaltenden Interesse der Zuseher an unserem digitalen Repertoirebetrieb zeigt sich der sehnliche Wunsch nach Kunst und Kultur«, freut sich Staatsintendant Josef E. Köpplinger über die sehr hohen Abrufzahlen der Streams.

»Dies macht die Wichtigkeit der Wiederaufnahme des Spielbetriebs zum nächstmöglichen Zeitpunkt deutlich«.

Am 20. Februar 2021 wird das Theater unter dem Titel »Straus & Strauss & Co.« Höhepunkte aus Oper und Operette im Live-Stream präsentieren.
Das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz wird im Wechsel dirigiert von Chefdirigent Anthony Bramall und Andreas Kowalewitz. Der Live-Stream in Zusammenarbeit mit der BR KulturBühne ist kostenfrei auf der Website des Theaters abrufbar.

Das Programm beinhaltet eine Auswahl der schönsten Arien, Duette und Ensembles aus Oper und Operette – neben Oscar Straus und Richard Strauss auch aus der Feder von Wolfgang Amadeus Mozart, Richard Tauber, Ruggero Leoncavallo, Giuseppe Verdi, Franz Lehár,
Gioachino Rossini und Gaetano Donizetti.

Mit Mozarts temperamentvoller »Figaro«-Ouvertüre, Lehárs jubelndem »Freunde, das Leben ist lebenswert« oder Verdis leidenschaftlichem Quartett aus »Rigoletto« hebt sich allen Widrigkeiten zum Trotz die Stimmung. Konzertante Höhepunkte für einen beschwingten Abend auf der heimischen Couch.

»Straus & Strauss & Co.«

Musikalische Leitung: Anthony Bramall, Andreas Kowalewitz
Staging: Maximilian Berling
Mit: Anna Agathonos, Mária Celeng, Jennifer O’Loughlin, Camille Schnoor, Anna-Katharina Tonauer I Juan Carlos Falcón, Daniel Gutmann, Lucian Krasznec, Maximilian Mayer, Matija Meić, Ludwig Mittelhammer, Levente Páll, Gyula Rab, Timos Sirlantzis, Alexandros Tsilogiannis
Herrenchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Die Vorstellung wird am 20. Februar um 19.00 Uhr live auf www.gaertnerplatztheater.de sowie www.br.de/kultur zu sehen sein und bis Montag, 22. Februar um 23.00 Uhr abrufbar sein.
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Oberösterreichische Stiftskonzerte

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Die OÖ. Stiftskonzerte schicken eine schöne Erinnerung an das Festivalwochenende 2020 und blicken optimistisch auf den Sommer 2021.

Haefligers Beethoven
Erinnern Sie sich sich an den magischen Sonntag, den 26. Juli 2020, im Kaisersaal Stift Kremsmünster? Andreas Haefliger spielte „in einem Rausch“ Beethovens „Hammerklaviersonate “ op. 106 wie wir sie noch nie gehört haben. Dieses Erlebnis können Sie nun in einem einstündigen Film nachhören, den der Schweizer Pianist Andreas Haefliger über das verrückte Jahr 2020 im Kanton Uri gemacht hat. Prädikat: Sehr empfehlenswert!

YOUTUBE

Es tut sich was

Der Sommer 2021 wird musikalisch!
Mit großer Vorsicht wägt das Team der OÖ. Stiftskonzerte mit dem künstlerischen Leiter Rico Gulda derzeit die Möglichkeiten für das diesjährige Festival ab und wird – wie schon im Sommer 2020 – unter Vorkehrung aller gebotenen Sicherheitsmaßnahmen – im April ein Programm präsentieren. Das sieht vor, dass die nächsten OÖ. Stiftskonzerte vom 29. Mai bis zum 25. Juli 2021 stattfinden werden. Nicht nur der frühe Beginn ist ungewöhnlich, auch Ort und Programm werden es sein! Lassen Sie sich von etwa 12 Konzerten mit einigen Nachholungen aus dem abgesagten Festivalprogramm 2020 verführen. Prädikat: Weltklasse!

OÖ. STIFTSKONZERTE

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 ORF  „kulturMontag“ zur Zukunft der Musikbranche und Kulturindustrie, Aufruf zum #DominoDance

 Live-Gäste: Wiener Kulturstadträtin Kaup-Hasler und Hamburger Kultursenator Brosda; weiters: Doku „Vorhang zu – Konzerte in einer geschlossenen Welt

Wien (OTS) – Welche Zukunftsperspektiven hat die heimische Kulturindustrie? Der von Peter Schneeberger präsentierte „kulturMontag“ befasst sich am 15. Februar 2021 um 22.30 Uhr in ORF 2 eingehend mit der aktuellen Lage von Kunst- und Kulturschaffenden. Dazu sind Wiens Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler und der Hamburger Kultursenator Carsten Brosda live zu Gast im Studio. Passend zum Thema steht anschließend an das Magazin die neue Dokumentation „Vorhang zu – Konzerte in einer geschlossenen Welt“ (23.20 Uhr) auf dem Programm. Weiters ruft der „kulturMontag“ zu einer neuen Online-Publikumsinitiative auf: dem #DominoDance.

Tanzen als sozialer Kitt – „kulturMontag“ ruft zum #DominoDance auf

Ein Song aus Südafrika entfachte Ende des Jahres über alle Grenzen hinweg ein Gemeinschaftsgefühl: Weltweit tanzen Millionen zu „Jerusalema“ – einem auf Zulu gesungenen, eingängigen Hit aus der Feder des südafrikanischen Master KG, der in kürzester Zeit viral ging. Seit es den Menschen gibt, wird getanzt. Tanzen verbindet. Wie wichtig und kulturübergreifend Tanz ist, lässt sich am Beispiel des gigantischen Erfolgs von „Jerusalema“ leicht erkennen. Wie tanzfreudig die Österreicherinnen und Österreicher sind, versucht der „kulturMontag“ mit einer neuen Initiative herauszufinden und fordert zum #DominoDance auf. Zu drei ausgewählten Titeln – „Der gschupfte Ferdl“ von Gerhard Bronner, „Bungalow“ von Bilderbuch und „Peggy G. Reen“ von Ankathie Koi – können Tanzbegeisterte bis 1. März Videos ihrer Dance-Einlagen einreichen. In der Sendung am 8. März gibt es die zum #DominoDance geschnittenen Clips zu sehen. Spaß ist garantiert!

Don’t give up – Kann die Pop-Branche die Pandemie überstehen?

So sehr der Mensch das Tanzen vermisst, so sehr sehnt er sich nach Musik. Die Pandemie hat das kulturelle Leben nicht nur hierzulande zum Erliegen gebracht. Wann Konzerte und Festivals wieder stattfinden können und unter welchen Bedingungen, ist nach wie vor völlig unklar. Die wirtschaftlichen Folgen des Stillstands sind enorm. Für sehr viele Musikerinnen und Musiker ist die derzeitige Situation sogar existenzbedrohend. Galt Streaming noch vor Kurzem als Totengräber der Branche, hat es sich zum rettenden Engel entwickelt. „Online-Konzerte“ sind momentan die Notlösung für viele. Aber wie können die Musik- und Veranstaltungsbranche zukünftig überleben? Welche Prognosen treffen Fachleute im aktuellen Branchenbericht? Welche Exit-Strategien gibt es? Und sind Festivals wie das „Frequency“ oder das „Nova Rock“ in naher Zukunft überhaupt denkbar?

Irgendwie, irgendwo, irgendwann – Die Zukunft der Kulturindustrie

Mitte Februar will die österreichische Bundesregierung über das weitere Vorgehen in Bezug auf die Corona-Pandemie informieren. Auch für Österreichs Bühnen heißt es immer noch: bitte warten. Laut einer aktuellen Studie hat die Kultur in Europa mehr unter der Krise gelitten als andere Wirtschaftszweige. Demnach sei der Gewinn im Jahr 2020 um rund 31 Prozent eingebrochen, mehr als im Tourismus (27 Prozent) und bei der Automobilindustrie (25 Prozent). Die europäische Kulturindustrie habe vor der Krise zu den wirtschaftlichen Schwergewichten der EU gezählt, sagt der Autor der Studie, Marc Lhermitte. Sie habe 2019 mit 4,4 Prozent mehr zum Bruttoinlandsprodukt beigetragen als die Telekommunikation oder die Pharmaindustrie. Der Verlust im Kultursektor im Jahr 2020 wird mit 199 Milliarden Euro beziffert. Kulturakteure im Bereich Bühnenkunst seien mit 90 Prozent weniger Einnahmen am stärksten betroffen, gefolgt von der Musik mit 76 Prozent. Die österreichische Regierung hat bisher 250 Millionen Euro für die Kultur in die Hand genommen. Dennoch gehen Fachleute davon aus, dass die Kultur erst in drei bis vier Jahren wieder auf dem Niveau von 2019 sein wird. Kann die Politik die Kultur bis dahin durchfinanzieren? Mit welchen Transformationsprozessen sind Kunst- und Kulturschaffende, aber auch die Kulturpolitik konfrontiert? Live im Studio diskutiert Peter Schneeberger mit der Wiener Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler und dem Hamburger Kultursenator Carsten Brosda über die Zukunft der Kulturindustrie.

Dokupremiere „Vorhang zu – Konzerte in einer geschlossenen Welt“ (23.20 Uhr)

Eigentlich wollte der Singer-Songwriter Onk Lou im Jahr 2020 gut 100 Konzerte spielen, doch der Corona-Lockdown vereitelte die geplante Tournee. Um nicht daheim vor dem Computer zu verzweifeln, organisiert er sich via Social-Media-Kanälen Auftritte in Privathaushalten. Für seine eilig zusammengezimmerte Corona-Österreich-Tour schwingt er sich mit Regisseur und Kameramann Robert Ziffer-Teschenbruck aufs Rad und fährt gut 700 Kilometer vom Burgenland bis nach Vorarlberg, vorbei an Burgen, Schlössern und durch menschenleere Städte, zu den wohl ungewöhnlichsten Bühnen des Landes. In nur 14 Tagen spielt der Musiker, der 2018 auch zum Amadeus Award nominiert wurde, elf Konzerte in Hinterhöfen, vor Bauernhofscheunen und auf Terrassen von Reihenhäusern. Mit Liedern aus seinem neu erschienen Album „Quarterlife“ überrascht er Menschen, die schon seit Monaten kein Live-Konzert mehr hören konnten. Und anstatt wie sonst, fern seines Publikums, backstage zu sitzen, verbringt er nun Tag und Nacht mit den musikbegeisterten Gastgebern. Neben Konzertaufnahmen liefert der engagierte Dokumentarfilm Einblicke in das Leben jener Menschen, die nach Langem endlich wieder Live-Musik erleben durften.

 

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