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INFOS DES TAGES (MONTAG, 14. DEZEMBER 2020)

14.12.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MONTAG, 14. DEZEMBER 2020)

WIENER STAATSOPER: OPERNFOYER UND HEUTE PREMIERE „DAS VERRATENE MEER“

Neueröffnung des Opernfoyers: (mit Fotos)

https://www.wiener-staatsoper.at/die-staatsoper/medien/detail/news/eroeffnung-des-opernfoyers-in-der-wiener-staatsoper/

Das Meer in Nahaufnahme

Vermeer

Exklusiv stellen die Regisseure Jossi Wieler und Sergio Morabito die Neuproduktion von Hans Werner Henzes Das verratene Meer – eine Erstaufführung an der Wiener Staatsoper – vor. In kompakten zehn Minuten berichten sie über das Werk, den Inhalt der Oper, die Figuren und sprechen über ihre szenische Interpretation.


Jossi Wieler, Sergio Morabito. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

https://www.wiener-staatsoper.at/die-staatsoper/medien/detail/news/das-meer-in-nahaufnahme/
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BERLIN: LOHENGRIN merkwürdig, aber einer Diskussion wert

Lojk
Foto: Youtube

Wir werden uns in den nächsten Tagen mit der Premiere befassen!
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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

CHRISTBAUMKAUF IN WIEN (Am Graben)

Chri
ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos und Videos
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 ORF / Letzter „kulturMontag“ 2020: Beethoven-Schwerpunkt, verschwindende Rituale, Knebl-Scheirl-Schau im Kunsthaus Bregenz

Weiters: Dokus „Breaking Beethoven“ und „New European Songbook – Beethoven Edition“ – am 14. Dezember ab 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Der von Clarissa Stadler präsentierte „kulturMontag“ am 14. Dezember 2020 befasst sich ab 22.30 Uhr in ORF 2 mit den Ausstellungen im Leopoldmuseum sowie im KHM zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven, mit der Notwendigkeit von Ritualen in Zeiten von Corona sowie mit der aktuellen Knebl-Scheirl-Schau im Kunsthaus Bregenz, wo das Künsterpaar seine humorvollen Arbeiten präsentiert. Anschließend an das Magazin stehen zum Ausklang des Beethoven-Jahres die Neuproduktionen „Breaking Beethoven“ (23.15 Uhr) und „New European Songbook – Beethoven Edition“ (23.50 Uhr) auf dem Programm.

„Freude schöner Götter Funken“ – Inspiration Beethoven

„Inspiration Beethoven. Eine Symphonie in Bildern aus Wien um 1900“ nennt der Direktor des Leopold Museums Hans-Peter Wipplinger die Schau, die sich der Beethoven-Verehrung der Künstler der Wiener Sezession widmet. So hat zum Beispiel der Wiener Jugendstilmaler Josef Maria Auchentaller Beethovens „Pastorale“ als Hommage an die Natur in Bilder umgesetzt. Den Beethoven-Kult setzt ein vierköpfiges Kuratorenteam im KHM mit einem ungewöhnlichen Parcours durch die Kunstgeschichte in Szene: Auf der Prunktreppe ist ein überdimensionales Hörrohr des US-amerikanischen Konzept-Künstlers John Baldessari installiert, in das Besucher/innen hineinrufen können und mit Tönen beschenkt werden. Die deutsche Bildhauerin und Aktionskünstlerin Rebecca Horn hat eine schräge Klangskulptur geschaffen – aus dem Flügel, den sie an die Decke gehängt hat, fallen lautstark Tasten heraus. Einem dunklen Kapitel widmet sich der deutsche Superstar Anselm Kiefer in seinem übermalten Foto, er thematisiert darin die Ausbeutung von Beethovens Musik für die Nazipropaganda.

Alles schläft, einsam wacht – Vom Verschwinden der Rituale

Gerade zur Weihnachtszeit stehen Rituale im Mittelpunkt – das gemeinsame Essen, der traditionelle Karpfen, der Ausflug zum Punschstand, die Firmen-Weihnachtsfeier. Doch heuer ist an die meisten vorweihnachtlichen Events aufgrund der Corona-Pandemie nicht zu denken. Auch Küssen, Handeschütteln oder gar eine innige Umarmung bleiben verboten. Werden unsere Traditionen und Bräuche gar verschwinden? Gerade jetzt, in diesen Zeiten der Unsicherheit ist es wichtig, sich auf Rituale zu konzentrieren, davon sind Fachleute überzeugt. Der Mensch braucht Riten – sonst wird er ob all der Ungewissheit wahnsinnig, meinen Schriftsteller Daniel Kehlmann, Kulturphilosophin Elisabeth von Samsonow und Psychoanalytiker August Ruhs.

Seasonal Greetings – Das dynamische Duo Jakob Lena Knebl & Ashley Hans Scheirl

Ashley Hans Scheirl und Jakob Lena Knebl verhüllten den Wiener Rathausturm mit einem humorvollen Mega-Kunstwerk: Die ganz in Rot gehaltenen Silhouetten symbolisierten den spielerischen Umgang mit der Uneindeutigkeit – dick oder dünn, männlich oder weiblich, homo oder hetero. Ein programmatisches Statement des Künstlerduos, geht es den beiden doch auch immer um das Dazwischen. Knebl und Scheirl arbeiten sowohl als Solo-Künstler als auch im Doppelpack, sind mittlerweile international begehrt und werden mit ihrem bunten, schrägen wie queeren Kosmos Österreich auf der Biennale vertreten. Jetzt zeigt das zwischen den Geschlechtern operierende, in Wien lebende Künstlerpaar seine humorvollen Arbeiten im Kunsthaus Bregenz. Und dort wird’s eisig und auch ziemlich heiß hergehen, haben sich die beiden doch für die Ausstellung eine Eismeer-Nachbildung nach dem Gemälde von Caspar David Friedrich einfallen lassen und einen begehbaren Hexensabbat sowie Cyborg-Subjekte vorgesehen.

„Breaking Beethoven“ (23.15 Uhr)

Gezeichnet von innerer Zerrissenheit, im Schatten der Französischen Revolution und im trügerischen Glanz der Habsburgermonarchie war der Lebensweg Ludwig van Beethovens ein ewiges Wechselspiel zwischen grenzenloser Schöpfungskraft und der steten Suche nach Inspiration. Wie kaum ein anderer Komponist bediente Beethoven als eigensinniger Querdenker das Klischee des umnachteten Genies. Bis heute ist seine Musik allgegenwärtig, steht sie doch für die innige Sehnsucht des Menschen nach Freiheit. So mag es auch nicht weiter verwundern, dass das Beethoven-Jubiläums-Jahr 2020 anlässlich seines 250. Geburtstags mit zahlreichen Veranstaltungen – vom kleinen Hauskonzert bis hin zu den großen Sinfoniezyklen – aufwarten wollte. Beethovens Musik sollte in die Welt hinausgetragen werden. Doch wie soll man ein solches Jubiläum begehen, wenn eine globale Pandemie die Menschheit in Atem hält? Die Dokumentation „Breaking Beethoven“ begibt sich mit dem Stargeiger Aleksey Igudesman auf die Suche nach dem verlorenen Beethoven-Jubeljahr. Mit dabei sind Stars wie Hyung-ki Joo, Yuja Wang, Billy Joel, Juan Diego Flórez, Rebekka Bakken, Hans Zimmer, Joshua Bell, Valentina Nafornița, Julian Rachlin und John Malkovich.

„New European Songbook – Beethoven Edition“ (23.50 Uhr)

Die in Kooperation mit der EBU vom ORF ins Leben gerufene, länderübergreifende Kulturinitiative „New European Songbook“ erfährt heuer bereits ihre vierte Auflage. So international wie das Projekt ist auch die Musik des diesjährigen Jubilars Ludwig van Beethoven. Als kreativer Geist zwischen Genie und Wahnsinn hat Beethoven sich immer wieder neu erfunden, die Grenzen der Musik gesprengt und die vorherrschenden Gesellschaftsstrukturen hinterfragt. Seine Biografie und die Botschaften seiner Musik können als Sinnbild für das Projekt „Songbook“ verstanden werden. Nationale Musikergrößen der jeweiligen Länder setzen sich musikalisch mit den Werken Beethovens auseinander. Die neu entstandenen Kompositionen rund um das Leben und Schaffen des radikalen Ausnahmekünstlers wurden mit Hilfe von Video-Clips auch szenisch umgesetzt. In der Dokumentation „New European Songbook – Beethoven Edition“ werden die genreübergreifenden Musikvideos, so mancher Blick hinter die Kulissen der Entstehung derselben und Interviews mit den Mitwirkenden gezeigt. Für den ORF-Beitrag konnte die österreichische Singer-Songwriterin und Cellistin Marie Spaemann gewonnen werden, die sich in ihrer Komposition „Seeking Joy“ mit dem Hauptthema Beethovens Neunter Symphonie auseinandersetzt. Florian Senekowitsch zeichnet für die Regie des Video-Clips verantwortlich.
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WEIHNACHTEN MIT DER OPER HALLE: TESEO UND ART*HOUSE IM STREAM

 Der Besuch im Opernhaus über die Festtage muss in diesem Jahr ausfallen. Deshalb kommt die OPER HALLE mit zwei Produktionen direkt in die Wohnzimmer Ihres Publikums. Vom 24. bis 26. Dezember zeigen wir die diesjährige Händelfestspielproduktion TESEO in der Inszenierung von Martin G. Berger als Videostream. Für einen beschwingten Start in das neue Jahr sorgt das Ballett Rossa zusammen mit der Staatskapelle Halle: Nach dem großen Erfolg der Online-Premiere im November zeigt die Oper Halle vom 31. Dezember bis 1. Januar 2021 noch einmal das Ballettspektakel ART*HOUSE. Auch die bereits im Frühjahr gestreamten Aufzeichnungen des Verdi-REQUIEMs in der Raumbühne Babylon, Johannes Kreidlers MEIN STAAT ALS FREUND UND GELIEBTE sowie GROOVIN’ BODIES – die erste Auftragskomposition Ivo Nitschkes für das Ballett Rossa – sind weiter in der OPER HALLE DIGITAL abrufbar: https://buehnen-halle.de/operhalledigital

Als Weihnachtsgeschenk für alle Opernfreund*innen zeigt die Oper Halle vom 24. bis 26. Dezember die Oper TESEO von Georg Friedrich Händel in einer Spielfassung von Martin G. Berger. Es spielt das Händelfestspielorchester Halle auf historischen Instrumenten unter der Leitung von Attilio Cremonesi.

Die hallische Inszenierung entstand unter besonderen Bedingungen, bedingt durch das Corona-Virus, im Frühsommer 2020. Dirigent Attilio Cremonesi und Regisseur Martin G. Berger haben ein 90-minütiges Pasticcio aus Händels Teseo kompiliert, in welchem Kraft, Anmut und Emotionalität der Musik dennoch voll zum Tragen kommen. Obwohl die Oper nach

dem griechischen Helden Theseus benannt ist, steht die mythologische Gestalt der Medea im Zentrum. Mannigfach wurde der Stoff in der Bildenden Kunst, der Musik und der Literatur – über Euripides, Grillparzer bis hin zu Christa Wolf und Heiner Müller – bearbeitet, sodass sich in der Rezeption unzählige Sedimente europäischer Kulturgeschichte nachzeichnen lassen. An Medea brechen sich bis heute Projektionsflächen und Aushandlungen von Weiblichkeit, sei es als Hexe, Mutter, Fremde, Kindsmörderin oder selbstbestimmte Frau. Die ambivalente Kraft dieser Figur hat sich, wie schon Händelbiograf Charles Burney anmerkte, in die Musik eingeschrieben. Denn besonders in den Accompagnato-Rezitativen wird „die wilde, ungebändigte Wut durch die Instrumente erstaunlich deutlich dargestellt“. Die Spielfassung von Martin G. Berger fokussiert nun Medea als archaische Strukturfigur in einem überzeitlichen Bilderbogen, der über die Antike ins Mittelalter, das 19. Jahrhundert und schließlich bis in die Neuzeit reicht.

In den Titelpartien brillieren sowohl der 27-jährige venezolanische Sopranist Samuel Mariño, der Publikum und Fachpresse mit seinen glasklaren Koloraturen gleichermaßen begeistert als auch Händelpreisträgerin der Stadt Halle Kammersängerin Romelia Lichtenstein als die mythische Heroin Medea.

Martin G. Berger hat seit Anfang der 2010er Jahre eine vielbeachtete Karriere als Opernregisseur hingelegt. Für seine Inszenierung von Richard Strauss‘ Ariadne auf Naxos am Nationaltheater Weimar wurde er im November mit dem deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet. Ab der Spielzeit 2021/2022 ist Martin G. Berger neuer künstlerischer Leiter des Musiktheaters am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin.

Weitere Informationen zum Stück sowie die Besetzung und Bilder finden Sie unter https://buehnen-halle.de/teseo.

Das Ballettspektakel ART*HOUSE von Michal Sedláček und Ivo Nitschke mit dem Ballett Rossa und der Staatskapelle Halle feierte am 28. November online Premiere. Aufgrund des großen Erfolges zeigt die Oper Halle die Inszenierung zum Jahreswechsel noch einmal vom 31. Dezember bis 1. Januar 2021.

Nach der umjubelten Uraufführung Groovin’ Bodies des Jahres 2016 setzt das Ballett Rossa seine Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Perkussionisten der Staatskapelle, Ivo Nitschke, fort und präsentiert einen Abend, der das Entstehen von Bühnenkunst selbst als fulminantes Ereignis feiert. Nitschkes Neukomposition ist in ihrer packenden Rhythmizität genau auf die Bewegungssprache der Tänzer*innen zugeschnitten und entsteht in enger Absprache mit Michal Sedláček und dem Ballett. Selbstverständlich wird Nitschke seine Musik, gemeinsam mit einem Ensemble der Staatskapelle Halle, selbst aufführen und sich mit der Compagnie die Bühne teilen.

ART*HOUSE ist ein Ballettspektakel, das Theater als Kunst der Künste zeigt. Denn im Theater vereinigen sich auf unvergleichliche Weisen vielfältige Arten der Kunst. Mit den Künsten der Gewerke und Handwerksbetriebe, in denen teilweise sogar Berufe tradiert werden, die außerhalb von Theatern gar nicht mehr existierten, werden Räume geschaffen, die das Publikum in andere Wirklichkeiten entführen; Kostüme und Masken verwandeln Menschen in Ikonen, Beleuchtung schafft Atmosphären, die zu Begeisterungsstürmen und Tränen rühren. Dafür steht ART*HOUSE: Theater – ein Haus der Kunst. Wenn die Tänzer*innen des Ballett Rossa unter der Choreografie ihres Leiters Michal Sedláček den Kunstort der Theaterbühne erkunden, wird Theater sichtbar als Ort der Produktion von Kunst – und in dieser Reflexion entstehen Episoden, die schlaglichtartig vom Leben selbst und seinen Bausteinen erzählen.

Für ART*HOUSE konnte Michal Sedláček erneut Matthias Hönig als Bühnenbildner und Cordula Erlenkötter als Kostümbildnerin gewinnen, die schon in zahlreichen gefeierten Produktionen für das Ballett Rossa die Ausstattung verantworteten. Mit dem Fotografen Yan Revazov beteiligt sich auch ein international gefragter Künstler, der von 2003 bis 2011 am halleschen Ballett als Solotänzer auf der Bühne stand und hier gleichsam Spuren hinterließ. Er hat nicht nur jenen magischen Prozess fotografisch dokumentiert, mit dem Theater, Ballett und Musik immer wieder ihr Publikum in den Bann ziehen, sondern zeichnet auch für die filmische Realisierung dieser Produktion verantwortlich. Weitere Informationen zum Stück sowie die Besetzung und Bilder finden Sie unter https://buehnen-halle.de/arthouse.

Wir würden uns sehr freuen, Sie bald in unserem digitalen Opernhaus begrüßen zu dürfen! Sie finden die OPER HALLE DIGITAL unter https://buehnen-halle.de/operhalledigital

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Liebe Musikfreunde!

In dieser wilden Zeit brauchen wir alle viel Gesundheit, Geduld und Zuversicht.

Home - Dr. Andreas Janotta ARTS MANAGEMENT

Verbringen Sie an Weihnachten eine wunderschöne und wertvolle Zeit im (kleinen) Kreise Ihrer Lieben!

Für 2021 gibt es Hoffnung. Wir dürfen weiterträumen – und irgendwann auch weitermachen. Ich wünsche Ihnen ein Neues Jahr voller Inspiration, prallgefüllt mit Leben und Musik!

Wir freuen uns scho sehr schon sehr auf zukünftige Begegnungen, dann wieder von Mensch zu Mensch.

Frohe Festtage und alles Gute
www.andreasjanotta.com

SOLISTEN

Stefan Temmingh (Blockflöte)

Sebastian Klinger (Cello)

Johannes Fischer (Schlagzeug)

Frederic Belli (Posaune)

Margret Köll (Barockharfe)

ENSEMBLES

Die Singphoniker

Cantus Cölln

Trombone Unit Hannover

Trio Belli-Fischer-Rimmer

Philharmon. Streichquintett Berlin

PROJEKTE

Temmingh & Mields

Temmingh & Capricornus Consort

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Verliebt, später nicht mehr. Holzbaum-Verlag

Diana Köhle organisiert seit 2013 „Tagebuch Slams“ in ganz Österreich. Bei dieser sehr beliebten Veranstaltung lesen Menschen vor Publikum aus ihren alten Tagebüchern vor und gemeinsam wird darüber gelacht. Das nun erschienene Buch Verliebt (später nicht mehr) versammelt die besten Beiträge. Zum Beispiel:

VERLIEBT (SPÄTER NICHT MEHR) - faltershop.at

21.07.1969
Ich habe die Mondlandung verschlafen.
Lenz (22 Jahre, Wien)

21.02.1992
Sandra war gestern nicht in EDV, weil sie beim Schnapsbrennen helfen muss.
Elisabeth (12 Jahre, Niederösterreich)

16.08.1995
Und schon wieder was dazugelernt: „Bleib nie an einem Typen hängen, der nicht besser ist als die Handbrause“. Weiser Spruch, was? Hab ich aus dem neuen Buch „Ganz nah und doch so fern“. Das Buch ist voll geil, total auf Sex und so. Manchmal ist man richtig von sich selbst schockiert, weil man sowas liest. Aber es hat sogar den „Dänischen Buchhändlerpreis“ gekriegt.
Andrea (15 Jahre, Steiermark)

13.04.1998
Wir haben jetzt das Internet. Ich bin mir sicher, bald ist Internet in jedem Haushalt, so wie ein Telefon. Aber das wird noch dauern. Ich werde bestimmt auch einmal das Internet kaufen, wenn ich erwachsen bin, falls es da noch modern ist.
Denise (13 Jahre, Tirol)

13.05.1998
Morgen ist schon wieder Religion. Wäh! Nix gegen Gott, aber Reli ist so fad. Gute Nacht.
Constanze V. (12 Jahre, Salzburg)

31.08.2003
Liebes Tagebuch, heute war ein super toller Tag. Ich habe einen Eastpack-Rucksack bekommen. Das ist eine Schultasche für ältere Kinder. Meine Mama hat mir den Besten gekauft, den es gibt. Ich weiß jetzt auch, was Sex ist. Das ist, wenn sich Leute nackt treffen und küssen. Manche mögen es und tun es dann nochmal. Andere bekommen AIDS oder sogar Kinder. See ya later!
Tamara (10 Jahre, Tirol)

07.01.2006
Ich hab den Test in der GoGirl gemacht: Ich bin nicht verliebt! Gott sei Dank! In letzter Zeit hab ich auch überhaupt nicht mehr an ihn gedacht. Ich bin nicht verliebt – hurra!
Sophie (12 Jahre, Wien)

19.06.2010
Heute sortierte ich endlich mal einige meiner Kuscheltiere aus. Es muss irgendwann sein. Ich bin jetzt schon zu alt. Doch Susi, Strolchi, die Entis, Timmy, Chrissi, Falada, Schlafhaube, Engeli, Bambi, Tigi, Rosie und Mausi bleiben da. Bei mir! Die brauch ich!
Simone (11 Jahre, Steiermark)

30.06.2011
Das hat mir heute gar nicht gefallen: Dass Danny gesagt hat, dass ich nicht die Figur für eine Prostituierte habe. Das soll heißen, dass ich fett bin, oder?
Juliane (15 Jahre, Voralberg)

29.11.2011
Meine Mama fährt morgen auf Kur für eine Woche. Weißt du, was das bedeutet liebes Tagebuch? Jetzt bin ICH der Mann im Haus!
Hannah (15 Jahre, Niederösterreich)

Bibliografie:
Diana Köhle (Hg.): Verliebt (später nicht mehr)
176 Seiten, Hardcover, EUR 17,90
ISBN 978-3-902980-91-5
Überall wo es Bücher gibt und auf holzbaumverlag.at!
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IST EIN INSERAT NUR WERBUNG ODER EIN GEGENGESCHÄFT ?

Hören Sie nach Minute 24 aufmerksam zu!. Beide Herren betonen, dass ein Inserat ein Gegenschäft ist, das eine Gegenleistung des Inseratnehmers erfordert. Wir merken es an der täglichen Berichterstattung speziell dieses Mediums. „Eine Hand wäscht die andere“ – ist doch klar.  Bitte den Zusammenhang beachten!

Felm

ZUM VIDEO
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