Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

INFOS DES TAGES (MONTAG, 13. APRIL 2020 – Ostermontag)

13.04.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MONTAG, 13. APRIL 2020 – OSTERMONTAG)

So geht das nicht, meine Herren. Das melden wir dem Kanzler und seinem Spezl, dem Innenminister!

Aus dem Obaboarischen Dialekt übersetzt:

A Spezl, aa Spezi, is a Mo, mit dem wo a andara Mo befreindet is. Fraun san (in da Regl) koane Spezln und hom koane Spezln.

Heit is a Spezl oft a Synonym fia an guadn Bekanntn und ned fia an guadn Freind. Da „spezielle Freind“ hod sogor aa no a negative Bedeitung dazua kriagt. Freindalwirtschoft (Vettanwirtschoft, Hawarei) in da Politik nennt ma aa Spezlwirtschoft.


Freischaffende Operngrößen fordern runden Tisch

Gefordert: Ein „runder Tisch“

Runder Tisch: Was kann Türkis-Grün?" - tv.ORF.at

Zahlreiche prominente Sänger und Sängerinnen der Opernwelt haben sich zu einer gemeinsamen Petition an die Bundesregierung zusammengeschlossen. Die Forderung der Unterzeichner und Unterzeichnerinnen, darunter Elisabeth Kulman, Tomasz Konieczny und Günther Groissböck: einheitliche, rechtskonforme, europaweite Regelungen für die Bezahlung freischaffender Künstler.

„Bis dato waren wir Einzelkämpfer, jetzt aber müssen wir den Hebel auf Solidarität umschalten“, umriss Tenor Wolfgang Ablinger-Sperrhacke im Interview mit dem „Kurier“ (Sonntag-Ausgabe) die Idee. Viele Kollegen hätten Angst, sich öffentlich gegen die Willkür der Veranstalter zu positionieren, obwohl die Kunstfreiheit ein verfassungsrechtliches Grundrecht sei.

„Die Ungleichstellung zwischen fix Angestellten und freien Künstlern ist enorm“, so Ablinger-Sperrhacke. Die Conclusio der Petitionsverfasser: „Uns schwebt eine Art ‚Runder Tisch‘ vor. In Österreich bestehend aus Vertretern der Bundestheater, der Festivals, der Agenturen, der Politik und der Künstler.“ Hier könne aus Österreich ein Impuls für Europa ausgehen. Es gehe etwa nicht an, dass sich Institutionen wie die Osterfestspiele in Salzburg auf den Paragrafen der „höheren Gewalt“ in Bezug auf freischaffende Künstler berufen würden.

https://orf.at/stories/3161608/

Immerhin haben die Veranstalter Förderungszusagen und Zugang zur Kurzarbeit! Warum die „Freischaffenden“ unter den Tisch“ – ob der nun rund oder anders geformt ist – fallen sollen, ist nicht einzusehen!

Die spontanen Versprechungen der Regierung waren ja sehr vollmundig!

Waren sie zu spontan? Oder bloß zu vollmundig?

 

_____________________________________________

WIR BESIEGEN DAS VIRUS

Zeichnung: KS. Benedikt Kobel
_________________________________________________________
OSTERFESTSPIELE SALZBURG – die beiden letzten Streams

Arabella, 2014

Florentine Klepper, Inszenierung · Martina Segna, Bühnenbild · Anna Sofie Tuma, Kostüme
Mit Renée Fleming, Thomas Hampson, Albert Dohmen, Gabriela Beňačková, Hanna-Elisabeth Müller, Daniel Behle, Daniela Fally u. a.
Verfügbar: 12. April, 12:00 Uhr bis 14. April, 12:00 Uhr     

Parsifal, 2013

Deutung ohne Bedeutung - Parsifal in Salzburg (Archiv)
Johan Botha /Parsifal. Copyright: Forster/ Salzburger Osterfestspiele

 

Michael Schulz, Inszenierung · Alexander Polzin, Bühnenbild und Kostüme
Mit Milcho Borovinov, Wolfgang Koch, Johan Botha, Stephen Milling und Michaela Schuster
Verfügbar: 14. April, 12:00 Uhr bis 16. April, 12:00 Uhr

 

Alle Produktionen:
Christian Thielemann, Musikalische Leitung · Sächsische Staatskapelle Dresden

Dauerhaft zu sehen auf fidelio, der Streaming-Plattform von ORF und UNITEL
_________________________________________________

KLAUS FLORIAN VOGT IST 50!

Klaus Florian Vogt studierte zunächst Horn und war nach seiner Diplomprüfung 1988–1997 als Hornist im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg tätig. Währenddessen studierte er Gesang an der Musikhochschule Lübeck und erhielt 1997 ein Engagement am Landestheater Flensburg.

Foto: Theaterarbeit in Brunsbüttel: Opernsänger Klaus Florian Vogt (2. v. re.), seine Frau Silvia und ihre Söhne (von links) Bosse, Thore, Lasse und Kalle Michel auf einem Balkon im Bühnenbild der Operette „Im weißen Rössl“.
Foto: Theaterarbeit in Brunsbüttel in der Kulisse von „Das weiße Rössl“ : Die Söhne heißen Bosse, Thore, Lasse und Kalle Michel, Frau Vogt heißt Silvia.

1998 wechselte Vogt an die Dresdner Semperoper, wo er unter anderem von dem damaligen Generalmusikdirektor Giuseppe Sinopoli gefördert wurde. Zunächst war er lyrischer Tenor, erweiterte aber sein Repertoire über den Tamino in Mozarts Zauberflöte auf etwas dramatischere Partien wie den Hans in Bedřich Smetanas Verkaufter Braut und Matteo in Richard Strauss’ Arabella.

Einen Durchbruch bedeutete für Vogt das Rollendebüt als Lohengrin am Theater Erfurt im Jahr 2002. Mit dieser Partie gastiert er seitdem in der ganzen Welt und hat sein Repertoire inzwischen um weitere Partien des jugendlichen Heldentenor-Fachs erweitert, wie den Stolzing in Richard Wagners Meistersingern von Nürnberg und den Parsifal.

Seit 2003 ist Vogt als freischaffender Künstler tätig. 2007 gab der Sänger sein Debüt als Stolzing bei den Bayreuther Festspielen.

Seit 2011 ist er Exklusivkünstler bei Sony Classical. Im Januar 2012 erschien seine Debüt-CD Helden mit Arien von Wagner, Mozart, Weber und Korngold.

Klaus Florian Vogt lebt mit seiner Frau und seinen vier Söhnen in Dithmarschen in Schleswig-Holstein und in Bayreuth

https://www.youtube.com/watch?v=sSj46Vh0qeA.
__________________________________________________________

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Jonas Kaufmann wünscht einen schönen Rest des Osterfestes

ZU INSTAGRAM

______________________________________________________________________

 
Die Besprechung dieser wundervollen Aufnahme der »Cavalleria rusticana« hatte einige Resonanz seitens der Leserschaft zur Folge, darunter auch von erfahrenen Opernsängern.
 

 

http://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=E160DAD0-7BF0-11EA-B014005056A64872
__________________________________________________
 
Richtigstellung: Nikolaus Bachler ist nicht „Generalintendant“

Systemrelevant- Generalintendant Nikolaus Bachler geht durch die leere Oper

Das Kulturleben steht still – äußerlich. In den Stuben und Köpfen geht es weiter. Die Serie „Kunst der Pause“ befragt die Kreativen ohne Bühne, Dirigenten ohne Orchester, Kuratoren ohne Galerien. Nikolaus Bachler ist Generalintendant der Bayerischen Staatsoper.
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/kunst-der-pause-systemrelevant-1.4873861
Das spricht ja nicht für die Journalistin, sie kann noch nicht mal den Berufstitel richtig einorden.
 
Der letzte Generalintendant in München war August Everding.
 
Nikolaus Bachler ist „Staatsintendant“
_____________________________________________________
OPERETTA IN CORONA-TIMES – „Brüder Tanzer“
 
 
ZUM VIDEO
—————————————————————————–

SERVUS-TV: DER WEGSCHEIDER

Intendant Dr. Ferdinand Wegscheider zur aktuellen Lage!

 

ZUM VIDEO – Servus TV – „Der Wegscheider“

_______________________________________________________

The Gran Canaria Philharmonic Orchestra unites with Garanca and Chichon to perform Mahler’s Second Symphony „Resurrection“ on Easter Sunday during Spain’s mandatory quarantine

Fundación Tutelar Canaria - Quiénes somos - Colaboradores

  • 79 musicians, together with mezzo-soprano Elina Garanca and conductor Karel Mark Chichon record from their homes and with their own means a selection from Mahler’s Second Symphony, including Organist Angel Hortas live from Jerez Cathedral in Spain, in a project of great technical complexity that is being transmitted via social media via the youtube link https://youtu.be/8UyvnRG787Y

12 April 2020, Las Palmas de Gran Canaria

With this ambitious recording all of these artists unite to send a message through the universal power of music, that despite the Covid-19 crisis and the strict confinement to their homes the power of human resolve and culture is at the forefront of the island of Gran Canaria and its people.

The production of this recording has presented enormous technical difficulties, with 80 separate audio/video tracks all recorded with mobile phones being mixed into one whole, with recordings taking place from homes in Gran Canaria, Malaga (Garanca & Chichon) and Jerez de la Frontera (Hortas, organist). Particularly difficult has been the access to certain instruments such as timpani and percussion during the severe lockdown rule in Spain.

We wish to acknowledge the fantastic audio and video production work that Toni Hernandez Marrero has realised to produce this final result.

For further information please contact:-

Jose Sanchez – jsanchez@ofgrancanaria.com
____________________________________________________

Vandalismus und Diebstahl bei Rave The Planet
+++ Siegessäule gestohlen +++ Fundraving-Modell schwer beschädigt +++ Schaden beträgt mind. 20.000 € +++

RAVE THE PLANET (@ravetheplanet) | Twitter

Berlin, 12.04.2020 – Unbekannte haben am Samstag, den 11.04.2020 gegen 03:45 Uhr am Morgen das Fundraving-Modell der gemeinnützigen Rave The Planet gGmbH in der Mall of Berlin schwer beschädigt: Miniaturfiguren wurden platt getrampelt, die Siegessäule zerbrochen und die obere Hälfte samt Goldelse gestohlen.

Am Ostersonntag gegen 10:00 Uhr stellte ein Mitarbeiter beim Rundgang den Schaden fest, der nach einer ersten Schätzung mindestens 20.000 € beträgt. Die Überwachungsvideos werden gerade ausgewertet, Fotos und Videos von Tätern und Tat bald auf der Website von Rave The Planet veröffentlicht: www.ravetheplanet.com/news/

Das Modell ist das Herzstück des sogenannten „Fundraving“, der Fundraising-Kampagne für den Neustart der Rave The Planet Parade, die bereits für den 10. Juli 2021 in Berlin angemeldet ist und legitimer Nachfolger der legendären Berliner Loveparade werden möchte.

Das 48 Meter lange Fundraving-Modell der Straße des 17. Juni wurde am 13. Januar 2020 zunächst leer eröffnet. Mittels Spenden ab 5 € können Unterstützer noch bis Ende des Jahres kleine, handgefertigte Mini-Raver-Figuren über den Online-Spendenshop von Rave The Planet spenden: shop.ravetheplanet.com/fundraving (Weitere Infos zum Fundraving: www.ravetheplanet.com/startseite/fundraving)

Da diese Aktion nicht nur ärgerlich ist, sondern auch einen schweren finanziellen Schaden für die gemeinnützige Gesellschaft bedeutet, betont einer ihrer Geschäftsführer, Loveparade-Erfinder Dr. Motte:

Als gemeinnützige Gesellschaft, die nicht nur die Parade zu neuem Leben erwecken möchte, sondern mit den gespendeten Geldern auch andere gemeinnützige Organisationen unterstützt, wie z. B. den „Zug der Liebe“, bedeutet diese dumme Zerstörungsaktion eine Tat gegen die gesamte elektronische Musik- und Clubkultur. Zum Glück ist das Areal ein Privatgelände und sehr gut videoüberwacht. Wir sind deshalb zuversichtlich, dass die Täter bei ihrer Tat gefilmt wurden und geschnappt werden können.“

Fotos des beschädigten Modells, sowie von dessen Eröffnung, können Sie HIER downloaden.

Rave The Planet bittet um Mithilfe
Rave The Planet hat den Schaden bereits zur Anzeige gebracht und bittet nun um Mithilfe aus der Bevölkerung. Die Tat ereignete sich in der Piazza der Mall of Berlin, Leipziger Straße 130 in Berlin-Mitte, am Samstagmorgen, 11. April 2020 gegen 03.45 Uhr.

Wer etwas beobachtet hat oder Hinweise zu den möglichen Tätern geben kann, wird gebeten, sich direkt bei Rave The Planet zu melden und die E-Mail-Adresse info@ravetheplanet.com zu nutzen.

Spendenaktion

Wer die gemeinnützige Arbeit von Rave The Planet unterstützen möchte, wie z. B. die Anerkennung der elektronischen Musikkultur als Immaterielles Kulturerbe der UNESCO und die neue Parade, kann dies entweder über Fundraving tun oder gerne auch direkt etwas auf das Spendenkonto überweisen:

Berliner Sparkasse
IBAN: DE34 1005 0000 0190 8305 49
BIC: BELADEBE
Verwendungszweck:
„Spende“
Zahlungsempfänger:
Rave The Planet gGmbH

______________________________________________________

 

 

Diese Seite drucken