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INFOS DES TAGES (MONTAG, 12. August 2019)

12.08.2019 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MONTAG, 12. AUGUST 2019)

SALZBURG: Heute (12 h)  „Öffentliche Generalprobe“ ORPHÉE AUX ENFERS von Jaques Offenbach


Marcel Beekman, Kathryn Lewek. Foto: Monika Rittershaus/ Salzburger Festspiele

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AB SOFORT IST DER SPIELPLAN FÜR DIE BAYREUTHER FESTSPIELE 2020 VERÖFFENTLICHT

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https://www.bayreuther-festspiele.de/programm/programmvorschau/

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HEUTE im Markgräflichen  Opernhaus Bayreuth: Ein Liederabend mit Günther Groissböck

Am 12. August 2019 gibt der international gefeierte Bassist Günther Groissböck (2019 bei den Bayreuther Festspielen in den Partien des Veit Pogner in „Die Meistersinger von Nürnberg“ und des Gurnemanz in „Parsifal“ zu erleben) gemeinsam mit der Pianistin Alexandra Goloubitskaia im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, einer Weltkulturerbestätte, einen Liederabend.

Groissböck singt zwei der bedeutendsten Liedzyklen der Romantik, die „Vier ernste Gesänge“ von Johannes Brahms und den Eichendorff-Liederkreis von Robert Schumann, dazu Lieder von Peter Tschaikowsky sowie von Sergej Rachmaninow. Den Sänger hat neben seiner umfassenden Operntätigkeit sein breites Konzertrepertoire quer durch Europa und in die USA geführt.

Theaterkasse Bayreuth,
Opernstraße 22, 95444 Bayreuth
Telefon 0921 69001, Fax: 0921 885777
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10 – 17 Uhr
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LEHÁR-FESTIVAL BAD ISCHL MIT LEHÁR-RARITÄT – halbszenisch (ab 10. August)

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Mit der dritten Produktion CLO-CLO präsentierte das Lehár Festival in halbszenischer Form ein Werk des Bad Ischler Ehrenbürgers Franz Lehár, das noch nie bei den Festspielen zu erleben war. Das Publikum wurde dabei nicht nur von wunderbarer Walzermusik verzaubert, denn Franz Lehár überrascht in diesem Werk auch mit modernen Jazz-Melodien.

Clo-Clo Mustache ist eine berühmte Varieté-Sängerin. Unter ihren vielen Verehrern befindet sich auch der Bürgermeister, zu dem sie liebevoll „Papa“ sagt. Eines Tages bittet Clo-Clo ihn schriftlich um finanzielle Hilfe, der Brief mit dem Ausdruck „Mon chére Papa“ erreicht jedoch seine Gattin, was den Bürgermeister und seine vermeintliche Tochter in reichlich Turbulenzen verwickelt.

Das deutsche Klassik-Label cpo wird eine Aufnahme der Produktion als CD veröffentlichen.

Musikalische Leitung: Marius Burkert
Inszenierung: Markus Kupferblum
Ausstattung: Toto
Chordirektor: Gerald Krammer

Clo-Clo Mustache: Sieglinde Feldhofer
Severin Cornichon, Bürgermeister von Perpignan: Gerd Vogel
Melousine, seine Gattin: Susanna Hirschler
Maxime de la Vallé: Daniel Jenz

Spielplan Lehár Festival Bad Ischl: http://www.leharfestival.at/spielplan/

WEITERE VERANSTALTUNGEN:

OPARETTET DEN JAZZ: 13. August 2019
LEHÁR MATINEE: 17. August  2019
DIE LILLY VOM PICCADILLY: 20. August 2019
ETTEREPO: 24. August 2019
ONIWEIG-DIE ARME SEELE VOM SEE: 29. August 2019

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 ORF / „kulturMontag“-Spezial aus Salzburg am 12. August: Premiere „Orphée aux enfers“ und 150 Jahre Postkarte

Danach: Neuer Teil der Dokureihe „Magie der Museen“ zeigt „Das Munch Museum, Oslo“ =

Wien (OTS) – Der „kulturMontag“-Spezial aus Salzburg, moderiert von Clarissa Stadler, berichtet am 12. August 2019 um 22.30 Uhr in ORF 2 über die mit Spannung erwartete Premiere von Jaques Offenbachs „Orphée aux enfers“ und zeigt erste Ausschnitte. Regisseur Kornél Mundruczó verrät im Gespräch mit Clarissa Stadler, wie man in Zeiten von „#metoo“ mit Ferenc Molnárs „Liliom“ umgeht. Außerdem widmet sich der „kulturMontag“ dem 150. Geburtstag der Postkarte. Anschließend ist um 23.15 Uhr ein neuer Teil der von der ORF-TV-Kultur koproduzierten achtteiligen Hochglanzreihe unter dem Titel „Magie der Museen“ zu sehen und stellt „Das Munch Museum, Oslo“ vor.

Eine frivole Party in der Hölle – Orpheus in der Unterwelt bei den Salzburger Festspielen

Rasend respektlos und unverschämt unterhaltsam springt er mit der hehren Götterwelt um. Jacques Offenbach hat in seiner schwungvollen Possenoper „Orpheus in der Unterwelt“, seinem ersten abendfüllenden Werk, großen Erfindungsreichtum und unvergleichlichen Witz bewiesen. Wie kaum in einem anderen Stück der Musikliteratur regieren hier Frohsinn, gute Laune und Heiterkeit. Der Zweiakter machte ihn in ganz Europa bekannt. Zum 200. Geburtstag soll der Begründer der modernen Operette vielerorts nun neu entdeckt werden. Für die Salzburger Festspiele nimmt der deutsch-australische Regisseur Barrie Kosky Offenbachs kecke Parodie der griechischen Mythologie ins Visier. Der „Operettenkönig aus Berlin“, wie Kosky gerne genannt wird, karikiert die Doppelmoral der Reichen und Schönen und zeigt eine knallbunte und giftige Gesellschaftssatire. Der „kulturMontag“ bringt erste Ausschnitte der mit Spannung erwarteten Premiere. ORF 2 überträgt Offenbachs „Orphée aux enfers“ am Samstag, dem 17. August, live-zeitversetzt um 20.15 Uhr.

Auf der Suche nach dem falschen Glück – Molnars „Liliom“ auf der Perner-Insel

Ferenc Molnárs „Liliom“ ist ein Frauenheld und Hallodri. Bei seiner Uraufführung in Budapest im Jahr 1909 ist sein „Liliom“ durchgefallen. Denn die Geschichte vom Strizzi Liliom, der für das Dienstmädchen Julie entflammt, deshalb von der eifersüchtigen Ringelspielbesitzerin entlassen wird, Julie prügelt, aus Liebe zu seinem ungeborenen Kind einen Raubüberfall begeht, hat anfänglich ganz und gar nicht überzeugt. Erst in der deutschen Version von Alfred Polgar wurde das Stück zum Welterfolg, das heute zu den bedeutendsten Theaterstücken des 20. Jahrhunderts zählt. Für die Salzburger Festspiele nimmt sich der ungarische Theater- und Filmregisseur Kornél Mundruczó das Volkstück vor. Wie man mit einem brutalen Draufgänger der Jahrhundertwende in Zeiten von „#metoo“ und „No means no“ umgeht, das verrät Kornél Mundruczó im Gespräch mit Clarissa Stadler auf der Perner-Insel.

Die Ur-SMS der Großeltern-Generation – 150 Jahre Postkarte

Heute steht sie für Entschleunigung, erfunden wurde sie allerdings als Medium der Schnelligkeit: Die Postkarte feiert den 150. Geburtstag. Die österreichische Post brachte im Oktober 1869 die allerersten „Correspondenzkarten“ heraus – mit riesigem Erfolg. Bereits im ersten Monat wurden fast anderthalb Millionen Postkarten verkauft, und bald zogen diverse Länder nach; in der Schweiz wurde das neue Medium 1870 zugelassen, 1874 zirkulierte es fast in ganz Europa. Doch nicht nur quer durch die Länder war es unterwegs, auch über alle sozialen Schichten hinweg wurde die Postkarte genutzt. Während diese altmodische, meist rechteckige Karte in den vergangenen Jahren durch die elektronischen Möglichkeiten in Vergessenheit geraten ist, scheint die gute alte Postkarte heute ein Revival zu feiern.

Dokureihe „Magie der Museen“: „Das Munch Museum, Oslo“ (23.15 Uhr):

Museen sind bezaubernde Orte der tausend Gesichter und Geschichten, deren Faszination eine internationale, von der ORF-TV-Kultur koproduzierte achtteilige Hochglanzreihe unter dem Titel „Magie der Museen“ enthüllt. Jeder Film stellt eine Institution von Weltrang aus der Perspektive von Künstlerinnen und Künstlern sowie weiteren prominenten Gästen und Querdenkern vor. Die vierte Folge führt in „Das Munch Museum, Oslo“. Eine sehr persönliche Führung gibt diesmal der preisgekrönte norwegische Bestseller-Autor und Dokumentarist Karl Ove Knausgård, der für das berühmte Haus eine Sonderausstellung kuratiert. Ergänzt werden seine Erzählungen durch detaillierte Hintergrundinformationen und Anekdoten von Matt Lodder, englischer Kunsthistoriker und Dozent an der University of Essex. Für Buch und Regie zeichnet bei dieser Ausgabe von „Magie der Museen“ Sylvie Kürsten verantwortlich. Als Creative Producer aller acht Filme fungierte Tuan Lam.
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IPG – PLEYEL-GESELLSCHAFT IN RUPPERSTHAL: Sa, 17.8.2019, 19h, 437A. VA, Präsentation des 1. CUVÉE PLEYEL mit Buffet & Musik!

Wir freuen uns auf hren Besuch!

Die Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft(IPG) 3701 Ruppersthal 137 erlaubt sich, Sie sehr herzlich zur

1. Präsentation: „Cuvée Pleyel“ mit der Weinpatin Ihre Exzellenz Mag. Hermine POPPELLER, Österreichische Botschafterin in Kiew

am Samstag, dem 17. August 2019, Beginn 19:00 Uhr Pleyel Kulturzentrum, Baumgartner Straße 14, 3701 Ruppersthal
zu laden!

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PROGRAMM

19:00 Uhr Begrüßung und Vorstellung des Programms  durch den Präsidenten der IPG, Prof. Adolf Ehrentraud
19:15 Vorstellung des cuvée pleyel durch den Winzer Christoph Strell
-Beschreibung (Rebsorten, Ursprung/Riede mit Bodentyp)  -Vinifikation (Lese, Gärung, Ausbau)  -mit Hinweisen, dass Begriffe wie Cuvée, Rebsorten, Vinifikation im Teil von Norbert vorkommen

19:30 Uhr Festansprache und Weinpräsentation durch Weinpatin, Ihre Exzellenz Mag. Hermine POPPELLER, Österreichische Botschafterin in Kiew.
Assistenz: Weinprinzessin Theresa Strell

19:50 Uhr Passende Musikdarbietungen mit der beliebten Künstlerin Renate Meissner, Zither

20:00 Uhr Eröffnung des Buffets
20:01 Uhr Buffet-Selbstbedienung. Und als Untermalungsmusik: Lieder um den Wein mit Renate Meissner

20:45 Uhr Vortrag mit Power Point Präsentation zum Thema „Wein – das göttliche Getränk“, Norbert F. J. Tischelmayer
– Norbert F. J. Tischelmayer stellt sich vor, und bringt einen Vortrag über die Themen:
– Geschichte des Weins (kurze Historie von Antike bis jetzt, positive Rolle der Kirche)
– Etikett – die Geburtsurkunde/Biographie des Weins
– Rebsorten (Taxonomie, Vegetationszyklus von Rebschnitt über Blüte bis Winterruhe)
– Qualitätssystem Österreich bzw. EU: Wein, Landwein, Qualitätswein/Prädikatswein
– Biowein: was unterscheidet diesen vom „normalen“ Wein?
– Weinbau Österreich und Wagram (Rebsorten, Rebflächen, Spezifikas)
– Weingesetz: Cuvée, Anreichern, Süßung, Zusatzstoffe wie önologische Enzyme/Tannine, Chips.

Es wird angemerkt, dass der Glossar des Weinkenners Norbert F.J. Tischelmayer mit aktuell 226321 Stichwörtern das weltweit größte Weinlexikon ist. In diesem sind rund 3.000 Weinbetriebe beschrieben, davon über 600 aus Österreich. Das zusätzlich Erfreuliche: Auch „UNSER“ „Cuvée Pleyel“ wird nunmehr im weltweit größten Weinlexikon erwähnt werden!

Liebe BesucherInnen:
Sie haben heute die Möglichkeit den aufschlussreichen „WEINGLOSSAR“ von Norbert F. J. Tischelmayer gegen einen Unkostenbeitrag von €5,00 zu erwerben! Wir bedanken uns bei Norbert F. J. Tischelmayer, der seinen Vortrag kostenlos bringt.

21:45 Uhr gemütliches, musikalisches Ausklingen der Veranstaltung

23:00 Uhr Ende (der letzte PKW sollte bitte um 23,45 Uhr das Gelände des Parkplatzes verlassen haben).Danke!

Pauschalpreis für Veranstaltung, Buffet und Verkostung des CUVÈE PLEYEL: €13,00
Ihre IPG
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BERLIN/ AKADEMIE DER KÜNSTE: Das Jahrhundert des Tanzes

Ausstellung in der Akademie der Künste am Hanseatenweg vom 25. August bis 21. September 2019

Erstmals zeigen die Tanzarchive aus Köln, Leipzig, Bremen und Berlin einzigartige Herzstücke aus ihren Sammlungen in einer gemeinsamen Ausstellung. Im Original zu erleben sind die Hexentanz-Maske von Mary Wigman, die von Valeska Gert selbst gefalteten und bearbeiteten Porträtfotografien, die Zugangskarten von Gret Palucca zu den Olympischen Spielen 1936, die Schminkanweisungen Oskar Schlemmers zum Triadischen Ballett, die Werk- und Regiebücher von Dore Hoyer und Johann Kresnik oder die Notationen zu Der Grüne Tisch von Kurt Jooss.

Zu den besonderen Stücken der Ausstellung zählt ebenso die englisch-deutsche Erstausgabe eines der wichtigsten Manifeste des modernen Tanzes aus dem Jahr 1903: Der Tanz der Zukunft von Isadora Duncan. Die Geschichte von Widerstand und Engagement wird am Beispiel der Masken von Jean Weidt erzählt, die Spur des Maskenbildners Erich Goldstaub verliert sich in Auschwitz.

Zu sehen ist auch eine ungewöhnliche Aufnahme von Josephine Baker bei ihrer Ankunft im Jahr 1959 auf dem Zentralflughafen Berlin-Tempelhof. Die Sängerin und Tänzerin besuchte Berlin auf Einladung des Auswärtigen Amtes. Sie sprach unter anderem auf einer Veranstaltung des Bundes der Verfolgten des Naziregimes in der Berliner Kongresshalle im Tiergarten (heute HKW) zum Thema „Für Menschlichkeit – gegen Nationalismus und Rassenhass“.

Originale korrespondieren in der Ausstellung mit digitalisierten Fotografien und Filmdokumenten, die den Kontext der Objekte vor allem durch das bewegte Bild erweitern. Auf einer dritten Ebene wird diese Auswahl in einen internationalen Zusammenhang der Tanzmoderne durch 100 fotografische und filmische Dokumente gestellt, um die Kreativität und Wucht der Tanzentwicklungen in Europa, den USA und weltweit anzudeuten.


Foto: Josephine Baker bei der Ankunft auf dem Zentralflughafen Berlin-Tempelhof, 14. Mai 1959, Pressefoto © Deutsches Tanzarchiv Köln, Bestand 225, Archiv Josephine Baker

Veranstaltungsdaten

Das Jahrhundert des Tanzes

Ausstellung im Rahmen von „Was der Körper erinnert. Zur Aktualität des Tanzerbes“

Eröffnung: Samstag, 24.8.,18 Uhr, Eintritt frei

Mit Nele Hertling, Johannes Odenthal, Madeline Ritter u.a.

19 Uhr Empfang auf Einladung der Generaldirektion der Regierung Flanderns

20 Uhr Anne Teresa De Keersmaeker: Fase, Four Movements to the Music of Steve Reich, anschließend Gespräch mit Anne Teresa De Keersmaeker und Gabriele Brandstetter, € 28/18

Laufzeit der Ausstellung: 25. August – 21. September 2019, täglich 15–22 Uhr

Eintritt € 8/5, bis 18 Jahre und dienstags Eintritt frei

Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

Tickets: Tel. 030 20057-2000, info@adk.de , www.adk.de/tickets

 

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