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INFOS DES TAGES (MONTAG, 10. AUGUST 2020)

10.08.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (10. AUGUST 2020)

Unser aller Nahrungsmittel, Lebensmittel?

Manchmal lässt einen sein Gedächtnis in Stich. Ich weiß nicht, in welchen russischen Roman jener Idealist vorkommt, dem vorgehalten wird, die arme Bevölkerung hätte kaum genug zum Leben, wie sollten sie da Bücher lesen? Und er antwortet: Sollen sie doch barfuss gehen, wenn sie nur Shakespeare lesen…

Alle durch Corona unterbeschäftigten bis arbeitslosen Künstler führen heute die Formulierung im Mund, Kunst sei ein nötiges „Nahrungsmittel“ für die Menschen.  Da bin ich mir nicht so sicher. Sich Kunst zu leisten, erfordert Freizeit, erfordert Geld, erfordert einen Bildungsrahmen, der das Angebot an Theater, Oper, Literatur, Museen für den Einzelnen auch sinnhaft macht. Allein daran erkennt man, dass sich dieses Angebot, das in den „fetten Jahren“, die wir hinter uns haben, überbordet ist, im Grunde nur an ein Segment der Bevölkerung wendet.

Wie schnell der Mensch, wenn er andere Sorgen hat, bereit ist, auf dieses „Nahrungsmittel Kunst“ zu verzichten, zeigt sich allerorten – der schleppende Besuch in den Museen, die keinesfalls gestürmten Veranstaltungen (wenn selbst die Salzburger Festspiele Probleme haben, ihr verkleinertes Kartenangebot an Frau / Mann zu bringen – oder hat sich herumgesprochen, dass „Elektra“ und „Cosi“ doch nicht gar so toll sind?).

Allerorten wird klar, dass die biblischen „mageren Jahre“ da sind, dass die Überflussgesellschaft zu Ende ist. Auch die Franzosen wissen, dass sie nicht mehr grenzenlos Champagner verkaufen können. Wie heißt es bei Brecht? „Die Verhältnisse, die sind nicht so.“ Nicht mehr.

Freilich, wenn sich ein so kluger Mann wie Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder in einen Diskussionskampf einlässt, den er nicht gewinnen kann und soll, wird es bedenklich. Denn er meinte (Zitat):

„Ich kann diesen Satz nicht nachvollziehen ‚Wir bestehen auf unser Recht, Theater zu spielen, weil es ein Lebensmittel ist.‘ Ich habe einen anderen Begriff von Lebensmittel, einen handfesteren: Es sollen lieber mehr Menschen leben können – und wir kommen jetzt einmal ohne Theater aus.“

Aber Schröder soll bedenken, dass sein Museum, dass die Museen sich im Grunde auf derselben Ebene bewegen wie die Theater. Denn schließlich fällt alles in den großen Begriff „Kunst“, der das zusammen fasst, womit sich der arbeitende Durchschnittsmensch in seiner Freizeit befasst, um sein Hirn und wohl auch seine Seele zu beglücken. Und wofür er derzeit keinen Kopf (und vielleicht auch kein Geld) hat.

Lassen wir die Hoffnung zuletzt sterben: Vielleicht kann es im Herbst (der ja schon ziemlich nahe ist) wieder ein langsames Anlaufen des „Betriebs“ geben. Wünschen wir, dass die Menschen bald wieder den Kopf und das Geld dafür haben, sich die „Kunst“ im weitesten Sinn zu geben, die wir so üppig genossen haben, ohne so richtig dankbar dafür zu sein. Krisen sind auch für Erkenntnisse da.

Renate Wagner

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METROPOLITAN OPERA: STREAMS (kostenlos) vom 10. – 16. August 2020

Schedule for Week 21 of Metropolitan Opera's free nightly streams ...

Week 22

Monday, August 10
Puccini’s Manon Lescaut
Starring Karita Mattila, Marcello Giordani, and Dwayne Croft, conducted by James Levine. From February 16, 2008.

Tuesday, August 11
Bizet’s Carmen
Starring Aleksandra Kurzak, Clémentine Margaine, Roberto Alagna, and Alexander Vinogradov, conducted by Louis Langrée. From February 2, 2019.

Wednesday, August 12
Verdi’s Rigoletto
Starring Christiane Eda-Pierre, Isola Jones, Luciano Pavarotti, Louis Quilico, and Ara Berberian, conducted by James Levine. From December 15, 1981.

Thursday, August 13
Puccini’s Turandot
Starring Nina Stemme, Anita Hartig, Marco Berti, and Alexander Tsymbalyuk, conducted by Paolo Carignani. From January 30, 2016.

Friday, August 14
Wagner’s Tristan und Isolde
Starring Deborah Voigt, Michelle DeYoung, Robert Dean Smith, and Matti Salminen, conducted by James Levine. From March 22, 2008.

Saturday, August 15
Puccini’s La Bohème
Starring Kristine Opolais, Susanna Phillips, Vittorio Grigolo, Massimo Cavalletti, Patrick Carfizzi, and Oren Gradus, conducted by Stefano Ranzani. From April 5, 2014.

Sunday, August 16
Verdi’s Luisa Miller
Starring Renata Scotto, Plácido Domingo, Sherrill Milnes, Bonaldo Giaiotti, and James Morris, conducted by James Levine. From January 20, 1979.

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ARTE zeigt Kornél Mundruczós Musiktheater „Evolution“

In der Nacht vom 16./17. August 2020 bei Arte um 23.50 Uhr, bei ARTE Concert bis 13. November 2020 online verfügbar
Uraufgeführt wurde die neue Kreation bei der Ruhrtriennale 2019 in der Jahrhunderthalle Bochum. György Ligetis berühmtes Requiem aus dem Jahr 1965 ist der Rahmen für die dreiteilige Auseinandersetzung mit dem Thema Holocaust in drei Zeitebenen: Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft.

https://www.theaterkompass.de/beitraege/arte-zeigt-kornel-mundruczos-musiktheater-evolution-54472

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LECH AM ARLBERG/Lech-Classic-Festival: CAMILLA NYLUND SANG EIN RECITAL


Zuvor genosss sie aber noch die herrliche Landschaft. Foto. Klaus Billand

Interview


Camilla Nylund. Foto: Anna S.

EIN INTERVIEW mit Camilla Nylund ging gestern bei uns online. Susanne Lukas hat mit ihr gesprochen!
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Armutszeugnis für die „Musikstadt Hamburg“: Der neue Spielplan der Hamburgischen Staatsoper

„Lustlos, elanlos, mehr als sparsam und ausgedünnt“

 So ähnelt die Staatsoper Hamburg dem Hamburger Sport-Verein (HSV) der Opernliga: Anfang der 1980er-Jahre die beste Mannschaft Europas (!) und Europapokalsieger der Landesmeister (also Europa-Cup – Champions-League- Sieger) –heute eine „Gurkentruppe“ in der Zweiten Bundesliga.

Wer das Programm der Staatsoper Hamburg mit den Programmen der Häuser in Berlin, München, Wien und Mailand vergleicht, dem kommen die Tränen. Bonjours tristesse, Hambourg! Bitte, liebe LeserInnen von klassik-begeistert.de, schauen Sie unbedingt einmal in die Spielpläne dieser großen Häuser… Wo möchten Sie Ihre Opernabende verbringen? An der Dammtorstraße oder im Haus am Ring in Wien?

Klassik-begeistert – aber keineswegs über die Staatsoper Hamburg
von Andreas Schmidt, Herausgeber Klassik-begeistert

Großes Entsetzen herrscht unter der Mehrzahl der (noch verbliebenen) Fans der Staatsoper Hamburg. Nie war der Programmplan für das Opernhaus der zweitgrößten deutschen Stadt so trist, so fad und so trostlos wie jener, den die Führungsriege unter Intendant Georges Delnon am Freitag präsentierte. Schon vor Veröffentlichung dieses Artikels erreichten klassik-begeistert.de zahlreiche Wut-Emails und Wut-Whatsapps, die unisono Unverständnis für den Hamburger Opernauftakt ausdrücken.

Mit diesem Programm, das viel Unbekanntes und Neues präsentiert und einen Bogen um „richtige Operngassenhauer“ macht, dürfte das Haus an der Dammtorstraße wieder einmal Schiffbruch erleiden und nur ganz wenige Opernherzen höher schlagen lassen. Schon der letzte Saisonauftakt war mit der Insider-Oper „Die Nase“ von Dmitri Schostakowitsch vollkommen daneben gegangen – zudem war das Werk noch musikalisch schludrig und unterprobt dargeboten worden. Geringe Besucherzahlen und viele frustrierte Zuschauer waren das Ergebnis – nur ein Kritiker einer rapide an Bedeutung verlierenden Hamburger Tageszeitung jubelte, obgleich Dutzende Zuschauer bei der Premiere den Saal verlassen hatten.

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Anna Netrebkos Sohn Thiago urlaubt bei seiner Tante Natalia Eskildsen in Dänemark


Zu INSTAGRAM -mit sehenswerten Tier-Videos

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 ORF HEUTE: 100. Salzburger Festspiele: ORF zeigt gefeierte Eröffnungsoper „Elektra“ mit Franz Welser-Möst am Pult der Wiener Philharmoniker

Am 10. August um 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Nach der Ausstrahlung der „Così fan tutte“  steht am Montag, dem 10. August 2020, das nächste Highlight der 100. Salzburger Festspiele (Details zum ORF-Jubiläumsschwerpunkt unter presse.ORF.at) auf dem Programm: Um 22.30 Uhr zeigt ORF 2 die diesjährige Eröffnungsoper „Elektra“ von Richard Strauss, die im Leben aller drei Festspielgründer – Strauss, Hugo von Hofmannsthal, der das Libretto schrieb, und Max Reinhardt – eine bedeutende Rolle spielte. Die Neuinszenierung des Einakters, der eine mythologische Familiengeschichte zwischen Schuld und Rache, Erlösung und Untergang thematisiert, hat der polnische Bühnenregisseur Krzysztof Warlikowski übernommen, der bereits 2018 mit Hans Werner Henzes „Die Bassariden“ sein erfolgreiches Festspieldebüt gab. Für eine musikalische Meisterleistung der Wiener Philharmoniker sorgt der österreichische Stardirigent Franz Welser-Möst, der schon 2018 mit der Sensationsproduktion von Richard Strauss‘ „Salome“ in Salzburg Triumphe feierte.

Inspiriert von der Sprachgewalt des Librettisten Hofmannsthal lassen dramatische Stimmen und die große Orchesterbesetzung das Publikum in die von Schmerz und Rachegelüsten geprägte Wahnwelt der mykenischen Königstochter Elektra eintauchen. Die Titelrolle verkörpert der litauische Rising Star Aušrine Stundyte. Die Chrysothemis singt ihre, für die „Salome“ 2018 umjubelte und dafür zur Sängerin des Jahres gekürte Landsfrau Asmik Grigorian. In weiteren Rollen sind zu erleben: Tanja Ariane Baumgartner (Klytämnestra), Michael Laurenz (Aegisth) , Derek Welton (Orest), Tilmann Rönnebeck (Der Pfleger des Orest), Verity Wingate (Die Schleppträgerin), Valeriia Savinskaia (Die Vertraute), Matthäus Schmidlechner (Ein junger Diener), Jens Larsen (Ein alter Diener) und Sonja Šarić (Die Aufseherin).

Für die TV-Bildregie zeichnet Myriam Hoyer mit insgesamt neun Kameras in der Felsenreitschule verantwortlich. Den ORF-Opernabend präsentiert TV-Kulturchef Martin Traxl. In 3sat ist die ORF-Aufzeichnung am Samstag, dem 15. August, um 20.15 Uhr zu sehen.

3sat zeigt außerdem anlässlich des 60. Geburtstags von Franz Welser-Möst am Sonntag, dem 16. August, um 10.55 Uhr ein Dakapo seiner „Salome“ von 2018. Das Jubiläum würdigt ORF III bereits am Sonntag, dem 9. August, um 20.15 Uhr mit dem neuen Filmporträt „Happy Birthday Franz Welser-Möst“, gefolgt von Beethovens einziger vollendeter Oper „Fidelio“ (21.45 Uhr) von den Salzburger Festspielen 2015, die Welser-Möst am Pult der Wiener Philharmoniker dirigierte. In der Neuinszenierung von Claus Guth brillieren Jonas Kaufmann und Adrianne Pieczonka in den Hauptpartien.
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BONN: NETZWERK LUDWIG VAN B.

jetzt in einer kühlen Kirche ein erfrischendes Konzert genießen. – Heute in einer Woche, am Sonntag, 16. August möchten wir Sie genau dazu einladen:

zur zweiten Ausgabe von „Beethovens Töchter“, einer Konzertreihe, in der die atemberaubende junge Geigerin Judith Stapf und ihr Klavierpartner Marco Sanna vor Augen führen, dass es in Beethovens Enkel-Generation auch weibliche Komponisten gab, die im Dialog mit ihrem klassischen Vorbild hervorragend abschneiden:

Neben Beethovens erster Violinsonate in D-Dur erklingt hier die ziemlich genau 100 Jahre nach Beethoven entstandene Violinsonate der umwerfenden Amy Beach. Lassen Sie sich verzaubern von dieser heute weitgehend unbekannten Amerikanerin, die zu ihren Lebzeiten schon musikalische Triumphe feierte.

Und genießen Sie natürlich auch „unseren“ wie immer eigenwilligen Bonner Meister, der in der Gattung Violinsonate von Anfang an einen individuellen Ton anschlug, der die Kritiker auf die Palme brachte: „Keine Natur, kein Gesang“ mäkelten sie damals. „Eine Sträubigkeit, für die man wenig Interesse fühlt“. – Wirklich? – Hören Sie selbst! 

Am Sonntag, 16. August, 20.00 Uhr 

(noch ganz wenige Restkarten können wir auch für die erste Ausgabe des Konzerts um 18.00 Uhr vergeben)

in der Trinitatis-Kirche in Bonn-Endenich (Brahmsstr. 14)

Eintritt: 15,- Euro (junge Menschen in Ausbildung: 1,- Euro)

Reservierung mit Angabe der Kontaktdaten ist erforderlich 

unter info@LudwigvanB.de

Nach Ihrer Reservierung erhalten Sie eine Bestätigungsmail mit Angabe unserer Kontonummer
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Österreichs lustigster Lehrer –  Ab 25. August 2020 (Vorpremiere) startet Österreichs lustigster Lehrer nun mit seinem neuen Programm „Chill amal, Fessor!“ (Regie: Marion Dimali) in einer „Homeschooling Edition“ durch.

Homeschooling mit dem lustigsten Lehrer des Landes: Aktuelles Programm von Andreas Ferner startet in das neue Schuljahr –
Premiere für neues Soloprogramm „Chill amal, Fessor“ in der „Homeschooling Edition“ am 6. September 2020, um 20.00 Uhr, im Wiener Orpheum.

Video zur Meldung auf YouTube

Andreas Ferner vergeht das Lachen nicht, wenn sein Arbeitstag als Lehrer an einer Wiener Handelsakademie endet. Selbst nicht, wenn COVID-19 das Klassenzimmer endgültig auf den Bildschirm seiner Schüler bringt und sich der Professor einen pixeligen Platz zwischen TikTok, Instagram, Facebook, Snapchat und WhatsApp erkämpfen muss. Dann reflektiert der Kabarettist das Erlebte aus Klassen- und Konferenzzimmer, um auf den Kabarettbühnen des Landes einen humoristischen Blick auf Themen wie die überfällige Bildungsreform, angehende Influencer, den Dauerstörfaktor Smartphone und den Elternsprechtag als verbindenden Angstmoment zwischen Lehrern, Eltern und Schülern zu werfen.

Ab 25. August 2020 (Vorpremiere) startet Österreichs lustigster Lehrer nun mit seinem neuen Programm „Chill amal, Fessor!“ (Regie: Marion Dimali) in einer „Homeschooling Edition“ durch.

Erinnerungen an den Shutdown
Viele Eltern mussten in den letzten Monaten beim Homeschooling den Lehrer für ihre Kinder spielen und sich mit ihnen um den Laptop streiten. Sehr oft haben dabei die Kids gewonnen und dann stundenlang Fortnite gespielt, während der Videocall mit den Berufskollegen warten musste und die Bandbreite in den eigenen vier Wänden eng wurde.

„Die meisten Eltern wissen nach der Homeschooling-Phase wesentlich mehr über Fortnite als über den Mathe-Schularbeitsstoff. Aber es gibt auch ‚Strebereltern‘, die nach dem Shutdown mehr über Geschichte wissen als zu ihrer eigenen Schulzeit“, scherzt „Fessor“ Ferner.

An Aktualität ist die neue Show kaum zu überbieten: Ferner zeigt, wie Digitalisierung im Schulalltag – also auf Instagram und WhatsApp – wirklich aussieht und warum viele selbst ernannte Bildungsexperten ab und zu auch mal ein Schulgebäude von innen sehen sollten. Auch die turmähnliche Schieflage des Pisa-Tests darf im neuen Klassenzimmer-Kabarett natürlich nicht fehlen.

Die abendliche Doppelstunde mit „Fessor Ferner“ produziert strapazierte Lachmuskeln bei allen, die in ihrem Leben jemals irgendwas mit dem Thema „Schule“ zu tun hatten. Laut Ferner sollte zumindest doch fast jeder Mensch in Österreich schon mal mit Bildungsinstitutionen in Kontakt gewesen sein – eine Meinung zur Schule haben jedenfalls alle!

Weitere Informationen zum Programm „Chill amal, Fessor“, den Terminen und Tickets auf http://www.andreasferner.at und https://www.oeticket.com.
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 HEUTE IM ORF / ORF III am Montag: Dreiteiliger „ORF III Themenmontag“ über royale Skandale

Utl.: Außerdem: Ingrid Thurnhers „Sommer(nach)gespräche“ zum Auftritt Werner Koglers mit Lothar Lockl, Tatjana Lackner, Fritz Dittlbacher und Dieter Chmelar =

Wien (OTS) – Der dreiteilige „ORF III Themenmontag“ am 10. August 2020 beleuchtet ab 20.15 Uhr u. a. royale Skandale, die regelmäßig die Medien dominieren, wie zuletzt u. a. aktuelle Ereignisse rund um Spaniens Juan Carlos I. oder Großbritanniens Harry und Meghan. Anschließend um 22.30 Uhr lädt ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher wieder zu den „Sommer(nach)gesprächen“ – dieses Mal über den Auftritt von Grünen-Chef Werner Kogler bei Simone Stribl in den „Sommergesprächen“ um 21.05 Uhr in ORF 2.

Der „ORF III Themenmontag“ startet um 20.15 Uhr mit der Doku „Royale Skandale – Lügen, Laster, Leidenschaften“. Ob Seitensprünge oder Korruption, immer wieder sorgen Fürsten und Könige für Schlagzeilen, denn adelige Fehltritte sind keine Privatsache. Schnell wird ein Skandal zum Politikum oder gar zur Staatskrise. Die Doku von Marvin Entholt, Volker Schmidt-Sondermann und Ulrike Grunewald aus dem Jahr 2018 wurde aus aktuellem Anlass inhaltlich neu bearbeitet und behandelt nun auch die neuesten Entwicklungen rund um den früheren spanischen König Juan Carlos I. Um 21.05 Uhr steht mit „Harry & Meghan: So sieht ihr neues Leben aus“ eine weiteres aktuelles royales Kapitel im Vordergrund. Der „ORF III Themenmontag“ schließt mit der Dokumentation „Die Schwiegermutter der Queen“ (21.55 Uhr).

Danach lädt ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher wieder zu einer neuen Ausgabe der „Sommer(nach)gespräche“ (22.30 Uhr). Nach dem „Sommergespräch“ in ORF 2 mit Grünen-Chef Werner Kogler diskutieren: Lothar Lockl, ehemaliger Wahlkampfleiter und Kommunikationschef der Grünen, Wahlkampfleiter auch für Bundespräsident Alexander van der Bellen, heute selbständiger PR-Berater, weiters Tatjana Lackner, Kommunikations-Profilerin und Rhetorik-Strategin, Fritz Dittlbacher, ORF-2-Chefreporter, und Dieter Chmelar, Kabarettist und Kolumnist.

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Schwarzenberg/ Vorarlberg: alpenarte-Gründer übernehmen Leitung des jungen Musikfestivals

Öffnung für neue Musikrichtungen – Solisten mit Vorarlberg-Bezug zeigen ihr Können

Schwarzenberg, 7. August 2020 – Die beiden Gründer Drazen Domjanić und Hans Metzler übernehmen wieder gemeinsam die Leitung des jungen Musikfestivals :alpenarte in Schwarzenberg. Nach der Corona-bedingten Absage im März haben die Gründer ihr Konzept adaptiert: Die :alpenarte wird musikalisch vielfältiger. Bei jedem Konzert präsentieren sich internationale Solistinnen und Solisten und mindestens ein junger Künstler, der mit der Region verbunden ist. Im Frühjahr findet die :alpenarte überwiegend digital statt. Das erste Festival mit neuem Konzept geht vom 8. bis 11. Oktober 2020 in Schwarzenberg über die Bühne.

Pianist und Musikmanager Drazen Domjanić und Unternehmer Hans Metzler hatten die :alpenarte 2017 in Schwarzenberg gegründet. Das Festival hat sich seither mit außergewöhnlichen, oft sehr persönlichen Auftritten junger Musikerinnen und Musiker einen Namen gemacht. Die sechs Ausgaben wurden jeweils von einem jungen Künstler als „Intendant in Residence“ gestaltet, die künstlerische Gesamtleitung lag seit 2018 beim bekannten Klarinettisten Sebastian Manz.

Nun übernimmt Drazen Domjanić selbst wieder die künstlerische Leitung. Unternehmer Hans Metzler bleibt wie bisher für die wirtschaftlichen Themen verantwortlich. Das bringe kurze Entscheidungswege, organisatorische Vereinfachungen und ein noch klareres Profil, sind die beiden Gründer überzeugt.

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