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INFOS DES TAGES (MITTWOCH,30. JUNI 2021)

30.06.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 30. JUNI 2021)

Wiener Staatsoper: Publikumsgespräch, Saisonende
 
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Copyright: Peter Mayr
 
Am 24. Juni fand die Aufzeichnung unseres Publikumsgespräches statt. Atha Athanasiadis, Chefredakteur des Magazins »Bühne«, sprach mit Direktor Bogdan Roscic und der kaufmännischen Geschäftsführerin Petra Bohuslav über die vergangene Spielzeit sowie über die Pläne für die kommende Saison, über die Preispolitik, den Stehplatz, die Nachwuchsarbeit, über Streaming, Vermittlungsarbeit, über das neue Design und über viele Themen mehr, die wir von Ihnen, liebes Publikum, in Form von Fragen und Anregungen in den letzten Wochen übermittelt bekamen. Das Gespräch ist ab Mittwoch, 30. Juni auf dem YouTube Kanal der Wiener Staatsoper zu sehen.

PS: Noch zwei kleine Tipps in eigener Sache …

 
Vielleicht haben Sie ja Interesse, die Nachwuchsarbeit der Wiener Staatsoper zu unterstüzten. Mit einer Mitgliedschaft im Offiziellen Freundeskreis sind Sie nicht nur wichtiger Teil der Opern-Community, sondern genießen auch bei der Bestellung ihrer Tickets einige Vorteile …
Und: Kennen Sie schon unseren neuen Spotify-Account? Sie finden dort kuratierte Playlists zu unseren Produktionen sowie zu unterschiedlichen Themen – in jedem Fall ein echtes Hörererlebnis!
 

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Die Burg Gars wird zum märchenhaften Palast

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Liebe Opernfreundinnen und Opernfreunde
Mozarts geniale Oper „Die Entführung aus dem Serail“ feiert in einer ebenfalls genialen Fassung des großartigen Komponisten und Musikers Tristan Schulze Premiere in der OPER BURG GARS.

Dafür, dass die Burg ab 15. Juli als schillernder, orientalischer Palast erstrahlt, sorgt die aufstrebende Regisseurin Lisa Padouvas mit einer eindrucksvollen Inszenierung. Die 1993 geborene Wienerin mit griechischen Wurzeln studierte Musik- sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien und sammelte vielfältige Erfahrungen an großen und kleinen Opernbühnen. Seit 2018 ist sie als Regieassistentin und Spielleiterin an der Wiener Staatsoper tätig. In der OPER BURG GARS trug sie unter anderem bereits als Co-Regisseurin maßgeblich zum Erfolg der „Fidelio“-Produktion 2019 bei.
Sichern Sie sich jetzt Ihre Karten für eine noch nie dagewesene Fassung von Mozarts „Entführung“. Von 15. Juli bis 7. August 2021 im „Opernhaus des Waldviertels“ unter der Intendanz von Dr. Johannes Wildner.
Großartige Stimmen
Wie schon in den vergangenen Wochen, möchten wir Ihnen auch heute wieder zwei ausgewählte Ensemble-Mitglieder näher vorstellen:

Der 1995 geborene Tenor Ian Spinetti begann sein Gesangsstudium in seinem Heimatland Brasilien und kam über ein Auswahlsingen der renommierten Internationalen Chorakademie Lübeck nach Europa. Es folgten Engagements und weitere künstlerische Impulse u.a. an der „Lyrical Opera of Chicago“ sowie am Leopold Mozart Zentrum in Augsburg. Nach hochkarätigen Chorengagements gab Ian Spinetti sein Operndebüt als Jaquino („Fidelio“) 2019 in der OPER BURG GARS, wohin er heuer als Pedrillo zurückkehrt.

Der kamerunische Bass Jacques-Greg Belobo studierte in Nizza und Paris und war schon sehr früh Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Als Ensemblemitglied der Semperoper Dresden, aber auch auf Opernbühnen u.a. in Wien, Nizza, Salzburg, Tokyo und Tel Aviv war er bereits in allen großen Partien seines Fachs zu hören, wie Sarastro („Die Zauberflöte“), Rafmis („Aida“), Colline („La Bohème“) oder Figaro („Le Nozze di Figaro“). In Gars gibt er in diesem Jahr den Osmin und im kommenden Jahr den Zuniga in der langersehnten Garser „Carmen“.

Operngenuss – mit Sicherheit!

Alle COVID-Schutzmaßnahmen werden bei den Opernvorstellungen im Sommer in der Burg Gars selbstverständlich genauestens eingehalten. Mit unserem umfassenden Präventionskonzept können Sie einen unbeschwerten Opernabend genießen! Bitte beachten Sie, dass die 3G-Regel Voraussetzung für den Besuch ist.
Ihr Team der Oper Burg Gars

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Elisabeth Kulman eröffnet die sonusiade im Museum Liaunig

Neuhaus, 28. Juni 2021 Das Museum Liaunig in Südkärnten startet am 11. Juli die kammermusikalische Konzertreihe sonusiade mit Elisabeth Kulman in Begleitung von Eduard Kutrowatz.­­


Elisabeth Kulman. Foto: Julia Wesely                             Eduard Kutrowatz. Foto: Ferry Nielsen

  In der Eröffnungsmatinee der diesjährigen sonusiade präsentiert die international gefeierte Elisabeth Kulman in Begleitung von Eduard Kutrowatz Märchen, Erzählungen und Balladen von Schubert, Reger, Liszt, Loewe und Brahms.

„Eisen und Stahl, sie können vergehen, unsere Liebe bleibt ewig bestehn“ heißt es in Hoffmann von Fallersleben berührender Erzählung „Von ewiger Liebe“, von Brahms als großangelegte Szene vertont und sie ist nur eine von vielen Geschichten, die Elisabeth Kulman und Eduard Kutrowatz erzählen. Nicht alle gehen dabei gut aus. Da kommt es schon immer wieder zu heftigen Dramen bis hin zum schrecklichen Eifersuchtsmord in Schuberts Ballade „Der Zwerg“. Der Faszination der Märchenwelt und der Flucht vor der Realität erliegen Kinder und Erwachsene aber gleichermaßen. Erzähl mir …

Eröffnungsmatinee „Erzähl mir“: 11. Juli 2021, 11 Uhr
Elisabeth Kulman, Mezzosopran, Eduard Kutrowatz, Klavier
Märchen, Balladen und Erzählungen von J. Brahms, F. Schubert, F. Liszt, H. Wolf und C. Loewe

Konzert-Karten € 45 (Vorverkauf) / € 50 (Tageskasse)
Kombi-Tickets (Konzert + Museumseintritt am Tag der Veranstaltung) € 56 (Vorverkauf) / € 61 (Tageskasse)
Information und Kartenverkauf unter www.museumliaunig.at und 04356/211 15 sowie direkt im Museum Liaunig.

Weitere Termine
22. August: SONUS-Gastkonzert Haydn Quartett
26. September: Altenberg Trio
10. Oktober: Monika Hosp (Sopran), Mona Matbou Riahi (Klarinette), Pierre Douay (Klavier), Albert Hosp (Moderation)

Museum Liaunig
Das Museum Liaunig ist ein privates Kunstmuseum in Neuhaus/Suha in Kärnten. Präsentiert wird die Privatsammlung des Industriellen und Kunstsammlers Herbert Liaunig, eine der umfangreichsten Sammlungen österreichischer Kunst ab 1945, ergänzt durch Vertreter der klassischen Moderne sowie exemplarische Werke internationaler Künstler. Das vom Wiener Architektenteam querkraft konzipierte Museum wurde 2008 eröffnet, 2011 mit dem Österreichischen

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SOMMERFESTIVAL KITTSEE 2021: OPERETTENGALA

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Copyright: Sommerfestival Kittsee/Agentur Buchmann

Das Sommerfestival Kittsee bringt im Jahr 2021 ein Operetten-Sonderprogramm. Die Highlights der schönsten Operetten werden Sie begeistern. Unser Solistenensemble singt an den festlichen Abenden unter Sternen begleitet vom Orchester auf der Bühne und eingerahmt vom Ballett die berührenden und wunderbaren Meisterwerke aus der Operettenwelt. Mit diesem Konzept sollte es uns auch heuer wieder möglich sein, für Sie zu spielen. Den traditionellen Kittseer Humor wollen wir dabei auch nicht zu kurz kommen lassen!

  • 02.07.2021, 20:00
  • 03.07.2021, 20:00
  • 09.07.2021, 20:00
  • 10.07.2021, 20:00
  • 16.07.2021, 20:00
  • 17.07.2021, 20:00

InformationenSchloss Kittsee

kitts

2421Kittsee
Mail: sommerfestival@buchmann.at

Bei Outdoor-Veranstaltungen ist ab 10. Juni kein Mund-Nasenschutz zwingend vorgeschrieben!

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NATALIA USHAKOVA am 4. September in Baden

am 4. September 2021 lädt die Starsopranistin Natalia Ushakova zu ihrem einzigen Open-Air-Abend des Jahres in Niederösterreich in die großartige Kulisse der Sommerarena Baden. Traditionell präsentierte Frau Ushakova auch dieses Jahr ihr Programm der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner persönlich. 

 

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Wiener Festwochen 2021: Der Cross-Over-Sound des zersplitterten Festivals  

Dies ist kein Spiel, welches leicht gewonnen werden kann: Die Wiener Festwochen, nun ins siebzigste Jahr gewachsen, damals als soziale Player erdacht – generell wie auch heute im Krisenjahr 2021. Gesteckt in der Pandemie und dabei versteckt und zersplittert vermag die derzeitige Netzwerke-Kultur keinen wahren Glanz auszustrahlen. Noch dazu da es schwer, so ganz besonders schwer ist, Bezugspersonen im heurigen Einkaufsangebot zu finden. Namen wie Tiago Rodrigues, Begüm Erciyas, Michikazu Matsune oder Phia Ménard purzeln im festwöchentlichen Eventangebot nur so herum. Für welchen Besuch sollen wir uns entscheiden, wer wäre ein Favorit, wer wäre es wert? Fällt dem Insider die Auswahl schon nicht leicht, so ist es für ein breiteres Publikum nicht zu schaffen. Auch einigermaßen Eingeweihte raten herum, und die alten Kulturbürger der Stadt scheinen den derzeitigen Festwochen – vor allem nach dem Totaldebakel des vorigen Intendanten – nicht mehr besonders gewogen zu sein.

Das Anliegen der heurigen Veranstaltungsreihe ist schon gut gemeint: „Heute verstehen sich die Wiener Festwochen als ein Festival, das uneingeschränkt an wagemutige und multidisziplinäre künstlerische Visionen glaubt und diese fördert. Als Festival der Künste öffnet es einen Raum für mutige Kreationen, die imaginiert, entwickelt und mit einem diversen Publikum geteilt werden sollen“. Ja, das sind Worte von Intendant Christophe Slagmuylder, welche schon sehr in Ordnung sind. Doch die Sichtung im Publikum bleibt beengt: Der interessierte Kenner-Kreis, aufgeschlossene Intellektuelle, studierende Jugend vom Fach (viele Deutsche) sind angeregt mit dabei. Und …. die Wiener, die echten Wiener, fehlt diesen etwas? Ja, solche Attraktionen besonderer Gastspiele, welche in weit früheren Jahren immer wieder angelockt haben.

Und die Sichtung im heurigen Programmangebot? Slagmuylder, der sehr sympathische, besonnene, freundliche Kurator aus Brüssel, sicher aber kein Kenner wienerischer Mentalitäten, welchem die Programmgestaltung bis 2024 übertragen wurde, denkt sozial, positiv, hat auch den Auftrag in den Randgebieten Menschen anzusprechen und versuchen sie vielleicht zu gewinnen. Bitte, in Favoriten, Meidling, Simmering? Mit eher anderen Kulturen, anderen Voraussetzungen müssten sich die Stadtpolitiker dort weit klüger auseinandersetzen.

Künstlerisch sagt Slagmuylder: „Das ganze Programm hindurch sind Musik und Wort in ständigem Dialog, liegt doch der Fokus des Festivals auf interdisziplinären Cross-overs“. Cross-over ist gut, der Sound ist gelegentlich sogar interessanter als manches performatives Mini-Spektakel. Der Sound aus den Lautsprechern für „Die Gewehre der Frau Katharina Pollinger“ im Theater an der Wien ist von der Berliner Volksbühne super zusammengestellt worden. Eine Collage von Benjamin Britten bis zu guten US-Hits der Reihe nach, weit besser als das textliche Blödelspiel mit einigen Pointen doch endlosem Geplapper von René Pollesch. Zum lauten Klangbad in dieser jedenfalls perfekt gestylten Produktion überzeugte aber auch die Choreographie für einen lockeren weiblichen Tanzchor mit frischem Jungmädchencharme. Charme ist aber so manch heimischer Performance nicht zuzusprechen gewesen. Etwa dieser so bezeichnete „Festzug“ der zur Zeit stark geförderten Tanzfeministin Florentina Holzinger ist vielleicht wegen der sich in einer Crash-Szenerie herum taumelnden Nackt–Frauenriege und deren Exponiertheit geschätzt worden, nicht aber wegen schöpferischer Sensibilität.

Hochkultiviert für einen kleinen Kennerkreis ist dagegen Arnold Schönbergs Melodram „Pierrot lunaire“ aus dem Jahr 1912 auf expressive Dichtung von Albert Giraud. Uralt bereits, doch dem Klangforum Wien und der Choreographin Marlene Monteiro Freitas zu einer spleenigen Cross-Over-Karikatur anvertraut (eher nicht in Schönbergs Sinn). Das Klangforum ist auch zur Würdigung von Gustav Mahlers „Das Lied von der Erde“ in das Volkstheater eingeladen worden. In einer Kammermusik-Fassung: stets dominerende Bläser, Verzicht auf schwelgerischen Geigenklang. Dazu eine szenische Fassung von Philippe Quesne auf simple Art: Nebelschwaden und Schneeflöckchen für die herumstehenden Sänger auf leerer Bühne, dazwischen konträr zwei fantastisch verklärende Naturbilder des spätromantischen US-Landschaftsmaler Albert Bierstadt.

Resumee zum ersten Teil der heuer zwangsweise gesplitterten Wiener Festwochen: Der Sound führt somit nicht in eine verzaubernde Welt, sondern in eine zerbrochene, in welcher um Probleme gerungen werden muss. Einem geistig anspruchsvollen Publikum angepasst. Und wird von diesem goutiert. Sommerpause nun. Ab 24. August geht es heuer ausnahmsweise festwöchentlich weiter: „Burt Turrido. An Opera“ des Nature Theater of Oklohoma, „Hullo, Bu-bye, Koko, Come In“ oder „Heartbreaking Final“ werden dann dem Wiener Intellektuellenverein serviert.

Meinhard Rüdenauer 

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SALZBURGER LANDESTHEATER: Rückblick und Ausblick

Das Salzburger Landestheater blickt auf eine außergewöhnliche Spielzeit zurück. Einem starken Auftakt von August bis Ende Oktober mit 10 Produktionen folgten über sechs Monate, in denen aufgrund des Lockdowns kein normaler Spielbetrieb stattfinden konnte.

Seit Jänner 2021 hat das Landestheater Premieren und Produktionen auf digitalem Weg präsentiert. Über die eigene Streaming-Plattform, die Plattform der Salzburger Nachrichten sowie die Ausstrahlung von Thomas Bernhards „Heldenplatz“ in der Inszenierung von Alexandra Liedtke auf ORF III konnten zusätzlich über 37.000 Menschen erreicht werden. Die Zahl der digitalen Zugriffe übertraf damit die Zahl der Besucher*innen, die Theater live im Zuschauerraum erlebten.

Insgesamt wurden genau 134 Vorstellungen vor Publikum gespielt, die von rund 23.000 Menschen besucht wurden. Alleine 12 Premieren fielen dabei auf den Zeitraum zwischen 19. Mai und 27. Juni – die Spielzeit wurde um eine Woche verlängert.

„Es war schön und wichtig, dass das Publikum nach der langen Pause so euphorisch auf das gemeinsame Erleben unserer Arbeit reagiert hat. Wir schätzen die neuen digitalen Möglichkeiten und werden in diesem Bereich auch eigene Formate entwickeln. Aber für die neue Spielzeit hoffen wir, dass die Anzahl der Live-Zuschauer deutlich höher ist“, so Intendant Carl Philip von Maldeghem.

Die Arbeit und Haltung des Landestheaters während der herausfordernden Zeit des Lockdowns wurde in der aktuellen Sitzung des Theaterausschusses positiv hervorgehoben. Unter Einhaltung der Präventionsmaßnahmen sei vorsichtig agiert worden, gleichzeitig sei die gemeinsame Arbeit und der Probenbetrieb über die lange Zeitspanne ohne Vorstellungsbetrieb aktiv aufrechterhalten worden. Nur so konnte ermöglicht werden, in der kurzen verbleibenden Zeit dieser Spielzeit so viele Premieren zu zeigen.

Die nächste Spielzeit wird am 18. August 2021 mit einer Vorstellung von „Shakespeare im Park: Elves and Errors“ im Leopoldskroner Schlosspark eröffnet. Die erste Premiere auf der großen Bühne präsentiert die Opernsparte mit Richard Strauss‘ „Ariadne auf Naxos“ am 18. September 2021.
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Klaus Billand zum Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen England

Fußball-EM 2021 Spielplan: Achtelfinale heute live: Niederlande -  Tschechien und Belgien - Portugal | news.de

Dr. Klaus Billand ist (immer noch) Deutscher – und als solchem tut ihm das, was bei dieser Europameisterschaft (und auch zuvor) beim deutschen Team abgegangen ist, ehrlich weh. Nichts da von Schadenfreude (wie sie bei manchem Ösi herauszuhören ist), sondern der Versuch einer Betrachtung auch von Dingen, die mit Fußball nichts zu tun hatten, nur abgelenkt und zum Scheitern beigetragen haben.

Das Aus der DFB-Mannschaft, die keine war und schon lange keine mehr ist!

Liebe (Fußball-) Freunde,

durch den Einsatz des no-flyers Werner, die An-die-Seite-Stellung von Kimmich (gegen dessen immer wieder vorgetragenen Willen) und keine Viererkette in der Verteidigung (stattdessen ein Dreier-Hühnerhaufen) hat Löw wie so oft das Spiel wieder einmal verzockt. 

Und ohne Mittelstürmer, das sah man an der finalen Müller-Szene, kann man sowas eh nicht gewinnen!!

Aber schön gekniet haben sie, die inklusiven Regenbogen-Deppen. Es war ein schönes Manifest, dass eine so einseitig artikuliert vorgetragene politische Meinung bei solchen Fußball-Tournieren nichts zu tun hat, gar nicht im Sport! Erst recht dann nicht, wenn man 2022 die WM in Qatar machen wird und wie die Bayern jeden Winter in Doha ein komfortables Trainigsquartier genau in diesem Land geht, bei dem es mit Knien bei diesen Dingen nicht getan wäre… Und seine Regenbogen-Armbinde wird Neuer dort auch auch im Spind lassen, wenn er sie überhaupt nach Quatar mitnimmt.

Deshalb tut mir dieses Aus auch gar nicht weh, es ist nur konsequent verdient!

Der DFB ist also mit seiner Nibelungentreue zu Löw dort gelandet, wo ich es seit 2019 immer vermutet habe, im ultimativen Aus. So darf ich nochmals meine drei Aufsätze zum Thema Löw und DFB beilegen, die alle an den DFB gingen, selbstredend aber unbeantwortet blieben. Ach dieses mail kopiere ich an den DFB.

Nun hat Hansi Flick nur etwas mehr als ein Jahr Zeit, eine ganz andere neue Mannschaft aufzubauen. Das haben wir nun davon, bzw. der DFB. Hoffentlich wird das nun alles auch von der völlig loyalen und politisch einseitigen Presse einmal zumindest relativ ehrlich aufgearbeitet!

https://www.klaus-billand.com/deutsch/betrachtungen/zu-politischen-themen/zur-zweitklassigkeit-des-deutschen-fussballs-und-warum-eine-verteidigung-des-wm-titers-nahezu-unmoeglich-ist-14-maerz-2019.html

https://www.klaus-billand.com/deutsch/betrachtungen/zu-politischen-themen/warum-joachim-loew-nun-gehen-sollte-20-november-2020.html

https://www.klaus-billand.com/deutsch/betrachtungen/zu-politischen-themen/warum-joachim-loew-nun-als-fussball-bundestrainer-endgueltig-ausgetauscht-werden-sollte-10-april-2021.html

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Auch TTT betrachtet das Aus der deutschen EM-Elf – aus Sicht des Dramaturgen

Tja, meine Tendenz hat ja gestimmt. N. m. M. liegt der Untergang auch nicht an aktuellen Unpäßlichkeiten. Genau wie im Musiktheater hat Löw vor wenigen Jahren seine gewachsene Mannschaft zertrümmert und eine Horde junger Unkoordinierter  ohne die nötigen Ankerpunkte in einer gewachsenen spielerischen Statik mitzunehmen   – es war nix da – und da konnte die kurzfristige Wiederbelegung zweier alter Kräfte auch die fehlenden Fundamente nicht mehr ersetzen .

Im  Musiktheater geht das alles über längere Distanzen – aber es wird nun in den Inszenieurngen seit Jahrzehnten zertrümmert – das wird seine Früchte tragen .
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