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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 9. JUNI 2021)

09.06.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 9. JUNI 2021)

PREMIERE VON »MACBETH« AN DER WIENER STAATSOPER: ERSTMALS AUCH ALS KLANGINSTALLATION RUND UM DAS HAUS AM RING

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Luca Salsi (Macbeth), Anna Netrebko (Lady Macbeth). Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Ein dunkel-faszinierender Wurf, der tief in die menschliche Psyche greift – mit Giuseppe Verdis Macbeth kommt am Donnerstag, 10. Juni2021 die letzte der zehn Staatsopern-Neuproduktionen dieser Saison zur Premiere.
Mit einer hochkarätigen Solist*innenbesetzung bringt dieser Abend zahlreiche Rollendebüts am Haus mit sich: Erstmals sind hier Luca Salsi in der Titelpartie, Anna Netrebko als Lady Macbeth, Roberto Tagliavini als Banquo und Freddie De Tommaso als Macduff zu erleben.

Regisseur Barrie Kosky kehrt mit dieser Produktion zurück an die Wiener Staatsoper, ab der kommenden Saison wird er den Mozart-Da Ponte-Zyklus, beginnend mit Don Giovanni, neu inszenieren. Staatsopern-Chefdramaturg Sergio Morabito über den Künstler: »Schon seit längerem behauptet sich Barrie Kosky als einer der führenden Opernregisseure unsere Zeit. Zum Geheimnis seines Erfolges trägt die Vielzahl kreativer Spielmöglichkeiten und Kulturtechniken, über die er verfügt, sicher entscheidend bei: als Regisseur, der sowohl im Schauspiel als auch in allen nur erdenklichen Musiktheaterformen unterwegs ist, aber auch als Pianist und Liedbegleiter, Performer und Arrangeur.«

Ebenso wie bei den kommenden Mozart-Produktionen steht auch bei Macbeth Musikdirektor Philippe Jordan am Dirigentenpult: »In der Tat handelt es sich vielleicht um Verdis düsterstes Bühnenwerk überhaupt – was allerdings nicht bedeutet, dass die Partitur dadurch monochrom wäre. Im Gegenteil: Sie ist in ihrer Farbigkeit überaus differenziert und vielgestaltig, aber eben im düsteren Spektrum.«

Macbeth als Klangerlebnis rund um das Opernhaus

Am Premierenabend, dem 10. Juni 2021, wird Macbeth nicht nur live in der Oper, sondern ab 18.30 Uhr auch in einer ganz besonderen und für das Haus neuen Form zu hören sein: Eine Klanginstallation rund um die Wiener Staatsoper wird das Geschehen auf der Bühne nach außen transportieren und den Passant*innen ein akustisches Live-Erlebnis bereiten.

Direktor Bogdan Roščić: »Wir dürfen zwar ab 10. Juni einen höheren Prozentsatz der Saalkapazität anbieten, durch den nach wie vor notwendigen Sperrsitz zwischen Besuchern oder Besuchergruppen werden dennoch nicht viel mehr als jeweils 1.100 Menschen den Macbeth-Vorstellungen beiwohnen können. Und wir haben Tausende von Opernbegeisterten auf der Warteliste. Aber wenn die Menschen nicht zur Musik kommen können, kommt eben die Musik zu den Menschen. Wir werden am Premierenabend den Ton nach draußen übertragen, vor allem am Karajanplatz kann man dadurch diesem außergewöhnlichen Macbeth auch ohne Ticket live folgen.«

Radio Ö1 strahlt die Aufzeichnung der Premiere am 12. Juni 2021 ab 19.30 Uhr aus.

Weiterführendes Material zur Produktion

Auf demYoutube-Kanal der Wiener Staatsoperwird vor der Premiere wieder eine »digitale Einführungsmatinee«, moderiert von Direktor Bogdan Roščić, veröffentlicht.

Macbeth auf der Website der Wiener Staatsoper
»Verdis neuer Weg«, Text von Oliver Láng
»Amore? Onore!«, Luca Salsi über Macbeth
»Mehr als nur eine Oper«, Philippe Jordan im Gespräch mit Andreas Láng
»Dem Mythos ein Schnippchen schlagen«, Sergio Morabito über Barrie Kosky
»Symbiose und Besessenheit«, Claus Spahn im Gespräch mit Barrie Kosky
Barrie Kosky über Macbeth(Youtube)
Anna Netrebko über Macbeth(Youtube)

Die Produktion im Überblick

MACBETH (Giuseppe Verdi)

Musikalische Leitung Philippe Jordan
Inszenierung Barrie Kosky
Szenische Einstudierung Sylvie Döring
Bühne und Licht Klaus Grünberg
Kostüme Klaus Bruns
Dramaturgie Claus Spahn

Macbeth Luca Salsi
Banquo Roberto Tagliavini
Lady Macbeth Anna Netrebko / Anna Pirozzi*
Macduff Freddie De Tommaso
Malcolm Carlos Osuna
Ein Arzt Ilja Kazakov
Kammerfrau Aurora Marthens

10., 14., 17., 21., 24.* & 28.* Juni 2021

Barrie Kosky inszenierte diese Produktion ursprünglich für das Opernhaus Zürich.

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Anna Netrebko. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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BAYERISCHE STAATSOPER: „TRISTAN NEVER SLEEPS….

Tristan never sleeps…rehearsals for our new production of ‘Tristan und Isolde’ continue at the @bayerischestaatsoper.

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ZU INSTAGRAM mit weiterem Foto

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KOMISCHE OPER BERLIN: Premiere »Mondnacht« – Erstes Sinfoniekonzert vor Publikum – Wieder da: »Pierrot Lunaire« mit Dagmar Manzel

Komische Oper Berlin - Gabriela Ryffel - Sängerin, Schauspielerin, Tänzerin

Die Premiere von Johann Strauss’ Der »Zigeuner«baron bildete am vergangenen Sonntag den Auftakt zu unserem neu zusammengestellten Juni-Spielplan, und jetzt geht es auch schon Schlag auf Schlag:

Am 13. Juni präsentieren wir die aus dem November nachgeholte Premiere des Chorprojektes Mondnacht (Weitere Informationen), am 18. Juni spielt das Orchester der Komischen Oper Berlin unter der Leitung von Marie Jacquot sein erstes Sinfoniekonzert vor Publikum (weitere Informationen), mit Hensel, Medelssohn Bartholdy und Beethoven. Gastsolistin ist die Pianistin Olga Scheps. Und ab 23. Juni präsentieren wir drei Vorstellungen Pierrot Lunaire mit der fulminanten Dagmar Manzel. Weitere Informationen

PS. Zur Spielzeitpräsentation 2021/22 mit Barrie Kosky (am 28. Juni, vor Ort in der Komischen Oper Berlin) laden wir in den nächsten Tagen ein.

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INSTAG(K)RAMEREIEN  (gefunden von Fritz Krammer)

FLORENZ – weitere Fotos aus der „Forza“

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Saioa Hernandez. Foto: Instagram

ZU INSTAGRAM mit neuen weiteren Fotos
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Schauspieler René Peckl (32) spielt sein erstes eigenes Theaterstück „Quoi de neuf?“ am 9. Juni 2021 in Wien.

Er spielt alleine – und dabei nicht weniger als 14 verschiedene Rollen.

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Foto Copyright: Philomène Incici
Design: Damián Posse (www.dpossephotography.com)

 

Handlung:

Frédéric Français ist Franzose. Vor ungefähr 2 Jahren verließ er sein Heimatland Frankreich mit der Hoffnung auf ein besseres Leben in Österreich. Die Einreise und auch die neue Umgebung stellten sich anfangs komplizierter heraus als zuvor vermutet. Niemals hätte Frédéric gedacht, dass ihn diese Entscheidung in eine Irrenanstalt bringen könnte. Doch was ist passiert? Wie kam es dazu? Was macht ein Franzose bitte bei den „Ir(r)en“? Ein Stück und ein Leben voller Fragen, ungewöhnlich gewöhnlicher Menschen, Anspielungen und Sprachverwirrungen. Das Leben stellt manchmal einfach die Frage „Quoi de neuf?“ (Deutsch: Was ist los?).

Im Dezember 2009 begann René Peckl erste Szenen aus diesem Theaterstück unter dem Namen „3Efe“ aufzuführen. Anfangs noch als Kabarett gedacht, entwickelte sich „Quoi de neuf?“ im späteren Schreibprozess (2019) mehr zu einem Theaterstück. Die gesellschaftskritischen Aspekte gab es schon 2009 – doch 10 Jahre später wurde es ein Theaterstück mit kritischen, lustigen, absurden und traurigen Momenten.

Zur Person:

René Peckl ist Schauspieler und Sprecher. Geboren wurde er 1988 in Schladming (Steiermark). Seine Schauspielausbildung machte Peckl am Max Reinhardt Seminar in Wien. Schon während des Studiums spielte er bei den Festspielen Reichenau (ua. „Dr. Oskar Bernhardi“ in „Professor Bernhardi“ unter der Regie von Hermann Beil). Nach dem Studium folgten weitere Projekte bei den Festspielen Reichenau, sowie am Theater in der Josefstadt und dem Theater der Jugend. Seine ersten Schritte im Schreiben machte René Peckl während seiner Schulzeit in Bad Aussee (Steiermark). Im Internat begann er einige Kurzgeschichten zu schreiben. „Quoi de neuf?“ ist sein

erstes Theaterstück.

Die Premiere findet am 9. Juni 2021 im Aera (Wien) statt.

Beginn: 19 Uhr
Dauer: 1 Stunde 40 Minuten
Ort: Aera (Gonzagagasse 11, 1010 Wien)

Ticket-Reservierungen: peckl-entertainment@gmx.at

(Aufgrund der aktuellen Verordnungen können im Aera maximal 50 Personen die Vorstellung besuchen. Daher wird eine frühe Reservierung per Mail empfohlen.)

Preis pro Karte: 10 Euro

Ab Herbst 2021 geht René Peckl mit „Quoi de neuf?“ in ganz Österreich auf Tour. Ab 2022 finden auch 4 Termine in Deutschland und der Schweiz statt. Zusätzliche Vorstellungen sind in Planung. Die genauen Termine werden am 14. Juli 2021 – passend zum französischen Nationalfeiertag – auf der Website von René Peckl (www.renepeckl.com) bekannt gegeben. Weitere Informationen über das Stück sowie über René Peckl finden Sie ebenfalls auf der Website.
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Glosse: Qualitätsjournalismus beim Schweizer Fernsehen (Tagesschau-Hauptausgabe vom 08.06.2021)

Reiseleiter von Atlas-Reisen
Jan Krobot (Mitarbeiter des Online-Merker)

Recherchieren, dokumentieren, formulieren, redigieren, präsentieren, organisieren und planen. Das sind, so Walther von La Roche, deutscher Journalist und Journalismus-Lehrer, die Aufgaben des Journalisten.

Mit dem Recherchieren und der Einsicht dabei an Grenzen zu kommen, hapert es beim Schweizer Fernsehen immer wieder. So auch beim heutigen Bericht über Chien-Lien Wu, die zur ersten Chordirigentin an der Pariser Oper ernannt wurde (https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/a341ffb4-716b-4025-add5-f6c8b10f0008). «Wenn man nach Namen von Berühmtheiten mit Taktstock in der Hand fragt, dann hagelts: Barenboim, Welser-Möst, Rattle, Gardiner, Mehta und so weiter. Alles klingende Namen. Und alles Männer. Leitende, dirigierende Posten sind in der Klassik-Branche noch immer weitgehend das Biotop von Männern. Aber da tut sich etwas. An der Pariser Oper wurde der Posten des Chef-Dirigenten das erste Mal mit einer Frau besetzt.»

Wenn der Journalist nicht fähig ist den Artikel angemessen zu recherchieren, nicht zwischen Chef-Dirigent und Chorleiter zu unterscheiden weiss, dann sollte er von dem Bericht Abstand nehmen. Der verantwortliche Redaktor sollte reisserische Schlagzeilen, und sind sie noch so verlockend, meiden. Und wenn übergangen wird, dass eine Schweizerin zur Intendantin der Semper-Oper berufen wurde, dann ist bei der Planung der Sendung etwas falsch gelaufen. Aber wahrscheinlich ist der für die Planung Zuständige, wie die Schweizer Luftwaffe, nur Montag bis Freitag zu Bürozeiten aktiv. Da allerdings, um 16.02 Uhr, war die Nachricht schon über den Ticker gegangen.

08.06.2021, Jan Krobot/Zürich

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WIEN/ Theater Drachengasse: Gewinner*innen des Nachwuchswettbewerbs

Jurypreis: Das Schnitzel erfüllte Paradies

Publikumspreis: Rebel Clown Misery

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Copyright: Theater Drachengasse

Der Nachwuchswettbewerb des Theater Drachengasse mit dem diesjährigen Motto „JETZT ERST RECHT“ fand am Samstag, den 5. Juni 2021, mit der Verleihung des Jurypreises sein Ende. Vergeben wurde der mit 10.000 Euro geförderte Jurypreis sowie der mit 1.000 Euro dotierte Publikumspreis.

Die Fachjury bestehend aus Cornelia Anhaus (WERK X-Petersplatz), Kathrin Bieligk (Kuratorium der Stadt Wien) und Veronika Steinböck (Kosmos Theater Wien) wählte das folgende Stück für den Jurypreis des Nachwuchswettbewerbs 2021 aus: 

 

Das Schnitzel erfüllte Paradies

ZAK – zentrum für antidisziplinäre kunst – präsentiert: UFO: Ultra Fett Original

Mit der vom Theater Drachengasse gestellten Förderung bekommen Desi Bonato, Jessica Comis, Aurelia van Kempen und Eva Sommer die Möglichkeit, ihr Stück abendfüllend auszuarbeiten und von 24. Jänner bis 5. Februar 2022 in Bar&Co im Theater Drachengasse zu zeigen.

Die Jury begründet Ihre Entscheidung folgendermaßen: 

Das Schnitzel erfüllte Paradies erlaubt es den Zuschauer*innen, alles gleichzeitig zu empfinden, fordert die Wahrnehmung und das Denken heraus und besitzt die Kraft, vermeintliche Gegensätze wie Freiheit versus Sicherheit oder Bauch versus Kopf gezielt impulsiv durch emanzipatorischen Kontrollverlust aufzulösen. Die rauschhafte Bilderflut, der kreatürliche wie teilweise auch verstörende Hör- und Sehgenuss bearbeitet, reizt und massiert gleichsam unser gesamtes Sensorium durch das Zusammenspiel der Performancekomponenten, welche wie Signale durch uns hinwegjagen und -durchjagen, um uns angesteckt von der Erregung mit dem Gedanken zurückzulassen: Was auch immer das war, ich will mehr davon!

Die Juryrede können Sie unter folgendem Link nachschauen: 

https://youtu.be/fVZZrwX-u54

Der durch Votings vergebene Publikumspreis 2021 ging an das Stück Rebel Clown Misery.

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 ORF-Kultursommer 2021 ist eröffnet! Mehr als 500 Stunden trimediales Programm von allen kulturellen Hotspots des Landes

 Pressekonferenz mit Präsentation der Höhepunkte =

Wien (OTS) – Der Kultursommer steht vor der Tür und Österreichs größte Festspielbühne hat wieder Saison! Die ORF-Kulturflotte mit ihren TV-Sendern ORF 2, ORF III und dem deutschsprachigen Gemeinschaftsprogramm 3sat, ihren Radios – allen voran Ö1 –, den neun Landesstudios mit regionalen wie nationalen Sendungen und Beiträgen sowie dem ORF.at-Netzwerk ist in den Sommermonaten wieder in Sachen Kunst und Kultur unterwegs. So berichtet, überträgt und präsentiert der ORF im Dienst seines Publikums in den kommenden Wochen, zum Teil live bzw. live-zeitversetzt, von allen kulturellen Hotspots des Landes. Die Höhepunkte des opulenten ORF-Kultursommers 2021 hat ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz gemeinsam mit seinem Team heute, am Dienstag, dem 8. Juni 2021, im Rahmen einer von ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl moderierten Pressekonferenz im Wiener Hotel Sacher vorgestellt. Gemeinsam mit Salzburgs Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und Festspielintendant Markus Hinterhäuser, Grafenegg-Intendant Rudolf Buchbinder und dem Vorstand der Wiener Philharmoniker, Daniel Froschauer, gaben ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner, Radiodirektorin Monika Eigensperger, ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber und ORF.at-Chefredakteur Gerald Heidegger Einblick in die geplanten Vorhaben.

ORF-Generaldirektor Wrabetz: „Kernkompetenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“

„Nach der Öffnung des Kulturbetriebs in Österreich geht es merkbar aufwärts: Im zweiten Jahr seit Corona wird es heuer einen Kultursommer geben, der annähernd an frühere Zeiten erinnert. Im ORF kann das Publikum garantiert erste Reihe fußfrei dabei sein, wenn auf den großen und kleinen Bühnen zwischen Bodensee und Neusiedler See wieder Festspiele stattfinden“, sagt ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz. „Es ist mir eine große Freude, dass der ORF-Kultursommer 2021 mit mehr als 500 Stunden Programm von über 50 Schauplätzen erneut die Stärke und Kernkompetenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks als unverzichtbarer und verlässlicher Kulturvermittler unter Beweis stellen kann. Dies wird erst durch die ausgesprochen gute Partnerschaft mit den Kulturinstitutionen und Kulturschaffenden des Landes möglich, aber auch durch all die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen hierfür mein Dank gilt. Neben dem bewährten Live-Erlebnis in TV und Radio, das im Vordergrund steht, sorgen im Sinne der Trimedialität auch heuer wieder genuine ORF-Online-Formate für Kulturgenuss auf allen Plattformen“, so Wrabetz.

Hoch- und Popkultur von Bühnen zwischen Bodensee und Neusiedler See u. v. m.

So zählen zu den aktuellen Bühnenhighlights des ORF-Kultursommers 2021 u. a. Produktionen wie „Don Giovanni“ und „Tosca“ aus Salzburg, „Rigoletto“ und „Nero“ aus Bregenz, die Sommernachtsgala Grafenegg, die am 11. Juni in ORF 2 und 3sat den Schwerpunkt-Auftakt bildet, sowie die Grafenegger Festival-Eröffnung, weiters das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker aus Schönbrunn sowie das Donauinselfest oder „Kabarett unter Sternen“ aus Wien, „Turandot“ aus St. Margarethen sowie ein Operettenabend aus Mörbisch, „Klassikstars am Traunsee“ aus Gmunden und „Klassik am Dom“ aus Linz, „Die Große Wagner-Gala“ aus Erl und „Klassik in den Alpen“ aus Kitzbühel, die styriarte-Klangwolke aus Stainz sowie eine weitere „Tosca“ aus Graz oder der „Carinthische Sommer“ und die 45. Tage der deutschsprachigen Literatur mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis aus Klagenfurt – diese und zahlreiche weitere Kulturereignisse aus allen Bundesländern stehen fix auf dem ORF-Spielplan. Ergänzend dazu gibt es eine Fülle an Dokumentationen, Künstler- und Kulturgesprächen, Radiosendungen sowie jede Menge Berichterstattung. Darüber hinaus feiert die neue ORF-Digital-Content-Produktion „Die doppelte Frau“, die auf den Einsatz im linearen TV wie im Digital-Bereich konzipiert ist, in ORF III und auf ORF.at ihre Premiere.

Mit mehr als 500 Stunden Programm in Fernsehen und Radio, darunter mehr als 50 TV-Übertragungen in ORF 2, ORF III und 3sat, 200 Konzertproduktionen und Übertragungen in Ö1 sowie weit mehr als 1.000 aktuellen Kulturberichten rückt der ORF als Partner der heimischen Kulturlandschaft das reichhaltige Kulturschaffen in Österreich gebührend ins mediale Rampenlicht.

Stimmen der Partner des ORF-Kultursommers 2021

Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele, und Intendant Markus Hinterhäuser: „Der ORF ist unser unverzichtbarer Medienpartner. Er gibt uns die Möglichkeit, die Produktionen der Salzburger Festspiele über den unmittelbaren Zuschauerkreis hinaus erlebbar zu machen. Seit der ersten Don-Giovanni-Übertragung im Jahr 1925, damals noch in einer deutschen Version als Don Juan, verbindet den ORF und die Festspiele eine sich ständig weiterentwickelnde Partnerschaft. Das Engagement eines öffentlich-rechtlichen Senders wie des ORF kann gerade in diesen Zeiten nicht hoch genug geschätzt werden. Wir freuen uns auf einen weiteren großen Festspielsommer im ORF.“

Rudolf Buchbinder, Künstlerischer Leiter des Grafenegg Festival: „Mit dem 15-Jahr-Jubiläum in Grafenegg feiern wir gleichzeitig auch unsere 15-jährige Partnerschaft mit dem ORF. Ich erinnere mich gut an die Anfänge in Grafenegg und der ORF war von Anbeginn ein starker Partner für die Umsetzung gemeinsamer Visionen. Die Sommernachtsgala ist dank der Übertragungen zum medialen Aushängeschild Grafeneggs geworden und ich freue mich, dass das Galakonzert auch heuer wieder den Auftakt des ORF-Kultursommers darstellt. Durch die Übertragung der Festival-Eröffnung und zwei weiteren Konzerten können wir noch mehr Menschen an den besonderen Konzertereignissen aus Grafenegg teilhaben lassen.“

Prof. Daniel Froschauer, Vorstand der Wiener Philharmoniker: „Der ORF ist als öffentlich-rechtlicher Sender und als langjähriger Partner der Wiener Philharmoniker von großem Wert. Auf bestem technischen Niveau werden Höhepunkte des philharmonischen Sommers in die heimischen Wohnzimmer übertragen – sei es ein Sommernachtskonzert, Auftritte bei den Salzburger Festspielen oder ein Gastspiel im Ausland wie das bevorstehende Bruckner-Konzert aus der Sagrada Familia. Die herausragende Zusammenarbeit beruht auf gemeinsamen Erfahrungen, größtem Vertrauen und dem Anspruch, erstklassige Qualität zu bieten. Wir freuen uns, dass viele unserer wichtigen Veranstaltungen so festgehalten und einer breiten Bevölkerung zugänglich gemacht werden können. Wir danken dem ORF.“
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