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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 9. JÄNNER 2019)

09.01.2019 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 9. JÄNNER 2019)

Besetzungsänderung in „Die Walküre“ an der Wiener Staatsoper

Christopher Ventris (Siegmund) und Martina Serafin (Sieglinde) © Wiener Staatsoper | Michael Pöhn
Christopher Ventris, Martina Serafin. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Martina Serafin singt am 12. Jänner 2019 die Sieglinde in „Die Walküre“ anstelle der erkrankten Catherine Naglestad.

Interview mit „Ring“-Dirigent Axel Kober Lesen Sie ein Interview mit dem Dirigenten Axel Kober zum Ring des Nibelungen:

» zum Interview < http://cdn.mlwrx.com/sys/r.aspx?sub=MpN6r_gMluz&tid=0-Jh7Mq-zX4O8&link=go0V >

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OPER GRAZ: Martha und die letzte Rose. Premiere am 12.1.2019


Foto: Oper Graz/ Kmetitsch

Einst war Friedrich von Flotows „Martha“ einer der ganz großen Publikumshits, den selbst ein Weltstar wie der legendäre Tenor Enrico Caruso gern und oft gesungen hat. Auch an der Oper Graz verging bis in die frühen achtziger Jahre kein Jahrzehnt ohne „Martha“. Dann aber mussten die Freunde der einprägsamen Melodien, der spritzigen Ensemblenummern, der höchst anspruchsvollen Gesangspartien just jene Klage anstimmen, die Lyonel so innig singt: „Martha, Martha, du entschwandest!“Am 12. Jänner 2019 hat das lange Warten ein Ende, denn unter der musikalischen Leitung von Robin Engelen hat Peter Lunds Neuinszenierung Premiere!

Die Geschichte der Lady Harriet, die aus Langeweile in die Rolle der Dienstmagd Martha schlüpft und in dieser Maskerade den Pächter Lyonel an den Rand des Wahnsinns bringt, verlangt nach erstklassigen und spielfreudigen Sängern zugleich: In der Titelpartie gibt die britisch-schweizerische Sopranistin Kim-Lillian Strebel ihr Debut an der Oper Graz, und als Lyonel gastiert der Tenor Ilker Arcayürek, der jüngst mit einer Schubert-CD für Furore sorgte und dessen Debut in den USA mit Liederabenden und Opernauftritten unmittelbar bevorsteht. Als Plumkett kehrt Peter Kellner, mittlerweile Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, gerne als Gast nach Graz zurück, und als Nancy ist Anna Brull, die zuletzt als María de Buenos Aires und Rosina begeistert hat, zu erleben.

INFORMATIONEN UND KARTEN
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WIENER STAATSOPER: FOTOS ZUR ERSTEN VORSTELLUNG DER SERIE „IL BARBIERE DI SIVIGLIA“ (am 7.1.2019)
 

Pavel Kolgatin (Almaviva), Adam Plachetka (Figaro). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn
 

Adam Plachetka (Figaro). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Margarita Gritskova (Rosina). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Paolo Rumetz (Bartolo), Ryan Speedo Green (Basilio). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn
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ZUM THEMA „MUSIKKRITIKER“: Georg Kreisler

ZUM YOUTUBE-VIDEO
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STUTTGART/ Liederhalle: Wie weit zu Gott? Marek Janowski dirigiert Bruckner im 4. Sinfoniekonzert des Staatsorchesters Stuttgart

Konzerte am Sonntag, 20. Januar 2019, um 11 Uhr und am Montag, 21. Januar 2019, um 19.30 Uhr im Beethovensaal der Liederhalle

Marek Janowski kehrt im 4. Sinfoniekonzert dieser Spielzeit ans Pult des Staatsorchesters Stuttgart zurück. Der in Warschau geborene und in Wuppertal aufgewachsene Künstler zählt zu den bedeutendsten Dirigenten für das deutsche Musikrepertoire. Seine Aufführungen und Einspielungen der Werke von Brahms, Bruckner, Wagner, Strauss, Hindemith und Henze wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2016 und 2017 dirigierte Janowski bei den Bayreuther Festspielen Richard Wagners Ring-Zyklus.

Nach seinem umjubelten Debüt beim Staatsorchester im Jahr 2016 mit Anton Bruckners 5. Sinfonie wird Marek Janowski nun dessen monumentale 8. Sinfonie dirigieren. Bruckners späte Sinfonien gehören zu Janowskis Kernrepertoire. Dennoch stellen sie ihn laut eigener Aussage immer wieder vor eine frische Herausforderung, verlangen doch jedes Orchester und jeder Saal, sich auf deren klangliche Möglichkeiten neu einzustellen, „um dieses kontrapunktische Geflecht gut zur Geltung zu bringen.“

Programm

Anton Bruckner Sinfonie Nr. 8 c-Moll

Musikalische Leitung Marek Janowski

Einführung jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn im Silchersaal der Liederhalle

Karten

Telefonisch und per E-Mail
+49 711 20 20 90
tickets@staatstheater-stuttgart.de
Montag bis Freitag 10 bis 20 Uhr, Samstag 10 bis 18 Uhr

An der Theaterkasse
Königstraße 1D (Theaterpassage), 70173 Stuttgart
Montag bis Freitag 10 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 14 Uhr
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THEATER NORDHAUSEN: DER NÄCHSTE PROBENBERICHT VON „CENDRILLON“ (Premiere am 25.1.)

Anette Leistenschneider, Operndirektorin am Theater Nordhausen, berichtet von ihrer Arbeit an Massenets „Cendrillon“ (Premiere 25. Jänner 2019) exklusiv für den „Online-Merker“:

Gestern und heute ist viel geschehen: Während ich gestern auf der Probebühne mit den Solisten Szenen repetiert habe, die schon vor Weihnachten angelegt wurden, fand auf der Bühne im Großen Haus die Technische Einrichtung statt.

Die Deko blieb über Nacht stehen und so hatte ich heute die Möglichkeit, zum ersten Mal in Originaldeko mit dem Opernchor und den Solisten auf der Bühne zu probieren. Ja, es ist schon ein Unterschied, ob auf der Probebühne nur ein andeutender Tisch steht oder ob auf der Bühne ein funktionierendes Fließband mitspielt! Den Lesern sei verraten, dass es Schuhe bringt! Zum ersten Mal kurvte nun auch unser trauriger Prince Charmant mit seinem Roller über die Bühne in ihren Originalmaßen. Es stellte sich heraus, dass er – um die musikalischen Einsätze zu halten – nun schneller fahren muss. Das besondere Verhältnis, das die Fee zur zu Hause zurückgelassenen, gedemütigten Lucette aufbaut, hat den Ortswechsel vollkommen unbeschadet überstanden. Die dichte Atmosphäre wird von Zinzi Frohwein (Lucette) und Amelie Petrich (Fee) problemlos von der Probebühne übertragen. Den Auftritt der die Fee begleitenden Irrlichter konnte ich räumlich konkretisieren. Es ist halt ein Unterschied, ob man mit Versatzstücken auf einer Probebühne umgeht oder nun zwei hintereinander liegende, unterschiedlich einsehbare Räume bespielt.

Abgesehen davon, dass eine aus Leinwand und Pappe hergestellte Dekoration in kalter Ausleuchtung durch Arbeitslicht mit Sängern in Probenkleidung als Werbung für eine romantische Inszenierung ungeeignet ist, kann ich trotzdem zusammenfassen: Was da heute auf der Bühne passiert ist, hat schon sehr gut ausgesehen.


Amelie Petrich und Chefmaskenbildnerin Karolin Friedrich © Theater Nordhausen

Und noch eine Randnotiz. Einmal gab es tatsächlich einen ganz unerwarteten Lichtblick: Für etwas Spezielles auf der Bühne – darüber in Kürze mehr – wurden heute Morgen Bilder der Fee aufgenommen. Plötzlich stand, mitten im grauen Arbeitslicht der Eröffnungsszene unsere Fee auf der Bühne. Es gelang ihr: Amelie Petrichs Freude über das atemberaubende Kostüm und die elegante Maske übertrug sich auf alle anderen!

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Mainfranken Theater Würzburg mit neuem Internetauftritt online

 

Würzburg, 8. Januar 2019 –  Direkt im Spielplan Bildergalerien und Medien zur Vorstellung ansehen, die gewünschten Plätze buchen und den Termin in den eigenen Kalender exportieren: Das und viel mehr bietet der neue Internetauftritt des Mainfranken Theaters Würzburg, der ab sofort unter www.mainfrankentheater.de erreichbar ist. Die Webseiten sind für die mobile Nutzung optimiert und bieten alle Funktionalitäten auch auf Smartphones und Tablets.

Mit seinem neuen Internetauftritt unter www.mainfrankentheater.de präsentiert das Würzburger Theater zahlreiche neue Funktionalitäten und Optimierungen: So zeigt die Startseite neben aktuellen Themen aus allen Bereichen auf einen Blick, welche Vorstellungen tagesaktuell auf dem Spielplan stehen. Ein Klick auf die Veranstaltungsseite bietet ebenfalls zahlreiche Neuerungen: So sind die Besetzungen tagesaktuell und weisen die Rollen eindeutig zu. Großzügige Mediengalerien regen zum Stöbern an. Jeder Termin ist zudem direkt mit dem Webshop verknüpft, zeigt eine Vorschau der buchbaren Preisspanne und kann als Kalendereintrag exportiert werden.

„Doktorhut“ weist zum „Semesterticket Mainfranken Theater“

Nutzerinnen und Nutzer des „Semestertickets Mainfranken Theater“ können auf das für sie zur Verfügung stehende Platzkontingent über das „Doktorhut“-Piktogramm zugreifen, das bei den Terminen im Spielplan und auf den Produktionsseiten angezeigt wird. Das Symbol erscheint in der für das Semesterticket festgelegten Buchungsfrist und im Falle verfügbarer Plätze.

Ensemblegalerien mit Fotos, Personenseiten mit Bildergalerien und zugeordneten Vorstellungsterminen, zahlreiche Besucherinformationen – darunter Fragen und Antworten zur Sanierung – sowie ein neuer Pressebereich mit thematischer Sortierung und Pressemappen-Service runden das Angebot ab. Mit einem integrierten Blog und ausgewählten Informationen auch in englischer Sprache wird das Mainfranken Theater den neuen Webauftritt in den nächsten Wochen weiter ausbauen.

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THEATER ST. GALLEN: Norma (Wiederaufnahme)

Oper von Vincenzo Bellini – Wiederaufnahme am 17. Januar 2019

Vincenzo Bellinis Oper Norma begeisterte 2016 das St.Galler Publikum, danach erlebte sie erfolgreiche Vorstellungsserien an den Opernhäusern von Nizza und Rennes. Nun kehrt die Inszenierung zurück ans Theater St.Gallen. Ab Donnerstag, 17. Januar, 19.30 Uhr, steht sie wieder auf dem Spielplan. Nach der Premiere sprach die Kritik von einer klugen Regie mit einer stimmigen Umsetzung des Stoffes und lobte die Produktion als „Norma der Sonderklasse“. Regisseur Nicola Berloffa, der in dieser Spielzeit am Theater St.Gallen auch Giuseppe Verdis Don Carlo inszeniert hat, lässt keine vorchristlichen Druiden und römischen Legionäre auftreten, sondern hat die Handlung um einen doppelten Tabubruch aus dem Gallien der vorchristlichen Zeit in das Italien des 19. Jahrhunderts verlegt. Die musikalische Leitung der Wiederaufnahme hat Michael Balke, der Erste ständige Gastdirigent des Theaters St.Gallen.

Wiederaufnahme                           Donnerstag, 17. Januar 2019
Zeit                                                    19.30 Uhr
Ort                                                      Grosses Haus

 Musikalische Leitung                 Michael Balke
Inszenierung                                      Nicola Berloffa
Bühne                                                 Andrea Belli
Kostüm                                             Valeria Donata Bettella
Licht                                                  Marco Giusti
Choreinstudierung                         Michael Vogel
Dramaturgie                                     Deborah Maier

 

Norma                                              Yolanda Auyanet | Katia Pellegrino
Pollione                                           Sergey Skorokhodov | Derek Taylor
Oroveso                                           Maxim Kuzmin-Karavaev | Fernando Javier Radó
Adalgisa                                          Marina De Liso | Alessandra Volpe
Clotilde                                            Manuela Iacob Bühlmann
Flavio                                               Nik Kevin Koch | Riccardo Botta

 

Chor des Theaters St.Gallen
Opernchor St.Gallen
Sinfonieorchester St.Gallen

Die weiteren Vorstellungen

Sonntag, 20. Januar 2019, 19.30 Uhr

Mittwoch, 23. Januar 2019, 19.30 Uhr

Sonntag, 24. Februar 2019, 17 Uhr

Sonntag, 3. März 2019, 19.30 Uhr

Dienstag, 12. März 2019, 19.30 Uhr

Montag, 1. April 2019, 19.30 Uhr (zum letzten Mal)

Einführungen jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn gibt es im Studio oder im Foyer eine Werk-Einführung.

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Verzockt

Tanzstück von Beate Vollack

Uraufführung: Freitag, 18. Januar 2019, 20 Uhr, Lokremise St.Gallen

Einführungsmatinee: Samstag, 12. Januar 2019, 11.30 Uhr, Lokremise St.Gallen

In ihrer letzten Choreografie vor dem Wechsel an das Opernhaus Graz befasst sich Beate Vollack, die Leiterin unserer Tanzkompanie, mit dem Thema Spielen. Unter dem Titel Verzockt geht sie in der Lokremise mit ihren Tänzerinnen und Tänzern der Frage nach, was Menschen dazu bringt, alles auf eine Karte zu setzen, und welche Reaktionen die existenzielle Situation des Spielens um alles oder nichts im Spieler auslöst. Musikalischer Spielmacher ist der Akkordeonist Goran Kovačević, der das St.Galler Publikum schon 2016 bei Peer Gynt in seinen Bann gezogen hat. Für Bühne und Kostüm zeichnet Kinsun Chan. Mit ihm hat Beate Vollack in all ihren St.Galler Jahren zusammengearbeitet – und er ist es, der in der kommenden Spielzeit als neuer Leiter der Tanzkompanie ihre Nachfolge am Theater St.Gallen antreten wird.

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WIEN/ Schauspielhaus: „AUTOS“. Premiere am 12. JÄNNER

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Liebe Freunde und Bekannte,

am kommenden Samstag hat die Produktion „Autos“ am Schauspielhaus Wien Premiere, bei der ich (Anm.d. Red.: Johanna Baader) Teil des Casts bin. 

Für Alle, die Lust und Zeit haben sich eine der Vorstellungen anzusehen, sende ich Euch hier die Informationen:

Trailer:   https://www.youtube.com/watch?v=PMbdGQhwhwM&feature=youtu.be

Vorstellungstermine in Wien:  12.1., 15.1., 16.1., 18.1., 19.1., 24.1., 25.1., 26.1., 3.4.

Mehr zu Stück, Besetzung und Karten: https://www.schauspielhaus.at/autos

Gastspiele in Salzburg, ARGEkultur: 21.2., 22.2., 23.2.

https://www.argekultur.at/Event/14904/autos-von-enis-maci

Johanna Baader

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BITTE VORMERKEN: DIE NÄCHSTEN VERANSTALTUNGEN DES ONLINE-MERKER

Bereits am 5.2. um 19,30 h ist Österreichs oberster Militärmusikchef, Oberst Mag. Prof. Bernhard HEHER bei uns zu Gast.
Im Rahmen des Künstlergesprächs wird ein Quartett der Militärmusik die musikalische Umrahmung besorgen – alles hochqualifizierte Musiker, die den Militärdient bei der Gardemusik ableisten.

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Oberst Prof. Mag. Bernhard Heher, Chef der österreichischen Militärmusik. Foto: Bundesheeer

Im Rahmenprogramm sehen Sie auch neue Aquarelle von Artzak (aus Armenien)

Hinweis: NEUJAHRSKONZERT DER GARDEMUSIK AM 23. JÄNNER UM 19 UHR IM GROSSEN FESTSAAAL DES HIETZINGER AMTSHAUSES

Hietzinger Kai 1-3, 1130 Wien

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