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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 7. JULI 2021)

07.07.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 7. JULI 2021)

BAYERISCHE STAATSOPER: TRISTAN UND ISOLDE NUN DOCH IN STAATSOPERN-TV (31. JULI)

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Neuer Termin auf STAATSOPER.TV: TRISTAN UND ISOLDE am 31. Juli // OPER FÜR ALLE Ticket-Informationen

Die Bayerische Staatsoper freut sich bekanntzugeben, dass die Vorstellung von Tristan und Isolde am 31. Juli im Rahmen von Oper für alle nicht nur auf den Marstallplatz übertragen wird, sondern auch per Live-Stream auf STAATSOPER.TV. Das Finale der diesjährigen Münchner Opernfestspiele wird von Thomas Gottschalk moderiert.

Oper für alle präsentiert außerdem am 17. Juli das Open-Air-Konzert unter der Leitung von Zubin Mehta mit einer konzertanten Aufführung von Aida und am 30. Juli das Festspiel-Sonderkonzert: Der wendende Punkt, welches ebenfalls auf STAATSOPER.TV zu sehen sein wird.

Die Karten für alle drei Oper-für-alle-Termine sind kostenfrei und können demnächst telefonisch, online auf staatsoper.de sowie am Schalter erworben werden. Pro Veranstaltung sind 1500 Personen im Publikum zugelassen. Wie jedes Jahr ist der Eintritt für die Vorstellungen dank unserer Partnerschaft mit BMW frei. Die Kartenvergabe für das Festspiel-Konzert: Aida beginnt am Mittwoch, 14. Juli 2021, 10 Uhr. Karten für das Festspiel-Sonderkonzert: Der wendende Punkt können am Dienstag, 27. Juli, 10 Uhr gebucht werden, für Tristan und Isolde am Mittwoch, 28. Juni 2021, 10 Uhr.

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BAYREUTH/ KARTENVERKAUF: Karten für Bayreuther Festspiele ausverkauft

Nur rund zweieinhalb Stunden hat es gedauert, dann waren alle frei verfügbaren Karten im Vorverkauf für die Bayreuther Festspiele vergriffen. Wer jetzt noch Eintrittskarten sucht, der muss hoffen, dass georderte Tickets wieder zurückgegeben werden.

Nach rund zweieinhalb Stunden waren nahezu alle Karten für die diesjährigen Bayreuther Wagnerfestspiele verkauft, die sich im freien Vorverkauf befunden hatten.

Um 14 Uhr am Sonntag öffnete der Online-Ticketshop der Festspiele. Maximal zwölf Karten konnte jeder Bewerber kaufen. Die Opern „Tannhäuser“, „Die Meistersinger von Nürnberg“ und die Sonderaufführungen der „Walküre“ waren am begehrtesten. Die Karten für die Neuinszenierung des „Fliegenden Holländers“ waren bis knapp vor Ende der Verkaufszeit zu haben. Wer noch Karten sucht, hat noch die Möglichkeit, zurückgegebene Karten im Ticketshop der Festspiele zu erwerben. Insgesamt gibt es für diese Festspielsaison mehr als 22.700 Karten für die 25 Aufführungen.
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WIEN/ Theater im Park. DREI TERMINE JONAS KAUFMANN, HELMUT DEUTSCH

11. JULI

3. AUGUST

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Opulent und einzigartig: Italienisches Kostümhandwerk für Turandot-Inszenierung im Steinbruch St. Margarethen

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Martina Serafin als Turandot. Foto: Esterhazy/ Andreas Tischler

Neben einer hochkarätigen Besetzung und einem spektakulären Bühnenbild dürfen sich die Besucher der Oper im Steinbruch diesen Sommer auch auf farbenprächtige Kostümkreationen von Giuseppe Palella freuen. 

Die Oper im Steinbruch St. Margarethen ist bekannt für ihre fulminanten Operninszenierungen. Rund 300 Personen aus 18 Nationen arbeiten hinter und vor der Bühne an der heurigen Inszenierung der Oper „Turandot“ von Giacomo Puccini mit. So auch der aus Italien stammende Kostümbildner Giuseppe Palella. Die 117 farbenprächtigen und aufwändigen Kostüme stammen aus der Meisterhand des Gewinners des prestigeträchtigen Abbiati-Preises. Von den märchenhaften Roben der Turandot bis zu den Löwenmasken der Garde – Giuseppe Palella besuchte für seine Kreationen unzählige Kunstmuseen und holte sich so detailgetreue Inspirationen für Accessoires und Kostüme.  
Premiere des Operndramas ist am 14. Juli 2021.

Wenn Skizzen lebendig werden
Internationale Sängerinnen und Sänger wie Martina Serafin und Andrea Shin versprechen eine künstlerische Darbietung auf höchstem Niveau, die durch opulente Kostüme des Designers Giuseppe Palella mitgetragen wird.

In enger Abstimmung mit Regisseur Thaddeus Strassberger und dem Bühnenbildner Paul Tate dePoo designte der Kostümbildner einzigartige und detailverliebte Kostüme, die gemeinsam mit der Inszenierung und dem Bühnenbild ein harmonisches Ganzes ergeben. Die Konzeptions- und Produktionsphase erstreckt sich über Monate: Beginnend mit der Ideenfindung kommt es zu Skizzenanfertigungen, die schließlich zur Produktion führen.  „Durchschnittlich fertige ich 50 Skizzen für jedes Projekt an, dabei kommt es auch auf die Größe des Chors und die Zahl der Tänzer an, die eine große Variable ist. Manchmal fertige ich deshalb auch bis zu 85 Skizzen an. Dabei sind jedoch die technischen Zeichnungen, die jedes Detail der Kostüme genau beschreiben, noch nicht miteinberechnet. Es steckt hier also sehr viel Arbeit dahinter“, so Giuseppe Palella.

Für die Kostüme wurden 450 Meter Satin, 30 Meter elastisches Gewebe und sechs verschiedene klassische chinesische Ornamentmotiven der Ming-Keramik verwendet. Die Masken stammen aus Venedig, Stoffe und Stoffdrucke wurde aus Como geliefert. Kräftige Farbkombinationen, auffallende Kopfbedeckungen und zahlreiche Accessoires spiegeln die unterschiedlichen Charaktere der vielen Rollen wider.

„Giuseppe Palella hat weltweit schon viele Opern mit spektakulären Kostümen ausgestattet. Umso mehr freut es mich, dass er Teil unseres internationalen Leading Teams ist.  Die Kostüme sind bereits nach Österreich geliefert worden und bekommen im Rahmen von Anproben ihren letzten Schliff“, freut sich Daniel Serafin, Künstlerischer Direktor der Oper im Steinbruch.

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Fotocredit Esterhazy / Andreas Tischler)

Wer sich von der Opernproduktion verzaubern lassen möchte, erhält Tickets für die Vorstellungen im Ticketbüro pan.event unter:             
T +43 2682 65065 oder per E-Mail: tickets@panevent.at

Alle Informationen sowie die aktuellen COVID-Sicherheitsregeln für den Besuch der Oper im Steinbruch sind unter www.operimsteinbruch.at zu finden. 

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Kultur.Sommer.Semmering 2021
Über 70 außergewöhnliche Kulturmomente im Südbahnhotel Semmering

Kultur.Sommer.Semmering | Wiener Alpen

Nach dem Ende eines langen kulturellen Winterschlafs dürfen über 12.000 Festivalgäste erleichtert aufatmen: Vom 9. Juli bis zum 5. September 2021 öffnen sich im Rahmen des Kultur.Sommer.Semmering unter der Intendanz von Pianist und Dirigent Florian Krumpöck erneut die Tore des denkmalgeschützten Südbahnhotels Semmering. In den vergangenen Jahren zu einer fixen Größe der österreichischen Festivallandschaft avanciert, werden in der märchenhaften Kulisse neun Wochen lang über 70 vielfältige literarische und musikalische Veranstaltungen zu erleben sein. Auch heuer darf man sich auf ein hochkarätiges Aufgebot renommierter Theater-, Musik- und Filmstars im zauberhaften Semmeringer Sommerfrische-Flair freuen.

„Nach der geradezu beängstigend wirkenden Stille, von der die letzten Monate kulturell geprägt waren, ist es ein befreiender Glücksmoment von ungeahntem Ausmaß, nun eine so dichte und prominent besetzte künstlerische Sommerfrische im legendären Südbahnhotel Semmering präsentieren zu dürfen. Gemeinsam mit allen Künstlerinnen und Künstlern sowie dem Publikum, das alljährlich auf den Spuren der großen Jahrhundertwende-Persönlichkeiten in der Semmering-Rax-Region wandelt, wieder die Luft atmen zu können, die bereits Arthur Schnitzler, Stefan Zweig u. a. vom städtischen Alltag genesen ließ, erfüllt mich mit großer, persönlicher Vorfreude.“ – so Intendant Florian Krumpöck über das lange ersehnte kulturelle Wiedererwachen. Wie bereits im Vorjahr ermöglicht ein ausgefeiltes Schutz- und Hygienekonzept den sicheren Kulturgenuss im Südbahnhotel Semmering.

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Renaissance der Sommerfrische am Semmering

Schon zur Zeit der Jahrhundertwende avancierte das 1882 errichtete Südbahnhotel Semmering zu einem mondänen Dreh- und Angelpunkt für die traditionelle Sommerfrische der Wiener Bohème und diente anno dazumal etwa Alma Mahler, Karl Kraus, Hugo von Hofmannsthal oder Alfred Polgar als inspirierendes Sommerrefugium.

Heute ist es Intendant Florian Krumpöck und Geschäftsführerin Nina Sengstschmid ein Herzensanliegen, diese schillernde Blütezeit und den von der Ästhetik des Fin de Siècle geprägten Genius loci des nostalgischen Höhenluftkurortes mit einem herausragenden Kulturprogramm wieder zum Strahlen zu bringen. Dieses einzigartige Konzept der kulturellen Sommerfrische stößt auf große Begeisterung: Als traditionsreicher Sehnsuchtsort seit jeher tief in der österreichischen Seele verwurzelt, konnte sich die Semmering-Region in den letzten Jahren erneut als beliebte Destination für anspruchsvolle Kulturliebhaber*innen etablieren, die das Außergewöhnliche schätzen und sich auf eine ganz besondere Spurensuche einlassen.

Literarische Zeitreise in die Welt von Gestern

Diese Hommage an die österreichische Jahrhundertwende und ihre im Südbahnhotel noch heute stark spürbare kulturelle Sogkraft zieht sich wie ein roter Faden auf vielfältige Weise durch das erlesene Semmeringer Festivalprogramm. Renommierte Bühnenpersönlichkeiten wie Senta Berger, Heinz Marecek, Corinna Harfouch, Nicholas Ofczarek, Caroline Peters, Andrea Jonasson, Roland Koch, Julia Stemberger, Erwin Steinhauer, Sandra Cervik, Herbert Föttinger, Marie-Luise Stockinger oder Michael Maertens begeistern neun Wochen lang mit stimmungsvollen Ausflügen in die Tiefen der jüdisch geprägten Dichtkunst der Wiener Moderne und anderer faszinierender Epochen der Weltliteratur.

Stefan Zweig – Der Seelenwanderer
Dem eindrucksvollen literarischen Schaffen des ewigen Seelenwanderers Stefan Zweig wird auch heuer ein eigener Programmschwerpunkt gewidmet. Elisabeth Orth, Michael Dangl, Martina Ebm, Cornelius Obonya, Gerti Drassl, Friedrich von Thun, Joseph Lorenz, Karl Markovics und Fritz Karl tauchen tief in die Seele der Welt von Gestern ein und entführen das Publikum auf eine Reise in die Vergangenheit, als Zweig selbst noch im Südbahnhotel auf Sommerfrische verweilte.

Klang-Kosmos im Zeichen der Vielfalt

Ein vielseitiger, genreübergreifender Konzertreigen, von Klavier-Rezitals und Lieder-Abenden bis hin zu jazzigen und Wiener Klängen, verschmilzt mit dem unvergleichlichen Original-Ambiente des Südbahnhotels zu einer einzigartigen Klangkulisse. Arrivierte Musikerinnen und Musiker wie Elisabeth Leonskaja, Günther Groissböck, Angelika Kirchschlager, Ernst Molden, Maria Bill oder Thomas Gansch sind dabei ebenso zu Gast wie die aufstrebenden „Bösendorfer Artists“.

Krönendes Finale einer „Pilgerfahrt zu Beethoven“
Bereits seit 2017 wandelt Intendant und Pianist Florian Krumpöck in diesem groß angelegten Klassik-Projekt auf den Spuren Ludwig van Beethovens und brachte im Laufe von fünf Jahren sämtliche 32 Klaviersonaten des großen Meisters zur Aufführung. Anhand von Briefen und Texten von, an und über den Komponisten spüren dabei renommierte Darsteller dem Leben und der faszinierenden Gedankenwelt Beethovens nach. Mit den Bühnenpartnern Joseph Lorenz, Miguel Herz-Kestranek und Cornelius Obonya an Krumpöcks Seite bilden 2021 die drei letzten Abende den krönenden Abschluss dieser „Pilgerfahrt zu Beethoven“.

Winterreise als Auftakt einer inspirierenden Sommerreise
Eine außergewöhnliche musikalische Partnerschaft zwischen Roland Neuwirth und Florian Krumpöck führt zu Beginn des Festivals mit einer „Wiener Winterreise“ zwei Welten zusammen, die gar nicht so verschieden sind. Neuwirth, seines Zeichens Urgestein des Wienerliedes, übersetzte den berühmten Liederzyklus in die Wiener Mundart und transportiert ihn zugleich in die Moderne. Als Sinnbild der langen Stille und mitunter auch zwischenmenschlichen Kälte, die viele Menschen in den letzten Monaten erleben mussten, markiert diese einzigartige Winterreise jedoch auch einen Endpunkt sowie einen Neubeginn, ein Erwachen und Wiederaufleben, das nachdenklich stimmen soll. Nach einer inspirierenden Sommerreise durch die vergangenen Jahrhunderte der Musikgeschichte und der Weltliteratur findet der kulturelle Reigen am Semmering zum Ausklang des Festivals mit dem Schubert’schen Original und Star-Interpret Günther Groissböck seine philosophisch-inspirierte Vollendung.

Historisch inspiriertes Genusserlebnis

Heuer bereits das vierte Jahr in Folge verbindet das beliebte „Menu à la Belle Époque“ Kulinarik, Kultur und die faszinierende Geschichte des Südbahnhotels zu einem außergewöhnlichen Sommerfrische-Erlebnis. Nach dem großen Erfolg der vergangenen Saison erneut unter der kulinarischen Leitung von Leo Doci – vielen Feinschmeckern bekannt aus dem Haubenrestaurant Bevanda in Gloggnitz – kann die faszinierende Spielstätte auch in diesem Sommer hautnah und mit allen Sinnen erkundet werden. Ein viergängiges, mediterran angehauchtes Hauben-Dîner, edle Tropfen und die tänzerischen Melodien des „Semmeringer Salonquartetts“ entführen das Publikum im Anschluss an 17 ausgewählte Vorstellungen auf eine einzigartige kulinarische Reise entlang der historischen Südbahnstrecke – von Wien über den Semmering bis an die Adria.

Online Spielplan und Kartenverkauf
www.kultursommer-semmering.at/spielplan

Kartenverkauf Tourismusbüro Semmering
Passstraße 2/1, 2680 Semmering
Tel.: +43 (0) 2664 20 025
tourismus@semmering.gv.at

Weiterführende Links
www.kultursommer-semmering.at
www.floriankrumpoeck.com
www.suedbahnhotel-semmering.at
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FRANKFURT: Claudia Mahnke zur Frankfurter Kammersängerin ernannt

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Kammersängerin Claudia Mahnke. Foto: Barbara Aumüller

Während des Schlussapplauses der erfolgreichen Frankfurter Erstaufführung von Francis Poulencs Dialogues des Carmélites unter der musikalischen Leitung von Giedrė Šlekytė und in der Regie von Claus Guth erwartete das Publikum am gestrigen Sonntag eine Überraschung: Mezzosopranistin Claudia Mahnke, die in der Inszenierung die Partie der Mère Marie verkörpert und seit 2006/07 zum Frankfurter Ensemble gehört, wurde von Bernd Loebe zur Kammersängerin ernannt. Bereits 2006 erhielt sie diesen Titel an ihrem damaligen Stammhaus, der Staatsoper Stuttgart – jetzt also auch in Frankfurt. Neben einem Blumenstrauß überreichte Intendant Loebe eine entsprechende Urkunde der Stadt Frankfurt, die in dieser Sache dem Vorschlag der Oper gefolgt war. Bei der undotierten Auszeichnung „Kammersänger*in“ handelt es sich um einen Ehrentitel, der Künstler*innen zuteil wird, die sich in besonderer Weise um ein Opernhaus verdient gemacht haben. Bernd Loebe berichtete, dass die Würdigung schon vor einem halben Jahr geplant war, durch die Pandemie aber verschoben werden musste. „Wir sind überzeugt, dass sich alle Kolleg*innen vor und hinter den Kulissen mit Dir, liebe Claudia, freuen. Wir werden uns bemühen, Deine internationale Tätigkeit mit Deinen Frankfurter Aufgaben zu kombinieren, denn dabei fällt ja auch immer etwas Glanz auf Frankfurt. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre mit Dir!“

Claudia Mahnke zählt mit ihren Interpretationen von Partien wie Fricka (Der Ring des Nibelungen), Judith (Herzog Blaubarts Burg), Didon (Les Troyens) und Komponist (Ariadne auf Naxos) zu den gefragtesten Mezzosopranistinnen weltweit. In Frankfurt war sie zuletzt u.a. als Brangäne (Tristan und Isolde) zu erleben, gestaltete weiterhin die Partie der Herodias (Salome) und präsentierte sich erstmals als Liedinterpretin an ihrem Stammhaus; ein weiterer Liederabend ist für die Spielzeit 2021/22 geplant. Ihr Repertoire umfasst zudem Partien wie Marie (Wozzeck), Gertrud (Hänsel und Gretel), Fremde Fürstin (Rusalka), Selika (L’Africaine), Ottavia (Lʼincoronazione di Poppea), Waltraute / Zweite Norn (Wagners Ring), Octavian (Der Rosenkavalier) oder die Titelpartie von Hartmanns Simplicius Simplicissimus. Jüngste Auftritte führten Claudia Mahnke als Oberste Vestalin (La vestale) an das Theater an der Wien, als Jokaste (Oedipus Rex) und Komponist an die Dresdner Semperoper, als Waltraute (Götterdämmerung), Kundry und Judith an die Hamburgische Staatsoper sowie als Judith und Komponist an die Staatsoper Stuttgart. Im Juli 2021 wird sie an der Bayerischen Staatsoper erneut die Magdalene (Die Meistersinger von Nürnberg) singen und in der kommenden Spielzeit in dieser Partie an der Metropolitan Opera in New York debütieren. Weitere Engagements brachten Claudia Mahnke an die Opernhäuser in Madrid, Lyon, Köln, Essen, San Francisco, Los Angeles, Houston, nach Tokio und Seoul sowie zur Ruhrtriennale und zum Edinburgh International Festival und bereits mehrfach zu den Bayreuther Festspielen.
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Schlossfestspiele Ludwigsburg/ Letzte Festivalwoche: Restkarten erhältlich – Programmänderung bei Tabea Zimmermann

Mit der zehnten Veranstaltungswoche neigen sich die Ludwigsburger Schlossfestspiele 2021 ihrem Finale zu und bieten letzte Gelegenheiten für außergewöhnliche Konzerte und Tanzvorstellungen.

Programmänderung: Tabea Zimmermann Solo

Wenige Restkarten sind noch erhältlich für das Konzert, das die Bratschistin Tabea Zimmermann – aktuelle Trägerin des Ernst-von-Siemens-Musikpreises – am Donnerstag, 8. Juli jeweils um 18 und um 21 Uhr im Ordenssaal des Residenzschlosses gibt. Leider musste aufgrund einer Erkrankung kurzfristig ihr Pianist Javier Perianes sein Mitwirken absagen. Aus diesem Grund hat sich Tabea Zimmermann entschlossen, ein außergewöhnliches Soloprogramm zu spielen: Bachs Suiten Nr. 2 d-Moll, BWV 1008 und Nr. 4 Es-Dur, BWV 1010, Hindemiths Sonate op. 25/1 sowie eine Gegenüberstellung von Sätzen aus Ligetis für Tabea Zimmermann komponierter »Sonate für Viola solo« und aus Kurtágs »Signs, Games and Messages«.

Das Konzert um 18 Uhr ist bereits ausverkauft.

Restkarten für 21 Uhr sind noch ab 35 Euro erhältlich.

Dying Swans Experience

Am selben Abend, Donnerstag, 8. Juli um 20 Uhr feiert »The Dying Swans Live Experience« von Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart als Koproduktion mit den Schlossfestspielen im Theaterhaus Premiere: Das ursprünglich mediale Projekt rund um den Ballettklassiker wird auf der Bühne zum Leben erweckt und moderiert von Eric Gauthier zur großen, glänzenden Bühnenshow.

Weitere Vorstellungen finden am 9. und 10. Juli jeweils um 20 Uhr sowie außerdem am 10. und 11. Juli um jeweils 14 Uhr statt.

Karten hierfür sind ausschließlich im Theaterhaus und ab 30 Euro erhältlich, für Festspielgäste in Ausbildung zu 15 Euro.

 Kartentelefon Theaterhaus Stuttgart: (0711) 40 20 7-20 /-21 /-22 /-23 (Mo bis Fr, 10—18 Uhr)

https://www.theaterhaus.com/theaterhaus/index.php?id=1,2,884

Kaan Trans Temporal

Zum dritten und letzten Mal ist am Freitag, 9. Juli um 18 Uhr im Klangkreis im Ehrenhof des Residenzschlosses Kaan Bulaks eigens dafür kreierte Tonbandkomposition Transtemporal in Anwesenheit des Komponisten zu erleben: »Wie ein auditives Suchspiel gestaltete sich die anspruchsvolle Montage der gut einstündigen, breit gefächerten und sensibel angelegten Klangbilder«, so die Stuttgarter Zeitung.

Karten sind zu 5 Euro erhältlich.

Fest Spiel Finale

Zum krönenden »Fest Spiel Finale« am Sonntag, 11. Juli um 19 Uhr im Ehrenhof des Residenzschlosses begeistern Solistinnen und Solisten des Festspielorchesters ein weiteres Mal mit ihrer Vielseitigkeit. In kleinen Ensemblegruppen widmen sie sich zusammen mit dem Perkussionisten Alexej Gerassimez einem Spiel mit der Akustik und dem Raum. Atmosphärisch und musikalisch wird der barocke Ehrenhof unter anderem mit Dvořáks Serenade d-Moll, op. 44, Rossinis Sonata Nr. 2 in A-Dur, Werken von Purcell und Hassler sowie Rosauros Concerto N.1 for Marimba neu ergründet.

Karten sind zu 32 Euro, für Festspielgäste in Ausbildung zu 15 Euro erhältlich.

Kartentelefon: (071 41) 939 636/karten@schlossfestspiele.de

Für Veranstaltungen im Innenraum besteht weiterhin Maskenpflicht, außerdem ist dafür der Nachweis vollständiger Impfung, der Genesung oder eines tagesaktuellen Tests erforderlich.

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Theater Trier, Präsentation des Spielplanes für die Spielzeit 2021/22 am 2. Juli 2021

 Ein gut aufgelegtes, energiegeladenes Leitungsteam stellte mit sichtlicher Freude und großem Optimismus den Spielplan für die kommende Spielzeit vor. Zunächst dankt Oberbürgermeister Wolfram Leibe, regelmäßiger Besucher von Aufführungen und Konzerten aller Art, allen Verantwortlichen und allen Mitarbeitenden des Theaters für ihre große Flexibilität, ihre Improvisationskunst und ihren unkomplizierten und engagierten Einsatz während der letzten Spielzeit und besonders während der Sommerspielzeit von 2. Juni bis 16. Juli. Für diese Wochen wurden 60 Veranstaltungen open air im Theatergarten sowie dem Brunnenhof an der Porta Nigra angesetzt, die aufgrund der riesigen Publikumsnachfrage flugs auf 80 erhöht wurde. Alle Veranstaltungen sind ausverkauft bis überbucht. Die Frage nach der Systemrelevanz von Kunst ist für den Oberbürgermeister von daher eine rhetorische – der Publikumszuspruch stimme ganz klar dafür! Intendant Manfred Langner schloss sich dem Dank an alle Mitarbeitenden an, die diese sicher ungewöhnlichste Spielzeit als echtes Team bewältigte. Er freue sich, jeden einzelnen, auch als Gäste gebuchte Künstlerinnen, materiell abgesichert durch die Krise gebracht zu haben, schließlich ständen hinter jedem der 220 Arbeitsplätze Schicksale. Die Spielfreude und die Arbeitswut drückt sich letztendlich auch in um zwei Wochen verkürzte Tarifferien zugunsten des Sommerspielplanes sowie evtl. die Aufnahme einiger Produktionen bereits ab Mitte August aus.

Die Planungen für die kommende Spielzeit sind bis Weihnachten coronakonform, d.h. mit weniger Musikern und Akteuren auf der Bühne, die Lustige Witwe z.B. werde, so GMD Jochem Hochstenbach, in einer Coronafassung zur Aufführung gelangen.  Er hoffe, dass wenigstens ein kleiner Chor integriert werden kann. Seine unbändige Vorfreude, im neuen Jahr hoffentlich „mit vollem Chor und Orchester groß auspacken“ zu können, ist unüberseh- und unüberhörbar. Bei der Auswahl für die Konzerte achte er darauf, möglichst viele unterschiedlichen Epochen, Komponisten und Stile anzubieten. Vier Fünftel der Konzerte mussten aus bekannten Gründen ausfallen, weswegen einige eins zu eins übernommen werden. 

Das Leitungsteam betont, die spartenübergreifende Zusammenarbeit am eigenen Haus sowie Kooperationen mit anderen Häusern auszubauen und zu verstärken. Beides schlägt sich im kommenden Spielplan bereits nieder. Alle Anwesenden strahlten eine ansteckende Zuversicht und so viel Vorfreude aus, dass man gar nicht anders kann, als sich uneingeschränkt auf alles Kommende im Theater Trier zu freuen. Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung des Theaters.

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INFORMATION FÜR FILMREUNDE!!!!

Die 2. Auflage des Doppelbandes „Kino zum Mitnehmen“ von Herbert Wilfinger ist seit 2. Juli u.a. über unseren Webshop oder die Buchhandlung Satyr Filmwelt im METRO Kinokulturhaus erhältlich.

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