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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 4. MAI 2022)

04.05.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 4. MAI 2022)

DER RING DES NIBELUNGEN AN DER WIENER STAATSOPER

Ein neuer Ring-Zyklus startet am heutigen Mittwoch, 4. Mai 2022 an der Wiener Staatsoper: Unter der Leitung von Axel Kober, Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein – er dirigierte hier die Tetralogie zuletzt 2019 –gibt es zahlreiche Haus- und Rollendebüts:

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Axel Kober. Foto: Susanne Diesner

DAS RHEINGOLD

Erstmals singen an der Wiener Staatsoper u. a. John Lundgren den Wotan, Jörg Schneider den Mime, Monika Bohinec die Fricka, Artyom Wasnetsov den Fasolt und Dimitry Belosselskiy den Fafner. Als Alberich ist erneut Jochen Schmeckenbecher zu erleben.

  1. und 21. Mai 2022       Verfügbare Karten für heute

DIE WALKÜRE

Ihre Rollendebüts im Haus am Ring geben Stuart Skelton als Siegmund, John Lundgren als Wotan, Dmitry Belosselskiy als Hunding und Monika Bohinec als Fricka. In der Vorstellung am 8. Mai wird Simone Schneider die Partie der Sieglinde anstelle von Lise Davidsen singen, deren Auftritt für den 22. Mai weiterhin geplant ist.

Als Brünnhilde kehrt Nina Stemme zurück an die Wiener Staatsoper.

  1. und 22. Mai 2022

SIEGFRIED

Michael Weinius als Siegfried, John Lundgren als Wanderer, Noa Beinart als Erda, Jörg Schneider als Mime und Dmitry Belosselskiy als Fafner geben mit diesen Aufführungen ihre Staatsopern-Rollendebüts. Nina Stemme ist als Brünnhilde zu erleben, Jochen Schmeckenbecher als Alberich.

  1. und 26. Mai

GÖTTERDÄMMERUNG

In Götterdämmerung singen hier erstmals Michael Weinius den Siegfried, Clemens Unterreiner den Gunther, Albert Dohmen den Hagen und Szilvia Vörös die Waltraute. Nina Stemme ist die Brünnhilde, Jochen Schmeckenbecher der Alberich.

  1. und 29. Mai

Die vollständigen Besetzungen finden Sie auf der Website www.wiener-staatsoper.at.

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OPER GRAZ: Premiere: „Der Ring an einem Abend“

Für alle Wagner-Fans gibt es nach der Premiere des „Fliegenden Holländers“ ein weiteres Highlight in dieser Saison: Am 5. und 22. Mai geht „Der Ring an einem Abend“ konzertant über die Opernbühne. Wagners vierteiliges Monumentalwerk „Der Ring des Nibelungen“ beschenkt das Publikum mit ganzen 15 Stunden Musik – woraus der unvergessliche Bernhard-Viktor Christoph-Carl von Bülow, kurz: Loriot, 1992 eine wunderbar spritzige Textfassung für einen Abend destilliert hat. Dank pointierter Formulierungen, die die Vorgänge in wenigen Sätzen, ja zuweilen gar in einem Wort zusammenfassen, werden die verzwickten Familienverhältnisse ebenso erhellt wie die Stationen vom Raub des Rheingolds bis hin zum Moment, da es die Rheintöchter endlich wieder zurückbekommen, nachgezeichnet.
Bühnenstar Maria Happel, die an der Oper Graz in der Vergangenheit bereits in Loriots Textfassung von Leonard Bernsteins „Candide“ den Sprachwitz des deutschen Humoristen auf einzigartige Weise zum Funkeln brachte, kehrt für diese ganz besondere Produktion ans Haus zurück. Sie schlüpft an diesen zwei Abenden in die Rolle der launigen Erzählerin und agiert als beredtes, verbindendes Element zwischen den Gesangspassagen, die von 14 Solist:innen – darunter die Gastsänger:innen Kyle Albertson, Daniel Kirch, Betsy Horne und Alexandra Petersamer – interpretiert werden.

Chefdirigent Roland Kluttig steht am Pult die Grazer Philharmoniker und präsentiert die allerpackendsten musikalischen Momente der legendären Wagner-Tetralogie.

„Der Ring an einem Abend“
Donnerstag 5. Mai 2022, 19 Uhr
Wagners „Ring des Nibelungen“ an einem Abend in einer Textversion von Loriot
Informationen & Tickets
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Dirigent Thomas Guggeis vertritt erkrankten Daniel Barenboim für die Tournee des West-Eastern Divan Orchestra

Barenboim geht von vollständiger Genesung aus

Der legendäre Pianist, Dirigent und Co-Gründer des West-Eastern Divan Orchestras (WEDO) muss sich kurzfristig von der seit Monaten geplanten Europa-Tournee zurückziehen. Bei Barenboim wurde kürzlich eine entzündliche Gefäßerkrankung diagnostiziert. Seit zwei Wochen befindet er sich in stationärer Behandlung. Die Ärzte erwarten eine vollständige Genesung. Sie rieten ihm dringend seine derzeitige Behandlung abzuschließen und von der bevorstehenden Konzerttournee zurücktreten, um sich auf seine Genesung zu konzentrieren.

Er wird durch den Dirigenten Thomas Guggeis ersetzt, Barenboims ehemaligem Assistenten. Seit der Spielzeit 2020/21 ist er Staatskapellmeister an der Berliner Staatsoper unter den Linden, und ab der Spielzeit 2023/24 wird er Generalmusikdirektor an der Oper Frankfurt sein.
Tour-Daten:
 
5. Mai, 20 Uhr: Philharmonie de Paris
6. Mai, 20 Uhr: Teatro alla Scala
8. Mai, 20 Uhr: Isarphilharmonie München
9. Mai, 20 Uhr: Palais des Beaux-Arts
10. Mai, 20 Uhr: Philharmonie Luxembourg
12./13. Mai, 20 Uhr: Smetana Hall Prague
 
Programm:
 BEDŘICH SMETANA
Má vlast (Mein Vaterland)

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May on OperaVision

Operavision | Opera Europa

Glorious comedy and impeccable coloratura combine in Donzetti’s La fille du régiment in the acclaimed 2021 production from Festival Donizetti Bergamo and Teatro Lirico Nacional de Cuba. Karita Mattila, Finland’s opera star, shows her acclaimed versatility in one evening. In Total Karita, powerful drama meets extravagant spectacle live from Helsinki. Theater Bonn revive Leonore 40/45 a forgotten jewel about franco-german love and war by Rolf Liebermann from 1952 rooted in twelve-tone technique with lyrical nods and semiseria winks to the music of earlier times.

SEE ALL OPERAS COMING SOON

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TTT Vinylschätze 28 – „Granada“ – Kunstlied des mexikanischen Komponisten-Augustin Laras (1897-1970) über die spanische Stadt Granada –

Wunderlich, Domingo, Flores, Pavarotti, Del Monaco

granada
Plattencover

Das Lied entstand 1932 und stammt aus Laras Suite española, einem Zyklus von Liedern über die spanischen Städte Madrid, Granada, Valencia, Toledo, Sevilla und Murcia sowie die Region Navarra, aus dem allerdings alle anderen Titel kaum noch aufgeführt werden. Der Komponist war zum Zeitpunkt des Entstehens noch nie in Spanien gewesen. Woher sein Interesse kam, Lieder über ihm unbekannte Städte zu schreiben, ist unklar; von Seiten mexikanischer Kritiker wurde ihm deswegen auch mangelnder Patriotismus vorgeworfen. …

https://de.wikipedia.org/wiki/Granada_(Lied)

Fritz Wunderlich (1930-1966) mit Graunke Symphonie Orchester, Hans Carste, 1965

 https://www.youtube.com/watch?v=PLxe14bA8og      4.32 Min.

Placido Domingo (* 1941 ?) mit Wim Thoelke (* 1927 † 1995 ) „Der große Preis“, 1986

https://www.youtube.com/watch?v=rS9peTjJvIo    3.35 Min.

Juan Diego Florez  (* 1973, Peru), Brit Musical Awards, 2007          
https://www.youtube.com/watch?v=C2HVAL1MRJE   4.47 Min.

Luciano Pavarotti (* 1935 † 2007)  International Musical Eisteddfod – Llangollen, Wales, 1995

https://www.youtube.com/watch?v=80od8TLZzDw

Mario Del Monaco ( * 1915 † 1982 ) Studio Orchestra Ernesto Nicelli,  Rom, 1958

https://www.youtube.com/watch?v=9RYeGMDu1x4
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OPER FRANKFURT: Premieren in der Saison 2022/2023

Wir starten mit den beiden ersten Premieren. Die ausführlichere Vorschau finden Sie in den morgigen „Infos des Tages“

Wolfgang Amadeus Mozart : Die Zauberflöte
Sonntag, 2. Oktober 2022
Musikalische Leitung: Julia Jones / Simone Di Felice
Inszenierung: Ted Huffman
Bühnenbild: Andrew Lieberman
Kostüme: Raphaela Rose
Licht: Joachim Klein
Chor: Tilman Michael
Dramaturgie: Maximilian Enderle
Dernière am 22. April 2023 im Rahmen des Festivals Mainly Mozart 2023
Mit freundlicher Unterstützung der DZ BANK AG

Richard Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg
Sonntag, 6. November 2022
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle / Takeshi Moriuchi
Inszenierung: Johannes Erath
Bühnenbild: Kaspar Glarner
Kostüme: Herbert Murauer
Licht: Joachim Klein
Video: Bibi Abel
Chor: Tilman Michael
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy

Wird morgen fortgesetzt
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Der große Opernreisende Dr. Klaus Billand hat Rückstände der letzten Wochen aufgearbeitet

Mannheim/Nationaltheater: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Premiere am 24. April 2022Phantasievolle Deutung des Schreckens ewiger Verdammnis

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Daniela Köhler als „Senta“. Foto: Christian Kleiner

Ende April kam das Nationaltheater Mannheim – NTM endlich mit seiner mehrmals verschobenen Neuinszenierung des „Fliegenden Holländer“ von Richard Wagner heraus, und es wurde ein umjubelter Erfolg. Vor knapp zehn Minuten ging fast niemand aus dem Saal…

Zum Bericht von Klaus Billand
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Staatstheater Meiningen: LOHENGRIN – Premiere am 22.4.

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Magnus Vigilius, Lena Kutzner. Foto: Christina Iberl

Vor mittlerweile 21 Jahren inszenierte Christine Mielitz am Staatstheater Meiningen, das damals noch anders hieß, in Bühnenbildern des berühmten Wiener Bildhauers Alfred Hrdlicka Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“. Das war eine weithin beachtete Produktion, vor allem wegen Hrdlickas Bühnenbildern sowie guter sängerischer und musikalischer Leistungen. Der damals noch wenig bekannte Meininger Chefdirigent Kirill Petrenko, der ein Jahr später an die Komische Oper Berlin wechselte, stand am Pult und ließ einen wunderbaren Wagner-Sound aus dem Meininger Graben zaubern. Nur vier Jahre nach diesem „Ring“ übernahm Ansgar Haag die Leitung des Meininger Staatstheaters und hielt diese bis 2021 inne. Zum Abschluss dieser langen Zeit inszenierte er nun den „Lohengrin“ des Bayreuther Meisters, der – wie später auch Cosima Wagner – schon damals die hervorragenden Meininger Orchestermusiker in signifikanter Zahl zu den Bayreuther Festspielen einlud.

Zum Bericht von Klaus Billand

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SOFIA: ELEKTRA . Wiederaufnahme am 6. April 2022

Immer besser werdendes deutsches Fach in Sofia

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Dirigent Evan-Alexis Christ mit den Damen, rechts Elektra (Liliya Kehayova),  daneben Chrysothemis (Tsvetana Bandalovska). Foto: Setoslav Nikolov

 Im Rahmen des Wagner/Strauss-Festivals 2022 brachte die Sofia Oper und Ballett auch wieder die erfolgreiche „Elektra“-Produktion in der Inszenierung des Generaldirektors der Sofia Oper, Prof. Plamen Kartaloff, unter der musikalischen Leitung des US-amerikanischen Dirigenten Evan-Alexis Christ heraus. Er hatte 2020 auch die Premiere und damit die bulgarische Erstaufführung einstudiert und dirigiert. Diese wurde im November 2020 an dieser Stelle eingehend besprochen, sodass hier nur noch marginal auf das hervorragende Regiekonzept eingegangen werden soll…
Zum Bericht von Klaus Billand

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SOFIA: PARSIFAL am 3.4.: Wagners Abschiedswerk in eindrucksvoller Interpretation der Werkaussage

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Foto: Setoslav Nikolov

 Vor mittlerweile schon wieder fünf Jahren fand an der Sofia Oper und Ballett die bulgarische Erstaufführung von Richard Wagners Abschiedswerk „Parsifal“ statt. Damals wie heute stand Constantin Trinks am Pult des Orchesters der Sofia Oper. Er, der viel von Richard Trimborn lernen konnte, der wiederum bis zu seinem Tode kongenialer Partner von Prof. Plamen Kartaloff war, dem Generaldirektor der Sofia Oper und Regisseur dieser Produktion, bewies auch an diesem Abend wieder sein tiefes Verständnis von Wagners genialer Partitur…

Zum Bericht von Dr. Klaus Billand

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WIESBADEN: Liederabende am 10. und 12. Mai bei den Internationalen Maifestspielen

Ein Liederzyklus von Ernst Krenek: »Reisebuch aus den österreichischen Alpen« mit Florian Boesch und
Malcolm Martineau am 10. Mai im Foyer des Großen Hauses sowie das Konzert »Sehnsucht« von und mit
Dagmar Manzel am 12. Mai im Kleinen Haus.

Das Hessisches Staatstheater Wiesbaden lädt Sie im Rahmen der Internationalen Maifestspiele zu zwei
besonderen Liederabenden ein.

Florian Boesch zählt zu den großen Liedinterpreten unserer Zeit, mit Auftritten u. a. im Wiener Musikverein, der
Londoner Wigmore Hall und Carnegie Hall New York, bei den Salzburger Festspielen sowie in vergangenen Jahren bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden. Zur Seite steht bzw. sitzt ihm kongenial der schottische Pianist Malcolm Martineau. Er gehört zu den international führenden Liedbegleitern seiner Generation und arbeitete für Konzerte und CD-Einspielungen mit Sänger:innen von Weltklasse zusammen, darunter Sir Thomas Allen, Angela Gheorghiu, Della Jones sowie Anna Netrebko. Engagements führten ihn an die großen Konzert- und Opernhäuser in Europa, Nord-Amerika und Australien.
Zusammen laden diese beiden herausragenden Musiker nun in Wiesbaden ein zu einer musikalischen Begegnung
mit Ernst Kreneks »Reisebuch aus den österreichischen Alpen«.
Liederabend Ernst Krenek: »Reisebuch aus den österreichischen Alpen« mit Florian Boesch und Malcolm Martineau am 10. Mai um 19.30 Uhr im Foyer des Großen Hauses

Dagmar Manzel, eine begnadete Schauspielerin für Theater, Film und Fernsehen, ist spätestens seit sie bei Barrie
Kosky an der Komischen Oper Berlin eine umjubelte Karriere im Operetten- und Musicalfach gestartet hat, auch
als großartige Sängerin bekannt, mit glanzvollen Auftritten in »Kiss me, Kate«, »Anatevka«, »Eine Frau, die weiß,
was sie will« oder »Die Perlen der Cleopatra«.

Ihrer sehr persönlichen Lied-, Text- und Musikauswahl von »Sehnsucht« hat Dagmar Manzel ein Zitat von Emil
M. Cioran vorangestellt: »In einer Welt ohne Melancholie würden die Nachtigallen anfangen zu rülpsen.«

»Sehnsucht« am 12. Mai um 19.30 Uhr im Kleinen Haus

Weitere Informationen unter www.maifestspiele.de

Theaterkasse: Telefon 0611.132 325 | E-Mail: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de |
www.staatstheater-wiesbaden.de Abo-Büro: Telefon: 0611.132 340 | abonnement@staatstheaterwiesbaden.de Gruppenbüro: Telefon 0611.132 300 | gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de

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BIENEN AUF DEM DACH DER WIENER STAATSOPER

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