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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 3. OKTOBER 2018)

03.10.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 3. OKTOBER 2018)

Eugen Onegin an der Wiener Staatsoper – ab Freitag, 5. Oktober


Olga Bezsmertna (Tatjana). Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Tschaikowskis Eugen Onegin wird am Freitag, 5. Oktober 2018 an der Wiener Staatsoper wiederaufgenommen. In der Titelpartie gibt der international gefeierte russische Bariton Alexey Markov sein Debüt im Haus am Ring, Olga Bezsmertna verkörpert die Tatjana, Dmitry Korchak den Lenski, KS Ferruccio Furlanetto den Gremin und Elena Maximova die Olga. Bongiwe Nakani gibt als Filipjewna ihr Rollendebüt am Haus.

Am Dirigentenpult: Louis Langrée. Reprisen: 7., 10. und 13. Oktober

Die Vorstellung am 10. Oktober 2018 wird mit WIENER STAATSOPER live at home weltweit live in HD gestreamt: www.staatsoperlive.com.

Kurzbiografie (Hausdebüt)

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Alexey Markov. Foto: Privat

Alexey Markov stammt aus Vyborg/Russland. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe und Auszeichnungen, u. a. der International Stanislaw Moniuszko Vocal Competition (2007). Derzeit gehört er zum Ensemble des Mariinski-Theaters in St. Petersburg. Internationale Auftritte führten ihn u. a. an die New Yorker Met, die San Francisco Opera, an das Teatro Real in Madrid, das Opernhaus Zürich, die Dresdner Semperoper, die Bayerische Staatsoper sowie zu den Festspielen nach Salzburg und Baden-Baden. Sein Repertoire umfasst Partien wie Marcello, Rodrigo, Leonel (Giovanna d’Arco), Renato, Amfortas, Prinz Andrej (Krieg und Frieden), Robert (Jolanthe), Eugen Onegin, Luna. Zuletzt gastierte er als Don Carlo (La forza del destino) an der Semperoper, als Escamillo am Londoner Royal Opera House, als Sir Riccardo Forth (I puritani) an der New Yorker Met und in Budapest, als Ezio (Attila) in Lyon und Paris, als Michonnet (Adriana Lecouvreur) beim Verbier Festival und in zahlreichen Hauptpartien am Mariinski Theater. Kommende Projekte umfassen u.a. Don Carlo, Giorgio Germont und Escamillo in Dresden, Robert (Iolanta) in New York, Schaklowity (Chowanschtschina) an der Mailänder Scala.

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LISZT-FESTIVAL RAIDING: AM 12. OKTOBER BEGINNT DER HERBST

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Spannung und Vorfreude steigen! – Am 12. Oktober beginnt der Herbst-Zyklus des Liszt Festivals Raiding 2018!
Herausragende Pianistinnen und Pianisten sowie außergewöhnliche Ensembles zu Gast im Lisztzentrum Raiding. Darunter Die Tanzgeiger, Lidia Baich und Matthias Fletzberger, Lilya Zilberstein, das Klavierduo Kutrowatz, Beatrice Berrut und das Orchester Wiener Akademie.
Parallel zum Festival findet zum zweiten Mal das Forum „Europa – Liszt – Raiding“ statt. Prominente Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Medien erzählen über ihr Europa und diskutieren mit dem Publikum.
Liszt Festival Raiding 12. – 21. Oktober 2018! – Mehr Infos hier!

20.Oktober 19h 30 – Beatrice Berrut, Klavier
Von der internationalen Presse als „Offenbarung“ beschrieben, „deren Spiel durch die mannigfaltigen Schichten von Genie und Schönheit verzaubert“ (Irish Times), gilt Beatrice Berrut als eine der talentiertesten Künstlerinnen ihrer Generation!
Mehr Infos!
Der Konzertmittschnitt wird am 30.10. um 14.05h in Radio Ö1 „Das Ö1 Konzert“ ausgestrahlt.

Radio Übertragung – Radio Broadcast
LISZT AUS RAIDING – Lilya Zilberstein, Klavier – Samstag, 6. Oktober 2018, 14h radio klassik Stephansdom
Zur Einstimmung auf die mit Spannung erwartete Matinee mit Lilya Zilberstein (Sonntag 14.10 11h) präsentiert Christoph Wellner einen Mitschnitt vom Konzert Zilbersteins aufgezeichnet am 25. März 2012 im Lisztzentrum Raiding!
Mehr Infos!

Forum „Europa – Liszt -Raiding“
Prominente Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Medien erzählen über ihr Europa und diskutieren mit dem Publikum. Am Geburtsort von Franz Liszt setzt sich das 2. FORUM „EUROPA – LISZT – RAIDING“ mit Europa, seiner Gegenwart und Zukunft aus politischer, gesellschaftlicher und kultureller Sicht auseinander. Teilnahme kostenlos!
Infos zum Programm hier!

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STUTTGARTER STAATSOPER: Umbesetzung: Jennifer Davis gibt als Elsa ihr Hausdebüt an der Staatsoper Stuttgart

Für die erkrankte Ks. Simone Schneider singt die Sopranistin Jennifer Davis in der morgigen Vorstellung von Richard Wagners Lohengrin die Partie der Elsa. Die Vorstellung am Mittwoch, 3. Oktober 2018, beginnt um 16 Uhr.


Jennifer Davis. Foto: Agentur

Jennifer Davis debütierte kürzlich als Elsa in Wagners Lohengrin am Royal Opera House in London. Dort sang sie auch die weibliche Titelpartie in Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel. Darüber hinaus debütierte sie im Frühjahr 2018 als Donna Anna in Mozarts Don Giovanni an der Opera North in Leeds. Engagements in der kommenden Saison führen sie an die Opernhäuser nach San Francisco und Toulouse sowie an die English National Opera und die Welsh National Opera.

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KÜNSTLERGESPRÄCH PELAGEYA KURENNAYA (Sopran) BEIM ONLINE-MERKER. Fotos (einige Anmerkungen dazu folgen in den nächsten Tagen)


Pelageya Kurennaya beim Interview mit Dr. Barbara Störk-Lee (aus Datenschutzgründen dürfen wir das Publikum nicht zeigen). Copyright: Barbara Zeininger


Copyright: Barbara Zeininger

VIDEOS:

Пелагея Куренная – сопрано. Родион Щедрин 85 лет.(16.12.17) фрагмент из концерта Dirigent: Valery Gergiev

Charpentier „Luisa“ „Depuis le jour“ from the opera „Luisa“

П. И .Чайковский „Колыбельная“ (Pelageya Kurennaya)


Pelageya Kurennaya beim Interview. Copyright: Barbara Zeininger


Pelageya Kurennaya beim Interview. Copyright: Barbara Zeininger

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STADTTHEATER BADEN: Ich wünsch mir zum Geburtstag eine Belüftungsanlage

Das Stadttheater Baden feiert 2019 seinen 110. Geburtstag. So ehrwürdig schön das denkmalgeschützte Haus ist, so drückend heiß ist es meist auch in ihm – winters und ganz besonders sommers.

 Mit Oktober 2018 startet die Bühne Baden daher das Fundraisingprojekt COOL DOWN.

Es läuft in vier Phasen bis Ende 2019 und hat eine Belüftungsanlage für das Stadttheater zum Ziel – für eine bessere Raumluft und niedrigere Temperaturen im Theatersaal.
Ein Teil der Kosten – angestrebt werden € 250.000 – sollen auf dem Wege des Fundraisings finanziert werden.

 Auf der eigens eingerichteten COOL DOWN Plattform cooldown.buehnebaden.at sind ab sofort alle Informationen, Neuigkeiten, Spendemöglichkeiten und der aktuelle Stand der Einnahmen ersichtlich:

 Coole Aktionen der ersten Phase
-COOL DOWN Euro: Beim Kauf einer Karte gibt es die Möglichkeit, einen Euro zusätzlich zu spenden – entweder online oder direkt im Kartenbüro.

-COOL DOWN Ausstellung: Ab 20.Oktober können Interessierte PatIn von einem von 50 großformatigen Fotos werden, die im Theater ausgestellt sind.

-COOL DOWN Shop: Ab 13. November startet der Online-Shop in dem exklusive Kostüme, Requisiten oder Bühnenbildteile zugunsten der Belüftungsanlage gekauft werden können.

-COOLD DOWN Spende: Natürlich gibt es auch die Möglichkeit einfach und unkompliziert zu spenden:

Theater Baden Betriebs GesmbH
IBAN: AT 3353 0000 6452 2210 96
BIC: HYPNATWW

Kennwort: COOL DOWN

Weitere Phasen folgen am 1. März, 1. Juni und 1. Oktober 2019.
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WEITRA/ NÖ: Klavierabend Robert Pobitschka auf 9.10. verschoben

Ich bitte Sie/Euch zu beachten, daß mein Klavierabend in Weitra auf Bitte des Kulturamtes der Stadtgemeinde Weitra von Freitag, 5. Oktober auf
Samstag, 9. März 2019
verschoben wurde.

Robert Pobitschka

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BALLET-BLOG: a t t i t u d e This week’s recommendations: Oct. 1st, 2018

A short talk with Nikisha Fogo, Soloist Vienna State Ballet

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Copyright: Ricardo Leitner

Read it now!

Giselle – revisited – Vienna State Ballet Sep. 24th, 2018

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Copyright: Ricardo Leitner

Read it now!

Gelsey Kirkland: Brahms-Schönberg Quartet.

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Copyright: Ricardo Leitner

Watch the video now!

Word Star’s Gala: October 13th & 14th, Volkstheater, Vienna

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Watch it now!

Ricardo Leitner

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Borkheide / Brandenburg – 30.9.2018: Künstlergespräch mit Franz Grundheber

Nach der deutschen Wiedervereinigung zog es den Hamburger Kammersänger PETER HAAGE und seine Frau EDDA, eine frühere Tänzerin, in die Nähe seiner Geburtsstadt Berlin. Sie ließen sich in der südlich von Potsdam in Brandenburg gelegenen Gemeinde Borkheide nieder und begannen schon bald, etwas in Sachen Kultur für diese Region zu tun, indem sie eine „Der besondere Abend“ genannte Veranstaltungsreihe ins Leben riefen. Nach Peter Haages Tod übernahm seine Frau diese Aufgabe, und in diesem Jahr feierte „Der besondere Abend“ sein 20jähriges Jubiläum. Eine Leistung, die Bewunderung abringt. Zwar werden diese Abende von der Gemeinde finanziell unterstützt, doch die ganze Arbeit hängt an einer Person: Edda Haage. Bravo und Glückwunsch zu 20 Jahren erfolgreicher Kulturarbeit!

In diesem Jubiläumsjahr traten nicht nur (u. a.) die russische Sopranistin PELAGEYA KURENNAYA vom St. Petersburger Mariinsky-Theater und der Gitarrist LULU REINHARDT hier auf, sondern für ein Gesprächskonzert am 30.9. wurde mit FRANZ GRUNDHEBER ein Weltstar gewonnen, der auf allen großen Bühnen gastiert hat. Hätte dieser Abend drei Tage vorher stattgefunden, hätte man den Künstler zur 81. Wiederkehr (!!!) seines Geburtstages hochleben lassen können. Dies stieß erfreulicherweise auf großes Interesse, zumal traditionell kein Eintritt erhoben, sondern auf Spenden des Publikums gehofft wird. Die Veranstaltung fand statt in einem Saal des traditionsreichen Hotels Fliegerheim, indem zu Beginn des vorigen Jahrhunderts die Flugschüler des ersten deutschen Motorfliegers Hans Grade wohnten – ein modernes Hotel in historischem Gewand.


Der Jubilar Franz Grundheber umrahmt von Edda Haage, der Organisatorin des „Besonderen Abend“, und der zukünftigen Magdeburger „GMDesse“ Anna Skryleva. Foto: Archiv Sune Manninen

Franz Grundheber hat an vielen Abenden dieser Art teilgenommen, auch in Interviews ein ebenso intelligenter wie eloquenter Gesprächspartner, und folgte nicht sklavisch einem Konzept, sondern ließ sich von klug ausgewählten visuellen Musikausschnitten inspirieren, aus seinem reichen Künstlerleben zu erzählen. Natürlich durfte der Name des Bassisten Peter Roth-Ehrang nicht fehlen, dessen Sarastro-Gastspiel in Trier dazu führte, dass den jungen Grundheber die Opernleidenschaft packte und er Sänger werden wollte. Bei Margaret Harshaw studierte er in Indianapolis, wurde von Rolf Liebermann an die Hamburgische Staatsoper verpflichtet, bei der er vorsichtig gefördert wurde, aber auch (als Bariton!) in der Tenorrolle des Zauberflöten-Monostatos eingesetzt wurde, weil der eigentlich vorgesehene, 1968 so frühzeitig verstorbene Erwin Wohlfahrt seinen jungen Kollegen empfohlen hatte. Erwähnt wurde auch der Bariton Mathieu Ahlersmeyer, der Grundheber am Ende seiner eigenen langen Karriere geraten hatte, zunächst „leichtere“ Partien zu singen und mit dem schwereren Verdi- und Wagner-Fach zu warten – ein Ratschlag, den Grundheber beherzigte und der letztendlich die Basis zu dieser langen und erfolgreichen Karriere gewesen ist. Einen großen Anteil an seiner sich international immer stärker entwickelnden Laufbahn hatte schließlich Herbert von Karajan, der ihn nach Salzburg brachte und ihn stark förderte. Eine schmunzelnd vom Sänger erzählte Anekdote sagt sehr viel über den Charakter des Künstlers, aber auch den des Dirigenten aus. Bei Proben zum Finale des 1. „Tosca“-Aktes war von dem nun wahrlich nicht mit einer kleinen Stimme gesegneten Baritons nichts zu hören, worauf hin er – von Karajans Assistenten gewarnt, die ihm prophezeiten, er würde hinausgeschmissen werden – Karajan in einer Besprechung fragte, ob es nicht besser sei, wenn er nur die Mundbewegungen machte, worauf der Dirigent, sein Schmunzeln nur mühsam unterdrückend, nur entgegnete: „Unterstehen Sie sich!“

Die vielfältigen Musikvideos zeigten den Sänger im „besten Saft“, ob als Jago, Gérard, Amonasro, Fliegender Holländer – ein „italienischer“ Bariton mit Belcanto-Technik, dessen Weltkarriere, hätte er nicht Franz Grundheber, sondern „Francesco Grundello“ geheißen, vielleicht eher begonnen hätte. Ein kurzer Ausschnitt als Schönbergs Moses zeigte im Herbst seiner langen Laufbahn in eindrucksvoller Weise, welch‘ beeindruckende Sänger- und Darstellerpersönlichkeit er war und noch ist, denn er steht z.B. als Schigolch oder mit den Gurreliedern Schönbergs auch weiterhin auf der Bühne.

Nicht vergessen sollte die russische Dirigentin und Pianistin ANNA SKRYLEVA sein, die ab 2019 Generalmusikdirektor(in) des Theaters Mageburg wird und dem Ehepaar Haage langjährig freundschaftlich verbunden ist (Grundheber lernte sie kennen, als sie Korrepetitorin an der Staatsoper Hamburg war). Sie ließ es sich nicht nehmen, Grundheber bei dieser Festveranstaltung auf einem elektrischen Klavier bei Brahm’schen Volksliedern und der Strauss’schen Zueignung zu begleiten, wobei sich beim Brahms so mancher (auch männliche) Zuhörer eine Träne nicht verkneifen konnte. Die zahlreich erschienenen Zuhörer werden ihr Kommen nicht bereut haben. So oft kommt ein Weltstar nicht nach Borkheide! Danke, Franz Grundheber, Anna Skryleva und Edda Haage! Ad multos annos, Der besondere Abend!

Sune Manninen

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KÜNSTLERNACHRICHTEN (Hoffmann & Unger Artists)

Bariton MARKUS EICHE ist nach dem Beckmesser in den Meistersingern unter Kirill Petrenko an der Bayerischen Staatsoper in München am 2. Oktober mit seinem Debüt auf der Bühne am Royal Opera House Covent Garden, London (weitere Vorstellungen 16. und 26. Oktober), zu erleben. Unter der musikalischen Leitung von Antonio Papano ist er im Londoner RING als Donner im RHEINGOLD zu hören. Mit dem RING geht es weiter, wenn er im Anschluss nach Seoul reist, wo Achim Freyer anlässlich des 135jährigen Jubiläums der deutsch-koreanischen diplomatischen Beziehungen im Seoul Artcenter Opera House einige der weltbesten Wagner-Interpreten um sich versammelt, um das RHEINGOLD zu erarbeiten. Die Neuproduktion des gesamte RING-Zyklus ist für eine dreijährige Arbeitsphase projektiert: 2018 Rheingold, 2019 Die Walküre und Siegfried, 2020 Götterdämmerung). Die Vorstellungen RHEINGOLD sind am 14., 16. und 18. November. Ende November geht es dann zum hr-Sinfonieorchester, mit dem Markus Eiche unter Marek Janowski DER FREISCHÜTZ auf CD einspielt. Konzertante Aufführungen im Frankfurter Sendesaal des hr folgen am 29. und 30. November.

Bei der Hannoveraner Eröffnungspremiere TRISTAN UND ISOLDE war Bass-Bariton TOBIAS SCHABEL als König Marke zu erleben. Die nächsten Vorstellungen an der Staatsoper Hannover folgen am 28. Oktober und 22. Dezember. Am 15. und 16. November steht Mendelsohns PAULUS mit dem Basler Bach-Chor unter Joachim Krause auf Schabels Programm. Am 26. Dezember ist er dann wieder an seinem Stammhaus in Hannover zu hören, wo er in der ZAUBERFLÖTE als Sarastro auf der Bühne steht.

Sopran IVANA RUSKO ist an der Oper Köln derzeit als Liù in der Wiederaufnahme der erfolgreichen TURANDOT von Lydia Steier zu sehen (nochmals am 7., 10., 13., 21. Oktober), gleich im Anschluss beginnen für sie die Proben zur Neuproduktion von PETER GRIMES. Hier übernimmt sie die Partie der Ellen Orford, Premiere ist am 25. November (weitere Vorstellungen am 28. und 30.11.).

Am 5. Oktober dirigiert GMD GABRIEL FELTZ mit Verdis AIDA die Eröffnungspremiere der Oper Dortmund (weitere Vorstellungen im November am 4., 18. und 28.11.). Der Rest des Monats November steht für Feltz dann jedoch im Zeichen der sinfonischen Musik und zeugt von einer mehr als umtriebigen Tätigkeit bei seinen beiden Orchestern, den Dortmunder und den Belgrader Philharmonikern. Die Serie beginnt am 2. November in Belgrad. Hier leitet er Bruckners 8. Sinfonie. Zurück in Dortmund stehen am 13. und 14. November Bartóks 3. Klavierkonzert (Solist ist Radu Lupu) und Bruckners 9. Sinfonie auf dem Programm. Am 23. November geht es dann wieder nach Belgrad, hier hat sich Feltz Mozarts Kleine Nachtmusik, Prokofievs 2. Violinkonzert und Asyla von Thomas Adès – ein Werk, das Feltz seit langem überaus schätzt – aufs Programm gesetzt. Am 3. Dezember folgt dann
wieder ein Sinfoniekonzert in Dortmund („Wiener Klassik“) bevor der erste große Konzertreigen dieser Spielzeit am 7. Dezember mit Janáčeks Sinfonietta, Saint-Saëns‘ 3. Violinkonzert und Beethovens Leonoren-Ouvertüre in Belgrad endet.

Der Bass KARL-HEINZ LEHNER, der sich an der Oper Dortmund längst zu einem der zentralen Ensemblemitglieder entwickelt hat, ist am 5. Oktober in der Eröffnungspremiere AIDA als Ramfis zu erleben. Im November gibt es eine Vorstellung mit Karl-Heinz Lehner am 28.11. Gemeinsam mit Markus Eiche reist Karl-Heinz Lehner im November nach Seoul, wo Achim Freyer im Seoul Artcenter Opera House mit dem RHEINGOLD die Neuproduktion eines RING-Zyklus (2018-2020) startet. Die Vorstellungen RHEINGOLD sind am 14., 16. und 18. November, Karl-Heinz Lehner ist der Fafner.

WERNER VAN MECHELEN ist am 30. Oktober und 4. November als Alberich in Claus Guths Inszenierung des RHEINGOLD an der Hamburgischen Staatsoper zu erleben (Musikalische Leitung: Kent Nagano), am 2., 11., 16. und 30. November ist er wieder der Pandolfe in der Wiederaufnahme von Massenets CENDRILLON an der Komischen Oper Berlin.

Der Jugendliche Heldentenor BRENDEN GUNNELL ist im November an der Göteborgs Operan als Loge im RHEINGOLD zu erleben. Die Inszenierung von Stephen Langridge steht am 17., 21., 25. und 29. November sowie am 2., 5., 7. und 9. Dezember auf dem Göteborger Spielplan. Mit dem RHEINGOLD startet die Göteborger Oper zum ersten Mal einen RING-Zyklus, der zum 400. Geburtstag der Stadt im Jahr 2021 abgeschlossen werden wird. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Evan Rogister.

Ende September hatte LE VIEUX JUIF BLONDE, ein Monodrama der französischen Autorin Amanda Sthers, am traditionsreichen Pariser Privattheater Théâtre des Mathurins, Premiere. Bei dieser Produktion arbeitete das Ausstatter-Duo TIMO DENTLER UND OKARINA PETER zum ersten Mal mit Regisseur Volker Schlöndorff zusammen. (Noch bis 6. Januar 2019 en suite, mittwochs bis sonntags.) Derzeit erarbeiten Dentler und Peter am Heidelberger Theater eine Neuproduktion von Mozarts IDOMENEO in der Inszenierung von Peter Konwitschny, mit dem die beiden Ausstatter bereits eine Reihe erfolgreicher Arbeiten vorgelegt haben. Premiere ist am 16. November, weitere Termine folgen am 18. und 29. November sowie am 21. Dezember.

LENNEKE RUITEN, Sopran, gibt am 16. November mit Händels IL DELIRIO AMOROSO unter Emmanuelle Haïm ihr Debüt beim Philadelphia Orchestra (weitere Konzerte am 17. und 18.11.). Im November folgen LIEDERABENDE in Genève (22. November) und Alkmaar (27. November). Bach-Kantaten, gemeinsam musiziert mit der Bachakademie Stuttgart und der Gaechinger Cantorey unter Hans-Christoph Rademann, stehen von 1.-3. Dezember auf ihrem Programm. Konzerte mit Weihnachtskantaten von Bach und Telemann mit dem französischen Barockorchester Café Zimmermann führen Ruiten am 10. und 11. Dezember nach Toulon und Nice. Mit NEUJAHRSKONZERTEN (Mozart, Strauss, Bernstein u.a.) mit der Camerata Salzburg ist die Sängerin am 31. Dezember und 1. Januar in Salzburg sowie am 6. Januar in Luzern zu hören.

MARIUS STIEGHORST dirigiert im Oktober erneut LA BOHEME an der Danish National Opera, Copenhagen. Die Wiederaufnahme der Puccini-Oper steht am 20. Oktober auf dem Programm, es folgen Vorstellungen am 4., 14., 18., 22., 25. und 28. November sowie am 4., 8., 15. und 18. Dezember.

 

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