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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 3. AUGUST 2022)

03.08.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 3. AUGUST 2022)

Eine Erkenntnis des Österreichischen Verfassungsgerichtshofs, mit der die Kunstsausübenden aber nur bedingt Freude haben werden – weil sie ihnen monetär nichts bringt

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Kultur-Lockdown: Künstler gewinnen Streit um Öffnung
Verfassungsrichter geben den Künstlern recht: Der Kultur-Lockdown 2021 war gleichheitswidrig.
http://www.sn.at/politik/innenpolitik/kultur-lockdown-kuenstler-gewinnen-streit-um-oeffnung-125105380

Kultur vs. Kirchen: Corona-Ausnahmen waren gesetzwidrig
Vom 22. November bis 11. Dezember war das Betreten des Kundenbereichs von Kultureinrichtungen untersagt. Religiöse Zusammenkünfte waren indes erlaubt. Das missfällt dem VfGH.
http://www.diepresse.com/6172559/kultur-vs-kirchen-corona-ausnahmen-waren-gesetzwidrig

Der VfGH hat entschieden, dass es keine sachliche Rechtfertigung dafür gibt, durch – untechnisch und vereinfacht – Corona-Maßnahmen einerseits Religionsausübung in weitem Umfang auch durch Menschenansammlungen zuzulassen, andererseits aber Menschenansammlungen bei Kulturveranstaltungen weitgehend zu verbieten.

Ein Auszug aus dem Text der Entscheidung:

„Angesichts der Schutzzwecke von Art. 9 EMRK [Religionsfreiheit] und von Art. 17a StGG [Kunstfreiheit] vermag der Verfassungsgerichtshof eine sachliche Rechtfertigung für eine derartige kategoriale Ungleichbehandlung nicht zu erkennen. Religion wie Kunst gehören – unabhängig voneinander, vielfach aber auch miteinander verschränkt – zu den Grundbedürfnissen einer zivilisierten Gesellschaft. In beiden Fällen kommt bestimmten Grundrechtsausübungen gemeinsam mit oder vor anderen Menschen wesentliche Bedeutung zu. Vor diesem Hintergrund besteht zwischen dem Zusammenkommen von Personen zu religiösen Zwecken einerseits und zu künstlerischen Zwecken andererseits im Hinblick auf die Zielsetzung der Beschränkungen der 5. COVID-19-NotMV [Notmaßnahmenverordnung], Menschenansammlungen möglichst hintanzuhalten, kein solcher Unterschied, der es rechtfertigen würde, Zusammenkünfte im Schutzbereich des Art. 17a StGG praktisch weitestgehend zu untersagen, während Zusammenkünfte im Schutzbereich des Art. 9 EMRK schlechthin möglich sind.“

Aber: An sich war der Kultur-Lockdown gerechtfertigt, nur muss – wieder untechnisch und vereinfacht – gleiches Recht für vergleichbare Situationen gelten.

Univ.Prof. Dr. Markus Vasek

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Bayreuther Festspiele : Tomasz Konieczny scheint wieder fit zu sein!

Nach dem Bühnenunfall befindet sich Tomasz Konieczny auf dem Wege der Besserung und wird zur Premiere „Siegfried“ am Mittwoch, 3. August wie geplant den Wanderer singen. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bei Michael Kupfer-Radecky, der die gestrige Vorstellung bravourös gerettet hat.

Mit freundlichen Grüßen

Hubertus Herrmann (Pressesprecher)

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Die Liege dürfte ganz links zu sehen sein. Billigmöbel ist das sicher keines, demnach dürfte es auch nicht unter der Belastung des normal gebauten Sängers zusammenkrachen. Auf dem Foto sehen Sie neben Tomasz Konieczny (links) Georg Zeppenfeld und Christa Mayer. Foto: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele

Berichten wir es sachlich: Bei der Bayreuther RING-Premiere der „Walküre“ hat sich „Wotan“-Sänger Tomasz Konieczny am Montagabend so schwer verletzt, dass er nicht weitersingen konnte. Für ihn sprang im dritten Aufzug der Richard-Wagner-Oper kurzfristig ein Kollege ein.

Tomasz Konieczny hatte sich die Verletzung im zweiten Aufzug zugezogen, als er sich in einen Eames Chair fallen ließ, dessen Rückenlehne daraufhin abbrach. Von seiner Verletzung zu merken war zunächst nichts. Er brachte den zweiten Akt mehr als professionell zu Ende.

Doch nach der Pause kehrte er nicht auf die Bühne zurück. Der Pressesprecher der Bayreuther Festspiele, Hubertus Herrmann, trat vor Beginn des dritten Aufzugs vor den Vorhang und informierte die Zuschauer über die kurzfristige Umbesetzung. Michael Kupfer-Radecky sprang kurzfristig ein.
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Tomasz Konieczny (* 10. Januar 1972 in Łódź) ist ein polnischer Opernsänger (Bass/Bassbariton) und Schauspieler. Er gilt vielen professionellen Beobachtern als der beste „Holländer“ der Welt und der beste Wotan der Welt. Im vergangenen Sommer passierte Unglaubliches bei den Münchner Opernfestspielen. Tomasz sang die erste Arie so unglaublich viril und stark, dass hunderte Menschen im Nationaltheater anfingen, Applaus zu spenden – ein absolutes NoGo bei Wagner-Opern während der Aufführung.

Jahrelang war Tomasz Konieczny in DEM Opernhaus der Welt – Wiener Staatsoper – DER Wotan, frenetisch gefeiert nach dem „Rheingold“, der „Walküre“ und als Wanderer im „Siegfried“.

Bayreuther Festspiele 2022; Walküre; Insz. Valentin Schwarz

An diesem Abend auf dem Grünen Hügel in Bayreuth, Oberfranken, war Tomasz Konieczny ein richtig guter Wotan. Gottgleich mit Tiefen, die einem erschaudern ließen… und auch im piano butterweich und cremig.
Dann die Szene im zweiten Aufzug: Tomasz Konieczny setzt sich in seinen Chair, lehnt sich nach hinten – und potz der Blitz: fällt mit der Lehne nach hinten auf den Boden.

Und dann das Tier, dieser Mann ist extrem ehrgeizig: Er spielt einen Wotan, dem dieses Unglück – von der Regie her – absichtlich passiert ist. Er schmeißt die Lehne noch mal auf den Boden, tritt sie, ja, Tomasz ist ein ausgebildeter Schauspieler…

 Regina Schmidt

Ich (Regina bzw. Andreas Schmidt) sprach nach Ende der Aufführung mit Tomasz Konieczny: „Ich habe eine Prellung – der Festspielarzt hat sofort gesagt, es geht nicht weiter. Ich mache am Dienstag weitere Untersuchungen und werde dann sehen, ob ich den Wanderer im ‚Siegfried‘ am Mittwoch singen kann“, sagte der Pole.

Das Team von klassik-begeistert.de wünscht dem Wotan unserer Tage gute Besserung. Glücklicherweise ist Tomasz’ Frau mit ihm in Bayreuth.

Ich sprach nach der Aufführung auch mit einem renommierten Mediziner. Prof. em. Dr. med. Markus Schneider, Departement Anästhesie, Universitätsspital Basel, Schweiz, sagte:

„Als Besucher der Walküre kam mir der Gedanke, als der Designerstuhl in Brüche ging, als sich der Sänger des Wotan schwungvoll hinsetzte, dass es sich um einen potenziell gefährlichen Regieeinfall handelte; obwohl der Sänger mit einem Krach, der bis zu meinem Sitzplatz in der 23. Reihe gut hörbar war, auf den Rücken gestürzt war. Da Tomasz Konieczny ohne sichtbare Behinderung weiterspielte, wurde ich in dieser Annahme bestärkt.

Erst die Mitteilung vor dem 3. Aufzug, dass Tomasz Konieczny wegen dieses Zwischenfalls nicht weiterspielen könne, hat das Bild verändert.

Aus persönlicher Erfahrung drängten sich mir folgende Fragen auf: Der Sänger hat Glück gehabt, wenn er sich beim Sturz wirklich „nur“ eine Prellung zugezogen hat. Da es sich um einen Zwischenfall handelt, der gegebenenfalls von der Unfallversicherung des Theaters übernommen werden müsste, falls später Komplikationen auftreten, würde diese wahrscheinlich objektive Befunde durch eine Bildgebung (MRT oder CT) verlangen. Deshalb würde ich, auch wenn die Situation dies heute Abend noch nicht als vordringlich hat erscheinen lassen, als Betroffener auf einen Ausschluss einer Verletzung knöcherner Strukturen (Wirbelsäule) nicht verzichten, auch wenn es nur aus Sicherheitsüberlegungen ist.“

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Bayreuther Festspiele: Foto vom Open Air im Festspielpark

Unter dem Titel „Glaube, Liebe, Hoffnung“ wird in sommerlicher Picknick-Atmosphäre an zwei Abenden Musik von Richard Wagner und Komponisten aus aller Welt den Festspielpark zum Klingen bringen. Das etwas 2-stündige Konzertprogramm stellt Wagners Bearbeitung der Themen von „Glaube, Liebe, Hoffnung“ den Bearbeitungen von Komponisten aus den USA, Russland und Europa gegenüber. „Glaube, Liebe, Hoffnung“ beschäftigte Bernstein, Verdi, Bruckner und Tschaikowsky gleichermaßen!

Erleben Sie das Orchester der Bayreuther Festspiele unter Oksana Lyniv (27. Juli) und Constantin Trinks (2. August) mit hochkarätigen Solistinnen und Solisten: Kristiane Kaiser, Okka von der Damerau, Stephen Gould und Jens-Erik Aasbø, moderiert von Axel Brüggemann. Die überdachte Konzertbühne befindet sich „hügelaufwärts “auf der linken Parkseite. Da es sich um ein unbestuhltes Open-Air-Konzert handelt, variieren Sicht und Akustik je nach selbst gewähltem Platz. Für das leibliche Wohl ist mit mehreren Getränkewagen und dem „Walk of Fame“ gegenüber dem Festspielhaus gesorgt.

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Foto: Adrian Altinger/ Bayreuther Festspiele

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Oksana Lyniv leitete das Festspielorchester am 27.7. Foto: Adrian Altinger/ Bayreuther Festspiele

Am 2.8. war Constantin Trinks der Dirigent
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DIE ZUSCHAUER FINDEN WIEDER DEN WEG IN DIE KONZERTSÄLE, DAS VERBIER FESTIVAL HÄLT SEIN VERSPRECHEN

Auch in diesem Sommer war das Verbier Festival der Aufenthaltsort von drei vollständigen Orchestern: dem Verbier Festival Orchestra, dem Verbier Festival Chamber Orchestra und dem Verbier Festival Junior Orchestra. Dies beweist die Fähigkeit des Verbier Festivals, stets Ausbildung und künstlerisches Schaffen bei einem der führenden Festivals für klassische Musik in Europa zu vereinen.

Während der 17 Tage bekräftigte das Verbier Festival auch sein Engagement durch die Einbeziehung von Musikern aus allen sozialen und kulturellen Hintergründen. Somit wurde entschieden den Eröffnungsabend am Freitag, den 15. Juli 2022, zu einem Konzert für den Frieden zu machen. Neben dem Auftritt des italienischen Dirigenten Gianandrea Noseda mit dem Verbier Festival Orchestra (VFO) konnte das Publikum auch das Klavierspiel einer Alumna der Academy (2012 und 2017) genießen, der jungen Ukrainerin Anna Fedorova. Bei diesem Eröffnungskonzert waren zahlreiche Vertreter der Partnerkörperschaften anwesend, darunter zum ersten Mal auch Herr Alain Berset, Conseiller Fédéral en charge du Département Fédéral de l’Intérieur (Vizepräsident des Bundesrates.)

Die Vokalmusik verdiente erneut ihren Ehrenplatz im Mainstage-Programm des Festivals. Die intimen Liederabende von Michael Fabiano und Anna El-Khashem standen neben drei Opern in Konzertversion: Mozarts Don Giovanni und Verdis Un ballo in maschera, in einem außergewöhnlichen Format. Neben den prestigeträchtigen Besetzungen, die versierte Künstler (Peter Mattei, Olga Peretyatko, Ludovic Tézier, Magdalena Kožená), sowie Alumni und Studenten des Atelier Lyrique der Verbier Festival Academy umfassten, wurden die beiden Opernereignisse durch Großbildschirme ergänzt. Diese Visuals ermöglichten ein umfassendes Verständnis des Stückes. Hänsel und Gretel war mit dem Verbier Festival Junior Orchestra die dritte Oper. Das Requiem von Mozart konnte ebenfalls von Sir Simon Rattle präsentiert werden, nachdem Sir András Schiff sein Auftritt absagen musste. Zwei weitere außergewöhnliche Momente haben ebenfalls die Aufmerksamkeit aller geweckt: die Konzerte Address Unknown mit Evgeny Kissin und Thomas Hampson sowie La Voix humaine von Poulenc mit Anna Caterina Antonacci.

Die 61 Konzerte, die in diesem Jahr entweder im majestätische Salle des Combins oder in der intimen Kirche von Verbier stattfanden, generierten Karteneinnahmen in Höhe von 1,8 Millionen Schweizer Franken, wobei über 37.000 Tickets verkauft wurden (45% davon online).  Der Anteil der Schweizer Zuschauer betrug 60%.

Die 96 Meisterklassen der Academy, die von den besten Solisten, Kammermusikensembles und Sängern der neuen Generation geleitet wurden, zogen 5,600 Zuschauer an. Humperdincks Hänsel und Gretel, aufgeführt von den Sängern des Lyrischen Ateliers der Academy, zusammen mit dem Verbier Festival Junior Orchestra und dem Dirigenten Stanislav Kochanovsky, war der Höhepunkt des Abschlusswochenendes des Festivals.

Mit seinem gewagten Programm aus Konzerten, Vorträgen, Workshops und Aufführungen für Kinder sowie Wellness-Aktivitäten, zog UNLTD ein, für das Festival, neues Mehrgenerationenpublikum an und verführte die Stammgäste des Verbier Festivals mit neuen Aktivitäten.

Zusätzlich sorgte die UNLTD 14 Tage lang für ausverkauften Abende in dem intimen Rahmen seines Concert Clubs, mit einem weiten Spektrum von Konzerten, die von Klassik über Jazz bis hin zu elektronischer Musik reichte. In „Le Châble“ wurde das UNLTD-Programm mit zwei Wochen Workshops und Aufführungen für Kinder ergänzt, die Familien aus der ganzen Region anzogen. Erwähnenswert ist auch der elektrisierende Auftritt „hors-piste“ des kubanischen Jazzkünstlers Roberto Fonseca. Die kostenlosen Konzerte in den Straßen und auf den Bergen rund um Verbier und La Chaux brachten Menschen aller Altersgruppen zusammen, und ermöglichte, das Verbier Festival aus einer neuen entspannten Perspektive zu erleben. Insgesamt präsentierte UNLTD 103 Veranstaltungen und zog 5,350 Menschen an.

Das Verbier Festival und die Swiss Philanthropy Foundation veranstalteten das 4. Swiss Philanthropy Forum im Cinéma de Verbier zum Thema „How can philanthropy be more impactful in a age of disruption?“. Die von Etienne Eichenberger, dem Präsidenten der Swiss Philanthropy Foundation, moderierte Konferenz wurde von 160 Zuschauern besucht. Über 100 Personen waren per Livestream zugeschaltet und nahmen an der Debatte teil.

Medici.tv, die weltweit führende Plattform für klassische Musik, ist seit 16 Jahren treuer Partner des Verbier Festivals und übertrug 32 Konzerte live, wobei die Zuschauerzahlen während des Festivals sogar Rekordwerte erreichten (über 970 K Views aus 163 Ländern). Bemerkenswert ist die beispiellose Leistung Japans (Nr. 2 mit 12% Zuschaueranteil), hinter den USA und vor Frankreich. Alle Konzerte bleiben bis zum 30. Oktober 2022 als kostenloses Replay verfügbar.

Um seine Zuschauer besser kennen zu lernen und das Besuchererlebnis zu verbessern, hat das Verbier Festival in Zusammenarbeit mit der EPFL das Projekt „muse“ ins Leben gerufen. Zwei Festivalhosts sammelten mithilfe eines interaktiven Fragebogens über 650 Meinungen und Kommentare.

Das Verbier Festival wurde durch die großzügige Unterstützung zahlreicher philanthropischer Spender, Unternehmen und öffentlicher Körperschaften ermöglicht, darunter Frau Aline Foriel-Destezet, die Freunde des Verbier Festivals, die Gemeinde Val de Bagnes, die Loterie Romande, die Bank Julius Bär und Sicpa.

Die nächste Ausgabe findet vom 14. bis 30. Juli 2023 statt und wird das 30-jährige Jubiläum des Verbier Festivals festlich zelebrieren. 
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Das Parkcafé im Kölner Rheinpark

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

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Das Park-Cafe am Tag der Eröffnung. Foto: Andrea Matzker

2015 hatte Roberto Campione den Wettbewerb gewonnen, sich um das in die Jahre gekommene Parkcafé im Rheinpark kümmern zu dürfen, das seit langem geschlossen war, nachdem es ursprünglich zur Bundesgartenschau 1957 gebaut und eröffnet worden war. Hierbei handelte es sich um ein Architekturjuwel der Fünfzigerjahre, ähnlich bekannt wie die wunderschöne Bastei am Rheinufer. Nach sieben Jahren aufwändiger Kleinstarbeit konnte der neue Hausherr das ansprechende Gebäude nun wieder eröffnen. Er ließ es in den Originalfarben wiederherstellen und hat vor, es während sechs Tagen der Woche zu öffnen.

Es gibt drei verschiedene Etagen mit jeweils unterschiedlichem Preisniveau. Unten kann man bei Café und Kuchen oder einem Kölsch draußen und drinnen sitzen, die erste Etage, die auch barrierefrei über eine Rampe zu erreichen ist, umfasst einen riesigen Biergarten mit Innenräumen, und die Sonnenterrasse mit Lounge auf der zweiten Etage ist nur nach Voranmeldung besuchbar. So ist für jeden etwas dabei.

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Das Park-Cafe mit idyllischer Bimmelbahn und schönen Gänsen. Foto: Andrea Matzker

Besonders von oben ist der Park mit seiner Blütenpracht besonders gut anzuschauen, der im Stil der Fünfzigerjahre gehalten wurde wie zu seiner ersten Eröffnung im Jahre 1957. Zwischen den Beeten können Gäste auf umgebauten alten Seilbahn-Gondeln schaukeln. Sie sind Relikte der ehemaligen Sesselbahn, von der man damals den Park von oben aus betrachten konnte. Roberto Campione hat 25 feste Mitarbeiter, die von 40 Aushilfen unterstützt werden.

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Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Foto: Andrea Matzker

Zum 65. Jahrestag der ursprünglichen Eröffnung und gleichzeitig neuerlichen Eröffnung des Parkcafés sprach die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und war begeistert von diesem stilvoll revitalisierten, renommierten Altbau der Fünfzigerjahre. Umrahmt wurde die Eröffnung von einem Volksfest bei freiem Eintritt mit vielen einzelnen Veranstaltungen. Passend zum Ambiente konnte man auch vier kostbare Oldtimer aus der Zeit vor dem Café bewundern. Darunter einen originalen Mercedes-Benz 220 S Ponton aus dem Jahre 1959.

Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

 

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