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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 29. SEPTEMBER 2021)

29.09.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 29. SEPTEMBER 2021)

DIE WIENER STAATSOPER PRÄSENTIERT IHRE NEUE ARBEITS- UND SPIELSTÄTTE IM FRANZÖSISCHEN SAAL DES KÜNSTLERHAUSES
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Foto: MHM archtitects
Im Rahmen eines Pressegespräches wurde heute eine neue Arbeits- und Spielstätte der Wiener Staatsoper präsentiert: Der Französische Saal im Künstlerhaus Wien wird zu einem modernen Opernhaus mit bis zu 279 Sitzplätzen umgebaut, zweckgewidmet für junges Publikum sowie den künstlerischen Nachwuchs.  Auf dem Podium anwesend waren die Staatssekretärin für Kunst und Kultur, Andrea Mayer, Hans Peter Haselsteiner (Haselsteiner Familien-Privatstiftung), Thomas Birtel (Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE), Klaus Albrecht Schröder (Generaldirektor Albertina) sowie Staatsopern-Direktor Bogdan Roščić. Die Öffnung der Staatsoper für neue Publikumsgruppen, insbesondere aber für junges Publikum von Kindern bis zu U27jährigen sowie ein Bekenntnis zur intensiveren Förderung des künstlerischen Nachwuchses, sind zentrale Ziele der Direktion. Die limitierte Raumsituation im Gebäude der Wiener Staatsoper, dem möglicherweise am intensivsten genutzten Theatergebäude der Welt, lassen ein ausreichendes Angebot für junges Publikum und ein adäquates Arbeiten mit jungen Künstlerinnen und Künstlern nicht in ausreichendem Umfang zu. Es ist daher der Staatsoper nicht möglich, ihren kulturpolitischen sowie unternehmerischen Auftrag  ganz zu erfüllen. Die neue Arbeits- und Spielstätte wird die  Umsetzung  dieses für die Zukunft der Wiener Staatsoper so zentralen Vorhabens ermöglichen.
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Hans-Peter Haselsteiner, Dir. Klaus Albrecht Schröder, Staatssekretärin Andrea Mayer, Dir. Bogdan Roscic, Thomas Birtel. Foto: Katharina Schiffl

Die Planung für den Französischen Saal geht für den Start von rund 100 Veranstaltungen pro Spielzeit aus. Diese umfassen u. a. Kinderopern, Kinderkonzerte, Vorstellungen der Ballettakademie, Konzerte des Opernstudios und der Opernschule, Veranstaltungen für den Offiziellen Freundeskreis, Uraufführungen in Oper wie Ballett, bestehende wie neue Vermittlungsformate sowie partizipative Formate.

Mindestens ebenso wichtig ist die künftige Nutzung des Französischen Saals durch den künstlerischen Nachwuchs. Vor allem wird er die neue Heimat des Opernstudios, jenes neu gegründeten Ausbildungsprogramms, das seit der Spielzeit 2020/21 die besten jungen Sängerinnen und Sänger von der abgeschlossenen Ausbildung zur internationalen Karriere führt. Auch die Opernschule, die Chorakademie, die Ballettakademie sowie die Jugendkompanie des Staatsballetts werden in der neuen Arbeitsstätte nicht nur  proben, sondern auch neu geschaffene Auftrittsmöglichkeiten erhalten.

Die Kosten

Bei dem Projekt handelt es sich um eine Public-Private-Partnership. Projektpartner der Wiener Staatsoper sind die Künstlerhausbesitz und -betriebs GmbH (KBBG), die STRABAG SE, die Haselsteiner Familien-Privatstiftung sowie die öffentliche Hand, vertreten durch das Bundesministerium für Kunst, Kultur, Öffentlichen Dienst und Sport (BMKOES).

Die Gesamtprojektkosten zur Errichtung des Französischen Saals als Arbeits- und Spielstätte der Wiener Staatsoper belaufen sich nach aktueller Planung auf 20,5 Mio. EUR netto. Davon bringt das BMKOES durch eine einmalige Zuwendung 5 Mio EUR ein. 10 Mio EUR werden durch ein Sponsoring der STRABAG SE beigesteuert, die restlichen 5,5 Mio EUR kommen von der Haselsteiner Familien-Privatstiftung.

Die künftige Bespielung des Hauses erfordert vom Bund keine zusätzlichen, über die Basisabgeltung hinausgehenden Mittel. Die Produktionskosten für Kinder- und Jugendprojekte sind weitgehend im laufenden Budget der Wiener Staatsoper, also aus Erlösen aus dem Kartenverkauf, dem Wegfall externer Mietkosten für Kinderoper in der Walfischgasse und die derzeitige Arbeitsstätte des Opernstudios, sowie aus Synergien mit dem Haupthaus gedeckt. Dazu kommen die Einkünfte aus dem in der Saison 2020/21 gegründeten Offiziellen Freundeskreis. Diese sind für Nachwuchsarbeit zweckgewidmet, ob an jüngeren Publikumsgruppen oder dem künstlerischen Nachwuchs. Weiters ist geplant, für dieses richtungsweisende Projekt zusätzliche Förderer und Sponsoren zu akquirieren.

Die Bauphasen

Die bereits begonnene, erste Bauphase endet mit September 2021, denn von Oktober 2021 bis Jänner 2023 finden in der benachbarten Albertina Modern drei Ausstellungen statt. Die zu erwartenden Erschütterungen während des laufenden Baubetriebs würden die Durchführung dieser Ausstellungen verunmöglichen, daher werden die Bauarbeiten erst wieder im Februar 2023 aufgenommen. Ab diesem Zeitpunkt wird die Albertina Modern vorübergehend schließen. Eine Fertigstellung und Übergabe des Französischen Saals an die Wiener Staatsoper soll im September 2024 erfolgen, die ersten Vorstellungen sind für Advent 2024 geplant.
 

Dazu ein Hinweis von Hubert P.: Das „Theater im Künstlerhaus“, das in den letzten Jahren als brut-Theater bekannt war, wurde schon in den 1980er-Jahren von der Staatsoper benützt und zwar für moderne Kammeropern wie zum Beispiel „Nachtexpress“ von Ronnefeld und „Weiße Rose“ von Zimmermann. Die Geschichte wiederholt sich!

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Neue Oper Wien: Saison 2021/22

Die kommende Saison steht für die Neue Oper Wien im Zeichen des Themenkreises um das Eingesperrtsein und die Isolation – eingesperrt im Wortsinn, aber auch in Konventionen, Emotionen und Situationen. Obwohl der Spielplan für die Saison 2021/22 mit einiger Vorlaufzeit bereits vor der Pandemie in großen Teilen feststand, ist es erstaunlich, wie dadurch jedes einzelne Stück zusätzlich an Brisanz und Aktualität gewonnen hat.
 

Während sich Benjamin Brittens Death in Venice nach Thomas Mann dem unstillbaren Verlangen eines Künstlers bis hin zur Selbstaufgabe, also dem Eingesperrtsein in der Sehnsucht widmet, werden in Proserpina von Wolfgang Rihm, der Goethes Monodrama vertonte, emotionale Abhängigkeit, Machtmissbrauch und Hilfslosigkeit in der physischen Isolation thematisiert undkönnte damit nicht besser in diese Zeit passen. Schließlich steht mit Gerd Kührs Stallerhof, der dritten Premiere der Saison, ein sozialkritisches Werk am Spielplan, in dem die Musik die Leerstellen füllt, die durch die Unfähigkeit zu kommunizieren der in ihren Urteilen und Weltbildern eingesperrten Figuren entstehen. Weiters wird in der kommenden Saison endlich das für 2020 geplante Gastspiel Manuela Kerers Oper Toteis in Zusammenarbeit mit der Stiftung Haydn von Bozen und Trient in Bozen nachgeholt.

Auch wenn die Werke inhaltlich zahlreiche Gemeinsamkeiten aufweisen, ist das Programm künstlerisch sehr vielseitig: Der österreichischen Erstaufführung von Proserpina mit der Sopranistin Rebecca Nelsen in der Titelrolle des Ein-Personen-Stücks steht Death in Venice mit einer großen Besetzung gegenüber – die Neue Oper Wien freut sich, dass hierfür wieder das Tonkünstler Orchester Niederösterreich gewonnen werden konnte. Stallerhof wird als Erstlingswerk von der jungen Regisseurin Shira Szabady inszeniert, was einen Befreiungsschlag von sämtlichen Vorbildern und Konventionen verspricht.
Gleichzeitig bleibt die Neue Oper Wien sich treu – auch in dieser Saison werden Werke in ungewöhnlichen Lesarten unter dem gewohnt durchdachten und präzisen Dirigat von Intendant Walter Kobéra gezeigt.

Die Neue Oper Wien freut sich auf eine abwechslungsreiche Saison, die hoffentlich in gewohnter Form über die Bühne gehen wird. Um die Wartezeit auf die erste Premiere am 7. Oktober 2021 zu verkürzen, steht Dai Fujikuras Solaris noch bis 24. Juli 2021 auf der Website unter www.neueoperwien.at/solaris kostenlos als Video on Demand zur Verfügung.
Tickets für die kommende Saison gibt es ab Montag, 21. Juni 2021 unter www.neueoperwien.at/tickets/ oder
ticket@neueoperwien.at / Tel.: 0043 699 107 45 90.
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Günther Groissböck probt für den „Waffenschmied“ im Theater an der Wien

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ZU INSTAGRAM mit Video 3,39 Minuten

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VIENNA ROYAL ORCHESTRA STARTET NEUE VERANSTALTUNGSSERIE AM 30.9. IM AKADEMISCHEN GYMNASIUM.

Akademisches Gymnasium ( Beethovenplatz 1, 1010 Wien ) 

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Beginn: 20:00 Uhr

Einlass: ab 19:15 Uhr

www.royal-classic.at

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STAATSOPER STUTTGART: Der Rosenkavalier konzertant

Generalmusikdirektor Cornelius Meister präsentiert mit dem Ensemble der Staatsoper und dem Staatsorchester Stuttgart einen konzertanten Rosenkavalier

Die Staatsoper Stuttgart zeigt am 3. Oktober um 16 Uhr Richard Strauss’ Der Rosenkavalier in einer konzertanten Aufführung. Alle Hauptrollen sind prominent aus dem Ensemble der Staatsoper besetzt: Simone Schneider übernimmt die Rolle der Feldmarschallin, David Steffens ist als Baron Ochs auf Lerchenau, Diana Haller als Octavian, Beate Ritter als Sophie sowie Paweł Konik als Faninal zu erleben. Das Staatsorchester Stuttgart spielt in großer Besetzung auf der Bühne, es treten der Staatsopernchor und der Kinderchor der Staatsoper Stuttgart auf. Geleitet wird die Produktion von Generalmusikdirektor Cornelius Meister.

„Die Auswahl der Mittel, das bewusste Weglassen verschiedener Reize kann zu einer ganz anderen Konzentration führen, einer Fokussierung auf die in einer Komposition eingesetzten musikdramatischen Mittel. Wann immer ich mit Sängerinnen und Sängern an ihren Partien probe geht es niemals nur um im engeren Sinne musikalische Fragen: die Gestaltung des Textes, der musikalische Ausdruck sind untrennbar verbunden mit der einer beabsichtigten dramatischen Aussage“, so Cornelius Meister über seine Arbeit:

Geplant war die Wiederaufnahme der Inszenierung von Regisseur Stefan Herheim aus dem Jahr 2009. Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie Anfang des Jahres machten jedoch die notwendigen langfristigen kostümtechnischen Vorbereitungen für diese Wiederaufnahme unmöglich.

Richard Strauss

Der Rosenkavalier (konzertant)
Sonntag, 3. Oktober 2021, 16 Uhr

 Weitere Vorstellungen

  1. / 30. Oktober 2021
  2. November 2021

Musikalische Leitung Cornelius Meister
Chor Manuel Pujol
Kinderchor Bernhard Moncado

Feldmarschallin Simone Schneider
Baron Ochs auf Lerchenau David Steffens
Octavian Diana Haller
Herr von Faninal Paweł Konik
Sophie Beate Ritter
Jungfer Marianne Leitmetzerin Christiane Kohl
Valzacchi Torsten Hofmann
Annina Carole Wilson
Ein Polizeikommissar / Ein Notar Torben Jürgens
Haushofmeister der Marschallin / Haushofmeister bei Faninal / Ein Wirt Heinz Göhrig
Ein Sänger Kai Kluge / Mingjie Lei
Erste adlige Waise Claudia Riedel / Isolde Daum
Zweite adlige Waise Teresa Smolnik / Cristina Otey
Dritte adlige Waise Regina Friedek / Gudrun Wilming
Modistin Ulla Seeber / Karin Horvat
Tierhändler Alois Riedek
Lakai der Feldmarschallin Rubén Mora
Lakai der Feldmarschallin Urs Winter
Lakai der Feldmarschallin Henrik Czerny
Lakai der Feldmarschallin Heiko Schulz
Kellner Ivan Yonkov
Kellner Rüdiger Knöß
Kellner Daniela Kaleta
Kellner Tommaso Hahn-Fuger
Hausknecht Ulrich Frisch

Kinderchor der Staatsoper Stuttgart
Staatsopernchor Stuttgart
Staatsorchester Stuttgart
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ROSENHEIM: Gesprächskonzert mit dem chinesischen Tenor Long Long am 25. September 2021

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Long Long im Gespräch mit Klaus Billand. Foto: privat

Am 25. September konnte ich im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim ein Gesprächskonzert mit dem chinesischen Tenor Long Long moderieren, der unter anderem in diesem Sommer neunmal den Duca de Mantua im „Rigoletto“ bei den Bregenzer Festspielen gesungen hat. Es wurde von der Künstler-Agentur AIM Artists in Bad Endorf am Chiemsee organisiert. Long Long befindet sich auf einem sehr guten Weg zu einer internationalen Karriere und hätte im Frühjahr an der Wiener Staatsoper den Tamino singen sollen, wegen Corona abgesagt.

Im Rahmen dieses Gesprächskonzerts sang er mehrere italienische und französische Arien sowie einige italienische Canzoni. Sein Vortrag war vokal und auch vom Ausdruck her eindrucksvoll und begeisterte das Publikum, das somit noch eine Zugabe forderte, die er mit der berühmten Tenor-Arie aus der „Arlesiana“ von Francesco Cilea hochemotional belohnte.

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Klaus Billand bei der Ansage für das Louledijan-Gepräch. Foto: privat

Ein weiteres Konzert folgte, in dem die französische Sopranistin Melody Louledjian ihre CD „Fleurs“ von 2020 musikalisch vorstellte. Dabei wurde ihre Charakterisierung der 21 Blumen von einer poetischen malerischen Darstellung des jeweiligen Blume ergänzt. Eine interessante Kombination aus schönen und bildenden Künsten! Louledjian ließ einige Opernarien aus dem italienischen und französischen Fach folgen, mit denen sie ihr enormes Potenzial auch für große Opernrollen offenbarte. Ebenfalls großer Applaus!

Klaus Billand

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Leipzig: Nachruf für Monika Geppert

„Es gibt ein Land der Lebenden und der Toten, die Brücke hinüber ist der Sinn…“

Tief bewegt und trauernd müssen wir Abschied nehmen von der langjährigen Direktorin und Chefchoreographin der Musikalischen Komödie

Monika Geppert

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Foto: Musikalische Komödie Leipzig

 Nach einem Leben für das Theater, ist sie am Samstag, den 11. September 2021 mit 89 Jahren friedlich verstorben.

Bereits als Kind stand Sie auf den Brettern, die für sie die Welt bedeuteten und tanzte an verschiedensten Bühnen, bis sie 1962 zum ersten Mal die Musikalische Komödie als Solotänzerin betrat.

Ihre unermüdliche Energie und ihr ausgeprägter Ehrgeiz führte sie erst zur Trainingsmeisterin und Assistentin und von 1978-1990 zur Chefchoreographin und Ballettmeisterin. Mit unzähligen Choreographien belebte sie mit unverwechselbarer Ästhetik bis zum heutigen Tage Operetten und Musicals.

Ihre herausforderndste und prägendste Theaterzeit begann jedoch im Januar 1991. Mit der Berufung zur Direktorin, Chefchoreographin und Ballettmeisterin der Musikalischen Komödie hatte Monika Geppert nicht nur die künstlerische Verantwortung, sondern auch die Aufgabe, das Theater durch die schweren Umbruchjahre der 90er Jahre zu führen. Die Bewahrung der Operettentradition am Standort Lindenau, mit seinem stark sanierungsbedürftigen Theaterhaus, war eine außergewöhnliche Leistung, auch der Erhalt des Ensembles war eine über viele Jahre dauernde Aufgabe. Ihr unerschöpfliches Engagement ist das Fundament auf dem wir heute arbeiten. Sie beendete zwar 2003 ihr aktives Berufsleben, blieb aber bis zum letzten Tag „ihrer MuKo“ treu. Es stimmt uns sehr traurig, dass es ihr nicht mehr vergönnt ist, im neuen Zuschauerraum ihren Platz einnehmen zu können. 

Das Theater war Ihr Lebensglück und sie war das Theater.

Monika Geppert nimmt einen besonderen Platz in der Theatergeschichte der Musikalischen Komödie ein.

Ihrem Wunsch entsprechend, wird es eine Seebestattung im engsten Familienkreis geben. Wir wünschen ihrem Lebensgefährten, der Tochter, Familie und den Angehörigen viel Kraft in den schweren Stunden.

Torsten Rose, Betriebsdirektor
Musikalische Komödie Leipzig
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Carreras-Schwerpunkt in ORF III: Mit Abschiedsgala, Roščić-Laudatio und legendärem „Drei Tenöre“-Konzert aus Rom 1990

Am Sonntag, dem 3. Oktober, ab 20.00 Uhr

Eine Zugabe jagte die nächste – das Publikum konnte bei José Carreras’ Abschiedsgala in der Wiener Staatsoper nicht genug vom Weltstar der Klassik bekommen. Am 14. September 2021 nahm der Tenor Abschied von der ihm so vertrauten Bühne und sagte seinem Wiener Publikum im Rahmen einer emotionalen Gala Adieu. Gemeinsam mit Elīna Garanča, Johanna Wallroth und Michael Arivony bescherte Carreras seinen unzähligen Fans einen letzten und erinnerungswürdigen Konzertabend im Haus am Ring mit Werken von Edvard Grieg, Erik Satie und Gaetano Donizetti. Begleitet wurden die Solistinnen und Solisten von Carreras’ langjährigem Pianisten Lorenzo Bavaj sowie einem philharmonischen Streichquartett. Am Sonntag, dem 3. Oktober 2021, bringt „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ unter dem Titel „Die José Carreras-Gala aus der Wiener Staatsoper: Ein Weltstar nimmt Abschied von Wien“ um 20.15 Uhr diesen exklusiven Musikabend österreichweit in die heimischen Wohnzimmer und widmet dem Weltstar vorab bereits einen Programmschwerpunkt.

Bereits am Freitag, dem 1. Oktober, blickt ein „Kultur Heute Spezial“ (19.45 Uhr) auf die bewegte Karriere des Sängers zurück und gibt einen Ausblick auf den Galaabend. Am Sonntag, dem 3. Oktober, folgt zur Einstimmung auf den Höhepunkt im Hauptabend – „Die José-Carreras-Gala – Ein Weltstar nimmt Abschied von Wien“ (20.15 Uhr) – bereits um 20.00 Uhr die emotionale Laudatio, die Staatsoperndirektor Bogdan Roščić im Zuge der Abschiedsveranstaltung auf José Carreras hielt, in voller Länge. Nicht fehlen dürfen dabei Archivausschnitte außergewöhnlicher Konzert- und Operndarbietungen des 74-Jährigen. Noch mehr Musikgenuss steht schließlich um 21.55 Uhr mit dem legendären Auftritt „Pavarotti, Domingo, Carreras: Die drei Tenöre aus Rom“ auf dem Programm: 1990 gaben Luciano Pavarotti, Plácido Domingo und José Carreras vor der historischen Kulisse der Caracalla-Thermen in Rom ein außergewöhnliches Konzert. Mehr als 800 Millionen Menschen weltweit verfolgten das Gipfeltreffen der drei Opernstars, das außerdem im Dienst der guten Sache stand – die drei spendeten ihre Gagen für karitative Zwecke. Mit populären Arien wie „E lucevan le stelle“ aus „Tosca“ und „Nessun dorma“ aus „Turandot“ sowie mit Klassikern des Chansons und des Musicalgenres sorgten sie für einen einzigartigen Abend.
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Agentur Mennicken: Hier einige Daten für den Oktober 2021

MIKELDI ATXALANDABASO verkörpert COCHINELLE, PITICHINACCIO, FRANZ, ANDRES in Les Contes d’Hoffmann an der Oper in Bilbao am 23., 25., 27., 29. Oktober und 1. November 2021.

AARON BLAKE ist der TAMINO in Barrie Koskys Produktion der Zauberflöte an der Israeli Opera Tel Aviv vom 4. bis 15. November 2021

NANA DZIDZIGURI hat am 16. Oktober 2021 Premiere als DULCINEA in Man of la Mancha am Theater Osnabrück. Weitere Vorstelllungen sind am 23., 29. Oktober. Hier ist sie auch als OLD LADY in Bernsteins Candide in den Vorstellungen am 1., 21. Oktober 2021 zu erleben.

MAGDALENA FUCHSBERGER inszeniert am Theater Heidelberg die Uraufführung GERADE SEIN UND MENSCH WERDEN: SOPHIE SCHOLL von Karola Obermüller. Premiere ist am 1. Oktober, weitere Vorstellungen am 2., 10., 18., 20. Oktober 2021.

TANIA LORENZO debutiert als SUSANNA in Le nozze di Figaro am Theater Luzern. Die Premiere ist am 30. Oktober 2021

SEBASTIÀ PERIS ist der FIGARO in Le nozze die Figaro am Theater Luzern. Die Premiere ist am 30. Oktober 2021.

HYE WON NAM singt die TOSCA am 16., 19., 31. Oktober 2021 in Konzertanten Aufführungen mit dem Theater Nordhausen in Rudolstadt.

JOHANNES SCHWÄRSKY ist der SCARPIA in Tosca am 16., 19., 21. Oktober 201 in Konzertanten Aufführungen mit dem Theater Nordhausen in Rudolstadt.

JULIE SEKINGER debutiert als  ROSETTE in der Neuinszenierung von Karol Rathaus Oper Fremde Erde am Theater Osnabrück. Premiere ist am 2. Oktober, weitere Vorstellungen am 8., 10., 21., 26. Oktober 2021

ELISABET STRID macht ihr Debut als EVA in die Meistersinger von Nürnberg an der Oper Leipzig. Premiere ist am 23. Oktober 2021, weitere Vorstellungen

RICARDO TAMURA ist der CAVARADOSSI in Tosca am Staatstheater Kassel. Vorstellungen sind am 9., 16., 24. Oktober 2021

MAGNUS VIGLIUS debutiert als WALTHER VON STOLZING in Die Meistersinger von Nürnberg an der Oper Leipzig. Die Premiere ist am 23. Oktober 2021

 

 

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