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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 29. APRIL 2020)

29.04.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 29. APRIL 2020)

Europakonzert aus der leeren Philharmonie Berlin mit Kirill Petrenko am 1. Mai
Live-Übertragung im Ersten, im rbb und kostenlos in der Digital Concert Hall

Europakonzert aus der Philharmonie Berlin mit Kirill Petrenko ...
Kirill Petrenko. Foto: Monika Rittershaus

Seit 1991 feiern die Berliner Philharmoniker ihren Geburtstag am 1. Mai mit dem Europakonzert an einem besonderen historischen Ort. In diesem Jahr sollte das Fernsehkonzert eigentlich als Auftakt einer großen Europatournee in Tel Aviv stattfinden. Das Konzert sollte auch Teil des Staatsbesuchs von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Israel sein. Durch die weltweite Corona-Pandemie musste der Staatsbesuch verschoben und die gesamte Tournee, einschließlich des Europakonzertes, abgesagt werden

Übertragung in über 80 Ländern

Mithilfe ihrer langjährigen Medienpartner rbb und EuroArts ist es den Berliner Philharmonikern kurzfristig gelungen, das Konzert als Live-Übertragung aus der Philharmonie Berlin im Ersten, im Radio auf rbbKultur und kostenlos online in der Digital Concert Hall zu zeigen. Die Übertragung wird außerdem in mehr als 80 weiteren Ländern zu sehen sein. Um alle Abstandsregeln und Hygieneanforderungen unter diesen besonderen Umständen einhalten zu können, wurde das Programm an eine kammermusikalische Besetzung angepasst. Es erklingen nun Werke von Arvo Pärt, György Ligeti und  Samuel Barber sowie Gustav Mahlers Vierte Symphonie in einer Bearbeitung für Kammerensemble von Erwin Stein. Solistin ist die Sopranistin Christiane Karg. Bundespräsident Steinmeier eröffnet das Europakonzert in der lereren Philharmonie Berlin mit einer kurzen Ansprache.

https://www.berliner-philharmoniker.de/titelgeschichten/20192020/europakonzert-2020/

Digital concert

hr2-kultur sendet am Freitag, 1. Mai, um 11 Uhr das Europakonzert der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Kirill Petrenko und mit der Sopranistin Christiane Karg live aus der Berliner Philharmonie.

Live-Konzert als besondere Botschaft
hr2-Musikchef Jesko von Schwichow hat das Angebot des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb), die Live-Sendung auch in hr2-kultur zu übertragen, sofort angenommen: „Als die Nachricht kam, dass die Berliner Philharmoniker ihr traditionelles Europakonzert tatsächlich spielen werden, war ich elektrisiert. Auch in reduzierter Orchesterbesetzung strahlt ein Live-Konzert in diesen Tagen eine besondere Botschaft aus.“

Programmänderung wegen Corona-Krise
Um die aktuellen Abstandsregeln und Hygieneanforderungen einzuhalten, wurde das Programm an eine kammermusikalische Besetzung angepasst. Mit ausgewählten Werken von Arvo Pärt, György Ligeti, Samuel Barber und Gustav Mahler präsentiert Chefdirigent Kirill Petrenko vor leeren Rängen ganz unterschiedliche Stile des 20. Jahrhunderts.

Das Europakonzert steht für Verbundenheit
Seit 29 Jahren erinnern die Berliner Philharmoniker mit ihrem Europakonzert an kulturhistorischen Orten in ganz Europa an ihr Gründungsdatum (1. Mai 1882). Das in diesem Jahr geplante Konzert in Tel Aviv musste aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Weil das Europakonzert aber traditionell für Verbundenheit steht, spielen die Philharmoniker nun trotz aller Widrigkeiten, um die Verbundenheit in schwieriger Zeit zu stärken.

Das Europakonzert in Tel Aviv sollte Teil des verschobenen Staatsbesuchs von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Israel sein. Der Bundespräsident eröffnet das Europakonzert nun mit einer kurzen Ansprache.

Das Konzert
Christiane Karg, Sopran
Berliner Philharmoniker
Leitung: Kirill Petrenko

Arvo Pärt: Fratres
György Ligeti: Ramifications
Samuel Barber: Adagio for Strings
Gustav Mahler: 4. Sinfonie G-Dur, bearbeitet für Kammerensemble von Erwin Stein

Live am Freitag, 1. Mai, 11 Uhr in hr2-kultur oder im Livestream unter hr2.de

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1. Mai: Die CD-Edition »450 YEARS STAATSKAPELLE BERLIN – GREAT RECORDINGS« erscheint anlässlich des 450-jährigen Jubiläums der Staatskapelle Berlin bei der Deutschen Grammophon

Das 450-jährige Jubiläum der Staatskapelle Berlin ist Anlass für die Veröffentlichung einer 15 CDs umfassenden Box, die am 1. Mai 2020 unter dem Titel »450 YEARS STAATSKAPELLE BERLIN – GREAT RECORDINGS« bei der Deutschen Grammophon erscheint.

Mit einer Gesamtspielzeit von rund 19 Stunden sind Tonaufnahmen versammelt, die zwischen 1916 und 2012 produziert worden sind und exemplarisch die Klanggeschichte des Orchesters vom frühen 20. bis zum frühen 21. Jahrhundert dokumentieren. Legendäre Aufnahmen befinden sich darunter, ergänzt um zuvor unveröffentlichte Radioaufnahmen und rare Schätze der Schellack-Ära, die hochwertig remastered wurden. Jede CD widmet sich einem Dirigenten, der den einzigartigen Klang der Staatskapelle Berlin geprägt hat, wie Richard Strauss, Leo Blech, Otto Klemperer, Erich Kleiber, Herbert von Karajan, Wilhelm Furtwängler, Joseph Keilberth, Franz Konwitschny, Sergiu Celibidache, Otmar Suitner, Pierre Boulez, Michael Gielen, Zubin Mehta und Daniel Barenboim. Die einzigartige Reihe der Generalmusikdirektoren ist damit erfasst, hinzu kommen Aufnahmen der Ehrendirigenten sowie ausgewählter anderer Künstler, aus verschiedenen Phasen der Geschichte. Die Einspielungen umfassen sinfonisches Repertoire (von Mozart und Beethoven über Brahms, Bruckner, Mahler und Strauss bis zu Schönberg, Hindemith und Dessau) ebenso wie Ausschnitte aus Opernwerken, (etwa von Wagner und Verdi), sowohl Studio- als auch Live-Aufnahmen. Das 180 Seiten umfassende Booklet der Jubiläums-Edition enthält eine Einleitung von Daniel Barenboim, einen ausführlichen Essay zum musikalischen Programm und den Protagonisten der Edition sowie eine Chronik zur Geschichte des Orchesters.

Ein besonderer Dank geht an die Freunde und Förderer der Staatsoper Unter den Linden, die dieses Projekt großzügig finanziell unterstützt haben.

Weitere Infos zum Jubiläum 450 Jahre Staatskapelle Berlin: www.staatskapelle-berlin.de/de/konzerte/450-jahre/
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Metropolitan Oper: Interessante Streams der nächsten Tage:

3o.4. (läuft bei uns am 1.5. tagsüber)

Nico Muhlys MARNIE

Starring Isabel Leonard, Iestyn Davies, and Christopher Maltman, conducted by Roberto Spano. From November 10, 2018.

Friday, May 1 (zu sehen am Samstag, 2.Mai tagsüber)
Viewers’ Choice: Verdi’s Aida
Starring Leontyne Price, Fiorenza Cossotto, James McCracken, and Simon Estes, conducted by James Levine. Transmitted live on January 3, 1985.  
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OPER GRAZ: Die „Polnische Hochzeit“ im Online-Stream (2.-16.5.)


Polnische Hochzeit

Sie zählte zu den großen Highlights der Saison 2018/19 an der Oper Graz und ist nun von 2. bis 16. Mai in einer Aufzeichnung durch fidelio in einem Online-Stream auf der Website der Oper Graz noch einmal zu erleben: Joseph Beers „Polnische Hochzeit“, eine Wiederentdeckung zwischen Operette und Musical, mit schwungvollen Elementen aus Jazz, Klezmer und Walzer. In einer Inszenierung von Sebastian Ritschel und in einer bombastisch-bunten Ausstattung von Bühnenbildner Martin Miotk und Kostümbildner Andy Besuch brachte das Meisterwerk 2018/19 erstmalig die Grazer Opernbühne zum Funkeln und das Publikum zum Jubeln.

Mit enthusiastischer Genehmigung durch die Töchter des Komponisten, Béatrice und Suzanne Beer, und den Musikverlag Doblinger sowie durch die freundliche Unterstützung von fidelio gibt es nun die Möglichkeit, noch einmal in diese funkelnde Welt einzutauchen.

Ab 2. Mai 2020 unter www.oper-graz.com im Online-Stream.

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Uraufführungsreihe Wiener Stimmung
Autor*innen aus Österreich schreiben neue Texte für das Burgtheater-Ensemble in Isolation

Am Donnerstag, den 30. April, startet die neue Reihe Wiener Stimmung, Autor*innen aus Österreich schreiben für das Burgtheater-Ensemble in Isolation, jeweils am Donnerstag und Samstag um 18 Uhr folgt ein neuer Monolog interpretiert von Ensemblemitgliedern des Burgtheaters. Den Start machen Norman Hacker (30.4.), Sarah Viktoria Frick (2.5.) und Elma Stefanía Áugústdóttir (7.5.) mit Texten von Franzobel, Kathrin Röggla und Mikael Torfason. Die Wiener Stimmung ist auf der Website und dem YouTube Kanal des Burgtheaters zu finden und geht jeweils um 18 Uhr am Donnerstag und Samstag online.

Die Reihe Wiener Stimmung ist eine Wien-Parallele im Netz, eine Momentaufnahme des aktuellen Zustandes:

Wien, April 2020, eine Stadt im Ausnahmezustand. Die politischen Entscheidungsträger souverän, ihre Umfragewerte auf historischem Hoch. Niemand hat es kommen sehen, niemand war darauf vorbereitet, aber die „Österreicherinnen und Österreicher“ leisten alle ihren Beitrag. In dieser historischen Situation hat das Burgtheater österreichische und in Österreich lebende Autor*innen eingeladen, kurze Monologe für das Ensemble in Quarantäne zu schreiben. Eine Reihe von Uraufführungen ist daraus entstanden, kurze Monologe für das Ensemble in Isolation geschrieben von Fahim Amir, Dimitré Dinev, Teresa Dopler, Franzobel, Paulus Hochgatterer, Eva Jantschitsch, Doris Knecht, Thomas Köck, Angela Lehner, Barbi Marković, Thomas Perle, Kathrin Röggla, Peter Rosei, David Schalko, Magdalena Schrefel, Gerhild Steinbuch, Marlene Streeruwitz, Miroslava Svolikova, Mikael Torfason, Daniel Wisser und Ivna Žic.
Aus der Wirklichkeit der Isolation der Schauspieler*innen entsteht ein Netz aus Geschichten, ein Stimmungsbild, ein fingierter Stadtplan, ein Bewegungsmuster: eine Wien-Parallele aus Ansichten, Bekenntnissen, Verlautbarungen und Tiraden.

Donnerstag, 30.4.
Franzobel: Die Säuberung
mit Norman Hacker
Wiener Stimmung #1
Autor*innen aus Österreich schreiben für das Burgtheater-Ensemble in Isolation

Mit wem der Mann im Spiegel spricht, weiß er selber nicht genau. Auch nicht in welchem Jahr er sich befindet und wie lange die Krise schon andauert. Papiergeld jedenfalls gibt’s für ihn keins mehr, gezählt werden nur noch die Kilos, die er zusätzlich auf die Waage bringt. Vielleicht ist alles ein gigantisches soziologisches Experiment mit dem Paketzusteller und mit noch einpaar, denkt er sich. Zeit für eine Säuberung.

Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, erhielt u. a. den Ingeborg-Bachmann-Preis (1995), den Arthur-Schnitzler-Preis (2002) und den Nicolas-Born-Preis (2017). Bei Zsolnay erschienen zuletzt der Roman Das Floß der Medusa, mit dem er auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand, sowie 2019 der Krimi Rechtswalzer. Im März 2020 hätte im Akademietheater Der Leichenverbrenner, eine Dramatisierung des gleichnamigen Romans von Ladislav Fuks in der Regie von Nikolaus Habjan zur Uraufführung kommen sollen, die Premiere ist auf unbestimmte Zeit verschoben.

Samstag, 2.5.
Kathrin Röggla: Klare Kante
mit Sarah Viktoria Frick
Wiener Stimmung #2
Autor*innen aus Österreich schreiben für das Burgtheater-Ensemble in Isolation

Man trifft sich zu einer Zoom-Konferenz, doch da ist nur ein Ticken zu hören und ein Schatten zu sehen.
Die österreichische Autorin Kathrin Röggla (Österreichischer Kunstpreis für Literatur 2020) hat einen Text verfasst über die komischen Untiefen der Kommunikation in Corana-Zeiten.

Donnerstag, 7.5.
Mikael Torfason: Apfelstrudel
mit Elma Stefanía Áugústdóttir
Wiener Stimmung #3
Autor*innen aus Österreich schreiben für das Burgtheater-Ensemble in Isolation

Der in Wien lebende Autor und Dramatiker Mikael Torfason hat einen Monolog für eine junge Mutter mit zwei Kindern geschrieben ¬– gespielt in der heimischen Küche von Ensemblemitglied Elma Stefanía Áugústdóttir und ihren beiden Töchtern Ída (2) und Ísolde (12).

Mikael Torfason, geboren 1974 in Reykjavik, lebt heute mit seiner Familie in Wien. Torfason hat acht Romane, dutzende Theaterstücke, Fernsehserien und Filme verfasst und ist einer der Autoren der Netflix-Serie The Valhalla Murders. Seine letzten Theaterarbeiten waren u.a. Die Edda im Burgtheater und Eine Odyssee an der Volksbühne Berlin. Derzeit schreibt er an einem neuen Buch und einem Theaterstück.

Texte von Fahim Amir, Dimitré Dinev, Teresa Dopler, Franzobel, Paulus Hochgatterer, Eva Jantschitsch, Doris Knecht, Thomas Köck, Angela Lehner, Barbi Marković, Thomas Perle, Kathrin Röggla, Peter Rosei, David Schalko, Magdalena Schrefel, Gerhild Steinbuch, Marlene Streeruwitz, Miroslava Svolikova, Mikael Torfason, Daniel Wisser und Ivna Žic.
Mit dem Ensemble des Burgtheaters
Bildregie & Video-Art Sophie Lux

Fortführung der Reihen #MyHomeIsMyBurgtheater und Edition Burgtheater im Mai

Weiter gehen die täglichen Lesungen der Reihe #MyHomeIsMyBurgtheater, in der das Ensemble jeweils um 11 Uhr Eine Geschichte, die mich gerettet hat präsentiert und jeweils am Montag und Freitag sind aus der Edition Burgtheater und damit aus den letzten 60 Jahren Inszenierungen zu sehen.

Das BURGTHEATERSTUDIO hält jede Menge Angebote für Groß und Klein parat – zum Mitmachen, Nachmachen und (Vor-)Lesen.

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HALLE: DIE COMPANY DES BALLETT ROSSA FEIERT HEUTE DEN WELTTAG DES TANZES 2020 ONLINE

Am Mittwoch, den 29.04.2020 ist WELTTAG DES TANZES.

Bild könnte enthalten: 19 Personen, Personen, die sitzen, Schuhe und Innenbereich
Foto: Bühnen Halle

Die Company des Ballett Rossa hat sich anlässlich dieses Tages eine ganz besondere Aktion ausgedacht: Um 11:00 Uhr lädt Sie das Tanzensemble um Ballettdirektor Michal Sedláček zu einer digitalen Ballettprobe ein. Mit Hilfe der App ZOOM können interessierte Zuschauer*innen erleben, wie sich unsere Tänzer*innen in der Corona-Zeit fit halten. Alle, die nicht nur passiv vor dem Bildschirm sitzen wollen, sind herzlich dazu eingeladen, der Probe auch aktiv beizuwohnen und die eigene Wohnung in einen Ballettsaal zu verwandeln. Der Link zur Online-Probe wird um ca. 10:50 Uhr auf der Facebookseite der Bühnen Halle (https://www.facebook.com/BuehnenHalle/) veröffentlicht. Zudem können Sie die Aktion auch als Live-Stream auf dem Instagram Account des Ballett Rossa (https://www.instagram.com/ballettrossa/) erleben. Für alle, die nicht live dabei sein können, bietet das Ballett Rossa ein Alternativangebot: Die Tänzerin Laura Busquets Garro wird, begleitet von Vogelgezwitscher, ihr Tanzsolo aus der Ballettproduktion ALICE IM WUNDERLAND im Hinterhof tanzen – das Video wird ebenfalls ab morgen auf den oben genannten Kanälen abrufbar sein. Feiern Sie mit uns den WELTTAG DES TANZES!
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WIEN: mumok – Wiederöffnung Anfang Juni

 Erster Teil der Warhol Trilogie „MISFITTING TOGETHER. Serielle Formationen der Pop Art, Minimal Art und Conceptual Art“ mit zentralen Werken aus der Sammlung bereits ab Anfang Juli

Wien (OTS) – Auf Empfehlung der Österreichischen Bundesregierung musste das mumok am 11. März seine Tore schließen. Nun steht die baldige Öffnung bevor: „Das mumok strebt eine Wiederöffnung Anfang Juni an. Da die Sicherheit unserer Besucherinnen und Besucher sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der aktuellen Situation für uns an erster Stelle steht, haben wir uns entschieden, den konkreten Zeitpunkt vom Maßnahmenkatalog des Gesundheitsministeriums abhängig zu machen, der für Mitte Mai avisiert wurde“, so Generaldirektorin Karola Kraus.

Ausstellungsprogramm ab Juni

 Erst kurz vor Schließung des Hauses wurden die Ausstellungen „Gelebt“ von Ingeborg Strobl und „Steve Reinke. Butter“ eröffnet.

Deren Laufzeiten werden nun bis in den Herbst bzw. Winter hinein verlängert. Ebenso in den Herbst verlängert werden die Ausstellungen „James Coleman. Lapsus Exlosure“, „Objects Recognized in Flashes.

Michele Abeles, Annette Kelm, Josephine Pryde, Eileen Quinlan“ und „Im Raum die Zeit lesen. Moderne im mumok 1910 bis 1955“.

Ausstellungsprogramm ab Juli

Die für 30. April geplante Eröffnung der Ausstellungen zu Andy Warhol wurden auf Ende September verschoben und entkoppelt. Ein Projekt aus der Warhol-Trias, die Ausstellung „MISFITTING TOGETHER.

Serielle Formationen der Pop Art, Minimal Art und Conceptual Art“ mit zentralen Werken aus der mumok Sammlung, wie dem „Mouse Museum“ und dem „Ray Gun Wing“ von Claes Oldenburg, sowie mit Arbeiten von Lutz Bacher, Hanne Darboven, Robert Indiana, Jasper Johns oder Roy Lichtenstein, um nur einige zu nennen, werden bereits ab Anfang Juli gezeigt.

Ausstellungsprogramm ab Herbst

Die Ausstellung von Hugo Canoilas, dem Kapsch Contemporary Art Preisträger 2020, wird im November zum geplanten Zeitpunkt eröffnen.

Die weiteren, ursprünglich für 2020 geplanten Projekte, eine Ausstellung von Heimo Zobernig sowie eine Sammlungspräsentation, welche die Sammlungspolitik der letzten 10 Jahre widerspiegelt, werden auf 2021 verschoben.

 „Wir freuen uns, das mumok Anfang Juni wieder für unsere Besucher_innen öffnen zu können. Wir dürfen aber bei aller Freude nicht vergessen, dass ein Ausstellungsbesuch nach der Wiedereröffnung anders sein wird als vor dem 11. März. Wir sehen uns vor der großen Herausforderung, Eröffnungen, Führungen, Workshops sowie das Arbeiten in unserem Kunstvermittlungsatelier neu zu denken und dabei auch die gesundheitspolitischen Vorgaben zu berücksichtigen. Das ist uns äußerst wichtig, da wir auf unser ausdifferenziertes Vermittlungsprogramm sehr stolz sind“, so Karola Kraus

Neue Laufzeiten:

Gelebt – Ingeborg Strobl
verlängert bis 6.01.2021

Steve Reinke. Butter
verlängert bis 26.10.2020

James Coleman – Lapsus Exposure
verlängert bis 30.8.2020

Objects Recognized in Flashes. Michele Abeles, Annette Kelm, Josephine Pryde, Eileen Quinlan verlängert bis 06.09.2020

Im Raum die Zeit lesen. Moderne im mumok 1910–1955 verlängert bis 06.09.2020

MISFITTING TOGETHER

 Serielle Formationen der Pop Art, Minimal Art und Conceptual Art
 01.07.2020 – 06.01.2021

ANDY WARHOL EXHIBITS a glittering alternative
26.09.2020 – 31.01.2021

DEFROSTING THE ICEBOX
 Die verborgenen Sammlungen der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museum Wien und des Weltmuseum Wien zu Gast im mumok
 26.09.2020 – 31.01.2021

Kapsch Contemporary Art Prize 2020 – Hugo Canoilas
06.11.2020 – 28.02.2021
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Neu von Accentus Music: Die Gaechinger Cantorey legt eine wundervolle Aufnahme von Händels Messiah vor.

Georg Friedrich Händel: Der Messias (Version Dublin, 1742) (2 CDs ...

Händel: Messiah
Gaechinger Cantorey
Hans-Christoph Rademann

Dorothee Mields, Sopran
Benno Schachtner, Alt
Tobias Knaus, Alt
Benedikt Kristjánsson, Tenor
Tobias Berndt, Bass
Katalognummer: ACC30499
Veröffentlichung: 3. April 2020

Händels Messiah ist eines der meistgesungenen Oratorien der Welt und seine großen Chöre und Arien sind auf unzähligen Klassik-Kollektionen zu hören. Von der Uraufführung bis zum heutigen Tag erfreut sich dieses große Sakralwerk ungebrochener Beliebtheit.
Im September 2019 gingen Chor und Orchester der Gaechinger Cantorey unter der Leitung ihres Chefdirigenten Hans-Christoph Rademann diesem singulären Werk auf den Grund. Zusammen mit einem exzellenten Quintett an Solisten ist die Gaechinger Cantorey eingetaucht, in die Welt Händels. Entstanden ist diese mitreißende und meisterhafte Interpretation des Messiah in der Dubliner Fassung von 1742.

Press release »
Accentus website »
Gaechinger Cantorey website »

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Konzertfeeling fürs Wohnzimmer: Stream Austria veranstaltet ehrenamtlich Shows für zu Hause =

Mitte März kam die Welt zum Stillstand. Davon besonders betroffen ist auch die Unterhaltungs- und Künstlerszene.

Unter dem Motto „Gemeinsam für den guten Zweck“ veranstaltet der ehrenamtliche Verein Stream Austria seit 09. April kontaktlose Live-Shows, die per Stream Konzertfeeling ins Wohnzimmer bringen.

Heimische Musiker*innen und Labels unterstützen die Initiative und sammeln pro Veranstaltung Spenden für den guten Zweck. 

Ein Konzert ohne Live-Publikum, das dennoch gleichzeitig für Stimmung zu Hause sorgen soll, hebt visuelle und akustische technische Anforderungen auf ein neues Level. Eine Herausforderung, der sich der gemeinnützige Verein Stream Austria mit Freude stellt. Unter Einhaltung aller geltenden Sicherheits- und Hygienebestimmungen werden seit Ostern pro Woche drei Live-Konzerte per Stream aus der Wiener Gösserhalle übertragen. Dabei wird auf eine breitgefächerte Musikauswahl Wert gelegt – unterstützt von heimischen Größen wie Ina Regen, Nathan Trent, Josh, Virginia Ernst und vielen mehr. Die Zuschauer*innen können die Konzerte über die Plattform „Twitch“ mitverfolgen und mit den Künstler*innen interagieren. Gemeinsam und für den guten Zweck wird so ein positives Signal für die Branche und den Zusammenhalt gesetzt. 

„Musik für alle“ und gegen die Corona-Tristesse „Die Krise hat die gesamte Branche binnen kürzester Zeit stillgelegt und damit auch massive finanzielle Folgen für die Veranstalter und unsere Künstler*innen mit sich gebracht. Dem wollen wir entgegenwirken und gemeinsam Zuversicht und Freude verbreiten und gleichzeitig Spenden sammeln für Menschen, die unsere Hilfe nun am dringendsten benötigen“, so Tibor Fehle, Geschäftsführer des Technikunternehmens Habegger Austria und Mitbegründer des Vereins Stream Austria. Während am „Club Mix Thursday“ heimische DJs und Live-Acts die Bühne für sich beanspruchen, beinhaltet das Programm am „Fresh Friday“ unterschiedlichste Musikrichtungen von Singer-Songwriter über Blasmusik bis hin zu Klassik. Am „Grand Saturday“ wird die Plattform österreichischen Musikgrößen zur Verfügung gestellt, die sich ohne bürokratischen Aufwand bereiterklärt haben, die Initiative zu unterstützen. Pro Veranstaltung wird zusätzlich vom Main-Act ein sozialer Verein ausgesucht, an den ein Großteil der Einnahmen, die während der Show erwirtschaftet werden, gespendet wird.

Gemeinsam statt einsam

Der karitative Verein Stream Austria wurde kurzerhand von Mitwirkenden der Firma Habegger Austria als auch Optical Engineers gegründet – beide ihres Zeichens Profis im technischen Veranstaltungsbereich. „Ich bin jede Woche aufs Neue beeindruckt, wie großartig und professionell unsere Branche auch in herausfordernden Zeiten agiert. Gemeinsam setzen wir jetzt Zeichen für den Zusammenhalt“, so Richard Redl, Projektleiter und Mitbegründer, stolz. Die Umsetzung der Veranstaltungsreihe findet wöchentlich in der Wiener Eventlocation Gösserhalle, unter Einhaltung höchster

Sicherheits- und Hygienebestimmungen, statt. Kulinarisch werden die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen von impacts Catering versorgt. Das Line-Up ist bereits bis Juni fixiert – viele weitere österreichische Künstler*innen haben ebenfalls ihr Interesse bekundet.
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