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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 28. NOVEMBER 2018)

28.11.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 28. NOVEMBER 2018)

WIEN/ Staatsoper: Tanzdemonstrationen der Ballettakademie in der KINDEROPER | AGRANA STUDIOBÜHNE | WALFISCHGASSE


Copyright: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Von Donnerstag, 29. November bis Sonntag, 2. Dezember 2018 präsentiert die Ballettakademie der Wiener Staatsoper wieder ihre zur Tradition gewordene Leistungsschau „Tanzdemonstrationen“ in der KINDEROPER | AGRANA STUDIOBÜHNE | WALFISCHGASSE. Die zukünftigen Absolventinnen und Absolventen zeigen heuer bereits zum 9. Mal in verschiedenen Fächern des reichhaltigen Unterrichtsprogramms ihr Können: Auf dem Programm stehen Auszüge aus dem klassischen Ballettunterricht, Pas de deux, Historischer Tanz, Charaktertanz und Contemporary Dance sowie berühmte klassische Variationen aus dem Ballettrepertoire.

An den Vormittagsterminen (10.30 Uhr) sind die Tänzerinnen und Tänzer der Oberstufe, an den Nachmittagsterminen (15.30 Uhr) die Studierenden der Unterstufe zu erleben.


Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Restkarten zum Preis von EUR 13, – bzw. EUR 7,- (Kinder) sind an den Bundestheaterkassen sowie online unter www.wiener-staatsoper.at erhältlich.

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WIEN/ KAMMEROPER (Produktion Theater an der Wien). DON CARLO. Premiere heute


Andrew Owens, Jenna Siladie. Copyright: Barbara Zeininger

DON CARLO
Grand Opéra in fünf Akten (1867) in einer Fassung von Sébastien Dutrieux

Musik von Giuseppe Verdi
Libretto von Joseph Méry e Camille du Locle
Orchesterfassung von Florian C. Reithner
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Neuproduktion des Theater an der Wien in der Kammeroper

Premiere: 28. November 2018, 19:00 Uhr

Aufführungen: 30. November 2018, 19:00 Uhr
2. / 5. / 7. / 11. / 14. / 18. / 21. / 27. Dezember 2018, 19:00 Uhr


Kristján Jóhannesson, Andrew Owens.Copyright: Barbara Zeininger

Musikalische Leitung: Matteo Pais
Inszenierung Und Bühne: Sébastien Dutrieux
Bühne:agnes Hasun
Kostüme: Constanza Meza-lopehandia
Licht: Franz Tscheck


Jenna Siladie. Copyright: Barbara Zeininger

Philippe II: Dumitru Madarašan
Don Carlos: Andrew Owens
Elisabeth De Valois: Jenna Siladie
Rodrigue, Marquis De Posa: Kristján Jóhannesson
La Princesse Eboli: Tatiana Kuryatnikova
Le Grand Inquisiteur: Ivan Zinoviev
Thibaut: Ilona Revolskaya
Orchester: Wiener Kammerorchester

Fotos aus der heutigen Premiere sehen Sie morgen an dieser Stelle!

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STUTTGART: Mimì und Rodolfo sind zurück
Cornelius Meister dirigiert alternierend mit Thomas Guggeis die Wiederaufnahmeserie von Puccinis La Bohème ab 16. Dezember

Drei Nachmittagsvorstellungen von La Bohème in der Spielzeit 2018/19

Am Sonntag, 16. Dezember 2018, kehrt Giacomo Puccinis Meisterwerk La Bohème in der Inszenierung von Andrea Moses mit einer Doppelvorstellung (um 14.30 Uhr und 19 Uhr) im Bühnenbild des Streetart-Künstlers Stefan Strumbel auf die Stuttgarter Opernbühne zurück.

Unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Cornelius Meister, der alternierend mit Kapellmeister Thomas Guggeis dirigiert, erwartet das Publikum bei dieser Wiederaufnahme erneut ein Fest des Stuttgarter Solistenensembles in fast ausschließlich neuer Besetzung:
Olga Busuioc, seit dieser Spielzeit im Ensemble der Staatsoper Stuttgart, gibt als Mimì ihren Einstand. Sie alterniert mit Esther Dierkes, die in dieser Partie debütiert. Josefin Feiler, Aoife Gibney und Beate Ritter schlüpfen abwechselnd in die Rolle der Musetta. Pavel Valuzhin und David Junghoon Kim verkörpern Rodolfo, Johannes Kammler und Jarrett Ott übernehmen jeweils in einigen Vorstellungen die Partie des Marcello. Adam Palka und Goran Jurić sind als Colline zu erleben. Andrew Bogard singt die Partie des Schaunard.

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GASTSPIEL DES WIENER KAMMERORCHESTERS IN THESSALONIKI/ Griechenland) beim Nou Festival Dimitria

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Wien huldigt mit dem  Stephansdom den Heiligen Stepan, , Thessaloniki, die zweitgrößte Stadt Griechenlands, hat den Heiligen Dimitrios als Stadtheiligen.

Das Konzertzentrum ist ein Komplex mit zwei Häusern, erbaut 2000 auf einem Grundstück gleich am Meer, Teil des Hafens mit 18000 m2, mit Tiefgarage für die Besucher.

Im Haus M1 (Megaron) gibt es einen Saal für 1400 Besucher für Konzerte, Oper und Ballett

Das zweite Haus (M2)wurde vom japanischen Star-Architekten Arata Isozaki gebaut, hier finden Konzerte, Ausstellungen und kleine Kongresse statt. Es umfasst ein tolles Cafe-Restaurant im 5. Stock mit dem schönsten Blick auf das Meer.

Die Webseiten in englischer Sprache:

http://www.tch.gr/default.aspx?lang=en-GB&page=87

http://www.tch.gr/default.aspx?lang=en-GB&page=14

Der größere Saal für 500 Zuschauer trägt den Namen „Emilios Riadis“

Riadis war Pianist und Komponist. Geboren ist er in Thessaloniki, sein Lehrer (Dimitris Lalas – 1848 – 1911) war ein Schüler von Richard Wagner

https://de.wikipedia.org/wiki/Emilios_Riadis

Thessaloniki ist die Kultur- und Musikstadt Griechenlands. Das Tourismus-Angebot ist großartig, man kann am Strand relaxen, und abends ein Konzert besuchen.

Im 4 Sterne-Hotel kostet ein Kaffe € 1.-, Essen ab € 3,50.-

Hotelzimmer € 35.-

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Neu von Accentus Music: LE NOZZE DI FIGARO (Dudamel; Flimm;  Röschmann, Prohaska, Crebassa; D’Arcangelo, Vasar u.a.

Im November präsentiert Accentus eine Vielzahl von Neuerscheinungen. Bereits verfügbar ist „Die Hochzeit des Figaro“ in einer außergewöhnlichen Inszenierung von Gustavo Dudamel und Jürgen Flimm. Außerdem erscheinen Mozarts Streichquintette, eingespielt vom Klenke Quartett. Ebenfalls gibt es eine neue DVD Box über den Thomanerchor und eine weitere DVD Box mit Werken von Arvo Pärt. Claudio Abbado Werk wird mit einer Sonderedition seiner letzten Jahre gewürdigt.

Mozart
Le nozze di Figaro

Ildebrando D’Arcangelo, Graf Almaviva
Dorothea Röschmann, Gräfin Almaviva
Anna Prohaska, Susanna

Lauri Vasar, Figaro
Marianne Crebassa, Cherubino

musikalische Leitung: Gustavo Dudamel
Inszenierung: Jürgen Flimm mit Bettina Hartmann

Staatskapelle Berlin, Staatsopernchor Berlin
Bildergebnis für accentus music le nozze di figaro

ACC20366 (DVD)
ACC10366 (Blu-ray)
VÖ: 19. November 2018

Wenn Jürgen Flimm und Gustavo Dudamel zusammen „Le nozze di Figaro“ erarbeiten, kann man davon ausgehen, dass sie Mozarts Oper in all ihren Facetten als etwas ganz Besonderes auf die Bühne bringen. Ensemble und künstlerische Leitung haben Mozarts Oper so mitreißend erarbeitet, dass man sich weder der Musik noch der Inszenierung auch nur eine Minute entziehen kann.
Ein Sommernachtstraum voller verworrener Wege und sinnloser Sehnsucht, in dem die Frauen mit ihren sanften Händen die Fäden der Intrige ziehen.

Press release »
Accentus website »
Staatsoper Unter den Linden website »

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MERKER-KUNSTSALON: WEIHNACHTSKONZERT AM 4. DEZEMBER IN DER GATTERBURGGASSE

Über „Ich bin O.K.“

Der Kultur- und Bildungsverein „Ich bin O.K.“ wurde im Jahr 1979 gründet und hat es sich seit fast 40 Jahren zur Aufgabe gemacht, Menschen mit und ohne Behinderung einen gleichberechtigten Stellenwert im kulturellen Leben zu ermöglichen, soziale Barrieren abzubauen und Sensibilität für eine inklusive Gesellschaft voranzutreiben.

Das pädagogisch künstlerische Konzept mit dem im Tanzstudio gearbeitet wird, orientiert sich dabei speziell an den individuellen Lebensumständen, Fähigkeiten und persönlichen Interessen der TänzerInnen. Davon profitieren unsere KünstlerInnen nicht nur auf der Bühne, sondern gewinnen auch für ihr alltägliches Leben wichtige Fertigkeiten.

Aktuell arbeiten über 110 TänzerInnen des Tanzstudios gemeinsam mit den TanzpädagogInnen an der großen Jahresproduktion 2019 „Flötenzauber“. Das Stück ist eine  moderne, märchenhafte Adaption von Mozarts berühmter Oper „Die Zauberflöte“ und wird zu folgenden Terminen im Theater Akzent zu sehen sein: 9. und 12. April, 2., 4., und 5. Mai 2019.

Zur weiteren Förderung individueller Fähigkeiten im künstlerischen Bereich hat die künstlerische Leitung, bestehend aus Hana Zanin Pauknerová und Attila Zanin, im Jahr 2010 zusätzlich die „Ich bin O.K.“ Dance Company gegründet. TänzerInnen fortgeschrittenem Können, soll im Rahmen dieses Projektes die Chance gegeben werden, in Zusammenarbeit mit renommierten KünstlerInnen ohne Behinderung an der Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten zu arbeiten. Durch ein intensives Training in kleinen Gruppen entstehen in der Dance Company tänzerisch anspruchsvolle Choreographien sowie abendfüllende Tanztheaterproduktionen. Tolle Erfolge feierte die Company u.a. durch die Eröffnung der Special Olympic World Winter Games 2017 mit dem Wiener Staatsopernballett in Schladming oder auch durch die Entsendung zweier Tänzer, das als erstes Debütantenpaar mit Down Syndrom am Wiener Opernball im Jahr 2018.

Es zeigt sich, in den letzten 40 Jahren ist viel passiert: Über 120 Vereinsmitglieder, 16 verschiedene Tanzkurse, jährliche Tanztheaterproduktionen in großen Häusern, Einladung der KünstlerInnen mit und ohne Behinderung ins Weiße Haus, Workshops in Indien, Auftritte bei ImPulsTanz, die Erarbeitung einer professionellen Ausbildungsschiene für TänzerInnen mit Lernschwierigkeiten, oben bereits genannte Erfolge und noch vieles, vieles mehr. Und während der Verein 40 Jahre wird, feiert die Gründerin Dr. Katalin Zanin ihren ehrenvollen 70er.

Dieses Doppeljubiläum feiert der Verein am 30.1.2019 im Theater Akzent und freut sich über zahlreiches Kommen.

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NÄCHSTES KÜNSTLERGESPRÄCH BEIM „ONLINE-MERKER“: „Pinkerton“ kommt!


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KÖLN/ RETRO CLASSICS COLOGNE: Oldtimer für Liebhaber

Von Dr. Egon Schlesinger

 


Retro-Classics-Cologne: Emily. Foto: Andrea Matzker

In diesem Jahr fand die Retro Classics Cologne zum zweiten Mal in der Autostadt Köln statt. Auf 40.000 Quadratmetern wurden 1500 historische Fahrzeuge von rund 450 Ausstellern in zwei Hallen der Messe Deutz ausgestellt. Bisher waren Autos mit H-Kennzeichen nicht aus der Umweltzone ausgeschlossen. Durch die diversen Diesel-Fahrverbote steigt allerdings auch der Druck auf die Oldtimer-Branche. Das würde das ohnehin schon traurige Stadtbild noch um Einiges an Reiz verlieren lassen. Da die Schätzchen sowieso während eines ganzen Jahres nur wenig bewegt werden, und die Oldtimer am gesamten Fahrzeugbestand nur einen verschwindend geringen Anteil haben, fällt die Schadstoffbelastung, die sie anrichten würden, so gut wie gar nicht ins Gewicht. Ein liebevoll restaurierter, fahrbereiter und angemeldeter BMW 2002 in der legendären Farbe Chamonix mit runden Schlussleuchten im Originalzustand war für 50.000 Euro zu erwerben. In den siebziger Jahren war er das Traumauto eines jeden jungen Mannes und als Statussymbol sehr beliebt, da er in seiner einfachen und schlichten Form eher bescheiden wirkte, aber durchaus einen flotten Fahrstil erlaubte


Retro-Classics-Cologne: Ansaldo. Foto: Andrea Matzker

Im Allgemeinen ist der Durchschnittswert eines Oldtimers in Deutschland rund 20.000 €. Die Auktion, die auf der Messe stattfand, gestaltete sich als nicht sonderlich erfolgreich. Es wurde wohl nur einen Wagen verkauft, und der noch unter Preis. Große Geldanlagen kann man mit klassischen Automobilen nicht mehr machen, es sei denn, es handelt sich um erwiesene Einzel- oder Sammlerstücke im besten Zustand, und deren gab es zur Genüge auf der Messe. Insgesamt 14 Exponate der beliebten Marke Stutz wurden in einer Sonderschau zum 50. Jubiläum von Stutz Motor Car of America auf dem Red Carpet ausgestellt. Zu ihren bekanntesten Fahrern zählten ursprünglich einmal Frank Sinatra, Elvis Presley, Curd Jürgens oder Muhammad Ali. Als sich die Firma dann später auf das Hochpreissegment verlegte, machten Konkurrenzmarken wie Cadillac das Rennen um die Kundengunst. Auch wenn man sich die Autos nicht unbedingt leisten konnte, so bekamen doch die meisten Besucher große Augen bei so herrlichen Automobilen. Der Flügeltürer 300 SL Mercedes durfte natürlich nicht fehlen, ebenso wenig ein Rolls Royce, Lamborghini, Topolino oder Ferrari. Große Raritäten waren auch zu sehen, denn wer kennt schon die Kühlerfigur eines Ansaldo aus dem Jahre 1927?!


Retro-Classics-Cologne: Ansaldo-Kühlerfigur. Foto: Andrea Matzker


Retro-Classics-Cologne: Kommissbrot von 1927. Foto: Andrea Matzker


Retro-Classics-Cologne: Mercedes 300 SL. Foto: Andrea Matzker


Retro-Classics-Cologne: Rolls Royce Wraith von 1938 Foto: Andrea Matzker


Retro-Classics-Cologne: Stutz-Bearcat von 1988. Foto: Andrea Matzker


Retro-Classics-Cologne: Topolino von 1936. Foto: Andrea-Matzker

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