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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 24. JULI 2019

24.07.2019 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 24. JULI 2019)

BAYREUTHER FESTSTSPIELE: ÜBERRASCHUNGEN BEI DER PRESSEKONFERENZ BEZÜGLICH DES RING 2020


Foto: Klaus Billand

Pressekonferenz der Bayreuther Festspiele 2019 im Festspielhaus, heute, 24.7.2019 11 Uhr

Heute fand die diesjährige Pressekonferenz der Bayreuther Festspiele statt, moderiert von Pressechef Emmerich und geleitet von Katharina Wagner, Festspielleiterin. Weiter am Podium: Marie Luise Maintz, Diskurs Bayreuth; Holger von Berg, Geschäftsführender Direktor; Tobias Kratzer, Regisseur und Konrad Kuhn, Dramaturg des neuen „Tannhäuser“.

Hier ganz schnell vor dem Festakt zu 100. Geburtstag von Wolfgang Wagner das Wesentlichste:

Im „Tannhäuser“ wird die Persönlichkeit Wagners zur Zeit der Werkenstehung mit seiner Zeit in Bayreuth thematisiert. Es scheint nicht und die Erlösung Tannhäusers, sondern um jene Wagners zu gehen. In den Pausen wird auch im Park unterhalb des FSH gespielt… Näheres nach der Premiere am 25. Juli.

Kinderoper heuer „Die Meistersinger“, im kommenden Jahr „Tristan und Isolde“.

Heuer Meisterkurs für Gesang mit Camilla Nylund, auch MK für junge Dirigenten.

Im Rahmen des „Diskurs Bayreuth“ UA einer Oper über Siegfried Wagner, „Siegfried“ im Reichshof am 13. August. Von zwei Autoren, Feridun Zaimoglu und Günter Senkel, die zu KW’s Anfrage sofort JA! sagten. Regie Philipp Preuss. Weiterhin gibt es eine Podiumsdiskussion am 30. Juli.

Holger von Berg sprach über die weitere Sanierung des Festspielhauses in den letzten acht Monaten.

Das leading team des „Ring des Nibelungen“ 2020 wird überraschenderweise sein: der österreichische Regisseur Valentin Schwarz, der an der Musik-UNI Wien studierte und u.a. den „Ring“-Award gewann; Andrea Cozzi Bühnenbild, hat in Wien an der UNI für Angewandte Kunst studiert. Man konnte sich mit Tatjana Gürbaca wegen der von ihr gewünschten Probenbedingungen nicht einigen („unter einen Hut bringen“).

Musikalische Leitung Pietari Inkinen, ein junger finnischer Dirigent, Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie. Ich habe ihn bereits 2013 als Dirigenten des „Ring“ in Melbourne gehört (https://www.klaus-billand.com/deutsch/rezensionen/ring-des-nibelungen/melbourne-der-ring-des-nibelungen-ni-27-november-4-dezember-2013.html).

Besetzung: Günther Groissböck Wotan; Brünnhilden Walküre Petra Lang, Siegfried Christiane Köhler; Götterdämmerung Christine Goerke. Siegfried Andreas Schager und Stephen Gould; Klaus-Florian Vogt Siegmund; John Lundgren Alberich; Zeppendorf Hunding; Stefan Vinke Loge; Christa Mayer Fricka; Arnold Bezuyen Mime etc.

2021 kommt ein neuer „Fliegender Holländer“, erstmals mit einer Dirigentin am Hügel. Ihr Name und der des Regisseurs werden noch nicht bekannt gegeben.

Klaus Billand aus Bayreuth

Foto: Klaus Billand
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Merckwürdicht: Der Konzertgänger fährt nach Bayreuth

'Die Zukunftsmusik' Wagner-Karikatur aus: Vanitiy Fair, London 1877
Die Zukunftsmusik. Karikatur aus Vanitiy Fair London 1877

Dem Konzertgänger ist etwas Merckwürdichtes passiert. Letztes Jahr träumte ihm, ein topfserieuses Medium wie die FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG schickte einen losen Vogel wie ihn zu den Bayreuther Festspielen. Noch merckwürdichter, dass er, als er später der Sache nachstöberte, einen unter seinem Namen verfassten Artikel in der FAS vom vergangenen Sommer entdeckte, über eben jene Bayreuther Festspiele und den damals neuen Lohengrin. Was aber nun das Allermerckwürdichteste ist, dass ihm jüngst träumte, jene Sache solle sich heuer wiederholen, dergestalt dass er erneut zu den Bayreuther Festspielen führe, um über seine dortigen Erlebnisse, einschließlich der heiß erwarteten Tannhäuser-Premiere, zu berichten. Was daraus wohl wird?

Am besten reservieren Sie sich bereits jetzt beim Zeitungshändler Ihres Vertrauens die FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG, die am kommenden Sonntag, den 28.Juli 2019, erscheinen wird. (Und schauen Sie während der Festspiele ruhig auch gelegentlich in dieses Blog.)

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SALZBURGER FESTSPIELE:  „TERASSENTALK“ ZU „IDOMENEO“ MIT PETER SELLARS UND TEODOR CURRENTZIS


Peter Sellars, Teodor Currentzis. Foto: Anne Zeuner/ Salzburger Festspiele

Wer der Regisseur ist und wer der Dirigent, das sei bei Peter Sellars und Teodor Currentzis oft nicht so leicht zu unterscheiden, sagt der Dramaturg Antonio Cuenca Ruiz. Einig sind sich die beiden jedoch, dass es ein künstlerischer Traum sei, wieder in Salzburg miteinander arbeiten zu können, so betonen sie es beim TerrassenTalk zur diesjährigen Eröffnungsoper, Mozarts Idomeneo. In der Produktion gehe es darum, Probleme anzusprechen, sagt Dirigent Teodor Currentzis. Wer sei dafür besser geeignet als Peter Sellars? Das Wort Regisseur werde ihm gar nicht gerecht. „Er ist viel mehr als das. Er lädt uns mit seiner Arbeit gewissermaßen in seine spirituelle Praxis ein“, sagt der Dirigent. „Er setzt auf Kommunikation, führt uns alle zu Problemlösungen und setzt dabei auf Humanität mit einer enormen Energie. Es ist ein Privileg mit ihm zu arbeiten.“ Und auch Peter Sellars geizt nicht mit Lob für den Dirigenten. „Was Teodor auszeichnet, ist seine Gabe Licht an unerwartete Orte zu bringen. Er ist ein echter Visionär“, sagt der Regisseur. Zu beobachten wie Teodor Currentzis bei der ersten Probe mit dem Freiburger Barockorchester ein „atmosphärisches Gesamterlebnis“ geschaffen habe, sei beeindruckend gewesen. Takt für Takt, Note für Note habe er jedes Detail mit den Musikern besprochen. Mit seiner Arbeitsweise schaffe er es immer wieder Räume für die Sänger zu schaffen, in denen sie ihr Potenzial voll und ganz freisetzen könnten. In Mozarts anderer opera seria La clemenza di Tito, die die beiden vor zwei Jahren mit sehr großem Erfolg bei den Salzburger Festspielen inszeniert hatten, ging es um Vergebung, sagt der Moderator Antonio Cuenca Ruiz. In Idomeneo nun ginge es um die Meinung, dass es Zeit ist Aufzuhören und damit einer neuen Generation neue Chancen zu geben, ergänzt Teodor Currentzis. „Wenn wir unsere Ansichten jetzt nicht überdenken“, sagt er, „dann existieren wir in 100 Jahren vielleicht nicht mehr.“ Er spielt außerdem auf den Vater-Sohn-Konflikt in der Oper an: „Wir sollten aufhören, Schuld in uns zu tragen und diese auf unsere Kinder und Kindeskinder zu übertragen. Durch Schuld kann der Mensch nicht geheilt werden.“

„Wir stehen beim Thema Klimawandel weltweit vor einer riesigen Herausforderung“, sagt der Regisseur. Egal ob in Indonesien, Paris oder New York, es handele sich um ein globales Problem, für das eine neue Form der Kommunikation gefunden werden müsse. „Wir müssen uns über alle politischen und ethnischen Trennlinien hinwegsetzen“, sagt er. Das Thema Ozean sei altbekannt aus der Mythologie. Doch dieser Ozean, das sei nicht eine Wassermasse, nein, der Ozean, das seien Millionen von Lebewesen. „Wir müssen lernen mit dem Ozean zu verhandeln und mit ihm in Kontakt zu treten“, sagt Peter Sellars. Genau daher sei der in Samoa, im Pazifik geborene Lemi Ponifasio, der perfekte Choreograf für diese Produktion. 2006 habe er erstmals mit Peter Sellars gearbeitet, sagt er. Damals sei er nach Kiribati geflogen, eine Insel in Polinesien, die wohl als eine der ersten auf der Landkarte verschwinden wird, wenn der Wasserspiegel weiter ansteigt. Als er begann mit den Einheimischen zu sprechen, kannte niemand Mozart, lacht er. Das habe sich mittlerweile geändert. Die Einheimischen haben ihn als eine Art Weltbürger erkannt. Mit seiner Arbeit an dieser Produktion wolle er mit dem Tanz Räume der Stille schaffen. „Die Tänzer existieren zwischen den Noten“, sagt er. Sie seien wie ein Baum, der einerseits fest verwurzelt ist, sich aber mit seinen Blättern immer dem Licht zuwende. Der Tanz solle dazu beitragen, Wunden zu heilen. Dabei spiele das finale Ballett eine große Rolle. Mozart hatte damals bei der Uraufführung seiner Oper einige Arien gestrichen, sagt Peter Sellars. „Und auch wir haben uns entschieden selektiv zu sein. Wir gehen nach dem Motto ‚weniger ist mehr‘, damit mehr Kohärenz entstehen kann“, sagt der Regisseur. Dass das heikel sei in Salzburg, wisse er. Dennoch habe man fast alle Secco-Rezitative gestrichen. „Das Wesen der Rezitative des 18. Jahrhunderts ist es, Emotionen rüberzubringen und zu erläutern“, sagt der Dirigent Teodor Currentzis. „Ich glaube aus heutiger Sicht hätte Mozart sogar selbst darauf verzichtet. Er musste damals Kompromisse eingehen und hat sie daher
geschrieben“, sagt er. Allerdings sei es in der heutigen Zeit nicht mehr nötig mit dem Holzhammer alles zu erklären. Das Publikum sei auch so sehr gut in der Lage, alles zu verstehen. Pressebüro der Salzburger Festspiele/Anne Zeuner

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Idomeneo
Dramma per musica in drei Akten KV 366 (1781) Libretto von Giambattista Varesco nach Antoine Danchets Textbuch zur Tragédie en musique Idoménée von André  Campra Neuinszenierung


Lemi Ponifasio, Teodor Currentzis, Peter Sellars. Foto: Anne Zeuner/ Salzburger Festspiele

Premiere: 27. Juli 2019 Weitere Vorstellungen: 2., 6., 9., 12., 15., 19. August 2019 Felsenreitschule

Teodor Currentzis Musikalische Leitung
Peter Sellars Regie
George Tsypin Bühne
Robby Duiveman Kostüme
James F. Ingalls Licht
Lemi Ponifasio Choreografie
Antonio Cuenca Ruiz Dramaturgie

Russell Thomas Idomeneo
Paula Murrihy Idamante
Ying Fang Ilia
Nicole Chevalier Elettra
Levy Sekgapane Arbace
Issachah Savage Gran Sacerdote
Jonathan Lemalu Nettuno / La voce
Brittne Mahealani Fuimaono, Arikitau Tentau Tänzer

musicAeterna
Choir of Perm Opera
Vitaly Polonsky Choreinstudierung
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BADEN bei Wien: Kuss der Spinnenfrau / Kiss Of The Spiderwoman

Kuss der Spinnenfrau Kiss Of The Spiderwoman Buch von TERRENCE MCNALLY nach dem Roman von Manuel Puig
Gesangstexte von FRED EBB,
Musik von JOHN KANDER
Deutsch von MICHAEL KUNZE

Premiere: 3. August 2019, 19.30 Uhr Stadttheater

Einführungsgespräch: 28. Juli 2019, 11.00 Uhr Max-Reinhardt-Foyer

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Drew Sarich, Martin Berger. Foto: Lukas Beck/ Bühne Baden

Komm, süßer Tod

Irgendwo in einer lateinamerikanischen Diktatur: Molina sitzt gemeinsam mit Valentin in einem Foltergefängnis. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein: Molina ist Schaufensterdekorateur und homosexuell – Valentin Widerstandskämpfer. Um aus dem brutalen Haftalltag zu entfliehen, fantasiert sich Molina in eine schöne Scheinwelt, in deren Mittelpunkt die verführerische Diva Aurora steht. Sie verkörpert die Rolle der Spinnenfrau: schön, faszinierend – aber auch tödlich … KUSS DER SPINNENFRAU ist ein Stück über den Sieg der Liebe, Würde und Phantasie über Brutalität und Verrat, „ein untypisches Musical“, sagt Regisseur Werner Sobotka, „Hier ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen.“ Und genau das fasziniert ihn an diesem Stück. „Ein Musical mit Tiefgang und wunderschönen Prosastellen. Ideal zum Arbeiten mit KünstlerInnen.“ Die Musik ist voll südamerikanischer Rhythmen, glamouröser Filmsequenzen und schmerzvoller Stellen von Angst, Gewalt und Liebessehnsucht.

KUSS DER SPINNENFRAU gilt neben CABARET und CHICAGO als das beeindruckendste Werk des Erfolgsduo John Kander und Fred Ebb. 1993 erhielt die Broadway-Produktion sieben der begehrten Tony Awards, darunter für das beste Musical und die beste Partitur. In Baden spielen Drew Sarich, Martin Berger und Ann Mandrella die Hauptrollen. Christoph Huber ist der Musikalische Leiter.

Besetzung:

Molina Drew Sarich
Valentin Martin Berger
Aurora, die Spinnenfrau Ann Mandrella
Molinas Mutter Andrea Huber
Marta Elisabeth Ebner
Gefängnisaufseher Franz Josef Koepp
Esteban, Gefängniswärter Artur Ortens
ai-Beobachter Beppo Binder
Marcos/Gefängniswärter Tamim Fattal
Gabriel/Gefangener David Rodriguez Fuentes/
Gefangener Peter Knauder Gefangener/
Ensemble Thiago Fayad Gefangener/Ensemble Carlo Schiavone

Leading Team:

Regie Werner Sobotka
Musikalische Leitung Christoph Huber
Choreografie Natalie Holtom
Light Design Michael Grundner
Bühnenbild Karl Fehringer/Judith Leikauf
Kostümbild Friederike Friedrich

Tickets: Bühne Baden Theaterplatz 7 A – 2500 Baden T.: +43 2252 22522 F: +43 2252 22522/200
ticket@buehnebaden.at
www.buehnebaden.at

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MÜNCHEN/ Staatstheater am Gärtnerplatz: Höhepunkte der Saison 2018|2019

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Mit großer Freude blicken wir auf die erfolgreiche vergangene Spielzeit des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Wieder eine Saison, die uns mit Stolz erfüllt: mit über 5 Mio. EUR Einnahmen aus dem Kartenverkauf bei einer Auslastung von 90%, mit 172.100  Zuschauern, die 274 Vorstellungen besuchten

davon 31.461 Schüler- und Studentenkarten

mit einer Besucher-Steigerung von 15,77 %

mit 2.995 Abonnenten der höchste Abo-Wert seit über 10 Jahren

Dank der großzügigen Unterstützung unserer Theaterpaten können über 300 Kinder, die sich den Besuch sonst nicht leisten könnten, ins Gärtnerplatztheater eingeladen werden.

   Ein Höhepunkt war zweifellos die Uraufführung der Operette DREI MÄNNER IM SCHNEE von Thomas Pigor, die mit Ovationen gefeiert wurde. Michael Endes berühmter Märchenroman MOMO als Musiktheater von Wilfried Hiller ließ die Zeit im Gärtnerplatztheater still stehen. Alt und Jung verfolgten mit Spannung wie der Star des Abends, die Schildkröte Kassiopeia, Momo zu einem Happy End verhalf.

Hans Werner Henzes komische Oper DER JUNGE LORD in der Inszenierung der Grand Dame des Musiktheaters Brigitte Fassbaender begeisterte Publikum und Kritiker. Die Choreografinnen Erna Ómarsdóttir und Halla Ólafsdóttir schufen mit der Tanzperformance ROMEO UND JULIA einen Abend, dessen Intensität keinen unberührt ließ, und Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner entführte mit dem Expeditionsballett ATLANTIS die Besucher in ein fantastisches Reich. Mit der musikalischen Komödie L’HEURE ESPAGNOLE, der kultigen Dance Soap MINUTEMADE und der neuesten Produktion der Gärtnerplatz Jugend hat sich die Studiobühne als Spielort etabliert.

Erstmals konnten im Gärtnerplatztheater Highlights gezeigt werden, die während der Renovierungszeit in unterschiedlichen Spielstätten Premiere feierten. Das heißersehnte märchenhaft-fantastische Musical TSCHITTI TSCHITTI BÄNG BÄNG mit dem fliegenden und schwimmenden Wunderauto, das fünffach mit dem Deutschen Musical Theater Preis ausgezeichnete Auftragswerk GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN, der Operettenklassiker WIENER BLUT von Johann Strauss mit den legendären Tanzmelodien des gefeierten Walzerkönigs, Henry Purcells KING ARTHUR im Bällebad, die Konzertante Aufführung DIE PERLENFISCHER von Georges Bizet und die Oper LILIOM von Johanna Doderer und Josef E. Köpplinger.

Und nicht zuletzt konnte das Junge Gärtnerplatztheater mit dem stets ausverkauften mobilen Musiktheater WAS MACHT MAN MIT EINER IDEE in zahlreichen Grundschulen in und um München Schüler und Lehrer begeistern und mit dem Konzert für junges Publikum ANTON AUS DEM OPERNHAUS im Orchesterprobensaal Schulklassen staunen lassen. Die Gärtnerplatz Jugend zeigte mit unglaublich großem Erfolg das Musiktheaterstück FRIDA KAHLO.

Heute letzte Vorstellung


„Priscilla, Königin der Wüste. Foto: Marie-Laure Briane (Gärtnerplatztheater)

Zum Saisonendspurt präsentieren wir bis 24. Juli das schrille Kult-Musical PRISCILLA – KÖNIGIN DER WÜSTE und als krönenden Abschluss der Saison FINALISSIMO nach dem Motto »Das Beste kommt zum Schluss!« am 25. Juli.

Zum Beginn der Spielzeit 2019-2020 lädt das Gärtnerplatztheater am 14. September zum TAG DER OFFENEN TÜR ein. Am 15. September präsentiert das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz beim GÄRTNERPLATZ-OPEN-AIR 2019 ein buntes musikalisches Programm für Jung und Alt, der Eintritt ist frei. Die Eröffnungspremieren der kommenden Saison sind Carl Orffs Oper DIE KLUGE in einer reduzierten Fassung für 15 Instrumentalisten von Wilfried Hiller und Paul Leonard Schäffer am 2. Oktober auf der Studiobühne und das szenische Oratorium DER MESSIAS von Georg Friedrich Händel am 10. Oktober.

Der Vorverkauf läuft.

Tickets gibt es an den Vorverkaufsstellen, unter www.gaertnerplatztheater.de, Tel. 089 2185 1960 oder tickets@gaertnerplatztheater.de
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IPG – Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft (Ruppersthal/NÖ)

So, 4.8.2019, 19h: Herzliche Einladung zum Freiluftkonzert am Weinberg. Werke von Pleyel & Mozart mit der Camerata pro Musica unter der Leitung von Tibor Gyenge unter dem Motto: Wie ein Kirtag vor 200 Jahren! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ignaz Joseph Pleyel 1757-1831

Herzliche Einladung
zur
437. Veranstaltung
der Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft(IPG)

FREILUFTKONZERT AM WEINBERG
(bei Schlechtwetter im Bentonsaal)
„Wie ein Kirtag vor 200 Jahren“
am Sonntag, dem 4. August 2019 um 19,00 Uhr,
Pleyel Kulturzentrum, Baumgartner Straße 14, 3701 Ruppersthal
unter dem Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll
Erleben Sie mit uns dieses mit wunderbaren, kaum sonst wo auf dieser Welt gespielten Melodien unter der Leitung von Tibor Gyenge mit der Camerata pro Musica mitten am Weinberg bei untergehender Sonne und aufgehendem Mond mit Blick auf die umliegenden Weinberge, Pleyels Taufkirche, Stift Göttweig sowie Rax, Schneeberg und Ötscher. Im Falle von Schlechtwetter im Bentonsaal des PLEYEL KULTURZENTRUMS, Baumgartner Straße 14, 3701 Ruppersthal

KÜNSTLER
CAMERATA PRO MUSICA
Leitung: Konzertmeister Tibor Gyenge
PROGRAMM
Überraschung:
Wie ein Kirtag vor 200 Jahren!

Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)
Eine kleine Nachtmusik, Serenade No. 13 für Streicher in G-Dur, 1787, KV 525
Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831 Paris)
Nocturne/Serenade in C-Dur, 1787, Ben 215, für Oboe, 2 Hörner, Violine, 2 Bratschen, Violoncello, Bass
Pause, mit Schmankerln sowie Weinen & Säften aus dem Kultur- & Weinort Ruppersthal
Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831 Paris)
Notturno in Es Dur, Ben 1209.6 (Symphonie Concertante, Ben 111, 1786)
per Oboe o Flauto, Clarinetto, Due Corni, Due Violino , Due Viole, Violoncello, Basso
-Allegro assai, -Andante con Variazioni, -Menuetto.Trio.Adagio, -Rondo.Presto assai
Zugabe; Änderungen sind der IPG vorbehalten
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Unser nächstes Konzert
geben wir am 18. August 2019 um 19,00 Uhr , ebenfalls als Freiluftkonzert mitten am Weinberg. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Neues Kultur-Festival auf Burg Taggenbrunn/ Kärnten/ St. Veit/Glan

Auf der renovierten Burgruine Taggenbrunn bei St. Veit/Glan soll es ab November auch ein Kulturprogramm geben. Von Mai bis November nächsten Jahres ist ein Festival im überdachten Burghof geplant.

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Foto: Burg Taggenbrunn

Die Burg Taggenbrunn wird sich nun auch Festival-Standort. Als Aufführungsort dient der überdachte Burghof mit mehr als 600 Sitzplätzen. Im Mai nächsten Jahres  wird der offizielle Auftakt zu den Taggenbrunner Festspielen mit vornehmlich klassischer Musik erfolgen. Im heurigen November gibt es aber schon einen Probelauf mit vier Veranstaltungen – drei weltstars der Oper und ein bekannter Schauspieler

Es sind dies Camilla Nylund, Günther Groissböck und Piotr Beczala und der bekannte Schauspieler Philipp Hochmair.

Burgherr Alfred Riedl will sein Festival mit großen Namen zu 100 Prozent privat finanzieren.

Er hat sich für das Programm den früheren Staatsoperndirektor als Berater geholt. „Die Möglichkeit hat uns Ioan Holender gegeben“, sagt Burgherr Alfred Riedl. „Wir sind frohen und guten Mutes, dass wir damit wirklich in einer Liga spielen, die sehens- und hörenswert ist.“

Termine unter nachstehendem Link

https://kaernten.orf.at/stories/3005625/
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GRAZ/ STYRIARTE: ABSCHLUSSBERICHT

STYRIARTE 2019 – Abschluss mit Höhepunkten!

Bericht 4:  19. und 21. Juli: Helmut-List-Halle

Wie erwartet und erhofft: die geschickte Dramaturgie des Festivals mit 55 Einzelvorstellungen in einem Monat machte es auch heuer möglich, dass die Styriarte 2019 mit zwei absoluten Höhepunkten zu Ende ging – und das mit zwei Ensembles, die die Styriarte seit Jahrzehnten künstlerisch entscheidend mitprägen: Der CONCENTUS-MUSICUS-WIEN war schon bei der Gründung des Festivals im Juni 1985 dabei. Jordi Savall ist seit 1993 regelmäßiger Gast und bestreitet seit einigen Jahren traditionell das Schlusskonzert.

https://www.deropernfreund.de/graz-styriarte-6.html

Hermann Becke/ www.deropernfreund.de
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