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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 23. MÄRZ 2022)

23.03.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 23. MÄRZ 2022)

Wien/ Staatsoper: Eigenberichte von der WOZZEK-Premiere

„Wozzeck“-Premiere: „Arbeitslos in Simmering?!“
Die Wiener Staatsoper präsentiert einen neuen „Wozzeck“. Die Inszenierung ist das typisches Produkt der gegenwärtigen Opernverhältnisse. Der Regisseur hat ein Konzept. Das Konzept wird durchgezogen. Es ergeben sich szenisch große Unstimmigkeiten im Vergleich mit der Partitur. Aber wen stört das noch?

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Christian Gerhaher, Anja Kampe. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

http://www.operinwien.at/werkverz/berg/awoz8.htm

Dominik Troger/ www.operinwien.at

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WIEN / Staatsoper: Premiere von Simon Stones WOZZECK-Inszenierung. 21. März 2022

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Anja Kampe, Christian Gerhaher. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Verdis La Traviata hat Simon Stone, der australisch-schweizerische Theater-, Film- und Opernregisseur, für die Staatsoper bereits in die Gegenwart versetzt. Man erinnert sich an den Traktor fahrenden Alfredo und an die Kuh melkende Violetta sowie daran, dass dieser Zeitsprung nicht ganz aufgegangen ist, so dass es in dieser schicken Inszenierung an mehreren Ecken und Enden merkbar knirscht. Im Falle von Alban Bergs Wozzeck geht der von Stone angestrebte Transfer ins heutige Wien hingegen weitgehend klaglos über die Bühne, auch wenn Wien darin wohl etwas zu klischeehaft festgemacht wird. Es gibt aber in der Tat auch heute noch Deklassierte und Ausgegrenzte, die ausgebeutet werden, sich und ihre Angehörigen, mehr schlecht als recht, mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten, bis ihre Familien auseinanderbrechen, sie arbeits- und obdachlos werden und – in manchen Fällen, wenn sie psychisch labil sind  – überall Verschwörungen wittern und letztlich von Opfern zu Tätern werden…

Zum Premierenbericht von Manfred A. Schmid

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„Begegnungen“: Die neue Saison 2022/2023 im Musikverein Graz!
Am 21. März 2022 präsentierte der Musikverein Graz im Rahmen eines Pressegesprächs und einer Programmpräsentation vor mehr als 500 Gästen seine 208. Spielzeit 2022/2023. Das Konzertangebot umfasst mit mehr als 50 Projekten eine umfangreiche Repertoirebandbreite von der Barockmusik bis zur Moderne.

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Copyright: Andriichenko/Musikverein

Für Michael Nemeth, Generalsekretär und Künstlerischer Leiter des Musikvereins, liegt das Hauptaugenmerkt auf der Förderung von Talenten, Internationalität und der Gewinnung neuer Publikumsschichten: „Der Musikverein in Graz hält seine Tore für die internationale Musikwelt stets weit offen. Gerade nach den langen, pandemiebedingten Einschränkungen ist es wichtig, das Publikum wieder zu regelmäßigen Konzertbesuchen zu animieren. Daher haben wir für unsere Konzertbesucherinnen und -besucher das neue Programm in Bezug auf Vielfalt und attraktive Abo-Varianten maßgeschneidert.“

Eine exquisite Festkonzert-Trias bilden die Wiener Philharmoniker unter Riccardo Muti mit Werken von Mozart, Hindemith und Mendelssohn, Mozarts Entführung aus dem Serail als Produktion der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker sowie als Höhepunkt zu Saisonschluss Johann Strauss‘ Die Fledermaus mit Christiane Karg und Mauro Peter, die als Rosalinde und Eisenstein ihr Rollendebüt feiern werden. Es spielt das ORF RSO Wien unter der Leitung von Emmanuel Tjeknavorian, der als Residenzdirigent des Musikvereins auch drei Mal die Grazer
Philharmoniker leiten wird.

Im Orchesterkonzertzyklus sind die Dirigenten Johannes Hiemetsberger (BrahmsRequiem mit Elisabeth Breuer und Florian Boesch), Jordi Bernàcer (Spanische Nächte mit Gitarrist Miloš), Markus Poschner (ORF RSO Wien), Andrés OrozcoEstrada (Wiener Symphoniker), Gabriel Feltz (Grazer und Dortmunder Philharmoniker), Emmanuel Tjeknavorian und Roland Kluttig (beide Grazer Philharmoniker) sowie Semyon Bychkov mit der Tschechischen Philharmonie zu Gast. Programmatisch steht das Schaffen Anton Bruckners (2., 6., 7., 9. Symphonie) und sein Umfeld (Robert Schumann, Johannes Brahms und Gustav Mahler) im Zentrum. Als Solisten sind u.v.a. Markus Schirmer (Klavier), Danjulo Ishizaka (Cello) und Benjamin Schmid (Violine) in Beethovens Tripelkonzert oder
Daniel Ottensamer mit Webers 2. Klarinettenkonzert zu Gast.

In den Philharmonischen Soiréen, in denen die Grazer Philharmoniker in Kammerorchester-Formation im Kammermusiksaal konzertieren, werden drei musikalische (Zeit-)Reisen unternommen: Chefdirigent Roland Kluttig führt ins Fin de Siècle und wird neben Werken von Hugo Wolf und Arnold Schönberg die Idyllefür Streicher des Wiener Komponisten Adalbert von Goldschmidt wiederentdecken. Rainer Honeck, Erster Konzertmeister der Wiener
Philharmoniker, gestaltet eine musikalische Akademie mit Mozarts 1. Violinkonzert und dessen interpretatorisch äußerst anspruchsvollem Divertimento Nr. 17. Mit Werken von Vivaldi, Rossinis 1. Streichersonate und Tschaikowskys Souvenir de Florence schließt Emmanuel Tjeknavorian mit einem Ausflug nach Italien den Reigen ab.

Den Kammermusikzyklus gestalten das in Graz beheimatete Oberton String Octet, das Emerson String Quartet (im Rahmen seiner Abschiedstournee), die preisgekrönten Ensembles Vision String Quartet und Goldmund Quartett sowie
das Minetti Quartett, das 2023 sein 20. Bestehen feiert. Auch in diesem Zyklus, der ab der neuen Saison in den Kammermusiksaal übersiedeln wird, wird Seltenes in bester Interpretation zu Gehör gebracht, darunter das Streichoktett von Niels W. Gade oder die Klarinettenquintette von Mozart und Brahms mit Musikern aus den Reihen der Wiener Philharmoniker. Die jeweils ersten Klaviertrios von Felix Mendelssohn, Johannes Brahms und Dmitri Schostakowitsch spielen die Jungtalente Jevgēnijs Čepoveckis, Julia Hagen und Aaron Pilsan. Den frühsommerlichen Abschluss bildet das Ensemble Simply Tango, das in eine Sommernacht in Buenos Aires entführen wird.

Im Solistenkonzertzyklus sind Perkussionist Martin Grubinger, im Zuge seiner Abschiedstournee, und die Pianisten-Trias Daniil Trifonov, Igor Levit und Rudolf Buchbinder mit einem Repertoire von Bach, Schubert, Tschaikowsky, Wagner und Liszt zu erleben.

Im traditionsreichen Liederabendzyklus mit Werken von Hugo Wolf, Hans Rott, Anton Bruckner oder Richard Strauss sind Mauro Peter mit Ehrenmitglied Helmut Deutsch, Christiane Karg mit Harfenistin Anneleen Lenaerts, Günther Groissböck mit Alexandra Goloubitskaia sowie Sabine Devieilhe mit Mathieu Pordoy zu
erleben. Anlässlich ihres 95-jährigen Jubiläums interpretiert die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor die schönsten Chöre der Opernliteratur, die den Zyklus und auch die Spielzeit 2022/2023 feierlich eröffnen werden.

Unser musikalisches Tagesangebot wird im Rahmen von Probe:Hören (fünf öffentliche Generalproben der Grazer Philharmoniker) und den Salonkonzertenam Nachmittag, auch für Menschen mit besonderen Bedürfnissen bestens
geeignet, facettenreich erweitert: Neben einem Salon für Robert Stolz und dessen selten zu hörenden Blumenliedern oder Bläserkammermusik mit dem Kammerensemble-Oberschützen steht Volksmusik vom Balkan bis nach Skandinavien (Trio Lumi) am Programm. Funken der Inspiration mit Werken von Rameau bis Ravel bringt das Trio Tempestoso zu Gehör.

Von Aperitif-Konzerten und Jazz Lounges als Podium für junge Talente profitieren nicht nur aufstrebende Interpretinnen und Interpreten der Kunstuniversität Graz, sondern auch junge Konzertgäste, die durch diese unkonventionellen Formate  Lust auf weitere Konzertbesuche bekommen sollen.
Apropos junges Publikum: Seit 2020 konnte der Musikverein mit seinen Streaming-Konzerten über 54.000 Musikbegeisterte erreichen. Daran knüpfen wir an und wollen verstärkt junges Publikum gewinnen. Vermehrt kommen
unsere jüngsten Zuhörerinnen und Zuhörer in Begleitung ihrer (Groß-)Eltern ins Konzert. Daher ist das Kinder- und Jugendkonzertformat Amabile als generationsübergreifendes Angebot für alle konzipiert und mit einer KlezmerParty, einer Reise nach Italien, Hänsel und Gretel und dem Märchen der Gestiefelten Katze vielfältig gestaltet. Durch das Programm Musikverein plus mit Workshops für Volksschule, Unter- und Oberstufe, Programmpräsentationen in
jedem Abo-Zyklus zu Saisonbeginn und Werkeinführungen vor ausgewählten Konzerten wird das umfangreiche Angebot facettenreich abgerundet.
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LAS PALMAS/Teatro Pérez Galdós: Kurzkritik DON PASQUALE – Pr. am 22. März 2022

 Gelungener Donizetti auf Gran Canaria

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Das Theater/ Innenraum. Foto: Klaus Billand

 Gestern Abend hatte die Buffo-Oper „Don Pasquale“, einer der beliebtesten ihres Genres, in einer Neuinszenierung von Renato Bonajuto im Rahmen der 55. Temporada der Amigos Canarios de la Ópera – ACO Premiere. Diese Gruppe führt seit vielen Jahre eine meist erstklassig besetzte Opernsaison auf Gran Canaria durch, und diese Qualität war auch gestern wieder zu erleben. Man hatte Roberto Scandiuzzi als Don Pasquale eingeladen, der die Rolle köstlich und überaus authentisch mit seinem immer noch beeindruckenden Bass verkörperte. Gabriel Bermudez war ein komödiantischer Malatesta mit prägnantem Bariton und enormer Spielfreude. Paolo Fanale ließ als Ernesto in seinem Rollendebut einen lyrischen Tenor mit gutem Potential hören, stieß aber im zweiten Teil etwas an seine Grenzen. Den vokalen Vogel schoss meines Erachtens die Rollen-Debutantin Claudia Pavone ab, die mit ihrer Gestaltung der Norina jedem angehenden Ehemann Albträume bescheren muss, das aber auch noch mit einem bestens geführten und technisch nahezu perfekten jugendlich dramatischen Koloratursopran! Sie hat schon, auch unter Riccardo Muti, an allen großen Häusern Italiens gesungen, durchaus also keine Unbekannte. Rafael Sánchez-Araña dirigierte das Philharmonische Orchester von Gran Canaria mit viel Verve, die Spannung ständig aufrecht haltend und auch die Sänger einfühlsam führend. Hervorragend das lange Trompetensolo zu Beginn des 2. Bildes des 3. Aktes. Zum sehr guten orchestralen und vokalen Ergebnis, wobei auch der Chor beitrug, trug auch die exzellente Akustik des wunderschönen Teatro Pérez Galdós bei.

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Roberto Scandiuzzi. Foto: Klaus Billand

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Claudia Pavone. Foto: Klaus Billand

Der Regisseur schuf mit dem Bühnenbildner Carlos Santos und dem Kostümbildner Claudio Martín ein Ambiente unserer Tage, dass sich aber dezent im Hintergrund hielt und so die Entwicklung der einzelnen Charaktere sehr intensiv zum Vorschein brachte. Natürlich beeindruckte der ästhetische Wechsel der Wohnkultur, nachdem Norina das Regiment – im wahrsten Sinne des Wortes – übernommen hatte. Eine Inszenierung, die das Thema in den Vordergrund stellte und nie aufdringlich wirkte, dabei aber gleichwohl sehr sehenswert.

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Die vier Hauptdarsteller. Foto: Klaus Billand.

Weitere Aufführungen am 24. Und 26. März.

(Mehr Details demnächst).

Klaus Billand aus Las Palmas

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The Hungarian State Opera announces 2022/23 season at the refurbished Opera House

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The Hungarian State Opera has announced its 2022/2023 thematic season titled Myth & History. The OPERA awaits the public in the renovated Ybl Palace on Andrássy Avenue with numerous new functions and services.

The programme of the OPERA’s 139th season features over 500 theatrical shows played in two locations, including 53 repertoire pieces and 16 new productions with 10 feature shows among them. The 2022/2023 season of the OPERA was inspired by the interconnected layers of myths and history, with several of its premiering productions being based on dramatic historical events. Iván Madarász was commissioned by the OPERA to turn Zoltán Fábri’s screenplay into an opera titled The Fifth Seal, set at the time of the Arrow Cross Party’s terror and the Siege of Budapest, the premier of which is directed by János Szikora. The Hungarian premier of Prokofiev’s War & Peace is brought to the stage by Calixto Bieito in co-production with the Grand Théâtre de Genève, and the Opera House is also preparing a new premier of Tosca. There are two Mozart operas to return to the theatre’s repertoire after a long hiatus: the audience had to wait over 40 years to see Idomeneo, King of Crete and over 30 years to see The Pretend Garden-Girl at the OPERA again. Both of them are directed by artistic director András Almási-Tóth, the latter for the stage of the Eiffel Art Studios, in co-production with Opera Neo in San Diego. The theme of the season naturally suggested several Baroque works rooted in Antique culture or set in the era of the Crusades to be premiered at the OPERA, and so Szenteczki Zita will adapt the 2016 direction of Gluck’s opera Orfeo & Euridice she did during her studies at the Liszt Academy for the stage of the Eiffel Art Studios, where Purcell’s Dido & Aeneas will also be played under the direction of Dóra Barta, as well as a production of Monteverdi madrigals by Tulassay Ádám titled Tancredi & Clorinda. For a special séance of Advent, pianist Tamás Érdi brings a story relevant to the Three Wise Men, György Selmeczi’s Artaban to the stage based on the concept of general director Szilveszter Ókovács, and after several seasons’ delay, Mária Harangi directs two one-act pieces of similar subjects by contemporary Italian composer Giampaolo Testoni, Fantasio & Fortunio, the original 2018 premier of which were performed by the OPERA in Teatro Coccia in Novara.

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Copyright: Valter Berecz

The Hungarian National Ballet is preparing the Hungarian premier of Boris Eifman’s feature ballet The Pygmalion Effect, as well as new interpretations of two Bartók ballets: ballet master László Velekei’s choreography of The Wooden Prince and principal ballet master Marianna Venekei’s choreography of The Miraculous Mandarin. In addition, such monumental classical ballets will be included in the ensemble’s repertoire again as The Taming of the Shrew, Don Quixote, and Swan Lake, which could not be performed during the renovations of the Opera House. The Nutcracker will move back to the Ybl Palace with 28 shows, and Mayerling, to be premiered this year, will also be included in next year’s programme.

The essence of the season will be the thematic festival held in May again, which will be titled Festival of Myths this year. It will mainly feature ten shows mostly inspired by Antiquity, including repertoire pieces such as Elektra, Iphigenia auf Tauris, Ariadne auf Naxos, and of the ballet productions, Troy Game & Troy Game – with Amazons. It also fits in well with the theme of the season that the OPERA will add the entire Ring Tetralogy by Wagner to its programme in November 2022. Directed by Géza M. Tóth, the work will be interpreted by Hungarian artists, with the only exception of the role of Loge, which will be sung by guest artist Adrián Eröd, also of Hungarian descent.

As a prelude to the Myth & History season, Italian tenor Fabio Sartori is invited to star in the park concert of Eiffel Art Studios in August. In War & Peace Anna Shapovalova (Natasha)will be the guest star, while in Die Entführung aus dem Serail Eva Bodorová (Konstanze) will join the production, who also has Hungarian roots. Following her great success this year, Angela Nisi (Mimì) returns to La Bohème, while the title role of Otello will be played by Walter Fraccaro and Carlo Ventre. As a real curiosity, countertenor Rodrigo Sosa Dal Pozzo will appear in the shows of Orfeo & Euridice singing the title role and conducting the production as well. In addition to the most excellent Hungarian conductors, the OPERA orchestra will be directed by Antonello Allemandi (Lucia di Lammermoor, Requiem), Diego Ceretta (Fantasio & Fortunio), David Coleman (Swan Lake, The Pygmalion Effect), Paul Connelly (Mayerling, Iván Nagy Ballet Gala), Frédéric Chaslin (Dialogues des Carmélites, Petőfi Symphony), Thomas Herzog (The Nutcracker, Don Quixote), Marc Piollet (Les contes d’Hoffmann), Leonardo Sini (Un ballo in maschera), and Stefan Soltész (Die Frau ohne Schatten). The OPERA also launches a new series titled Stars with a Piano, in which aria and song recitals are given by internationally recognized artists such as Ildar Abdrazakov, Ferruccio Furlanetto, Simon Keenlyside, Julia Lezhneva, Waltraud Meier, Olga Peretyatko and Ramón Vargas.

The OPERA does not forget about its own stars either. It is going to celebrate Éva Marton’s 80th birthday with a gala concert, while Gyöngyi Lukács and Ildikó Komlósi will have 3 solo recitals each at the Eiffel Art Studios as a continuation of the series started this year. The OPERA will also hold a gala to wish happy birthday to eight of its artists celebrating their jubilees this year. At the recital, Gábor Bretz, Attila Fekete, Péter Kálmán, Ildikó Komlósi, István Kovács, Andrea Rost, Bernadett Wiedemann will appear on the stage, as well as Eszter Sümegi, the organizer of the evening.

Subscription sales for 2022/23 will start between 21 and 23 March 2022 in the Opera House Foyer and online, first exclusively for subscription holders. New subscriptions can be purchased online from 24 March and in the Opera House until 25 March, then at the Opera Sales Centre in Hajós Street and at the Eiffel Art Studios from 28 March until 30 June. Single tickets for the performances of the Myth & History thematic season will be sold from 1 July 2022.

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TTT Vinylschätze 16 – Tempi passati: Bach – Matthäus Passion 1727, Philharmonia Orchestra, Choir London, Otto Klemperer 1961, Kingsway Hall

Peter Pears, Dietrich Fischer-Dieskau, Elisabeth Schwarzkopf, Christa Ludwig, u.a.

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Chor „Kommt, ihr Töchter, helft mir klagen“

https://www.youtube.com/watch?v=yojsqLYTnEg 12 Min.

https://www.youtube.com/watch?v=mc3bS2E7GME komplett 3.5 Std.

Matthäus-Passion: Dieses beeindruckende Werk des Thomaskantors schildert die Leidensgeschichte Jesu, wie sie im 26. und 27. Kapitel des Matthäus-Evangeliums zu lesen ist. Für die Darstellung verwendet Bach zwei Chöre, zwei Orchester und sieben Solostimmen. Die Aufführungsdauer variiert je nach Interpretation zwischen drei und vier Stunden. Diese monumentalste aller Kompositionen Bachs ist von einem tiefen christlichen Glauben geprägt und wurde zur besonderen Gestaltung des Vespergottesdienstes am Karfreitag 1727 in der Leipziger Thomaskirche komponiert….

https://magazin.klassik.com/meisterwerke/template.cfm?MID=9&Seite=1&Start=1

„Aus einer Rezension zur Aufnahme: Otto Klemperer: „Bachs Messe in b-Moll sei die größte und einzigartigste Musik, die je geschrieben wurde“. Eine solche transzendentale Musik erfordert für ihre Verwirklichung nicht einen Techniker, sondern einen Musiker. Hier ist wahre Authentizität zu versuchen, was Bach in seinem Kopf in den Momenten der Komposition hörte. Für einige von uns kommt Klemperer näher als fast jeder andere. Das ist erhabenes und tiefgründigeres Musizieren.“

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TTT: Reinhard Mey und Freunde – Nein meine Söhne geb‘ ich nicht
russische Übersetzung нет, я не отдам тебе своих сыновей

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https://www.youtube.com/watch?v=I6dlYAFIaZA 5.30 Min.

Text: https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=nein+meine+s%C3%B6hne+geb%27+ich+nicht+text

Reinhard Friedrich Michael Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und seit Ende der 1960er Jahre einer der populärsten Vertreter der deutschen Liedermacher-Szene

Tim Theo Tinn
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