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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 23. DEZEMBER 2020)

23.12.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 23. DEZEMBER 2020)

München/ Bayerische Staatsoper: Foto vom Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saens („Montagsstück“ der Bayerischen Staatsoper/ 21.12.)

Gefunden von Fritz Krammer

Pui
Ailyn Perez, Benjamin Bernheim.

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SALZBURGER MOZARTWOCHE 2021 NUR PER STREAM

Die Mozartwoche 2021 war mit 56 Veranstaltungen an elf  geplant. Die Vorgaben der Bundesregierung werden zwar als „positives Signal“ bezeichnet (?), sind aber in der Praxis undurchführbar. Daher wird Mozarts 265. Geburtstag Ende Jänner nicht in den Konzertsälen, sondern mit einem Streamingprogramm gefeiert. „Hochkarätig“ soll es dennoch werden.

Vila
ZUM VIDEO/ YOUTUBE
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MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK/ GRAZ: WIEDER ALLES ANDERS ALS GEPLANT!

Nach sehr erfreulichen Konzertereignissen im September und Oktober sind wir aufgrund aktueller gesundheitsrelevanter Vorgaben erneut mit Einschränkungen des Spielbetriebs konfrontiert.

  • Gemäß der aktuellen Vorgabe der Bundesregierung dürfen bis 18. Jänner 2021 bedauerlicherweise keine Konzerte stattfinden. Abgesagt sind daher die beiden Orchesterkonzerte der Wiener Symphoniker (11. & 12. Jänner) und die Amabile-Veranstaltung des Ensembles Folksmilch (14. Jänner).
  • Das Kammerkonzert der Philharmonia Akademie Wien wird von 14. Jänner auf  28. Februar 2021 verschoben.
  • 180103_Elisabeth_Kulman | www.dieburgenlaenderin.at
    Elisabeth Kulman. Foto: Marija Kaniza
  •  
  • Erfreulicherweise werden die Philharmonische Soirée am 26. Jänner 2021 und der Liederabend mit Elisabeth Kulman am 27. Jänner 2021 nach heutigem Stand stattfinden.
  • ACHTUNG: Aufgrund der behördlichen Auflagen beginnen diese Konzerte bereits um 17:30 Uhr!
  • WICHTIGER HINWEIS für Orchesterabonnenten:
    Wir bieten Ihnen Möglichkeit, anstelle des Orchesterkonzerts der Wiener Symphoniker wahlweise in die Philharmonische Soirée oder den Liederabend mit Elisabeth Kulman nach Verfügbarkeit umzubuchen. (Details zu den Konzerten finden Sie umseitig!). Sollten Sie dieses Angebot nicht wahrnehmen können, wird Ihnen der Betrag auf Ihr Kundenkonto gutgeschrieben.
  • Erreichbarkeit: Ab dem 7. Jänner 2021 sind wir telefonisch unter 0316 / 82 24 55 von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr erreichbar. Ab 18. Jänner 2021 ist die Konzertkasse zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

Im Namen des gesamten Teams und des Vorstands des Musikvereins wünschen wir ein wunderbares Weihnachtsfest.
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Silvesterkonzert 2020 der Berliner Philharmoniker am 31. Dezember unter der Leitung von Kirill Petrenko mit dem Gitarristen Pablo Sáinz-Villegas als Solist. Live in der Digital Concert Hall und live zeitversetzt auf arte.

Zwei Konzertänderungen im Januar 2021

Das traditionelle Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker wird als Livestream aus der Philharmonie Berlin in der Digital Concert Hall (18 Uhr) sowie live zeitversetzt auf arte (18:35 Uhr) zu sehen sein.
rbbKultur überträgt das Konzert live im Radio um 18 Uhr. Unter der Leitung des Chefdirigenten Kirill Petrenko steht das Programm mit Ballettmusik von Manuel de Falla und dem Concierto de Aranjuez von Joaquín Rodrigo mit dem Gitarristen Pablo Sáinz-Villegas als Solist unter spanischen Vorzeichen.
Gespielt werden außerdem Heitor Villa-Lobosʼ Bachianas brasileiras Nr. 4 und das Capriccio über spanische Themen von Nikolaj Rimsky-Korsakow. Der Auftakt des Abends steht mit der LeonorenOuvertüre Nr. 3 C-Dur op. 72 noch einmal im Zeichen des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven, wobei auch hier der Ort der Handlung in Spanien liegt.
Andrea Zietzschmann, Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker: »Wir alle blicken auf ein herausforderndes Jahr 2020 zurück, das unsere Kräfte fordert und an uns zehrt. Mehr denn je ist unsbewusst geworden, wie sehr die Kultur zu den Grundfesten unserer Gesellschaft gehört und wie wichtig die persönlichen Begegnungen im Konzertsaal sind. Wir sind dankbar, dass wir trotz der Auswirkungen der Pandemie mit unserem Publikum in Berlin und in der ganzen Welt, mit unseren Freunden und Förderern, den Künstlerinnen und Künstlern und unseren Partnern in Verbindung geblieben sind. Sie haben uns immer wieder Motivation gestiftet, für die Sichtbarkeit der Kultur in der Krise zu streiten. Wir freuen uns darum sehr, mit dem traditionellen und festlichen Silvesterkonzert gerade in diesem Jahr zu Ihnen nach Hause zu kommen und der Kultur damit eine starke Stimme zum Jahresausklang zu geben.«
Kirill Petrenko, Chefdirigent der Berliner Philharmoniker: »Unser diesjähriges Silvesterkonzert findet in einer Zeit statt, in der wir mit Hoffen und Bangen in unsere Gesellschaft und die ganze Welt blicken. Wir sind all denen unendlich dankbar, die jetzt für uns an vorderster Front gegen die Pandemie kämpfen. In diesem Konzert möchten wir über diese Zeit reflektieren, etwas Trost und Hoffnung spenden und noch einmal mit Nachdruck verdeutlichen, dass Kunst und Musik auch und gerade in einer solchen Situation unverzichtbar sind.«

Stanley Dodds und Olaf Maninger für den Medienvorstand: »Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir am Ende dieses nicht einfachen Jahres noch einmal für Sie musizieren dürfen. Unsere Dankbarkeit giltaußerdem unseren langjährigen Medienpartnern vom Rundfunk Berlin-Brandenburg, arte und EuroArts,die gemeinsam mit dem Team unserer Digital Concert Hall die Übertragung des diesjährigen Silvesterkonzerts in bewährter Weise durchführen.«
Möglich ist dieses Konzert aufgrund der Durchführung regelmäßiger Covid-19-Testungen des Orchesters und des Bühnenpersonals. Hierfür konnte mit dem Rostocker Pharma-Technologie-Unternehmen Centogene, das die Testungen und Laborauswertungen übernimmt, ein verlässlicher Sponsor und Partner gefunden werden.

Vom 1.-10. Januar 2021 bleibt die Philharmonie Berlin geschlossen. Das für den 9. Januar 2021 geplante Konzert unter der Leitung von Semyon Bychkov mit der Geigerin Lisa Batiashvili als Solistin konnte ohne Programm- und Besetzungsänderung auf den 11. März 2021 verschoben werden.
Auf Einladung der Berliner Philharmoniker sollte das Bundesjugendorchester am 13. Januar 2021 unter der Leitung von Francesco Angelico mit Christian Tetzlaff als Solist auftreten. Geplant waren Josef Suks Fantasie für Violine und Orchester g-Moll op. 24 und Dmitri Schostakowitschs Symphonie Nr. 9 Es-Dur op. 70. Da die Probenphase des Bundesjugendorchesters abgesagt worden ist, muss dieses Konzert leider ersatzlos entfallen.

31. Dezember 2020, 18 Uhr, Philharmonie Berlin, Großer Saal
Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko Dirigent
Pablo Sáinz-Villegas Gitarre

Ludwig van Beethoven Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 C-Dur op. 72
Manuel de Falla El amor brujo. Introduktion und Nr. 8 Feuertanz
Joaquín Rodrigo Concierto de Aranjuez für Gitarre und Orchester
Pablo Sáinz-Villegas Gitarre
Anonymus Spanische Romanze aus dem Film Jeux interdits (Bearbeitung von Chris Hazell)
Pablo Sáinz-Villegas Gitarre
Heitor Villa-Lobos Bachianas brasileiras Nr. 4
Nikolaj Rimsky-Korsakow Capriccio über spanische Themen op. 34
Dmitri Schostakowitsch Die Stechfliege, Suite aus der Filmmusik op. 97a: Nr. 3. Volksfest
Link zur Digital Concert Hall:
digitalconcerthall.com

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Bariton RAFAEL FINGERLOS will Ihnen kurz von einer schönen, spontanen Aktion erzählen. 


Rafael Fingerlos


Sascha El Mouissi

Liebe Online-Merker

Mittlerweile ist die Resonanz zu meinem Adventkalender im positivsten Sinne völlig ausgeufert und ich durfte mittlerweile über 18 000 Besucherinnen und Besucher auf der Seite verzeichnen.

http://www.rafaelfingerlos.com/adventskalender-2020

Mein langjähriger Klavierpartner Sascha El Mouissi und ich haben uns, zusammen mit Georg Burdicek (vom Tonzauber-Studio im Konzerthaus) überlegt, wie wir dieses überraschende und berührende Interesse spontan in eine gute vorweihnachtliche Tat verzaubern können.

In Zusammenarbeit mit der Caritas Österreich ist innerhalb kürzester Zeit ein wunderschönes Projekt entstanden: Ein heute Abend live aufgezeichnetes Weihnachtskonzert, welches morgen, am 23.Dezember auf einer offiziellen Caritas-Seite online gehen und dort bis zum 28.Dezember abrufbar bleiben wird.

Die sehr schön gestaltete Spendenseite ist bereits online, heute ab 0:00 Uhr wird dort auch das Konzert eingebettet: 

www.caritas.at/weihnachtskonzert

Unser großer Wunsch ist es, dass so viele Menschen wie möglich von dieser Aktion erfahren, damit wirklich geholfen werden kann, dass das Weihnachtsfest 2020 auch für in Armut lebende Menschen ohne Obdach ein schönes werden kann.

Um Ihre Spende wird gebeten!

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Foto-Copyright: Fingerlos

Am6 1607
Foto-Copyright: Fingerlos

Am6 1695
Foto-Copyright: Fingerlos

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BADEN bei Wien: Ab Februar heißt es wieder BÜHNE FREI!

Aus der Not eine Tugend machend haben wir uns aufgrund der unsicheren Planungssituation und der langen Vorlaufzeiten, welche zur Umsetzung unserer nächsten geplanten Produktionen notwendig sind, entschlossen, für die nächsten Monate einen vollkommen neuen Weg zu gehen.
Im Detail ausgeführt, werden wir die großen szenischen Produktionen ROBIN HOOD, GRÄFIN MARIZA, HALLO, DOLLY! und LA TRAVIATA, die teilweise bereits fast fertig geprobt waren, teilweise kurz vor Probenbeginn standen, durch hochwertige Konzertformate
ersetzen, angereichert durch bereits von langer Hand geplante Highlights – beispielsweise der Ballettabend LUDWIG VAN TANZT und das Faschingskonzert.
Alle Solistinnen und Solisten, die in den szenischen Produktionen mitgemacht hätten, waren von dieser Idee begeistert und haben sofort ihre Mitwirkung zugesagt.
Somit ist es uns gelungen, ein attraktives und umfangreiches Angebot für die Monate Jänner bis April zu entwickeln, das als Höhepunkt die Festaufführung des MESSIAS von G.F. Händel punktgenau vor Ostern vorsieht.
Auch die in diesem Zeitraum angesetzten Kammerveranstaltungen im Max-Reinhardt-Foyer sollen wie geplant stattfinden. Darüber hinaus wird es auch Gastspiele unseres Partners, des Landestheaters Niederösterreich, geben.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben:
Unser Publikum soll aber auch szenisch auf seine Kosten kommen. Deswegen werden die entfallenen Produktionen ROBIN HOOD, GRÄFIN MARIZA, HALLO, DOLLY! und LA TRAVIATA im nächsten Spieljahr mit allem Drum und Dran auf der Bühne nachgeholt; die Erfolgsproduktion ANATEVKA wird wiederaufgenommen.
Doch vorerst der Blick auf unser Silvester Programmhighlight:
Wir trotzen der Theatersperre und verabschieden das „außergewöhnliche“ Jahr 2020 mit einem fulminanten Konzert frei Haus

Erster BÜHNE BADEN Online Stream
MARIZA & CO IN CONCERT am 31.12.2020, ab 19 Uhr
Unsere Publikumslieblinge der Produktion GRÄFIN MARIZA, u.a. Cornelia Horak und Reinhard
Alessandri, begleiten unser Online-Publikum mit Ohrwürmern aus dieser beliebten Kálmán-Operette
wie auch mit vielen anderen Operettenklassikern durch diesen denkwürdigen Silvesterabend.
Seien Sie mit dabei, wenn es heißt: „Joi Mamam“!
Der Stream ist bis 1.1., 19.00 Uhr, auf unserer Homepage www.buehnebaden.at und auf
www.youtube.com/buehnebaden online.

Und wie geht’s 2021 weiter…
BIS BALD @ BÜHNE BADEN 2021
 FASCHINGSKONZERT | 6. und 12. Februar, 19.30 Uhr*
 DOLLY & CO IN CONCERT | 13. Februar, 5. und 20. März, 19.30 Uhr*
 TRAVIATA & CO IN CONCERT | 20. Februar, 13. März, 19.30 Uhr*
 MARIZA & CO IN CONCERT | 27. Februar, 19.30 Uhr*
 KABALE UND LIEBE von Friedrich Schiller (Gastspiel Landestheater Niederösterreich)
2. und 3. März, 19.30 Uhr*
 LUDWIG VAN TANZT, Ballettabend von M. Kropf | 11. und 19. März, 19.30 Uhr*
 DER MESSIAS, Oratorium von G. F. Händel | 26. März, 19.30 Uhr*
 CROSS OVER KONZERT | 10. und 11. April, 19.30 Uhr*
 DER VETTER AUS DINGSDA, Operette von E. Künneke | 24. und 30. April, 19.30 Uhr*
sowie 25. April 15.00 Uhr
 WIENER COMEDIAN HARMONISTS | 28. April, 19.30 Uhr*
*ACHTUNG: Aktuelle Informationen zu BEGINNZEITEN:
Die Beginnzeiten aller Vorstellungen um 19:30 können im Falle, dass am jeweiligen Veranstaltungstag die behördliche nächtliche Ausgangsperre noch aufrecht ist, auf 16 Uhr vorverlegt werden.
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OPER LEIPZIG: Online! IL TROVATORE on New Year’s Eve// Musikalische Komödie on Jan 1 // Review of the year in the podcast FERMATE // Children’s choir for at home.

 »Il trovatore« online am 31. Dezember 2020, 17 Uhr in Oper Leipzig TV 

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Roberta Mantegna (Leonora). Copyright: Kirsten Nijhof

 

Giuseppe Verdis Dramma lirico »Il trovatore« konnte in gekürzter Version und trotz Schließung der Oper Leipzig online Premiere feiern. An Silvester wird Jakob Peters-Messers Aufführung in kongenialer und voller Besetzung noch einmal online zu erleben sein. Ein besonderer Dank geht an die beteiligten Solistinnen und Solisten sowie das Gewandhausorchester und den Opernchor, die eine erneute kostenfreie Ausstrahlung ermöglicht haben. Die musikalische Leitung hat Antonino Fogliani. Den Link zum Stream finden Sie auf der Website www.oper-leipzig.de oder direkt bei Oper Leipzig TV auf youtube in HD-Qualität.

Rache und Eifersucht – das sind die treibenden Kräfte in dieser schaurig-schönen Oper von Giuseppe Verdi. Aus Rache für ihre als Hexe verbrannte Mutter soll Azucena (Marina Prudenskaya) einen Sohn des alten Grafen von Aragón getötet haben. In Wahrheit war es aber ihr eigener Sohn, den sie im Wahn ermordete. Manrico (Gaston Rivero), der Bruder des jungen Grafen (Dario Solari), überlebt und wird von Azucena im Glauben erzogen, er sei ihr leibliches Kind. Die Brüder werden tödliche Rivalen, als sie um dieselbe Frau werben – Leonora (Roberta Mantegna). Als sich die Situation zuspitzt, kommt es zum grausamen Showdown. Giuseppe Verdi komponierte eine ebenso düstere wie mitreißende Musik für »Il trovatore«, die berühmt ist für ihre beeindruckenden Gesangspartien. Bereits Caruso behauptete, man brauche für den »Troubadour« einfach nur »die vier weltbesten Sänger«.

 

Silvesterstreaming „Il trovatore“ am 31. Dezember 2020, 17 Uhr

www.oper-leipzig.de – Link im Headerfoto

 

 

Kleines Neujahrskonzert der Musikalischen Komödie 1.1.21, 17 Uhr in Oper Leipzig TV 

 

Mit der Musikalischen Komödie Leipzig klingt und swingt sich das neue Jahr 2021 ein. Am 1. Januar um 17 Uhr sendet Oper Leipzig TV einmalig einen Zusammenschnitt verschiedener musikalischer Beiträge der Musikalischen Komödie – als kostenfreies Sendeformat in HD-Qualität. Die Wiedereröffnung nach der Sanierung ist wegen des verlängerten Lockdowns zwar verschoben, lang ersehnte Premieren konnten nicht stattfinden und die neue Bestuhlung im Zuschauersaal muss noch etwas warten. Doch eine Galavorstellung auf den Bildschirmen der versammelten Fans soll auf das Wiedersehen 2021 und eine Musikalische Komödie „im neuen Glanz“ einstimmen. Solistinnen, Solisten und Mitglieder des Orchesters der Musikalischen Komödie steigern per Video die Vorfreude und Neujahrsstimmung. Im Überraschungsprogramm singen und spielen zum neuen Jahr u.a. Lilli Wünscher, Angela Mehling, Mirjam Neururer, Nora Lentner, Justus Seeger, Adam Sanchez und Michael Raschle.

 

Musikalischen Komödie Leipzig „Ein glückliches neues Jahr!“ am 1. Januar 2021, 17 Uhr

www.oper-leipzig.de – Link im Headerfoto
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MuTh – Konzertsaal der Sängerknaben im Augarten. Das Beste zum Schluss: Die Strottern und Peter Ahorner

31.12.2020 bis 6.1.2021/ ONLINE

 Wien, im Dezember 2020. Silvester auf gut Wienerisch. Der 31. Dezember vor dem Fernseher? Das haben Sie sich heuer verdient! Das sagen die Strottern und Peter Ahorner und gehen mit ihrer MuTh-Silvester-Gala online. Das Trio verabschiedet sich ungeniert standesgemäß per Stream vom Jahr 2020, ohne auch nur eine Silbe über Corona zu verlieren. Daher: Ab auf den Silvesterpfad der Untugend. 2021 darf kommen!

In dem Wörterl Wien steckt das Wörterl…sattsam bekannt. Viel schöner zu entdecken, dass im Wörterl Strottern das Wörterl Stern steckt! Die Strottern Klemens Lendl und David Müller musizieren die strahlendsten Spektralfarben einer Stadt hervor, dass Licht und Herz aufgehen. Und Peter Ahorner spricht ohne Deckweiß über das schwarz-zuckerl-rosa Gefühl, hier zu leben. Der beste Vorsatz für den ältesten Tag im alten Jahr: Online ins MuTh zu den Strottern und Peter Ahorner! Dann gelingt auch der Walzer besser denn je!

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Die Strottern & Peter Ahorner © Peter Mayr

 Besetzung:

Rezitation und Gesang: Peter Ahorner
Die Strottern
Violine & Gesang: Klemens Lendl
Gitarre & Singende Säge & Gesang: David Müller

Programm: Musik von den Strottern & Texte von Peter Ahorner

 Termine:

Online Donnerstag, 31. Dezember 2020, 08:00 Uhr bis Mittwoch, 6. Jänner 2021, 24:00 Uhr

Kosten: EUR  8.– / 72 Stunden verfügbar

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ORF – TV-Weltpremiere: Tobias Moretti, Anselm Bresgott und Colin Pütz sind „Louis van Beethoven“

Aufwendig inszenierter Historienfilm am 23. Dezember in ORF 2

Wien (OTS) – Revolutionär, Weltgeist, musikalisches Wunderkind und Schöpfer unsterblicher Meisterwerke. Einer der herausragendsten Komponisten der Musikgeschichte. Doch wer war der Mensch Ludwig van Beethoven? Antworten auf diese Frage liefert das von ARD Degeto, WDR und ORF koproduzierte Film-Highlight „Louis van Beethoven“, das am Mittwoch, dem 23. Dezember, um 20.15 Uhr zum Finale eines umfangreichen ORF-Programmschwerpunkts anlässlich des 250. Geburtstags des Musikgenies seine TV-Weltpremiere feiert. Der aufwendig in Szene gesetzte Historienfilm blickt hinter den Mythos und fokussiert dabei auf drei Lebensabschnitte: Der Jungpianist Colin Pütz spielt das Wunderkind der Bonner Kindheitstage, Anselm Bresgott den rebellischen, jugendlichen Beethoven und Tobias Moretti das vereinsamte und taube Genie am Ende seines Lebens. Kunstvoll bettet Drehbuchautor und Regisseur Niki Stein biografische Episoden des Künstlers in den historischen Kontext ein, der durch das Gedankengut der Aufklärung und die gesellschaftlichen Umwälzungen der Französischen Revolution geprägt worden ist. In weiteren Rollen spielen u. a. Ulrich Noethen, Ronald Kukulies, Caroline Hellwig, Peter Lewys Preston, Silke Bodenbender, Cornelius Obonya, Johanna Gastdorf, Sabin Tambrea, Manuel Rubey, Tatiana Nekrasov und Dominik Maringer. Gedreht wurde der Film im Spätherbst 2019 in Tschechien und Nordrhein-Westfalen. Der Film wurde bereits weltweit verkauft, hymnische Kritiken kommen sogar aus den USA.

„Louis van Beethoven“ in den USA als „must-see“ gefeiert

In den USA ist „Louis van Beethoven“ auf begeisterte Kritik gestoßen. Das Drama, das der Weltvertrieb Beta Film bereits in 35 Länder verkaufte, wurde vom Radiosender WFMT als „simply a must-see“ gefeiert. Die einflussreiche Los Angeles Times lobte das Biopic als „elegant zugeschnitten“, TheaterByte schrieb „äußerst empfehlenswert“. Das Online-Portal Watch or Pass fasste zusammen: „,Louis van Beethoven‘ ist eine wunderbare Darstellung von Beethovens Leben, mit einer wunderbaren Besetzung, dem exzellenten Einsatz von Musik, und der menschlichen Geschichte der überlebensgroßen Figur. Watch it!“ „Louis van Beethoven“ läuft in den USA als „Virtual Cinema“ bei Filmmovement.com sowie auf verschiedenen Plattformen, darunter Amazon, itunes und Fandango. In Deutschland ist der Film bereits jetzt in der ARD Mediathek abrufbar und am Freitag, dem 25. Dezember, um 20.15 Uhr in Das Erste zu sehen.

Beta Film verkaufte das Drama in die ganze Welt. Das Biopic anlässlich des 250-jährigen Geburtstags des Komponisten läuft in Kanada, in Südamerika, darunter Argentinien, Chile und Mexiko, in ganz Russland sowie in zahlreichen europäischen Ländern wie Italien, Spanien, Portugal, Ungarn, Kroatien und Tschechien.

Tobias Moretti: „Tabubrecher auf allen Ebenen“

Tobias Moretti ist als der „alte“ Beethoven zu sehen, doch er ist nicht der menschenscheu entrückte Misanthrop, für den ihn alle halten: Er steht mitten im Leben, ist voller Pläne. Irgendwo spürt er jedoch, dass er der Welt entglitten ist, unverstanden. Die Sorge um den Neffen zwingt ihn in die kleinbürgerliche Welt seines Bruders Johann, die er hasst. Die Nähe zum Bruder und Eleonores Brief führen ihn zurück in die Vergangenheit: Die Erinnerung daran ist ein Aufbäumen gegen den Tod, den er in sich spürt und nicht akzeptieren will.

Was Moretti durch die Arbeit an dem Film Neues über diesen Ausnahmekünstler und „Wahl-Wiener“ erfahren hat? „Diese Epoche zu Beginn des 19. Jahrhunderts hat mich schon immer fasziniert, dieser Umbruch auf allen Ebenen, der in die moderne Industriegesellschaft mündet. Natürlich wusste ich von der revolutionären Gesinnung Beethovens; es ist mir bei dieser Arbeit aber noch deutlicher geworden, in welchem Ausmaß er Tabubrecher auf allen Ebenen war – musikalisch und gesellschaftlich. Er markiert eine Zäsur auch in seinem Verständnis des Künstlertums.“ Und weiter: „Beethoven hat als einer der ersten Musiker versucht, als ,freier‘ Musiker zu leben und zu arbeiten, ohne Anstellung bei Adligen oder bei Hofe. Diese Unabhängigkeit von feudalen Strukturen, die sich in dieser Zeit ja im Verfall befinden, erzeugte natürlich andere Abhängigkeiten und andere Produktionszwänge. Insofern ist er sicher ein Vorläufer einer modernen Künstlerexistenz. Allerdings hat er diesen Vorstoß zeitweise auch bereut und sich in den späten Jahren wieder um eine Anstellung bemüht.“

Was Tobias Moretti bei der Darstellung wichtig war? „Ich hatte ja nur einen kleinen Part dieser Biografie, die letzten Lebensmonate darzustellen; man macht sich nicht so recht klar, dass Beethoven ziemlich jung gestorben ist, jedenfalls für unser Verständnis. Es ist unvorstellbar, was es für einen Menschen mit diesem Genie, diesem Freiheitsdrang, diesem unerbittlichen künstlerischen Anspruch bedeutet haben muss, über Jahrzehnte kaum etwas oder nichts zu hören. Wie er sich an den Widrigkeiten eines solchen Lebens abgearbeitet hat, wie sich daraus auch Bösartigkeit und Geiz entwickelt haben, das ist schon beklemmend. Dieser freie Geist hat am Schluss resigniert festgestellt, dass die gesellschaftlichen Hierarchien nur wechseln; sie werden nicht beseitigt, sondern nur gegen andere ausgetauscht.“

Mehr zum Inhalt

Ludwigs Vater möchte seinen hochbegabten Sohn (Colin Pütz) mit strengem Drill zu einem zweiten Mozart machen. Das Wunderkind soll der Familie die Existenz sichern. Die Bekanntschaft mit Mozart (Manuel Rubey) in Wien hilft Ludwig (Anselm Bresgott), als junger Mann aus dem Schatten des Genies zu treten. Er will Künstler und nicht mehr Lakai des Adels sein. Seine große Liebe zu Eleonore (Caroline Hellwig) scheitert am unüberwindlichen Standesunterschied. Auch für den größten Komponisten seiner Zeit besteht das Leben bis ans Ende aus dem Kampf um das Dasein. Er muss erkennen, dass er mit seinen mutigen Entscheidungen für die Freiheit letztlich gescheitert ist.

„Louis van Beethoven“ wird auf der ORF-TVthek österreichweit als Live-Stream und nach der TV-Ausstrahlung für sieben Tage als Video-on-Demand bereitgestellt.

„Louis van Beethoven“ ist eine Produktion der EIKON Media in Koproduktion mit der ARD Degeto, WDR und ORF für die ARD, gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW und dem Tschechischen Filmfonds.
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