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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 20. JÄNNER 2021)

20.01.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 20. JÄNNER 2021)

WIEN/ Theater an der Wien: AUCH „THAIS“ MUSS VERSCHOBEN WERDEN.   Der aktuelle Stand, das neueste Update:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Thaïs | Programm | Theater an der Wien
Copyright: Theater an der Wien

Wir hoffen, dass Sie gut im neuen Jahr angekommen sind und sich mit uns gemeinsam nicht entmutigen lassen! Wie Sie wissen, sind aufgrund der Verlängerung des Lockdowns alle Veranstaltungen bis auf Weiteres untersagt. Das betrifft nun leider auch die Jänner-Premiere von Thaïs, die wir auf den 26. Jänner verschoben hatten und alle weiteren Vorstellungen, die in diesem Monat angesetzt waren und allesamt nun leider nicht stattfinden können.

Ab wann unsere Theaterhäuser wieder öffnen dürfen und wir den Spielbetrieb aufnehmen können, ist derzeit leider ungewiss. Wir arbeiten an Ersatzterminen für die Thaïs-Vorstellungen sowie für die konzertante Aufführung von Cajo Fabricio (25.01.) und die Winterreise mit Florian Boesch (29.01.) und geben diese zeitgerecht vor dem “Tag X” bekannt.

Das Thaïs-Sängerensemble, der Arnold Schoenberg Chor, Regisseur Peter Konwitschny und Dirigent Leo Hussain mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien haben in den letzten Tagen und Wochen intensiv geprobt und wir hätten Ihnen diese Neuproduktion wahnsinnig gerne gezeigt. Die Oper von Jules Massenet wird kommende Woche für Fernsehen und DVD in Zusammenarbeit mit der Unitel aufgezeichnet. Trotzdem hoffen wir weiterhin, dass wir diese außergewöhnliche Produktion noch in dieser Spielzeit vor und mit Publikum zeigen können.

Eine Entscheidung für den Februar-Spielplan musste bereits getroffen werden: Die Neuproduktion von Belisario, die vom 16. bis 27. Februar geplant war, müssen wir leider absagen. An den geplanten Vorstellungsterminen würden wir andere Produktionen, die unsere Künstlerensembles fertig geprobt haben, spielen, sofern ein Theaterbetrieb erlaubt ist. Wir halten Sie über die weiteren Entwicklungen am Laufenden.

Bleiben wir gemeinsam zuversichtlich und hoffen wir auf eine baldige Öffnung der Opern-, Theater- und Konzerthäuser! Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung!

MEHR INFO

Ihr Theater an der Wien-Presseteam
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Oper Graz verschiebt zwei Produktionen der aktuellen Saison


Foto: Oper Graz

Aufgrund der Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung gegen die Ausbreitung des Coronavirus stellt die Oper Graz ihren Vorstellungsbetrieb bis 28. Februar 2021 ein. 
Schweren Herzens muss die Oper Graz auch zwei Neuproduktionen der laufenden Saison 2020/21 in eine zukünftige Saison verschieben: Richard Wagners Oper „Der fliegende Holländer“ und Hans Werner Henzes Ballett „Undine“. 

Doch sobald wir wieder für Sie spielen dürfen, stehen weiterhin folgende Produktionen auf dem Programm (an Terminen wird gearbeitet):

„Die Passagierin“, Oper von Mieczysław Weinberg
Das Musical „Anatevka“ von Joseph Stein, Jerry Bock & Sheldon Harnick 
 „Madama Butterfly“, Oper von Giacomo Puccini
Bedřich Smetanas Komische Oper „Die verkaufte Braut“
„Tan(z)Go!“, ein Tanzabend von Beate Vollack zu Musik von Astor Piazzolla und anderen

Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen in der Oper Graz!
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Patrick Hahn am Pult der Wiener Symphoniker

Großes Exklusiv-Interview, Patrick Hahn, Dirigent,  München
Patrick Hahn. Foto: Ingo Höhn

Ein ganz besonderes Konzert steht diesen Freitag am Spielplan der moderierten Wohnzimmer-Konzerte, mit denen die Wiener Symphoniker seit Mitte November Musik, Talk und Unterhaltung direkt zu ihrem Publikum nach Hause bringen: Im Rahmen der bereits dritten Staffel der beliebten Streaming-Reihe begrüßen sie den jungen Ausnahmemusiker Patrick Hahn am Dirigentenpult des großen Saals des Wiener Konzerthauses. Der 1985 in Graz geborene Dirigent, Komponist und Pianist kann bereits auf eine beeindruckende künstlerische Laufbahn verweisen, und wurde mit der Ernennung zum Generalmusikdirektor der Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester zur Spielzeit 2020/21 zum jüngsten GMD im deutschsprachigen Raum berufen. Es ist seine zweite Zusammenarbeit mit den Wiener Symphonikern.

https://www.wienersymphoniker.at/sites/default/files/presse_download/ws_hoch_klein_c_peter_rigaud_1.jpg
Foto: Peter Rigaud

Am 22. Jänner präsentiert Patrick Hahn ein feinsinnig durchdachtes Programm mit selten gespielten Meisterwerken der Hochromantik und Moderne. Eröffnet wird der Abend mit einem eng mit der Orchestergeschichte verbundenen Werk: Franz Schrekers „Intermezzo“ entstand im Gründungsjahr der Wiener Symphoniker 1900 und wurde von dem Orchester zwei Jahre darauf im Wiener Musikverein uraufgeführt. Anschließend erklingen hochvirtuose Klänge im tiefsten Register, wenn der Erste Solobassist der Wiener Symphoniker Ivan Kitanović den Eröffnungssatz von Giovanni Bottesinis romantischem Zweiten Kontrabasskonzert intoniert. Bernd Alois Zimmermanns „Giostra Genovese“, eine faszinierende Auseinandersetzung mit vorbarocken Tänzen aus dem Blickwinkel des 20. Jahrhunderts rundet den Konzertabend ab.

Gestreamt wird das Konzert ab Freitag, 22. Jänner, 20.15 auf der Facebook-Seite der Wiener Symphoniker und der Website www.wienersymphoniker.at.

Nachschau Wohnzimmer-Konzerte: https://www.youtube.com/wienersymphoniker

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SPINNEN DIE SPANIER?

Span
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CD-Neuveröffentlichung 05. Februar 2021 „Un-erhört“: Daniel Behle mit Raritäten von Richard Strauss

Unerh

„Un-erhört“

Richard Strauss (1864–1949)

Winterweihe Op. 48/4 (1900)
Winterliebe Op. 48/5 (1901)
Waldseligkeit Op. 49/1 (1901)
Traum durch die Dämmerung Op. 29/1 (1895)
Der Schmetterling (2017)
Morgenrot Op. 46/4 (1900)
Gesänge des Orients Op. 77 (1928)
Krämerspiegel Op. 66 (1918)

Daniel Behle, Tenor
Oliver Schnyder, Klavier
Prospero Classical, PROSP0011

Daniel Behle, frisch gekürter „Sänger des Jahres“ des Opus Klassik 2020, veröffentlicht Raritäten sowie bekannte Lieder von Richard Strauss. Auf dem Album singt er die selten gehörten „Gesänge des Orients“ und den skurrilen „Krämerspiegel“, dessen anspruchsvollen Klavierpart Pianist Oliver Schnyder meistert. Die Aufnahme bietet außerdem eine Auswahl stimmungsvoller Lieder, die naturbezogen sind oder sich auf zwischenmenschliche Beziehungen beziehen.

In Richard Strauss‘ Liedschaffen gibt es eine mehrjährige Lücke, die zum einen auf einen Rechtsstreit mit seinem Verlag zurückzuführen ist, zum anderen auf sein umfangreiches Komponieren von Opern in diesen Jahren. Nach der Lieder-Pause schrieb er 1918 den „Krämerspiegel“ op. 66 nach satirisch-polemischen Gedichten des damals berühmten Literaturkritikers Alfred Kerr, der sich sowohl mit Strauss’ Verlegern wie auch mit Fragen künstlerischer Originalität und geistigen Eigentums überhaupt beschäftigte. Zehn Jahre später vertonte Strauss in den „Gesängen des Orients“ Gedicht-Bearbeitungen aus dem Persischen und Chinesischen von Dichter Hans Bethge. Eine Besonderheit des Albums ist das Lied „Der Schmetterling“, das auf einem Text von Hermann Hesse basiert und in keinem Werkverzeichnis des Komponisten erscheint…

Der musikalische Allrounder Daniel Behle war und ist in den Corona-Zeiten äußerst produktiv: Intensiv hat er sich mit seiner ersten abendfüllenden Operette „Hopfen und Malz“ beschäftigt, bei der er nicht nur Komponist war, sondern in Zusammenarbeit mit dem bekannten Schweizer Schriftsteller Alain Claude Sulzer auch das Libretto verfasst hat. Seine umfangreiche Diskografie, die die vielfältigen Aktivitäten abbildet, wurde mit dem Opus Klassik für das Album „MoZart – Zero to Hero“ geadelt. Zuletzt war er – neben seinem Auftritt bei der ZDF-Gala „Opus Klassik“ – in der Übertragung des ZDF-Adventskonzerts zu erleben. Während für Januar die Aufnahme „Heimat“ mit dem Ensemble German Hornsound geplant ist, steht er ab Mai 2021 als Flamand in Richard Strauss‘ „Capriccio“ an der Semperoper Dresden unter Christian Thielemann auf der Bühne. Auch bei den Bayreuther Festspielen 2021 wird er in der viel umjubelten Produktion „Die Meistersinger von Nürnberg“ zu erleben sein.

Digitaler Singlerelease auf Amazon Music, Apple Music, Spotify, Deezer, Qobuz, Prestomusic, u.v.a.:

Gesänge des Orients 29. Januar 2021
Winterliebe 01. Januar 2021
Waldseligkeit 18. Januar 2020

Für mehr Informationen:
www.danielbehle.de/
facebook.com/danielbehletenor
twitter.com/teilzeitdiva

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

DEM „TÄGLICHEN DOMINGO“ WERDEN WIR IN NÄCHSTER ZEIT NICHT ENTKOMMEN

Nabucco-Probenfoto aus der Wiener Staatsoper

Domi1

ZU INSTAGRAM

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MODELN IN MOSKAU

Mene

ZU INSTAGRAM mit Fotoserie

Ein geradezu „historisches Foto“ aus 2000: Anna Netrebko als Zerlina und Dmitri Hvorostovsky als „Don Giovanni“

Menzu
„Don Giovanni“ im Jahr 2000: Anna Netrebko (Zerlina), Dmitri Hvorostovsky (Don Giovanni)
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PLATTFORM RESPEKT: Günther Groissböck im Gespräch – über Demokratie, Bürgerbeteiligung und Politik

Ggg

ZUM VIDEO (29 Minuten)
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ORF : Die Salzburger Mozartwoche erklingt vom 27. bis 31. Jänner 2021 via Stream, TV und Radio in enger Medienpartnerschaft mit ORF und Unitel

Das bedeutendste Mozart-Festival der Welt und Rolando Villazón feiern mit einem kompakten Programm und hochkarätigen Künstlerinnen und Künstlern Mozarts 265. Geburtstag

Wien (OTS) – Zehn Konzerte mit den besten Mozart-Interpretinnen und -Interpreten / Besondere Musikmomente mit einem unbekannten Mozart-Stück, der Mozartiade und dem legendären Duo Martha Argerich und Daniel Barenboim / Mozart erleben – Die Mozartwoche 2021 wird in Zusammenarbeit mit den Partnern ORF und Unitel zur Gänze auf der Klassikplattform fidelio (www.myfidelio.at) gestreamt. Ausgewählte Produktionen werden im Fernsehen (ORF III, 3sat), im Radio Ö1 sowie über weitere Online-Portale weltweit ausgestrahlt.

Die digitale Mozartwoche 2021 vereint alles, wofür das weltweit bedeutendste Mozart-Festival der Stiftung Mozarteum Salzburg seit 1956 steht: Große Orchesterkonzerte, ausgesuchte Juwele der Kammermusik und besondere Konzertformate mit den besten Mozart-Interpretinnen und -Interpreten, die den vielfältigen Kosmos des großen Komponisten erlebbar machen. Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie muss leider auf Publikumsbeteiligung verzichtet werden, die Mozartwoche wurde auf fünf Tage verkürzt und erklingt nun ab Mozarts Geburtstag, dem 27. Jänner, online. „Wir haben das bereits adaptierte Programm nochmals behutsam eingedampft und zu einer Mozartwoche destilliert, die in ihrer Essenz und Qualität exemplarisch für die Einzigartigkeit dieses Mozart-Festivals steht“, sagt Intendant Rolando Villazón. Auch atmet das kompakte Programm den Geist des ursprünglich ausgegebenen Festivalmottos und macht Mozart als „Musico drammatico“ spürbar, in den aufgeführten Werken in Moll, die wie die Arien und Lieder von großen Emotionen, von Liebe und Leidenschaft erzählen.

Die Mozartwoche 2021 wird vom 27. bis 31. Jänner als erstes Festival des Jahres komplett digital stattfinden und Mozarts 265. Geburtstag mit zehn hochkarätigen Konzerten feiern. In enger Zusammenarbeit mit ORF und Unitel wird die Klassik-Plattform fidelio (www.myfidelio.at) sämtliche Konzerte der Mozartwoche exklusiv in Österreich, Deutschland und der Schweiz streamen. Ausgewählte Ereignisse werden im Free TV gezeigt: das Abschlusskonzert unter dem Titel „Wir spielen für Österreich – Salzburg feiert Mozart!“ mit Barbara Rett in ORF III und „Briefe und Musik“ in 3sat. Via ARTE Concert, medici.tv sowie Mezzo TV erreicht die Mozartwoche ein Publikum in aller Welt.

94 Sekunden neuer Mozart

Die digitale Mozartwoche 2021 präsentiert mit „94 Sekunden neuer Mozart“ eine außergewöhnliche Entdeckung: Ein bislang unbekanntes Mozart-Stück wird erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und erklingt im Großen Saal des Mozarteums. Das Allegro in D-Dur KV 626b/16 wird von Ulrich Leisinger, dem wissenschaftlichen Leiter der Stiftung Mozarteum, erläutert und vom Pianisten Seong-Jin Cho zum ersten Mal aufgeführt. Intendant Rolando Villazón führt als Moderator durch diese besondere Premiere. Das Mozart-Autograf erwarb die Stiftung Mozarteum noch vor der Coronakrise aus Privatbesitz; dabei handelt es sich um ein Klavierstück, das der Komponist höchstwahrscheinlich im Alter von 17 Jahren Anfang 1773 am Ende seiner dritten Italienreise oder unmittelbar nach der Rückkehr nach Salzburg aufgeschrieben hat.

Hochkarätige Mozart-Interpretinnen und -Interpreten im Stream

Im Eröffnungskonzert der digitalen Mozartwoche steht das Mozarteumorchester Salzburg mit Xavier de Maistre an der Harfe und Flötistin Mathilde Calderini unter der Leitung von Keri-Lynn Wilson. Sopranistin Giulia Semenzato, Bassbariton Luca Pisaroni und Tenor Rolando Villazón interpretieren Konzertarien und Szenen aus „Le nozze di Figaro“.

„Cara sorella mia“ aus der Reihe „Briefe und Musik“ wird von Emmanuel Tjeknavorian auf Mozarts „Costa“-Violine, Marie Sophie Hauzel an Mozarts originalem Hammerklavier und der Schauspielerin Adele Neuhauser gestaltet und beleuchtet die Beziehung von Wolfgang Amadé zu seiner Schwester. Adele Neuhauser liest aus den Briefen Mozarts, die er zwischen 1770 und 1788 an Maria Anna geschrieben hat. Die Geschwister hatten ein herzliches Verhältnis. Mozart schätzte das Urteil seiner älteren und gleichfalls hochtalentierten Schwester sehr; Maria Anna gilt, gerade in den ersten Jahrzehnten nach Mozarts Tod, als wichtige Vermittlerin seiner Werke.

Thomas Hengelbrock dirigiert das Balthasar-Neumann-Ensemble in einem speziell für diese Mozartwoche konzipierten Pasticcio für Tenor und Sopran: „Szenen einer Ehe“. Hengelbrock und sein international renommiertes Originalklangensemble lassen zusammen mit Katharina Konradi (Sopran) und Jonathan Abernethy (Tenor) Wolfgang Amadés und Constanzes liebevolle Verbindung in Wort und Ton lebendig werden.

Maestro Daniel Barenboim setzt seinen Zyklus der großen Klavierkonzerte und späten Symphonien mit den Wiener Philharmonikern im Rahmen der Mozartwoche fort. An seiner Seite: die gefeierte Mezzosopranistin Cecilia Bartoli. Das Konzert vereint u. a. die Prager Symphonie KV 504 und das c-Moll Klavierkonzert KV 491 mit der berühmten Arie Ch’io mi scordi di te? – Non temer, amato bene KV 505, die Mozart 1786 für die englische Sopranistin Nancy Storace komponierte, jene Sängerin, die bei der Uraufführung von Le nozze di Figaro die „Susanna“ verkörperte.

Das Konzert der Camerata Salzburg mit der jungen litauischen Dirigentin Giedrė Šlekytė, Star-Violinist Renaud Capuçon, Gérard Caussé (Bratsche) und Regula Mühlemann (Sopran) bringt neben dem geistlichen Werk „Exsultate, jubilate“ KV 165, das Mozart auf seiner letzten Italienreise 1773 komponierte, die prunkvolle „Pariser Symphonie“ KV 297, die Sinfonia concertante für Violine und Viola KV 364 sowie die Arie des jugendlichen Aminta „L’amerò, sarò costante“ aus „Il re pastore“ KV 208.

Die „Mozartiade“ gibt einen tiefen Einblick in das Liedschaffen Mozarts, die gefeierte Mezzosopranistin Magdalena Kožená, Sylvia Schwartz (Sopran) und Tenor Mauro Peter interpretieren zahlreiche Lieder des Komponisten. Begleitet werden sie von Elena Bashkirova am Klavier.

Im Bereich der Kammermusik stehen mit einem Ensemble aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker sowie mit den jungen Musikern des Streichquartetts Quatuor Van Kuijk (mit Maximilian Kromer am Klavier) versierte Mozart-Interpreten auf der Bühne. Mit Martha Argerich verbindet Daniel Barenboim eine über 70 Jahre währende Freundschaft, seit vielen Jahren sind sie auch gefeierte Duopartner: Die beiden Klaviergiganten spielen ausgewählte Werke Mozarts zu vier Händen.

Die Mozartwoche 2021 sowie Mozartwochen-Archiv auf fidelio

fidelio (www.myfidelio.at), die Online-Klassikplattform von ORF und Unitel, zeigt alle zehn Konzertproduktionen der verkürzten, erstmals nur digital stattfindenden Mozartwoche, exklusiv für den deutschsprachigen Raum. Insgesamt 44 weitere Programme wie Konzerte, Veranstaltungen, Hintergrundberichte und Künstlerinterviews früherer Festivalausgaben runden das Erlebnis Mozartwoche auf fidelio ab. Dazu zählen auch Highlights wie „Der Messias“ und „Pùnkitititi“ von der Mozartwoche 2020 oder T.H.A.M.O.S. aus dem Jahr 2019, aber auch ältere Archivschätze seit 1997. Mozartliebhaber/innen haben die Möglichkeit, das komplette digitale Mozartwoche-Angebot für 30 Tage um 14,90 Euro zu genießen oder ein fidelio-Jahresabo zum Aktionspreis um 99 Euro inkl. DVD „Der Messias“ von der Mozartwoche 2020 sowie einer kleinen Überraschung von Rolando Villazón.

Die Mozartwoche in ORF III, 3sat und Ö1

Der ORF berichtet umfassend über die Mozartwoche 2021 und präsentiert ausgewählte Highlights in TV und Radio. So zeigt ORF III Kultur und Information am 31. Jänner im Rahmen von „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ zunächst „Mozart@home – Rolando Villazón im Gespräch“ (20.00 Uhr), gefolgt vom Abschlusskonzert der Wiener Philharmoniker mit Marianne Crebassa und Daniel Barenboim: „Wir spielen für Österreich – Salzburg feiert Mozart!“ (20.15 Uhr). Weiters bringt der Gemeinschaftssender 3sat am 6. Februar die musikalische Lesung „Mozart schreibt … Cara sorella mia – Briefe und Musik“ (20.15 Uhr). ORF III und 3sat präsentieren insgesamt fünf Neuproduktionen von der Mozartwoche 2021. Die drei weiteren Produktionen – neben dem Abschlusskonzert und „Musik und Briefe“ – werden noch bekanntgegeben.

Radio Ö1 widmet sich bereits ab 23. Jänner der Mozartwoche und bittet an diesem Tag Intendant Rolando Villazón und Schauspielerin Adele Neuhauser live zu einem „Ö1 Klassik-Treffpunkt“ (10.05 Uhr). Bis zum 9. März stehen insgesamt sieben Konzertproduktionen auf dem Ö1-Spielplan, so u. a. das vom Mozarteumorchester Salzburg dargebotene Eröffnungskonzert unter Keri-Lynn Wilson (4. Februar, 14.05 Uhr), das philharmonische Abschlusskonzert unter Daniel Barenboim (7. Februar, 11.03 Uhr) oder das Kammermusikkonzert des Hagen Quartetts (9. März, 14.05 Uhr).

Das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT berichten ebenfalls über die digitale Mozartwoche 2021.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Der ORF nimmt seine Rolle als öffentlich-rechtlicher Vermittler von Kunst und Kultur sowie als Partner der Kulturlandschaft in Zeiten geschlossener Theater- und Konzertsäle besonders ernst. Daher nutzen wir im Rahmen zahlreicher Kooperationen mit den Bühnen dieses Landes all unsere Medien dazu, das Publikum flächendeckend mit Kultur zu versorgen. Es freut mich somit besonders, dass heuer die erstmals digital stattfindende Mozartwoche dank der Online-Klassikplattform fidelio so umfangreich wie noch nie unterstützt werden kann. Das gemeinsam mit Unitel erfolgreich etablierte Kultur-Joint-Venture wird exklusiv für Österreich, Deutschland und die Schweiz alle zehn Produktionen der Mozartwoche 2021 präsentieren – ein digitaler Schulterschluss im Dienst aller Kulturfans. Aber auch im ORF-Radio und -Fernsehen kommen Musikliebhaberinnen und -liebhaber mit insgesamt acht Produktionen der Mozartwoche auf ihre Kosten. Ich danke allen Partnern und Beteiligten für diese wunderbare Zusammenarbeit, die zeigt, dass die Kultur in Österreich nicht stillsteht.“

Jan Mojto, Geschäftsführer Unitel: „Es ist eine großartige Leistung der Mozartwoche und der mitwirkenden Künstler und Künstlerinnen, so kurzfristig und unter erschwerten Bedingungen ein so vielfältiges Programm auf die Beine zu stellen. Es freut uns sehr, dass wir der Mozartwoche über unsere Aufzeichnungen ein hoffentlich zahlreiches Publikum bieten können.“

Intendant Rolando Villazón abschließend: „Ich freue mich über diese wunderbare Partnerschaft mit den führenden Medienhäusern und die Möglichkeit, dass die Mozartwoche 2021 zum 265. Geburtstag von Mozart trotz der Einschränkungen der Corona-Pandemie über alle Grenzen hinweg stattfinden und erlebt werden kann! Wir bieten unserem Publikum ein erstklassiges Programm zu Hause im Wohnzimmer und können auf diese Weise die Tradition der Mozartwoche auch in diesen schwierigen Zeiten fortsetzen. Mozart lebt – mehr denn je!“

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 ORF HEUTE

USA: Inauguration von Joe Biden live im ORF

Am 20. Jänner ab 17.30 Uhr in ORF 2, außerdem: „WELTjournal“ und „WELTjournal +“ made in USA =

Wien (OTS) – Die Welt blickt am Mittwoch, dem 20. Jänner 2021, nach Washington, wenn Joe Biden als 46. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt wird. ORF 2 zeigt nicht nur die Inauguration live, sondern widmet sich an diesem Tag auch im „WELTjournal“ und in „WELTjournal +“ ganz den aktuellen Entwicklungen in den USA. Auch die ORF-Radios, ORF.at und der TELETEXT berichten ausführlich.

„ZIB Spezial: Inauguration des 46. US-Präsidenten Joe Biden“ (17.30 Uhr, ORF 2)

Vier turbulente Jahre der Präsidentschaft Donald Trump gehen zu Ende, Joe Biden wird als 46. Präsident der USA angelobt. Eine von Nadja Bernhard und Tarek Leitner präsentierte „ZIB Spezial“ zeigt ab 17.30 Uhr in ORF 2 die Zeremonie inklusive der mit Spannung erwarteten Inaugurationsrede live und im Zweikanalton. Dazu bieten die ORF-Korrespondenten Analysen und Hintergründe direkt aus Washington. Welchen Kurs schlägt der Neue ein, welche Herausforderungen stehen vor Biden, wie kann es ihm gelingen, die Spaltung des Landes zu überwinden? Welche Folgen hat die Erstürmung des Kapitols? Wie reagiert die Welt auf den Machtwechsel in den USA? Diese Fragen werden mit dem neuen ORF-Bürochef in Washington Thomas Langpaul und mit ZIB-Auslandschef Andreas Pfeifer analysiert.

„Magazin 1“ (18.10 Uhr, ORF 1)

„Magazin 1“ sieht sich näher an, wie mit Ex-Präsidenten außer Dienst verfahren wird. Also, wie viele Secret-Service-Leute sie künftig beschützen und wie ihr neues Leben grundsätzlich aussieht.

„WELTjournal: USA – Zerreißprobe für die Demokratie“ (22.40 Uhr, ORF 2)

Christa Hofmann präsentiert das „WELTjournal“: In den USA herrscht Hochspannung vor der Amtseinführung des neuen Präsidenten. Am 20. Jänner wird Joe Biden auf den Stufen des Kapitols in Washington vereidigt, das zwei Wochen zuvor von Anhängern des scheidenden Präsidenten Trump gestürmt worden war. Das FBI fürchtet, dass es am Tag der Amtseinführung zu landesweiten Ausschreitungen kommen könnte. „WELTjournal“-Reporter Benedict Feichtner und der frühere US-Korrespondent David Kriegleder analysieren, wie stark die Gefahr durch wütende Trump-Anhänger, Rechtsextreme und Verschwörungstheoretiker zugenommen hat. Paramilitärische Organisationen wie die Proud Boys oder obskure rechtsradikale Verschwörungsgruppen wie QAnon, die beim Sturm auf das Kapitol federführend waren, haben starken Zulauf und rütteln an Demokratie und Rechtsstaat. Welche Erwartungen, Hoffnungen und Befürchtungen die Amerikaner/innen angesichts der gefährlichen Spaltung des Landes an den neuen Präsidenten Joe Biden haben, zeigt USA-Expertin Barbara Wolschek.

„WELTjournal +: Notfall – Amerikas krankes Gesundheitssystem“ (23.10 Uhr, ORF 2)

Das Coronavirus hat die Missstände und Mängel im amerikanischen Gesundheitssystem weiter verstärkt. Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner sind unterversichert oder gar nicht krankenversichert – und das obwohl kaum ein Land, gemessen an seiner Wirtschaftsleistung, so viel Geld für medizinische Versorgung ausgibt wie die USA. Welch dramatische Folgen das haben kann, erzählt Amy Vilela, die ihre 22-jährige Tochter verloren hat. Weil die Tochter keine Krankenversicherung hatte, wurde sie von einer Notaufnahme abgewiesen und starb an einer Komplikation, die behandelbar gewesen wäre. Viele Bürgerinnen und Bürger ohne Krankenversicherung gehören zur Mittelschicht, sind aber auf mobile karitative Krankenstationen angewiesen, die eine minimale kostenlose Gesundheitsversorgung anbieten. In den USA gibt es mittlerweile rund 2.000 solcher mobiler Krankenzentren, in denen Menschen ohne Versicherung unentgeltlich behandelt werden. „WELTjournal +“ beleuchtet die historischen und politischen Ursachen der amerikanischen Gesundheitskrise und zeigt, wie stark die Gesundheit und das Leben vieler Amerikaner/innen von rein ökonomischen Faktoren abhängen.

Die Inauguration in den ORF-Radios

Die ORF-Radios Ö1, Ö3, FM4 und die ORF-Regionalradios berichten aktuell in den Nachrichten und „Journalen“. Ö1 wird sich am Mittwoch, dem 20. Jänner, in allen Ö1-„Journalen“ mit dem bevorstehenden Wechsel von Donald Trump zu Joe Biden beschäftigen. Für das Ö1-„Abendjournal“ (18.00 Uhr) sind Live-Einstiege von der Angelobung des 46. US-Präsidenten vor dem Kapitol geplant. Die inhaltliche Analyse der Biden-Rede erfolgt in der anschließenden „Journal Panorama“-Mittwochsrunde (18.25 Uhr). Live-Gäste von Elisa Vass sind Hannelore Veit, die langjährige USA-Korrespondentin des ORF, und Wolfgang Waldner, der ehemalige österreichische Botschafter in Washington. Die „FM4 Morning Show“ (6.00 Uhr) blickt am Mittwoch auf popkulturell wichtige Momente von Angelobungen der US-Präsidenten. Von Aretha Franklin bis – heuer – Lady Gaga haben schon viele Künstlerinnen und Künstler zur Angelobung gesungen. Meist steckt dahinter auch eine politische Botschaft.

Info-Package auf ORF.at

ORF.at gestaltet zur Amtseinführung des neuen US-Präsidenten ein umfangreiches Info-Package – die Userinnen uns User können sich via multimedialem Live-Ticker minutenaktuell über das Geschehen informieren, Details und Hintergründe in ausführlichen Storys und Analysen nachlesen u. v. m. Die ORF-TVthek bringt die „ZiB Spezial“, das „WELTjournal“ sowie alle weiteren Beiträge und Sendungen des ORF-Fernsehens rund um die Inauguration Joe Bidens als Live-Streams und stellt sie darüber hinaus bereits während der TV-Ausstrahlung laufend auch als Video-on-Demand bereit.
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