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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 20. APRIL 2022)

20.04.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 20. APRIL 2022)

WIENER VOLKSOPER: Willkommen zur Saison 2022/23

Neue Künstler:innen, neue Werke, aber auch Geliebtes und Vertrautes: Lotte de Beer baut gemeinsam mit ihrem Musikdirektor Omer Meir Wellber in ihrer ersten Saison an der Volksoper Wien Brücken zwischen Bekanntem und Unbekanntem, Tradition und Erneuerung, Nostalgie und Utopie:

Acht Premieren stehen auf dem Spielplan der Saison 2022/23: Der ersten abendfüllenden Operette der Musikgeschichte Orpheus in der Unterwelt (Regie: Spymonkey) stehen Die letzte Verschwörung, eine Operetten-Uraufführung über Verschwörungstheorien aus der Feder Moritz Eggerts und die wienerisch–berlinerische Operette Die Dubarry mit Annette Dasch und Harald Schmidt gegenüber. Mit Die lustigen Weiber von Windsor ist die deutsche Spieloper in einer humoristisch-feministischen Sicht von Nina Spijkers vertreten, während Wolfgang Amadeus Mozarts Singspiel Die Entführung aus dem Serail von dem türkischen Regisseur Nurkan Erpulat inszeniert wird. Die Dreigroschenoper von Kurt Weill und Bertolt Brecht mit Sona MacDonald als Macheath ist erstmals an unserem Haus zu sehen, Peter I. Tschaikowskis Oper und sein Ballett werden in Jolanthe und der Nussknacker zu einer poetischen Familienvorstellung verwoben, und das Wiener Staatsballett zeigt Promethean Fire.

Vier Juwelen aus dem Repertoire der Volksoper kehren auf den Spielplan zurück: Maria Happel unternimmt eine Neueinstudierung der Fledermaus und spielt Frau Frosch, und nach längerer Zeit sind Harry Kupfers La bohème– Inszenierung, Achim Freyers La Cenerentola und Matthias Davids Anatevka wieder zu sehen. Im Repertoire sind 17 Produktionen aus Operette, Oper, Musical und Ballett vertreten.

Der neue Musikdirektor der Volksoper Wien Omer Meir Wellber wird gemeinsam mit den ersten Gastdirigenten Ben Glassberg, Carlo Goldstein und Alexander Joel und den Conductors in Residence Keren Kagarlitsky, Manuela Ranno und Tobias Wögerer sowie dem neuen Chordirektor Roger Díaz-Cajamarca das musikalische Profil des Hauses maßgeblich prägen. Zudem programmiert Omer Meir Wellber eine neue Konzertreihe für das Orchester der Volksoper Wien und gastiert zum Auftakt im Wiener Konzerthaus.

Auch darüber hinaus gibt es viel Neues: Im frisch gegründeten Opernstudio unterstützt von Christian Zeller erhalten sechs junge Sänger:innen und ein:e Pianist:in die Chance, sich künstlerisch weiterzuentwickeln und gemeinsam an der Zukunft des Musiktheaters arbeiten. Und es gibt spannende Partnerschaften: Mit den Wiener Festwochen ist die Österreichische Erstaufführung eines Pop-Abends von Anne Teresa De Keersmaeker geplant, anlässlich der Vienna Pride zeigt die Volksoper den Abend Nicht die Väter, eine todernste Stand-up-Comedy über die Rolle des Vaters. Geplant sind außerdem ein Chor Singalong (1000 Stimmen), künstlerische Speed Datings mit Studierenden, bei denen die ganze Volksoper zur Bühne wird, und ein Symposion für zeitgenössische Operette.
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OPER GRAZ: SAMSTAG PREMIERE „DER FLIEGENDE HOLLÄNDER“


„Der fliegende Holländer“. Foto: Oper Graz

Premiere „Der fliegende Holländer“

In seinen turbulenten Anfangsjahren hat sich Richard Wagner bereits drei Mal an der Gattung Oper versucht, bis er in seinem 1843 in Dresden uraufgeführten „Fliegenden Holländer“ endlich zu sich selbst findet. Diese Findung seines Selbst, die Auseinandersetzung mit jenen Themen, die ihn bis zu „Parsifal“ beschäftigen, thematisiert Sandra Leupold in ihrer ersten Arbeit für die Oper Graz. Die schweizerisch-deutsche Regisseurin, die sich bereits am Staatstheater Mainz bei „Tannhäuser“ und „Parsifal“ mit dem Theaterkosmos Wagner auseinandergesetzt hat, wurde bereits für ihren „Don Carlo“ mit dem Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet.
„Der fliegende Holländer“ zeigt thematisch und inhaltlich den qualitativen Sprung, der Wagner hin zu seiner wahren Größe und Bedeutung führt. Das Musikdrama vom Seefahrer, der dazu verdammt ist, solange über die Weltmeere zu segeln, bis er durch die unbedingte Treue einer Frau seine Erlösung und sein Ende findet, ist aber auch in musikalischer Hinsicht so gänzlich neu, so gänzlich anders, so innovativ, dass auch hier der weitere Weg der kommenden Werke vorgegeben ist. Diesen Schritt umreißt Chefdirigent Roland Kluttig, der diese Neuproduktion musikalisch leitet, folgendermaßen: „Die dunkle Grundfarbe der Musik, die sich schon in der Ouverture manifestiert, die Darstellung des Meeres, die zunehmende Auflösung der starren Nummern, das Aufeinanderprallen der Chöre … In allem wagt sich Wagner weit über die Mittel seiner bisher geschriebenen Opern hinaus.“

„Der fliegende Holländer“
Premiere: Sa 23. April 2022, 19.30 Uhr
Romantische Oper von Richard Wagner
Informationen & Tickets
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WIENER KAMMERORCHESTER: ZWEIMAL EMMANUEL TJEKNAVORIAN  DIRIGIERT IM WIENER KONZERTHAUS (Großer Saal)

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Mi, 20. April 2022 18:30 – 20:30
Konzert (Zyklus A)

Emmanuel Tjeknavorian - "Solo" - CD-Tipp | BR Podcast
Emmanuel Tjeknavorian. Foto: Uwe Arens

Dirigent Emmanuel Tjeknavorian
Solist Daniel Lozakovich

Do, 21. April 2022 18:30 – 20:30
Konzert (Zyklus B)
Dirigent Emmanuel Tjeknavorian

Daniel Lozakovich | Atlanta Symphony Orchestra
Daniel Lozakovich. Copyright: Lev Efimov/ Deutsche Grammophon

Solist Daniel Lozakovich

Konzert Details – Wiener Kammerorchester – DE    (  ZYKLUS   B  )

KARTEN

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TTT Vinylschätze 24 „Wo einmal nichts war – Stein-Lied – Die Antwort weiss ganz allein der Wind – Wenn ich mir was wünschen dürfte – Hildegard Knef, Zarah Leander, Marlene Dietrich

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Wo einmal nichts war, 1964
https://www.youtube.com/watch?v=zP1K6vakOz4

Hildegard Knef (* 1925 Ulm † 2002 Berlin) deutsche Schauspielerin, Chansonsängerin, Autorin , ab 1950 US Staatsbürgerin

Charly Niessen( * 1923 Wien † 1990 Prien/Chiemsee) österreichischer Komponist / Texter

Stein-Lied,  1940  

https://www.youtube.com/watch?v=QCnfSbE0yNc                                                                                                               

Zarah Leander  (* 1907 Karlstad †  1981 Stockholm), schwedische Schauspielerin, Sängerin 

Theo Mackeben (* 1897 Stargard/Westpreußen †  1953 Berlin)  deutscher Pianist, Dirigent, Komponist

Die Antwort weiss ganz allein der Wind, 1964Text/Musik Bob Dylan 1962

https://www.youtube.com/watch?v=CcynRnI7uAo                                                                                                           

Wenn ich mir was wünschen dürfte, 1960,  Text/Musik Friedrich Hollaender

https://www.youtube.com/watch?v=Vx6aKAMYDHk

Marlene Dietrich  ( * 1901 Berlin †  1992 Paris ) deutsch-amerikanische Schauspielerin u. Sängerin

Bob Dylan geb. (als Robert Allen Zimmerman (* 1941 Minnesota/USA) US – amerikanischer Singer-Songwriter, Lyriker, Nobelpreisträger

Friedrich Hollaender  (* 1896 London † 1976 München),  deutscher Revue – u. Filmkomponist, Kabarettist

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WIESBADEN: Programm der Jungen Maifestspiele 2022

Open Air | Performance | Oper | Objekt- Material-, Kinder- und
Jugendtheater aus Spanien, Frankreich, der Schweiz und Deutschland

 »M.O.D. – Master of Desaster«, »CUBiX«, »Raschel«, »Envahisseurs«, »Der fabelhafte Die«, »HUBO«, »21×29,7«, »Liebe üben« und »Rosi in der Geisterbahn«

»M.O.D. – Master of Desaster«
Open Air Performance ab 6 Jahren.
Stückentwicklung des Ensembles Theater Marabu.

Am 1. Mai 2022 um 15.00 Uhr am Warmen Damm.
Ein Einsatztrupp kommt auf Schulhöfe, Parks und andere öffentliche Plätze, um Ordnung zu schaffen. Müll muss entsorgt, Grünanlagen müssen gepflegt, Spielgeräte gewartet und Gefahrenstellen beseitigt werden. Die Truppe erledigt alles mit Hingabe, spielt dabei gern auch eine Blasmusik oder trällert ein Liedchen, wenn die Arbeit getan ist. Doch dieses Mal ist alles anders. Plötzlich steht da ein mysteriöser Gegenstand, der niemandem zu gehören scheint. Wie kommt der dahin? Wer hat ihn dorthin gestellt? Und was ist da drin?
Der Einsatztrupp fährt alles auf, um eine drohende Katastrophe abzuwenden.

Mit viel absurdem Humor und blecherner Musik spielen die sechs Performer:innen an gegen die Sorgen und Ängste der Gegenwart und demonstrieren unerschütterliche Zuversicht. Ein Open-Air-Spektakel mit Blasmusik.

Komposition Silas Eifler, Tobias Gubesch, Leonhard Spies Ausstattung Bernd Knetsch, Regina Rösing
Mit Silas Eifler, Tobias Gubesch, Julia Hoffstaedter, Tina Jücker, Leonhard Spies, Claus Overkamp

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 »CUBiX«
Objekttheater ab 6 Jahren.

 Am 1. Mai 2022 um 14.00 und um 16.00 Uhr im Studio.

Alles beginnt mit ein paar Würfeln. Im Kinderspiel sind die eckigen Objekte immer in Bewegung, verwandeln sich und laden ein zum tastenden, spielerischen Entdecken.

Auch in Cubix entstehen in der Bespielung und Belebung der Würfel durch die beiden Darstellerinnen immer wieder neue Bilder. Wie Pixel auf einem Bildschirm setzen sich die Klötze immer wieder neu zusammen und lassen ein ganzes Universum entstehen.

Überraschende Videoprojektionen animieren die Objekte auf einer weiteren Ebene und erwecken sie zum Leben. So entstehen »visuelle Abzählreime«, poetische und fantasievolle Bilder und Szenen, die dazu einladen, die Freude am Träumen wieder zu entdecken. Eine Rückkehr in die Kindheit und gleichzeitig eine Einladung, unser Verhältnis zum digitalen Bild zu hinterfragen.

Inszenierung Mathieu Enderlin Szenografie Jeanne Sandjian Licht Pierre-Emile Soulié

Mit Yasuyo Mochizuki, Aurélie Dumaret

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»Raschel – Ein Stück Karton«
Materialtheater für Kinder ab 3 Jahren.
Am Samstag, 7. Mai 2022 um 16.00 Uhr im Studio.

Ein Geheimnis mit vier Wänden, einem Boden und einem Dach.
Das Geheimnis ist aus Pappe, und der Deckel lässt sich öffnen.
Das ist ja nur ein Karton?
Nein!
Das ist eine ganze Welt!

Was raschelt da? Die Figurenspielerin Sarah Wissner lädt ein auf eine Entdeckungsreise mit, um und aus Karton. Was ist da, was ist nicht da und was könnte da sein? Ein Konstrukt aus Fantasie mit Hand und Fuß. Lasst uns vom Altbekannten überraschen!

Inszenierung Emilien Truche Konzept Sarah Wissner Künstlerische Betreuung Ines Müller-Braunschweig
Mit Sarah Wissner

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»Envahisseurs«
Theater mit unbekannten Objekten. Ohne Sprache. Ab 7 Jahren.
Am Sonntag, 8. Mai 2022 um 15.00 Uhr und um 17.00 Uhr im Studio.

Eine stumme Bedrohung lauert in der Dunkelheit des Weltalls. Vom Rande des Universums nähern sich seltsame, grüne glibberige Wesen der Erde. Ihre Absichten: unbekannt…
Werden unsere Armeen standhalten? Wird unsere Welt aus den Angeln geraten? Ist das das Ende der Menschheit? Und wer ist eigentlich die verstörende Gestalt, die diese bewundernswerte Geschichte ins Leben erweckt?

Das auf internationalen Festivals bekannte Stück »Envahisseurs«, ist eine mitreißende Hommage an die Sciene-Fiction Filme der 50er Jahre und eine mitreißende Freude für Groß und Klein.

Inszenierung Olivier Rannou Mitarbeit Gaëtan Emeraud
Mit Olivier Rannou

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»Der fabelhafte Die«
Von Sergej Gößner. Ab 10 Jahren.

Am Mittwoch, 11. Mai 2022 um 19.30 Uhr in der Wartburg.

Ein alter Wagen rollt auf die leere Bühne. Er ist aus Holz und er ist bunt bemalt. Vielleicht ein Zirkuswagen. Einsam sieht er aus. So ganz ohne Zirkuszelt. Ohne exotische Tiere, ohne Clowns und Seiltänzer:innen. Der Wagen surrt und klimpert. Es scheint, als wäre er lebendig. Als wäre er voller Geschichten. Da öffnet er sich und wir erkennen im Innern eine Gestalt: »Sie ist düster, schrill, geheimnisvoll. Sie ist Mann, Frau, furchterregend toll. Sie ist er, er ist sie, es ist: Der fabelhafte Die.« Sie ist der strahlende Mittelpunkt einer kleinen Truppe von Schausteller:innen, die umherreisen, Geschichten sammeln und sie nun dem Publikum in ihrer Show präsentieren: Geschichten über das Gleichsein, Geschichten über das Anderssein – und Geschichten über Enten und Schwäne. Auf spielerische Weise bringt Sergej Gößner dem Kinder- und Erwachsenenpublikum in seinem Stück nicht-binäre Geschlechtsidentität nahe und erschafft dabei eine Welt aus Jahrmarkt und Revue, eine Geschichte über das Geschichtenerzählen. Seine Stücke wurden vielfach ausgezeichnet und u. a. am Schauspielhaus Hamburg uraufgeführt. Schlagartig bekannt wurde er 2018 mit dem Stück »Mongos«, das den Jugendstückepreis des Heidelberger Stückemarkts gewann.

Inszenierung Kristo Šagor Bühne & Kostüm Iris Kraft Musik Felix Rösch Dramaturgie Romana Lautner
Mit Katrin Huke, Julian Mantaj, Jonas Pätzold

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»HUBO (Es war einmal…)«
Objekttheater ohne Sprache. Ab 8 Jahren.
Am Freitag, 13. Mai 2022 um 19.30 Uhr in der Wartburg.

Weitere Vorstellung am 14. Mai 2022 um 19.30 Uhr.

Es war einmal ein Dorf …
Es war einmal eine Frau …
Es war einmal eine Geschichte…

»HUBO« ist ein Stück ohne Worte, das von Liebe, Einsamkeit, Erinnerung und Wurzeln spricht. Es ist eine Hommage an die Dörfer, die ländliche Welt und die Menschen, die sie bewohnen.
Das El Patio Teatro erzählt von fast vergessenen Orten, vom Leben einer Frau, die sich weigert, ihre Heimat zu verlassen. Ihre Geschichte steht für eine von vielen, die sich einst von dem Ort, der ihr Zuhause war, verabschieden mussten. Wir tauchen ein in die Tiefe ihrer Erinnerungen, die unerreichbar und verschwommen erscheinen.
Mit feinen Objekten, ihren Händen und ihrer Liebe bringen die Performer:innen des El Patio Teatro ihr Stück mit Humor und Tiefe auf die Bühne.

Idee, Konzept, Inszenierung, Dramaturgie & Licht Julián Sáenz-López, Izaskun Fernández Komposition & Musik Elena Aranoa, Nacho Ugarte Technik & Gestaltung Diego Solloa Fotos Clara Larrea Produktion El Patio Teatro Vertrieb IKEBANAH Artes Escénicas

Mit Julián Sáenz-López, Izaskun Fernández

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»21×29,7«
Papiertheater ohne Sprache. Ab 5 Jahren.
Am Donnerstag, 19. Mai 2022 um 18.00 Uhr in der Wartburg.

Weitere Vorstellung am 20. Mai 2022 um 10.00 Uhr.

21 × 29,7 cm, ein Stück Papier. Gingolph Gateau lässt märchenhafte Welten in Falten und Fältchen erscheinen. Er schlägt mit diesem Papiertheater ein neues Kapitel des Geschichtenerzählens auf.
In seinem sterilen Büro eingeschlossen überprüft ein Mitarbeiter der Qualitätskontrolle einer Papierfabrik, ob Blätter aus der Produktionslinie dem Format 21 × 29,7 cm entsprechen. Diejenigen, die nicht konform sind, werden zerknüllt. Auf einmal entdeckt er inmitten dieses Haufens von zerknittertem Papier ein faltiges, schwaches und wackliges Männchen. Ein Männchen aus Papier. Der Kontrolleur möchte den kleinen Mann schützen und lässt ihn aus dem Recycling-Schredder entkommen. Gemeinsam machen sie Entdeckungen, erleben Überraschungen, Verzweiflung und Glücksmomente. Formen aus Papier entfalten sich und entwickeln ein Eigenleben. Der Geist ebenso. Die Kraft der Phantasie und die reichhaltige, wertvolle Materie Papier ermöglichen dem gestressten Qualitätsmanager Spiel und Wirklichkeitsflucht. Die Choreografie wird von einer maßgeschneiderten Musik begleitet und ist eine Ode an die Imagination und an die Freiheit.

Konzeption & Inszenierung Gingolph Gateau Musik Dominique Maraquin Lichkreation & technische Regie Guillaume Cottret Szenografie, Kostüme & Marionettenrequisite Gingolph Gateau Assistenz für Kostüme & Marionettenrequisite Jennifer Minard Outside Eye Pierre Humbert Konstruktion Philippe Briot, Matthieu Gerlier, Gingolph Gateau
Mit Gingolph Gateau

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»Liebe üben«

Dokumentarisches Tanztheater. Ab 10 Jahren.

Am Samstag, 21. Mai 2022 um 11.00 Uhr und um 18.00 Uhr in der Wartburg.

Nora und Ives, eine Schauspielerin und ein Tänzer, erforschen die Liebe. Vorstellungen, Erwartungen, Rollenbilder, Ideen … Was ist Klischee? Was ist wahr?
Gemeinsam probieren sie, kommen sich näher, stoßen sich weg. Küssen sich, bis sie keine Luft mehr kriegen und streiten, dass die Fetzen fliegen. Die Liebe will geübt sein, immer und immer wieder, denn sie gehört zum Leben wie das Atmen.

Körperlich, performativ, emotional: »Liebe üben« thematisiert sehr persönlich und unverkrampft mögliche Aspekte von Liebesbeziehungen in all ihren Erscheinungsformen. Es ist ein Stück über etwas, das uns alle angeht und dazu anregt, über unsere eigenen Wünsche nachzudenken – und vielleicht auch auszutauschen.

»Liebe üben« holt die Liebe aus dem 7. Himmel auf den Boden der Bühne herunter, da wo geprobt, geschwitzt und gearbeitet wird. Dahin, wo alles möglich ist.

Inszenierung Hannah Biedermann Ausstattung Ria Papadopoulou Lichtkonzept Bene Neustein Flyer Remo Keller Produktionsleitung Cornelia Wolf, Stefan Colombo
Konzept & Performance Nora Vonder Mühll, Ives Thuwis

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»Rosi in der Geisterbahn«

Nach dem Bilderbuch & symphonischen Pop-Hörbuch von Philip Waechter
in einer Fassung von Grit Lukas & Ensemble

Am Sonntag, 22. Mai 2022 um 15.00 Uhr in der Wartburg.

Rosi ist ein kleiner Angsthase. Jede Nacht leidet Rosi unter schrecklichen Träumen voll grässlicher Monster. So kann das nicht weitergehen. Rosi beschließt, sich ihrer Angst zu stellen. Zuerst macht sie einen Traumspezialisten ausfindig, erläutert ihm das Problem und studiert dann das »große dicke Monsterbuch«. Anschließend sucht sie die Geisterbahn auf, wo bekanntlich besonders viele furchteinflößende Monster zu finden sind. Rosi besiegt die Monster, bekommt aber Hausverbot. Hochzufrieden kommt sie zurück nach Hause, Rosis Träume sind ab sofort … wunderschön.

Die Geschichte dieser jungen Heldin, die über sich hinauswächst und andere dazu ermutigt, sich nicht einschüchtern zu lassen, basiert auf dem Kinderbuch von Philip Waechter und wird mit einer gehörigen Portion Mutmachmusik erzählt. Die Liedtexte entstammen dabei der Feder von Thomas Wolff und Wanja Olten, die bereits die Songs für die Vertonung der Geschichte als symphonisches Pop-Hörbuch schrieben. Die Musik dazu entwickelte für die Produktion Johannes Mittl, der auch live auf der Bühne dabei sein wird.

Inszenierung Grit Lukas Bühne & Kostüme Lena Hiebel Musik Johannes Mittl Liedtexte Thomas Wolff, Wanja Olten Dramaturgie Alexander Olbrich
Mit Nelly Politt, Stefan Schleue, Johannes Mittl

Die Jungen Maifestspiele werden mit freundlicher Unterstützung der NASPA durchgeführt.

Weitere Informationen unter www.staatstheater-wiesbaden.de

Theaterkasse: Telefon 0611.132 325 | E-Mail: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de | www.staatstheater-wiesbaden.de Abo-Büro: Telefon: 0611.132 340 | abonnement@staatstheater-wiesbaden.de Gruppenbüro: Telefon 0611.132 300 | gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de
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MANON at the National Moravian-Silesian Theatre

Dear ladies and gentlemen!

Together with Musical Director of Opera Marek Šedivý, let me invite you to the opening night of Jules Massenet’s MANON that the opera company of the National Moravian-Silesian Theatre brings to the stage in Ostrava on 28 and 30 April 2022.

The subject matter for this opera was found by the composer in the work by Abbé Prévost from 1731. And he was not the only one. The story of the passionate love between a young girl and the Chevalier des Grieux inspired many artists of all genres across the world.  In our cultural context, this story is widely known thanks to a 1940 adaptation in the form of a verse drama by the poet Vítězslav Nezval.  

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Aktuell im Kulturvollzug:

„In the Name of“ an den Kammerspielen

Geraubte Kinder – auf der Spur des größten unbekannten Verbrechens
Der Missbrauchsskandal der katholischen Kirche macht „In the Name of“ an den Kammerspielen eigentlich zu einem Stück der Stunde. Der Text über den Kinderdiebstahl im großen Maßstab berührt dennoch nur teilweise – das Großverbrechen bleibt eine abstrakte Angelegenheit.

Hier geht’s weiter: http://www.kultur-vollzug.de/article-67521/2022/04/18/in-the-name-of-an-den-kammerspielen-geraubte-kinder-auf-der-spur-des-grosten-unbekannten-verbrechens/

„Giselle“-Debüt am Staatsballett
Tanzt den Eheverräter in den Tod!
Von vier neuen Giselles feierte nun die zweite ihr Debut in der Rolle, die jede Ballerina einmal tanzen will: Jeannette Kakareka überzeugte die Zuschauer mit einer klassischen, lyrischen Interpretation. Dabei zeigte auch sie, wie schon vor ihr Prisca Zeisel, eine seelisch starke Giselle. An ihrer Seite tanzte ihr Partner Jinhao Zhang als sprungstarker, quicklebendiger Albrecht.

Hier geht’s weiter: http://www.kultur-vollzug.de/article-67523/2022/04/18/giselle-debuet-am-staatsballett-tanzt-den-eheverrater-in-den-tod/
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Viel Spaß beim Lesen wünscht
Ihre Kulturvollzugsredaktion

 

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