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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 16. MÄRZ 2022)

16.03.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 16. MÄRZ 2022)

Heute: Die  Opernfreunde in Wien und überall  nehmen von der „Salome“-Inszenierung Abschied

Salome, R. Strauss - Information - Wien Oper & Operette

Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

 Und wieder heißt es von einer geliebten Operninszenierung Abschied nehmen zu müssen. In der nächsten Spielzeit werden nicht nur die beliebten Inszenierungen von Mozarts „Le nozze di Figaro“ (Jean-Pierre Ponnelle) und Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ (Otto Schenk) durch Neuproduktionen ersetzt, sondern auch die Inszenierung von Richard Strauss‘ „Salome“, die Boleslaw Barlog in der traumhaften Jugendstil-Ausstattung von Jürgen Rose für die Wiener Staatsoper geschaffen hat. Die Premiere am 22.12.1972 unter der musikalischen Leitung von Karl Böhm mit der Besetzung Hans Hopf (Herodes), Grace Hoffman (Herodias), Leonie Rysanek (Salome), Eberhard Waechter (Jochanaan) und Waldemar Kmentt (Narrraboth) war geradezu ein Weihnachtsgeschenk für das Wiener Publikum. (Ein Live-Mitschnitt davon wurde bei RCA veröffentlicht.)

In insgesamt 250 Vorstellungen konnte man dann bis heute u.a. Hans Beirer, James King, Heinz Zednik und Kenneth Riegel als Herodes, Astrid Varnay, Ruth Hesse, Helga Dernesch, Leonie Rysanek, Anja Silja, Elisabeth Kulman und Waltraud Meier als Herodias, Gwyneth Jones, Karan Armstrong, Grace Bumbry, Hildegard Behrens, Catherine Malfitano, Eva Marton und Mara Zampieri als Salome, Bernd Weikl, Theo Adam, José van Dam, Bryn Terfel, Franz Grundheber und Michael Volle als Jochanaan, Adolf Dallapozza und Thomas Moser als Narraboth in dieser Inszenierung erleben.   

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METROPOLITAN OPERA: 2,35 Minuten Video Clip vom Met Konzert gestern

Verifiziert
In these excerpts from A Concert for Ukraine, tonight’s benefit performance to support those suffering from the ongoing war in Ukraine, Music Director @nezetseguin conducts the extraordinary @metorchestra and @metoperachorus and a roster of star soloists, including Ukrainian bass-baritone Vladyslav Buialskyi, who gave a moving performance of the Ukrainian national anthem, and soprano
 
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New York
A Concert for Ukraine
On March 14, the Metropolitan Opera presented a benefit performance to support Ukraine and its brave citizens, with all ticket sales and donations going to support relief efforts. Met Music Director Yannick Nézet-Séguin led the Met Orchestra and Chorus, as well as sopranos Lise Davidsen and Elza van den Heever, mezzo-soprano Jamie Barton, tenor Piotr Beczała, and bass-baritones Ryan Speedo Green and Vladyslav Buialskyi. Use the player below to listen to the concert on demand, now through March 21.
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Die Met am Montagabend im Zeichen der Ukraine
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WIEN/ Kirche St. Andreas/ Hütteldorf: BENEFIZKONZERT FÜR UKRAINE am 13.3.2022

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Martin Wacks, Maryna Lopez. Foto: Lopez

Ein unvergessliches Konzert für die Notleidenden in der Ukraine fand am 13. März 2022 in der Kirche St. Andreas in Wien statt. Warum unvergesslich? Während des Krieges in der Ukraine stehen wir gemeinsam gegen all Ungerechtigkeit, Schmerz, Trauer und Tod, aber für den Frieden. Das war bei diesem gut besuchten Benefizkonzert wahrlich zu spüren und zu hören. 

Die Stimmen der beiden Künstlerinnen Maryna Lopez (aus der Ukraine), Anabell Garfio Mendez (aus Mexiko), schwebten weich und warm durch den sakralen Raum, direkt in die Herzen der sichtlich gerührten Zuhörer. Begleitet hat sie das Goldmark Quartett in Kooperation mit dem Austrolatin Orchester unter der musikalischen Leitung von Luis Carlos Muñoz Segovia.

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Alle Mitwirkenden nach dem Konzert. Foto: Lopez

Der italienische Komponist Silvestro Sabatelli schrieb ihnen extra Arrangements dafür. Die Musiker musizierten sehr innig und wunderschön. Das Programm passte perfekt: Das Stabat Mater von Pergolesi, gefolgt von etlichen Zugaben. Die Stimmung war so schön, dass sie dem tief gerührten Publikum feuchte Augen entlockte und es so mit den vom Krieg betroffenen Menschen mitfühlte. Das führte auch am Ende des Konzertes zu großzügigen Spenden.

Dank der schnellen und professionellen Organisation des Kulturmanagements von Martin Wacks und der Zusammenarbeit mit der Kirche St.Andreas konnte damit ein Beitrag als sofortige Nothilfe für die leidtragende Bevölkerung nach Kiew, ins Herz der Ukraine geschickt werden.

Robert-Otto Friedl

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TTT Vinylschätze 14:  Volare (Nel blu dipinto di blu)    

Musik/Text: D. Modugano/ F. Migliacci, 1958

Pavarotti, Rachvelishvili. Kaufmann, Fitzgerald, Martino

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 Luciano Pavarotti 1987                   https://www.youtube.com/watch?v=vrQkI3RWCRQ       4.34 Min.

Rachvelishvili, Kaufmann 2018       https://www.youtube.com/watch?v=cB0sLCV8gkQ        5.03 Min.

 Ella Fitzgerald  1964                   https://www.youtube.com/watch?v=KTHVe3N4v5g       2.40 Min.

 Al Martino  1976                        https://www.youtube.com/watch?v=j8D9sTk9ZW8        2.50 Min.

 Textausschnitte: Ich denke, dass solch ein Traum nie zurückkehren wird … ich begann, in den unendlichen Himmel zu fliegen … Während die Welt langsam verschwand, weit unter mir …  alle Träume verblassten im Morgengrauen … Und ich fliege fröhlich weiter, höher als die Sonne und sogar noch höher

Wissenschaftliche Wörterbücher und Enzyklopädien: Volare (Nel blu dipinto di blu) 

https://de-academic.com/dic.nsf/dewiki/1471822

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ORF: Neue Doku „Der talentierte Herr Hessenthaler – Wie man eine Regierung zu Fall bringt“

Am 16. März um 21.05 Uhr in ORF 1

Wien (OTS) – Julian Hessenthaler, Privatermittler aus Wien, der Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus in die Video-Falle lockte, sitzt seit mittlerweile 15 Monaten in der Justizanstalt St. Pölten in Untersuchungshaft und wartet auf sein Urteil. Ihm droht eine 15-jährige Haftstrafe. Grund dafür ist allerdings nicht das Ibiza-Video. Die Anklage wirft ihm den Handel mit 1,25 Kilogramm Kokain vor und stützt sich dabei auf die Aussagen von zwei Belastungszeugen.

Julian Hessenthaler hat die jüngste innenpolitische Entwicklung in Österreich geprägt wie kaum ein anderer, denn er ist der Urheber des Ibiza-Videos. Als es am 17. Mai 2019 veröffentlicht wurde, ahnte noch niemand, wie weit die Folgen reichen würden: Es beendete die politischen Karrieren von Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus und brachte die türkis-blaue Regierung zu Fall. Die folgenden Ermittlungen lösten eine Kette an Ereignissen aus, die schließlich zum Rücktritt von Sebastian Kurz und jüngst zur Verhaftung der ehemaligen Ministerin Sophie Karmasin führten.

Die Dokumentation „Der talentierte Herr Hessenthaler“ von Marlies Faulend, Elisabeth Pfneisl und Hubertus Schwarz geht am Mittwoch, dem 16. März 2022, um 21.05 Uhr in ORF 1 der Frage nach, inwieweit das Ibiza-Video in Julian Hessenthalers Drogenprozess doch eine Rolle spielt. Das Urteil soll am 16. März fallen.

Erstmals im österreichischen Fernsehen sprechen alle (männlichen) Protagonisten des Ibiza-Videos: Julian Hessenthaler, Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus. Und jener Mann, der die sogenannte Spesenaffäre aufdeckte: Oliver Ribarich, Straches ehemaliger Leibwächter.

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