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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 15. MAI 2019)

15.05.2019 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 15. MAI 2019)

JONAS KAUFMANN MUSS AUFTRITTE IN PARIS ABSAGEN – ER WÄRE BEINAHE ERSTICKT!

Münchner Abendzeitung


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DIE METROPOLITAN OPERA LIVE IM KINO. SAISON 2019/2020

Bildergebnis für die met im kino 2019 / 2020

12.10.2019: TURANDOT (Goerke; Aronica)
26.10.2019: MANON von Massenet (Oropesa, Fabiano)
9.11.2019 MADAMA BUTTERFLY (Hui He, de Shong; Caré, Domingo)
23.11.2019: AKHNATEN von Philipp Glass
11.1.2020: WOZZECK (van den Heever; Mattei)
1.2.2020: PORGY AND BESS
25.2.2020: AGRIPPINA (Di Donato, Rae, Lindsey)
14.3.2020: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER (Kampe; Terfel)
11.4.2020: TOSCA (Netrebko; Jadge, Volle)
9.5.2020: MARIA STUARDA (Damrau, Barton; Costello

Ab Di, 11. Juni beginnt der Kartenverkauf für einzelne Opern sowie Reservierungsmöglichkeit mit 2-wöchiger Abholfrist.
Kartenreservierungen sind jeweils 5 Tage vor der Aufführung möglich!

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Das Royal Opera House veröffentlicht seine Live-Kinosaison 2019/2020 – 13 Produktionen live aus Londons Covent Garden in deutschen und österreichischen Kinos

Das Royal Opera House veröffentlicht seine Live-Kinosaison 2019/2020 und kündigt 13 Produktionen an, die in 53 Ländern in rund 1500 Kinos übertragen werden. In Deutschland und Österreich werden mehr als 200 Kinos von Hamburg bis Wien die neue Saison des Royal Opera House zeigen, in der fünf neue Produktionen, drei Weltpremieren und sechs beliebte Repertoire-Stücke auf dem Programm stehen. Die Live-Kinoübertragungen des Royal Opera House ermöglichen es dem Publikum weltweit regelmäßig, eine Ballett- oder Opernaufführung von der berühmten Bühne am Londoner Covent Garden zu erleben.

In drei neuen Opernproduktionen stehen einmal mehr die großen Opernstars auf der Bühne: Bryn Terfel und Olga Peretyatko in Donizettis „Don Pasquale“, Jonas Kaufmann und Lise Davidsen unter der Leitung von Antonio Pappano in Beethovens „Fidelio“ sowie Nina Stemme und Karita Mattila in Richard Strauss’ „Elektra“. Diese neuen Inszenierungen werden ergänzt durch Wiederaufnahmen beliebter Produktionen. Die Kinosaison eröffnet mit Mozarts „Don Giovanni“ mit Erwin Schrott in der Titelrolle, gefolgt von Puccinis „La bohème“ mit Sonya Yoncheva und Charles Castronovo. Roberto Alagna und Aleksandra Kurzak übernehmen die Hauptrollen in Mascagnis „Cavalleria Rusticana / Pagliacci (Der Bajazzo)“. Diese Produktion wurde mit dem Olivier Award ausgezeichnet.
Das Royal Ballet überträgt sieben Kinoproduktionen, darunter drei Weltpremieren. „Das Dante Projekt”, ein Werk in Zusammenarbeit des Choreographen Wayne McGregor, des Komponisten Thomas Adès, der Künstlerin Tacita Dean, Lucy Carter und Uzma Hameed, sowie je eine Uraufführung von Liam Scarlett und Cathy Marston. Das Royal Ballet zeigt nicht nur zeitgenössische Facetten, sondern greift auch auf sein umfangreiches Repertoire zurück, wie etwa die Klassiker „Coppélia“ und „Dornröschen“. Auch Liam Scarletts hochgelobte „Schwanensee“-Produktion aus der vergangenen Saison steht auf dem Programm. Neben den Live-Übertragungen wird im Dezember 2019 mit dem „Nussknacker“ (2016) erstmals der Publikumsliebling für die Weihnachtszeit als Aufzeichnung ausgestrahlt.
Die Kinoübertragungen des Royal Opera House bieten dem Publikum die besten Plätze im Haus. Dazu gehören exklusive Hintergrundberichte, Backstage-Interviews und detaillierte Nahaufnahmen der Interpreten. Weitere Informationen unter: https://www.roh.org.uk/cinemas

Royal Opera House Live Kinosaison 2019/20:
• Don Giovanni – Donnerstag, 8. Oktober 2019 (Royal Opera)
• Don Pasquale – Donnerstag, 24. Oktober 2019 (Royal Opera) – neue Koproduktion des Royal Opera House, der Opéra national de Paris und des Teatro Nassimo, Palermo
• Concerto/ Enigma-Variationen/ Raimonda, 3. Akt – Donnerstag, 5. November 2019 (Royal Ballet)
• Coppélia – Dienstag, 10. Dezember 2019 (Royal Ballet)
• Der Nussknacker (Live-Aufzeichnung 2016) – 17. Dezember 2019 (Royal Ballet)
• Dornröschen – Donnerstag, 16. Januar 2020 (Royal Ballet)
• La bohème – Mittwoch, 29. Januar 2020 (Royal Opera)
• Ballett-Weltpremieren von Cathy Marston& Liam Scarlett – Donnerstag, 25. Februar 2020 – Uraufführungen des Royal Ballet
• Fidelio – Donnerstag, 17. März 2020 – neue Produktion (Royal Opera)
• Schwanensee – Mittwoch, 1. April 2020 (Royal Ballet)
• Cavalleria Rusticana/ Pagliacci (Der Bajazzo) – Donnerstag, 21. April 2020 (Royal Opera)
• Das Dante Projekt – Donnerstag 28. Mai 2020 – Uraufführung des Royal Ballet
• Elektra – Donnerstag, 18. Juni 2020 – neue Produktion (Royal Opera)
Einige Kinos übertragen die Vorstellungen auch zeitversetzt an einem anderen Datum. Alle teilnehmenden Kinos und Uhrzeiten ab Juni auf: www.rohkinotickets.de
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BACKSTAGE WIENER STAATSOPER ist aktuell in unseren Kinos zu sehen. 

Das weltberühmte Wiener Opernhaus verzaubert mit seinen glanzvollen Aufführungen jeden Abend ein großes Publikum. Regisseur Stephanus Domanig führt mit seinem Film hinter die Kulissen des magischen Geschehens. Er zeigt die Menschen und ihre vielfältige tägliche Präzisions- und Teamarbeit genauso wie internationale Opernstars bei den Proben. Einzigartige Einblicke und temporeich schillernde Momente, wie sie das Publikum in der Oper ansonsten nicht zu sehen bekommt, werden erlebbar. Intensiv, bunt, leidenschaftlich und voll mitreißender Musik.

TRAILER: https://www.youtube.com/watch?v=ic_2Htvwwu8


Bühnenarbeiter. Szene aus dem Film „Backstage Wiener Staatsoper“


Restaurierung des Stucks. Szene aus dem Film „Backstage Wiener Staatsoper“

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OPER FRANKFURT: KURZFILM ZU „RODELINDA“ FREIGESCHALTET


Lucy Crowe (Rodelinda) und Andreas Scholl (Bertarido). Copyright: Monika Rittershaus

der Kurzfilm von Thiemo Hehl zur Frankfurter Erstaufführung von Georg Friedrich Händels Rodelinda, Regina de’ Longobardi (Musikalische Leitung: Andrea Marcon; Regie: Claus Guth) im Internetauftritt der Oper Frankfurt ist freigeschaltet: 

https://oper-frankfurt.de/de/mediathek/?id_media=176
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DRESDEN/ SEMPEROPER: HUI HE ALS TOSCA


Hui He nach ihrer Dresdener „Tosca“. Foto: F. Lodola

„Die chinesische Sopranistin Hui He erzielte als Tosca an der Dresdner Semperoper einen großen Erfolg. Erfolgreich ist auch den Rest der Besetzung mit Andeka Gorrotxategi (Mario Cavaradossi) und Alexey Markov (Baron Scarpia). Tosca ist eine der meistgesungenen Rollen von Hui He, mit der sie am Teatro Regio di Parma ihr italienisches Debüt gab. Sie hat diese Figur in den größten Theatern der Welt gesungen, in der Arena di Verona, der Lyric Opera von Chicago, der Bayerischen Staatsoper, dem Teatro del Maggio Musicale Fiorentino, dem Teatro alla Scala und in der Avery Fisher Hall in New York. Die Sopranistin wird auch in den Aufführungen vom 15., 17. und 20. Mai in der Semperoper Dresden die Hauptrolle verkörpern. Später debütiert sie als Turandot am Teatro Comunale von Bologna und als Mimì in „La Bohème“ beim Puccini Festival in Torre del Lago. Hui He wird am 23. und 29. August wieder Tosca in der Arena von Verona sein, am 31. August dann Aida.

An der Metropolitan Opera singt Hui He die Butterfly u.a. mit Elizabeth DeShong (Suzuki), Placido Domingo (Sharpless), Andrea Caré (Pinkerton.
Einer der Vorstellungen (9.11. wird weltweit in die Kinos ausgestrahlt
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Eröffnungspremiere der Händel-Festspiele Halle: PETER KONWITSCHNY INSZENIERT „JULIUS CÄSAR IN ÄGYPTEN“ AN DER OPER HALLE

Das musikalische Highlight der Stadt Halle bilden in jedem Jahr die Händel-Festspiele Halle. Hochkarätige Künstler präsentieren Händelsche Werke und lassen die Geburtsstadt des Komponisten in mannigfaltigen Tönen erklingen. Eröffnet werden die Händel-Festspiele Halle dieses Jahr mit der Premiere von Händels Oper JULIUS CÄSAR IN ÄGYPTEN in der Oper Halle. Cäsar kam, sah und siegte. Oder doch nicht? Niemand konnte die Verflechtungen von Politik und Liebe, von Heldentum und Banalität besser in Töne umsetzen als Georg Friedrich Händel. Um den Humor und die Dramatik für ein großes Publikum aufzuschließen, hat sich das Inszenierungsteam entschlossen, die tragikomische Oper JULIUS CÄSAR IN ÄGYPTEN in deutscher Sprache aufzuführen. Michael Hofstetter (Musikalische Leitung) hat sich als Händel- und Gluck-Spezialist einen Namen gemacht und wurde schon mehrfach vom Fachmagazin Opernwelt als „Dirigent des Jahres“ nominiert. Sein Schaffen ist auf zahlreichen Tonträgern dokumentiert. Die Händel-Interpretationen von Star-Regisseur Peter Konwitschny (Regie) und Helmut Brade (Ausstattung) in Bad Lauchstädt und Halle waren in den 1980er Jahren bahnbrechend. FLORIDANTE, RINALDO und TAMERLAN erreichten schnell Kultstatus und internationales Lob. Dirigent, Regisseur und Bühnenbildner sind also nicht nur in Halle bestens bekannt. Als international renommierte Meister ihres Faches haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, die charakterlich vielschichtigen Figuren auszuleuchten und dem Publikum diese schrägen Typen in all ihrer archaischen Sinnlichkeit und modernen Frechheit, in ihrem wahnwitzigen Egoismus und ihrer schier grenzenlosen Leidensfähigkeit nahezubringen.

Erstaufführung der neuen Textfassung von Werner Hintze in deutscher Sprache.

Musikalische Leitung: Michael Hofstetter /
Inszenierung: Peter Konwitschny /
Ausstattung: Helmut Brade /
Dramaturgie: Bettina Bartz /
Solisten: Grga Peroš (Julius Cäsar)
Vanessa Waldhart (Cleopatra)
Svitlana Slyvia (Cornelia)
Jake Arditti (Kopf des Pompejus – Partie des Sesto)
Michael Zehe (Tolomeo)
Ki-Hyun Park (Achilla)
Maik Gruchenberg (Nireno)
Robert Sellier (Curio)
Chor der Oper Halle
Händelfestspielorchester Halle

Premiere: Freitag, 31.05.2019 | 19.30 Uhr | Oper Halle, Großer Saal ____________________________________________________________

FREITAG IM WIENER MUSIKVEREIN: VERA KARNER / SIMPLY QUARTETT/ AMÉLIE HOIS/ MACIEJ SKRABEK


Vera Karner. Foto: privat

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OPER FRANKFURT: OPER IM DIALOG – NACHGESPRÄCHE: KRITISCH, NEUGIERIG, OFFEN. „LA FORZA DEL DESTINO“ 

Worte finden, mitreden, Fragen stellen, Begeisterung oder Verwunderung teilen… Wie das Publikum Musiktheater erlebt, interessiert die „Macher“ der Oper Frankfurt sehr. Nach ausgewählten Vorstellungen sollen daher die Zuschauer mit den Mitwirkenden der jeweiligen Produktion ins Gespräch kommen, um die Aufführungen kritisch zu diskutieren.

Das nächste Nachgespräch, das wie die gesamte Reihe Oper im Dialog unter dem Motto „Kritisch, neugierig, offen“ steht, findet am

Freitag, dem 24. Mai 2019, um ca. 22.30 Uhr im Salon im 3. Rang (nach der Vorstellung)

statt und widmet sich Tobias Kratzers aktueller Frankfurter Inszenierung von Giuseppe Verdis La forza del destino, die das Thema Rassendiskriminierung in ihren Mittelpunkt stellt. Dabei treten Regisseur Tobias Kratzer und Produktionsdramaturg Konrad Kuhn sowie weitere Mitwirkende der Produktion in den Dialog mit dem Publikum, um über das, was im Zuschauerraum zu hören und auf der Bühne zu sehen ist, kontrovers zu diskutieren. Gespannt stellt sich die Oper Frankfurt der Kritik, den Fragen und Anregungen des Publikums.

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La forza del destino“. Foto: Monika Rittershaus

Der Eintritt ist frei, allerdings ist die Personenzahl im Salon 3. Rang aus Sicherheitsgründen begrenzt. Daher werden direkt vor der Veranstaltung Zählkarten ausgegeben.

Die Veranstaltung am 24. Mai 2019 findet als Beitrag zur Arbeit des Netzwerks DIE VIELEN statt, das sich für Vielfalt in Gesellschaft und Kultur einsetzt. Wie in zahlreichen deutschen Städten haben sich auch in Frankfurt weit über 50 Kulturinstitutionen und Kunstschaffende sowie wissenschaftliche Einrichtungen mit der „Frankfurter Erklärung der Vielen“ gegen jede Form von Rassismus, Homo- und Transphobie, Frauenfeindlichkeit, Antisemitismus und Islamophobie ausgesprochen.

Die Reihe Oper im Dialog wird auch in der kommenden Saison 2019/20 fortgesetzt:

Manon Lescaut 10. Oktober 2019 Lady Macbeth von Mzensk 17. November 2019 Tristan und Isolde 09. Februar 2020 Salome 13. April 2020 Der Prinz von Homburg 13. Juni 2020
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OPER IM NATIONALTHEATER PRAG: OFFENER BRIEF

Employees and artists of the Opera of the National Theatre and the State Opera have drafted their open letter to express their serious concerns about the current situation in the Opera of the National Theatre. The current situation was caused by the nontransparent manner, in which the new artistic director, Mr. Per Boye Hansen, was chosen for the 2019/2020 and subsequent seasons. During the 2018/2019 season, Mr. Per Boye Hansen has acted as an advisor to the director of the National Theatre. During the nine month in the function, he was supposed to prepare for the office of the director. However, during that time, he failed to present any, even basic, vision for the future and caused a crisis in the theatre. Up to this point, he has been dedicating his attention only to specific, narrow issues (especially replacing Czech singers with foreign soloists). He failed to familiarize himself with Czech laws, the inner workings of the theatre and artistic operation of the organization. Until this day, the Opera lacks its new organizational structure and competences and responsibilities for the period from 1 August 2019 on have not been defined.

A number of questions have been repeatedly raised by the management of the theatre, as well as the artistic boards of the orchestras, choirs and soloists. Those questions have not yet been answered. Therefore, the undersigned have decided to write an open letter to the director of the National Theatre, Prof. Jan Burian.

Until this point, the open letter has been signed by 339 people, including the current management of the Opera, soloists, conductors, players of the orchestra of the National Theatre and the orchestra of the State Opera, singers of the choirs of the National Theatre and of the State Opera, as well as many other well-known personalities.
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KONZERT ZUM JUBILÄUM DER THAYATALBRÜCKE IM NATIONALPARK THAYATAL/ PODYJI (Samstag, 25-5. um 17 h

Eintritt frei!

Ich möchte Sie und alle Musikfreunde diesmal in ein besonders schönes Eck Österreichs einladen!
Am 25. 5. singe ich ein Konzert im Nationalpark Thayatal/Podyjí anlässlich des 30. Jubiläums der Öffnung der Thayatalbrücke, die eine Verbindung
zwischen den beiden Nationalsparken darstellt. 

Am Programm stehen die schönsten italienischen Hits der 50er und 60er Jahre.
Dauer: etwa 1 Stunde
Eintritt frei

Es grüßt Sie herzlich

Martino Hammerle-Bortolotti
www.martino.at
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