Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 13. MAI 2020)

13.05.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 13. MAI 2020)

ES GEHT WIEDER LOS! Zumindest bei uns!

Irgendwer muss ja mit Veranstaltungen wieder beginnen – und es ist wenig überraschend, dass das Günther Groissböck – Bassist von Weltformat – und der Online-Merker sind.

Freitag probt Günther Groissböck mit seiner Pianistin das Programm, das er am Montag im Staatstheater Wiesbaden bei Uwe Eric Laufenberg gibt, in unserer Online-Galerie. Die genau Uhrzeit erfahren Sie voraussichtlich morgen, ab dann bitte ich (auf juristischem Rat) –  um Reservierung (ansonsten ist das bei uns weder nötig noch üblich!)

Denn es handelt sich um ein „Konzert streng nach Vorschrift“. 10 Personen inklusive der Künstler dürfen im selben Raum sein, der Mindestabstand muss 1,5 Meter betragen – und Mundschutz ist Pflicht (nicht für den Sänger).

Vielleicht machen wir die Veranstaltung in zwei Abschnitten, vielleicht beziehen wir auch den Gehsteig vor der Merker-Galerie mit ein! Wir werden sehen, was sich ergibt, was möglich und wie das Wetter ist!

 

c617797c-a20f-41ed-b108-9dfca929186f

Wir wollen Pioniere sein – in einer Umgebung, in der sich niemand mehr etwas traut!

Die Möglichkeit steht übrigens auch anderen Künstlern offen, soferne diese sich ihre Veranstaltung selbst organisieren. Wir stellen jedenfalls kostenlos unseren Raum und unsere Werbemöglichkeiten zur Verfügung.

Trauen Sie sich doch!

Nicht nur fordern! Auch etwas tun!

A.C.

_______________________________________________________________________

Wiesbaden
Uwe Eric Laufenberg ist fest entschlossen, seine Maifestspiele durchzuziehen!
https://www.staatstheater-wiesbaden.de/aktuelles/meldung-554/

Wiesbaden und sein “Asterix”(Laufenberg) wird hoffentlich in diesem Irrsinn bald als das “gallische Dorf” in die Geschichte eingehen! Toll, solche Leute!

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kultur/das-staatstheater-wiesbaden-oeffnet-am-18-mai-fuer-ein-verkleinertes-publikum-16766970.html

Großes Interesse der Theaterleute: – Wann?, wieviele Leute?,wie macht er das?… (im Mail des Staatstheaters – siehe ganz oben) finden Sie Details)

Es muss ein “Wettbewerb” entstehen, dann bewegt sich was👍

TROTZ CORONA: Staatstheater Wiesbaden spielt wieder

Wiesbaden. „Specials“ aus den abgesagten Maifestspielen und gleich fünf Premieren hintereinander will das Staatstheater Wiesbaden vom 18. Mai an bis zum 6. Juni bieten. Eröffnet wird das Programm im Großen Haus mit einem Liederabend des Sängers Günther Groissböck. Am 20. Mai werden Michael Volle und Gabriela Scherer Arien und Duette aus dem „Fliegenden Holländer“ und „Arabella“ singen, es folgen weitere Gesangsabende und Opernausschnitte, unter anderen mit Andreas Schager und Florian Boesch. Der Kartenvorverkauf beginnt am Freitag.

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kultur/das-staatstheater-wiesbaden-oeffnet-am-18-mai-fuer-ein-verkleinertes-publikum-16766970.html

lg S.W.

Und in Österreich:

Österreich
Grüne kündigen an: Veranstaltungen mit Publikum ab 29. Mai
Ulrike Lunacek, die „mit aller Kraft“ weiterkämpfen möchte, und Rudi Anschober wollen den Kulturbereich „aufmachen“.
Kurier

_______________________________________________________________________

Die heilige Corona – Hilfe in Zeiten der Seuche. Regierungen aller Länder, rüstet Euch morgen zur Wallfahrt!

Gedenktag für die Heilige ist der 14. Mai

Ich schlage vor: Treff der Regierung am Donnerstag, 14. Mai,  am Ballhausplatz zur Abfahrt nach St. Corona. Dann gemeinsame Wallfahrt zur Heiligen Corona

Die heilige Corona ist eigentlich die Schutzpatronin des Geldes, der Fleischer und der Schatzsucher. In Krisen wie der aktuellen kommt ihr eine besondere Rolle als Fürsprecherin zu.

Der Überlieferung zufolge soll Corona zur Zeit der Christenverfolgungen das Martyrium im Alter von 16 Jahren gemeinsam mit dem ebenfalls heilig gesprochenen Soldaten Victor von Siena erlitten haben. Während dieser gemartert wurde, soll die als Braut eines seiner Kameraden vermutete Corona ihn getröstet und ermutigt haben. Aus diesem Grund sei sie verhaftet und verhört worden. Schließlich soll sie von ihren Peinigern zwischen zwei herabgebogene Palmen gebunden und beim Emporschnellen der beiden Palmen zerrissen worden sein. Victor soll enthauptet worden sein. Andere Quellen berichten, dass Corona Victors Ehefrau gewesen sei.

Ökumenisches Heiligenlexikon berichtet über die Märtyrerin der Spätantike nur Vages – Gemein mit dem gleichnamigen Virus hat sie grenzüberschreitende Internationalität – Corona-Wallfahrten gibt es in Niederösterreich in St. Corona am Wechsel

Foto: Syrio / CC BY 4.0

Besondere Verehrung wird der Heiligen in Österreich und in Ostbayern zuteil, wo ihr verschiedene Wallfahrten gewidmet sind.

Auch im mittelalterlichen Bremer Dom, in den 965 Reliquien der Heiligen gebracht wurden, muss es eine bedeutende Corona-Verehrung gegeben haben, wie hier gefundene Pilgerzeichen und drei Skulpturen im Dom nahelegen. Ebenso verehrte sie Kaiser Otto III. (HRR), der nach seiner Kaiserkrönung im Jahre 996 Corona-Reliquien zusammen mit Reliquien des hl. Leopardus von Otricoli in Umbrien nach Aachen überführen ließ. Beide Heilige wurden zu Konpatronen des Aachener Marienstiftes erhoben. Die Bleireliquiare aus dem frühen 11. Jahrhundert wurden 1843 wieder aufgefunden. Deren Inhalt wurde im neobyzantinischen Corona-Leopardus-Schrein des Aachener Doms eingebettet, der in den Jahren 1911/12 durch den Aachener Goldschmied Bernhard Witte geschaffen worden war und derzeit (März 2020) restauriert wird.

Im Straßburger Münster stellt ein Bleiglasfenster des 14. Jahrhunderts sie in langem Kleid, mit Mantel und Schleier dar, die Märtyrerpalme in der Linken. Spätere Darstellungen zeigen sie, wie sie einem Bettler ein Geldstück reicht oder ein Geldkästchen in der Rechten hält.

Das Corona-Gebet, auch Kronengebet genannt, ist ein volksmagisches Ritual, das besonders im 17. und 18. Jahrhundert populär war und zum Aufspüren verborgener Schätze diente. Es findet sich in mehreren Zauberbüchern, darunter im 6. und 7. Buch Mose. Die Schatzhebegebete wurden von vorgeblichen magischen Experten als vermeintlich sicheres Mittel zum Erlangen riesiger Reichtümer verkauft. Gerichtsprozesse der frühen Neuzeit, die sich mit magischer Schatzgräberei befassen, siedeln das Delikt meistenteils nicht in den Bereich der Magie an, sondern werten es als Betrug. Neben Corona war auch der heilige Christophorus ein beliebter Patron der Schatzsucher.

Aus dem niederösterreichischen St. Corona am Wechsel ist auch das Wallfahrtslied Corona hoch erhoben aus diesem Erdental überliefert,[13] das auf die Melodie des Kirchenlieds Gelobt sei Jesus Christus in alle Ewigkeit gesungen wird. Der Autor und die Entstehungszeit des Textes sind nicht bekannt.[13] Aus St. Corona am Wechsel wird auch von Anrufung um Standhaftigkeit im Glauben, bei Bitten gegen Unwetter und Miss­ernte und zur Abwendung von (Vieh-)Seuchen berichtet. Dies wird auch im entsprechenden Artikel des Ökumenischen Heiligenlexikons[6] aufgegriffen, ist sonst in der Fachliteratur aber nicht belegt. Die Angabe geht auf eine lokale Tradition in St. Corona am Wechsel zurück, der zufolge die Heilige von der bäuerlichen Bevölkerung dort gegen Viehseuchen angerufen wurde. Ebenso soll sie dort regional als Patronin der Holzfäller verehrt worden sein.

Die Pfarrei St. Pankratius in Roding veröffentlichte während der Coronavirus-Pandemie 2019/20 eine Novene mit Anrufung der heiligen Corona.[

Ich habe mich an allerhöchster kirchlicher Stelle erkundigt und zu diesem Behufe eine Kirche aufgesucht. Dort wurde mir versichert, dass eine Wallfahrt nach St. Corona eine Impfung ersetzt!

Alsdann, liebe Regierenden: Geht in Euch ( einige sollten gleich dort bleiben, es sollen aber nicht alle sein) und überdenkt am Freitag die Situation neu!

_______________________________________________________________________________

UND WEITERE STREAMS es ist noch keine Ende der Corona-Zeiten abzusehen)

Zu den Burgtheater-Streams: Nicht traurig sein, wenn man was verpasst hat und erst jetzt einsteigt, die Aufführungen gibt es ja bereits alle auf DVD, die auch die meisten Büchereien haben. In Wien sperren Hauptbücherei und Filialen am 18. Mai wieder auf, allerdings nur für Ausleihe und Rückgabe, nicht zu Recherchezwecken.

Viel spannender ist die Reihe „Wiener Stimmung“, wo Ensemblemitglieder neue Texte von österreichischen Autoren lesen https://www.burgtheater.at/wiener-stimmung bzw. kurze Texte nach eigener Wahl https://www.burgtheater.at/myhomeismyburgtheater mittlerweile steht es hier bei Ausgabe Nr. 49.

Die Berliner Theater wie Schaubühne und jetzt auch Deutsches Theater und Berliner Ensemble sowie das Thalia-Theater Hamburg streamen dagegen jetzt Aufführungen, die kaum auf DVD erhältlich sind und auch nicht im TV gezeigt wurden. Da wechseln sich Aufführungen von DDR-Zeiten mit ganz neuen Inszenierungen ab.

https://www.schaubuehne.de/de/seiten/online-spielplan.html

https://www.deutschestheater.de/programm/aktuelles/dt-heimspiel/#

https://www.berliner-ensemble.de/be-on-demand

https://www.thalia-theater.de/startseite/thaliadigital-therestismissing/#Stream

Aber um mal über den deutschsprachigen Tellerrand hinauszublicken:

Das National Theatre London stellt auch wöchentlich eine seiner Aufführungen, die bereits im Kino zu sehen waren, auf youtube ein:

https://www.nationaltheatre.org.uk/nt-at-home.

Noch bis Donnerstag, 14. Mai 7.p.m. UK Time gibt es Shakespeares „Anthony and Cleopatra“ mit Ralph Fiennes zu sehen. Seit 5 Tagen online mit über 450.000 Klicks ist das schon beachtlich. https://www.youtube.com/watch?v=lWc6_aCTqI0

Angekündigt sind auf der Website z.B. „A Streetcar named Desire“ ab Donnerstag, 21. Mai und „Coriolanus“ mit Tom Hiddlestone ab Donnerstag, 4. Juni.

Aber auch die Royal Shakespeare Company hat drei Stücke von Stratford online gestellt:

King Lear: https://www.youtube.com/watch?v=l9EKnrosP9w

Macbeth: https://www.youtube.com/watch?v=CWg08tJsxGI

Coriolanus: https://www.youtube.com/watch?v=hvkW1MhOYlQ

Und wer russische Opern&Ballett mag, der ist in St. Petersburg bei https://mariinsky.tv/e bestens bedient. Das Programm wechselt täglich und meist steht der Chef – Valery Gergiev – selbst am Pult. Von konventionell wie Chowantschina bis modern wie Eugen Onegin ist alles dabei (aber auch Puccini, Verdi oder Mozart). Die meisten Opern wurden für das französische TV bzw. Mezzo aufgenommen und im Gegensatz zu diesen gibt es hier kein Geoblocking.

Schönen Tag und liebe Grüße

Sandra Warnung
______________________________________________________________________

STREAMS METROPOLITAN OPERA:  DONNERSTAG ARIADNE AUF NAXOS (1988 Levine; Norman Troyanos, Battle; King)

Strauss, Richard - Ariadne auf Naxos: Amazon.de: James Levine ...

Jessye Norman is a regal Ariadne, the mythological Greek heroine in this opera-within-an-opera, opposite the passionate Bacchus of the great James King. Kathleen Battle delivers the coloratura fireworks of Zerbinetta, the leader of a commedia dell’arte troupe that finds itself stranded on Ariadne’s island. Tatiana Troyanos and Franz Ferdinand Nentwig star as the young Composer and the Music Master in the opera’s prologue. James Levine brings out all the color and charm of Strauss’s brilliant chamber-sized score with its equal amounts of pathos and humor. Bodo Igesz’s production features sets by esteemed designer Oliver Messel.

www.metopera.org

______________________________________________________

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Anna Netrebko ist nicht zu stoppen!

Dieser Tage hat sie die Terrasse am Franziskanerplatz angestrichen und gestaltet, jetzt präsentiert sie ein Kinder Märchenprojekt in russischer Sprache und verzeichnet in knapp 30 Minuten 11.000 plus Klicks. Wozu braucht die einen PR Manager? Dazu die Babuschka Brille.

Sie kann’s!

Sieh dir dieses Instagram-Video von @anna_netrebko_yusi_tiago an:
https://www.instagram.com/p/CADePEKn_26/?utm_source=ig_web_button_share_sheet

_____________________________________________________________

GERNOT KRANNER: DAS ONLINE-MUSICAL. Donnerstag Premiere

https://www.homestage-musical.eu Eine Produktion. Ein Regisseur. 6 Musical-Darsteller und potentielle Stars – und Corona. Wie könnte man die Show retten? Na klar! Durch einen Video-Call Workshop! Die Online-Musical-Serie zu Zeiten der Isolation. Die erste Folge geht am Do, 14.05.2020 online!

Musik-Trailer:

https://www.youtube.com/watch?v=E2MAtfMw_8g


Wir freuen uns auf euch! AUTOR*INNEN Musik – Katrin Schweiger Buch – Thomas Neuwerth Songtexte – Katrin Schweiger/ Gernot Kranner/ Thomas Neuwerth CAST Der Regisseur – Reinwald Kranner Myrfete/Marie – Sarife Afonso Debby – Nicole Rushing Sam/Samantha – Chris Green Cake – André Haedicke Joe – Philipp Fichtner Timmy – Nick Körber Tonio – Jonas Tonnhofer LEADING TEAM Regie – Gernot Kranner Produktionsleitung – Katrin Schweiger/ Thomas Neuwerth Musikalische Leitung – Katrin Schweiger Orchestration: Katrin Schweiger / Justin Lehmann Friese Dramaturgie – Thomas Neuwerth Choreographie – Barbara Castka Schnitt – Maike Niermeyer Musikmischung – Justin Lehmann Friese Grafik – Melanie Marquardt Regieassistenz – Helmut Karner/ Jasmin Hawlicek Produktionsassistenz – Jasmin Hawlicek/ Paula-Kristin Friebel

Vor ein paar Wochen habe ich ein neues Musical-Projekt begonnen – jetzt ist es bald soweit, dass wir den virtuellen Premieren-Teppich ausrollen können.

HOME-STAGE

Das Online-Musical

Premiere der ersten Folge: 14. Mai 2020, 20 Uhr

auf  Youtube, Instagram und Facebook.

HOME-STAGE – Das Online-Musical – WARUM denn so was?

Die Corona-Krise blockiert alle Kunstschaffenden. Seit Wochen keine Premiere mehr – und auch nichts in Aussicht. Die Kunst liegt am Boden.

Richtig? FALSCH!

Ich habe eine Gruppe junger Künstlerinnen und Künstler um mich herum geschart, die alle nicht gewillt sind, aufzugeben.

Binnen kürzester Zeit haben wir ein neues Format entwickelt – das ONLINE-MUSICAL

Die Umstände sind speziell – und so wird auch unsere Produktion.

Die SONGS sind alle NEU komponiert, die STORY ist aktuell, die SÄNGERINNEN und SÄNGER sind topp – und die REGIE – ist von mir.

Eine Produktion. Ein Regisseur. 6 Musical-Darsteller*innen und potentielle Stars – und Corona. Wie könnte man die Show retten? Na klar! Durch einen Video-Call Workshop! Die Online-Musical-Serie zu Zeiten der Isolation.

Sechs Musicaldarsteller*innen sollten einander bei den Finals einer Audition zu einem neuem Musical treffen, einer Uraufführung, über die bereits einiges spekuliert wurde, aber noch nichts Genaues bekannt ist. Einzig der Titel – HOME-STAGE – ist bekannt. Was die Künstlerinnen und Künstler betrifft, so kennt man einander, wie man einander eben im Musical-Business kennt, von diversen Intendanten-Vorsingen, vielen Auditions und der einen oder anderen Premierenfeier. Nicht jede und jeder liebt die und den jeweils anderen.
Doch dann kommt Corona und nichts ist mehr so wie vorher. Ab sofort gilt Kontaktverbot und Ausgangsbeschränkung. Der Regisseur von HOME-STAGE bekommt ein wenig gegen seinen Willen von den Produzenten die Vorgabe, einen Online-Workshop, der einmal wöchentlich stattfindet, abzuhalten, um die Produktion zu retten. Voraussetzung für die sechs, um eine Chance zu bewahren, irgendwann einmal auch in dem Stück auf einer Bühne zu stehen, ist also, dass man einander alle zwei Wochen via Video-Konferenz trifft und gemeinsam einen neuen Song einstudiert und einander besser kennen lernt.

Ein möglicher Job also für die Zeit danach, auch wenn es bis dahin schwierig ist. Also lassen sich alle sechs darauf ein. Was ist schon dabei, sich einmal in der Woche über Skype zu sehen und gemeinsam zu proben und ein wenig besser kennen zu lernen? Marie, Debbie, Joe, Cake, Sam und Timmy sind nach kurzer anfänglicher Unsicherheit aufgrund der vollkommen neuen Situation relativ schnell bereit, bei dem Experiment namens HOME-STAGE mitzumachen. Und dann ist da noch Joes kleiner Bruder Tonio, der sich nichts sehnlicher wünscht, als ebenfalls einmal Musicaldarsteller zu werden, und der sich immer wieder ziemlich selbstbewusst in das Geschehen einmischt.

In jeder Folge wird vom Regisseur zu Beginn das Material für einen neuen Song verteilt und am Ende von den Darsteller*innen dieser neue Song präsentiert, der Teil der (fiktiven) neuen Show werden soll. In den Minuten bis dahin lernen die Zuschauer die Figuren besser kennen, wobei je nach Folge nicht immer dieselben Charaktere im Mittelpunkt stehen. Der Regisseur, der von der Art dieses virtuellen Projekts zu Beginn wenig hält, kann sich ebenso wie die sechs Darsteller*innen im Laufe der Zeit immer mehr dafür begeistern. Parallel entwickeln sich die privaten Ebenen zwischen den Charakteren, die zum Teil eine gemeinsame Vergangenheit miteinander teilen und sich zum Teil erst jetzt so richtig kennenlernen, auf unterschiedliche nicht immer friktionsfreie Art. Ab Folge 2 ist auch immer ein Gast mit dabei. Dabei handelt es sich immer um einen Musicalstar aus dem deutschsprachigen Raum.
In Folge 1 erfahren die sechs Darsteller*innen zu Beginn davon, dass die Finals abgesagt sind und lernen einander in der Folge näher kennen.

YouTube-Trailer:

https://youtu.be/jjzqZQeXabk

____________________________________________________________________

Empfehlungen der österreichischen Orchester zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs

Die Intendanten, Geschäftsführer und Verantwortlichen von acht österreichischen Orchestern (Bruckner Orchester Linz, Grazer Philharmoniker, Kärntner Sinfonieorchester, Mozarteumorchester Salzburg, ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Wiener Symphoniker) haben sich heute gemeinsam in einer Stellungnahme an die Staatssekretärin im Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, Frau Mag. Ulrike Lunacek, für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in österreichischen Orchestern ausgesprochen.

In dem Dokument, das Sie nachfolgend sowie im Anhang finden, werden dezidierte Empfehlungen, Maßnahmen und Verhaltensregeln auf Orchesterseite erläutert, die einen ordentlichen Probe- und Spielbetrieb ermöglichen.

Zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs in österreichischen Orchestern

Seit dem im März verhängten Lockdown im Bereich der Kunst und Kultur aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 finden im Kulturland Österreich keine Konzert- und Kulturveranstaltungen mehr statt. Gleichwohl sind Kunst und Kultur, die nachgewiesenermaßen gesundheits- und entwicklungsfördernd wirken, für viele Menschen ein unverzichtbarer Bestandteil ihres Lebens. Besonders die Musik kann heilende Effekte erzielen, wie durch viele Studien belegt ist.

Die Wiederaufnahme von Kunst- und Kulturveranstaltungen parallel zur Wiedereröffnung von Industrie, Handel und Bildungseinrichtungen muss daher dringend angestrebt werden.

Die andauernden Einschränkungen des öffentlichen Lebens haben zu einem starken Rückgang des Infektionsgeschehens geführt. Das österreichische Gesundheitswesen zählt zu den leistungsfähigsten weltweit. Da die Berufstätigkeit zu den wichtigen sozialen Bestimmungszahlen in Bezug auf Gesundheit und Lebenserwartung gehört, ist die Wiederaufnahme ihrer beruflichen Tätigkeit für Musikerinnen/Musiker nicht nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, sondern auch aus sozialmedizinischer Perspektive von großer Relevanz.

Die Verantwortlichen der österreichischen Profi-Orchester setzen daher alles daran, ihrem Publikum die Teilnahme an Opernaufführungen und Konzerten wieder zu ermöglichen und den Lockdown im Orchesterbereich zu beenden.

Dazu empfehlen wir die Umsetzung der nachfolgend aufgelisteten (zeitlich begrenzten) Maßnahmen:

Nur Personen, die sich gesund und leistungsfähig fühlen, sollen ihre berufliche Tätigkeit im Orchester wiederaufnehmen. Eine tägliche Selbstüberprüfung im Hinblick auf die folgenden Covid-19-typischen Symptome ist daher vor Betreten des Arbeitsgebäudes erforderlich (zur Veröffentlichung z. B. mit entsprechendem Aushang): Husten, Fieber, Schnupfen, Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Schwächegefühl, Geruchs- und/oder Geschmacksstörungen. Treten eines oder mehrere dieser Krankheitszeichen auf, sollte die Musikerin/der Musiker zu Hause bleiben, eine/n Ärztin/Arzt kontaktieren und eine Testung auf SARS-CoV-2 durchführen lassen.

Hochrisikopersonen: Personen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Infektion haben, gelten als Hochrisikopersonen. Ihnen wird im Rahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge eine Freistellung von der Teilnahme am Orchesterspiel gewährt.

Orchester auf der Bühne und im Orchestergraben/räumliche Distanzierung entsprechend den offiziellen Anordnungen:

Generell kann festgehalten werden, dass unter Anwendung der nachfolgenden Maßnahmen die Ausübung des Musikberufs in Orchestern unter Einhaltung der offiziellen Anordnungen möglich ist.

• 1 Meter Mindestabstand zwischen den Musikerinnen/Musikern (gerechnet von Kopf zu Kopf)
• Aufstellen von Plexiglas-Wänden (wo immer möglich) vor Bläserinnen/Bläsern. Wir weisen darauf hin, dass die zuletzt kolportierten Gefahren durch das Musizieren mit Blasinstrumenten durch Studien widerlegt worden sind.[1]
• Instrumente werden bei Proben, Aufführungen, Konzerten oder Aufnahmen nicht von mehreren Musikerinnen/Musikern gespielt (z. B. Schlagzeug).
• Abstandsregelung beim Auf- und Abtreten: „Amerikanischer Auftritt“ (Musikerinnen/Musiker treten individuell vor Konzertbeginn auf), Abtritt mit 1,5 Metern Abstand.

Orchester abseits der Bühne

• Der Backstage-Bereich ist so zu organisieren, dass sämtliche Hygiene- und Abstandsvorschriften eingehalten werden. Das Tragen von NMS-Masken für diese Bereiche wird empfohlen. Für jedes Haus müssen eigene Vorschriften gefunden werden, die aufgrund der örtlichen Gegebenheiten zu treffen sind.
• Der Orchesterbetrieb ist so zu gestalten, dass ausreichende Belüftung, Reinigung und Desinfektion gewährleistet werden können. Nach einer Probe, einem Konzert oder einer Aufnahme sind Notenständer und andere Arbeitsflächen sowie Böden zu reinigen.
• Musikerinnen/Musiker müssen rechtzeitig vor Proben-, Konzert- oder Aufführungsbeginn oder vor Aufnahmen eintreffen, da sämtliche

Sicherheitsmaßnahmen (Hygienevorschriften, Abstand halten, Instrumente aus Kisten entnehmen, Auftritt etc.) mehr Zeit als üblich in Anspruch nehmen.

Allgemeine Maßnahmen

• Es ergeht ein Hinweis auf allgemeingültige Maßnahmen im Umgang mit anderen Menschen. Bei den anzuwendenden Maßnahmen wird an die Eigenverantwortung der Musikerinnen/Musiker bei der Einhaltung derselben appelliert und diese, wo immer möglich, auch kontrolliert.
• Desinfektion beim Betreten der Häuser und/oder der Bühnen bzw. Orchestergräben
• Hinweise an Musikerinnen/Musiker, dass bei kleinsten Anzeichen einer Erkrankung ein Betreten der Bühne nicht sinnvoll bzw. gefährlich (für andere) ist.

Gezeichnet von den Verantwortlichen nachfolgender Orchester (in alphabetischer Reihenfolge):

Bruckner Orchester Linz
Grazer Philharmoniker
Kärntner Sinfonieorchester
Mozarteumorchester Salzburg
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Tiroler Symphonieorchester Innsbruck
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Wiener Symphoniker
____________________________________________________________________

DER WEGSCHEIDER  (Dr. Ferdinand Wegscheider ist TV-Intendant von „Servus TV“)

Der Wegscheider: ServusTV ist auf dem Weg zum Heimatsender der ...

Zum Wegscheider – VIDEO

__________________________________________________________________________

 

 

Diese Seite drucken