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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 11. SEPTEMBER 2019)

11.09.2019 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 11. SEPTEMBER 2019)

Die Wiener Staatsoper:  JAHRBUCH 2019
Herausgegeben von den Freunden der Wiener Staatsoper
Gesamtredaktion Rainhard Wiesinger
Verlag Barylli, 2019

Das von den „Freunden“ herausgegebene Jahrbuch der Wiener Staatsoper für „2019“ (Rückblick 18/19, Vorschau 19/20) erfüllt wieder alle Erwartungen: Es gibt viel zu lesen, viel zu erinnern, viel nachzuschlagen. Wie immer bekommt man die Vorschau auf die Premieren der kommenden Saison (die letzte von Direktor Dominique Meyer), und da immerhin zwei Uraufführungen anstehen, „Orlando“ von Olga Neuwirth und die „Kinderoper“, nein, wie der Komponist sagt, „Familienoper“ über Rapunzel, „Persinette“ von Albin Fries, wissen die opernfreundlichen Leser durch genaue Analysen gleich mehr, was ihnen bevorsteht…

Zur Buchbesprechung (Renate Wagner)
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Wiener Staatsballett: Wiederaufnahme von „SYLVIA“ an der Wiener Staatsoper

 Das Wiener Staatsballett startet am Freitag, 13. September 2019 mit der Wiederaufnahme von Ballettdirektor Manuel Legris’ Sylvia in seine neue Spielzeit an der Wiener Staatsoper. In den vier Vorstellungen der Erfolgsproduktion, die im November 2018 Premiere im Haus am Ring feierte, sind drei alternierende Besetzungen zu erleben:

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Denys Cherevychko (Aminta), Nikisha Fogo (Sylvia). Foto: Wiener Staatsballett/ Ashley Taylor

In der ersten Vorstellung der Serie am 13. September tanzen Nikisha Fogo die Titelpartie, Denys Cherevychko den Aminta, Davide Dato den Orion, Géraud Wielick den Eros, Madison Young die Diana und Zsolt Török den Endymion. Elena Bottaro gibt als Najade ihr Rollendebüt.

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Davide Dato (Orion). Foto: Wiener Staatsballett/ Ashley Taylor

Am 14. und 18. September sind Olga Esina als Sylvia, Jakob Feyferlik als Aminta, Robert Gabdullin als Orion, Tristan Ridel als Eros, Ketevan Papava als Diana und Roman Lazik als Endymion (Rollendebüt) zu erleben.

In der letzten Vorstellung der Serie am 20. September tanzen Kiyoka Hashimoto die Titelpartie, Navrin Turnbull den Aminta (Rollendebüt), Dumitru Taran den Orion, Mihail Sosnovschi den Eros und wiederum Madison Young die Diana und Zsolt Török den Endymion.

Am Dirigentenpult: Kevin Rhodes.

Reprisen (Übersicht): 14., 18. und 20. September

Die Vorstellungen am 13., 14. und 20. September werden im Rahmen von „Oper live am Platz“ live auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen.

Sylvia feiert als Koproduktion mit der Wiener Staatsoper am 17. Dezember 2019 Premiere an der Mailänder Scala (Vorstellungen bis 14. Jänner 2020) und kehrt im April 2020 für sieben weitere Vorstellungen zurück auf die Bühne des Hauses am Ring (Aufführungen am 11. und 14. April; 17., 18. und 20. Mai sowie am 6. und 10. Juni 2020).

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Vorausblick LINZER LANDESTHEATER „LE PROPHÈTE“ (DER PROPHET) | OPER IN FÜNF AKTEN VON GIACOMO MEYERBEER

Inszenierung: Alexander von Pfeil |
Musikalische Leitung: Markus Poschner

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Zu seinen Lebzeiten beherrschte Giacomo Meyerbeer (1791–1864) die Opernspielpläne weltweit. Doch dann schmähten ihn andere Komponisten wie etwa Richard Wagner, da sie erkannt hatten, dass sie nur Erfolg haben können, wenn sie ihn vom Thron stoßen. Und so schlugen sie auf ihn, den Juden, ein. Mit Erfolg! Als oberflächlich diffamiert verschwanden seine Werke aus dem Repertoire. Doch am Ende des 20. Jahrhunderts erinnerte man sich wieder an ihn. Und da entdeckte man, welch visionärer Musikdramatiker Giacomo Meyerbeer gewesen ist. 
Musikalisch packend, ja sein Publikum nachgerade überfahrend mit der Wucht seiner Kompositionen sind Meyerbeers Opern totales Theater. Denn er war nicht nur ein Komponist süffiger Musik, sondern auch ein kluger Dramaturg und ordnete alle Komponenten des Musiktheaters wie Ausstattung, Komposition, Instrumentation, Text und Darstellung einer übergeordneten inhaltlichen Gesamtidee unter. 
Davon kann man sich nun im Landestheater bei der 1849 in Paris mit sensationellem Erfolg uraufgeführten Oper Le Prophète überzeugen, die von Aufstieg und Fall der sozialrevolutionären Wiedertäuferbewegung im 16. Jahrhundert erzählt. (Quelle: Landestheater Linz)
Jean de Leyde Jeffrey Hartman
Zacharie Dominik Nekel
Jonas Matthäus Schmidlechner
Mathisen Adam Kim
Graf von Oberthal Martin Achrainer
Ein Bauer Markus Schulz
Ein Soldat Csaba Grünfelder
Ein Bürger Marius Mocan
Ein Offizier Tomaz Kovacic
Fidès Katherine Lerner
Berthe Brigitte Geller
Zwei Chorknaben N. N.
Zwei Bäuerinnen Danuta Moskalik, Yoon Mi Kim-Ernst
Erster Wiedertäufer Jonathan Whiteley
Zweiter Wiedertäufer Markus Raab

PREMIERE SO 22. SEPTEMBER 2019, 19.00 UHR, GROSSER SAAL MUSIKTHEATER | LINZ

MEHR INFO
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ARD-MUSIKWETTBEWERB 2019 – TEILNEHMER UND ERGEBNISSE

Auf einen Blick

Der 68. Internationale Musikwettbewerb der ARD München 2019 ist für die Fächer Klarinette, Violoncello, Fagott und Schlagzeug ausgeschrieben. Hier finden Sie die (vorläufigen) Ergebnisse aller zugelassenen Teilnehmer der vier Kategorien im Überblick.

https://www.br.de/ard-musikwettbewerb/teilnehmer-und-ergebnisse/index.html
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GRAZ/ MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK:

1. FESTKONZERT
Di 24.09.2019
La finta giardiniera
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Kammermusiksaal

ANGELIKA-PROKOPP-SOMMERAKADEMIE DER WIENER PHILHARMONIKER
MICHAEL WERBA Künstlerische Leitung

In Kooperation mit der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker und dem Opera Master’s Programme der MUK Privatuniversität Wien (Leitung | Niels Muus)
Wolfgang A. Mozart | La finta giardiniera
Opera buffa, KV 196
„alzeit ein erschröckliches getös mit glatschen“
(Wolfgang Amadeus Mozart über die umjubelte Premiere seiner Oper)

Mit La finta giardiniera (Die Gärtnerin aus Liebe) ist es dem Grazer Musikverein auch in dieser Saison wieder ein Vergnügen, im Rahmen des 1. Festkonzertes eine Oper Wolfgang Amadeus Mozarts zur Aufführung zu bringen. Die opera buffa des 18-jährigen Mozart war bei der Uraufführung in München ein großer Erfolg und ließ das Publikum „viva Maestro schreyen“. Erneut bietet die Kooperation mit der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker und dem Opera Master’s Programme der MUK Privatuniversität Wien (Leitung: Niels Muus) jungen Talenten die Möglichkeit, ihre Exzellenz unter Beweis zu stellen. Das Ensemble unter der künstlerischen Leitung von Michael Werba besteht neben den Instrumentalistinnen und Instrumentalisten aus Veronika Seghers (Serpetta), Joan Folqué (Contino Belfiore), Muratcan Atam (Don Anchise), Anastasia Michailidi (Arminda), Anna Tiapkina (Ramiro), Sreten Manojlovic (Nardo) sowie Misaki Morino (Sandrina). Die Musik des jungen Mozart – interpretiert durch die junge Musikergeneration mit „philharmonischem“ Geist!

1. KAMMERKONZERT
Mo 07.10.2019
Mozart-Akademie
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Stefaniensaal

ANGELIKA-PROKOPP-SOMMERAKADEMIE DER WIENER PHILHARMONIKER
DANIEL FROSCHAUER Violine
MICHAEL WERBA Fagott
Wolfgang A. Mozart
Symphonie Nr. 1 in Es-Dur, KV 16 | Violinkonzert Nr. 4 in D-Dur, KV 218
Fagottkonzert in B-Dur, KV 191 | Symphonie Nr. 29 in A-Dur, KV 201
Die erfolgreiche Kooperation mit der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker wird weiter intensiviert: Im Rahmen eines Mozart-Schwerpunkts interpretieren junge Musiker aus der renommierten Talenteschmiede an der Seite renommierter Solisten der Wiener Philharmoniker Werke wie das selten gespielte Fagottkonzert

KARTEN
Konzertkasse am Sparkassenplatz 2, 8010 Graz
Mo. 9-18 Uhr, Di.-Fr. 9-15 Uhr
0316 82 24 55, tickets@musikverein-graz.at

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10.000 Besucher im Südbahnhotel am Semmering

Mit einem Besucherrekord von über 10.000 Besuchern verabschiedet sich der Kultur.Sommer.Semmering nach neun künstlerisch intensiven Wochen von einer bewegten Zeit im Südbahnhotel Semmering. Nachdem die bisherige Hauptspielstätte, das Semmeringer Kurhaus, kurzfristig nicht mehr bespielt werden durfte, wurde das gesamte Festival in die Räumlichkeiten des berühmten Grandhotels verlegt. „Was kurz vor Beginn des Festivals noch wie ein organisatorischer Supergau angemutet hatte, erwies sich während der Zeit der Festspiele geradezu als Glücksfall“ schildert Intendant Florian Krumpöck. „Es war zutiefst beglückend mitzuerleben, welche Magie und Inspiration dieses wunderbare Gebäude sowohl auf die Künstler als auch auf das Publikum ausübt.“

Mit insgesamt 58 Vorstellungen hat sich der Kultur.Sommer.Semmering bereits zum größten Mehrsparten-Festival Niederösterreichs etabliert und darf mit Publikumslieblingen wie Senta Berger, Karl Markovics, Angelika Kirchschlager, Alfred Dorfer, Birgit Minichmayr, Harri Stojka, Gerti Drassl, Erwin Steinhauer, Elisabeth Orth, Peter Simonischek u.v.m. einige der hochkarätigsten Künstler des Landes mitunter bereits zu Stammgästen zählen.

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MERKER-HEFT SEPTEMBER 2019 – INHALTSVERZEICHNIS

MEHR INFO

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DIGITALISIERUNG DER PARTITUR DER OPER „HEDY“ VON ZDENEK FIBICH (1850 – 1900) NUN FERTIG

Martino Hämmerle-Bortolotti hat die Digitalisierung der (fast vergessenen) Oper „Hedy von Zdenek Fibich nun fertiggestellt!

Die erste Aufführung nach mehr als 60 Jahren findet in Theater von Troppau (Opava) statt, und zwar am 21.6. 2020. Ein Pflichttermin für alle Opernfreunde.

Das Thema der Oper „Hedy“ ist die Liebe als Sinn des Lebens. Ohne Liebe ist das Leben ohne Sinn. Die Oper Hedy wird manchmal auch als tschechischer „Tristan“ genannt, was aber nur bedingt zutrifft.
Die Musik der Oper ist in der Orchesterbesetzung großartig und für heutige Hörgewohnheiten sehr eingängig.
Dauer: ca. 3 Stunden 

Hier der Link zum Programm für die Saison 2019/2020:
http://www.divadlo-opava.cz/vstupenky/predplatne/sezona-2018-2019/

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THEATER ST. GALLEN: Rusalka. Oper von Antonín Dvořák

. Premiere: Samstag, 21. September 2019, 19 Uhr

 Am Samstag, 21. September, 19 Uhr, hat am Theater St.Gallen Antonín Dvořáks  bekannteste Oper Rusalka Premiere. Das lyrische Märchen, das als tschechische Nationaloper gilt, entführt in die Welt der Naturgeister und Meerjungfrauen. Regie führt Vera Nemirova, die musikalische Leitung hat Modestas Pitrenas.

Der Librettist Jaroslav Kvapil verarbeitete in seiner Geschichte um die Nixe Rusalka Motive aus verschiedenen Quellen, von der slawischen Märchentradition bis zu Hans Christian Andersens Die kleine Meerjungfrau. Von seinem Libretto war Antonín Dvořák auf Anhieb begeistert. Der grosse Symphoniker zeichnete mit geschickter Instrumentation und psychologischem Feingefühl die zum Scheitern verurteilte Liebesgeschichte zwischen Märchen- und Menschenwelt nach. Mit spätromantischen sinfonischen Klängen lässt er in dem 1901 uraufgeführten Werk die slawische Märchenwelt aufleben.

Rusalka verliebt sich in einen Prinzen. Um ihm nahe zu sein, gibt sie trotz Warnungen aus der Naturwelt ihr Dasein als Naturwesen auf und wird zum Menschen. Dafür verzichtet sie auf ihre Stimme. Doch ihre Liebe zum Prinzen endet für beide im Unglück. Dvořáks lyrisches Märchen thematisiert auf verspielte Weise das Zusammentreffen unterschiedlicher Welten, aber auch die Emanzipation des einzelnen gegenüber Vorurteilen und Widerständen – mitsamt der Möglichkeit, zu scheitern.      

Inszeniert wird Rusalka von der bulgarischen Regisseurin Vera Nemirova, die damit ihr St.Galler Debüt feiert. Die opulenten Kostüme stammen von Marie-Thérèse Jossen. Der bulgarische Kostüm- und Bühnendesigner Youlian Tabakov hat einen Bühnenraum entworfen, der von der Architektur des St.Galler Theaterbaus von Claude Paillard inspiriert ist. In der Titelrolle ist Sofia Soloviy zu erleben, den Prinzen singt Kyungho Kim. Es musiziert das Sinfonieorchester St.Gallen unter seinem Chefdirigenten Modestas Pitrenas.

Premiere: Samstag, 21. September 2019 um 19 Uhr

Musikalische Leitung: Modestas Pitrenas | Stéphane Fromageot
Inszenierung                                     Vera Nemirova
Regie-Mitarbeit                                Sonja Nemirova
Bühne                                                 Youlian Tabakov
Kostüm                                              Marie-Thérèse Jossen
Licht                                                  Andreas Enzler
Choreinstudierung                          Michael Vogel
Choreografische Mitarbeit             Bärbel Stenzenberger
Dramaturgie                                     Caroline Damaschke

Rusalka                                              Sofia Soloviy
Prinz                                                  Kyungho Kim
Fremde Fürstin                               Alžběta Vomáčková
Wassermann                                    Marcell Bakonyi
Ježibaba                                            Nora Sourouzian
Heger                                                 Riccardo Botta
Küchenjunge                                    Jennifer Panara
Jäger                                                 Nik Kevin Koch
Erste Waldelfe                                 Tatjana Schneider
Zweite Waldelfe                               Eva Zalenga
Dritte Waldelfe                                Taisiya Labetskaya

 Chor des Theaters St.Gallen
Opernchor St.Gallen
Sinfonieorchester St.Gallen
Statisterie des Theaters St.Gallen

Vorstellungen

Samstag, 21. September 2019, 19 Uhr
Sonntag, 29. September 2019, 19 Uhr
Mittwoch, 2. Oktober 2019, 19.30 Uhr
Sonntag, 6. Oktober 2019, 14 Uhr
Sonntag, 20. Oktober 2019, 14 Uhr
Dienstag, 29. Oktober 2019, 19.30 Uhr
Samstag, 2. November 2019, 19 Uhr
Donnerstag, 14. November 2019, 19.30 Uhr
Sonntag, 8. Dezember 2019, 17 Uhr
Freitag, 13. Dezember 2019, 19.30 Uhr
Dienstag, 17. Dezember 2019, 19.30 Uhr
Freitag, 7. Februar 2020, 19.30 Uhr

ACHTUNG: Neue Anfangszeiten am Wochenende!


BALLET-BLOG: „attitude“- This week’s recommendations: September 10th, 2019

Have you enjoyed your vacations? I hope so… I enjoyed mine very much – but now it is „back to work“!

Just a thought…

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A short Talk with Roman Lazik

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Ricardo Leitner, Roman Lazik. Copyright: Ricardo Leitner

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Astaire & Rogers: Smoke gets in your eyes. Watch it now…

Matthew Bourne’s „Romeo and Juliet“

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Ricardo Leitner/ „attitude“

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