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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 11. NOVEMBER 2020)

11.11.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 11. NOVEMBER 2020)

BAYERISCHE STAATSOPER: MONTAGSSTÜCK III: ZUEIGNUNG // MONTAGSSTÜCK IV: COME TI PIACE

Am 16. November 2020 präsentieren Sopranistin Diana Damrau und Tenor Klaus Florian Vogt mit dem Montagsstück III: Zueignung Lieder von Richard Strauss, wie Das Bächlein, Wiegenlied, Freundliche Vision und Cäcilie. Begleitet werden die beiden Sänger vom Bayerischen Staatsorchester unter Asher Fisch.

Diana Damrau (@DianaDamrau) | Twitter
Diana Damrau. Foto: Twitter

In einem Arienabend mit Ausschnitten aus Die Fledermaus, Faust, Don Pasquale und La clemenza di Tito stellen sich die jungen Sängerinnen und Sänger des aktuellen Opernstudios im Montagsstück IV: Come ti piace, am 23. November 2020, dem Publikum vor.

Die Live-Streams sind wie immer kostenlos auf STAATSOPER.TV abrufbar.

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OPER GRAZ: Neue Termine!


Copyright: Bühnen Graz

Die Oper Graz freut sich, bereits Ersatztermine für im November 2020 ausgefallene Vorstellungen mitteilen zu dürfen.

Madama Butterfly
Premiere vom 7. Nov 2020: 2. Dez 2020, 19.30 Uhr
Vorstellung vom 2. Dez 2020: 17. Mär 2021, 19.30 Uhr
Vorstellung vom 12. Nov 2020: 28. Jan 2021, 19.30 Uhr
Vorstellung vom 27. Nov 2020: 30. Jan 2021, 19.30 Uhr

Anatevka
Vorstellung vom 6. Nov 2020: 12. Feb 2021, 19 Uhr
Vorstellung vom 8. Nov 2020: 28. Mär 2021, 15 Uhr
Vorstellung vom 11. Nov 2020: 6. Feb 2021, 19 Uhr
Vorstellung vom 13. Nov 2020: 22. Jan 2021, 19 Uhr
Vorstellung vom 18. Nov 2020: 13. Feb 2021, 19 Uhr

 Kammerkonzert „Japanische Frühlingsblüten“ vom 23. Nov 2020: 25. Jan 2021, 19.30 Uhr, Spiegelfoyer

 Musikalischer Aperitif „Roland Kluttig trifft Bedřich Smetana“ vom 30. Nov 2020: 18. Jan 2020, 19.30 Uhr, Spiegelfoyer  

 Vor der Premiere „Die verkaufte Braut“ vom 29. Nov 2020: 6. Dez 2020, 11 Uhr, Spiegelfoyer  

 „Rotkäppchen“ (Premiere) vom 27. Nov 2020: 1. Dez 2020, 17 Uhr, Studiobühne

 Termine für die Premiere des Familienmusicals „Robin Hood“, die nicht wie geplant am 22. Nov 2020 stattfinden kann, werden nachgereicht.  

 Weitere Informationen erhalten Sie im Ticketzentrum am Kaiser-​Josef-Platz 10, 8010 Graz, unter +43(0)316 8000 oder tickets@ticketzentrum.at.

WIEN/ MuTH/Konzertsaal der Sängerknaben: Digital MuTh #closedbutactive
MuTh Lab Session #1 – 10. bis 13. November 2020/ 17:00 Uhr

MuTh
Copyright: MuTh

Wien, im November 2020. Innovativ. Das neue digitale Format „MuTh Lab“ stellt Künstlerinnen und Künstlern die MuTh-Bühne
als Versuchsplattform zur Verfügung und ermöglicht via Livestream, einen Blick in den künstlerischen Arbeitsprozess zu werfen.
Es gibt Raum für eine „Musik ohne Namen“ – eine Musik, die ohne stilistische Begrenzungen auskommt und gleichzeitig
aus dem Vokabular des Bekannten schöpft. In diesem Sinne begrüßt das MuTh Musikerinnen und Musiker, die gerne Genre-Grenzen überschreiten und sich auf musikalische Abenteuer einlassen. Elke Hesse, Direktorin des MuTh: „Mit dem MuTh Lab verfolgen wir einen interdisziplinären Ansatz  zum Ausprobieren und Entwickeln neuer Konzert-Formate, geben unseren Künstlerinnen und Künstlern einen Raum für interessante Interaktionen  und zeigen allen Interessierten, wie künstlerisch gearbeitet wird.“ Ein Ergebnis dieser spannenden Auseinandersetzung ist schließlich am dritten Tag  der Session zu erleben. Auf www.muth.at und Facebook.

aktueller Termin:
MuTh Lab Session #1
10. bis 13. November, jeweils um 17:00 Uhr (ca. 60 Min.)
Mit Marko Ferlan (Gitarre), Andrej Prozorov (Saxophon), Nora Romanoff-Schwarzberg ( Viola),
Thomas Toppler (Schlagwerk, Perkussion, Schauspiel), Ivan Turkalj (Cello) und Christian Wendt (Kontrabass).
https://muth.at/news/muth-lab/
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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Nostalgisches: Birgit Nilsson beim Einsingen für „Tosca“ – unterbrochen von Gianni Raimondi


Bitte untenstehenden Link anklicken

ZU INSTAGRAM mit Video

———

 Lisette Oropesa ist zurück in Baton Rouge, Louisiana


ZU INSTAGRAM
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BERLIN/ STAATSOPER/ 15. November: Sonderkonzert mit Spendenaufruf für freischaffende Musikerinnen und Musiker: Staatskapelle Berlin unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim mit András Schiff als Solist im Livestream bei rbbKultur sowie am 16. November im rbb Fernsehen

Am Sonntag, dem 15. November wird dank der Unterstützung des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) ein Sinfoniekonzert der Staatskapelle Berlin unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim und mit András Schiff als Solist ohne Publikum im Saal der Staatsoper Unter den Linden stattfinden und dennoch für die Öffentlichkeit zu erleben sein: Das Konzert wird als Kooperation mit dem rbb um 15 Uhr live auf den Websites von rbbKultur, Staatskapelle Berlin und Staatsoper Unter den Linden gestreamt sowie ab 20.04 Uhr bei rbbKultur im Radio gesendet. Am 16. November wird das Konzert um 23.45 Uhr außerdem im rbb Fernsehen ausgestrahlt. Auf dem Programm stehen Ludwig van Beethovens KLAVIERKONZERT Nr. 4 G-DUR OP. 58 mit András Schiff als Pianist sowie Beethovens SINFONIE NR. 3 ES-DUR OP. 55. Um insbesondere auf die schwierige Situation von freischaffenden Kolleginnen und Kollegen aufmerksam zu machen, findet der Livestream als Benefiz statt, mit dem Aufruf und der Bitte an Zuschauerinnen und Zuschauer, zu Gunsten freischaffender Musikerinnen und Musiker an den Nothilfefonds der Deutschen Orchester-Stiftung zu spenden.

Generalmusikdirektor Daniel Barenboim: „Für Musik und Kultur gab es wahrscheinlich bisher wenig Schlimmeres als diese Pandemie. Wir erleben eine sehr schwere Zeit und – was vielleicht noch schlimmer ist – können überhaupt nicht absehen, wie die Zeit sein wird, wie die Menschen geprägt sein werden, wenn es denn endlich vorbei sein wird. Eine Rückkehr zur Normalität ist nur sehr schwer vorstellbar, denn die Musik- und Kulturlandschaft wird sich durch die Pandemie nachhaltig verändern. Das Überleben der so reichen deutschen (und europäischen!) Kulturlandschaft ist in großer Gefahr. Was mir am meisten Sorgen macht, ist, wie wenig Bedeutung Musik und Kultur heute im gesellschaftlichen Diskurs haben. Selbstverständlich kommt die Gesundheit zuerst, dann die Wirtschaft. Aber auch Kultur trägt zur Wirtschaft bei, und wir dürfen nicht vergessen, dass der Mensch auch einen Geist hat.“

„Wir sind dem rbb und seiner Intendantin Patricia Schlesinger für diese erneute Kooperation sehr dankbar! Im März zum ersten Lockdown haben wir gemeinsam mit dem rbb und dem CARMEN-Livestream aus der leeren Staatsoper online ein Publikum von über 160.000 Zuschauerinnen und Zuschauern aus der ganzen Welt erreicht. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass der rbb in diesen schwierigen Zeiten so ein unkomplizierter und verlässlicher Partner ist und uns hilft, Kultur eine Plattform zu bewahren. Wir brauchen diese hör- und sichtbaren Zeichen jetzt umso mehr!“, Intendant Matthias Schulz.

rbb-Intendantin Patricia Schlesinger: „Wenn die Orte für Kultur schließen müssen, öffnen wir neue Räume. Der rbb macht’s, ist das Motto, mit dem wir Kulturangebote von den geschlossenen Bühnen und Kulturstätten der Region zu den Menschen in Berlin und Brandenburg bringen. Wir sind sehr froh, dass dies ein weiteres Mal live aus der Staatsoper Unter den Linden gelingt. Mit unserer Kulturoffensive im Programm wollen wir bis Ende November ein Zeichen setzen: für die Kultur, für die Künstlerinnen und Künstler unserer Region, die uns mit ihrem Tun und Wirken in dieser erneut schweren Zeit begleiten. Sie machen es, wir zeigen es – und alle können daran teilhaben.“

Alle Live-Veranstaltungen bis einschließlich 30. November 2020 sind abgesagt. Bereits gekaufte Tickets für Veranstaltungen in diesem Zeitraum verlieren ihre Gültigkeit. Karten können umgetauscht, der Kaufpreis gespendet oder zurückerstattet werden. Alle Informationen zur Rückerstattung gibt es auf der Website: https://www.staatsoper-berlin.de/de/extra/corona-storno/. Besucherinnen und Besucher, die ihre Karten über eine Vorverkaufsstelle (z.B. eventim.de) oder über Besucherorganisationen erworben haben, werden gebeten, sich direkt an diese Stellen zu wenden. Der Kartenvorverkauf für die Veranstaltungen im Dezember 2020 und Januar 2021 beginnt voraussichtlich am 13. November.

Die Staatsoper dankt den Freunden und Förderern der Staatsoper Unter den Linden und ihren Hauptpartnern BMW und Hilti Foundation herzlich für ihre Unterstützung

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STAATSOPER BERLIN: 20. bis 22. November: Digitales BAROCKTAGE-Wochenende als Ersatz für die abgesagten dritten BAROCKTAGE, die im November mit 28 Veranstaltungen stattgefunden hätten

Die dritte Ausgabe des zehntägigen Opern- und Konzertfestivals BAROCKTAGE das vom 13. bis 22. November mit 28 Veranstaltungen stattgefunden hätte, darunter die Premiere von Mozarts MITRIDATE, RE DI PONTO, zwei Musiktheaterwiederaufnahmen sowie zahlreiche Konzerte, musste aufgrund des beschlossenen Teil-Lockdowns komplett abgesagt werden (siehe hier zum Download). Derzeit werden Nachholtermine für die Premiere von Mozarts MITRIDATE, RE DI PONTO geprüft, die in Kürze bekannt gegeben werden. Inszeniert wird die Neuproduktion, die kurz vor den Endproben stand, von Satoshi Miyagi, mit Marc Minkowski am Pult der Musiciens du Louvre und mit u.a. Pene Pati in der Titelrolle, Julie Fuchs, Elsa Dreisig, Jakub Józef Orliński und Anna Prohaska.

Vom 20. bis 22. November wird es als Ersatzprogramm ein digitales BAROCKTAGE-Wochenende auf der Website der Staatsoper Unter den Linden geben, innerhalb dessen drei Produktionen sowie eine Dokumentation der vergangenen Jahre jeweils um 19.30 Uhr online gehen und für 24 Stunden zu erleben sein werden – wir danken hierfür unseren Produktionspartnern Naxos und EuroArts:
Freitag, 20. November:  Henry Purcells KING ARTHUR, ML: René Jacobs, Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf und Julian Crouch, mit u.a. Anett Fritsch, Robin Johannsen, Mark Milhofer, Michael Rotschopf, Meike Droste, Akademie für Alte Musik Berlin, Premiere 2017.
Samstag, 21. November: Jean-Philippe Rameaus HIPPOLYTE ET ARICIE, ML: Simon Rattle, Inszenierung : Aletta Collins, Lichtkonzept, Bühne, Kostüme: Ólafur Elíasson, mit u.a. Magdalena Kožená, Anna Prohaska, Elsa Dreisig, Reinoud Van Mechelen, Gyula Orendt, Peter Rose, Roman Trekel, Freiburger Barockorchester, Premiere 2018, sowie die Making-Of Dokumentation des ZDF: BÜHNENZAUBER – HINTER DEN KULISSEN DER BERLINER STAATSOPER von Roland May.
Sonntag, 22. November: Georg Friedrich Händels IL TRIONFO DEL TEMPO E DEL DISINGANNO, ML: Sébastien Rouland, Inszenierung: Jürgen Flimm, mit Hélène Le Corre, Sara Mingardo, Inga Kalna, Charles Workman, Staatskapelle Berlin, Berliner Premiere 2015.

Unter dem Titel NEVER LOOK BACK hatte die Staatsoper Unter den Linden in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin (Studiengang »Bühnenbild« und »Institut Kunst«), der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch sowie dem Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (Studiengang »Choreographie«) Studierende der Berliner Kunsthochschulen dazu eingeladen, im Rahmen der diesjährigen BAROCKTAGE und LINDEN 21 ein »Orpheus-Festival« zu entwickeln. Die vier daraus entstandenen Performances werden nun filmisch begleitet und am 28. November auf dem YouTube-Kanal der Staatsoper Unter den Linden veröffentlicht.

Intendant Matthias Schulz: „Für uns war es extrem frustrierend, dass wir so jäh unterbrochen wurden. Durch eine solche Schließung werden wir, unsere Künstlerinnen und Künstler und vor allem die zahlreichen Gäste und damit freischaffende Künstlerinnen und Künstler hart getroffen. Wir haben bewiesen, dass wir mit Hygieneplan, Belüftungssystem und disziplinierten Zuschauern ein sicherer Ort sind. Die Entscheidung, Opern bzw. Kultureinrichtungen zu schließen, ist niederschmetternd, auch wenn uns bewusst ist, dass es keine leichte Entscheidung war und es für die schwierige gesamtgesellschaftliche Lage Verständnis aufzubringen gilt. Während Kultur in Deutschland grundsätzlich noch einen politischen Rückhalt findet, sehen wir gerade, wie die Kulturmetropolen in der ganzen Welt schwerstens beschädigt werden und man sich fragt, wie sie sich davon jemals wieder erholen sollen. Kultur ist eine wichtige treibende Kraft für jede Gesellschaft! Eine Welt ohne Kultur möchte ich mir nicht vorstellen – damit müssen wir uns auseinandersetzen.“

Der Probenbetrieb an der Staatsoper Unter den Linden wird fortgesetzt, gerade haben die Proben zu Richard Wagners LOHENGRIN, unter der musikalischen Leitung von Matthias Pintscher und in der Regie von Calixto Bieito, begonnen. Die Premiere, mit Roberto Alagna in der Titelpartie und Sonya Yoncheva als Elsa, ist für den 13. Dezember geplant. Der Kartenvorverkauf für Dezember und Januar beginnt voraussichtlich am 13. November.

Alle Live-Veranstaltungen bis einschließlich 30. November 2020 sind abgesagt. Bereits gekaufte Tickets für Veranstaltungen in diesem Zeitraum verlieren ihre Gültigkeit. Karten können umgetauscht, der Kaufpreis gespendet oder zurückerstattet werden. Alle Informationen zur Rückerstattung gibt es auf der Website: https://www.staatsoper-berlin.de/de/extra/corona-storno/. Besucherinnen und Besucher, die ihre Karten über eine Vorverkaufsstelle (z.B. eventim.de) oder über Besucherorganisationen erworben haben, werden gebeten, sich direkt an diese Stellen zu wenden.

Die Staatsoper dankt den Freunden und Förderern der Staatsoper Unter den Linden und ihren Hauptpartnern BMW und Hilti Foundation herzlich für ihre Unterstützung

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«OPER FÜR ALLE DIGITAL – REPLAY». OPERNHAUS ZÜRICH ALS STREAM UND IM TV

Nach den jüngsten Massnahmen des Schweizer Bundesrates zur Bekämpfung der Corona-Pandemie muss das Opernhaus nach Rücksprache mit dem Kanton Zürich den Spielbetrieb im Moment einstellen und wechselt mit «oper für alle digital – REPLAY» vorerst wieder in den Online-Modus. Ab dem 13. November ist es Dank der anhaltend grosszügigen Unterstützung der Zurich Versicherung möglich, drei Produktionen zu streamen, die im September dieses Jahres mit dem eigens entwickelten Spielmodell aufgeführt wurden. Unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wurden das voll besetzte Orchester und der Chor aus einem externen Probensaal live in das Opernhaus übertragen.

Den Anfang macht von Freitag, 13. bis Sonntag, 15. November die erfolgreiche Eröffnungspremiere der diesjährigen Saison. Barrie Koskys Inszenierung von Modest Mussorgskis «Boris Godunow» mit dem Rollendebüt von Michael Volle wurde von Publikum und Presse gleichermassen begeistert goutiert. Donizettis «Maria Stuarda» steht von Freitag, 20. bis Sonntag, 22. November auf dem Programm des Online-Spielplans. Der dramatische Kampf zweier Königinnen ist mit Diana Damrau und Salome Jicia erstklassig besetzt. Die musikalische Leitung lag in den Händen von Enrique Mazzola. Von Freitag, 27. bis Sonntag, 29. November folgt die hoch aktuelle Operette «Die Csárdásfürstin» von Emmerich Kálmán. Annette Dasch und Pavol Breslik, in den Hauptpartien, tanzen unter der musikalischen Leitung von Lorenzo Viotti durch die Inszenierung von Jan Philipp Gloger.

Unter www.opernhaus.ch/digital/streaming sind alle Streamings jeweils von Freitag 18 Uhr bis Sonntag 24 Uhr kostenlos abrufbar.

Am Samstag, 5. Dezember zeigt der TV-Sender 3sat zur Primetime ab 20:15 Uhr das Belcanto-Juwel «I Capuleti e i Montecchi». Vincenzo Bellini erzählt mit seinem Werk eine ganz besondere Version des klassischen Romeo-und-Julia-Stoffes, in der die beiden Liebenden ausnahmsweise zusammen sterben dürfen. In der Hosenrolle des Romeo ist Weltstar Joyce DiDonato zu erleben, an ihrer Seite singt die junge ukrainische Sopranistin Olga Kulchynska die Giulietta. Die Inszenierung stammt von Christof Loy, am Pult der Philharmonia Zürich stand der Generalmusikdirektor des Hauses Fabio Luisi.

Am Sonntag, 6. Dezember, 17 Uhr folgt der Kultursender ARTE mit der Live-Übertragung der Premiere der Verdi-Oper «Simon Boccanegra». Seit 2018 bietet ARTE in Partnerschaft mit 21 führenden europäischen Opernhäusern und Festivals die eigens kuratierte digitale Opernspielzeit «ARTE Opera» an. Die Aufführungen sind als Livestream und Video-on-Demand weltweit und in sechs Sprachen untertitelt frei verfügbar.
Als Simon Boccanegra wird der international gefeierte Bariton Christian Gerhaher abermals ein Rollendebüt in einer Inszenierung von Andreas Homoki am Opernhaus Zürich feiern. Jennifer Rowley und Christof Fischesser komplettieren den Cast. Das Dirigat dieser Premiere liegt in den Händen des Generalmusikdirektors Fabio Luisi.

Beide TV-Ausstrahlungen sind im Anschluss als Video-on-Demand in der 3sat Mediathek oder auf ARTE CONCERT abrufbar. Alle Aufzeichnungen wurden in Koproduktion von Opernhaus Zürich und Accentus Music produziert.

«oper für alle digital – REPLAY» wird präsentiert von      

DAS PROGRAMM VON «OPER FÜR ALLE DIGITAL – REPLAY» //

Freitag, 13. November, 18 Uhr – Sonntag, 15. November, 24 Uhr
«Boris Godunow» von Modest Mussorgski

Musikalische Leitung: Kirill Karabits
Inszenierung: Barrie Kosky
Mit u.a.: Michael Volle, Johannes Martin Kränzle, Brindley Sherratt , Chor der Oper Zürich, Philharmonia Zürich
(Liveaufnahme September 2020)

Freitag, 20. November, 18 Uhr – Sonntag, 22. November, 24 Uhr
«Maria Stuarda» von Gaetano Donizetti

Musikalische Leitung: Enrique Mazzola
Inszenierung: David Alden
Mit: Diana Damrau, Salome Jicia, Paolo Fanale, Chor der Oper Zürich, Philharmonia Zürich
(Liveaufnahme September 2020)

Freitag, 27. November, 18 Uhr – Sonntag, 29. November, 24 Uhr
«Die Csárdásfürstin» von Emmerich Kálmán

Musikalische Leitung: Lorenzo Viotti
Inszenierung: Jan Philipp Gloger
Mit u.a.: Annette Dasch, Pavol Breslik, Rebeca Olvera, Spencer Lang, Philharmonia Zürich
(Liveaufnahme September 2020)

3sat TV
Samstag, 5. Dezember, 20:15 – 22:35 Uhr
«I Capuleti i Montecchi» Vincenzo Bellini

Musikalische Leitung: Fabio Luisi
Inszenierung: Christof Loy
Mit: Joyce DiDonato, Olga Kulchynska, Chor der Oper Zürich, Philharmonia Zürich
(Liveaufnahme Juni 2015)
Im Anschluss als Video-on-demand in der 3sat-Mediathek

ARTE TV
Samstag, 6. Dezember, 17 – 19 Uhr
«Simon Boccanegra» Giuseppe Verdi

Musikalische Leitung: Fabio Luisi
Inszenierung: Andreas Homoki
Mit: Christian Gerhaher, Jennifer Rowley, Christof Fischesser, Chor der Oper Zürich, Philharmonia Zürich
(LIVE aus dem Opernhaus)
Im Anschluss als Video-on-demand in der ARTE-Mediathek

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Internationale Tage Jüdischer Musik streamen alle Konzerte live

• Alle Konzerte im Videostream auf dem YouTube-Kanal und der Webseite der Internationalen Tage Jüdischer Musik
• Hochkarätig besetzte Konzerte vom 16. bis 22. November in Berlin, Köln, Würzburg und Stavenhagen
• International renommierte Solisten und Ensembles mit Meistercellist David Geringas, Pianist Jascha Nemtsov, Diseuse Sandra Kreisler, dem Journalisten Dirk Schümer, dem Rabbiner Yechiel Brukner und vielen mehr
• Schirmherrschaft übernimmt Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland

 Die 3. Internationalen Tage Jüdischer Musik lassen sich von den neuen Corona-Restriktionen, die es dem Publikum nicht erlauben Musik an Originalschauplätzen live zu erleben, nicht entmutigen und streamen alle Konzerte professionell live über ihren Youtube-Kanal (Link) und die Webseite www.internationale-tage-juedischer-musik.de oder www.itjm.de. Vom 16. bis 22. November 2020 will die ambitionierte Veranstaltungsreihe so ein Statement gegen Antisemitismus setzen und einen Auftakt zum Festjahr 2021 „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ feiern. Hochkarätige Musiker, Ensembles und Redner haben sich angesagt, um erstmals bundesweit Synagogen und jüdische Gemeindehäuser zum Klingen zu bringen, lebendige jüdische Kultur an Orten jüdischen Lebens in Deutschland zu feiern, zu genießen und gemeinsam kennenzulernen.

Intendant Thomas Hummel: „Jüdische Musik in Deutschland ist ein selbstverständlicher Teil unserer Gegenwart, den wir mit den Internationalen Tagen Jüdischer Musik einem breiten Publikum zugänglich machen und nun über die digitalen Medien direkt in die Wohnzimmer streamen wollen. Jeder ist eingeladen bei diesem kostenlosen Angebot dabei zu sein und mit unseren Künstlern die Vielfalt jüdischen Lebens – berührend, witzig, mitreißend – im Medium der Musik zu erleben.“

Unter dem Motto „Gemeinsamer Aufbruch“ werden in Berlin, Köln, Würzburg und im mecklenburgischen Stavenhagen gefeierte Künstlerpersönlichkeiten erwartet, wie die Diseuse Sandra Kreisler, Tochter des Satirikers, Autors und Komponisten Georg Kreisler, der litauische Meistercellist David Geringas, der Pianist und Experte für jüdische Musik Jascha Nemtsov, die Sängerin Nitsan Bernstein, der Journalist Dirk Schümer, der Rabbiner Yechiel Brukner, das Ensemble Else und viele mehr. Sie rücken für musikalische Sternstunden jüdische Musik ins Rampenlicht und feiern jüdisches Leben in Deutschland. Ein professionelles Videoteam streamt die Konzerte live.

Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus unterstützt die Veranstaltungsreihe und erinnert an die Bedeutung kultureller Vielfalt schwierigen Zeiten: „In diesem Jahr werden wir nicht nur urplötzlich mit einem gefährlichen Virus konfrontiert, das unser Leben einschränkt oder sogar bedroht, sondern es ist auch ein Jahr, indem sich das Virus Antisemitismus weiter verbreitet hat, wogegen wir genauso unsere Abwehrkräfte stärken müssen.“ Umso wichtiger ist es, dass wir nicht nur auf die Bedrohungen des Lebens schauen, sondern uns auch der Vielfalt und der Fülle unseres Lebens bewusst sind. Eine absolute Bereicherung stellt hierbei das jüdische Leben in Deutschland dar und im Besonderen die Musik von und mit Jüdinnen und Juden.“

Die Veranstaltungsreihe steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland. Bereits erworbene Karten werden zurückerstattet. Schalten Sie ab Montag, den 16. November, 19 Uhr (bis Sonntag, den 22. November) den YouTube-Kanal der Internationalen Tage Jüdischer Musik oder die Internetseite www.itjm.de für musikalische Sternstunden jüdischer Musik ein.

Weitere Informationen unter www.internationale-tage-juedischer-musik.de oder www.itjm.de.
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Otto Muehl | Change – Bilder der 80er Jahre

Zu sehen bis 30.1.2021

Otto Muehl o.T. (2 Tänzerinnen), 1983 Öl auf Leinwand 120 x 140 cm
Otto Muehl o.T. (2 Tänzerinnen), 1983 Öl auf Leinwand 120 x 140 cm. Credit: W&K – Wienerroither & Kohlbacher (www.w-k.art)

Wien (OTS) – Otto Muehls Biographie ist komplex und skandalös. Nicht nur die Anklagen und Verurteilungen, mit denen die österreichischen staatlichen Autoritäten auf seine Aktionen in den 1960er Jahren reagiert haben, sondern vor allem die Gesetzesvergehen in der Kommune sind zweifellos eine Herausforderung an den Rezipienten seines Werkes. Es gilt aber, so wie bei vielen hervorragenden Persönlichkeiten der Kunst- und Kulturgeschichte, sein Werk unabhängig davon der Öffentlichkeit zur Sichtung, Diskussion und Beurteilung zur Verfügung zu stellen. 

Das Gesamtwerk des 2013 verstorbenen Künstlers umfasst künstlerisches Schaffen aus einem Zeitraum von mehr als sechs Jahrzehnten, von den Aktionen der 1960er Jahre bis zu seinem an der Algarve entstandenen Spätwerk. Die Ausstellung bei W&K – Wienerroither & Kohlbacher konzentriert sich auf Werke Otto Muehls aus den 1980er Jahren, die durch bewusst gesetzte Stilwechsel gekennzeichnet sind.


Credit: W&K – Wienerroither & Kohlbacher (www.w-k.art)

 Auf die energetischen und ekstatischen Körperdarstellungen der ersten Jahre folgen mehrere Phasen des spielerischen Umgangs mit den Ausdrucksmöglichkeiten der Malerei – seien es Farbfeldmalereien, welche die formalen Möglichkeiten des von Muehl bevorzugten Siebdrucks auf Leinwand übersetzen, ein neuer Blick auf die Landschaftsmalerei, stark gestische und abstrakte Aktionsmalerei, ironische Paraphrasen über Werke Vincent Van Goghs und Pablo Picassos bis hin zu einer Gruppe monochromer Arbeiten mit Gold, denen trotz aller Reduktion eine intensive Materialsinnlichkeit eigen ist. Diese mit „Das goldene Zeitalter“ betitelte Serie ist vor dem Hintergrund der Produktion des Filmes „Back To Fucking Cambridge“ eine Hommage des Künstlers an Gustav Klimt. Hier schließt sich ein Kreis zwischen der Wiener Moderne um 1900 und der Neoavantgarde des von Otto Muehl maßgeblich mitentwickelten Wiener Aktionismus.

// Van Gogh Serie

  In den 1980er Jahren wurden in der Aktions-Analytischen Kommune am Friedrichshof eine Vielzahl von Filmen produziert. In der 1984 entstandenen Verfilmung des Lebens von Vincent Van Gogh („Vincent“) kritisiert Muehl die in der bürgerlichen Kunstgeschichte betriebene Fetischierung der Rolle des Künstlers und seine Denunzierung als „heroisches Opfer“ und „Märtyrer“. Parallel zum Film schafft Muehl eine Serie von Bildern, in denen er einige der bekanntesten Bildmotive Van Goghs ironisch paraphrasierte und umdeutete.

// Portraits von Pablo Picasso

Nach „Vincent“ entsteht 1986 mit „Picasso“ ein weiterer Film am Friedrichshof. Der große Maler wird von Muehl zynisch als Künstler charakterisiert, der, von seinem Erfolg überwältigt und von ehrgeizigen Partnerinnen und dem Kunstmarkt kontrolliert, unter seiner Mutation zur extrem produktiven „Malmaschine“ leidet. Im Gegensatz zu Van Gogh, dem unglücklichen und zu Lebzeiten erfolglosen Künstler, kritisiert Muehl am Beispiel Picassos die kapitalistische Pervertierung des Künstlers zum erfolgreichen „Malerfürsten“. Auch hier entstehen parallel zu den Dreharbeiten Werke auf Leinwand und Serien auf Papier, in denen Muehl den Stil Picassos satirisch und verspielt stilsicher paraphrasiert.

// Landschaftsmalerei

Im Sommer 1987 beschäftigt sich Muehl unter anderem mit einer neuen, revidierten Form von Landschaftsmalerei. Dabei wird die Umgebung des Friedrichshofs, die Parndorfer Heide, sein bevorzugtes Motiv. Auf großen Leinwänden entstehen in einer Art Schaumalerei im Freien vor Publikum dick bemalte Bilder mit stark abstrakter Charakteristik. Später beruhigt sich die Gestik, glatte Malflächen und klare dünn aufgetragene Farbigkeit dominieren. Das ursprünglich expressiv gestaltete Motiv der Parndorfer Heide wandelt sich nun zur abstrakten Farbflächenmalerei.

// Das Goldene Zeitalter

Ebenfalls 1987 entsteht die Filmsatire „Back To Fucking Cambridge“, ein ironischer Blick Muehls auf die an Kitsch grenzende kulturgeschichtliche Interpretation von „Wien um 1900“.

Zusätzlich zum Film reagiert er mit einer „Das goldene Zeitalter“ betitelten Serie, eine Hommage an Gustav Klimt. Die dabei entstehenden monochromen Goldarbeiten, denen trotz aller Reduktion ein intensiver Materialcharakter eigen ist, sind eine extreme Interpretation der sinnlichen Ornamentik des großen österreichischen Meisters in der Wiener Malerei um 1900. In diesen Bildern schließt sich der Kreis zwischen der Wiener Moderne um 1900 und der Avantgarde der Wiener Aktionisten nach der desaströsen kulturellen und politischen Entwicklung Österreichs in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Muehls Werke befinden sich heute weltweit in wichtigen Sammlungen.

Bildobjekte, Malereien, Aktionsfotographien und Filme wurden in den letzten Jahren von zahlreichen Museen und Privatsammlungen wie dem Museum Moderner Kunst Wien, dem Leopoldmuseum Wien, dem Centre Pompidou Paris, der Sammlung Pinault Paris, dem Museum of Modern Art New York, der Sammlung Falckenberg Hamburg, der Sammlung H&W St.Gallen oder der Glenstone Collection in Washington DC erworben.

Seine Tage- und Skizzenbücher sowie sein aktionsfotographisches Werk befinden sich im Ghetty Research Center Los Angeles und werden dort wissenschaftlich bearbeitet.

 Ausstellung: Otto Muehl | Change – Bilder der 80er Jahre

 Datum: 04.11.2020 – 30.1.2021

Ort: W&K Palais, Renngasse 4, 1010 Wien

Öffnungszeiten: jeweils Mittwochs 13-19 Uhr sowie nach Vereinbarung

: [https://www.w-k.art/exhibitions/otto-muehl-2020]

(https://www.w-k.art/exhibitions/otto-muehl-2020)

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HEUTE: „PRÄSENTATION „GRUNDEINKOMMEN“ ab 9,45 h Meeting

Pressemappe und Zugangslink bestellen Sie per Email unter wir@fuereinander.jetzt
für das Gespräch brauchen Sie Zoom, das Programm können Sie unter zoom.us herunterladen.

GENERATION GRUNDEINKOMMEN
Begründung: Grundeinkommen für mehr Arbeit in Österreich

Angesichts der Vielzahl an Herausforderungen unserer Gesellschaft, beispielhaft Umweltschutz, Pflege und sozialer Zusammenhalt ist es wichtig, die Arbeit an den Lösungen erledigen zu können. Die Forderung nach dauerhaften Arbeitsplätzen kollidiert mit dem Ziel, dass Arbeit abgeschlossen werden soll. Wenn wir etwas erledigen, freuen wir uns über jene, die uns Arbeit abnehmen, statt über jene, die uns zusätzlich Arbeit machen. In diesem Sinne gilt Sozial ist, was Arbeit abschafft

Arbeit kann nicht ausgehen. Ständig gestalten wir die Welt, erkunden und entwickeln sie. In unserer Fremdversorgungswirtschaft (auch so genannte „Selbstversorger“ kaufen viel ein) ist Geld zum Erwerb der Leistung anderer eine Grundvoraussetzung um zu leben.

Einkommen ist die Ermöglichung von Leben
Was ist Arbeit? Das was getan werden muss! So gesehen arbeiten alle Menschen. Doch Arbeit selbst erzeugt kein Geld. Erst der Verkauf von Arbeitskraft oder ihrer Erzeugnisse an andere bringt Geld. Die Verwertbarkeit meiner Arbeitskraft ist daher wichtiger als der Sinn der Tätigkeit.
Glückliche Menschen erleben hier keinen Unterschied. Für zu viele gilt jedoch, dass wichtige Arbeit unbezahlt, gut bezahlte Erwerbsarbeit hingegen unwichtig ist. Arbeitslos ist also niemand.

Erwerbslose sagen oft: Habe Arbeit – suche Einkommen

Erwerbstätige sagen oft: Habe Einkommen – suche Sinn

Wenn Arbeit nicht ausgehen kann, jedoch nicht jede Arbeit Einkommen bringt, ist ein garantiertes Grundeinkommen für alle Mitglieder der Gesellschaft die einfachste Lösung für die oben beschriebenen Problemstellungen. Die Befreiung der Arbeit von der Bürde uns versorgen
zu müssen ist die Weiterentwicklung der Idee Recht auf Arbeit zu Recht auf Einkommen.

Grundeinkommen ist das wirksamste Mittel gegen Arbeitslosigkeit
Doch wie würde jede Arbeit garantiert erledigt? Wie heute auch! Das Grundeinkommen bietet lediglich die Möglichkeit Arbeit nicht annehmen zu müssen, erlaubt aber Zuverdienst ohne jegliche Abzüge. So würde es sich in jedem Fall lohnen Arbeit anzunehmen, da jeder Euro Erwerbseinkommen ein Euro mehr als Grundeinkommen ist.

Nur mit bedingungslosem Grundeinkommen lohnt sich Arbeit wieder.

Wie ließe sich das Grundeinkommen finanzieren? Es ist evident, dass unsere Wirtschaft nicht nur mehr herstellt, als wir brauchen, sondern noch viel mehr herstellen könnte, wenn sie wüsste, dass es sicher verkauft werden kann. Kaum eine Firma klagt über Produktionsengpässe, viele
hingegen suchen Absatz. Demgemäß ist die Finanzierung über den Verkauf, den Konsum logisch, einfach und im Sinne des Klimaschutzes.
Konsum statt Arbeit besteuern und damit die Lohnnebenkosten senken.

Ihre Gesprächspartner sind:

Helmo Pape, Obmann Verein Generation Grundeinkommen
Univ.-Prof.in Dr.Barbara Prainsack, Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien
Dr. Florian Wakolbinger, Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung
em. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Friedrich Schneider, Forschungsinstitut für Bankwesen, Universität Linz

Mittwoch, 11. November 2020

Online
09:45 Zoom – Verbindungsaufbau, Check In
10:00 Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer*innen Univ.-Prof.
in Dr.
in Barbara Prainsack, Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien
Dr. Florian Wakolbinger, Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung
em. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Friedrich Schneider, Forschungsinstitut für Bankwesen,
Universität Linz
Mittwoch, 11. November 2020

Online
09:45 Zoom – Verbindungsaufbau, Check In
10:00 Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer*innen

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am 11.Nov.2020 

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Erntedank, St. Martin und Leopoldi in Zeiten von Lockdown und Terror

Das Kirchenjahr geht weiter. Erntedank, Martinsfest und Leopolditag heuer schlichter als gewohnt. Neue Wege, verbindende Werte zu feiern: einfach und auf das Wesentliche bedacht.


(c) Elisabeth Fürst Hl. Martin, Pfarre Hassbach

 Die traditionellen Erntedankfeiern im heurigen Herbst waren zwar aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen einfacher als gewohnt. Die Dankbarkeit für die Schöpfung kam aber angesichts der Pandemie in diesem Jahr deutlicher zum Ausdruck, als je zuvor. Das schlug sich sowohl in der liebevollen Gestaltung der traditionellen Erntegarben wie in den zahlreichen Gottesdiensten im Freien nieder.
11. November, St. Martin

Am 11. November feiert die Kirche den Hl. Martin von Tours.
Traditionell finden in unseren Pfarren und vor allem in unseren Kindergärten stimmungsvolle Laternenprozessionen statt. Diese 1600 Jahre alte Tradition geht auf die Erzählung vom Tod des Heiligen zurück, bei dessen Begräbnis Tausende Menschen mit brennenden Kerzen den Leichnam des Heiligen begleitet haben.
Die wirkmächtige Geschichte vom Soldaten Martin, der vor den Toren der Stadt Amiens seinen Mantel mit einem Armen teilt, um ihn vor dem Erfrieren zu retten, gilt als Inbegriff der bedingungslosen Nächstenliebe. Gerade in Zeiten von Corona und der damit verbundenen Distanz erhält das Fest heuer einen besonderen Akzent.

Manche Kindergärten feiern das Licht- bzw. Laternenfest im kleinen Rahmen ohne die übliche Anwesenheit von Eltern und Verwandten. Die Weinviertler Pfarre Harmannsdorf schließt sich der aus Deutschland stammenden „Aktion Laternen Fenster“ an. Statt der Laternenprozession, erhellen seit Allerheiligen bis zum 11. November ins Fenster gestellte Laternen und Lichterketten die Straßen.

Anders der Zugang der Pädagoginnen und Pädagogen in den Kindergärten der Wiener St. Nikolausstiftung. Sie erarbeiten neue Rituale, die das Grundmotiv des Teilens erfahrbar machen sollen. Im Kindergarten Gatterhölzl/Wien – Meidling werden zum Beispiel Tücher, die von jedem Kind gestaltet wurden, geteilt und können dem/der Beschenkten als Halstuch für den kommenden Winter dienen. Das Thema „Teilen“, so die Idee dahinter, ist jeden Tag aktuell und wird in vielen konkreten Handlungen erfahrbar.

Martin ein europäischer Heiliger

Martin wurde um 316 im heutigen Szombathely an der ungarisch/österreichischen Grenze geboren und wuchs in Pavia auf. Als Sohn eines römischen Offiziers musste er die militärische Laufbahn einschlagen, verweigerte aber aufgrund seines christlichen Glaubens kurz vor einer Schlacht gegen die Germanen in Worms den Kriegsdienst. Als Schüler des Bischofs Hilarius von Poitiers wurde er schließlich getauft, war zunächst Einsiedler auf einer Insel nahe von Genua, gründete das erste Kloster in Westeuropa in Ligugé, wirkte als Friedenstifter und Wohltäter in Frankreich und Norditalien und wurde am 3. Juli 372 Bischof von Tours. Als solcher setzte er sich auch wiederholt, wenn auch erfolglos, für einen milden Umgang mit Irrlehrern aus. Bei einer Reise nach Candes, wo er einen Streit innerhalb des Klerus schlichtete, starb er am 8. November 397. Martin ist der erste Nichtmärtyrer, der von allen christlichen Konfessionen als Heiliger verehrt wird. In der alten Kirche begann am Sonntag nach dem Martinsfest das vierzigtägige „Martinsfasten“ bis Weihnachten. In der Erzdiözese Mailand hat sich dieser Brauch bis heute erhalten. Martin ist Schutzpatron von Frankreich und Ungarn, des Burgenlandes und der Diözese Eisenstadt, der Soldaten, Reiter, der Polizisten sowie der Reisenden, Armen, Flüchtlinge, Gefangenen und vieler anderer.

Leopoldifest
Der Hl. Leopold III, Markgraf von Österreich und Patron von Wien und Niederösterreich, wird am kommenden Sonntag, 15. November gefeiert. Die traditionellen Veranstaltungen, wie das berühmte Fasslrutschen in Klosterneuburg entfallen zwar, die Hauptreliquie des Heiligen ist in der Stiftskirche jedoch vom 9. bis 15. November täglich zwischen 9.00 und 18.00 zur Verehrung ausgestellt.

Am Sonntag, dem 15. November feiert der Bischof von St. Pölten, Dr. Alois Schwarz in Klosterneuburg einen Festgottesdienst, der auch via Livestream übertragen wird. Feierliche Gottesdienste zu Ehren des Landespatrons finden auch in den beiden anderen Klostergründungen Leopolds, der Abtei Heiligenkreuz und in der Basilika von Klein-Mariazell statt.

Im Wiener Stephansdom, in dem auch eine Reliquie des Heiligen aufbewahrt, feiert Dr. Michael Landau um 10.15 Uhr den Festgottesdienst zum Hochfest des Landespatrons, der auch von radio klassik Stephansdom übertragen wird. Alle Gottesdienste finden selbstverständlich unter den aktuellen Schutzmaßnahmen statt.


Stift Heiligenkreuz: Hl. Leopold. Foto: Elisabeth Fürst

Leopold, ein rechtschaffener Herrscher in unruhigen Zeiten
Der Babenberger Leopold III. war Markgraf von Österreich und lebte im 11./12. Jahrhundert. Er stach besonders durch seine Friedenspolitik hervor und erfreute sich aufgrund seiner Großzügigkeit einer großen Beliebtheit in der Bevölkerung. Die ihm angebotene Kaiserwürde wies er aus Sorge über eventuelle Nachfolgestreitigkeiten zurück. Leopold war bei aller Friedfertigkeit nicht konfliktscheu. Im Streit zwischen Kaiser und Papst bezog er eindeutig Stellung zugunsten des letzteren. Bei seinem Plan, in seinem Gebiet ein Bistum zu errichten, ging er auch einer Auseinandersetzung mit den Bischöfen von Passau und Salzburg nicht aus dem Weg. Sein noch weitgehend unerschlossenes, vor allem waldreiches Gebiet kultivierte er durch drei markante Klostergründungen. Neben seiner bevorzugten Gründung, dem Stift Klosterneuburg, stiftete er im südlichen Wienerwald die Zisterzienserabtei Heiligenkreuz und die Benediktinerabtei Klein-Mariazell. In Heiligenkreuz erinnert heute das interdiözesane Priesterseminar Leopoldinum an den heiligen Klostergründer. Leopold starb in der Folge eines Jagdunfalls am 15. November 1136. Sein Grab befindet sich im Stift Klosterneuburg. Papst Innozenz VIII. sprach Leopold am 6. Januar 1485 heilig. 1663 wurde er zum Landespatron ernannt. Bis heute ist er Patron von Wien und Niederösterreich und zweiter Landespatron von Oberösterreich.
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Emma Koromilas, mit 3 Jahren jüngster Online-Merker-Fan in Griechenland, tanzt für ihr Idol Jonas Kaufmann.


Jonas Kaufmann im TV. Foto: Screenshot


Emma Koromilas (3) beendet ihre Tanzeinlage nach „Nessun Dorma“! Foto: Screenshot

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