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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 11. MAI 2022)

11.05.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH,11. MAI 2022)

DIE MET IM KINO – Der Spielplan für 2022/2023

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ZUM VIDEO – Spielplanpräsentation „Die Met im Kino“
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BERLIN/ Staatsoper Unter den Linden: 22. Mai „Publikumspremiere „JENUFA“

Die Proben für "Jenufa" an der Staatsoper Berlin (Bild: Staatsoper Berlin/Bernd Uhlig)
Foto: Bernd Uhlig

22. Mai Publikumspremiere: Leoš Janáčeks JENŮFA in der Regie von Damiano Michieletto ist erstmals live für Publikum zu erleben. Mit Asmik Grigorian, die in der Titelpartie ihr Hausdebüt gibt, und unter der musikalischen Leitung von Thomas Guggeis

Ab 22. Mai ist Leoš Janáčeks JENŮFA in der Regie von Damiano Michieletto erstmals live für Publikum in der Staatsoper Unter den Linden zu erleben – unter der musikalischen Leitung von Thomas Guggeis, mit Asmik Grigorian, die in der Titelpartie ihr Hausdebüt gibt und mit Evelyn Herlitzius als Küsterin.

Die rigiden Moralvorstellungen einer Dorfgemeinschaft setzen eine junge Frau unter Druck: Jenůfa ist schwanger von ihrem Geliebten Števa, der sich jedoch von ihr abwendet und sein Heiratsversprechen zurückzieht. Nachdem das Kind das Licht der Welt erblickt hat, bangt auch ihre Stiefmutter, die Küsterin des Dorfes, um Jenůfas Ruf und ihre eigene Zukunft. Als sich mit Laca ein weiterer Heiratskandidat anbietet, kommt ihr der Gedanke, dass ein Leben ohne das Kind für sie alle besser wäre … Gesellschaftliche Themen, die in Janáčeks Oper von 1904 unter die Haut gehen und in ihrer Tragik und Brisanz auch heute nicht an Aktualität verloren haben. Regisseur Damiano Michieletto fokussiert sich in seiner Inszenierung ganz auf die Figuren und ihre Psychologie. Mit klaren, strengen Bildern über äußere und innere Kälte treibt er JENŮFA jegliche Folklore aus. Die Neuproduktion findet nun endlich vor Publikum statt, nachdem sie im Februar 2021 pandemiebedingt als Fernseh- und Hörfunkübertragung sowie im Stream realisiert wurde. In der Premierenkritik der Übertragung hieß es im Bayerischen Rundfunk: »Was die Staatsoper Unter den Linden an diesem Abend präsentiert hat und hoffentlich bald auch vor Publikum spielen wird, ist künstlerisch nicht zu übertreffen.«

Die Musik Janáčeks packt durch enorme Dynamik, rhythmische Kraft und klangliche Vielfalt. Psychologische Extremzustände werden mit ungeheurer Wucht hörbar und das Unfassbare musikalisch unmittelbar erlebbar. Mit der Staatsoper Unter den Linden verbindet JENŮFA (auf Tschechisch »Její pastorkyňa« – »Ihre Stieftochter«) eine besondere Beziehung, denn die Berliner Erstaufführung 1924 brachte dem Werk den endgültigen Durchbruch auf deutschen Bühnen.

Die litauische Sopranistin Asmik Grigorian wird als »one of the fiercest dramatic talents in the field« und »a soprano with a bottomless appetite for risk« (The New York Times) gefeiert. Sie war Gründungsmitglied des Vilnius City Opera und wurde zweimal mit dem Golden Stage Cross ausgezeichnet. 2016 erhielt sie bei den International Opera Awards als beste Nachwuchssängerin, 2019 folgte die Auszeichnung als Sängerin des Jahres. Sie wurde bei den Österreichischen Musiktheaterpreisen 2019 für ihre Darbietung in »Salome« bei den Salzburger Festspielen als beste Hauptrolle ausgezeichnet. Im März erschien unter dem Titel »Dissonance« ihre Aufnahme von Rachmaninow-Liedern mit dem Pianisten Lukas Genusias und im April kam der Dokumentarfilm »Fuoco Sacro« von Jan Schmidt-Garre in die Kinos, bei dem sie eine der drei portraitierten Sängerinnen war. Nun ist Asmik Grigorian erstmals auf der Bühne der Staatsoper Unter den Linden zu erleben.

Mit seinem kurzfristigen Einspringen für Christoph von Dohnányi bei der Neuproduktion von SALOME an der Staatsoper Unter den Linden sorgte Thomas Guggeis international für großes Aufsehen und trägt seit 2020/21 den Titel Staatskapellmeister an diesem Opernhaus. Ab der Spielzeit 2023/24 wird er Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt. Aktuell leitet Thomas Guggeis die Europatournee des West-Eastern Divan Orchestra, die er für Daniel Barenboim übernommen hat, anschließend wird er an der Staatsoper Unter den Linden drei Vorstellungen von Otto Nicolais DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR dirigieren (15., 18., 20. Mai), bevor er ab dem 22. Mai bei JENŮFA am Pult der Staatskapelle Berlin zu erleben ist.

Neben Asmik Grigorian in der Titelpartie und Evelyn Herlitzius (Die Küsterin Buryjovka) zählen zum Ensemble: Hanna Schwarz (Die alte Buryjovka), Stephan Rügamer (Laca Klemeň), Alexey Dolgov (Števa Buryja), Jan Martiník (Altgesell), David Oštrek (Richter), Natalia Skrycka (Frau des Richters), Evelin Novak (Karolka), Adriane Queiroz (Barena), Victoria Randem (Jano) sowie Ema Nikolovska (Schäferin) und Clara Nadeshdin (Base), die beide zum von der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung geförderten Internationalen Opernstudio gehören. Darüber hinaus singt der Staatsopernchor, einstudiert von Martin Wright. Es spielt die Staatskapelle Berlin. Das Bühnenbild hat Paolo Fantin entworfen, die Kostüme stammen von Carla Teti.

JENŮFA
Oper in drei Akten (1904)
Musik und Text von Leoš Janáček nach dem gleichnamigen Schauspiel von Gabriela Preissová
Publikumspremiere am 22. Mai 2022
Weitere Vorstellungen: 26. und 29. Mai sowie 5. und 10. Juni 2022

Vorwort jeweils 45 Minuten vor Beginn.

Die Staatsoper dankt den Freunden und Förderern der Staatsoper Unter den Linden und ihren Hauptpartnern BMW und Hilti Foundation herzlich für ihre Unterstützung

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WIEN/ „BelCanto Artspräsentiert zwei Opern an einem Abend

Mozart & Salieri meet Zanetto
“Unvereinbar sind Verbrechen und Genie”
BelCanto Arts präsentiert zwei Opern an einem Abend!

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Datum: Freitag, 20.05.2022, 19:00 Uhr
Samstag, 21.05.2022, 19:00 Uhr
Location: Festsaal im Billrothhaus
Frankgasse 8, 1090 Wien

Besetzung
musikalische Leitung – Ronen Nissan
Mozart – Julian Henao
Salieri – Georg Lehner
Silvia – Isabella Kuëss
Zanetto – Christiane Marie Riedl

Es spielt das BelCanto Arts Orchester.

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Das Team von BelCanto Arts. Foto: BelCanto Arts

Wurde Mozart von seinem Konkurrenten Salieri vergiftet?
Laut Puschkin, ja!
Bis heute sind die genauen Umstände ungeklärt, doch 1825, kurz nach Salieris Tod, verbreitete sich das Gerücht, dieser habe 1791 Mozart aus Neid vergiftet.

Mozarts Tod beflügelte die Phantasie zahlreicher Filmemacher und Schriftsteller, u.a. Puschkins, der an Mord glaubte, als er 1830 MOZART UND SALIERI verfasste.

Die darauf basierte Oper von Rimsky-Korsakow setzt in drei Szenen die fiktiven letztenStunden Mozarts in Musik. Um die tiefen, psychologischen Konflikte in Puschkins Drama für unser Publikum bestmöglich zu beleuchten, präsentieren wir die Oper in einer deutschen Übersetzung.

Das spannungsreiche Verhältnis von Genie und Mittelmaß, schöpferischer Uneigennützigkeit und eifersüchtigem Ehrgeiz, der nichts Größeres über sich zu dulden vermag, erreicht zwischen Mozart und Salieri einen Höhepunkt.

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Das Team von BelCanto Arts. Foto: BelCanto Arts

Das Thema künstlerischer Freiheit und jugendlichen Überschwangs im Konflikt mit bürgerlicher Beklemmung und Vorsicht setzt sich auch in der zweiten Oper fort.

Auch in Mascagnis ZANETTO geht es um die nahezu magische Anziehung zwischen zwei Menschen und zwischen schöpferischer Glut und erfrorener Formalität. Silvia, eine reiche, erfahrene Kurtisane, wird vom jungen Troubadour Zanetto schwärmerisch verehrt. Im Wechsel einer Sommernacht weckt er die berühmte Schönheit aus ihrem emotionalen Exil.
In dieser Begegnung der beiden kann das Leben zurückkehren und die Liebe erblühen, bevor Silvia den Virtuosen von sich sendet, um ihm die Freiheit der Jugend und der Kunst zu schenken.

Beide Opern erklingen in Wien das erste Mal seit vielen Jahren in einer Orchesterfassung unter der Leitung von Ronen Nissan mit Wiener Publikumslieblingen Georg Lehner und Isabella Kuëss und Rising Stars Julian Henao und Christiane Marie Riedl.

Mehr Informationen und Tickets unter www.belcantoarts.at/tickets

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TTT Vinylschätze 30 – Die goldene Ära deutscher Tanzorchester – gar nicht so seicht! – „Mein Papagei frißt keine harten Eier“, „Auf einem Kaktus wächst doch keine Pflaume“ und andere …

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Mein Papagei frißt keine harten Eier, Efim Schachmeister & sein Jazz-Symphonie-Orchester, 1928 –  https://www.youtube.com/watch?v=K3raCg6QO4EEs   2.50 Min                                                                                          

Es hat die Witwe Zickenzahn ein Bierlokal mit Kegelbahn, Odeon-Tanz-Orchester mit Gesang, 1929 – https://www.youtube.com/watch?v=DplBF3T-_UU    2.51 Min. 

Auf einem Kaktus wächst doch keine Pflaume, Paul Godwin & seine Jazz-Symphoniker, 1926 – 1933  – https://www.youtube.com/watch?v=GjwC0V781zg     3.24 Min.

 Pump mir dein Gesicht, ich will die Großmama erschrecken, Odeon Tanz Orchester mit Robert Koppel, 1929 –  https://www.youtube.com/watch?v=ltWmoDCh-j4    2.34 Min.

Benjamin, ich hab nichts anzuziehn, Max Kuttner, 1928 –                            
https://www.youtube.com/watch?v=I9dNLQ_w3fo     3.21 Min.

Fräulein, woll´n Sie nicht ein Kind von mir, Ludwig Arno, 1910
https://www.youtube.com/watch?v=2PHuV9U5UtA     3.05 Min.

 und: weil es einfach gut ist, obwohl nicht in den goldenen Zwanzigern datiert

Ich hab‘ für Grinzing einen Dienstmann engagiert, Hans Moser, 1946 https://www.youtube.com/watch?v=KV05LzzcfPM   2.50 Min.

Dieses Lied hat keinen Text, Peter Igelhoff (1940) https://www.youtube.com/watch?v=wFlkoHWc6e4   3.26 Min.

Die Musik der Goldenen Zwanziger

„ … So wurden zum Beispiel zahlreiche Nonsens-Texte gedichtet – inspiriert vom Dadaismus. Beispiele sind: „Wer hat bloß den Käse zum Bahnhof gerollt?“ oder „Mein Papagei frisst keine harten Eier“. Auch schön: „Du Bist als Kind zu Heiß Gebadet worden“. Aber in den Zwanzigern gab es nicht nur verrückte Schlager. Die Texte waren mitunter ganz schön frivol. „Fräulein, wolln Sie nicht ein Kind von mir?“, „Wenn die Elisabeth nicht so schöne Beine hätt“, „Wenn ich Liebe brauche, dann geh ich zur Pauline“ sind alles Titel, die die etwas freizügigere Moral …“  https://www.mdr.de/geschichte/weitere-epochen/weimarer-republik/goldene-zwanziger-musik-jazz-swing-charleston-100.html

Tim Theo Tinn

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National Moravian-Silesian Theatre: PASSIONATE CARMEN BRINGS THE STORY OF A LOVE TRIANGLE TO THE OSTRAVA STAGE. THE QUESTION IS WHO IS KILLING WHOM AND HOW.

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Natalia Adamska. Copyright: Serghei Gherciu

CARMEN, set to music by Rodion Shchedrin and Georges Bizet, is being rehearsed by the ballet company of the National Moravian-Silesian Theatre in cooperation with a young Czech choreographer Jiří Pokorný. „He has created an original production for our company that has a Czech (or even world) premiere at the Jiří Myron Theatre on 12 May,“ informs Lenka Dřímalová, artistic director of the NDM ballet company. Jiří Pokorný’s ballet narrative focuses on the relationships in the love triangle Carmen – Don José – Lady M and shifts the story to the present day. The new ballet has the ambition to appeal to the widest possible age group, including young people from about 12 years old.

„Our CARMEN is a confident girl, she loves life, nightclubs (where she also works and where our story begins), she likes freedom and has a very unconventional point of view… She believes that everything she does is the right thing to do. She loves to the fullest! Don José is the opposite of her indeed—he doesn’t believe in himself, he doesn’t like himself, he is insecure, and therefore he doesn’t know how to love other people. Lady M is Carmen’s friend, and she’s in love with José, for which she wants to win him for herself, as she feels that Carmen isn’t right for him. But she doesn’t realise that she’s actually scheming and leading José and Carmen’s relationship to a tragic ending! This is why we have to ask who is killing whom and how,“ Jiří Pokorný explains.

„Jiří Pokorný was our first choice. He is one of the most sought-after young Czech choreographers. He danced in the Nederlands Dans Theater and the Kidd Pivot company for a long time, after which he started to create his own choreographies. We can always expect him to bring his original point of view and artistic approach, as he is like ‘a kid raised by Jiří Kylián,’ I would say. I believe that our audience appreciates it,” kindly says Lenka Dřímalová. In addition, Jiří Pokorný is no stranger to the Ostrava audience—his choreography Humpback Runner premiered in Ostrava as a part of a composed evening in 2018.

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Copyright: Serghei Gherciu

Prosper Mérimée’s 1845 short story Carmen became famous and inspirational not only for Georges Bizet’s well-known opera but also for other artistic adaptations. In 1949, French dancer and choreographer Roland Petit created the first ballet to Bizet’s music. Spanish filmmaker Carlos Saura and choreographer and dancer Antonio Gades created a dance version of Carmen perceived as a rehearsal process (1983, Oscar nomination). Also, award-winning ballets by Mats Ek and Jiří Bubeníček deserve to be mentioned. However, the 1967 ballet Carmen Suite is still considered to be the most famous dance version using Bizet’s music. As for the background, Russian prima ballerina Maya Plisetskaya asked her husband Rodion Shchedrin for the music to which she danced with choreography by Cuban Alberto Alonso. This ballet premiered in Ostrava twice—in 1983 and 2004. For the needs of Jiří Pokorný’s choreography, composer Davidson Jaconello arranged and interconnected the music by Shchedrin and Bizet to make it up-to-date. „Shchedrin’s music is beautiful, rich, and great to work with. His musical dramaturgy is already given, it approaches you and guides you on how to perceive the story,“ says Jiří Pokorný without concealing his admiration. „At the same time, it’s always about searching for something new to me, a new perspective! My choreography of Carmen is alive, it can always be a subject to transformation and shifting. My Carmen is a modern, contemporary girl, she’s bold and passionate and fits in the present.“

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Copyright: Serghei Gherciu

Passion is also evident in the set and lighting design by Loes Schakenbos—a long-time collaborator of both Jiří Pokorný and Jiří Kylián. The atmosphere is enhanced by the costumes by Marek Cpin. Assistant choreographer is Nataša Novotná.

At the first rehearsals last year, Jiří Pokorný had already chosen the main cast for the central trio—Natalia Adamska (Carmen), Francesco Fasano (Don José), and Shino Sakurado (Lady M). These alternate with Arianna Marchiori and Yu Matsumoto (Carmen), Alessio Corallo and Simone Giroletti (Don José), and Eleonora Ancona (Lady M). The remaining characters are portrayed by Gene David Goodman / Koki Nishioka (Escamillo), Yago Catalinas Heredia / Mario Sobrino / Takafumi Tamagawa (Zuniga), Alessio Corallo / Mario Sobrino (The Animal), Ida Frau / Hannah Nash / Rita Pires (The Rival), Arianna Marchiori / Laura Moreno Gasulla (Mercedés), Aurora Donadiós Munoz / Hannah Nash (Frasquita), Gene David Goodman / Mark Griffiths / Solieh Samudio (Dancairo), Héctor Ortega González / Barnaby James Packham (Remendado), including members of the NDM ballet company.

The opening night of the ballet Carmen is held on 12 May at 6:30 PM at the Jiří Myron Theatre. Reruns in the season are scheduled for 14 and 19 May, 8 and 10 June.

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AUGSBURG: »Aufbruch« Die Spielzeit 2022/23 am Staatstheater Augsburg

In seiner Pressekonferenz hat das Staatstheater Augsburg den Spielplan für die Saison 2022/23 vorgestellt. Eröffnet wird die neue Spielzeit am Samstag, den 10.9.22 mit einer kleinen Sensation: Jez Butterworth‘s Erfolgsstück »Jerusalem«, das derzeit mit seiner Wiederaufnahme im Londoner Westend für Aufsehen sorgt, wird in Augsburg in der Regie von Staatsintendant André Bücker zur deutschsprachigen Erstaufführung gebracht.

Weitere Erst- und Uraufführungen sowie zahlreiche Klassiker prägen das Programm in den vier Sparten Schauspiel, Musiktheater, Ballett und Konzert. Die neu gegründete fünfte Sparte für Digitaltheater baut ihr Repertoire mit innovativen Projekten weiter aus. »Wir wollen die Entwicklung unseres Hauses als Ort für wegweisende Theaterarbeit, sowohl auf der Bühne als auch im Digitalen, weiter vorantreiben und setzen alles daran, unserem Publikum in der kommenden Saison unvergessliche Erlebnisse, kritische Beiträge und beste Unterhaltung zu bieten.«, so Intendant André Bücker. Das Spielzeitmotto »Aufbruch« stehe für einen hoffnungsvollen und dynamischen Start in eine neue Spielzeit. Dabei werde ebenfalls das Aufbrechen von vermeintlichen Gewissheiten und alten Mustern in diesen bewegten Zeiten thematisiert, so Bücker weiter.

Der Kartenvorverkauf für die neue Saison startet am 1.7.22 (online über www.staatstheater-augsburg.de/spielplan oder beim Besucherservice des Staatstheater Augsburg, Telefon 0821 324 49 00, Email tickets@staatstheater-augsburg.de).

Bereits am Sonntag, den 3.7.22 ist das Publikum eingeladen, sich beim großen Theaterfest im martini-Park auf die kommende Saison einzustimmen, in die es etwa bei der traditionellen Spielzeit-Show spannende Einblicke gibt.

 Im Musiktheater gibt es in der neuen Spielzeit eine europäische Erstaufführung: Die mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Oper »Angel’s Bone« (Premiere 4.2.23) der chinesisch-amerikanischen Komponistin Du Yun, eine zeitkritische Parabel über heutigen Menschenhandel und Sklaverei. Auch die Monooper »Das Tagebuch der Anne Frank« (Premiere 3.2.23) von Grigori Frid widmet sich einem gesellschaftlich heute noch äußerst brisanten Stoff. Für unvergessliche Abende sorgen außerdem legendäre Opernklassiker wie etwa Verdis »La Traviata« (Premiere 2.10.22) und Beethovens »Fidelio« (Premiere 21.5.23). Auf der Freilichtbühne zeigt das Staatstheater Augsburg vor historischer Kulisse diesmal das Musical »3 Musketiere« (Premiere 17.6.23) von Rob und Ferdi Bolland, nach dem Roman von Alexandre Dumas.

Das Spielzeitblatt mit allen Premierenterminen und Informationen zur Saison 2022/23 ist online unter www.staatstheater-augsburg.de/aufbruch verfügbar und liegt an allen Spielstätten des Staatstheater Augsburg aus.

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WIENER VOLKSTHEATER: DER SPIELPAN 2022/23

V°T//Volkstheater Haupthaus

NV / NIGHT VATER / VIENNA
von und mit Paul McCarthy und Lilith Stangenberg
3. – 7. September 2022

FAUST
von Johann Wolfgang von Goethe
Regie Kay Voges
Premiere: 24. September 2022

DER EINGEBILDETE KRANKE
eine Komödie von Molière
Regie Leander Haußmann
Premiere: 1. Oktober 2022

DER WÜRGEENGEL – EL ÁNGEL EXTERMINADOR
nach dem gleichnamigen Film von Luis Buñuel
Regie Sebastian Baumgarten
Premiere: 14. Oktober 2022

HALLUZINATIONEN
Lesung aus Texten von Werner Herzog
mit Werner Herzog, Ernst Reijsegger, Mola Sylla, Harmen Fraanje sowie dem sardischen
Chor Cuncordu e Tenore de Orosei
28. Oktober 2022

BARRIER REEF (DIE FRANZÖSISCHE REVOLUTION IST BACK) DIE REITER DER
TOTEN KORALLEN – RACHE (REVENGE)
Universums-Uraufführung von Jonathan Meese
Regie Jonathan Meese
Premiere: ab Herbst 2022

ENDSPIEL
von Samuel Beckett
Regie Kay Voges
Wien-Premiere: 8. November 2022

APOKALYPSE MIAU
Eine Weltuntergangskomödie.Uraufführung von Kristof Magnusson
Regie Kay Voges
Premiere: 1. Dezember 2022

BLACK FLAME – A NOISE ESSAY
Uraufführung von Manuela Infante
Regie Manuela Infante
Premiere: 30. Dezember 2022

ÖL!
frei nach dem gleichnamigen Roman von Upton Sinclair
Regie Sascha Hawemann
Premiere: 27. Jänner 2023

IN DEN ALPEN // APÈS LES ALPES
von Elfriede Jelinek // Fiston Mwanza Mujila
Regie Claudia Bossard
Premiere: 17. Februar 2023

ROM
Julius Caesar / Coriolanus / Antonius und Cleopatra / Cymbeline / Titus Andronicus
nach William Shakespeare
Regie Luk Perceval
Premiere: 15. April 2023

V°T//Bezirke

WIEN’S ANATOMY
Uraufführung von Karen Breece
Regie Karen Breece
Premiere: 30. September 2022

BILDER DEINER GROßEN LIEBE
nach dem gleichnamigen Roman von Wolfgang Herrndorf
Regie Calle Fuhr
Premiere: 25. November 2022

ICH BIN ALLES – ALS MIR DIE STADT GEHÖRTE
Uraufführung  nach einem SWR2-Podcast von Magda Woitzuck
in einer Bühnenfassung von Calle Fuhr und Charlotte Sprenger
Regie Charlotte Sprenger
Premiere: 24. Februar 2023

DIE REDAKTION (AT)
Uraufführung in Kooperation mit DOSSIER von Calle Fuhr
Regie Calle Fuhr
Premiere: 28. April 2023
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