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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 10. OKTOBER 2018)

10.10.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 10. OKTOBER 2018)

WIENER STAATSOPER: Le nozze di Figaro an der Wiener Staatsoper


Erwin Schrott (Conte Almaviva).  Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Zahlreiche Debüts gibt es in der Vorstellungsserie von Mozarts Le nozze di Figaro ab Freitag, 12. Oktober 2018: die junge, international erfolgreiche südafrikanische Sopranistin Golda Schultz gibt als Contessa d’Almaviva ihr Debüt an der Wiener Staatsoper; erstmals verkörpern im Haus am Ring Chen Reiss die Susanna, Riccardo Fassi den Figaro, Svetlina Stoyanova den Cherubino, Leonardo Navarro den Don Basilio und Mariam Battistelli die Barbarina. Erwin Schrott ist als Conte d’Almaviva zu erleben.

Am Dirigentenpult: Sascha Goetzel.

Reprisen: 15. und 18. Oktober

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Golda Schultz. Foto: Gregor Röhrig

Geboren in Kapstadt und aufgewachsen in Bloemfontein, Südafrika, lebt Golda Schultz derzeit in München. Sie studierte Journalismus und Gesang (unter anderem an der New Yorker Juilliard School). 2011 kam sie ins Opernstudio der Bayerischen Staatsoper, danach war sie Ensemblemitglied am Klagenfurter Stadttheater. Mittlerweile gastierte sie an bedeutenden Bühnen, so als Contessa d’Almaviva (Le nozze di Figaro) beim Glyndebourne Festival und in München, als Pamina (Die Zauberflöte) an der New Yorker Metropolitan Opera, als Rosenkavalier-Sophie und Vitellia (La clemenza di Tito) bei den Salzburger Festspielen, als Sibilla in der Uraufführung von Beat Furrers La bianca notte an der Hamburgischen Staatsoper, als Susanna (Le nozze di Figaro) an der Mailänder Scala, als Rosenkavalier-Sophie in Tokio. In den nächsten Monaten sind unter anderem Auftritte in Zürich (Contessa), San Francisco (Clara in Jake Heggies It’s a Wonderful Life), München (Pamina, Liù) und an der New Yorker Met (Nannetta) geplant. Außerdem ist sie weltweit als Konzertsängerin aktiv.
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STUTTGART: Mozart-Remix im Opernhaus, Bartók im Paketpostamt

Requiem pour L. von Alain Platel und Fabrizio Cassol nach W. A. Mozarts Totenmesse feiert Premiere im Opernhaus

Der Installationskünstler Hans Op de Beeck inszeniert Béla Bartóks Einakter Herzog Blaubarts Burg im ehemaligen Paketpostamt in der Ehmannstraße

Die Staatsoper Stuttgart feiert Ende Oktober und Anfang November innerhalb einer Woche die Premieren zweier ungewöhnlicher Musiktheaterabende: Ab Mittwoch, 31. Oktober 2018, gastiert Alain Platels und Fabrizio Cassols zwischen Jazz, Oper und afrikanischem Pop angesiedelte Musiktheaterproduktion Requiem pour L. nach Wolfgang Amadeus Mozarts Totenmesse erstmals in Stuttgart. Nur zwei Tage später, am Freitag, 02. November 2018, öffnet erstmals das ehemalige Paketpostamt in der Ehmannstraße seine Tore für eine Opernpremiere: Herzog Blaubarts Burg von Béla Bartók in der Inszenierung und Ausstattung des belgischen Installationskünstlers Hans Op de Beeck und unter der Musikalischen Leitung von Titus Engel. Beide Produktionen werden jeweils an nur vier dicht aufeinanderfolgenden Terminen gezeigt werden.

Mozarts Requiem blieb unvollendet und markiert das Ende seines Schaffens. Fortgeschrieben wurde das Werk von anderen. Im Jahr 2017 haben der Komponist Fabrizio Cassol und der Choreograf Alain Platel vierzehn Musikerinnen und Musiker aus Afrika und Europa eingeladen, Mozarts Requiem in ein Crossover mit ihren ganz individuellen musikalischen Welten zu bringen. Zu Hause sind sie im Jazz, in der Oper, im afrikanischen Pop und in diversen Gesangstraditionen. Gemeinsam kreieren sie auf der Bühne eine zeitgenössische Zeremonie der Trauer und des Abschieds und begehen zugleich ein Fest des Lebens.


Blaubart-Sujet. Copyright: Hans Op de Beeck

100 Jahre nach der Uraufführung von Béla Bartóks Herzog Blaubarts Burg kreiert der belgische Künstler Hans Op de Beeck im ehemaligen Paketpostamt an der Ehmannstraße für die Neuproduktion eine atmosphärische, begehbare Rauminstallation voller Licht und Schatten, Traum und Albtraum. Innerhalb dieses performativ-installativen Gesamtkunstwerks erwecken Hans Op de Beeck und Dirigent Titus Engel gemeinsam mit dem Staatsorchester Stuttgart und den Solisten Falk Struckmann und Claudia Mahnke die mystische Geschichte um Herzog Blaubart zum Leben. Falk Struckmann gibt als Blaubart sein Hausdebüt an der Staatsoper Stuttgart. Der Bass-Bariton sang diese Partie bereits bei den Salzburger Festspielen und den BBC Proms. Claudia Mahnke, langjähriges Stuttgarter Ensemblemitglied, kehrt in ihrer Paraderolle als Judith an ihr Stammhaus zurück. Die Mezzosopranistin sang Judith bereits an der Oper Frankfurt, der Hamburgischen Staatsoper und an der LA Opera in Los Angeles.

Begleitveranstaltungen

Einführungsmatineen

Requiem pour L.: Sonntag, 21. Oktober 2018

Herzog Blaubarts Burg: Sonntag, 28. Oktober 2018

jeweils um 11 Uhr im Opernhaus, Foyer I. Rang.


Einführung
Eine Einführung vor jeder Vorstellung von Requiem pour L. findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer I. Rang, statt.

Karten
Telefonisch und per E-Mail +49 711 20 20 90
tickets@staatstheater-stuttgart.de

Montag bis Freitag 10 bis 20 Uhr, Samstag 10 bis 18 Uhr

An der Theaterkasse Königstraße
1D (Theaterpassage), 70173 Stuttgart

Montag bis Freitag 10 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 14 Uhr

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BÜHNE BADEN: UMBESETZUNG „FIDELIO“


Magdalena Renwart. Copyright: Agnes Stadlmann

Aufgrund einer akuten Hüftarthrose von Miriam Portmann wird Magdalena Renwart die Partie der Leonore in Michael Lakners FIDELIO-Inszenierung singen.

Premiere ist am 20. Oktober 2018, Stadttheater.

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Premiere / Frankfurter Erstaufführung / Konzertante Vorstellung IL CORSARO (DER KORSAR)

Mittwoch, dem 7. November 2018

Freitag, dem 9. November 2018, jeweils um 19.00 Uhr im Opernhaus

Melodramma tragico in drei Akten von Giuseppe Verdi
Text von Francesco Maria Piave
nach der Erzählung The Corsair (1814) von Lord Byron
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Francesco Lanzillotta
Chor: Tilman Michael

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Mario Chang. Copyright: Barbara Aumüller

Corrado: Mario Chang
Medora: Dorothea Röschmann
Gulnara: Roberta Mantegna
Seid: Željko Lučić
Giovanni: Brandon Cedel
Selimo: Michael McCown
Ein Eunuch: Jaeil Kim
Ein Sklave: Isaac Lee

Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Mit Il corsaro (Der Korsar) setzt die Oper Frankfurt ihre lose Reihe konzertanter Aufführungen von Werken des frühen und mittleren Giuseppe Verdi (1813-1901) fort. Die hochkarätig besetzte Uraufführung seines zweiten nach einer Vorlage von Lord Byron entstandenen Werkes fand am 25. Oktober 1848 im Teatro Grande zu Triest statt. Zum Ärger des Publikums blieb der erkrankte Komponist jedoch dem Abend fern – auch das vielleicht ein Resultat der langwierigen Entstehungsgeschichte des ursprünglich für London bestimmten Auftragswerks. Die Arbeit machte erst auf Drängen von Verdis Verleger Francesco Lucca Fortschritte, und der Librettist Francesco Maria Piave, welcher die von Giuseppe Nicolini übersetzte Verserzählung Lord Byrons mit dem Titel The Corsair. A Tale als Vorlage heranzog, verlangte zwischenzeitlich sogar sein Libretto zurück.
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ZÜRICH/ Theater Stok./ „Oper im Knopfloch“: MARIE STUART von Louis Niedermayer

Diese Produktion der Oper im Knopfloch ist ein Hinweis wert. Die zu unrecht unbekannte grand opéra „Marie Stuart“ von Louis Niedermeyer mit dem bewährten Ensemble der Oper im Knopfloch vom 20. – 28. Oktober im Theater Stok Zürich

Alle Details finden Sie auch unter www.operimknopfloch.ch

Marie Stuart

Grand opéra von Louis Niedermeyer

Französisch gesungen mit deutschen Texten von Marie Stuart

Regie: Yaron David Müller-Zach – Musikalische Leitung: Kateryna Tereshchenko – Kostüme: Antonia Stadlin – Maske: Marianna Glauser – Bühne/Lichtdesign: Simonetta Zoppi

Mit: Stephanie Bühlmann, Nicole Hitz, Rosina Zoppi, Raimund Wiederkehr, Fabrice Raviola, Aram Ohanian

Bläserquartett: Isabell Weymann, Elena Gonzalez, Gurgen Kakoyan, Alessandro Damele

Premiere 20.Oktober 2018

Aufführungsdaten siehe Vorverkauf oder Termine

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CD-TIPPS: DUO PRAXEDIS und DE PROFUNDIS

Das schweizerische Mutter-Tochter-Duo Praxedis Hug-Ruetti (Harfe) und Praxedis Genevieve Hug (Klavier) ist das europaweit einzigartige Duo für die ungewöhnliche Kombination von Harfe und Klavier. In der Epoche der Frühklassik waren Duette für Harfe und Klavier eine beliebte kammermusikalische Besetzung.

Leider verschwand die Harfe nach und nach aus dem Standardrepertoire der romanischen Salonmusik. Das Duo Praxedis geht den historischen Wurzeln auf den Grund und hat sich seit seiner Gründungvor 22 Jahren ein viefältiges Repertoire für diese ubgewöhnlich erscheinende Bestzung erschlossen. Bei ARS PRODUKTION erscheint nun das neunte Album mit originalen Opernbearbeitungen u.a. der selten eingespielten Harfenvirtuosen Francois-Joseph Nadermann (1781-1835) mit Variationen und Themen aus „Figaros Hochzeit“ oder Robert.Nicolas-Charles Bochsa (1789-1856) mit einer Ouvertüre aus „Il Barbiere di Siviglia“

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Duo Praxedis – Histoires
Originale Opern-Bearbeitungegn für Harfe & Klavier
 
2 CDs
Oberthür: Duett über Themen aus „La Sonnambula“

+Labarre: Caprice on „La Favorite“; Duo su temi della „La gazza ladra“
+Steil: Terzetto „Zitti, zitti, piano, piano“
+Larmande des Argus: Fantaisie sur des motifs du „Siege de Corinthe“; Duo concertant de l’opera „Emma“; Fantaisie sur des motifs de „Marie“
+Naderman: Variationen über Themen aus „Figaros Hochzeit“
+Negri: Reminiscences aus „La gazza ladra“
+Oberthür: Various themes on „La Favorite“
+Bochsa: Ouvertüre aus „Il Barbiere di Siviglia“

Künstler: Duo Praxedis
Label: Ars, DDD, 2016
Bestellnummer: 8619610
E
rscheinungstermin: 6.7.2018

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„DE PROFUNDIS“ mit Nina Reddig (Violine)

Werke für Violine Solo von Béla Bartók und Johann Sebastian Bach

 

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VÖ: 12. September 2018/ gwkRecords

Für die Fachpresse längst kein unbeschriebenes Blatt mehr, stellt die vielseitige Violinistin Nina Reddig ihre Debüt-CD mit Meisterwerken für Solo-Violine von Bartok und Bach vor. Bereits mit 23 Jahren wurde die Gewinnerin zahlreicher Preise und Stpendien (u.a. ARD-Musikwettberb, Folkwang-Preis etc.) Konzertmeisterin des Sinfonieorchesters Aachen, ein Jahr später folgten Tourneen mit dem Chamber Orchestra of Europe. Seit 2011 leitet sie eine Violinklasse an der Hochschule der Künste in Bremen. 2015 gründete die Geigerin das Kammermusik-Festival Langenberg, mittlerweile ein fester Bestandteil im Kulturkalender des Ruhrgebiets

Solodebut – Veröffentlichung im September 2018
„Die Grenzerfahrungen, die Bartók hier für den Solisten komponiert hat, meisterte sie nicht nur, sie münzte die irrwitzigen Anforderungen auch in musikalischen Ausdruck um und bot eine dichte, ausdrucksstarke Lesart dieses Werkes.“
Generalanzeiger Bonn // 6.6.2017

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BÜHNEN GRAZ: Im Gespräch mit Beate Vollack


Foto: Bühnen Graz

In der Reihe „ABC des Tanzes“ begeben wir uns mit dem Publikum hinter die Kulissen und in die Tiefen des Ballettsaals, um herauszufinden, wie das eigentlich geht – Ballett. Am 12. Oktober stellt sich in einem Tanz-Gespräch die neue Ballettdirektorin Beate Vollack vor und erzählt von ihrer Ausbildung zur Tänzerin sowie von ihrem Werdegang als Solistin in Berlin und München.

12. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Studiobühne
Die neue Ballettdirektorin stellt sich vor!

Info & Tickets
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Großes Peenemünder Konzert des Usedomer Musikfestivals für Frieden und Versöhnung im Ostseeraum zum Abschluss seiner Jubiläumssaison

Peenemünder Konzert mit NDR Radiophilharmonie Hannover unter Robert Trevino gemeinsam mit Sergej Dogadin (Violine) am Samstag, den 13. Oktober, 20 Uhr im Kraftwerk Peenemünde

Konzert gedenkt der Opfer der stalinistischen und nationalsozialistischen Gewaltherrschaft im Ostseeraum

 Ein letztes Peenemünder Konzert im Jahr 2018 beschließt die Jubiläumssaison des Usedomer Musikfestivals und die Saison im Musikland MV. Am Samstag, den 13. Oktober gedenkt das Usedomer Musikfestival, 19:30 Uhr im Kraftwerk Peenemünde der Opfern der nationalsozialistischen und stalinistischen Gewaltherrschaft im Ostseeraum. Gemeinsam mit der NDR Radiophilharmonie Hannover präsentiert das Musikfestival auch zwei junge Ausnahmekünstler: den russischen Violinvirtuosen Sergej Dogadin und den us-amerikanischen Dirigenten Robert Trevino.

Karten können unter www.usedomer-musikfestival.de, an allen Touristeninformationen der Insel Usedom und telefonisch unter 038378-34647 erworben werden
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ÖSTERREICHISCHE NATIONALBIBLIOTHEK: VIELFÄLTIGES PROGRAMM BEI FREIEM EINTRITT

Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek
Österreichische Nationalbibliothek/ Festsaal. Copyright: Hejduk/Nationalbibliothek

Tag der offenen Tür

Am 26. Oktober ist Nationalfeiertag und die Österreichische Nationalbibliothek feiert mit. Bei freiem Eintritt haben Prunksaal, Literatur-, Globen-, Papyrus- und Esperantomuseum für alle BesucherInnen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Lernen Sie bei den zahlreichen deutsch- und englischsprachigen Führungen die Vielfalt und Einzigartigkeit der Museen und ihre aktuellen Sonderausstellungen kennen. Auch für junge BesucherInnen gibt es spezielle Museumstouren und außerdem ein Kinder-Kreativ-Programm. Wir freuen uns auf Sie!

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LITERATURFESTIVAL

Österreich liest

Bücherfans aufgepasst: Zum 13. Mal feiern die Bibliotheken Österreichs ihr Jahreshighlight „Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek“. Auch die Österreichische Nationalbibliothek bietet beim größten Literaturfestival des Landes ein besonderes Programm: Vom 16. bis 21. Oktober gibt es zahlreiche kostenlose Führungen, Vorträge, Workshops und einmalige Blicke hinter die Kulissen der größten Bibliothek des Landes zu erleben. Und auch das Literaturmuseum ist wieder mit freiem Eintritt dabei; zusätzlich werden dort spannende Themenführungen und eine Vorlesung von Paulus Hochgatterer geboten: „Was kann das Pferd dafür, dass es braun ist? – Ein Versuch über Bedeutung“.

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OBJEKT DES MONATS

Buch der Gegengifte

Das Buch der Gegengifte gehört zu den wichtigsten Zeugnissen islamischer Buchmalerei und bietet unterschiedliche Anleitungen zur Herstellung des sogenannten Theriaks, eines in der Antike verwendeten Allheilmittels gegen tierische Gifte, insbesondere Schlangengifte. Die prachtvolle arabische Handschrift aus dem 13. Jahrhundert ist derzeit als „Objekt des Monats“ in der großen Jubiläumsausstellung „Schatzkammer des Wissens“ im Prunksaal zu sehen. Nähere Informationen bietet der kostenlose Expertenvortrag am 11. Oktober, eine Anmeldung ist hier erforderlich.

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BUCHPRÄSENTATION

100 x Österreich

Am 12. November 2018 feiert die Republik ihren 100. Geburtstag – und das Haus der Geschichte Österreich eröffnet zwei Tage davor als neues zeitgeschichtliches Museum. Aus diesem Anlass wurden SchriftstellerInnen und WissenschafterInnen eingeladen, Einblick in ihre Beobachtungen über die Verfasstheit Österreichs zu geben. Entstanden ist ein Band mit neuen Essays zu 100 Stichworten, der von der restituierten „Adele“ bis zur „Zukunftsangst“ pointierte Perspektiven auf Politik, Kultur, Gesellschaft und Alltag versammelt. Die Buchpräsentation findet am 16. Oktober statt.

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LITERATURMUSEUM

Das Museum geht ins Kino

„Vor der Morgenröte“ erzählt die letzten Lebensjahre des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig im Exil. Am 10. Oktober geben Maria Schrader (Regie, Drehbuch) und Aenne Schwarz (Darstellerin der Lotte Zweig) Einblicke in die Entstehungsgeschichte und die Hintergründe des mehrfach ausgezeichneten Films. Nach dem Gespräch ist „Vor der Morgenröte“ im benachbarten METRO Kinokulturhaus bei freiem Eintritt zu sehen. An diesem Abend haben Sie übrigens auch die Gelegenheit, das Literaturmuseum bei freiem Eintritt zu besuchen.

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MUSIKSALON

Manuela Kerer im Porträt

Neue Musik mit Humor aus ihrer „ernsten Ecke“ zu holen: Das gehört zu den Hauptanliegen der Komponistin Manuela Kerer. Die Südtirolerin studierte Violine und Komposition und außerdem Rechtswissenschaften und Psychologie. In ihrer Dissertation befasste sie sich mit dem Einfluss von Musik auf Demenzkranke. Der Musiksalon am 24. Oktober gibt Einblicke in das Werk der vielseitigen Künstlerin, die sogar schon Gesetze des italienischen Strafgesetzbuches vertont hat. Der Eintritt ist wie immer frei.

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KINDERFÜHRUNGEN

Gruselspaß

Im Papyrusmuseum warten bei einer speziellen Themenführung Monster, Gefahren und die große Ungewissheit des ägyptischen Jenseits auf alle kleinen GruselfreundInnen. Als Andenken an den schaurigen Nachmittag wird eine eigene kleine Mumie gebastelt. Wer sich lieber vor Schlangenbissen und anderen unheimlichen Wesen wie Vampiren schützt, der holt sich im Prunksaal hilfreiche Tipps aus dem fast 800 Jahre alten „Buch der Gegengifte“. Am besten gleich anmelden!

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