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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 1. SEPTEMBER 2021)

01.09.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 1. SEPTEMBER 2021)

WIENER STAATSOPER: STEHPLATZ-INFOS

Info der Wiener Staatsoper: In wenigen Tagen beginnt an der Wiener Staatsoper mit Puccinis Tosca die neue Spielzeit. Wir möchten Ihnen aus diesem Anlass aktuelle Informationen zu unserem Stehplatz übermitteln:

COVID-19 Informationen | Karten, Abos & Zyklen | Service | Wiener Staatsoper
Foto: Wiener Staatsoper

Da wir weiterhin eine Personalisierung der Tickets vornehmen, bleibt der Stehplatz, wie in der letzten Spielzeit, weiterhin bestuhlt. Dadurch, dass es vorerst keine Sperrplätze geben wird, werden wir bis zu 169 Steh-Sitz-Plätze verkaufen können.

Die Stehplatzkassa öffnet 120 Minuten vor Beginn der Vorstellung. Pro Kauf sind maximal 2 Karten möglich.

Die Stehplatzkarten werden ausschließlich bei unserer Stehplatzkassa in der Operngasse verkauft. Ein Vorverkauf ist leider nicht möglich, auch nicht fürBesitzerinnen und Besitzer einer BundestheaterCard <

Die Tickets kosten weiterhin 10€, für BundestheaterCard Besitzerinnen und -Besitzer ermäßigt 4€ bzw. 3€.

Um sicherzugehen, dass sich nur uns namentlich bekannte Besucherinnen und Besucher im Zuschauerraum aufhalten, müssen wir den auf der Karte aufgedruckten Namen mit einem Ausweis vergleichen können. Wir bitten daher um Verständnis, wenn wir Sie ersuchen müssen, uns bei der Kartenkontrolle auch Ihren Ausweis zu zeigen. Für den Besuch in der Oper gilt die 3G-Regel (Getestet-Geimpft-Genesen), sowie eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (Maske) während der gesamten Vorstellung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Haus am Ring und auf viele gemeinsame Opernabende, Ihr Team der Wiener Staatsoper

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NEUES VON DEN BÜHNEN GRAZ

Logo Oper Graz

Hereinspaziert!

Solist:innen, das Ballett, der Chor, die Grazer Philharmoniker und die Technik des Hauses stimmen sich und das Publikum auf die neue Saison ein. Charmant moderiert wird die Show von Intendantin Nora Schmid.
In drei Vorstellungen am 11. September, jeweils um 12, 15 & 19 Uhr, bietet sich die Gelegenheit, künstlerische Einblicke und Highlights der kommenden Produktionen zu genießen!
Samstag, 11. Sep 2021, 12, 15 & 19 Uhr
Die Bühnenshow zur Saison 2021/22
 

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Klassikstars bei „Götterklang trifft Donaugold“. Freitag, 3. September 2021 um 20 h auf der Donaubühne TULLN/ NÖ

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Eine schillernde Weltpremiere findet am 3. September auf der Donaubühne in Tulln statt: Mit Violonistin Lidia Baich und den Opernsängern Andreas Schager und Günther Groissböck werden am 3. September gleich drei Weltstars die Besucher begeistern. Doch bis es soweit ist, bietet Ihnen der „Götterklang trifft Donaugold“-Podcast spannende Hintergrundinfos zur Veranstaltung, persönliche Einblicke der Künstler und vieles mehr. Hörstoff für Klassik-Fans – und alle, die es noch werden wollen.

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Klassikstars bei „Götterklang trifft Donaugold“
https://www.krone.at/2496690

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INSTAGRAM-FOTOS vom Salzburger TOSCA-Finale. Den Beteiligten hat es sichtlich Spaß gemacht

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ZU INSTRAGRAM mit 10 Fotos
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WIEN: Das Publikum kommt wieder. Erfreuliche Fotos vom Konzert in der Franziskanerkirche am 30.8.

Nächstes Konzert: DONNERSTAG, 2.9. um 19,30 h Franziskanerkirche

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Gut besuchte Franziskanerkirche am Montag, 30. 8. Copyright: Wiener Royal-Orchester

Erstes Konzert des Wiener Royal-Ensembles nach langer Corona-Pause. Das Ensemble (Künstl. Leitung Anna Ryan, musikalische Leitung Michal Hudak) spielte Werke von Antonio Vivaldi, W.A. Mozart, Franz Schubert, Cesak Franck, Edvard Grieg, P.I. Tschaikovski und Ilja Zelenka. Das Publikum war begeistert und spendete den Künstlern den gebührenden Applaus.

Morgen Donnerstag 2.9., beginnt um 19,30 h das zweite Konzert, dessen Besuch dringend empfohlen werden kann. Karten an der Abendkassa!

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Anna Ryan (Sopran). Copyright: Wiener Royal-Orchester

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Das Wiener Royal-Ensemble und musikalischer Leiter Michal Hudak. Copyright: Wiener Royal-Orchester
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»Berlin braucht Musik!« – Das DSO spielt am 4./5.9. auf öffentlichen Plätzen, vor sozialen Einrichtungen und auf Berlins Wasserwegen
Kammermusikensembles des Orchesters bringen die Hauptstadt zum Klingen

Unter dem Motto »Berlin braucht Musik!« schwärmt das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) am kommenden aus, um die Hauptstadt zum Klingen zu bringen. Am Samstag (4.9.) laden die Musikerinnen und Musiker des DSO, aber auch von Orchestermitgliedern betreute Ensembles zu einer »Tour de la musique« auf zehn öffentlichen Plätzen Berlins mit 30-minütige Kammerkonzerten ein. Parallel dazu sind Ensembles im offenen Doppeldeckerbus vor sozialen Einrichtungen quer durch die Stadt zu erleben. Am Sonntag (5.9.) wiederum bespielen sie von einem Floß aus die Uferwege der Spree und des Landwehrkanals. »Berlin braucht Musik!« findet in Kooperation mit der Bürgerstiftung Berlin, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, dem Humboldt Forum und dem Unkraut e. V. statt und wird ermöglicht durch den Förderkreis des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin.

Am Wochenende vom 4. und 5. September entert das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin den öffentlichen Stadtraum. Kammermusikensembles laden am Samstag zu einer »Tour de la musique« mit halbstündigen Konzerten auf zehn öffentlichen Plätzen ein. An den verschiedensten Ecken Berlins können ab 11 Uhr kleine Pop-Up-Konzerte in unterschiedlichen Formationen erlebt werden. Das Publikum kann die einzelnen Stationen idealerweise mit dem Fahrrad wie bei einer musikalischen Radtour verfolgen und dabei an jeder Station Stempel sammeln, um sich eine DSO-Überraschungstasche zu sichern oder sogar zwei Freikarten für ein Konzert des Orchesters zu gewinnen. Zu hören sind die Musikerinnen und Musiker unter anderem auf dem Winterfeldtplatz, dem Marheinekeplatz, dem Mariannenplatz, im Monbijoupark, im Schlüterhof des Schlosses und auf der Museumsinsel. Gleichzeitig besucht ein Doppeldeckerbus mit Kammermusikensembles soziale Einrichtungen in Spandau, Charlottenburg, Reinickendorf und Pankow. Am Sonntag wird die Aktion schließlich zu Wasser weitergeführt: DSO-Ensembles gehen in der Rummelsburger Bucht an Bord eines Floßes, um zwischen 10:30 und 15 Uhr die Uferwege ausgehend von der Rummelsburger Bucht über den Treptower Park durch den Landwehrkanal bis in den Urbanhafen klassisch zu unterhalten. Die Besetzungen reichen an diesem Wochenende vom Kontrabassduo über Bläserquartette bis zur 15-köpfigen Gruppe der Zweiten Violinen. Die Programme umfassen ein breitgefächertes Repertoire mit Werken von Mozart über Ravel bis zu Paul Linkes Klassiker »Berliner Luft«.

Mit »Berlin braucht Musik!« verleiht das DSO in Kooperation mit der Bürgerstiftung Berlin, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, dem Humboldt Forum und dem Unkraut e. V. und mit der finanziellen Unterstützung seines Förderkreises der Überzeugung Ausdruck, dass das Erlebnis von Live-Musik keinen Luxus, sondern die Befriedigung eines existenziellen menschlichen Bedürfnisses darstellt. Die Aktion soll gleichzeitig auf die anhaltende Notlage der freien Kulturschaffenden aufmerksam machen und wirbt konkret um Spenden für den Nothilfefonds der Deutschen Orchester-Stiftung.

Ausführliche Informationen unter ➔ berlin-braucht-musik.de

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Kultur.Sommer.Semmering I 9. Festivalwoche 2.- 5. September 2021 I Sommerausklang am Semmering

Kultur.Sommer.Semmering | Wiener Alpen

Sommerausklang am Semmering!

Nach acht ereignisreichen Wochen der kulturellen Sommerfrische im Südbahnhotel, in denen es unzählige hochkarätige Schauspieler und musikalische Größen auf 1000 Meter Seehöhe zog, findet der Kultur.Sommer.Semmering 2021 mit dem 9. und letzten Festivalwochenende nun seinen musikalisch-literarischen Ausklang. Bevor sich aber am Semmering der Sommer verabschiedet und in einen goldenen Herbst übergeht, werden im Südbahnhotel noch einmal alle Register der künstlerischen Vielfalt gezogen: Schumanns berühmte Dichterliebe und virtuoses Klavierrepertoire von Brahms, Liszt und Chopin treffen auf das vielfältige Œuvres Kurt Weills, literarische Klassiker wie Leo Tolstois Anna Karenina sind ebenso zu erleben wie kurzweilige Anekdoten aus der Theaterinstitution schlechthin, dem Wiener Burgtheater. Hatte mit der Neudeutung der »Winterreise« von Roland Neuwirth der kulturelle Reigen im Südbahnhotel seinen Auftakt genommen, so endet dieser nun mit Günther Groissböcks feinsinniger Interpretation von Franz Schuberts Original.

Unsere kommenden Veranstaltungen in der 9. Festivalwoche:

Donnerstag, 02. September 2021 I 19.30 Uhr I Südbahnhotel Semmering
Liederabend – David Kerber, Emre Yavuz

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Foto: Kultursommer

Mit dem Tiroler Tenor David Kerber und Bösendorfer Artist Emre Yavuz tauchen zwei der interessantesten aufgehenden Sterne am Klassik-Himmel tief in die unendlichen Klangwelten von Robert Schumanns Lied-Oeuvre ein. Basierend auf Gedichten aus Heinrich Heines »Lyrischem Intermezzo« entführt die titelgebende »Dichterliebe« mitten in die romantische Sehnsucht nach dem Unerreichbaren.

 

Freitag, 03. September 2021 I 15.30 Uhr I Südbahnhotel Semmering
Eine Birne Namens Beimpold: Anekdoten einer Burgpflanze – Ulrike Beimpold

»Ich liebe Theateranekdoten. Sie sind das Schlagobershäubchen in der Theaterküche. Sie sind der Naschkatzenlohn für den Schauspielberuf. Sie sind das Empfangskomitee beim Übertreten der Schwelle ins Rampenlicht.«

Im Laufe der vielen Jahren, die sie am Burgtheater verbrachte, sammelte Ulrike Beimpold genüsslich alle Aussetzer, Versprecher und Hoppalas und hütete diesen Schatz drei Direktionen lang. In ihren köstlichen Erzählungen über berühmte Kolleg*innen und die guten Geister hinter der Bühne öffnet die charismatische Schauspielerin die Pforten nun der heiteren bis ernsten Theaterwelt und gewährt dem Publikum neue überraschende Einblicke. Ein humorvoller Nachmittag mit viel Augenzwinkern für Theaterhungrige und eingefleischte Burgtheater-Fans!

 

Freitag, 03. September 2021 I 19.30 Uhr I Südbahnhotel Semmering
Benefizkonzert II: Romantische Impressionen – Florian Krumpöck

Frédéric Chopin: Ballade in g-Moll, Nr. 1 op. 23
Franz Liszt: Ausschnitte aus den Années de pèlerinage (»Pilgerjahre«)
Johannes Brahms: Klaviersonate f-Moll op. 5

Florian Krumpöck widmet sich anlässlich dieses Benefizkonzerts einen Abend lang den Werken herausragender Virtuosen der Romantik. Neben Brahms‘ zeitloser Musik und einer gleichsam poetischen wie hochdramatischen Ballade von Frédéric Chopin wird das romantische Konzerterlebnis mit ausgewählten Ausschnitten aus den Années de pèlerinage (»Pilgerjahre«) des Komponisten Franz Liszt abgerundet. Lassen Sie uns gemeinsam mit den großen Virtuosen der damaligen Musikwelt in die Zeit der Romantik eintauchen und die Musik im traumhaften Ambiente des Südbahnhotels genießen!

Mit den jährlichen Benefizkonzerten wird die Refinanzierung des wunderbaren Festival-Konzertflügels, den der Kulturverein Semmering mit Unterstützung der Firma Bösendorfer und der Raiffeisenbank Süd-Alpin dankenswerter Weise erstehen konnte, ermöglicht!

Samstag, 04. September 2021 I 15.30 Uhr I Südbahnhotel Semmering
I’m a stranger here myself: Bill singt Weill – Maria Bill

»Auf einer griechischen Insel habe ich die Musik von Kurt Weill für mich erarbeitet, eine lustvolle Herausforderung. Das Lied ›Youkali‹ hat mich verzaubert, ein Lied, das von einer Insel erzählt auf der man keine Ängste spürt, die Freiheit lebt und Liebe teilen darf, eine Insel der Sehnsucht und Hoffnung.« – Maria Bill

Mit großem Respekt, viel Gefühl und einer Prise Humor wandelt die Ausnahmesängerin in ihrem neuen Programm »I’m a stranger here myself« auf den Spuren des genialen Instrumentalkomponisten, Songschreibers und Weltenbürgers Kurt Weill. In dieser ganz persönlichen Hommage zeichnet Bill Weills Lebensweg nach, es treffen Lieder mit sozialpolitischen, zynischen und provokanten Texten auf gefühlvolle Musical-Melodien. So entsteht ein faszinierendes Mosaik eines Künstlerlebens, das diesen Nachmittag im Südbahnhotel Semmering zu einem musikalischen Ausnahmeerlebnis macht.

Samstag, 04. September 2021 I 19.30 Uhr I Südbahnhotel Semmering
Anna Karenina – Roland Koch, Andrea Jonasson

»Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich.«

Mit diesen berühmten ersten Worten beginnt Leo Tolstoi seinen meisterhaften Roman, der zu den wohl berühmtesten Liebesgeschichten der Weltliteratur zählt. Begleiten Sie Andrea Jonasson, die unumstrittene »Diva assoluta« des Theaters in der Josefstadt, und den Nestroy-dekorierten Burgtheater-Schauspieler Roland Koch durch einen intensiven, hochdramatischen Abend auf den Spuren der vielleicht berühmtesten Ehebrecherin der Weltliteratur.

Sonntag, 05. September 2021 I 11.00 Uhr I Südbahnhotel Semmering
Anton Tschechow – Olga Knipper: Krokodil meines Herzens – Michael Dangl, Regina Fritsch

Der Briefwechsel zwischen Anton Tschechow und seiner Geliebten und späteren Ehefrau Olga Knipper ist einer der schönsten der Weltliteratur. Es gehört zur tragischen Ironie der Liebe, dass Tschechow genau zu dem Zeitpunkt, als er Olga Knipper bei den Proben zur »Möwe« im Moskauer Künstlertheater kennenlernte, in den Süden umsiedeln musste. Der Tatsache, dass die beiden außer in den Sommermonaten kaum zusammenlebten, verdanken wir die Briefe der Liebessehnsucht, der Verzweiflung, der schriftlichen Flirts, voll lakonischen Humors, der über die Trennung hinweg half sowie einen fast unerschöpflichen Satz von Zärtlichkeiten und Kosenamen.

Sonntag, 05. September 2021 I 19:30 Uhr I Südbahnhotel Semmering

Winterreise – Günther Groissböck, Florian Krumpöck

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Günther Groissböck begeistert auf den größten Opern- und Konzertbühnen der Welt ein Millionenpublikum mit unverwechselbar edlem Stimmklang und geradezu atemberaubender Ausdruckskraft. Zum krönenden Abschluss des Semmeringer Kultursommers ist der berühmte Sänger erstmals im geschichtsträchtigen Südbahnhotel zu erleben. Gemeinsam mit Pianist und Festivalintendant Florian Krumpöck widmet er sich einem der berühmtesten Liederzyklen der Musikgeschichte, Franz Schuberts „Winterreise“, über einen Wanderer, der in die Fremde aufbricht, und hin und her gerissen zwischen Verbitterung, Hoffnung und Todessehnsucht schwankt.

Weiterführende Links

www.kultursommer-semmering.at

www.floriankrumpoeck.com

www.grandsemmering.com

www.suedbahnhotel-semmering.at

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HR.SINFONIEORCHESTER/ Frankfurt: Saisonstart mit Antrittskonzert des neuen Chefdirigenten Alain Altinoglu
hr-Sinfonieorchester präsentiert Berlioz‘ „Symphonie fantastique“ in der Alten Oper Frankfurt

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Endlich beginnt die neue Saison! Nach entbehrungsreichen Monaten für Konzertfans ohne Liveauftritte gab das hr-Sinfonieorchester Frankfurt vergangene Woche einen kleinen Vorgeschmack und spielte kurze Pop-Up-Konzerte mit seinem neuen Chefdirigenten Alain Altinoglu in der Frankfurter Innenstadt. Nun eröffnet das Orchester die Spielzeit mit der „Symphonie fantastique“ von Hector Berlioz am 9. und 10. September. Gastsolist der beiden Konzertabende in der Alten Oper Frankfurt ist Frank Peter Zimmermann mit dem Violinkonzert von Alban Berg.

„Kommunikation“ – das ist Alain Altinoglus Antwort auf die Frage nach der wichtigsten Tugend eines Dirigenten. Genauso wichtig ist es ihm, dass das Orchester „Teil der Stadt“ wird, in dem es sich befindet. Mit der bedeutendsten Sinfonie des französischen Repertoires stellt sich der charismatische und auf intensiven Austausch bedachte Franzose nun als neuer Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters dem Frankfurter Publikum vor. Bei seinen beiden Antrittskonzerten wird neben der so wirkungsmächtigen „Symphonie fantastique“, die das Leben und Sterben einer fiktiven Künstlerpersönlichkeit in plastischen Farben und Effekten schildert, noch das wichtigste Violinkonzert des 20. Jahrhunderts zu erleben sein – komponiert von Alban Berg, gewidmet der jung verstorbenen Manon Gropius, unter dem Titel „Dem Andenken eines Engels“. Ein Werk der Zwölftonmusik, das aber so nahe geht und tief berührt wie kaum eine andere Musik dieser Gattung. Es ist, sagt auch der Geiger Frank Peter Zimmermann, „ein Stück, das unter die Haut geht“.

Die Konzerte werden unter Einhaltung eines Hygienekonzepts durchgeführt. Bitte informieren Sie sich jeweils aktuell vorab auf www.alteoper.de.

Das Konzert am 9. September sendet hr2-kultur als Live-Übertragung im Rahmen des ARD-Radiofestivals sowie als Wiederholung am Dienstag, 21. September, jeweils um 20.04 Uhr. Das Konzert am 10. September gibt es als Video-Livestream auf hr-sinfonieorchester.de, bei Facebook und YouTube.

Antrittskonzert des neuen Chefdirigenten Alain Altinoglu: „Symphonie fantastique“
Frank Peter Zimmermann, Violine; Alain Altinoglu, Dirigent
Alban Berg: Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“
Hector Berlioz: „Symphonie fantastique“
Datum: Donnerstag, 9., und Freitag, 10. September, jeweils 20 Uhr
Ort: Alte Oper Frankfurt, Großer Saal
Karten: 57 / 47 / 38 / 29 / 19 Euro auf www.hr-ticketcenter.de oder unter Telefon: 069/155-2000.

Weitere Informationen:
www.hr-sinfonieorchester.de
www.youtube.com/hrsinfonieorchester
www.facebook.com/hrsinfonieorchester

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SchauspielhausZürich: Theater: Woke unter sich

18.08.2021/ Daniel Weber

 Schauspielhaus Zürich: Saisonvorschau 2021/22

Es gibt Schauspielhäuser, die informieren ihr Publikum über die neue Saison mit Vorschauen auf die kommenden Aufführungen. Und es gibt das Schauspielhaus Zürich. Beziehungsweise das Zchauspielhaus Sürich, wie es sich nennt, wobei «Z» und «S» spiegelverkehrt geschrieben werden – so viel Originalität muss sein. Dieses Haus erzählt dem Publikum lieber von der Befindlichkeit seines Führungspersonals.

Von Benjamin von Blomberg, Co-Intendant, erfahren wir: «Also wenn ich jetzt alle 300 Mitarbeiter*innen betrachte, finde ich, dass es nicht so viel männliches bam, bam, bam Gepolter am Haus gibt. [. . .] Aber es ist nach wie vor ein irrer Weg für mich und ein gigantischer Weg für die gesamte Institution. [. . .] Wie gestalten wir das Schauspielhaus Zürich miteinander und füreinander aufregend und zugleich achtsam?» Nicolas Stemann, Co-Intendant, hadert ein bisschen mit seiner Verantwortung: «Ich finde es nicht geil, Macht zu haben, auch nicht als Regisseur. [. . .] Aber auf institutioneller Ebene gibt es irre viel zu tun, das ist ja auch spannend!»

Die Hausregisseurin Suna Gürler findet es als Direktionsmitglied schwierig, «mich einzusetzen für die Regisseurin in mir, weil das eine sehr verletzliche, fragile Position ist». Zumal es da am Theater diese typische «Schweizer toxische Männlichkeit» gibt. Und sie hat erkannt, «dass das Schauspielhaus eine traditionell weisse Institution ist und dass man das nicht einfach wegreden kann». Derweil beschäftigt sich ihre Kollegin Yana Ross mit «porn studies», einem neuen akademischen Feld, das von den «queer and feminist studies» herkommt.

Die protokollierten Zoom-Unterhaltungen – die Hälfte davon auf Englisch, so viel Weltläufigkeit muss sein – beweisen: Mit der Wokeness klappt es schon ganz gut am Schauspielhaus. Freuen wir uns also in der kommenden Saison auf hellwach bearbeitete Klassiker. Stücke «nach» Shakespeare, «nach» Strindberg, «nach» Schiller stehen auf dem Programm – auf «Die Räuberinnen» sind wir besonders gespannt.

Die Saisonvorschau zeigt: Am Zchauspielhaus Sürich sind windschlüpfrige Zeitgeist-Surfer unterwegs. Auf 200 Seiten wird Ego-Marketing betrieben, originell, wie man es von Schülerzeitungen her kennt («Diese Seite wurde absichtlich leer gelassen», steht auf einer leeren Seite), illustriert mit Ensemble-Fotos, die das Schlechteste aus den Abgebildeten herausholen. Offen bleibt die Frage: Warum gebärden sich die Verantwortlichen, als sei das Schauspielhaus eine Dépendance der Roten Fabrik?

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