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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 1. AUGUST 2018)

01.08.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (1. AUGUST 2018)

BAYREUTH: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER – SZENENFOTOS


Peter Rose (Daland), Rainer Trost (Steuermann), John Lundgren (Holländer, bei der ersten Vorstellung sang Greer Grimsley). Copyright. Enrico Nawrath/ Bayreuther Festspiele


Ricarda Merbeth (Senta), Christa Mayer (Mary). Copyright. Enrico Nawrath/ Bayreuther Festspiele)


Tomislav Muzek, Ricarda Merbeth. Copyright. Enrico Nawrath/ Bayreuther Festspiele)


Der Chor. Copyright. Enrico Nawrath/ Bayreuther Festspiele)


Ricarda Merbeth (Senta), John Lundgren (Holländer, bei der ersten Vorstellung sang Greer Grimsley). Copyright. Enrico Nawrath/ Bayreuther Festspiele)

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HÖHEPUNKTE IM SPIELPLAN DER OPER FRANKFURT IM AUGUST UND SEPTEMBER 2018

Sonntag, 9. September 2018, um 18.00 Uhr im Opernhaus
Premiere / Frankfurter Erstaufführung TRI SESTRY (DREI SCHWESTERN)

Oper in drei Sequenzen von Peter Eötvös (*1944) In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Musikalische

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Dennis Russell Davies. Copyright: Reinhard Winkler

Leitung: Dennis Russell Davies und Nikolai Petersen;
Regie: Dorothea Kirschbaum
Mitwirkende: Ray Chenez (Irina), David DQ Lee (Mascha), Dmitry Egorov (Olga), Mikołaj Trąbka (Andrei), Eric Jurenas (Natascha), Mark Milhofer (Doktor), Krešimir Stražanac (Tusenbach), Barnaby Rea (Soljony), Thomas Faulkner (Kulygin), Iain MacNeil (Werschinin), Alfred Reiter (Anfisa), Isaac Lee (Rodé), Michael McCown (Fedotik)

Weitere Vorstellungen: 12., 14., 20., 23. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren), 30. September, 3. (18.00 Uhr) Oktober 2018 Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation und des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper Preise: € 15 bis 165 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Der Ungar Peter Eötvös (*1944) gehört zu den renommiertesten Komponisten und Dirigenten der Gegenwart, seine Werke erscheinen regelmäßig auf den Spielplänen internationaler Konzert- und Opernhäuser. In Frankfurt war 2008/09 seine Oper Angels in America im Bockenheimer Depot zu erleben, gefolgt von der Uraufführung des Musiktheaters Der goldene Drache 2013/14 am selben Ort. Bei Tri sestry (Drei Schwestern) handelt es sich um eines der ersten und erfolgreichsten Bühnenwerke des Komponisten. Der Uraufführung am 13. März 1998 an der Opéra de Lyon folgten bis heute über 20 Neuproduktionen an unterschiedlichen Bühnen, zuletzt etwa in Berlin, Zürich und Wien. Das Libretto von Eötvös’ Tri sestry entstand als Zusammenarbeit von Claus H. Henneberg mit dem Komponisten. Die auf dem gleichnamigen Drama (1901) von Anton P. Tschechow beruhende Oper ist in drei Sequenzen unterteilt, die jeweils den Blick unterschiedlicher Protagonisten auf das sich partiell wiederholende Geschehen fokussieren: Nach dem Tod ihrer Eltern leben Irina, Mascha und Olga, die Töchter des Generals Prozorow, zusammen mit ihrem Bruder Andrei und dessen Frau Natascha in einem kleinen russischen Provinzstädtchen. Die Erinnerung an ihre glückliche Zeit in Moskau ist allgegenwärtig, die Gegenwart jedoch erscheint trost- und hoffnungslos. Trotzdem bringt keine der handelnden Personen die Energie auf, ihrem Leben eine entscheidende Wendung zu geben. Die musikalische Leitung liegt bei dem amerikanischen Dirigenten Dennis Russell Davies, dessen internationale Karriere stark von der Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik geprägt ist. Nach Chefpositionen u.a. in Stuttgart, Bonn und Linz übernimmt er 2018/19 die Künstlerische Leitung der Filharmonie Brno. Ihm zur Seite steht als Co-Dirigent der Frankfurter Kapellmeister Nikolai Petersen. Die Inszenierung stammt von Dorothea Kirschbaum, die der Oper Frankfurt seit 2013 als Regieassistentin verbunden ist. Hier erarbeitete sie u.a. Schönbergs Pierrot Lunaire 2015/16 im Bockenheimer Depot und Tschaikowskis Eugen Onegin 2016/17 im Opernhaus. Die Oper Frankfurt folgt hinsichtlich der Besetzung der drei Schwestern den ursprünglichen Intentionen des Komponisten und präsentiert mit dem US-Amerikaner Ray Chenez (Irina), dem Kanadier David DQ Lee (Mascha) und dem Russen Dmitry Egorov (Olga) drei international erfolgreiche Countertenöre. Die übrige Besetzung besteht aus Mitgliedern des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt sowie Gästen.

Mittwoch, 12. September 2018, um 19.30 Uhr im Bockenheimer Depot
Premiere / Deutsche Erstaufführung LOST HIGHWAY
Musiktheater von Olga Neuwirth (*1968)
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Karsten Januschke;
Regie: Yuval Sharon
Mitwirkende: John Brancy (Pete), Hugo Armstrong (Fred), Elizabeth Reiter (Renee / Alice), David Moss (Mr. Eddy / Dick Laurent), Rupert Enticknap (Mystery Man), Samuel Levine (Andy / Wärter / Arnie), Juanita Lascarro (Mutter von Pete), Jörg Schäfer (Vater von Pete), Nicholas Bruder (Ed / Detective Hank), Jim Phetterplace jr. (Al / Detective Lou / Gefängnisdirektor), Jeff Hallman (Arzt / Der Mann); Ensemble Modern

Weitere Vorstellungen: 16., 17., 19., 21., 23. September 2018 Alle diese Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation, des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper Preise: € 25 bis 80 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Der Kinofilm Lost Highway (1997) von David Lynch ist eine faszinierende Verbindung aus Psychothriller, Horror und Film noir. Das von Lynch zusammen mit Barry Gifford verfasste Drehbuch diente der österreichischen Komponistin Olga Neuwirth (*1968) als Grundlage für ihr gleichnamiges Musiktheater, dessen Libretto sie gemeinsam mit der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek verfasste. Die Uraufführung erfolgte 2003 beim Steirischen Herbst in Graz. Aus der „Fallstudie eines Menschen, der mit seinem Schicksal nicht fertig wird“ (Gifford) entwickelt Neuwirth ein Werk mit überaus ambitionierter Erzähltechnik und fieberhaften Szenenwechseln. Ihre Partitur ist die höchst komplexe Notation eines intermedialen Geflechts mit aufwändiger Liveelektronik und der Integration von Videotechnik, die die fiktionalisierte Realität verstärkt ins Virtuelle kippen lässt. „Dick Laurent is dead.“ Über die Sprechanlage seines Hauses vernimmt der Jazzmusiker Fred diesen Satz, und es öffnet sich das Tor zu einem parallelen Universum. Auf einer Party behauptet ein mysteriöser Mann, zur selben Zeit auch in Freds Schlafzimmer anwesend zu sein. Kurz darauf findet sich dieser blutverschmiert über die zerstückelte Leiche seiner Frau gebeugt dort wieder. In irreal verschobenen Situationen gerät Freds Wahrnehmung aus den Fugen… Die musikalische Leitung des Ensemble Modern liegt bei Karsten Januschke, der bis 2014/15 als Kapellmeister an der Oper Frankfurt verpflichtet war. Ein Doppelabend aus Ernst Křeneks Der Diktator und Viktor Ullmanns Der zerbrochene Krug führte ihn jüngst an die Bayerische Staatsoper München. Der US-amerikanische Regisseur Yuval Sharon gibt im Sommer 2018 mit Lohengrin sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen, nachdem er mit unkonventionellen und medienübergreifenden Arbeiten auf sich aufmerksam gemacht hat. Die Besetzungsliste vereint Sänger und Schauspieler aus der freien Szene und dem Ensemble: Der amerikanische Bariton John Brancy (Pete) gastierte in Frankfurt zuletzt als Moralès / Dancaïro in Bizets Carmen. Sein Landsmann, der Schauspieler Hugo Armstrong (Fred), war 2017 u.a. in den Filmen Roman J. Israel, Esq. und Lucky zu erleben. Auch der Vokalkünstler David Moss stammt aus den USA. Neuwirth schrieb die Partien Mr. Eddy / Dick Laurent für seine Stimme. Die Sopranistin Elizabeth Reiter (Renee / Alice), gleichfalls Amerikanerin, ist seit 2013/14 Frankfurter Ensemblemitglied.

Sonntag, 19. August 2018, um 15.30 Uhr im Opernhaus
(mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren)
Dritte und letzte Wiederaufnahme OTELLO
Dramma lirico in vier Akten von Giuseppe Verdi In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Copyright: Monika Rittershaus

Musikalische Leitung: Henrik Nánási;
Regie: Johannes Erath

Mitwirkende: Roberto Saccà (Otello), Evez Abdulla (Iago), Olesya Golovneva (Desdemona), Katharina Magiera / Tanja Ariane Baumgartner (Emilia), Arthur Espiritu (Cassio), Jaeil Kim (Rodrigo), Kihwan Sim / Thomas Faulkner (Lodovico), Magnús Baldvinsson (Montano), Anatolii Suprun (Ein Herold)

Weitere Vorstellungen: 23., 26. (18.00 Uhr) August, 2., 13., 16. (18.00 Uhr) September 2018
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Die aktuelle Frankfurter Produktion des Otello, der vorletzten Oper von Giuseppe Verdi (1813-1901), feierte am 4. Dezember 2011 Premiere im Opernhaus. Die Kritik bescheinigte Regisseur Johannes Erath eine „szenisch konzentrierte“ (Offenbach-Post) und „handwerklich gekonnt gearbeitete“ (Opernwelt) Inszenierung. Laut Wiesbadener Kurier sorge „die Intensität von Johannes Eraths Personenführung für die Vergegenwärtigung der Tragödie. Die Spannung zwischen den Figuren ist stets greifbar (…).“ Nun wird die aus der Spielzeit 2011/12 stammende Arbeit des gebürtigen Württembergers, der in Frankfurt zuletzt 2017/18 die Uraufführung von Arnulf Herrmanns Der Mieter inszenierte, in stark veränderter Besetzung zum dritten und letzten Mal wiederaufgenommen. Als Otello gibt der deutsch-italienische Tenor Roberto Saccà sein Rollendebüt an der Oper Frankfurt, wo er zuvor bereits im Rahmen seines Fachwechsels als Mozarts Idomeneo (2012/13) und als Bacchus im Strauss’ Ariadne auf Naxos (2014/15) zu erleben war. Die zuletzt genannte Partie führte den international erfolgreichen Sänger kürzlich auch an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, zuvor war er 2017 als Loge in Das Rheingold bei den Bayreuther Festspielen zu erleben. Der aus Aserbaidschan stammende Bariton Evez Abdulla (Iago) ist seit 2016/17 Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, wo er aktuell als Don Carlo in Verdis Ernani zu erleben ist. Nach dem Iago wird er in Frankfurt auch noch Don Carlo di Vargas in Repertoirevorstellungen der Neuproduktion von Verdis La forza del destino (Die Macht des Schicksals) singen. Die Russin Olesya Golovneva (Desdemona) gab 2014/15 als Dvořáks Rusalka ihr Hausdebüt in Frankfurt, 2016/17 gefolgt von Auftritten als Mimì in Puccinis La Bohème. Zu ihren aktuellen Engagements gehören Desdemona am Staatstheater Wiesbaden und Verdis Violetta am Theater Bonn. Arthur Espiritu (Cassio) ist Amerikaner mit philippinischen Wurzeln und war in Frankfurt erstmals 2015/16 als Rinuccio in Puccinis Gianni Schicchi zu erleben. Aktuell singt er die Partie des Gualtiero in Bellinis Il pirata am Theater St. Gallen. Auch der ungarische Dirigent Henrik Nánási ist in Frankfurt kein Unbekannter: Nach einer Reihe von Auftritten gastierte er im Haus am Willy-Brandt-Platz zuletzt mit Rossinis La gazza ladra (Die diebische Elster). Bis 2016/17 versah er den Posten des Generalmusikdirektors an der Komischen Oper Berlin und ist seither freiberuflich tätig. Verschiedene Aufgaben werden ihn an die Opernhäuser von Paris, London, Rom und New York führen. Alle weiteren Partien sind mit Mitgliedern des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt, wovon wenige mit der Produktion bereits vertraut sind. Zum Inhalt: Otello, der Statthalter Venedigs auf Zypern, hat sich seinen Fähnrich Iago zum Feind gemacht, indem er ihn anlässlich einer Beförderung übergangen hat. Durch eine geschickt eingefädelte Intrige kann Iago den eifersüchtigen Otello von der angeblichen Untreue seiner Gattin Desdemona überzeugen. Blind gegenüber den Beteuerungen ihrer Unschuld erwürgt er sie auf dem gemeinsamen Lager und stürzt sich schließlich – als er seine Verblendung bemerkt – in sein Schwert.

Samstag, 25. August 2018, um 18.00 im Opernhaus
(Oper für Familien; pro Erwachsenen-Kaufkarte maximal drei Tickets für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre gratis, empfohlen ab 8 Jahren)
Fünfzehnte und letzte Wiederaufnahme DIE ZAUBERFLÖTE
Große Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart
In deutscher Sprache

Musikalische Leitung: Simone Di Felice / Sebastian Weigle / Florian Erdl;
Inszenierung: Alfred Kirchner

Mitwirkende: Angela Vallone / Kateryna Kasper / Louise Alder (Pamina), Matthew Swensen / Michael Porter / David Portillo (Tamino), Iurii Samoilov / Sebastian Geyer / Gordon Bintner (Papageno), Ambur Braid / Danae Kontora / Gloria Rehm (Königin der Nacht), Andreas Bauer / Alfred Reiter (Sarastro), Theo Lebow / Peter Marsh / Michael McCown (Monostatos), Julia Moorman (Papagena), Božidar Smiljanić / Brandon Cedel (Sprecher), Kirsten MacKinnon / Karen Vuong (Erste Dame), Nina Tarandek / Cecelia Hall (Zweite Dame), Katharina Magiera / Judita Nagyová (Dritte Dame), Gerard Schneider / Michael McCown (Erster Geharnischter), Anatolii Suprun / Thomas Faulkner (Zweiter Geharnischter), Pere Llompart (Priester), Solisten des Kinderchores der Oper Frankfurt (Drei Knaben)

Weitere Vorstellungen: 1., 8. (18.00 Uhr), 15., 21., 29. September, 19., 23. (14.00 und 19.00 Uhr), 25. (18.00 Uhr) Dezember 2018 Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) 

Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) feierte in der Inszenierung von Alfred Kirchner und in der Ausstattung von Michael Sowa und Vincent Callara am 3. Oktober 1998 Premiere an der Oper Frankfurt. Nun wird die Produktion unglaubliche 20 Jahre später zum fünfzehnten und unweigerlich letzten Mal wiederaufgenommen, wobei es sich beim ersten Termin der Serie am 25. August 2018 um die 160. Aufführung handelt. In der Frankfurter Rundschau war über eine der letzten Wiederaufnahmen zu lesen: „Immer schon war die Zauberflöte ein Erfolgsstück. (…) Bis heute hat sich daran nichts geändert, auch die jüngste Frankfurter Inszenierung (…) ist eine Erfolgsgeschichte.“ Nun geht diese Story zu Ende, aber nicht ohne dem Publikum die Möglichkeit zu bieten, sich von der lieb gewonnenen Menagerie der „wilden Tiere“ – bestehend aus Libelle, Tarantel und dem Kaffee servierenden Hasen – zu verabschieden… Für viele Zuschauer war und ist Die Zauberflöte der traditionelle Einstieg in die Welt der Oper: Mit Hilfe einer magischen Flöte befreien Prinz Tamino und der Vogelfänger Papageno die junge Pamina, Tochter der Königin der Nacht, aus dem Palast Sarastros. Doch bevor es so weit ist, müssen alle eine Reihe gefährlicher Prüfungen bestehen und an dieser Aufgabe wachsen. Die musikalische Leitung dieser Aufführungsserie liegt im Wechsel bei Kapellmeister Simone Di Felice und Generalmusikdirektor Sebastian Weigle sowie beim Ersten Kapellmeister des Theaters Pforzheim, Florian Erdl. Er assistierte Weigle 2017/18 bei der Einstudierung von Strauss’ Capriccio und wird zudem von ihm 2018/19 Repertoirevorstellungen von Schrekers Der ferne Klang übernehmen. Im Gegensatz zu Sebastian Weigle stehen seine jungen Kollegen erstmals bei dieser Produktion der Zauberflöte am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Auch die Sängerbesetzung weist – unglaublich bei der langen Laufzeit des Stückes – eine ganze Reihe neuer, fast ausnahmslos aus Ensemble und Opernstudio der Oper Frankfurt stammender Namen auf: Als Pamina wechseln sich Angela Vallone und Louise Alder ab, genauso wie „Neuzugang“ Matthew Swensen und Michael Porter als Tamino sowie Iurii Samoilov und Gordon Bintner als Papageno. Ebenfalls erstmals besetzt in der Produktion sind Theo Lebow als Monostatos, das neue Opernstudio-Mitglied Julia Moorman als Papagena sowie das neue Ensemblemitglied Božidar Smiljanić und Brandon Cedel als Sprecher. Kirsten MacKinnon, 2017/18 erfolgreich als Ines in Meyerbeers L’Africaine – Vasco da Gama, singt erstmals in dieser Produktion die Erste Dame sowie „Neuzugang“ Gerard Schneider den Ersten und Opernstudio-Mitglied Anatolii Suprun den Zweiten Geharnischten. Einziger Gast bei den neubesetzten Sängerinnen ist Gloria Rehm als alternativ besetzte Königin der Nacht. Die Sopranistin ist seit 2014/15 Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden und war 2017/18 erstmals in Frankfurt als Blonde in Mozarts Die Entführung aus dem Serail zu erleben. Alle weiteren aufgeführten Sängerinnen und Sänger haben im Laufe der Zeit schon einmal in dieser Produktion der Zauberflöte gesungen.

Samstag, 22. September 2018 um 19.30 Uhr im Opernhaus
Vierte Wiederaufnahme TOSCA
Melodramma in drei Akten von Giacomo Puccini
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Copyright: Monika Rittershaus

Musikalische Leitung: Lorenzo Viotti;
Regie: Andreas Kriegenburg

Mitwirkende: Malin Byström (Floria Tosca), Stefano La Colla (Mario Cavaradossi), Dario Solari (Baron Scarpia), Brandon Cedel (Cesare Angelotti), Franz Mayer (Der Mesner), Michael McCown (Spoletta), Barnaby Rea (Sciarrone), Knabensolist des Mainzer Domchores (Ein Hirte) u.a.

Weitere Vorstellungen: 27. September, 5., 14. (18.00 Uhr), 18., 20. Oktober 2018 Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Am 16. Januar 2011 kam an der Oper Frankfurt die aktuelle Tosca-Produktion in der Regie von Andreas Kriegenburg heraus. Danach konnte man in der Frankfurter Rundschau über diese Neuinszenierung des Meisterwerks von Giacomo Puccini (1858-1924) lesen: „»Oper darf nicht nur Traditionspflege sein«, hat Andreas Kriegenburg einmal sinngemäß gesagt, denn Oper werde ja von heutigen Menschen gemacht. Dass Kriegenburg Puccinis Figuren trotzdem nicht brutal ins Heute zerrt, sondern sie in ihren eigentlich zeitlosen Gefühlswelten belässt, ist sein Verdienst – zumal diese bis ins Heute wirken.“ In einer Rundfunkrezension auf SWR2 war zu hören: „Rundum fulminant ging es zu. Große Stimmen, ein prachtvoll disponiertes Orchester, klare Bilder, eine perfekte Inszenierung.“

Zur Handlung dieses „Opern-Krimis“: Im Rom des Jahres 1800 versucht die schöne Sängerin Floria Tosca, ihren Geliebten, den Maler Mario Cavaradossi, aus den Fängen des brutalen Polizeichefs Scarpia zu retten. Dieser fordert als Preis für die Freilassung des Malers von Tosca eine gemeinsame Nacht, danach sollen sie und Cavaradossi, vertuscht durch die Scheinhinrichtung des Geliebten, Rom unbehelligt verlassen dürfen. Tosca willigt ein. Im Affekt ersticht sie den überraschten Scarpia, der aber selbst im Tod die Zügel des Geschehens fest in der Hand hält… Die musikalische Leitung dieser vierten Wiederaufnahme einer Produktion aus der Spielzeit 2010/11 liegt bei Lorenzo Viotti, den Puccinis Meisterwerk zuvor auch an das New National Theatre Tokyo führt. Ab 2018/19 übernimmt der Schweizer den Chefposten beim Gulbenkian Orchesters in Lissabon. 2017/18 legte der Sohn des renommierten Dirigenten Marcello Viotti mit Massenets Werther sein umjubeltes Hausdebüt in Frankfurt vor. Zu seinen Plänen gehören u.a. Puccinis La Bohème am Stadttheater Klagenfurt sowie Bizets Carmen an der Hamburgischen Staatsoper und an der Opéra National de Paris. Die schwedische Sopranistin Malin Byström gibt als Tosca ihr Frankfurt-Debüt. Kürzlich erhielt sie in London den International Opera Award als „Sängerin des Jahres“. Zu ihren jüngsten Auftritten gehören Donna Anna und Donna Elvira (Don Giovanni) an der New Yorker Metropolitan Opera, Jenůfa, Fedora und Feldmarschallin (Der Rosenkavalier) an der Königlichen Oper Stockholm sowie Elena (I vespri siciliani) und Salome am Royal Opera House Covent Garden London. Nach seinem Haus- und Rollendebüt als Pollione in Bellinis Norma 2017/18 kehrt Stefano La Colla als Cavaradossi zurück nach Frankfurt; eine Partie, die er kürzlich auch in Rom sang, gefolgt von Auftritten als Calaf in Puccinis Turandot an der Deutschen Oper Berlin. 2019 ist der Italiener als Cavaradossi auch an der Münchner Staatsoper zu erleben. Der aus Uruguay stammende Bariton Dario Solari debütierte in Frankfurt 2015/16 als Stankar in Verdis Stiffelio. Zu seinen aktuellen Engagements gehören Verdis Nabucco an der Oper Leipzig und Escamillo in Bizets Carmen an der Israeli Opera in Tel Aviv. Ensemblemitglied Brandon Cedel singt erstmals in dieser Produktion die Partie des Angelotti, während alle übrigen besetzten Sänger mit der Inszenierung bereits vertraut sind.

Freitag, 28. September 2018, um 19.00 Uhr im Opernhaus
Zweite und letzte Wiederaufnahme RUSALKA
Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák In tschechischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle;
Regie: Jim Lucassen

Mitwirkende: Karen Vuong (Rusalka), Gerard Schneider (Prinz), Claudia Mahnke (Fremde Fürstin), Andreas Bauer (Wassermann), Katharina Magiera (Ježibaba, die Hexe), Florina Ilie (1. Waldelfe), Julia Moorman (2. Waldelfe), Kelsey Lauritano (3. Waldelfe) Božidar Smiljanić (Heger / Jäger), Julia Dawson (Küchenjunge)

Weitere Vorstellungen: 7. (18.00 Uhr), 13., 21. (18.00 Uhr), 27. (Oper für Familien, 18.00 Uhr; pro Erwachsenen-Kaufkarte maximal drei Tickets für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre gratis, empfohlen ab 8 Jahren) Oktober 2018 Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr Übernahme einer Produktion der Opéra National de Lorraine in Nancy (Premiere: 30. September 2010) Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Die Eröffnungspremiere der Saison 2013/14 an der Oper Frankfurt verlegte Rusalka von Antonín Dvořák (1841-1904) in ein Naturkundemuseum – bezeichnendes Bild für eine Geschichte, in der es zentral um den Umgang des Menschen mit der Natur geht. Sowohl Publikum als auch Presse waren angetan von dieser Sicht auf das Werk. In der Gießener Allgemeinen Zeitung war zu lesen: „Jim Lucassen heißt der junge Wunderregisseur, dem es auf ruhige, aber faszinierende Art gelingt, hinter Glas abgelegte Geschichte und heute gelebte Gegenwart unvereinbar aufeinanderprallen zu lassen. (…) So fein und durchdacht der junge Niederländer die Sänger führt, so handwerklich ansprechend überzeugt sein selbst entworfenes Bühnenbild.“ Und der Rezensent des Darmstädter Echo prophezeite: „Diese Rusalka könnte ein Liebling des hiesigen Publikums werden.“

Zum Inhalt: Die Nixe Rusalka ist verzweifelt. Sie möchte ein menschliches Wesen werden, um das Herz des Prinzen zu gewinnen. Erfüllung dieses sehnlichen Wunschs verspricht ihr die Hexe Ježibaba. Rusalkas Menschwerdung ist jedoch an die ewige Liebe des Prinzen gebunden, andernfalls sind beide verflucht. Tatsächlich verliebt sich der Königssohn in das Mädchen. Am Tag der Hochzeit aber verrät er sie, sein Treuebruch besiegelt den Fluch. Zu spät bereut der junge Mann sein Handeln und stirbt am Kuss Rusalkas. Sie selbst verschwindet für immer im See.

Generalmusikdirektor Sebastian Weigle stand bereits anlässlich der Premierenserie dieser Produktion am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Auch ein Großteil der besetzten Sängerinnen und Sänger aus dem Ensemble sind mit der Inszenierung bereits durch ihre Mitwirkung bei der Premiere bzw. der ersten Wiederaufnahme vertraut, darunter Karen Vuong (Rusalka), Claudia Mahnke (Fremde Fürstin), Andreas Bauer (Wassermann) und Katharina Magiera (Ježibaba). Neu besetzt ist die Partie des Prinzen mit dem österreichischaustralischen Tenor Gerard Schneider, der ab der Saison 2018/19 das Ensemble der Oper Frankfurt verstärken wird. Der junge Sänger erhielt seine Ausbildung bei Edith Wiens an der New Yorker Juilliard School und am National Opera Studio des Royal Opera House Covent Garden in London. Während seiner Zeit im Young Artist Program der Salzburger Festspiele 2014 sang er die Partie des Ruiz in Verdis Il trovatore neben Placido Domingo und Anna Netrebko. Als die drei Waldelfen sind neue Mitglieder des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt: die rumänische Sopranistin Florina Ilie, ihre amerikanische Fachkollegin Julia Moorman und die japanischamerikanische Mezzosopranistin Kelsey Lauritano. „Ensemble-Neuzugang“ Božidar Smiljanić ist in den Partien des Hegers und Jägers zu erleben, während die 2017/18 aus dem Opernstudio ins Ensemble übernommene Julia Dawson den Küchenjungen übernimmt.

Dienstag, 11. September 2018, um 20.00 Uhr im Opernhaus
Liederabend GÜNTHER GROISSBÖCK, Bass MALCOLM MARTINEAU, Klavier
Lieder von Johannes Brahms, Sergei W. Rachmaninow, Robert Schumann und Peter I. Tschaikowski
Mit freundlicher Unterstützung der Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt / Offenbach Preise: € 15 bis 95 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

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Günther Groissböck. Copyright: Erich Reismann

Dass „die Kunst da beginnt, wo sich die körperliche Arbeit mit der Seele verbindet“, ist keine leere Behauptung. Der Bass Günther Groissböck stellt seine Äußerung mit jedem seiner zahlreichen weltweiten Opern- und Konzertauftritte immer wieder aufs Neue unter Beweis. Seine Nominierung für den renommierten International Opera Award 2018 ist ein weiterer Beleg dafür. An der Oper Frankfurt gibt der gebürtige Niederösterreicher – ehemaliges Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und des Opernhauses Zürich – seinen Einstand mit einem Liederabend, zeigt sich also gleich ganz direkt, ohne Kostüm und Maske, ohne die Begleitung eines großen Orchesters. Bei einem Blick in den Terminkalender des Basses scheint das Recital wie ein kurzes Luftholen zwischen den vielen Kostümwechseln dieses Jahres, in dem die Wagner-Partien überwiegen: Auf Hermann Landgraf von Thüringen (Tannhäuser) an der Deutschen Oper Berlin, König Marke (Tristan und Isolde) an der Nationale Opera Amsterdam, Daland (Der fliegende Holländer) an der Hamburgischen Staatsoper und bei den Pfingstfestspielen Baden-Baden, Gurnemanz (Parsifal) an der Opéra National de Paris und Heinrich der Vogler (Lohengrin) an der Wiener Staatsoper folgt Fasolt (Das Rheingold) am Royal Opera House Covent Garden in London und an der Metropolitan Opera in New York, wohin er 2018/19 auch als Alter Hebräer (Samson e Dalila) und Hunding (Die Walküre) zurückkehrt.

Karten für die genannten Veranstaltungen sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

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KULTUR.SOMMER.SEMMERING: 6. FESTIVAL-WOCHENENDE – 3. bis 5. AUGUST

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Mit einem eigens für den Kultur.Sommer.Semmering produzierten neuen Programm von Roland Neuwirth, der dabei erstmals mit dem radio.string.quartet.vienna auf der Bühne stehen wird, läutet der Kultur.Sommer.Semmering bereits sein 6. Festivalwochenende ein. Dabei rückt wieder das malerische Kurhaus Semmering ins Zentrum des Geschehens, bei dem das bereits zur „Festivalfamilie“ gehörige junge Ensemble Federspiel natürlich auch dieses Jahr nicht fehlen darf und erstmals auch das Erfolgs-Komiker-Duo Stermann & Grissemann dem geschichtsträchtigen Gebäude die Ehre erweisen wird.

Eine genaue Programmvorschau finden Sie hier:

Freitag | 3. August 2018 | 19:30 Uhr | Kurhaus Semmering
Loriot – Das Ei ist hart
Mit Dirk Stermann und Christoph Grissemann
Philippine Duchateau – Klavier

„Mein Mann ist etwas voll um die Hüften.“ Wem beim Betreten eines Herrenbekleidungsgeschäfts unweigerlich dieser Satz ins Gehirn schießt, der ist wohl auf angenehmste Weise Loriot-infiziert. Diese sympathische Krankheit führt beim Anblick eines devoten Oberkellners zu einem sofortigen: „Sie werden mir jetzt wohl nicht ins Essen quatschen“ und am Heiligen Abend gebetsmühlenartig selbstverständlich zu: „Früher war mehr Lametta“.

Man kann nicht anders. Man kann nicht widerstehen, Loriot unaufhörlich zu zitieren. Man kann sich aber die liebevolle Durchleuchtung des deutschen Strickwesten-Spießers auch vortragen lassen. Das zweite Loriot-Programm der österreichischen Kabarettisten soll noch amüsanter als das erste sein, sagen die beiden selbst. Also, essen Sie Ihren Kosakenzipfel zu Ende, binden Sie sich Ihren Schlipth… Äh, Verzeihung Schlips und schauen Sie sich das an. Es wird nicht zu Ihrem Nachteil sein! Ach was.

Samstag | 4. August 2018 | 19:30 Uhr | Kurhaus Semmering

Roland Neuwirth & das radio.string.quartet.vienna

Jahrzehntelang faszinierte Roland Neuwirth mit seinen „Extremschrammeln“ ein ganzes Land, bevor das Urgestein der österreichischen Musiklandschaft im Herbst 2016 zur Abschieds-Tournee aufbrach. Doch so ganz ist ein Leben abseits der Konzertbühne für den Erneuerer des Wienerliedes nicht denkbar. Zur großen Freude zahlreicher Fans hat sich Roland Neuwirth dazu entschlossen, beim Kultur.Sommer.Semmering 2018 noch einmal zurück auf die Bühne zu kehren! Gemeinsam mit dem radio.string.quartet.vienna treffen an diesem Abend im geschichtsträchtigen Kurhaus Semmering schrammelige Klänge à la Neuwirth auf Jazziges und Bluesiges – eine ungewöhnliche musikalische Reise durch Wien und die Welt!

Sonntag | 5. August 2018 | 18:00 Uhr | Kurhaus Semmering

Federspiel – Smaragd

Ein siebenköpfiges Blasmusikensemble gilt selbst in Österreich als Ausnahmeerscheinung, eines wie Federspiel; als absolutes Unikat. Sechsmal Blech und eine Klarinette treffen in dieser außergewöhnlichen und preisgekrönten Konstellation aufeinander. Ohne Berührungsängste verbindet das Septett die alpenländische Blasmusik-Tradition mit weltmusikalischen Einflüssen aus allen Himmelsrichtungen. Mit viel Kreativität, Feingefühl und Experimentierfreude erschaffen die sieben Musiker mit Bearbeitungen bekannter Melodien, Improvisationen und zahlreichen Eigenkompositionen ihre ganz eigene Klangwelt – natürlich immer mit einem Schuss Humor und Selbstironie!

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Einladung zum Carl Orff-Fest Andechs & Ammersee im August 2018

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Sehr geehrte Damen und Herren, … zwischen 1998 und 2015 fanden jährlich die Carl Orff-Festspiele in Andechs statt und zählten zum festen Bestandteil des kulturellen Lebens in der Region. Unter dem Namen „Carl Orff-Fest Andechs & Ammersee 2018“ wird das Festival nun mit einem neuen Konzept wiederbelebt. Das vielfältige Programm setzt sich aus verschiedenen Konzerten, Lesungen, einem Kinder-Workshop sowie dem international ausgeschriebenen Carl Orff-Kompositionswettbewerb zusammen.

Nach einer gelungenen Auftaktveranstaltung im Juli geht das Festival nun in die zweite Runde.

Carl Orff-Fest Andechs & Ammersee 2018
von 8. bis 12. August 2018
an verschiedenen Spielstätten rund um Andechs und den Ammersee

Gerne laden wir Sie ein eine oder mehrere Veranstaltungen zu besuchen:

O Mittwoch, 8. August, um 20.30 Uhr: DAS FEST Das Spiel vom Ende der Zeiten, Orgelkonzert in
der Klosterkirche St. Ottilien
O Donnerstag, 9. August, um 19.30 Uhr: Das Weltenrad dreht sich, Konzert für zwei Klaviere,
Schlagzeug und Schauspieler im Florian-Stadl in Kloster Andechs
O Freitag, 10. August, um 19.30 Uhr: Das Finale des Carl Orff Kompositionswettbewerbs im
Traidtcasten in Dießen
O Samstag, 11. August, um 19.30 Uhr: „Wer dumm is, der soll draußen bleibn“, Orffs musikalischer
Kosmos – Ein Konzert für alle im Florian-Stadl in Kloster Andechs
O Sonntag, 12. August, um 11.00 Uhr: Orff und der Nationalsozialismus, Vortrag von Prof. Dr. Dr.
Oliver Rathkolb im Blauen Haus in Dießen
O Sonntag, 12. August, um 15.30 Uhr: Die Schöpfung, Konzert in der Heilig-Kreuz-Kirche in
Schondorf
O Sonntag, 12. August, um 19.30 Uhr: Die Auferstehung, Konzert und szenische Lesung im Florian
Stadl in Kloster Andechs
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Das waren die OÖ. Stiftskonzerte 2018

Bildergebnis für oö stiftskonzerte

Am vergangenen Wochenende gingen die 45. OÖ. Stiftskonzerte traditionellerweise im Marmorsaal des Stiftes St. Florian mit zwei herausragenden, minutenlang mit standing ovations bedachten Konzerten des Originalklangorchesters Il Giardino Armonico, Sopranistin Anna Prohaska und Blockflötenvirtuose Giovanni Antonini zu Ende.

Die 45. Saison. 16 Konzerte fanden von 9. Juni bis 29. Juli 2018 in den Stiften St. Florian, Lambach, Kremsmünster und der Stiftsgärtnerei Sandner in St. Florian statt.

Neun Konzerte waren ausverkauft, die Gesamtauslastung betrug 88%.

Österreich Debüts. Außer dem David Oistrakh Quartett debütierte auch der französisch-kanadische Pianist Charles Richard-Hamelin bei den OÖ. Stiftskonzerten erstmals in Österreich.

Erstmals begleiteten uns auch viele Besucherinnen und Besucher in social medias durch die Saison: 362 Follower auf Facebook, Twitter und Instagram freuen sich über unsere Berichterstattung.

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ORF : Instandsetzung der Riesenorgel im Stephansdom: ORF III und ORF Vorarlberg begleiten Prozess bis 2020

Erste ORF-Berichterstattungen ab 1. August u. a. mit Interview Vereinsobmann Geyer und Dompfarrer Faber in „Kultur Heute“, neue ORF-III-Doku beauftragt =

Seit 1991 wurde sie nicht mehr bespielt – die Riesenorgel im Wiener Stephansdom. Jetzt wird sie in Vorarlberg durch die Orgelbaufirma Rieger instandgesetzt und teilerneuert und soll am 12. April 2020, am Ostersonntag, in den „Steffl“ an ihren gewohnten Platz zurückkehren und dort – 75 Jahre nachdem der große Dombrand im Zuge des Zweiten Weltkriegs die alte Riesenorgel auf der Westempore völlig zerstört hatte – wiedererklingen und für unvergleichliche Musikerlebnisse sorgen.

ORF III Kultur und Information und der ORF Vorarlberg begleiten den gesamten Prozess der Instandsetzung – von den Vorbereitungen im Wiener Stephansdom zu den aufwendigen Arbeiten der Orgelbaufirma Rieger in Vorarlberg bis hin zu den Zukunftsplänen der musikalischen Bespielung im Dom. Die Arbeiten dauern noch rund zwei Jahre – am Ostersonntag 2020 soll die Orgel auf der Westempore geweiht werden. Im Zuge der Instandsetzung der Riesenorgel wird auch die aktuell verwendete Domorgel im rechten Seitenschiff umgebaut. Danach wird es möglich sein, dass beide Orgeln von einem Spieltisch gespielt werden können. Durch diese erstmals geschaffene Klangfülle erreicht die Orgelmusik im Dom eine völlig neue und noch nie da gewesene Dimension.

Zum Auftakt der Berichterstattungen begrüßt ORF-III-Moderator Peter Fässlacher am Mittwoch, dem 1. August, den Obmann des Vereins „Unser Stephansdom“, Günter Geyer, und Dompfarrer Toni Faber im Studio von „Kultur Heute“ (19.45 Uhr) zum Gespräch. Thematisiert werden mitunter die Finanzierungsmöglichkeiten, da der Verein, wie vor mehr als 70 Jahren, als sich die Bevölkerung maßgeblich am Wiederaufbau des „Steffls“ beteiligte, auf die Hilfsbereitschaft der Österreicher/innen hofft. Insgesamt drei Millionen Euro werden benötigt – davon rund eine Million an Privatspenden. Dazu soll vor allem die ins Leben gerufene Website www.riesenorgel.at einen wichtigen Beitrag leisten, auf der nicht nur Wissenswertes über die Orgel zu finden ist, sondern auch online gespendet werden kann. Jeder Spender und jede Spenderin erhält ein persönliches Schutzpatronfoto, in das das Gesicht des Spenders / der Spenderin eingefügt wird. Außerdem wird jeder „Schutzpatron“ in ein Goldenes Buch eingetragen, das 2020 in die Orgel eingebaut wird. Großzügige Unterstützer/innen erhalten bei einer Spende ab 500 Euro eine von ca. 2.000 Orgelpfeifen. Aber auch die Rolle der Riesenorgel als Kulturgut und Ausdruck der österreichischen Identität und Geschichte wird im Interview erörtert. Des Weiteren ist in dieser „Kultur Heute“-Ausgabe eine erste Bestandsaufnahme aus dem Wiener Stephansdom zu sehen. Auch der ORF Vorarlberg berichtet am Mittwoch, dem 1. August, in „Vorarlberg heute“ (19.00 Uhr) erstmals von der Instandsetzung. Weitere Berichterstattungen in Form von Magazin-Beiträgen folgen in unregelmäßigen Abständen bis 2020.

Das Finale bildet eine neu produzierte ORF-III-Dokumentation, die zum Abschluss nach der Einweihung im Jahr 2020 in ORF III zu sehen ist.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Es ist eine wesentliche Aufgabe des ORF, Religion und Glaube auch im Sinne eines identitätsstiftenden Kulturguts wahrzunehmen“

„Eine wesentliche Aufgabe des ORF als öffentlich-rechtlicher Sender ist es, Religion und Glaube auch im Sinne eines identitätsstiftenden Kulturguts wahrzunehmen. In zahlreichen Sendungen und Sendeleisten von Hörfunk, Fernsehen bis hin zu Online kommt der ORF dieser Aufgabe in all ihren Facetten nach. Eine wichtige Rolle spielt dabei die mit dem Verein ‚Unser Stephansdom‘ und der Kirche initiierte ORF-III-Dokumentarreihe rund um den Stephansdom, deren Neuproduktion jedes Jahr zu den höchsten christlichen Feiertagen gezeigt wird. Es freut uns sehr, die Reihe um einen weiteren Teil über die Instandsetzung der Riesenorgel des Stephansdoms fortzusetzen.“

Obmann des Vereins „Unser Stephansdom“, Dr. Günter Geyer: „Riesenorgel ist Ausdruck österreichischer Identität“

„Unser großes Ziel ist es, nachkommenden Generationen den Stephansdom in seiner ganzen Pracht präsentieren zu können. Dazu zählt auch die Riesenorgel, Österreichs größter Klangkörper. Sie ist ein bedeutendes Kulturgut unseres Landes und, ebenso wie der Stephansdom, ein Ausdruck österreichischer Identität.“

Domkapellmeister Prof. Markus Landerer: „Freue mich auf das unendliche Spektrum an Klangfarben“

„Als Verantwortlicher für die Musik im Stephansdom freue ich mich schon sehr auf das unendliche Spektrum an Klangfarben. Der Dom hat nun endlich eine Orgel-Anlage, die seinem Rang unter den großen Kathedralen der Welt entspricht.“

ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber: „Zusammenarbeit mit dem Verein ‚Unser Stephansdom‘ wurde erneut ausgebaut“

„Es freut mich besonders, dass ORF III die bestehende Zusammenarbeit mit dem Verein ‚Unser Stephansdom‘ erneut ausbauen kann und die Instandsetzung der Riesenorgel exklusiv für unser Publikum sowohl in Form einer Beitragsreihe als auch einer Dokumentation begleiten zu können. Großer Dank gilt dem Verein ‚Unser Stephansdom‘, allen voran Obmann Günter Geyer, ohne dessen Unterstützung die Realisierung nicht möglich wäre.“

Landesdirektor des ORF Vorarlberg, Markus Klement: „Die Instandsetzung dieses einzigartigen Klangkörpers ist auch für uns im Westen Österreichs etwas Besonderes, das wir gerne redaktionell begleiten“

„Der Wiener Stephansdom mit seiner beindruckenden Riesenorgel ist auch in Vorarlberg ein überaus bekanntes und geschätztes, imposantes Bauwerk. Die Instandsetzung dieses einzigartigen Klangkörpers durch den weltweit anerkannten Vorarlberger Orgelbauspezialisten Rieger in Schwarzach ist für uns ganz im Westen Österreichs etwas Besonderes – und deshalb begleiten und dokumentieren wir gerne redaktionell den Fortschritt der filigranen Arbeiten.“

Dompfarrer der Dompfarre St. Stephan, Toni Faber: „Die Orgel verleiht jedem Gottesdienst eine berührende Strahlkraft“

„Die Orgel als Königin der Instrumente verleiht jedem Gottesdienst eine berührende Strahlkraft. Als Dompfarrer freue ich mich ganz besonders, dass dank vieler beherzter Einzelspender und der Unterstützung von Bund und Ländern durch die Generalsanierung der Riesenorgel ein noch höheres musikalisches Niveau im Stephansdom ermöglicht wird.“

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