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INFOS DES TAGES (FREITAG, 7. SEPTEMBER 2018)

07.09.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 7. SEPTEMBER 2018)

Wiener Staatsoper: HEUTE UMBESETZUNG ARIADNE AUF NAXOS

Besetzungsänderung in „Ariadne auf Naxos“ an der Wiener Staatsoper

Herbert Lippert singt in der heutigen, 7. September 2018, Vorstellung von „Ariadne auf Naxos“ den Tenor/Bacchus anstelle des erkrankten KS Stephen Gould.
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WIENER STAATSOPER: DER FREISCHÜTZ ab Samstag, 8. September 

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Hans-Peter Kammerer (Samiel). Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Die letzte Premierenproduktion der vergangenen Spielzeit, Carl Maria von Webers Der Freischütz, steht ab Samstag, 8. September 2018 wieder auf dem Staatsopernspielplan. Ihre Rollendebüts im Haus am Ring geben Christopher Ventris als Max, Anna Gabler als Agathe, Chen Reiss als Ännchen, Tomasz Konieczny als Caspar und KS Falk Struckmann als Eremit. Samuel Hasselhorn, neu im Staatsopern-Ensemble, gibt als Ottokar sein Debüt am Haus. Clemens Unterreiner ist als Cuno zu erleben, Gabriel Bermúdez als Kilian und KS Hans Peter Kammerer als Samiel.

Sebastian Weigle dirigiert erstmals Der Freischütz an der Wiener Staatsoper.

Reprisen: 11. und 14. September


Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

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FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN: Saisoneröffnung mit den Wiener Philharmonikern

 Die Festspielhaus-Saison 2018/2019 beginnt in Baden-Baden prominent: Die Wiener Philharmoniker begrüßen das Publikum am 27. September um 20 Uhr. Dirigent des sinfonischen Abends ist Herbert Blomstedt.

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                                   Herbert Blomstedt. Copyright: J.M.Pietsch

Im Festspielhaus Baden-Baden geht es musikalisch wieder los. Die Wiener Philharmoniker eröffnen mit einem Konzert unter der Leitung von Herbert Blomstedt am 27. September 2018 um 20 Uhr die Saison, die eine besondere ist: Im Sommer 2019, am Ende der Spielzeit, geht Intendant Andreas Mölich-Zebhauser nach 21 Jahren „von Bord“. Das Eröffnungskonzert seiner letzten Saison steht in der Tradition der fruchtbaren Zusammenarbeit mit den besten Orchestern der Welt in den vergangenen zwei Dekaden. Die Wiener Philharmoniker kamen und kommen immer wieder gern nach Baden-Baden und wurden hier 2014 mit dem Herbert-von-Karajan-Musikpreis ausgezeichnet.

Diesmal bringen sie nicht nur einen ihrer Lieblingsdirigenten mit, sondern auch zwei bedeutende sinfonische Werke, von denen eines nur sehr selten zu hören ist: Bei der dritten Sinfonie von Franz Berwald handelt es sich sogar um eine Festspielhaus-Premiere. Auf Berwalds Musik folgt Anton Dvořáks siebte Sinfonie.

Der 1927 in den USA geborene Schwede Herbert Blomstedt zählt zu den bedeutendsten Dirigenten der Gegenwart. Nach Chefdirigaten bei verschiedenen skandinavischen Orchestern, der Staatskapelle Dresden, beim San Francisco Symphony-Orchester, dem NDR-Sinfonieorchester und dem Gewandhausorchester Leipzig tritt Blomstedt heute bei den besten Orchestern der Welt als gern gesehener Gastdirigent auf.

Ein Botschafter für Berwald

Als Schwede ist es für Blomstedt Ehrensache für seinen Landsmann, den Romantiker Franz Berwald (1796-1868) einzutreten. Dieses Engagement ist umso gewichtiger, handelt es sich bei ihm um einen hoch originellen Sinfoniker. Seine Musik geht zwar von Beethoven aus, wirkt jedoch für ihre Zeit äußerst modern. In einigen Punkten, etwa der fortschrittlichen Instrumentation, geht er weit über seine deutschen Zeitgenossen Schumann und Mendelssohn hinaus. Dass Berwald bis heute kaum aufgeführt wird, ist also ein kaum entschuldbares Versäumnis, dem Blomstedt wie die Wiener Philharmoniker nun entgegentreten.

Von dessen vier Sinfonien ist die nun erklingende dritte, die „Sinfonie singulière“ in C-Dur von 1845, noch die bekannteste. Ihrem Titel „die Einzigartige“ wird sie an vielen Punkten gerecht. Unter anderem weist sie den Weg in den musikalischen Impressionismus – und dies in einem schwungvoll optimistischen Gestus.

Es ist ein müßiger Streit, welche der drei letzten Sinfonien von Dvořák die beste sei. Meisterwerke sind sie allesamt. Für seine siebte Sinfonie in d-Moll (1885) ließ sich der böhmische Komponist von der Musik seines Freundes und Förderers Johannes Brahms anregen. Dennoch ist das Werk völlig eigenständig, ja, Dvořáks siebte Sinfonie gilt als eine der bedeutendsten Sinfonien überhaupt.

Weitere Informationen: www.festspielhaus.de

Persönliche Beratung und Reservierungen: Tel. 07221 / 30 13 101

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ARD MUSIKWETTBEWERB GESANG

Hier ein Zwischenbericht vom ARD Musikwettbewerb Gesang.

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Schöne Stimmen kann man beim zurzeit in München stattfindenden ARD Musikwettbewerb entdecken. Ich habe mir die letzten vier Nachmittage im Studio 1 des Bayerischen Rundfunks um die Ohren geschlagen und im 1. Durchgang 23 von 60 Teilnehmer im Fach Gesang gehört. So viel Mozart hab ich noch selten gehört (stehe eher auf Wagner und Verdi). Aber auch viel Unbekanntes aus der Romantik. Eine Teilnehmerin, Nathalie Flessa, wagte sich gar an Wagner, die Waltraudenszene aus der Götterdämmerung. Mir hat sie ganz gut gefallen, schönes rundes Material, in die 2. Runde hat sie es aber nicht geschafft.

Im Gegensatz zu Kai Kluge, einem jungen Tenor mit sehr schönem Timbre. Er sang im 1. Durchgang ein differenziertes und inniges „Dalla sua pace“ und mit wunderbarem Legato das Domine Deus aus Rossinis Petite Missa Solenelle. Seine Beiträge im 2. Durchgang heute Mittag konnte ich nur über den Live-Stream hören, da kam mir seine Stimme noch ausgeglichener vor. Hier gab es unter anderem „Una furtiva Lacrima“.

Live dabei war ich dann wieder heute nachmittag und möchte von den vier Teilnehmern, die ich da gehört habe, zwei hervorheben: den Bassbariton Milan Siljanov und den Tenor Konstantin Myonghyun Lee. Letzterer brachte in der 2. Runde (in der 1. habe ich ihn nicht gehört) Die Forelle, eines der sieben Michelangelo-Sonette von Britten und zwei Arien von Donizetti: „Spirto Gentil“ aus der Favorite, wunderbar ausdrucksstark gesungen, mit kräftiger Mittellage und einer Bombenhöhe. Die konnte er dann auch noch in „Ah! Mes amis“ zur Schau stellen. Die sieben oder acht hohen Cs dieser Arie schmetterte er einer Leichtigkeit in den Raum, dass es eine wahre Freude war.
Milan Siljanov habe ich in beiden Runden gehört: in der ersten mit der Katalogarie des Leporello und mit der Arie des Mefistopheles „Vous qui faites l’endormie“. Eine mächtige Stimme, die er sehr differenziert führt. Dass er nicht nur für das Komisch-Groteske die richtigen Stimmfarben herstellen kann, sondern auch ein hervorragender Mozart-Figaro sein kann, bewies er heute mit „Tutto è disposto – Aprite un po‘ quegli occhi“. Bemerkenswert, welche anderen Stücke er dieser Arie zur Seite stellte: Schönbergs „Warnung“, Schuberts „Gruppe aus dem Tartarus“ und Händels „Arm, arm ye brave“ aus Judas Maccabaeus. Für jedes dieser extrem unterschiedlichen Werke fand er neue Stimmfarben. Definitiv ein Sänger, den man sich merken sollte. Inzwischen weiß ich auch, weshalb er mir so bekannt vorkam: er ist Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Ich habe ihn schon in neun Aufführungen, von La Boheme bis zu den Gezeichneten gesehen und gehört, allerdings nur in sehr kleinen Rollen. Vielleicht ändert sich das ja demnächst.

Susanne Kittel-May

Der ARD Musikwettbewerb Gesang läuft noch bis 12.09.

https://www.br.de/ard-musikwettbewerb/index.html

br.de/ard-musikwettbewerb/teil…/teilnehmer-2018-100.html

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KS. BERND WEIKL ALS SATIRIKER

  • Hoffentlich gelogen. Aus Oper, Politik, Kultur und drumherum … Eine Satire, Illustrationen von Horst Thom, Edition Va Bene, Wien und Klosterneuburg 1997, ISBN 3-85167-057-4

    Nachdem Bernd Weikl Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper wurde (1998), machte er sich Gedanken über diesen Titel

 

 


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DAS MERKER-DOPPELHEFT AUGUST/ SEPTEMBER 2018 GEHT IN DEN VERSAND

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Seattle Opera General Director Aidan Lang to leave for Welsh National Opera

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Aidan Lang. Foto: Seattle Opera

Committee will soon begin search to identify next company leader

SEATTLE—Seattle Opera announced today that General Director Aidan Lang will leave the company to become General Director of Welsh National Opera. The third General Director of Seattle Opera, Lang departs at the close of the 2018/19 season following a five-year tenure. Under Lang’s leadership, Seattle Opera has: increased its audiences, particularly, young people, created a new civic home for opera at Seattle Center, introduced new chamber opera productions in locations around the city, and made organizational strides toward racial equity.

“Coming to Seattle Opera was one of the greatest honors of my life,” Lang said. “This company is known around the world for its enthusiastic and generous opera community, warmth, and welcoming atmosphere for artists, and the audiences’ desire to experience a mix of operas and styles. Welsh National Opera is where my career in opera began. It is my artistic home, and the only other company for which I would consider departing Seattle. In the meantime, I’m looking forward to spending the next ten months here.”
During Lang’s time at Seattle Opera, the company’s mainstage audience has increased from 67,000 during the 2014/15 season, to 85,000 in 2017/18, the season just completed. Millennial audiences have nearly quadrupled, with 40 percent of the company’s ticket buyers now under age 50. In an effort to bring exciting new productions to McCaw Hall, Lang has forged new partnerships and collaborations with Washington National Opera, San Francisco Opera, Santa Fe Opera, Glimmerglass Festival, Opera Philadelphia, Opera Queensland, and New Zealand Opera. Other innovative collaborations have included Seattle Opera’s acclaimed 2018 production of Beatrice and Benedict, created with ACT Theatre and Seattle Symphony, as well as the 2015 world premiere and 2017 performances of An American Dream, which included unique partnerships with members of the Japanese American community. Lang has also introduced more than 80 new singers to the McCaw Hall stage, including the debuts of celebrated singers: Joyce El-Khoury, Jamie Barton, John Moore, Will Liverman, Leah Crocetto, Brian Jagde, Yasko Sato, Lianna Haroutounian, Hanna Hipp and the sisters Marina and Ginger Costa-Jackson. Noted conductors such as Julia Jones, Paul Daniel, Stefano Ranzani, and Ludovic Morlot made debuts during Lang’s tenure.

In 2016, Seattle Opera launched the first of several critically acclaimed chamber operas, performed in smaller venues. The series, part of the company’s Programs and Partnership department, used the art of opera to tell stories that speak to today. As One, the first of these presentations, depicted a transgender woman’s journey. More recently O+E (adapted from Gluck’s Orpheus and Eurydice), told a classic Greek tale through an all-women creative team and principal singers. “For those who think opera is an antique, elitist art form with no connection to our own time, here is a show to change your mind,” wrote The Seattle Times, of The Combat, another chamber opera which told the story of Muslim/Christian love in a time of war.

In addition to bringing exciting work to new audiences, Aidan Lang has overseen the development and fundraising efforts for the company’s new civic home at Seattle Center, located adjacent to McCaw Hall. The $60 million project will consolidate operations currently in multiple venues across the city and return the company to its Seattle Center roots. In addition, the facility provides needed space for ever-increasing community programs, which have grown significantly during Lang’s tenure. The company has expanded youth programs both in and out of schools, and now regularly visits more than 75 schools across the state, over half of which are Title I (schools with a large concentration of low income students). The 2017 touring production of Cinderella en España was designed for dual-language audiences, and traveled to schools with a significant Latino population in the Puget Sound region. With Lang’s leadership and support, Seattle Opera staff have built meaningful relationships with communities of color, and the company has been in the news for spurring complex conversations surrounding race and justice during Madame Butterfly, Porgy and Bess, Aida, and more.

“Aidan Lang took the helm of Seattle Opera at a critical time in our company’s history,” says Board President Brian Marks. “With the ground lease secured for our new civic home on the Seattle Center campus, Aidan moved quickly in 2014 to both develop a vision for Seattle Opera and identify how our new civic home would bring that to life. His artistic vision for both mainstage and community programs energized audiences and donors alike.”
Founded in 1943, Welsh National Opera is the largest arts organization in Wales, as well as one of the largest touring theater companies in the world. The company produces eight operas a season and employs a full-time orchestra and chorus. In recent years, WNO has garnered a reputation for championing new work, having commissioned and presented world premieres, including Figaro Gets a Divorce, as well as presenting British premieres of works such as Richard Ayres’s Peter Pan.

Like Seattle Opera, WNO is dedicated to sharing the art of opera with everyone, including through community engagement programming throughout Wales and England. Since 2016, WNO has also established innovative artistic programming to encourage new audiences to engage with the art. Projects have included the digital art installation WNO Field, award-winning virtual reality experience Magic Butterfly, and this year’s Rhondda Rebel, a live theatrical experience with integrated augmented reality technology.

Lang’s career at Welsh National opera began in 1985 when he joined as a Staff Director. During that time, he worked closely with stage directors Peter Stein, Andre Engel, Göran Järvefelt and Giles Havergal, and directed productions of The Barber of Seville, Hansel and Gretel and Count Ory. Lang will relocate to Cardiff to join the company in July 2019.
Seattle Opera’s Board of Trustees will soon appoint a search committee to identify the next General Director, who will carry out Seattle Opera’s mission and vision. During the next chapter of Seattle Opera, the company will continue its commitment to being an equity leader in the opera industry, and among arts institutions in the Pacific Northwest and beyond.

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Dear Opera Patron,

I am writing to share some bittersweet news.  My time here with you will come to an end at the close of this season as I have been appointed General Director of Welsh National Opera. This decision has not come lightly as I love dearly both this community and opera company.

Coming to Seattle Opera was one of the greatest honors of my life and I am still absolutely thrilled to have created opera with you. This company is known around the world for its enthusiastic and generous opera community, warm and welcoming atmosphere for artists, and your desire to experience a mix of operas and styles.

Many of you know that Welsh National Opera holds a very special place in my heart. WNO is where my career in opera began, and I consider it my artistic home – the only company for which I would even consider departing Seattle. 

We have accomplished much here during the past four years and I am ever grateful to you, our audience members.  From Seattle Opera’s founding over 50 years ago, donors and subscribers have always played an active role in fueling great opera and encouraging new directions for the company. I am grateful for that continued support during our time together. I am particularly proud of your commitment to our new civic home at Seattle Center, to which 100% of our board have donated and you are enthusiastically supporting.  Our new opera center will open in December. I hope you will all join me in celebrating this monumental occasion and return in 2019 as we begin rolling out new programs.

Many people who are new to Seattle or visiting the area stop me at McCaw Hall to say how well we have done with bringing younger audiences into the opera house.  They assure me (and I agree), this is not the case elsewhere in the US, and they worry about the future of opera in their cities.  Young people in this city want to see opera and we should be proud of the fact that 40% of our ticket buyers are younger than age 50, a huge increase in the last four years.  The future of opera in Seattle is bright.

The Board of Trustees will soon be putting a search committee together to select your next leader of Seattle Opera. Look for email updates and be sure to read the President’s Letter in your program book when you next visit McCaw Hall. 

In the meantime, I will continue with you through the rest of this season and depart later next summer.  I look forward to greeting you at McCaw Hall again soon.

With gratitude,

Aidan 

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Künstlernachrichten Agentur Ammann Horak für September und Oktober

Lioba BRAUN singt am 25. Oktober Bergs 7 frühe Lieder in Odense unter Alexander Vedernikov.

Ales BRISCEIN gibt sein Partiedebüt als Paul in einer Neuproduktion Die tote Stadt unter Ainārs Rubiķis an der Komischen Oper Berlin am 30. September. Weitere Vorstellungen finden am 6., 14., 28. und 31. Oktober statt.
Am 19., 21. und 26. Oktober ist er erneut an der Bayerischen Staatsoper als Filka Morozov in Janaceks Aus einem Totenhaus unter Simone Young zu hören.

Anna GORYACHOVA gastiert bei den Hannover Proms: Am 8. September singt sie unter Andrew Manze Auszüge aus Carmen. Das Konzert wird live auf NDR Kultur übertragen, Ab 21.30 Uhr überträgt das NDR Fernsehen live die letzte halbe Stunde des Konzerts und geht um 22.00 Uhr direkt über in die Übertragung der „Last Night of the Proms“ aus der Royal Albert Hall in London. Im Anschluss wird das gesamte Konzert der NDR Radiophilharmonie zeitversetzt im NDR Fernsehen ausgestrahlt.

Stephen GOULD ist der Bacchus in den Wiederaufnahmen Ariadne auf Naxos unter Patrick Lange an der Wiener Staatsoper am 10. und 13. September.
Am 28. Oktober gastiert er als Tristan in einer Gala-Vorstellung Tristan und Isolde in Hannover.

Rachel HARNISCH singt am 14. September Mahlers Des Knaben Wunderhorn im finnischen Tampere unter Eliahu Inbal.

Goran JURIC gibt sein Hausdebüt an der Staatsoper Stuttgart als König Heinrich in einer Neuproduktion Lohengrin unter Cornelius Meister. Die Premiere findet am 29. September statt, Folgevorstellungen am 3., 14., 20., 27. Oktober sowie 3. und 5. November.

Daniel KIRCH gibt sein Rollendebüt in der Titelparte von Wagners Siegfried am Theater Chemnitz.
Die Premiere findet am 29. September statt, weitere Aufführungen folgen am 20. Oktober, 10. November 2018 sowie am 19. Januar und 8. Juni 2019.

Julia KLEITER singt Dvoraks Requiem unter Philippe Herreweghe im Berliner Konzerthaus am 11. September und gastier als Eva in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg an der Bayerischen Staatsoper am 23., 27. und 29. September.
Im Wiener Musikverein ist sie unter Riccardo Muti mit Schubert G-Dur Messe am 20. Und 21. Oktober zu hören.

Federica LOMBARDI kehrt als Contessa in Le Nozze di Figaro an die Bayerische Staatsoper zurück, wo sie am 22., 26. und 28. September unter Ivor Bolton zu hören ist. Mit derselben Partie gastiert sie an der Römer Oper am 30. Oktober und 3., 6., 8., 10. November unter Stefano Montanari.

Johan REUTER singt die Titelpartie in der Neuproduktion Wozzeck unter Donald Runnicles an der Deutschen Oper Berlin am 5., 10., 13., 19. Oktober und 8., 15. November.

Der junge koreanische Bass Ildo Song ist am Opernhaus Zürich als Julian Pinelli in einer Neuproduktion von Schrekers Die Gezeichneten unter Vladimir Jurowski am 23., 26. September und 2., 9., 12., 17. 20., 23. Oktober zu hören.
Am 15. Oktober singt er in Locarno die Basspartie in Verdis Messa da Requiem unter Markus Poschner.

Evgeniya SOTNIKOVA übernimmt erneut die Partie des Aleja in den Wiederaufnahmen Aus einem Totenhaus an der Bayerischen Staatsoper am 19., 21. und 26. Oktober unter Simone Young.

Ausrine STUNDYTE singt die Titelpartie in der Neuproduktion Tosca in Helsinki unter Patrick Fournillier am 7., 13., 19., 21., 25. und 27. September.

Die junge deutsche Sopranistin Anne Fleur WERNER ist die Gabriele in der Neuproduktion Wiener Blut am Landestheater Salzburg unter Robin Davis. Die Premiere findet am 22. September statt, weitere Vorstellungen folgen u.a. am 30. September, am 2., 5., 12., 14., 18. Oktober, 4., 15. November sowie am 21. Und 28. Dezember.
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WIEN: Deserteursdenkmal am Ballhausplatz: Neue Vocalsolisten Stuttgart 16. September 2018, 13 und 17 Uhr

am Sonntag, den 16. September 2018 um jeweils 13 und 17 Uhr ist eine Veranstaltung an Olaf Nicolais Denkmal für die Opfer der Militärjustiz am Ballhausplatz in Wien geplant.

Das Denkmal wurde nicht nur als ein Ort der stillen Trauer und des Erinnerns konzipiert, seine besondere Form wurde von Nicolai auch immer als eine Aufforderung verstanden, es zu einem Ort für ein aktives Gedenken werden zu lassen.

Eingeweiht wurde das Denkmal im Oktober 2014 mit einer Tanzperformance von Laurent Chétouane, die speziell für diesen Ort erarbeitet wurde und ihn „bespielte“.

Am 16.9. werden im Rahmen der Ausstellung Olaf Nicolai. There Is No Place Before Arrival am Denkmal die Neuen Vocalsolisten Stuttgart wiederum zu einer Performance einladen. Lieder aus dem Werkzyklus „Escalier du Chant“ von Olaf Nicolai werden dabei in einer für diesen Ort entwickelten Choreografie aufgeführt werden. „Escalier du Chant“ entstand 2011 im Auftrag der Pinakothek der Moderne München. Über das gesamte Jahr verteilt wurden dafür 12 zeitgenössische Komponisten eingeladen, a cappella Stücke zu aktuellen politischen Ereignissen zu schreiben. Es entstanden Lieder, die einerseits als Chronik eines Jahres gehört werden können, aber auch Kunstwerke sind, die über ihren Anlass hinaus präsent blieben und ihren Weg in die Konzertprogramme fanden. Eine Auswahl aus diesen Liedern bildet die Grundlage für die Performance.

Das Programm umfasst Lieder von Jennifer Walshe, Samir Odeh-Tamimi, Enno Poppe, Elliott Sharp und Tony Conrad.

Alle Lieder und Informationen finden sich auf www.escalierduchant.org
Sänger: Andreas Fischer, Daniel Gloger und Truike van der Poel
Choreografie: Olaf Nicolai

Die Ausstellung Olaf Nicolai. There Is No Place Before Arrival ist noch bis einschließlich 7. Oktober in der Kunsthalle Wien Museumsquartier und an unterschiedlichen Orten in Wien zu sehen. Detaillierte Informationen zur Ausstellung und dem dazu stattfindenden Veranstaltungsprogramm finden Sie auf der Webseite der Kunsthalle Wien.

 

 

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