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INFOS DES TAGES (FREITAG, 6. SEPTEMBER 2019)

06.09.2019 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 6. SEPTEMBER 2019)

NEU IN UNSEREN KRITIKEN:

WIENER STAATSOPER: LES CONTES D’HOFFMANN – neu besetzt – am 5.9.2019

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Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Zum Bericht von Renate Wagner

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WIEN/ Theater in der Josefstadt: DIE STRUDLHOFSTIEGE nach dem Roman von Heimito von Doderer. Premiere am 5.9.2019


Foto: Theater in der Josefstadt

Zum Bericht von Renate Wagner

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WIENER STAATSOPER: LA TRAVIATA – zwangsläufig umbesetzt – am 4.9. zur Spielzeiteröffnung


Charles Castronovo, Ekaterina Siurina. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Donna Ellen, Ekaterina Siurina. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Thomas Hampson, Charles Castronovo. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn
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DEUTSCHE OPER BERLIN: ADRIANA LECOUVREUR – konzertant (4.9.2019)


Alessandro Corbelli, Anna Netrebko. Foto: Bettina Stoess


Padraic Rowan, Ya-Chung Huang, Anna Netrebko, Vlada Borovko und Aigul Akhmetshina. Foto: Bettina Stöss


Yusif Eyvazov, Anna Netrebko. Foto: Bettina Stoess


Schhlussapplaus. Foto. Dr. Ingobert Waltenberger
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JONAS KAUFMANN GIBT AUCH EIN HERVORRAGENDES MODEL AB


Jonas Kaufmann als Männer-Model

In Zeiten heftiger Kritik am optischen Erscheinungsbild mancher Bühnendarsteller sind solche Fotos die Antwort darauf! Wohlgemerkt, es geht nicht um Opernsänger an sich, es geht um die glaubhafte Darstellung mancher Rollen, die Glaubhaftigkeit unbedingt erfordern. Auch Erwin Schrott kauft man den Don Giovanni ab, bevor er noch den Mund öffnet. Vittorio Grigolo verdankt viel seinem Aussehen.

Sogar der nächstjährige Bayreuther „Wotan“ trainiert seinen Körper täglich im eigenen Fitnessraum oder unterwegs im Fitnessstudio, Günther Groissböck könnte auch „modeln“. Ein Luxus? Beim „Wotan“ vielleicht, aber ein „Zniachterl“ oder auch eine Kugel ist in dieser Rolle schwer vorstellbar. Bei den jugendlichen Liebhabern ist gutes Aussehen natürlich ein Super-Service an die ästhetisch geschulten Augen der Zuschauer.

PS.: Ich suche nicht nach solchen Fotos, diese werden mir zugeschickt und in erträglichem Rahmen veröffentlicht.

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IPG – IGNAZ JOSEF PLEYEL-GESELLSCHAFT/ RUPPERSTHAL/ NÖ

Bildergebnis für ignaz joseph pleyel

So, 8.9.2019, 11h, Herzliche Einladung zur Matinee mit dem hochkarätigen „IPG-Ignaz Pleyel Quartett“ die für unsere Pleyel VerehrerInnen ganz besondere Raritäten spielen. Anschließend Mittagstisch! Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch!Herzliche Einladung zur 440. Veranstaltung der Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft(IPG)

MATINEE am Sonntag, dem 8. September 2019 um 11,00 Uhr im Bentonsaal des PLEYEL KULTURZENTRUMS,
Baumgartner Straße 14, 3701 Ruppersthal
(anschließend Mittagstisch)

unter dem Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll

Vier großartige Künstler spielen vier wunderbare Werke von jenen Meistern, deren Kammermusik schon zum Zeitpunkt der Entstehung die musikalische Welt bezaubert hatten…

PROGRAMM
IPG-Ignaz Pleyel Quartett
Raimund Lissy, Violine (Stimmführer bei den Wiener Philharmonikern)
Dominik Hellsberg, Violine (Mitglied der Wiener Staatsoper)
Robert Bauerstatter, Viola (Stimmführer bei den Wiener Philharmonikern)
Bernhard Naoki Hedenborg, Violoncello (Mitglied bei den Wiener Philharmonikern)

PROGRAMM
Carl Stamitz (1745-1801)
Quatuor Concertante, D-Dur, op. 2 Nr. 4 für Violine, 2 Bratschen und Violoncello
– Allegro Assai, -Andante,- Presto

Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831 Paris)
Streichquartett in B-Dur, 1791, Ben 354
aus six Quatuors pour deux Violons, Alto & Basso
-Allegro vivace, – Tempo di Menuetto

Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831 Paris)
Streichquartett in A-Dur, 1786, Ben 335
-Allegro non troppo, -Romance cantabile (con sordini), -Rondeau.Allegro

Joseph Haydn (1732-1809)
Streichquartett in G-Dur Hob. III: 81, op. 77 Nr. 1
-Allegro moderato, -Adagio, -Menuetto. Presto – Trio, -Finale. Presto
Zugabe

Und NACH DER KUNST DIE KULINARIK (bitte vorbestellen!)
Wir kredenzen Ihnen je nach Wetterlage auf der Weinbergwiese oder im Bentonsaal:
Leberknödelsuppe
-Tafelspitz mit Rösti + Apfelkren + Schnittlauchsauce (glutenfrei) oder
-gefüllter Faschierter Braten mit Petersilkartoffeln oder
-vegetarische Spätzlepfanne mit grünen Salat
Pfirsich-Joghurt Schnitte

Unser nächstes Konzert geben wir am 15.9.2019 um 11h im Pleyel Kulturzentrum mit Mittagstisch!

Künstler:
TRIO FRIZZANTE
Doris Kitzmantel, am Original Pleyel Hammerflügel, 1830, Opus 5884
Hiroko Huemer, Traversflöte
Marta Kordykiewicz, Violoncello
Änderungen aller Art sind der IPG vorbehalten!

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Krönenderer Abschluss zur 10. Festivalwoche am Semmering

Bildergebnis für kultursommer semmering

Am zehnten und letzten Festivalwochenende darf man im Südbahnhotel am Semmering noch einmal musikalische und literarische Vielfalt vom Feinsten erleben – insbesondere mit dem krönenden Abschlussbesuch von Schauspielerin Senta Berger, die zum pittoresken Höhenluftkurort mit Alfred Polgar im Gepäck anreisen wird. Klassik-Liebhaber können mit Peter Simonischek, Brigitte Karner und Intendant Florian Krumpöck noch einmal auf den Spuren von Beethoven wandeln, Wiener Lied-Melancholie trifft mit Traude Holzer auf Steirische Urtümlichkeit, Jazz und Humor treiben Breinschmid & Gansch auf die Spitze und Literaturfreunde müssen zwar auf den geplanten Besuch von Claus Peymann verzichten, dürfen aber stattdessen Thomas Bernhards Meistererzählung „Wittgensteins Neffe“ mit Hermann Beil vor der Ausnahmekulisse der Waldhofsaalterrasse beiwohnen. Gleich dem Motto im „Zeichen der Vielfalt“ verabschiedet sich der Kultur.Sommer.Semmering nach einem aufregendem und erlebnisreichem Sommer mit einem neuerlichen Besucherrekord von über 9000 Gästen somit vom Semmering.

https://www.kultursommer-semmering.at/Assets/img/gallery/press/Small/senta_berger_c_carpe_artem_gmbh.jpg
Senta Berger. Foto: Paul Schirnhofer

  1. & 8. September 2019 I 16.00 Uhr I Südbahnhotel I Jahrhunderwende-Lesezyklus Literarische Sommerfrische

Senta Berger I Alfred Polgar – Sie und Er I & Souper im Speisesaal

In der mitreißenden Interpretation der Grand Dame werden Polgars pointierte literarische Miniaturen zu kleinen Theaterstücken. Die Schauspielerin braucht dafür kein Bühnenbild, keine Requisiten, keine anderen Darsteller, sondern einzig ihre sonore Stimme, ihre Gestik und Mimik. Es sind Einakter voller Esprit, bissiger Ironie und auch ein bisschen Bosheit: Sie entblößen die Lächerlichkeit der Liebenden, sezieren ihre ewige Reibung, die Diskrepanz zwischen Gesagtem und Gedachtem. Polgar selbst bringt es treffsicher auf den Punkt: „In der Liebe ist es besser, Zwei zu bleiben, anstatt – wie es die festlich-erotische Formel verlangt – Eins zu werden.“

Beim eleganten Menu à la Belle Époque wird es dem Publikum am Samstag und am Sonntag im Anschluss an die Vorstellung zudem wieder möglich sein, im prunkvollen großen Speisesaal des Südbahnhotels zu soupieren – begleitet von edlen Weinen aus der Region, exquisiten historisch inspirierten Köstlichkeiten und den Klängen des Semmeringer Salonquartetts.

 

6. September 2019 I 19.30 Uhr I Traude Holzer, Helmut Stippich & Peter Havlicek I Südbahnhotel I Vino Infernal

Beim diesjährigen Lebenshilfeseminar im Semmeringer Südbahnhotel beschäftigen sich Traude Holzer, Helmut Stippich und Peter Havlicek mit unterschiedlichen Lebensarten und -orten in mindestens 4 verschiedenen Bundesländern – und diese befinden sich alle ÜBER dem Semmeringbasistunnel. Die Protagonisten dieses Abends, allesamt alte Bekannte des Festivals, wissen nicht nur EIN Lied davon zu singen, warum sich die Steirer beim Veltliner und die Wiener beim Kernöl nicht auskennen. Wolfi Bauer, Ernst Jandl und viele mehr werden das infernale Trio auf ihrer Reise in Worten und Werken begleiten! 


7. September 2019 I 19.30 Uhr
I Brigitte Kraner, Peter Simonischek & Florian Krumpöck I Südbahnhotel I Eine Pilgerfahrt zu Beethoven – Der ewige Junggeselle

Auf seiner „Pilgerfahrt zu Beethoven“ taucht Pianist und Intendant Florian Krumpöck mit den 32 Klaviersonaten Ludwig van Beethovens, dem „Neuen Testament der Klaviermusik“, in das Universum des „größten Revolutionärs der Musikgeschichte“ ein, jeweils begleitet von prominenten Weggefährten. Mit einer kurzweiligen Auswahl an Texten und Briefen von, an und über Beethoven wird der widersprüchliche Titan dabei in all seinen Facetten zum Leben erweckt. Gemeinsam mit Brigitte Karner und Peter Simonischek begibt sich der Pianist erneut auf eine aufregende musikalisch-literarische Reise durch die Musikgeschichte. Inmitten der atemberaubenden Atmosphäre des Südbahnhotels kommen dabei insbesondere die Damen in Beethovens Leben zu Wort. Denn trotz zahlreicher Liebschaften blieb der Komponist Zeit seines Lebens Junggeselle.

 

8. September 2019 I 19.30 Uhr I Georg Breinschmid & Thomas Gansch I Südbahnhotel I Extrembransching

Mit Georg Breinschmid und Thomas Gansch kehren zwei legendäre Musikabenteurer einmal mehr auf den Semmering zurück und servieren eine hochvirtuose und urkomische Melange aus genreübergreifenden Gratwanderungen, wahrlich einen „Bransch“ der Extremklasse. Breinschmid und Gansch umarmen ihr ganz eigenes Musikuniversum, in dem sich musikalische Fantasie und sprachverliebte Fantastereien in trauter Zweisamkeit umkreisen. Titel wie „Schönberg Stomp“, „Störsender“ und „Pharmatanz“ kommen mit Kanten und Knoten daher, aber auch die Klassik in Form eines Konzerts für Trompete und Kontrabass und der gute, alte Rossini schauen vorbei. Da kann es schon mal vorkommen, dass die Herren Breinschmid und Gansch auf der Bühne ins Diskutieren geraten, über Takte, Tonarten und den Niedergang der Songwriter-Kunst. Und so kommen nicht nur Jazz-Enthusiasten, sondern auch die Anhänger von schrägem Sprachwitz und improvisierter Unterhaltungskunst voll auf ihre Kosten.

Weiterführende Links

www.kultursommer-semmering.at

www.suedbahnhotel-semmering.at

www.floriankrumpoeck.com
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Das Wiener Kindertheater jubiliert im MuTh-Theater mit Nikolai Gogols „Der Revisor“ (4.9.2019) :

Ein gestrenger Revisor ist zur Kontrolle gekommen? Hier ist keiner erlaubt: Kinder spielen Theater, auch reifere sind unter ihnen, und es zählt der Spaß. Nicht ganz. Edelpädagogik darf dazu gesagt werden …. die Jungen werden hier mit Meisterwerken und den Kultursprachen der Weltliteratur bekannt gemacht. Und noch wichtiger: Der junge Mensch lernt im vergnüglichen Rollenspiel Selbstsicherheit zu gewinnen, lernt für den richtigen Auftritt im Leben.


Foto: Kindertheater/ Lukas Beck

Im 25. Jahr seines erzieherischen Wirkens ist das Wiener Kindertheater, von Spiellust getrieben, jetzt angekommen. Gründerin Sylvia Rotter, Österreichs Kindertheater-Pionierin, ist nach wie  vor die treibende, belebende Kraft, darf für ihre Aufbauarbeit (auch mit einer erfolgreichen Dependance in Rumänien) eine positive Bilanz ziehen. Das Wiener MuTh-Theater ist nun die Spielstätte für die alljährliche Aufführungsserie, und diesmal heißt es frech im Untertitel „Eine Stadt steht Kopf“ – bisschen reißerisch muss man heute schon sein, wenn man sich an Nikolai Gogols Gesellschaftssatire „Der Revisor“ aus dem Jahr 1836 heran macht. Bestechliche Politiker, habgieriges Beamtentum wie im alten Zarenreich, hier auf Österreichs Wahljahr übertragen? Nein, auf drollige Turbulenzen wird gesetzt, als kleine Widerlinge oder als beklatschte Charmebomben dürfen sich Iwan Alexandrowitsch Chlestakow und seine schmierigen Provinzstadt-Opfer ausleben. 

In wechselnden Bestzungen treten die Kinder an. Bunt kostümiert, aktionsfreudig, mit origineller Mimik, stets unterhaltsamer Körpersprache. Die Wiener Kindertheater-Gemeinschaft ist durch die Jahre gewachsen, besticht durch ihren lebensfrohen Charakter. Vielleicht weniger großes Theater für ein außenstehendes Publikum …. doch man sieht die Kinder und man liebt sie.

Info: www.kindertheater.com

Meinhard Rüdenauer

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EinigeKünstlernachrichten (Agentur Mennicken)

Daniel Brenna  übernimmt den SIEGFRIED  am Staatstheater Kassel . Vorstellungen sind am 14., 21., 28. September, 5., 26. Oktober 2019

Aaron Blake ist der MICHEL in Martinus Oper Juliette an der Oper Frankfurt. Wiederaufnahmevorstellungen sind am 13., 20., 28. September und 5. Oktober 2019

Liine Carlsson debutiert als MICAELA an der Nationaloper Helsinki. Vorstellungen sind hier am  6., 11., 13., 21., 24., 26. September 2019

Martina Dike singt die EBOLI in Don Carlo an der Staatsoper Nürnberg. Premiere ist am 29 September, weitere Vorstellungen am  4., 8., 13., 20., 30. Oktober, 1., 4., 7., 11., 16., 22. November 2019

Amira Elmadfa  ist die DONNA ELVIRA in Don Giovanni am Landestheater Innsbruck. Vorstellungen sind hier am  13., 19., 21., 25., 29. September 2019

Anna Lapkovskaja  singt an der Staatsoper Berlin  die FLOSSHILDE  in Rheingold am  7. und  21. September, GRIMGERDE in Walküre am  8. und 22. September und 1.NORNE und FLOSSHILDE in Götterdämmerung am 15. und 29 September.

Aleksandra Olczyk  ist die KÖNIGIN DER NACHT an der  Staatsoper Wiesbaden in Vorstellungen am 20., 28 September 3. und 27.Oktober 2019.

Ivo Stanchev  verkörpert den GOLDHÄNDLER in Cardillac am  Theater Hagen in Vorstellungen am  21 September, 3 Oktober, 10., 13. November 2019

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Was tun mit Placido Domingo? Ist es an der Zeit aufzuhören?

Hat die von der Salzburger Festspielleitung für Placido Domingo eigens organisierte Auftrittsjubel-Choreographie (Luisa Miller) nun doch glatt das Gegenteil erreicht? Es melden sich spontan 11 weitere Frauen, die vom großen Tenor belästigst wurden. Die Lawine, von der Peter Bilsing im „Opernfreund“ vor drei Tagen sprach, rollt unaufhaltsam.

 

https://www.deropernfreund.de/kontrapunkt-6.html
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