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INFOS DES TAGES (FREITAG, 5. MÄRZ 2021)

05.03.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 5. MÄRZ 2021)

Opernstar & Ensemble: – So klingt der Queen-Welthit im Wiener Stephansdom | krone.at

Günther Groissböck: Es wird immer riesiger und verrückter😉

Wagner-Blasmusik im Stadion in WY für 1250 war damals auch sehr fein, aber jetzt braucht‘s ein Stück, das jeder kennt.

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ZUM VIDEO (3,20 Minuten)

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Und neue  „Narreteien“ folgen…

Musik verbindet. Vor allem in Zeiten von Corona kann Musik helfen, die stetig anwachsende Kluft in der Gesellschaft zu überbrücken. Das dachten sich auch Opernstar Günther Groissböck und Initiatorin Doris Peczar, die den Wiener Stephansdom in eine imposante Drehkulisse verwandelten und den Queen-Welthit „Who wants to live forever“ eindrucksvoll inszenierten.

https://www.krone.at/2357642

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PREMIERE VON »LA TRAVIATA« AN DER WIENER STAATSOPER

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Pretty Yende als Violetta Valéry (c) Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Giuseppe Verdis La traviata in der Inszenierung von Simon Stone feiert am Sonntag, 7. März 2021 Premiere an der Wiener Staatsoper. Es handelt sich um eine Koproduktion der Wiener Staatsoper mit der Opéra national de Paris. Die nach ersten Gesprächen in 2017 gemeinsam mit dem Regisseur entwickelte Arbeit hatte in der vorigen Saison ihre Pariser Premiere und kommt nun in Wien heraus. Die Verfügbarkeit der Inszenierung zwischen den Koproduzenten ist so geregelt, dass sie von beiden Häusern in jeder Spielzeit gezeigt werden kann.
Gespielt wird, bedingt durch die Fortsetzung des Theater-Lockdowns, weiterhin für Fernseh-, Radio- und Streaming-Publikum. Die Premiere wird ab 18.00 Uhr live auf play.wiener-staatsoper.at sowie ab 20.15 Uhr im ORF III-Hauptabendprogramm im Rahmen von »Wir spielen für Österreich« und auf myfidelio.at ausgestrahlt. ORF III startet bereits um 20.00 Uhr mit den »Kulissengesprächen mit Barbara Rett«.

Radio Ö1 sendet die Premierenproduktion von La traviata am 20. März 2021 ab 19.30 Uhr.

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Juan Diego Florez, Pretty Yende, Attila Mokus, Ilja Kazakov. (c) Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

ZUR BESETZUNG

Unter der musikalischen Leitung von Giacomo Sagripanti – der international gefragte italienische Dirigent gibt sein Debüt am Dirigentenpult des Hauses – ist Pretty Yende in der Titelpartie zu erleben. Sie feierte im Herbst als Adina in L’elisir d’amore ihr erfolgreiches Staatsoperndebüt. Dabei stand sie bereits gemeinsam mit Juan Diego Flórez auf der Bühne, der nun – erstmals in Wien – den Alfredo verkörpert. Ein weiteres Rollendebüt am Haus gibt Igor Golovatenko, der sich schon im Oktober als umjubelter Posa in »Don Carlos« dem Wiener Publikum vorstellen konnte, als Giorgio Germont.

In den weiteren Partien sind die Ensemblemitglieder Margaret Plummer als Flora, Donna Ellen als Annina, Robert Bartneck als Gaston, Attila Mokus als Baron Douphol, Erik van Heyningen als Marquis von Obigny und Ilja Kazakov als Doktor Grenvil zu erleben.

Dirigent Giacomo Sagripanti: »Es ist die größte Ehre für mich, mein Hausdebüt mit einer Premierenproduktion eines solchen Meisterwerks wie der Traviata zu geben. Mein Ziel ist es, die Belcanto-Seite dieses Werkes zu beleuchten, die zusammen mit Rigoletto und Trovatore als das >letzte Belcanto-Kapitel< der Operngeschichte angesehen werden kann. Ich bin froh, mit einem erstklassigen Team zu arbeiten, umgeben von großartigen KünstlerInnen und Freunden. Das ist der beste Weg, um Kunst und magische Momente zu schaffen und um die Bedeutung des Theaters und der Oper zu verdeutlichen.«

ZUR PRODUKTION

»Ich versuche nie, herauszufinden, was dieses Stück einmal war – ich versuche nur herauszufinden, was dieses Stück jetzt für unsere Gesellschaft bedeutet«, so Regisseur Simon Stone zu seiner Inszenierung. In seiner mit riesigen Videowänden und Social Media jonglierenden Produktion zeigt er, wie aktuell und zeitgenössisch große Oper 2021 sein kann:
Violetta ist ein Pariser »It-Girl«, eine sterbenskranke Influencerin, die selbst dann in ihrer Instagram-Blase gefangen bleibt, wenn sie sich mit ihrem Geliebten aufs Land zurückzieht. Ihr Leben ist der virtuellen Präsentations- und Schaulust ausgeliefert. Alles Private ist bei ihr öffentlich, dafür wird der öffentliche urbane Raum zu ihrem einzigen Rückzugsgebiet für Momente der Schwäche.

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Juan Diego Florez, Pretty Yende. (c) Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

LA TRAVIATA (Giuseppe Verdi)

Musikalische Leitung Giacomo Sagripanti
Inszenierung Simon Stone
Bühne Robert Cousins
Kostüme Alice Babidge
Licht James Farncombe
Video Zakk Hein

Violetta Valéry Pretty Yende
Flora Bervoix Margaret Plummer
Annina Donna Ellen
Alfredo Germont Juan Diego Flórez
Giorgio Germont Igor Golovatenko
Gaston von Létorières Robert Bartneck
Baron Douphol Attila Mokus
Marquis von Obigny Erik Van Heyningen
Doktor Grenvil Ilja Kazakov

Eine Koproduktion mit der Opéra national de Paris.

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DEUTSCHLAND: Experten legen Eckpunkte zur Wiederöffnung von Theatern, Kinos und Bibliotheken vor Kulturstaatsministerin Grütters: „Verantwortungsvoller Neustart ist möglich“
Link zum Gutachten: https://www.umweltbundesamt.de/dokument/eckpunkte-zur-durchfuehrung-von

Weiterführende Informationen und Antragsunterlagen sind zu finden unter: https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Raumlufttechnische_Anlagen/raumlufttechnische_anlagen_node.html

Für nicht überwiegend öffentlich geförderte Kultureinrichtungen stehen Programme der BKM für pandemiebedinge Investitionen im Rahmen von NEUSTART KULTUR zur Verfügung. Mehr Informationen hierzu finden Sie unter: www.kulturstaatsminister.de/neustartkultur
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VINCERÒ – In Italien kommt der erste Gesangswettbewerb mit weltweiter Selektion

In Italien kommt „Vincerò“, Wettbewerb für Opernsänger mit weltweiter Selektion. Die erste Ausgabe ist dem Gedenken an den vor hundert Jahren verstorbenen Enrico Caruso gewidmet. Die Finalisten treten am 31. Oktober 2021 in Neapel auf. Die Jury umfasst, unter dem Vorsitz des Scala-Intendanten Dominique Meyer, die Leiter großer internationaler Opernhäuser. Die Einschreibungen schließen mit 20. Mai. Nachstehend die betreffenden Informationen.

Enrico Caruso – Wikipedia
Enrico Caruso. Foto: Wikipedia

Es herrschen düstere Zeiten für die Kultur, aber Italien gibt ein Signal der Hoffnung für Opernsänger aus aller Welt. Vincerò, der erste italienische Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Kultur und wählt aus allen fünf Kontinenten stammende Sänger aus. Zweck ist die Verbreitung der Musikkultur und die Entdeckung neuer Gesangstalente. Nach den ersten beiden internationalen Auswahlen  findet das Finale am 31. Oktober 2021 in Neapel statt. Es handelt sich um eine große Gala mit Orchester und Streamingübertragung zu Ehren von und im Gedenken an den großen Tenor Enrico Caruso im hundertsten Jahr seines Todes. Die Finalisten werden von einer herausragenden Jury beurteilt, die aus den künstlerischen Leitern und Intendanten der elf bedeutendsten Opernhäuser der Welt besteht: Mailänder Teatro alla Scala, New Yorker Metropolitan Opera House, Salzburger Festspiele, Londoner Royal Opera House of Covent Garden, Teatro Real Madrid, Pariser Opéra National, Brüsseler Théâtre de la Monnaie, Prager Nationaltheater, Deutsche Oper Berlin, Dresdner Semperoper und Moskauer Bolschoi-Theater. Das Finale wird auch von sechs Kritikern beurteilt, die Berichterstatter angesehener Zeitungen und internationaler Musikzeitschriften sind.

Vincerò wird von der Associazione Euroartists organisiert. Ihr künstlerischer Leiter Angelo Taddeo sagt: „Wir sind das Vaterland der Oper, einer Kunstform, die wir in die ganze Welt exportiert haben. Bis heute hatten wir aber noch nie einen so umfassenden Wettbewerb, der unserer großen Musikgeschichte würdig ist. Vincerò gibt, über die geographischen, politischen, kulturellen, wirtschaftlichen und religiösen Trennungen hinweg, den neuen Talenten der Oper dieselben Möglichkeiten“. Das Projekt wird durch die Teilnahme des Teatro alla Scala besonders geadelt. Intendant Meyer erklärte sich glücklich, Teil dieses Unternehmens zu sein und fügte hinzu: „Wir suchen nach Sängern und Sängerinnen, die Botschafter von Schönheit und Musik sind und fähig, jene Emotionen zu schaffen, die wir an der Oper so sehr lieben“. Der große Enrico Caruso sagte, das Leben gleiche einer Medaille, deren wichtige Seite aber verborgen ist, „die, welche zur Brust schaut… wo nur das Herz liest!“. Der Sieger erhält eine Medaille, auf deren Rückseite die Welt dargestellt ist, mit der Inschrift Vincerò!

Der Wettbewerb ist zwischen 1985 und 2003 geborenen Sängern vorbehalten, die sich bis 20. Mai 2021 einschreiben können. Alle Infos und Angaben zur Registrierung auf www.vincerocompetition.org

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Theater Magdeburg: Ballettpremiere online – Gonzalo Galguera choreografiert »Eden One«
Miniaturen auf Musik u. a. von G. F. Händel, J. S. Bach, D. Cimarosa, A. Marcello und A. Vivaldi
Premiere am So. 14. 3. 2021, 18.00 Uhr, online auf www.theater-magdeburg.de

Theater Magdeburg: Ballettdirektor Gonzalo Galguera erhält italienische  Tanzpreise – DAS OPERNMAGAZIN
Theater Magdeburg

Parallel zu den – durch die coronabedingten Auflagen eingeschränkten – Proben zum Ballettklassiker »Paquita« hat sich Ballettdirektor und Chefchoreograf Gonzalo Galguera in den letzten Monaten mit der kleinen Form der Ballett-Miniatur beschäftigt. Für seine Choreografie »Eden One« ließ er sich u.a. durch Texte von Hilde Domin, Teresa de Ávila, Dulce María Loynaz und María Zambrano inspirieren, für die er als Entsprechung Barockmusik von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Domenico Cimarosa, Alessandro Marcello, Johann Friedrich Meister und Antonio Vivaldi ausgesucht hat.

Das Thema der Choreografien ist die Menschwerdung, im spirituellen, aber auch ganz bildhaft-poetischen Sinn. Die Tänzer entdecken eine Form von Garten Eden, einen Ort, in dem man als Erster ist. Auf diesem Weg fällt man hin, man hat Ängste, aber auch Sehnsucht und man spürt schließlich, dass man gar nicht so alleine ist. Es ist eine Suche nach dem Paradies in uns selbst, der Beginn des Entdeckens, der Erprobung von Gefühlen, der Sehnsucht und der Unschuld: Noch einmal so unbeschwert sein wie ein Kind trotz der Einsamkeit. Die eine dazu tretende Frau (Anastasia Gavrilenkova) löst bei vier Männern (Mihael Belilov, Antoine Bertran, Admir Kolbuçaj, Giorgio Perego) die Sehnsucht nach Nähe aus, den Wunsch nach innerer Zufriedenheit und Glückseligkeit.

Gonzalo Galguera war es wichtig, sich gerade in dieser Zeit ganz intensiv mit einzelnen Tänzer*innen des Ballettensembles, mit ihren individuellen, differenzierten Persönlichkeiten zu beschäftigen und ihre Fähigkeiten in diesen Abend fließen zu lassen, in dem die einzelnen Miniaturen in eine spannungsreiche Beziehung zueinander treten.

Die Choreografien sind am So. 14. 3. 2021 (Premiere), 18.00 Uhr sowie am Sa. 20. 3. 2021, 19.30 Uhr und am Ostersonntag, 4. 4. 2021, 18.00 Uhr, jeweils für 24 Stunden online auf
www.theater-magdeburg.de zu sehen.

Choreografie, Regie: Gonzalo Galguera I Bühne: Christiane Hercher I Kostüme: Stephan Stanisic I Dramaturgie: Ulrike Schröder

Mit: Anastasia Gavrilenkova, Mihael Belilov, Antoine Bertran, Admir Kolbuçaj, Giorgio Perego (Ballett Magdeburg)

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Frauentag in der ALBERTINA: Gratis-Eintritt für weibliche Kunst & Geschichte =

Den internationalen Frauentag begehen ALBERTINA und ALBERTINA modern mit einem vielfältigen Angebot von Online-Führungen und Werkbesprechungen zu zeitgenössischen Künstlerinnen. Neben dem Gratis-Eintritt erwartet Besucherinnen dieses Jahr auch eine kleine Aufmerksamkeit. 

  „Im Kunstbereich hat sich für Frauen in den letzten Jahren viel zum Positiven entwickelt. Gerade in der zeitgenössischen Kunst spielen Frauen eine wichtigere Rolle“, so Angela Stief, Chefkuratorin der ALBERTINA modern zum Frauentag.

 „Immer mehr Museen und Kunsthallen haben Frauen in Führungspositionen, große Galerien stürzen sich auf die Nachlässe von Künstlerinnen, Kunst ist mittlerweile von genauso vielen Studentinnen wie Studenten belegt. Die jüngere Kunstgeschichte wurde nach Neuentdeckungen von herausragenden Oeuvres von Frauen durchforstet und wichtige Strömungen sind nach Protagonistinnen untersucht worden.

Die Kunstgeschichte wurde gegen den Strich gebürstet. Dennoch gibt es auch weiterhin viel zu tun, um das künstlerische Schaffen talentierter Künstlerinnen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dafür wird die ALBERTINA modern auch weiterhin eine unermüdliche Partnerin sein und durch Neuentdeckungen, innovative Ausstellungen und Online-Angebote die künstlerische Positionierung von Frauen stärken“, so Stief.

   „Künstlerinnen spielen in der ALBERTINA seit jeher eine wichtige Rolle. Wir widmen dieses Jahr mit Xenia Hausner und Michela Ghisetti zwei Frauen Personalen. Es ist wichtig, weibliche Positionen prominent sichtbar zu machen, weil Künstlerinnen Fragen aus einem anderen Blickwinkel thematisieren wie Männer. Nicht nur wegen der Einhaltung einer politisch korrekten Quote, sondern vor allem um Identifikationsangebote und das Bewusstsein für eine andere, weibliche Perspektive zu schaffen, ist es wichtig, dass Künstlerinnen ausgestellt werden. Mit wichtigen Künstlerinnen wie Cindy Sherman, VALIE EXPORT oder Sarah Morris zeigt die ALBERTINA diesen weiblichen Blick, den wir in der Kunst und in der Welt insgesamt so sehr brauchen“, so Klaus Albrecht Schröder, Generaldirektor der ALBERTINA.

 Vielfältiges Angebot am 8. März

  Die ALBERTINA feiert den internationalen Frauentag auf vielfältige Weise:

*   Frauen können ALBERTINA und ALBERTINA modern am 8. März bei kostenlosem Eintritt besuchen.

*   Als kleine Aufmerksamkeit erhalten Frauen Postkarten mit künstlerischen Motiven aus der ALBERTINA und die begehrten Ausstellungsplakate als Geschenk (solange der Vorrat reicht).

*   Online Führungen: ‚Frauen in der ALBERTINA‘ und ‚Weibliche Positionen in der Sammlung Essl‘ am 8. März.

*   Online-Werkbesprechungen zu Künstlerinnen auf dem Instagram-Account der ALBERTINA von 6.-8.3.:

Annette Messager / Sammlung ESSL vorgestellt von Corinne Walter Marianne von Werefkin / Sammlung Batliner vorgestellt von Nina Eisterer Sherrie Levine / Sammlung Jablonka vorgestellt von Matthias Vieider

*   Im Museumsshop wartet der ‚Women Artists Tisch‘ mit Publikationen

und Katalogen zu Künstlerinnen.

Erzherzogin Marie Christine – Die starke Frau hinter dem ALBERTINA-Gründer

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Erzherzogin Marie Christine, 1778 | Albertina, Wien, Alexandre Roslin | , Dauerleihgabe der Österreichischen Nationalbank

Die ALBERTINA ist seit ihrer Gründung am 4. Juli 1776 eng mit der Geschichte starker Frauen verbunden. Das Gebäude selbst wurde unter der Regentschaft von Kaiserin Maria-Theresia errichtet. Ihre Lieblingstochter Erzherzogin Marie Christine, die ab 1794 auch hier residierte, durfte als einziges der 16 Kinder eine Liebesheirat eingehen. Sie wählte Prinz Albert von Sachsen, den Namensgeber der Albertina. Das habsburgische Regierungszepter behielt Marie Christine jedoch fest in der Hand: Sie vertrat ab 1766 ihre Mutter als Königin von Ungarn in Preßburg/Bratislava und fungierte ab 1780 als Statthalterin der Österreichischen Niederlande in Brüssel.

   Letztlich war auch sie es, die durch ihre Kunstaffinität und Empfehlungen die Initialzündung zum Aufbau der weltberühmten Sammlung der Albertina gab. Marie Christine war übrigens eine äußerst talentierte Zeichnerin, die holländische und französische Meister nach Vorlagen kopierte. Sie war auch die erste Frau Österreichs, zu deren Ehre 1805 in der Augustinerkirche ein Denkmal im öffentlichen Raum errichtet wurde.

Termine

 [Online-Führung | Frauen in der ALBERTINA]

(https://www.albertina.at/besuch/programm/frauen-in-der-albertina/)

Montag, 8. März | 17 Uhr – 18 Uhr

  [Online-Führung | Weibliche Positionen in der Sammlung Essl]

(https://www.ots.at/redirect/albertinafrauen)

 Montag, 8. März | 17 Uhr – 18 Uhr 

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Live-Stream aus dem Burgtheater
EUROPA IM DISKURS: Die Impfung – Ein knappes Gut?

 Via Live-Stream wird die Matinee EUROPA IM DISKURS am Sonntag, den 14. März, um 11 Uhr aus dem Burgtheater übertragen. „Die Impfung – Ein knappes Gut?“ ist eine weitere Ausgabe der bereits seit 10 Jahren im Burgtheater stattfindenden Gesprächsreihe, die auch diesmal mit hochkarätigen Gästen besetzt ist. Auf www.burgtheater.at können Sie die Diskussion live und kostenfrei mitverfolgen.

Über (gesundheits-)politische Aspekte und ethische Dilemmata, Fragen der globalen Verteilungsgerechtigkeit und des geistigen Eigentums diskutieren:

Rudolf Anschober, Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz;

Marcus Bachmann, Experte für Humanitäre Hilfe und Einsatzleiter Ärzte ohne Grenzen (live zugeschaltet aus Nigeria);

Katharina T. Paul, Senior Research Fellow, Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien;

Barbara Prainsack, Professorin für Vergleichende Politikfeldanalyse, Universität Wien, Ordentliches Mitglied der Ethikkommission;

Ursula Wiedermann-Schmidt, Professorin für Vakzinologie, Leiterin des Instituts für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin, MedUni Wien.
Moderation: Shalini Randeria, Rektorin IWM; Begrüßungsworte durch Martin Kušej, Künstlerischer Direktor des Burgtheaters

„Niemand ist sicher, bevor wir alle sicher sind“, warnen internationale Organisationen vor dem allerorts aufgekommenen Impfnationalismus. Denn mit den nun verfügbaren COVID-19-Impfstoffen stellen sich neue drängende Fragen: Wer bestimmt, welche Länder und Bevölkerungsgruppen überhaupt Zugang zu einem Impfstoff erhalten? Brauchen wir eine globale Impfstrategie, um den Wettlauf gegen die Ausbreitung von Mutationen zu gewinnen? Welche Lehren können wir aus früheren Pandemien und der Geschichte von Impfungen ziehen? Seit über zehn Jahren präsentiert die hochkarätig besetzte Gesprächsreihe EUROPA IM DISKURS im Burgtheater prominente internationale Gäste aus Politik, Ökonomie und Wissenschaft. Sie diskutieren kontrovers brandaktuelle Themen, zu denen Europa sich verhalten muss. Die erfolgreiche Reihe wird nun auch via Live-Stream auf der Burgtheaterbühne fortgesetzt.

Eine Kooperation von BURGTHEATER, ERSTE-Stiftung, Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) und DER STANDARD.
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Unglaublicher IMPFSTOFF Skandal in Deutschland!

Strafanzeige statt Unterstützung. Der Professor und sein Impfstoff

Winfried Stöcker hat in einem einfachen Verfahren einen Antigen-Impfstoff gegen Covid-19 entwickelt. Doch statt Lob und Unterstützung gab es eine Strafanzeige.

https://youtu.be/0ST05T8K-qU

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ORF : ORF trauert um Klaus Emmerich

Langjähriger ORF-Korrespondent verstorben

Wien (OTS) – Der ORF trauert um Klaus Emmerich: Der erste fix angestellte ORF-Korrespondent ist am 25. Februar 2021 92-jährig verstorben. Als ORF-Korrespondent hat er 1969 das Büro in Bonn aufgebaut, später war er USA-Korrespondent für den ORF und erster Auslandskorrespondent im ORF-Büro Brüssel.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Jahrzehnte lang war Klaus Emmerich für das ORF-Publikum das Gesicht aus Bonn, Washington und Brüssel und ein Markenzeichen für herausragende Qualität der ORF-Information. Doch nicht nur als Korrespondent, sondern auch als Chefredakteur von FS 2 hat er wesentlich zur Relevanz und zu Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit der ORF-Information beigetragen und einen der Grundsteine gelegt, dass der ORF noch heute die Nachrichtenquelle Nummern eins für die Österreicherinnen und Österreicher ist. Unsere Anteilnahme gilt seiner Frau und seinen Kindern.“

Klaus Emmerich wurde am 3. Juni 1928 in Frankfurt/Main als Sohn österreichischer Eltern geboren, absolvierte 1947 die Matura in Spittal/Drau. An der Universität Wien studierte er zunächst Welthandel, betätigte sich bereits seit 1949 als Journalist, zunächst in Deutschland („Deutsche Zeitung“, „Süddeutsche Zeitung“) und war von 1950 bis 1964 für „Die Presse“ tätig.

Von 1964 bis 1969 war er als Hauptabteilungsleiter Wirtschaft beim WDR tätig, ehe er am 1. September 1969 in den ORF eintrat und die Leitung des Korrespondentenbüros Bonn übernahm. Von 1978 bis 1980 war Emmerich Chefredakteur des Aktuellen Dienstes in FS 2 und in Personalunion Chef der Wirtschaftsredaktion des ORF. Von 1980 bis 1989 leitete Emmerich das ORF-Büro Washington, vom Juli 1989 bis zu seiner Pensionierung am 31. Jänner 1992 war er Leiter des ORF-Büros Brüssel.
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