Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

INFOS DES TAGES (FREITAG, 4. OKTOBER 2019)

04.10.2019 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 4. OKTOBER 2019)

NEU IN UNSEREN INTERVIEWS:

AUSRINE STUNDYTE (heute „Salome“ an der Wiener Staatsoper)


Ausrine Stundyte. Foto: Barbara Zeininger

Der erste Aufenthalt der Sängerin in Wien fand schon im Jahre 2006 beim 25.Belvedere Gesangswettbewerb statt. Sie hat sich damals bei diesem bedeutenden Award den 2.Platz ersungen, allerdings nicht, wie man auf Grund der bis heute im dramatischen Opernfach verlaufenden Karriere glauben möchte, im Operngesang, sondern ganz im Gegenteil im Fach Operette.

Frau Stundyte stammt aus der Hauptstadt Litauens, dem auch „Rom des Nordens“ genannten Vilnius. Der Vergleich mit Rom hat seinen Grund in den vielen Barockbauten im Zentrum der Stadt. Und der Vorname der Künstlerin, nämlich Ausrine, der stammt aus der litauischen Mythologie und bedeutet der Name der Göttin der Morgenröte.

ZUM INTERVIEW mit Peter Skorepa

Dirigent Dennis Russell Davies
Regie Boleslaw Barlog
Ausstattung Jürgen Rose
 
Herodes Jörg Schneider
Herodias Linda Watson
Salome Ausrine Stundyte
Jochanaan Alan Held

_____________________________________________________

Ariadne auf Naxos an der Wiener Staatsoper. Ab Sonntag, 6.10.

Xl_avatar
Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Am Sonntag, 6. Oktober 2019 wird Strauss’ Ariadne auf Naxos im Haus am Ring wiederaufgenommen: KS Adrianne Pieczonka singt die Titelpartie, KS Stephen Gould den Tenor/Bacchus, Kate Lindsey den Komponisten, Hila Fahima die Zerbinetta und Jochen Schmeckenbecher den Musiklehrer. Ihre Staatsopern-Rollendebüts geben Samuel Hasselhorn als Harlekin, Leonardo Navarro als Brighella und Peter Kellner als Truffaldin. KS Hans Peter Kammerer verkörpert den Haushofmeister.

Es dirigiert: Michael Boder.

Reprisen: 8. und 11. Oktober

Bildergebnis für wiener staatsoper ariadne auf naxos
Jochen Schmeckenbecher (Musiklehrer). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Die Vorstellung am 11. Oktober 2019 wird mit WIENER STAATSOPER live at home weltweit live in HD gestreamt: www.staatsoperlive.com.

————————————————————————————————————–

HEUTE: LIVE-STREAM AUS DER ELBPHILHARMONIE

 Das ausverkaufte Konzert des Wolfgang Muthspiel Large Ensemble am Freitag, den 4. Oktober 2019 im Großen Saal der Elbphilharmonie kann im kostenlosen Live-Stream auf www.elbphilharmonie.de mitverfolgt werden. 

Nachdem Wolfgang Muthspiel, in Österreich aufgewachsener Jazzgitarrist von Weltrang, bereits zwei Mal mit unterschiedlich besetzten Quintetten im Kleinen Sal der Elbphilharmonie das Publikum begeistert hat, bringt er nun erstmals sein Large Ensemble in den Großen Saal des Konzerthauses. Ambrose Akinmusire, der Trompeter seines US-amerikanischen Quintetts, ist der Star-Solist unter weiteren glänzenden Solisten der groß besetzten Band, die eigene Stücke von Muthspiel in Arrangements und unter der Leitung des Argentiniers Guillermo Klein präsentieren wird. Das Large Ensemble ist alles andere als eine handelsübliche Bigband, denn es besteht neben einer erlesenen Bläser-Sektion, zu der auch ein Hornist gehört, und Rhythmusgruppe auch aus einem Streichquartett. Die 16 Musiker stammen aus neun unterschiedlichen Nationen.

Die Links zu allen Live-Streams sowie zu Video-on-Demand-Angeboten sind hier zu finden:

www.elbphilharmonie.de/blog/tag/livestream

BESETZUNG

Wolfgang Muthspiel guitar
Ambrose Akinmusire trumpet
Colin Vallon piano
Dominique Girod double bass
Jorge Rossy drums
Matthieu Michel trumpet
Sergio Wagner french horn
Shannon Barnett trombone
Reto Suhner alto saxophone
Julian Arguelles tenor saxophone
Domenic Landolf tenor saxophone
Florian Willeitner violin
Aoife Ní Bhriain violin
Aurore Cany viola
Florian Eggner violoncello
conductor Guillermo Klein

Das Programmheft zum Download:

https://d3c80vss50ue25.cloudfront.net/media/filer_public/27/46/2746ab9d-67db-4f0e-944f-bfbe4263f437/2019-10-04_programheft_muthspiel_large_ensemble.pdf


WIENER KAMMERORCHESTER: SAMSTAG IN DER MINORITENKIRCHE UND IM STEPHANSDOM (Sonntag in Kittsee/Bgld.)

Bildergebnis für wiener kammerorchester logo

Sa, 05.10.2019 19:30 20:45 Solisten des Wiener KammerOrchesters – Zykluskonzert A Minoritenkirche

Leonard Furda (Violine)

Mit den Konzerten in der Wiener Minoritenkirche setzt das Wiener KammerOrchester einen wichtigen Akzent in der eigenen Stadt. Die Spieltradition des renommierten Ensembles ist somit nicht nur im Konzertsaal, sondern auch in einer der bedeutenden Kirchen Wiens zu hören. Das Wiener KammerOrchester versteht sich nicht als kleines Symphonieorchester, obwohl es in den großen Sälen der Welt mit bis zu 60 Musikern auftritt. Es versteht sich als großes Streichquartett. Mit dieser Geisteshaltung gestaltet es seine Musik. Und genau dieser Ursprung, der den Stil und das Verständnis der gespielten Werke ausmacht, wird bei den Konzerten in der Minoritenkirche in Reinkultur greifbar. 

Höchstes Niveau, reduziert auf das Wesentliche. 

Sa, 05.10.2019 20:30 21:30 „Die vier Jahreszeiten“ im Stephansdom Wiener Stephansdom
______________________________________________________

DIE DEUTSCHE OPER BERLIN IM NOVEMBER

Die Deutsche Oper Berlin setzt die Reihe ihrer Uraufführungen im großen Haus – nach zuletzt Aribert Reimanns L’INVISIBLE (Okt. 2017) und Detlev Glanerts OCEANE (April 2019) – mit einer weiteren großen Komponistin fort: Chaya Czernowin, eine der international prägenden Künstlerpersönlichkeiten unserer Zeit, hat mit HEART CHAMBER ihr neuestes Musiktheaterwerk geschaffen. Die 1957 in Haifa geborene Komponistin ist geografisch wie musikalisch eine Reisende. Sie hat in Tel Aviv, Berlin und New York studiert, lebte in Paris, Tokio und Wien und lehrt seit 2009 als Professorin an der Harvard University in Massachusetts. Ihre Uraufführungen im Musiktheater wurden stets als besondere Ereignisse gefeiert: Sowohl PNIMA … INS INNERE aus dem Jahr 2000 (Münchener Biennale) als auch 17 Jahre später INFINITE NOW (Opera Vlaanderen Gent) zeichnete die Kritikerumfrage der Zeitschrift „Opernwelt“ als „Uraufführungen des Jahres“ aus.

Alle Musiktheaterwerke Chaya Czernowins gestalten eine emotionale Schutzlosigkeit und Fragilität des Individuums. Die Komponistin schürft nach verborgenen Schichten menschlicher Erfahrungen, nach Traumata, einer „inneren Dunkelheit“, wie sie dies im Zusammenhang mit PNIMA einmal notiert hat. Auch in HEART CHAMBER steht die Frage nach der Identität und Flüchtigkeit des Subjekts im Zentrum, erfahrbar in einer Liebesbeziehung zweier Menschen.

Kongenialer Partner dürfte dafür Regisseur Claus Guth sein, der nach PNIMA und ZAIDE/ADAMA, uraufgeführt bei den Salzburger Festspielen 2005, nun zum dritten Mal ein neues Werk von Chaya Czernowin in Szene setzt.

Die Gesangsparts hat Chaya Czernowin für zwei höchst profilierte Opernstimmen geschrieben, Patrizia Ciofi und Dietrich Henschel, sowie für die drei Vokalartisten der Neuen Musik Noa Frenkel, Terry Wey und Frauke Aulbert. Die musikalische Leitung übernimmt der Dirigent und Komponist Johannes Kalitzke, Uraufführung ist am 15. November.

Vom 15. bis 17. November veranstalten wir ein Symposion zum Thema „Neues Musiktheater“, das in Vorträgen, Diskussionen, Werkstatteinblicken mit Komponist*innen und Sänger*innen eine Standortbestimmung des Musiktheaters der Gegenwart versucht. Darüber hinaus bieten wir eine Reihe an Gesprächen, Probeneinblicken und Kammerkonzerten an, beginnend am 7. Oktober um 19.30 Uhr: Dann vermitteln Chaya Czernowin und Claus Guth gemeinsam erste Eindrücke von Musik und Inszenierungskonzept, Ausstatter Christian Schmidt zeigt Skizzen und Entwürfe zu Bühne und Kostümen. (Weitere Veranstaltungen siehe angefügtes PDF.)

Uraufführung DIE SCHNEEKÖNIGIN von Samuel Penderbayne 22.11.

Seit Generationen ist Hans Christian Andersens Kunstmärchen aus den Kinderzimmern nicht mehr wegzudenken – und hat Autoren und Komponisten inspiriert. Jetzt verwandelt sich im November und Dezember die Tischlerei der Deutschen Oper Berlin in die eisig-kalte Welt der Schneekönigin. Komponist Samuel Penderbayne, Librettist Christian Schönfelder und die Regisseurin Brigitte Dethier gehen mit einer Schauspielerin, drei Sänger*innen und fünf Musiker*innen auf Gerdas Reise. Mit Witz und Schauer erzählen sie gemeinsam einen Road-Movie: Musizierende Blumen, eine krächzende Klarinette, ein Tuba-Rentier und die schaurig-schöne Synthesizer-Welt der Schneekönigin sind nur einige Zutaten für dieses Musiktheater, bei dem die Zuschauer*innen ab 8 Jahren hautnah am Geschehen sind.

Mit Hanna Plaß (Schneekönigin), Sophia Körber / Larissa Wäspy (Gerda), Marlene Gaßner / Alexandra Ionis (Räubermädchen/Blume/Prinzessin), Martin Gerke / Jonas Böhm (Kay/Prinz) u. a. Auch zu dieser Uraufführung am 22. November um 18 Uhr laden wir Sie schon heute ein!

Besetzungs-Highlights: Puccinis TOSCA (400. Vorstellung!) und Brittens DEATH IN VENICE

Wir freuen uns, die 400. Vorstellung ‚unserer‘ TOSCA am 16. November mit einer herausragenden Besetzung feiern zu können: Unter musikalischer Leitung von Generalmusikdirektor Donald Runnicles sind in der Titelpartie Nina Stemme, Fabio Sartori als Cavaradossi und Ambrogio Maestri als Scarpia zu erleben. (Auch am 20. und 23. November.)

Am 22. November gibt der britische Ausnahmetenor Ian Bostridge sein Hausdebüt an der Deutschen Oper Berlin und übernimmt die Partie des Aschenbach in Benjamin Brittens DEATH IN VENICE. Die viel gerühmte Inszenierung von Graham Vick kehrt unter dem Dirigat von Markus Stenz zurück auf den Spielplan, Aschenbachs Gegenspieler interpretiert, wie schon in der Premiere, Seth Carico. Weitere Vorstellungen am 27. November und 5. Dezember.
___________________________________________________________________

HEUTE BEIM ONLINE-MERKER: MARYNA LOPEZ/ ADOLFO LOPEZ SINGEN „MEXIKANISCHES“

Heute Freitag, 4.5. findet in Meidling die vom Bezirksamt initiierte Aktion „Mitten in Meidling“ statt. 33 Meidlinger Geschäfte und Institutionen laden von 10-18 h ein, der Online-Merker stellt neue Werke von Charlotte Pohl und Artzak aus.

Ab 18 h bieten wir im Rahmen der Vernissage Charlotte Pohl ein Konzert an: Maryna Lopez, auf der Gitarre begleitet begleitet von Adolfo Lopez, singt „Mexikanisches“.  Ende offen, solange es Spaß macht! Zu Getränken und Brote/ Naschereien sind Sie herzlichst eingeladen und unsere Gäste.

Der Online-Merker befindet sich in der Zeleborgasse 20, Ecke Vivenotgasse in Meidling.

Ich empfehle eine Anreise mit der U 6 (oder Straßenbahn 62, oder Badner Bahn etc. Station Bahnhof Meidling, Ausgang Meidlinger Hauptstraße. Aber gleich die Vivenotgasse 3 Minuten bis 2. Quergasse gehen. Dort sehen Sie bereits das Portal des Online-Merker

18 h Vernissage Charlotte Pohl

 und KONZERT MARYNA LOPEZ (Mezzosopran)

Bildergebnis für maryna lopez

„Mexikanisches“begleitet mit  der Gitarre!

Eintritt frei, Getränke frei!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

______________________________________________________________________________

WIENER VOLKSOPERNFREUNDE: DIE NÄCHSTEN VERANSTALTUNGEN

Freitag, 11. Oktober:  Soirée der Wiener Volksopernfreunde mit Überraschungsgast, Gasthaus Lechner (Extrazimmer) Wilhelm-Exner-Gasse 28, 1090 Wien, Beginn: 16:30 Uhr

Nächste Soiréen bis Jahresende: 8.11., 13.12.

 

Sonntag, 13. Oktober: Künstlerporträt mit KS Kurt Rydl,  Matinée 11:00 Uhr, Gesellschaft für Musiktheater, Türkenstraße 19, 1090 Wien

 

(mit zahlreichen musikalischen Einspielungen!)

Gesellschaft für Musiktheater, Türkenstraße 19, 1090 Wien

Große Stiege links – Lift (Ausstieg 2); Karten: € 15.- (Mitglieder), € 25.- (Nicht-Mitglieder), € 25.- gilt dann als Eintritt für alle Monats-Veranstaltungen der Gesellschaft für Musiktheater)

Kartenreservierung: Tel: (01) 317 06 99 – 0; Fax: 310 82 92 – 3;

e-mail:  musiktheater@iti-arte.at oder volksopernfreunde@outlook.com

Vorschau:  Sonntag: 17.November: Künstlerporträt mit KS Josef Luftensteiner und Martina Dorak, Martinée 11:00 Uhr, Gesellschaft für Musiktheater

 Tipp:  16.Oktober: „ Ur-Wienerisches – Im fließenden Übergang von Franz Schubert zum klassischen Wienerlied“ –  Mit Michael C. Havlicek (Bariton, Volksoper Wien), Istvan Bonyhadi (Klavier).

Altes Rathaus, Wipplinger Str.6-8, 1010 Wien, Beginn: 20:00 Uhr

______________________________________________________________________

THEATER BREMEN: Premiere Musiktheater: Don Giovanni

 Von Wolfgang Amadeus Mozart. Text von Lorenzo Da Ponte. Dramma giocoso in zwei Akten. Musikalische Leitung: Hartmut Keil, Inszenierung von Tatjana Gürbaca. Premiere am 20. Oktober 2019 um 18 Uhr im Theater am Goetheplatz.

 Bis zum Hals ist er verstrickt in Liebesabenteuer. Überall ist er übermäßig gierig, beim Fressen, beim Saufen, bei den Frauen. Er sucht den Abgrund, das Abenteuer, die Kehrseite. Don Giovanni: Die Geschichte dieses Wüstlings ist ein jahrhundertealter Mythos, der auch Mozart faszinierte. Gemeinsam mit Da Ponte entwarf er 1787 einen diabolisch-lustvollen Reigen um einen, der selbst vor dem Tod nicht Halt macht.

„Ich glaube, es gibt ein großes Missverständnis über das Stück. Häufig denkt man Don Giovanni sei allein der Typ, der viele Frauen verführt und sich schuldig macht. In Wahrheit geht es aber um viel größere und existentiellere Fragen über das menschliche Leben. Wir werden auf den Planeten geworfen, müssen Zeit füllen, unserem Leben einen Sinn geben und wissen nicht, ob es außerhalb unserer Sphäre irgendetwas Höheres gibt, was unser Leben bestimmt.“, sagt die Regisseurin Tatjana Gürbaca, die „Don Giovanni“ auf die Bühne des Theaters Bremen bringt.

Viele Male wurde ihr der Stoff zur Inszenierung bereits angeboten, doch bisher hat sie immer abgelehnt. Am Theater Bremen wagt sie sich gemeinsam mit Hartmut Keil, der die Musikalische Leitung innehat, an dieses zwischen ernster und komischer Oper pulsierende Kammerspiel. Sein Debüt als Don Giovanni gibt Birger Radde, an seiner Seite, ebenfalls als Debüt, singt Christoph Heinrich die Partie des Leporello. Mima Millo gibt als Donna Anna ihren Einstand als Sängerin im Bremer Musiktheaterensemble.

Der 1978 geborene Hartmut Keil war von 2002 bis 2016 an der Oper Frankfurt engagiert. Dort hat er neben allen großen Mozart-Opern ein breites Repertoire dirigiert, das von „La Traviata“ und „Un ballo in maschera“ (Verdi), „Hänsel und Gretel“ (Humperdinck), „La Bohème“ und „Tosca“ (Puccini) bis zu „Lohengrin“ (Wagner) und „Ariadne auf Naxos“ (Strauss) reichte. 2003 bis 2012 war er musikalischer Assistent und Studienleiter bei den Bayreuther Festspielen, wo er auch mehrere Wagneropern in Kinderfassungen aufführte. Bei den Bregenzer Festspielen leitete er Mozarts „Die Zauberflöte“, „Così fan tutte“, „Don Giovanni“ und „Le nozze di Figaro“. Regelmäßige Gastdirigate führten ihn an das Theater Basel. Im September 2016 dirigierte er an der Oper Frankfurt die Premiere „Der Sandmann“ von Andrea Lorenzo Scartazzini. Seit Beginn der Spielzeit 2017/18 ist er als Erster Kapellmeister am Theater Bremen engagiert und gab im November 2017 seinen Einstand mit der Premiere von Dvoráks „Rusalka“. Außerdem gab er mehrere Konzerte mit dem Ensemble Modern, der Staatskapelle Halle, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Oder) und gastierte an den Theatern Kassel, Bonn, Heidelberg und St. Gallen.

Tatjana Gürbaca studierte Regie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und besuchte Meisterkurse u. a. bei Ruth Berghaus und Peter Konwitschny. 2000 gewann sie den internationalen Regiewettbewerb „Ring Award“ in Graz, woran sich ihre Inszenierung von Puccinis „Turandot“ an der Oper Graz anschloss. Es folgten Engagements an Häusern wie der Staatsoper Unter den Linden, Deutschen Oper Berlin, Volksoper Wien, Oper Graz, Oper Leipzig, Deutschen Oper am Rhein, Norske Opera in Oslo, dem Prinzregententheater München, Festspielhaus Baden-Baden und den Schwetzinger Festspielen. Für die Inszenierung von Wagners „Parsifal“ an der Vlaamse Opera Antwerpen wurde sie 2013 von der Zeitschrift Opernwelt zur „Regisseurin des Jahres“ gekürt und 2014 in London mit dem International Opera Award in der Kategorie „Anniversary Production (Wagner)“ ausgezeichnet. Von 2011 bis 2014 war Tatjana Gürbaca Operndirektorin am Staatstheater Mainz, wo sie u. a. bei Smetanas „Die verkaufte Braut“, Sciarrinos „Macbeth“, Verdis „Un ballo in maschera“ und Scarlattis „Il Primo Omicidio overo Cain“ Regie führte. In den vergangenen Spielzeiten inszenierte sie „Rigoletto“, „Aida“ und „Die Zauberflöte“ am Opernhaus Zürich, Schrekers „Der ferne Klang“ am Nationaltheater Mannheim, „Arabella“ an der Deutschen Oper am Rhein, Johann Adolf Hasses „Leucippo“ und Walter Braunfels’ „Jeanne d’Arc – Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna“ an der Oper Köln, „Capriccio“ am Theater an der Wien, „Der fliegende Holländer“ an der Vlaamse Opera Antwerpen sowie „Lohengrin“ am Aalto-Musiktheater Essen. Nach Tschaikowskys „Mazeppa“ und „Eugen Onegin“ sowie Ligetis „Le Grand Macabre“ kehrte Tatjana Gürbaca 2016/17 für die Inszenierung von Karl Amadeus Hartmanns „Simplicius Simplicissimus“ an das Theater Bremen zurück und setzt mit „Don Giovanni“ ihre Arbeit in dieser Spielzeit fort.

Premiere am Freitag, dem 20. Oktober, 18 Uhr im Theater am Goetheplatz

Musikalische Leitung:                     Hartmut Keil
Inszenierung:                                    Tatjana Gürbaca
Bühne und Licht:                             Klaus Grünberg
Kostüme:                                           Silke Willrett
Dramaturgie:                                    Isabelle Becker

 Mit: Birger Radde, Mima Millo, Hyojong Kim, Loren Lang, Patricia Andress, Christoph Heinrich, Stephen Clark, KaEun Kim. Chor des Theater Bremen. Statisterie des Theater Bremen.

 Es spielen die Bremer Philharmoniker.
_____________________________________________________________________

Jonas Kaufmann: Buch-Präsentation am 15.10 in Wien

Mit einer „Bilderreise“ dokumentiert das vorliegende Fotobuch Höhepunkte im künstlerischen Schaffen des Ausnahmesängers und zeichnet die wichtigsten Stationen in seinem Leben nach. Ergänzt und gespiegelt werden diese Bilder durch Jonas Kaufmann selbst: Erstmals hat er eigene Fotografien veröffentlicht, lässt den Betrachter teilhaben an seinen Eindrücken von seinen Reisen und an seinem Leben außerhalb der Bühne.

49,00 €

https://vfmk.org/de/shop/jonas-kaufmann?fbclid=IwAR3kasKAnJFOprzlr7IjDCOG-RpK-W7BgCUu_DEElbmJI8CdNDrspSjA4OA

___________________________________________________________________________

WIEN /Burgtheater: BIRGIT MINICHMAYR ALS TOSCA


Birgit Minichmayr. Foto: Soskic/ Burgtheater

Die Proben für die Inszenierung Tosca in der Regie des ungarischen Film- und Theaterregisseurs Kornél Mundruczó am Burgtheater haben begonnen. In der Uraufführung des Stückes von Kata Wéber nach dem Drama von Victorien Sardou werden u.a. Birgit Minichmayr als Tosca, Franz Pätzold als Cavaradossi und Oliver Nägele als Scarpia zu erleben sein.

Für Autorin und Regisseur, beide aus Budapest, ist das Erfolgsstück Tosca ein Drama über Kunst und Künstler*innen unter den Bedingungen politischer Repression und „die Essenz meiner Erfahrungen der letzten zehn Jahre“ (Mundruczó).

Zur Premiere kommt die Inszenierung im Akademietheater nicht wie geplant im November, sondern am 21. Februar 2020.

Grund dafür ist die kurzfristige Verschiebung eines Filmprojektes, bei dem Kornél Mundruczó Regie führt. Es ist das erste amerikanische Filmprojekt des CannesPreisträgers, dem ein Drehbuch von Kata Wéber zugrunde liegt. Es ist für Kata Wéber, die auch als Schauspielerin und Dramaturgin tätig ist, ebenfalls der erste Auftrag für ein amerikanisches Filmprojekt.

Besetzung

Tosca Birgit Minichmayr
Cavaradossi Franz Pätzold
Scarpia, Polizeichef Oliver Nägele
Angelotti Markus Meyer
Königin Maria Happel
Attavanti Trevilhac Branko Samarovski Deleila Piasko

Regie Kornél Mundruczó
Bühne Anna Viebrock/Torsten Köpf
Kostüme Sophie Klenk-Wulff

___________________________________________________________________________

 

 

Diese Seite drucken