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INFOS DES TAGES FREITAG 4. JÄNNER 2019

04.01.2019 | Aktuelles, Allgemein

WIENER SYMPHONIKER

Programmvorschau Jänner 2019

Wir hoffen, Sie sind gut ins neue Jahr gekommen und wünschen Ihnen auch auf diesem Wege alles erdenklich Gute für 2019.

Ein Teil der Wiener Symphoniker verbrachte nach 2016 heuer erneut den Jahreswechsel in Fernost: Mit einem heiteren Programm mit Werken von u. a. Mozart, Brahms, Dvorák und Johann Strauss Sohn, Dirigent Guido Mancusi und seinem Erstem Konzertmeister, Anton Sorokow, als Solisten brachte das Orchester musikalische Neujahrsgrüße nach China.

In Wien ist das Orchester entsprechend erst wieder in der zweiten Jänner-Woche zu erleben – dafür dann gleich mit einem programmatischen Schmankerl. Nach fast 10 Jahren Absenz gastiert der amerikanische Dirigent Alan Gilbert endlich wieder bei den Symphonikern. Zu hören gibt es dabei einen kleinen Schwerpunkt mit Musik aus Böhmen und Mähren in vier Konzerten im Konzerthaus und Musikverein.

Ein regelmäßiger Gast der letzten Spielzeiten war der französische Dirigent François-Xavier Roth. Als einer der großen Berlioz-Interpreten der Gegenwart darf er natürlich auch heuer nicht fehlen: Im Rahmen des saisonalen Berlioz-Schwerpunkts der Symphoniker leitet er Harold en Italie, das Berlioz für den großen Niccolò Paganini geschrieben hat. Die virtuose Solistenrolle übernimmt der hochgelobte französische Bratschist Antoine Tamestit. Neben den zwei Konzerten im Wiener Musikverein wird das Programm auch auf Tournee in Graz und Bregenz gespielt.

Zum Abschluss des Monats begrüßen die Wiener Symphoniker den jungen Dirigenten Lorenzo Viotti, Sohn des unvergessenen Marcello Viotti, am Pult. Lorenzo Viotti debütierte als Einspringer bereits im Sommer 2016 beim Orchester. Auf Grund des großen Erfolgs wurde damals schon eine engere zukünftige Zusammenarbeit angestrebt – in dieser Saison leitet er nun gleich zwei Konzertblöcke. Neben den Konzerten im Jänner mit Yuja Wang wird es bereits im Juni ein Wiedersehen im Musikverein geben. Und auch für die kommenden Spielzeiten sind bereits regemäßige Dirigate avisiert.

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SCHAUISPIELHAUS LINZ

AMPHITRYON

LUSTSPIEL VON HEINRICH VON KLEIST NACH MOLIÈRE

INSZENIERUNG PETER WITTENBERG
PREMIERE SA 5. JÄNNER 2019, 19.30
SCHAUSPIELHAUS | LINZ

Inszenierung Peter Wittenberg
Bühne Florian Parbs
Kostüme Hanna Rode
Musik Wolfgang Siuda
Dramaturgie Andreas Erdmann

Angela Waidmann (Alkmene),
Jenny Weichert (Charis),
Alexander Julian Meile (Amphitryon),
Christian Higer (Jupiter),
Klaus Müller-Beck (Sosias),
Alexander Hetterle (Merkur),
Elena Wolff, Ludwig Brix, Friedrich Eidenberger (Chor)

Der siegreiche Feldherr Amphitryon schickt seinen Diener Sosias nach Hause, um seiner Gemahlin die nahestehende Ankunft zu melden. Sosias kann seinen Auftrag aber nicht ausführen, da er von Gott Merkur, der die Gestalt des Sosias angenommen hat, mit Drohungen und Prügeln daran gehindert wird. Gott Merkur muss den Sosias dou­beln, denn er bewacht das Schloss Amphitryons. Dort nämlich ver­bringt Jupiter, der höchste Gott, in Gestalt des Amphitryon gerade eine herrliche Liebesnacht mit dessen Frau Alkmene. Als Amphitryon am nächsten Morgen vom Krieg zurückkehrt und bei seiner Gemahlin er­scheint, trifft er sie zu seinem Erstaunen in höchster Verzückung an. Und damit beginnen die Verwirrungen, die Verstrickungen, die existenziellen Krisen.

Wer bin ich? Was ist geschehen? Was ist wahr? Der Amphitryon-Stoff entstammt der griechischen Mythologie und erzählt vom obersten Olympier Jupiter, von seinem Beischlaf mit Alkmene und der Zeugung des Herkules. Eine Geschichte um Liebe, Treue und die Rolle, die man im Leben einnimmt; eine Geschichte voll von komischen und tragi­schen Verstrickungen, je nachdem, in welcher Haut man steckt.


 

GÄRTNERPLATZTHEATER MÜNCHEN

ab 11. Januar 2019
LORIOTS KULT-INSZENIERUNG
MARTHA
oder »Der Markt zu Richmond«

Romantisch-komische Oper
Musik von Friedrich von Flotow
Libretto von Wilhelm Friedrich
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Loriots legendäre Inszenierung der romantisch-komischen Oper MARTHA zeigen wir wieder von 11. bis 30. Januar. In Loriot-typischer detailgenauer Deutung der musikalisch raffinierten Spieloper von Friedrich von Flotow beschreibt Loriot die Handlung mit zauberhafter Ironie und schafft dazu mit seinem bildnerischen Können einen delikaten Rahmen in Bühnenbild und Kostümen.

Als sich Lady Harriet Durham, ein Edelfräulein der englischen Königin, wieder einmal schrecklich langweilt, kommt ihr die rettende Idee: Gemeinsam mit ihrer Vertrauten Nancy verkleidet sie sich als Bauernmagd »Martha« und lässt sich auf dem Markt von Richmond auch prompt vom reichen Pächter Plumkett und seinem Ziehbruder Lyonel engagieren. Naturgemäß erweisen sich die edlen Damen dort als wenig brauchbar für die Hausarbeit – doch umso geeigneter für anderes…

Musikalische Leitung   Andreas Kowalewitz / Oleg Ptashnikov
Regie   LORIOT
Bühne / Kostüme   LORIOT 
Choreinstudierung   Felix Meybier  

Lady Harriet Durham, Ehrenfräulein der Königin   
Jennifer O’Loughlin  
Nancy, ihre Vertraute   
Anna-Katharina Tonauer / Valentina Stadler   
Lord Tristan Mickleford, ihr Vetter   Martin Hausberg       
Lyonel   Lucian Krasznec / Alexandros Tsilogiannis     
Plumkett, ein reicher Pächter   Christoph Seidl    
Richter von Richmond   Marcus Wandl     
Diener des Lords Mickleford   Christian Schwabe

Chor, Extrachor und Statisterie des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Vorstellungen
Januar 11 / 13 / 17 / 22 / 25 / 30
Preise 4 bis 65 Euro
Tickets gibt es an den Vorverkaufsstellen, unter www.gaertnerplatztheater.de
Tel. 089 2185 1960 oder tickets@gaertnerplatztheater.de

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ST. PÖLTEN

ERHARD BUSEK & CASPAR EINEM & ROBERT LEHRBAUMER & INTERNATIONALE SOLISTEN/INNEN
 
Meisterkonzerte St. Pölten
Eröffnungskonzert des „Kleinen Abos“

Sonntag, 13.01.2019 – 19.30 Uhr –
St. Pölten, Großer Stadtsaal im City-Hotel D&C, Völklplatz 1

Musik von Gottfried von Einem und seinen Lieblingskomponisten – anlässlich seines 100. Geburtstags:
HAYDN Bläserquintett „San Antoni“
MOZART Flöten-Rondo
SCHUBERT „Notturno“ für Klavier-Trio
EINEM Mozart-Variationen: „Steinbeis-Serenade“, Oktett für Klavier, Streicher- und Bläser sowie ausgewählte Klavierstücken

Robert Lehrbaumer im Gespräch mit dem Sohn des Komponisten, Bundesminister i.R., Dr. Caspar Einem, und dem langjährigen engen Freund Gottfried von Einems, Vizekanzler i.R. Dr. Erhard Busek

– EINZELKARTEN Vorverkauf: 20 Euro
– EINZELKARTEN Abendkassa: 24 Euro
– Kleines ABO: nur 55 Euro (umfasst auch 3 weitere Konzerte: siehe www.klangweile.at/meisterkonzerte)
EINZELKARTEN sind im VORVERKAUF vier Wochen vor dem jeweiligen Konzert in der Buchhandlung Schubert, Wiener Straße 6 (Tel. 0 27 42/ 35 31 89) erhältlich.
RESTKARTEN an der ABENDKASSE!
SchülerInnen, StudentInnen, Präsenz- und Zivildienstleistende zum halben Preis (nur an der ABENDKASSE mit gültigem Ausweis; kein Vorverkauf) ABOS zum HALBEN PREIS
Abo-Auskünfte: Kulturverwaltung St. Pölten, Prandtauerstraße 2,
Tel. 02742/333-2601, Fax 02742/333-2609, E-Mail office@klangweile.at

 


BADEN BEI WIEN

Die geschiedene Frau 
Operette in drei Akten von Viktor Léon Musik von Leo Fall

Premiere: 19. Jänner 2019, 19.30 Uhr Stadttheater
Einführungsgespräch: 13. Jänner 2019, 11.00 Uhr Max-Reinhardt-Foyer
 
 Besetzung:
Karel von Lysseweghe, Hofsekretär Matjaž Stopinšek
Jana, seine Frau   Maya Boog
Pieter te Bakkenskjil, ihr Vater Peter Horak 
Gonda van der Loo   Martha Hirschmann  
Rechtsanwalt de Leije  Franz Josef Koepp 
Lucas van Deesteldonck, Gerichtspräsident    Artur Ortens 
Scroop, Schlafwagenconducteur Robert Herzl
Adeline, seine Braut   Gabriele Kridl
Willem Krouwevliet, Fischer  Thomas Malik
Martje, seine Frau   Sylvia Rieser
Ruitersplat, Gerichtsbeisitzer  Florian Resetarits
Dender, Gerichtsbeisitzer  Jan Walter
Professor Wiesum, ein Sachverständiger    Robert Kolar
Professor Tjonger, ein Sachverständiger    Robert Sadil

Leading Team: 
 Regie     Leonard Prinsloo
Musikalische Leitung   Oliver Ostermann
Choreografie    Leonard Prinsloo
Bühnenbild    Su Pitzek
Kostümbild    Mareile von Stritzky

Der Schein trügt   
Kein Zweifel, das Thema von Leo Falls Operette „Die geschiedene Frau“ war im
Uraufführungsjahr 1908 (und auch später noch) ein durchaus brisantes: Lässt sich doch eine
erboste Gattin von ihrem Manne scheiden, weil sie ihn des Betrugs mit einer jungen Frau –
einer Anhängerin der freien Liebe! – bezichtigt. Dass dann doch nicht alles so ist, wie es zu
Beginn scheint, ist schließlich bloß ein Zugeständnis an die damalige Zeit. „Die Operette
wurde von der skandalverliebten Gesellschaft des Fin de Siècle mit Begeisterung
aufgenommen und alsbald ins Englische übersetzt“, erzählt Leonard Prinsloo, Regisseur des
Stückes.
Die Musik zu diesem Sittenbild  ist schmissig und durchaus tanzbar, „voll von durchdachten
Melodien“ (Prinsloo). Die Ausstattung von Su Pitzek (Bühnenbild) und Mareile von Stritzky
(Kostüme) enthält Anklänge an die Neue Sachlichkeit eines Otto Dix. Die neue, entstaubte
Textfassung stammt von Leonard Prinsloo.

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DEUTSCHE OPER BERLIN

Der Februar 2019 steht im Zeichen des Belcanto an der Deutschen Oper Berlin. Zum Ersten tragen dazu natürlich die herausragend besetzten Vorstellungen einiger zentraler Werke des Belcanto bei, nicht zuletzt LUCIA DI LAMMERMOOR am 4. und 8. Februar mit Svetlana Moskalenko in der Titelpartie und Joseph Calleja als Edgardo (bzw. am 15. Februar mit Rocío Pérez und René Barbera), zum anderen vertiefen wir vom 8. bis 10. Februar mit Vorträgen, Diskussionen und einer Werkstatt Einsichten in die „Faszination Belcanto“. Das Symposion blickt zurück auf die Entwicklung der „Schönsangoper“ als Ideal einer Verschmelzung von Klangschönheit, Ausdruck und Virtuosität, deren Stil sich über die Generationen ständig veränderte. Und die Frage, wie sich heute Virtuosität und szenische Glaubwürdigkeit zueinander verhalten, muss jede Neuinszenierung – wie im Januar Jossi Wieler und Sergio Morabito in LA SONNAMBULA – beantworten. Das Programm finden Sie unter www.deutscheoperberlin.de.

Weitere Besetzungs-Highlights

Die albanische Sopranistin Ermonela Jaho, gefeiert an den großen Bühnen in London, Paris, Verona und New York, kehrt als Magda in Puccinis LA RONDINE am 12., 16., 20. und 23. Februar zurück an die Deutsche Oper Berlin, wo sie 2012 als Violetta Valéry debütiert hatte. An ihrer Seite stehen Charles Castronovo als Ruggero, Alexandra Hutton als Lisette und Matthew Newlin als Prunier. Rolando Villazón strich in seiner bilderreichen Inszenierung die sich in der Verschränkung von Oper und Unterhaltungs­theater – La RONDINE wurde 1917 uraufgeführt – ankündigende Pluralität der Roaring Twenties heraus.

Puccinis letzte Oper TURANDOT sollte sich nach dem Willen des Komponisten schon von der Stoffwahl her einem märchenhaft-phantastischen Drama zuwenden und einen musikalischen Neuanfang bedeuten. In der Partie der grausamen Prinzessin Turandot, die durch die Liebe geläutert wird, gibt die herausragende russische Interpretin Anna Smirnova am 22. Februar ihr Rollendebüt, zuletzt hier gefeiert für ihre Ortrud in LOHENGRIN. An ihrer Seite sind Stefano La Colla als Calaf und Meechot Marrero als Liù zu erleben unter der musika­lischen Leitung von Andrea Battistoni (folgende Vorstellung am 8. März).

Richard Strauss’ Oper über die grausame Prinzessin Salome steht am 24. Februar und 2. März wieder auf dem Programm: Mit Allison Oakes in der Titelpartie, Michael Volle als Jochanaan, Thomas Blondelle als Herodes und Gabriele Schnaut als Herodias.  

Kinderkonzert: Starke Stimmen, Moderation: Annette Dasch

Sie geht hoch hinaus und tief hinab. Sie ist schrill und laut, zart und leise. Sie kann gurren und brummen, säuseln und juchzen. Die Stimme ist ein vielseitiges Instrument. Und jeder hat sie immer dabei! In unserem knapp einstündigen Kinderkonzert rund um die Stimme nimmt am 15. und 17. Februar die Sängerin und Moderatorin Annette Dasch das Publikum mit auf eine Reise zu den Möglichkeiten der Stimme. Gemeinsam mit den Ensemblemitgliedern Flurina Stucki (Sopran), Vasilisa Berzhanskaya (Mezzosopran), Thomas Blondelle (Tenor) und Tobias Kehrer (Bass) erkundet sie, wie man mit der Stimme Gefühle ausdrücken und Figuren erschaffen kann: Vom virtuosen Furor der Königin der Nacht über die Verführungskunst Carmens, vom Bassgrummeln des Bassa Selims bis zur sängerischen Wucht in Wagners Musikdramen wird die Palette reichen.

Lieder und Dichter: The House of Life

In seiner Heimat zählt der Komponist Ralph Vaughan Williams neben Britten und Elgar zu den ganz Großen – außerhalb Großbritanniens ist er noch immer ein Geheimtipp. Dabei sind die Sinfonien, Kammermusikwerke und Lieder, die Vaughan Williams schuf, nicht nur von hohem melodischen Reiz, sondern besitzen eine unverwechselbare musikalische Sprache, in der Elemente von Spätromantik und Impressionismus verschmelzen. In diesem Fortschreiben der Tradition ähnelt Vaughan Williams am ehesten seinem deutschen Kollegen Richard Strauss. Am 5. Februar werden seine Liedzyklen „House of Life“ auf Gedichte von Dante Gabriel Rossetti und „Four Hymns“ einigen der bekanntesten Strauss-Lieder gegenübergestellt. John Parr begleitet Thomas Lehman, Robert Watson und Siobhan Stagg, die Dichterin Katharina Schultens reagiert mit eigenen Texten auf die an diesem Abend präsentierten Lieder.


 

SEATTLE OPERA

Seattle Opera unveils 2019/20 Season:
Rigoletto, Cinderella, Eugene Onegin,
Charlie Parker’s Yardbird, and La bohème

McCaw Hall

SEATTLE—With a mix of new and traditional takes on opera, Seattle Opera unveils a 2019/20 Season that offers something for everyone. Audiences will experience new-to-Seattle productions of Rigoletto, Cinderella, and Eugene Onegin; the company premiere of Charlie Parker’s Yardbird; and the return of a beloved classic, La bohème.

“Seattle Opera is committed to work that resonates with people in the Pacific Northwest,” said General Director Aidan Lang. “In addition to creating transcendent music and theater, we’re excited to have conversations with our community about abuse of power, misogyny, representation in art and entertainment, and more themes illuminated in our upcoming works.”

The 2019/20 Season will also include People of Color in a number of prominent principal roles. The company is being more intentional in seeking a racially diverse talent pool. Racial equity aside, Seattle Opera has earned a reputation for its casting, and its ability to identify some of the industry’s next big stars.  

One such rising-star is Angel Blue, who returns in 2020 to sing Mimì in La bohème. Seattleites may recognize the American soprano from last summer’s Porgy and Bess, a performance (as Bess) which earned her a feature in The Stranger’s “Best Performances of 2018” article. Blue, a former Miss America Organization titleholder, also starred in a viral social-media video called “Kids Meet An Opera Singer.” To date, the six-minute video produced by The Cut has garnered more than 11 million views on Facebook.

Lester Lynch, another star of Porgy and Bess and Il trovatore, helps kick off the company’s 2019/20 Season as the title character in Verdi’s action-packed melodrama, Rigoletto (August 10-28, 2019). Even people who have never attended an opera have likely heard Rigoletto’s most popular aria “La donna è mobile” from playing Grand Theft Auto, watching Alvin and the Chipmunks, or that Doritos Super Bowl ad where a baby is slingshotted to steal his brother’s chips. Since its 1851 debut, Rigoletto has been reimagined over and over again. And now, through the vision of Director Lindy Hume, the violence against women in Rigoletto will offer unflinching comparisons to newsmakers of today. 

Hume has created thoughtful and entertaining productions for Seattle audiences in the past, including The Wicked Adventures of Count Ory and The Barber of Seville.  Following Rigoletto, she’ll return to Seattle yet again to direct Rossini’s Cinderella, Oct. 19–Nov. 1, 2019. With costumes and dances reminiscent of a Tim Burton film, multi-level sets, and a dash of stage magic, this fairy-tale opera includes performances by famous singing siblings Ginger Costa-Jackson (Cinderella) and Miriam Costa-Jackson (Clorinda).

A third sister, Marina Costa-Jackson (Fiordiligi, Così fan tutte) joins her kin for a special, one-night-only Three Singing Sisters concert on Nov. 2 after Cinderella closes. The mixed-genre program will include opera arias, Broadway melodies, popular music, and Neapolitan songs, the sisters’ specialty.

Fast-forward to the New Year: Seattle Opera will present Tchaikovsky’s Eugene Onegin (Jan. 11–25, 2020) for the first time in nearly 20 years. The legendary Nutcracker composer returns to McCaw Hall with an elegant Russian romance based on Alexander Pushkin’s novel. Starring John Moore (Steve Jobs, The (R)evolution of Steve Jobs) and Michael Adams (Guglielmo, Così fan tutte) alternating in the title role, Seattle Opera’s traditional production brings opulent nineteenth-century Russia to life.

From a story about 1820s St. Petersburg, Seattle Opera moves to 1950s New York with the company premiere of Charlie Parker’s Yardbird Feb. 22–March, 2020. Still a work of classical music, the opera pulses with jazz-infused melodies created by saxophonist/composer Daniel Schnyder, who tells the story of the legendary tormented jazz and bebop innovator. Finding himself in a sort of purgatory, the ghost of Charlie “Yardbird” Parker (sung by alternating tenors Joshua Stewart and Frederick Ballentine) struggles to complete one last masterpiece. In a series of freeform flashbacks, he revisits the demons, inspirations, and women who have fueled and hindered his creative genius. This intimate portrait of the legendary saxophonist was hailed by audiences and critics alike at its 2015 East Coast premieres.

Finally, the 2019/20 Season concludes with opera’s quintessential love story, La bohème, on May 2–16, 2020. When Rodolfo, a penniless poet, meets Mimì, a seamstress, they fall instantly in love. But their happiness is threatened when Rodolfo learns that Mimì is gravely ill. Puccini’s romantic depiction of bohemian Paris, with wonderful music and a love story drawn from everyday life, has captivated audiences around the world. La bohème includes the return of Will Liverman (Figaro, The Barber of Seville), Brandie Sutton (Clara, Porgy and Bess) and Ginger Costa-Jackson (following her performance as the title character in Cinderella).

Seattle Opera Ticket Information: Subscriptions on sale now. Subscription ticket prices start at $215. Opera Ticket Office: 206.389.7676 or 800.426.1619. Online orders: seattleopera.org/subscribe2019 or in person at the box office located at the Opera Center, 363 Mercer Street. Mainstage performances take place at Marion Oliver McCaw Hall, 321 Mercer Street. Evening performances begin at 7:30 p.m., with Sunday matinees at 2:00 p.m. *Prices include a $3-per-ticket facility fee and (in some locations) a preferred seating donation. Young professionals ages 21–39 who join BRAVO! and students under 18 save 50 percent on tickets.

2019/20 Season Sponsor: In Memory of Karyl Winn

Rigoletto
Music by Giuseppe Verdi
Libretto by Francesco Maria Piave
In Italian with English captions
Premiere: Venice, Teatro La Fenice, March 11, 1851
Previous Seattle Opera Performances: 1965, 1973, 1982, 1988, 1995, 2004, 2013
Marion Oliver McCaw Hall
Performances: Aug. 10, 11, 14, 17, 18, 23, 24, 25, & 28, 2019
Approximate Running Time: 2 hours, 30 minutes including one intermission
Evening performances begin at 7:30 p.m., Sunday matinees at 2:00 p.m

Cast:
Rigoletto                         Lester Lynch (Aug. 10, 17, 23, 25, & 28
                                           Giuseppe Altomare* (Aug. 11, 14, 18, & 24)

Gilda                               Madison Leonard (Aug. 10, 17, 23, 25, & 28
                                         Soraya Mafi (Aug. 11, 14, 18, & 24)

Duke of Mantua               Liparit Avetisyan* (Aug. 10, 17, 23, 25, & 28
                                          Yongzhao Yu* (Aug. 11, 14, 18, & 24)

Maddalena                      Maya Lahyani

Sparafucile                      Ante Jerkunica

Count Monterone            Clayton Brainerd

Conductor                       Carlo Montanaro
Director                          Lindy Hume 
Production Designer        Richard Roberts*

* Company Debut
Production Sponsor: Kreielsheimer Remainder Foundation

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 Cinderella
Music by Gioacchino Rossini
Libretto by Jacopo Ferretti
In Italian with English captions
Premiere: Teatro Valle, Rome, Italy, January 25, 1817
Previous Seattle Opera Performances: 1977, 1996, 2013
Marion Oliver McCaw Hall
Performances: Oct. 19, 20, 23, 25, 26, 27, 30 & Nov. 1, 2019
Approximate Running Time: 2 hours, 55 minutes including one intermission
Evening performances begin at 7:30 p.m., Sunday matinees at 2:00 p.m

Cast:

Cinderella                       Ginger Costa-Jackson (Oct. 19, 25, 27, & Nov. 1
                                           Wallis Giunta* (Oct. 20, 23, 26, & 30)

Don Ramiro                     Michele Angelini* (Oct. 19, 25, 27, & Nov. 1)
                                             Matthew Grills (Oct. 20, 23, 26, & 30)

Dandini                           Joo Won Kang (Oct. 19, 25, 27, & Nov. 1)
                                          Jonathan Michie* (Oct. 20, 23, 26, & 30)

Don Magnifico                Peter Kalman* (Oct. 19, 25, 27, & Nov. 1)

Clorinda                          Miriam Costa-Jackson*

Tisbe                               Maya Gour*

Alidoro                            Adam Lau

Conductor                       Gary Thor Wedow 
Director                          Lindy Hume
Production Designer        Dan Potra             

* Company Debut
Production Sponsor: Marks Family Foundation

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Three Singing Sisters

A special one-night-only concert featuring Ginger Costa-Jackson, Marina Costa-Jackson, and Miriam Costa-Jackson.
Performance Time: 1 hour, 30 minutes with no intermission
Marion Oliver McCaw Hall
Performance: 7:30 p.m., Nov. 2, 2019

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 Eugene Onegin

Music by Peter Ilych Tchaikovsky
Libretto by Peter Ilych Tchaikovsky and Konstantin S. Shilovsky
In Russian with English captions
Premiere: Teatro Valle, Rome, Italy, January 25, 1817
Previous Seattle Opera Performances: 1975, 1986, 2002
Marion Oliver McCaw Hall
Performances: Jan. 11, 12, 15, 18, 19, 22, 24, & 25, 2020
Approximate Running Time: 3 hours, 10 minutes including two intermissions
Evening performances begin at 7:30 p.m., Sunday matinees at 2:00 p.m

Cast:

Eugene Onegin               John Moore (Jan. 11, 15, 19, & 25)
                                          Michael Adams (Jan. 12, 18, 22, & 24)

Tatyana                          Marjukka Tepponen (Jan. 11, 15, 19, & 25)
                                           Marina Costa-Jackson (Jan. 12, 18, 22, & 24)

Lenski                             Colin Ainsworth

Olga                               Melody Wilson*

Madame Larina                Margaret Gawrysiak

Prince Gremin                 David Leigh*

Monsieur Triquet             Martin Bakari

 

Conductor                       Aleksandar Marković*    
Original Production          Tomer Zvulun
Scenic Designer              Erhard Rom
Costume Designer           Isabella Bywater

* Company Debut
Production Sponsor: Seattle Opera Foundation

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 Charlie Parker’s Yardbird

Music by Daniel Schnyder
Libretto by Bridgette A. Wimberly
In English with English captions
Premiere: Perelman Theater, Philadelphia, June 5, 2015
Seattle Opera premiere
Marion Oliver McCaw Hall
Performances: Feb. 22, 23, 26, 29; Mar. 1, 4, 6, & 7, 2020
Approximate Running Time: 90 minutes with no intermission
Evening performances begin at 7:30 p.m., Sunday matinees at 2:00 p.m

Cast:

Charlie Parker                  Joshua Stewart* (Feb. 22 & 26 | Mar. 1 & 6)
                                            Frederick Ballentine (Feb. 23 & 29 | Mar. 4 & 7)

Addie Parker                    Angela Brown*

Doris Parker                    Jennifer Cross

Rebecca Parker                Chrystal E. Williams*

Dizzie Gillespie                Jorell Williams*

 

Conductor                       Kelly Kuo* 
Original Production          Ron Daniels*
Scenic Designer              Riccardo Hernandez*
Costume Designer           Emily Rebholz

* Company Debut
Production Sponsors: Tagney Jones Family Fund at Seattle Foundation
Office of Arts & Culture | Seattle

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La bohème

Music by Giacomo Puccini
Libretto by ‎Giuseppe Giacosa and ‎Luigi Illica‎
In Italian with English captions
Premiere: Feb. 1, 1896, Turin, Italy
Previous Seattle Opera Performances: 1965, 1971, 1979, 1985, 1991, 1998, 2007, 2013
Marion Oliver McCaw Hall

Performances: May 2, 3, 6, 8, 9, 10, 13, 15, 16, & 19, 2020

Approximate Running Time: 2 hours, 36 minutes including two intermissions

Evening performances begin at 7:30 p.m., Sunday matinees at 2:00 p.m

Cast:

Rodolfo                           Jonathan Tetelman* (May 2, 8, 10, 13, 16, & 19)
                                         Yosep Kang* (May 3, 6, 9, & 15)

Mimì                               Angel Blue (May 2, 8, 10, 13, 16, & 19)

                                      Vanessa Vasquez* (May 3, 6, 9, & 15)

Marcello                          Will Liverman (May 2, 8, 10, 13, 16, & 19)

                                      Adrian Timpau* (May 3, 6, 9, & 15)

Musetta                          Ginger Costa-Jackson (May 2, 8, 10, 13, 16, & 19)

                                      Brandie Sutton (May 3, 6, 9, & 15)

Colline                            Ashraf Sewailam (May 2, 8, 10, 13, 16, & 19)

Schaunard                      Eugene Villanueva* (May 2, 8, 10, 13, 16, & 19)
                                         Theo Hoffmann* (May 3, 6, 9, & 15)

 

Conductor                       Joseph Colaneri*
Set Designer                   Erhard Rom
Costume Designer           Martin Pakledinaz

* Company Debut
Production Sponsors; Ann P. Wyckoff ArtsFund C.E. Stuart Charitable Trust
Additional support from 4Culture

About Seattle Opera

Established in 1963, Seattle Opera is committed to serving the people of the Pacific Northwest with performances of the highest caliber and through innovative educational and engagement programs for all. Each year, more than 95,000 people attend Seattle Opera performances, and more than 400,000 people of all ages are served through school performances, radio broadcasts, and more. By drawing our communities together, and by offering opera’s unique fusion of music and drama, we create life-enhancing experiences that speak deeply to people’s hearts and minds. Connect with Seattle Opera on Facebook, Twitter, SoundCloud, and on Classical King FM. 98.1.


 

STAATSTHEATER WIESBADEN

»Was ihr wollt«
Von William Shakespeare

 Ulrike Arnold inszeniert Shakespeares Komödie »Was ihr wollt« in Wiesbaden neu. In der letzten Spielzeit feierte sie mit »Arsen und Spitzenhäubchen« große Erfolge am Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

Shakespeares Klassiker ist eine Geschichte zwischen Lust und Leid, ein Stück über die Unwägbarkeiten der Liebe und den ständigen Wechsel der Gefühle. Das erfundene Königreich Illyrien ist die Kulisse für eine Gesellschaft chronisch Liebender und Leidender. Sie alle sind trunken vom Wein genauso wie von der Liebe. Berauschen sich an Musik und Tanz, verlieben und verprügeln sich…

Inszenierung Ulrike Arnold Bühne Bartholomäus Martin Kleppek

Kostüme Anne Buffetrille Arrangements und musikalische Umsetzung Andrej Agranovski Musikalische Beratung Nils Strunk Dramaturgie Anika Bárdos

Orsino, Herzog von Illyrien Matze Vogel
Viola, Sebastians Schwester Lina Habicht
Sir Toby Rülps, Olivias Onkel Michael Birnbaum
Sir Andrew Bleichenwang Tobias Lutze
Olivia, eine reiche Gräfin Llewellyn Reichman 
Maria, Olivias Kammermädchen Meriam Abbas
Malvolio, Haushofmeister bei Olivia Rainer Kühn
Sebastian, Violas Bruder Linus Schütz
Kapitän, Violas Freund / Antonio, Kapitän, Sebastians Freund Thomas Jansen
Narr Andrej Agranovski

Premiere am 26. Januar 2019 um 19.30 Uhr im Kleinen Haus
Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 30. & 31. Januar 2019, jeweils um 19.30 Uhr

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STAATSTHEATER KASSEL

Mario Hartmuth wird Erster Kapellmeister und Stellvertreter des GMD am Staatstheater Kassel

Mario Hartmuth, derzeit Zweiter Kapellmeister am Staatstheater Meiningen, übernimmt ab Mitte Januar 2019 am Staatstheater Kassel die Position des Ersten Kapellmeisters und Stellvertretenden Generalmusikdirektors. Er folgt damit auf Anja Bihlmaier, die bereits Ende 2017 das Staatstheater Kassel verlassen hatte, um freiberuflich zu arbeiten.

„Ich freue mich sehr auf Mario Hartmuth, der mit seinem verblüffenden Erfahrungsreichtum und seiner offenen Art sowohl das Staatsorchester Kassel als auch unseren Generalmusikdirektor Francesco Angelico fachlich und persönlich auf Anhieb überzeugt hat“, sagt Intendant Thomas Bockelmann.

Seinen Einstand als Erster Kapellmeister in Kassel gibt Mario Hartmuth am 3. Februar 2019 mit der musikalischen Leitung von „Madama Butterfly“.

Hartmuth ist seit 2015 als Zweiter Kapellmeister am Staatstheater Meiningen engagiert, wo er u.a. die Premieren von „Così fan tutte“ („musikalisch ist der Abend ein pures Vergnügen“ schrieb die nmz), „Das Tagebuch der Anne Frank“, „Julie“ und „Evita“ dirigierte und die Leitung der Wiederaufnahmen von „Tosca“, „Ariadne auf Naxos“, „La Traviata“, „Lucia di Lammermoor“, „Don Pasquale“ und „Il Barbiere di Siviglia“ übernahm. Dazu kamen etliche Vorstellungen, u.a. von „Capriccio“, „Der Rosenkavalier“, „Die Fledermaus“, „Der Feuervogel“, „Hänsel und Gretel“ sowie „Anya 17“ von Adam Gorb.

Darüber hinaus war Hartmuth regelmäßig als Gast am Landestheater Eisenach engagiert und dirigierte an beiden Häusern regelmäßig Sinfoniekonzerte sowie Kinder- und Jugendkonzerte. Von 2016-2018 war er zudem musikalischer Leiter des Orchesters der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Gastdirigate führten Hartmuth u.a. ans Pult der Baden-Badener Philharmonie, des Gärtnerplatztheaters, der Thüringen-Philharmonie Gotha, der Philharmonie Lemberg sowie der Landesjugendorchester von Baden-Württemberg, Saarland und Hessen. 2015 gab er sein Debüt beim MDR Sinfonieorchester Leipzig.

Hartmuth studierte Dirigieren in Weimar bei Prof. Nicolás Pasquet und Prof. Gunter Kahlert. Wertvolle Impulse bekam er außerdem von Prof. Mark Stringer an der Musikhochschule Wien. Er ergänzte seine Ausbildung mit zahlreichen Meisterkursen unter anderem bei Jorma Panula, Marko Letonja, Johannes Kalitzke, Andreas Schüller, Roberto Paternostro, Rasmus Baumann – beide in Kassel wohlbekannt –, Clark Rundell, Pavel Baleff und Jörg-Peter Weigle.

2014 wurde er in das Dirigentenforum des deutschen Musikrates aufgenommen und erhielt im selben Jahr ein Deutschlandstipendium der Ernst-Abbe-Stiftung Jena. Im Sommer 2015 wurde er eingeladen, als Conducting Fellow am renommierten Aspen Music Festival in den USA teilzunehmen.

Mario Hartmuth wurde 1987 in Leimen in Baden-Württemberg geboren.

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