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INFOS DES TAGES (FREITAG, 4. DEZEMBER 2020)

03.12.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 4. DEZEMBER 2020)

WIENER STAATSOPER ERWEITERT IHR ANGEBOT IM LOCKDOWN: »DIE FLEDERMAUS« AM SILVESTERABEND LIVE IN ORF III

Die Fledermaus Tickets | Karten bei viennaticket.at
„Die Fledermaus“. Foto: Wiener Sataatsoper/ Michael Pöhn

Nach der Entscheidung der Bundesregierung, den Lockdown für Theater weiterhin aufrecht zu halten, erweitert die Wiener Staatsoper ihren Spielplan für Dezember, bei dem ausgewählte Vorstellungen im Haus am Ring für die Kameras des ORF gespielt werden: Als besonderes Highlight wurde das gemeinsame Paket nun auch noch um eine Live-Übertragung der Fledermaus am Silvesterabend angereichert.

»Dass der Lockdown für die Theater vorerst weitergehen wird, damit musste man rechnen. In der Annahme, dass es so kommen würde, haben wir ja auch gemeinsam mit dem ORF schon einen Plan präsentiert. Vereinbart waren zunächst fünf Vorstellungen – teilweise live von der Bühne der Staatsoper, ohne Saalpublikum, nur für Mikrophone und Kameras – für Fernsehen, Radio und Stream. Nun geht der Lockdown in vielen Bereichen des Lebens bis 6. Jänner weiter, was vor allem während der Feiertage für viele Menschen sehr schwierig sein wird. Wir haben daher unseren Plan ausgeweitet und zeigen am Silvesterabend unsere längst zu einer Wiener Tradition gewordene Fledermaus-Produktion, live in ORF III. Unser Angebot im Dezember ist daher wirklich ein sehr umfassendes. Wir rechnen damit, insgesamt deutlich mehr als eine Million Menschen erreichen zu können.« so Staatsoperndirektor Bogdan Roscic.

Dass vorerst nicht bekannt ist, vor wie vielen Personen ab 7. Jänner gespielt werden darf, bedeutet für die Wiener Staatsoper vor allem im Kartenverkauf große Unsicherheit. Roscic: »Wir haben im Jänner ein wunderbares Programm geplant: Die Wiederaufnahme der Butterfly mit Asmik Grigorian, eine Rusalka mit Piotr Beczala, einen Nabucco mit Plácido Domingo, um nur einige Projekte zu nennen. Für viele Vorstellungen wären wir aufgrund der bereits reservierten Karten ausverkauft, wenn denn die Kapazität so aussieht wie vor dem Lockdown, also 1.000 Personen. Dass wir keine Sicherheit haben, wie wir mit diesen Reservierungen umgehen können, ist für uns eine große Belastung. Es ist für uns entscheidend, geordnet, professionell und gut vorbereitet wiederzueröffnen — sonst macht man die Rechnung ohne das Publikum. Die Hoffnung ist natürlich, dass man durch die spätere Wiedereröffnung dann vor einer dementsprechend großen Zahl an Besuchern spielen wird können.«

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: »Der ORF sieht sich in der aktuellen Situation mehr denn je als Vermittler und Bindeglied zwischen den österreichischen Kulturinstitutionen und ihrem Publikum, das auch unser Publikum ist. Die Menschen brauchen besonders in der Weihnachtszeit kulturelle Ansprache und Erbauung – wichtige gesellschaftliche Bedürfnisse, die aufgrund der Fortführung des Corona-Lockdowns in einem großen Teil des Kulturbetriebs nicht erfüllt werden können. Umso wertvoller sind Kooperationen wie diese mit der Wiener Staatsoper, mit der wir auch in schwierigen Zeiten den Österreicherinnen und Österreichern erbauliche kulturelle Erlebnisse bieten können. Wenn die Menschen nicht in die Oper kommen können, kommt die Oper über den ORF eben zu ihnen nach Hause. Daher freut es mich, dass wir das kürzlich geschnürte Weihnachtspaket aus fünf aktuellen Top-Produktionen der Direktion Roscic nun um ein weiteres, besonderes Live-Ereignis – die hochkarätig besetzte Silvester-»Fledermaus« – ergänzen und einem großen Publikum zugänglich machen können.«

Unter der musikalischen Leitung von Cornelius Meister sind in der Fledermaus u. a. Georg Nigl in seinem Staatsopern-Rollendebüt als Gabriel von Eisenstein, Camilla Nylund als Rosalinde, Jochen Schmeckenbecher als Frank und Peter Simonischek als Frosch zu erleben. Regula Mühlemann singt erstmals am Haus die Adele, als Orlofsky gibt Christina Bock ihr Debüt an der Wiener Staatsoper. Fast fixer Bestandteil der Silvester-Fledermaus ist der prominente »Überraschungsgast« im zweiten Akt – heuer darf sich das Fernsehpublikum auf Starsopranistin Asmik Grigorian freuen, die im September mit der Madama Butterfly-Premiere am Haus debütierte und die die Cio-Cio-San auch im Jänner verkörpern wird.
ORF III zeigt Die Fledermaus am Silvesterabend um 20.15 Uhr in der Reihe »Wir spielen für Österreich« im Rahmen von »Erlebnis Bühne LIVE«. Zur Einstimmung auf die live-zeitversetzte Übertragung gibt Barbara Rett eine inhaltliche Einführung (20.00 Uhr) und bittet die Stars der Produktion zum Interview.

Die weiteren fünf im Dezember gespielten Produktionen der Staatsoper, die der ORF in seinem Advent- und Weihnachtsprogramm präsentieren wird: Mahler, live (8.12., 9.05 Uhr, ORF 2), Anna Netrebkos Wiener Rollendebüt als Tosca (live-zeitversetzt am 13.12., 20.15 Uhr, ORF III bzw. 19.00 Uhr live in Ö1), Das verratene Meer (15.12., 19.30 Uhr, Ö1), Der Rosenkavalier (27.12., 20.15 Uhr, ORF III) und Werther (10.1., 20.15 Uhr, ORF III). (Zitat Ende)

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Ursprünglich war „Die Fledermaus“ aus der Volksoper zu diesem Termin vorgesehen.

Die Ausbootung ist „SCHMAFU“ (ein schöner  Wienerisch-Nestroy’scher Ausdruck), findet Renate Wagner:

Wie dem Spielplan der Volksoper entnehmen ist, haben sie alle Vorstellungen, jetzt auch die Silvester-Fledermaus, abgesagt, die sonst ja für das Fernsehen stattgefunden hätte.
Damit haben sie dem Haus und Robert Meyer sicher etwas angetan (ein besserer Frosch als der ewig-fade Simonischek wäre er sicher gewesen).

Die Volksoper wurde hier anscheinend einfach ausgebootet,  weil der Herr Roscic beim ORF die besseren Karten hat…
Der hat natürlich von seinem Standpunkt aus recht, alles nur Mögliche an sich zu reißen: Je mehr er digital anbietet,  umso mehr Lorbeeren kann er sich aufs Haupt setzen…(Zitat Ende)

Eine Silvester-Fledermaus ohne Publikum ist freilich problematisch, man wartet auf die Lacher selbst bei den peinlichsten Simonischek-Witzchen.

Wenn das „publikumslose Spiel“ noch lange dauert, kommt man im ORF womöglich auf die Idee, die Publikumsreaktionen wie bei den amerikanischen TV-Serien ganz einfach dazu zu mixen!

Das hat übrigens bei den „Masked-Singers“ (ich weiß jetzt nicht, welcher Sender das veranstaltet hat) ganz gut geklappt. Da hat man sogar Publikumsattrappen verwendet!

Ist das vielleicht die „Oper der Zukunft“? Diese Pappkameraden zahlen freilich keinen Eintritt, dafür sind sie garantiert nicht mit Corona infiziert!

Soeben erhalte ich folgende Information bezüglich des Neujahrkonzertes. Da wird ein bahnbrechender Versuch gestartet:

Live-Beifall im Saal, vorab eingeschickte Teilnehmerfotos on ORF-Screen

Nach der Online-Registrierung können Menschen weltweit am 1. Jänner 2021 live über die Website www.mynewyearsconcert.com via Computer, Tablet oder Smartphone den Wiener Philharmonikern applaudieren. Ihr Beifall wird via Soundsystem live im Musikverein erklingen und auch in der ORF-Übertragung zu hören sein. Dabei wird das Klatschen mittels spezieller Software über sechs Server zusammengeführt und auf rund 20 Lautsprechern von Poet Audio im Saal ausgespielt.

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HEUTE: OPER KÖLN: STREAMT „DIE TOTE STADT.Premiere der Inszenierung von TATJANA GÜRBACA

Oper Köln streamt heute die Premiere von „Die tote Stadt“

Toz

https://kulturnews.de/oper-koeln-streamt-premiere-zu-die-tote-stadt/

Genau 100 Jahre nach der Uraufführung kehrt Erich Wolfgang Korngolds Stück zurück an die Oper Köln – als Livestream mit „pay as you wish“.

Gabriel Feltz dirigiert, Ausrine Stundyte und Burkhard Fritz gestalten die Hauptrollen.

„Die tote Stadt“ wurde 1920 an der Oper Köln uraufgeführt. Am 4. Dezember kehrt sie dort auf die Bühne zurück – auf den Tag genau 100 Jahre später. Beim Erscheinen wurde Erich Wolfgang Korngold für seine spätromantische Oper bejubelt, nach seinem Tod im Exil in Hollywood geriet das Stück jedoch weitgehend in Vergessenheit. Heute ist „Die tote Stadt“ als eines der spannendsten Werke des 20. Jahrhunderts anerkannt. Gabriel Feltz, Generalmusikdirektor in Dortmund und Chefdirigent der Belgrader Philharmoniker, kehrt zum Jubiläum hinter das Kölner Dirigentenpult zurück. Wie die neue Inszenierung aussieht, kann das Publikum bereits im Teaser erahnen, das Video dazu ist oben auf unserer Webseite zu sehen.

Da der Spielbetrieb bis zum 20. Dezember eingestellt ist, zeigt die Oper Köln die Premiere zu „Die tote Stadt“ im Livestream. Der Stream beginnt live mit Vorstellungsbeginn am 4. Dezember um 19. 30 Uhr und ist nicht on demand abrufbar. Für den Zugang zum Stream bietet die Oper Tickets gegen eine „Pay as you wish“ Spende an. Die Streaming-Tickets können auf der Webseite der Oper Köln erworben werden.


Burkhard Fritz, Ausrine Stundyte. Foto: Hans-Jörg Michel

Info der Oper Köln: Am Freitag, 04.12.2020 um 19:30 wird erstmals in der Geschichte der Oper Köln eine Live-Übertragung stattfinden: Premiere „Die tote Stadt“ aus dem StaatenHaus Saal 1, anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Uraufführung in Köln.

Die musikalische Leitung hat Gabriel Feltz inne, Tatjana Gürbaca inszeniert. Mit u.a. den internationalen Opernstars Aušrinė Stundytė – zuletzt zu erleben als Elektra bei den Salzburger Festspielen – und Burkhard Fritz.
 Tickets zum Live-Stream (Pay as you wish) ab 0,- € bis 350,- € finden Sie hier:

https://www.oper.koeln/de/streaming?easy-connect-invite=presse

Das Streaming-Angebot wird mit freundlicher Unterstützung der Freunde der Kölner Oper e.V. und des Kuratoriums der Oper Köln ermöglicht.

Realisiert wird es in Kooperation mit der Wiener Firma easy-connect.

Link zum Downloadbereich des ersten Bildes:

https://www.oper.koeln/de/presse/download/die-tote-stadt/138

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HEUTE Streaming im Janoska Style!

DAS JANOSKA ENSEMBLE HEUTE IM STREAM

Aus aktuellem Anlass möchte ich auf das Janoska-Ensemble-Konzert heute Abend um 20:00 Uhr (MEZ) hinweisen: https://konzertzuhaus.at/streaming-konzerte/

Der besondere Umstand daran ist allerdings, dass die – freiwilligen (Pay as you wish) – Einnahmen den Künstlern zugutekommen! ALSO – einschalten und je nach Lust & Möglichkeit bitte einen Beitrag leisten.

 

THE JANOSKA ENSEMBLE STREAM TONIGHT

I would like to draw your attention to the streaming of the Janoska Ensemble concert tonight at 20:00 CET: https://konzertzuhaus.at/streaming-konzerte/

The special, however, is that the voluntary (pay as you wish) revenue benefits the artists!
SO – tune in and, depending on your desire & possibility, please donate your contribution.

Danke sehr!
Thank you very much!
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Wiener Festwochen 2021 – Erste Programmeinblicke!

Gemeinsam mit Künstler*innen und Kulturschaffenden wünschen wir uns, dass die Kunst so rasch wie möglich wieder einen zentralen Platz in unserer Gesellschaft einnimmt. Deshalb arbeiten wir derzeit bereits intensiv an den Vorbereitungen für die Festwochen 2021. Bevor wir am 18. März das gesamte Programm präsentieren, verraten wir Ihnen heute bereits erste künstlerische Arbeiten, die wir für die kommende Ausgabe geplant haben.

Theatermacher Milo Rau wagt sich erstmals an eine Oper. Seine radikale Interpretation von La clemenza di Tito wird eines der zentralen Ereignisse der nächsten Festivaledition sein. Bereits 2019 begeisterte die französische Künstlerin Phia Ménard das Wiener Publikum mit einer ungewöhnlichen, fesselnden Performance. 2021 kommt sie mit der Premiere von La Trilogie des Contes Immoraux (pour l’Europe) zurück. Zu den weiteren spannenden Uraufführungen zählen Quasi, das neue Theaterstück der aufstrebenden iranischen Autorin und Regisseurin Azade Shahmiri, sowie Heartbreaking Final, die gemeinsame Musik-und-Text-Arbeit von Forced Entertainment-Mitbegründer Tim Etchells und der Violinistin Aisha Orazbayeva. Als Auftragswerk adaptiert der österreichische bildende Künstler Markus Schinwald mit der performativen Arbeit Danse Macabre eines der großen ikonografischen Themen des Spätmittelalters. Und, als Gemeinschaftsprojekt mit der Secession Wien produzieren und präsentieren wir die neue Live-Installation HERE von Maria Hassabi.

Ausführlichere Informationen finden Sie auf unserer Website. Wir halten Sie natürlich auf dem Laufenden, weitere Einblicke folgen!

MEHR INFO

Unbedingt jetzt schon vormerken: Das gesamte Programm wird am 18. März 2021 veröffentlicht, Karten sind ab 20. März 2021 erhältlich.

SAVE THE DATE

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HEUTE STREAM AUS DEM MÜNCHNER GÄRTNERPLATZTHEATER: ANNA BOLENA. Premiere: 19 – 21,4o Uhr

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Zugang über die Homepage des Gärtnerplatztheaters

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer)

NEAPEL: DREI BACK-STAGE-FOTOS VOM „CAVALLERIA-TEAM 

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ZU INSTAGRAM mit weiteren Fotos

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Foto: Teatro San Carlo

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Wien Modern: 60 Ur- und Erstaufführungen konnten trotz Lockdowns 2020 realisiert werden

Die 33. Ausgabe des Festivals Wien Modern ist am Sonntag 29.11.2020 zu Ende gegangen. Nach dem Eröffnungswochenende mit ausverkauften Konzerten und 5.199 Besucherinnen und Besuchern im Stephansdom und im Wiener Konzerthaus kam der Lockdown. Danach konnten die letzten 27 von insgesamt 32 Spieltagen trotz Veranstaltungsverbot weitgehend über kostenlosen Videostream und Rundfunk durchgeführt werden. Insgesamt rund 60 Ur- und Erstaufführungen konnten realisiert werden, über 50 Videos mit bis zu 7 Kameras und über 20 Stunden Gesamtdauer wurden produziert und kostenlos gestreamt sowie bislang von rund 35.000 Zuschauerinnen und Zuschauern gesehen. Über 20 Streams sind derzeit noch kostenlos anschaubar unter www.wienmodern.at.

Dank sicherer Präventionskonzepte und zahlreicher regelmäßiger Schnelltests konnten die geplanten Neuproduktionen mit dem RSO Wien, den Wiener Symphonikern, dem Klangforum Wien, dem Ensemble PHACE, Polwechsel, dem Arditti Quartet, dem Riot Ensemble und weiteren Ensembles, Künstlerinnen und Künstlern auch unter Pandemiebedingungen weitgehend wie geplant durchgeführt und öffentlich zugänglich gemacht werden. Neben den geplanten Spielstätten und Produktionspartnern wie Wiener Konzerthaus, Musikverein, Stephansdom, Künstlerhaus, Reaktor, WUK, brut, sirene Operntheater, The Acousmatic Project und IGNM sowie fünf österreichischen Musikuniversitäten in Wien, Graz, Linz und Salzburg haben auch ORF RadioKulturhaus, Porgy & Bess, DeSingel Antwerpen, Kings Place London, Warschauer Herbst und viele weitere Kulturinstitutionen spontan zur Ermöglichung des Festivals beigetragen.

Zu den prominentesten der rund 60 Ur- und Erstaufführungen der 33. Festivalausgabe gehören neue Orchester- und Ensemblewerke von Chaya Czernowin, Hugues Dufourt, Sofia Gubaidulina, Edu Haubensak, Clara Iannotta, Johannes Kalitzke, Matthias Kranebitter (Erste Bank Kompositionspreis 2020), Klaus Lang, Tim Mariën, Wolfram Schurig und Germán Toro Pérez sowie Musiktheaterproduktionen von Pia Palme, Thomas Desi / Helga Utz und Alix Eynaudi.

Nur rund 20% der Anfang September angekündigten Produktionen mussten ersatzlos verschoben werden. Ein einziges Konzert musste aufgrund einer Quarantänebestimmung nach einem K1-Fall kurzfristig verschoben werden, ansonsten beeinträchtigte kein einziger Infektionsfall die Durchführung des Festivals.

6 Produktionen (14% des Programms) haben wie geplant mit Publikum vor Ort stattgefunden.
19 Produktionen (44%) haben stattgefunden und wurden über Rundfunk und / oder kostenlosen Stream im Festivalzeitraum zugänglich gemacht.
10 Produktionen (22%) werden auf voraussichtlich 2021 verschoben, jedoch wurden jeweils zum angekündigten Zeitpunkt der Veranstaltung einzelne Aufnahmen online kostenlos zugänglich gemacht.
9 Produktionen (20%) werden auf voraussichtlich 2021 verschoben.
1.858 Personen besuchten die Veranstaltungen mit Kartenverkauf bis 02.11.2020.
Weitere 3.341 die kostenlose Klanginstallation und Performances bis 02.11.2020.

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WIEN: JÜDISCHES MUSEUM ÖFFNET AB 7.12. WIEDER

Sehr geehrte Damen und Herren,
ab Montag, 7. Dezember 2020, dürfen wir Sie wieder an beiden Museumsstandorten herzlich willkommen heißen!

Aufgrund der großen Nachfragen haben wir unsere Ausstellung „Lady Bluetooth. Hedy Lamarr“ im Museum Judenplatz für Sie verlängert. Somit sind noch etwas länger interessante und spannende Einblicke in das Leben dieser faszinierenden Persönlichkeit möglich.

Auch unser Museumsshop Gottfried & Söhne und unsere Bibliothek werden wieder für Sie geöffnet sein.

Unser Team freut sich schon sehr, wenn Sie uns wieder ab 7. Dezember besuchen.
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Jasmin Solfagharis „Opernführer für Einsteiger“ nun auf Englisch!!!

Die Opernregisseurin und Autorin hat ihren bisherigen „Opernführer für Einsteiger“ für die englische Version mit einem neuen dritten Kapitel versehen. Mit Erläuterungen erhellt ihr Erzähler LUNA von A-Z Wörter bei Weber und Wagner, gespickt mit Anekdoten.

Ihre Übersetzer sind Dr. Ursula und Alan Cemore. Veröffentlicht bei SCHOTT. Ab jetzt weltweit im Handel als Paperback, Hardcover und E-Book. Das Vorwort verfasste Simon Estes!

https://schott-buch.com/publish-books/?books/ID56057/Opera-Guide-for-Beginners

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THEATER ERFURT: Kein Spielbetrieb bis 31.1.2021

Kein Spielbetrieb bis 31. Januar 2021

Das Theater Erfurt bleibt pandemiebedingt leider auch weiterhin geschlossen. Gestern Abend waren die Intendanten der Thüringer Theater in einer Telefonschaltkonferenz von Thüringens Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff darüber informiert worden, dass angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens und der Prognose der weiteren Infektionsentwicklung eine Öffnung vor dem 31. Januar 2021 nicht zu erwarten sei. Anfang Januar 2021 soll die Infektionslage erneut bewertet werden.

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South Africa: Sittopera’ s next event: “First beheaded, then hung up”*. (229th anniversary of Mozart’s death) Earwigs and funny melodies from Opera, operetta and musical.

Si Op Earwigs And Funny Tunes Flyer 5.12.20

Booking: accounts@sittopera.co.za .Payment please into FNB account 62558877901 (branch code 250655).

Audience ticket: R 220.00 (R 170.00 for members of Rand Club).

Online streaming ticket:  R 100.00 (R 70.00 for members of Rand Club). You will then receive a link with which you can view the concert  at the given time or at any time of date of your choice.

Booking for South African classic music artists  free.

Venue: 33, Loveday Street, Marshalltown.

Book, come or click & look!

With kind regards
Harald Sitta

Cell + WhatsApp : + 27 81 346 6283
Email : harald@sittopera.co.za
Website : www.sittopera.co.za
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ZUM GEDENKEN AN JUTTA LAMPE

(Heinrich Schramm-Schiessl)

Sie gehörte zum großen Frauenquartett der Berliner Schaubühne. Gemeinsam mit Edith Clever, Libgart Schwarz und Corinna Kirchhoff prägte sie über Jahrzehnte das Ensemble dieser Bühne.

Jutta Lampe wurde in  Flensburg geboren und erhielt ihre Schauspielausbildung in Hamburg. Ihr erstes Engagement führte sie nach Wiesbaden und nach einer Verpflichtung am Nationaltheater Mannheim kam sie in den 60er-Jahren an das Theater der Freien Hansestadt Bremen, an dem die beiden Regisseure Peter Zadek und Peter Stein tätig waren. Speziell Stein sollte einer wichtigsten Regisseure ihrer Karriere werden. Als Stein dann die Schaubühne in Berlin gründete war sie eine der ersten Schauspielerinnen des Ensembles und blieb dort bis zum Jahr 1999.

Mit ihrerer feinsinnigen Art des Spiels und ihrer markanten Stimme prägte sie dort zahlreiche Produktionen unter der Regie von Stein, aber auch Luc Bondy, Karl Michael Grüber und Robert Wilson. Meine erste Begegnung mit ihr hatte ich beim Gastspiel der Schaubühne bei den Wr, Festwochen 1973 als sie die Nathalie in Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“ (Regie Stein) verkörperte. Ich war auf Anhieb von ihr begeistert und verfolgte ich seit damals ihre Karriere mit großem Interesse. Weitere Musterbeispiele ihrer großen Schauspiellunst waren u. a. die Mascha in Tsdchechows „Drei Schwestern“, die Solveig in „Peer Gynt“, oder die Ranjewska in „Der Kirschgarten“.  Viele ihrer Auftritte sind erfreulicherweise filmisch festgehalten.

Jutta Lampe war auch eine strenge Kritikerin der jüngsten Entwicklung des Theaters, wie wir sie ja gerade in Wien schmerzhaft erleben. In einem Interview für die FAZ im Jahre 2007 äußerte sie ihr Unverständnis über „Stücke-Zertrümmerer“ und den Bühnennachwuchs, der „nicht mehr an das Wort glaubt“. Sie sei, sagte sie, trotz der verschiedenen Ästhetiken, die sie kennen gelernt hat, nie auf die Idee gekommen, an großen Texten etwa von Goethe, Schiller oder Kleist zu zweifeln.

Nun ist sie nach langer Krankheit in Berlin gestorben.Mit ihr hat wieder eine ganz Große des Theaters die Bühne für immer verlassen. Damit ist die Schar jener Schauspieler, für die es sich lohnt ins Theater zu gehen, wieder kleiner geworden.

Heinrich Schramm-Schiessl
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Schau dir „Marcel Reich-Ranicki & Joachim Kaiser streiten über Verhältnis von Text und Musik in der Oper (1995)“ auf YouTube an

Reich

ZU YOUTUBE

Dauer: 2 Stunden und 14 Minuten

Sehr interessant und unterhaltsam.

Lange her, aber unbedingt sehenswert. Eigentlich fast ein Theaterstück mit

unverwechselbaren Charakteren, die wirklich etwas zu sagen haben.
Christoph Karner
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ORF III am Freitag: „So ein Theater“-Doppel u. a. mit Waltraut Haas und Ernst Anders in „Rücksichtslos dankbar“

 Außerdem: „Alles auf einen Schlag“; „Kultur Heute“ aus dem Wiener Konzerthaus zum Finale des Beethoven-Jahres

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information bietet am Freitag, dem 4. Dezember 2020, in „ORF III AKTUELL“ (ab 9.30 Uhr) einen Überblick über das tagespolitische Geschehen. Im Vorabend meldet sich „Kultur Heute“ (19.45 Uhr) anlässlich des Beethoven-Jahr-Finales aus dem Wiener Konzerthaus sowie vom nahegelegenen Beethovenplatz. ORF-III-Moderator Patrick Zwerger begrüßt zu diesem Anlass Leona König und Barbara Rett. „Kultur Heute“ stellt außerdem ein weiteres Exponat vor, das im Rahmen der ORF-III-„Licht ins Dunkel“-Gala zur Ersteigerung bereitsteht. In der heutigen Ausgabe rückt ein Bild des niederösterreichischen Künstlers Arnold Schmidt in den Fokus, das von der Galerie Gugging zur Verfügung gestellt wird. Auf der Website des Dorotheums kann bereits jetzt mitgeboten werden: https://www.dorotheum.com/lid

So ein Theater“ präsentiert ab 20.15 Uhr zwei Stücke aus dem TV-Theater im ORF-Zentrum. Zum Start zeigt ORF III die 1978 aufgezeichnete Komödie „Rücksichtslos dankbar“ in einer Inszenierung von Jochen Bauer. Erwin Lombard (Ernst Anders), schrulliger Naturheiler, Kräuterforscher und Besitzer einer Leihbibliothek, überlässt die Alltagssorgen seiner aufopfernden Frau Elfi (Waltraut Haas). Erst zu spät bemerkt er, dass seine Frau wegen eines seiner neuen Heilprodukte von einem „Strizzi“ (Harry Fuss) erpresst wird. Anschließend folgt Claude Magniers Lustspiel „Alles auf einen Schlag“ (21.55 Uhr) in einer Inszenierung von Herbert Fuchs aus dem Jahr 1980. Das Pariser Mannequin Odette (Brigitte Neumeister) hat den armen Maler Pierre (Heinz Petters) als Freund fürs Herz und einen reichen Mann (Bert Fortell) für die Spesen. Um Pierre eine Karriere zu ermöglichen, will sie ihn mit der einfältigen Tochter ihres reichen Freundes verkuppeln.
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Sahra Wagenknechts Meinung. Wagenknechts Wochenschau

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