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INFOS DES TAGES (FREITAG, 3.APRIL 2020)

03.04.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 3. APRIL 2020)

WARUM ZÖGERT SALZBURG DIE ABSAGE DER FESTSPIELE HINAUS? DER VERSUCH EINER LOGISCHEN ERKLÄRUNG

von Sandra Warnung

Bitte Warten Worte Auf Eine Einladung In Einen Geöffneten Umschlag ...

Ich will kurz zur  Hinauszögerung der Absage der Salzburger Festspiele schreiben: Da geht es ja auch darum, wie lange vorher man die Hotelreservierung absagen kann bzw. wieviel die Festspiele aus den Kartenverkäufen lukrieren können, um überhaupt den Betrieb zu starten. Heute, 2. April 2020 kam ein Mail von den Festspielen, wo als Zahlungsziel der 30. Mai 2020 anberaumt ist. Ich habe nur zwei Karten für Lesungen bestellt, ist also nicht die Welt und ich muss jetzt wie ein Haftlmacher aufpassen, was Frau Rabl-Stadler am 30. Mai verkündet.

Bayreuth ist da insofern weiter, da die meisten ihre Karten schon bezahlt haben (ab Zuteilung 3 Wochen Zahlungsziel), die angeblich ihre Gültigkeit für 2021 behalten (da liegt das Geld schon mal 1 Jahr auf der Bank). Bei den meisten Hotels in Bayreuth fallen bei Absagen bis 2 Monate vor Termin keine Stornogebühren an, danach 90 % der Gesamtsumme oder mehr. Man kann also noch ohne Verluste sein Quartier stornieren!

In Salzburg ist es ähnlich, aber 30. Mai wird auch schon knapp, denn die wollen ja am 18. Juli starten. Und manche „Schnäppchen“ lassen sich möglicherweise gar nicht oder nur eingeschränkt stornieren. Es steht ja nirgends, dass mein Besuch unbedingt mit den Festspielen verknüpft ist! Nur so ein Gedanke eben.

Dann noch ein Kommentar von Daniela Strigl, der gut zu dem Interview von Herrn Groissböck im Münchner Merkur passt:

Jetzt rächt sich die Verwechslung von Eventwesen und Kunst: Der Kulturjournalismus hat seiner eigenen Liquidation vorgearbeitet. Was ist in Zeiten der Krise notwendig, was ist überflüssig? Die aktuelle Lage bringt den Stellenwert der Kultur ans Licht, den sie in Wahrheit hat.

Corona, Kultur & Klopapier

https://www.furche.at/feuilleton/corona-kultur-and-klopapier-2589608

DIE HAMSTER(ER) HABEN HOCHSAISON

Ausstattung und Zubehör für das Hamstergehege | Herz für Tiere

Und im übrigen hat die FAZ einkaufende Menschen auch als „Hamster“ bezeichnet (in Frankfurt wurden die Drogerieketten besonders für Milchpulver und Windeln gestürmt)

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wirtschaft/coronavirus-drogerie-kraefte-in-frankfurt-gegen-hamsterkaeufer-16684668.html

…. Ähnliche Hamsterkäufe soll den Angaben einer Neu-Isenburgerin auch ein Vater in der Hugenottenstadt versucht haben. Doch als er das zweite Mal mit zwei Paketen Milchpulver an der Kasse einer Drogerie stand, erkannte ihn die Verkäuferin und schickte den Mann mit leeren Händen fort. Sie habe sogar noch zum Telefon gegriffen und ihrer Kollegin im benachbarten Markt eine Personenbeschreibung des Hamsters durchgegeben, berichtete die Zeugin.

Also ich stelle mir mal die Personen-Beschreibung bildlich so vor: Klein, putzig, hellbraun, weiße Bauchseite und lange Schnurrbarthaare, aufgeblasene Backen und in den Pfoten einen Karton Milchpulver. Selbst die FAZ ist also nicht vor Stilblüten gefeit!

Sandra Warnung
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BERLIN: Programm der Spielzeit 2020/21 an der Staatsoper Unter den Linden

Datei:Staatsoper Berlin Nacht.JPG – Wikipedia
Copyright: Josef Lehmkuhl

Gerade in diesen schwierigen Zeiten möchte die Staatsoper Unter den Linden den Blick nach vorne richten und wir freuen uns, Ihnen heute das Programm der Saison 2020/21 vorstellen zu können. Ruhelosigkeit ist das Schlagwort, das über der Saison 2020/21 steht: Sie treibt die Menschen an und lässt sie nicht stillstehen. Durch Ruhelosigkeit entsteht Dynamik. Auch Ruhe ist von Bewegung nicht losgelöst. In-sich-Ruhen ist nicht mit Stillstand zu verwechseln. Ohne Bewegung ist keine Ruhe denkbar und umgekehrt. Verzögerung oder Langsamkeit können ebenso zu Fortschritt und Veränderung führen. Wer hätte gedacht, dass dieser Ausgangspunkt in der heutigen Situation aktueller ist denn je?

Aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Entwicklungen nach Druckschluss der Programmvorschau müssen im Spielplan der Saison 2020/21 der Staatsoper Unter den Linden Anpassungen vorgenommen werden. Das betrifft:
• CHOWANSCHTSCHINA: Die Produktion kommt 2020/21 noch nicht, an den geplanten Terminen wird nun eine Wiederaufnahme von Verdis MACBETH stattfinden.
• IDOMENEO: Die geplante Wiederaufnahme wird zur Premiere. Es wird dabei leichte Terminänderungen geben.
• COSÌ FAN TUTTE: Ob die Produktion in 2020/21 zu den geplanten Wiederaufnahmeterminen als Premiere stattfinden kann, wird derzeit noch geprüft. Diese Information wird rechtzeitig vor dem vorgezogenen Vorverkaufsbeginn für Abonnements und FESTTAGE-Zyklen am 25. April 2020 bekannt gegeben.
Über die genauen (Termin-)Änderungen informieren wir Sie außerdem auf staatsoper-berlin.de.

Besondere Akzente setzen in der neuen Saison sieben Premieren im Großen Haus, das Format LINDEN 21 (mit vier Produktionen, darunter eine Uraufführung), die dritten BAROCKTAGE (13. bis 22. November 2020) sowie die FESTTAGE (26. März bis 5. April 2021). Ebenso gehören 26 wiederaufgenommene Musiktheaterwerke sowie mehr als 90 Konzerte zum Kern des Spielplans. Insgesamt präsentiert die Staatsoper Unter den Linden 2020/21 rund 360 Veranstaltungen, zudem zahlreiche Projekte der Jungen Staatsoper. Besondere Aufmerksamkeit widmen wir zudem dem Jubiläum der Staatskapelle Berlin, die ihr 450-jähriges Bestehen feiert: Eine Festwoche vom 5. bis 12. September 2020 wird hierbei den Höhepunkt bilden.

PREMIEREN
Mit dem Engagement von Barbara Wysocka, Satoshi Miyagi, Calixto Bieito, Damiano Michieletto, Lydia Steier und Vincent Huguet werden alle Premieren der Spielzeit 2020/21 im Großen Haus von Regisseurinnen und Regisseuren inszeniert, die erstmals an der Staatsoper Unter den Linden arbeiten. Als siebte Premiere wird die ursprünglich für die aktuelle Spielzeit 2019/20 geplante Neuproduktion von Mozarts IDOMENEO in der Regie von David McVicar nachgeholt. Bei LINDEN 21 werden zudem Simon Steen-Andersen, Swaantje Lena Kleff und Barbora Horáková Joly ihr Hausdebüt geben.

Die Eröffnungspremiere der Spielzeit wird am 3. Oktober 2020 Luca Francesconis QUARTETT sein, in der Regie von Barbara Wysocka, dirigiert von Daniel Barenboim. Die Zweipersonen-Oper nach Heiner Müllers gleichnamigem Schauspiel, das auf dem berühmten Briefroman »Gefährliche Liebschaften« von Choderlos de Laclos basiert, wurde 2011 in englischer Sprache uraufgeführt und wird nun erstmals in einer deutschen Fassung auf die Bühne gebracht. Es singen Mojca Erdmann (Marquise de Merteuil, Rollendebüt) und Thomas Oliemans (Vicomte de Valmont, Haus- und Rollendebüt).

Der Mozart-Da-Ponte-Zyklus, der ursprünglich bei den diesjährigen FESTTAGEN 2020 mit COSÌ FAN TUTTE beginnen sollte, startet nun im kommenden Jahr bei den FESTTAGEN 2021 mit der Premiere von LE NOZZE DI FIGARO (Premiere: 27. März), in der Regie von Vincent Huguet und unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim. Zum Ensemble zählen u. a. Elsa Dreisig (Gräfin Almaviva, Rollendebüt), Nadine Sierra (Susanna), Marianne Crebassa (Cherubino), Waltraud Meier (Marcellina), Gyula Orendt (Graf Almaviva, Rollendebüt), Riccardo Fassi (Figaro), Siegfried Jerusalem (Don Curzio) und Stephan Rügamer (Basilio).

Darüber hinaus wird Daniel Barenboim während der FESTTAGE die Wiederaufnahme von Wagners PARSIFAL in der Regie von Dmitri Tcherniakov musikalisch leiten sowie bei den FESTTAGE-Konzerten in Erscheinung treten: als Dirigent der Wiener Philharmoniker und der Staatskapelle Berlin sowie in der Doppelfunktion als Dirigent und Pianist bei Mozarts Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur KV 365 sowie als Solist bei einem Duo-Recital, beides gemeinsam mit Martha Argerich. In der Spielzeit 2020/21 wird der Generalmusikdirektor außerdem vier Abonnementkonzerte der Staatskapelle Berlin gestalten sowie im Rahmen der Festwoche »450 Jahre Staatskapelle Berlin« das FESTKONZERT und das Open-Air-Konzert im Rahmen von STAATSOPER FÜR ALLE auf dem Bebelplatz dirigieren. Des Weiteren steht er bei einem KONZERT FÜR BERLIN, bei den Konzerten zum Jahreswechsel und bei den Gastspielen nach Paris, Wien und Athen am Pult der Staatskapelle Berlin.

Zu den weiteren Premieren der Saison 2020/21 zählen Wagners LOHENGRIN (Premiere: 13. Dezember 2020) in der Regie von Calixto Bieito und unter der musikalischen Leitung von Matthias Pintscher, mit Roberto Alagna in der Titelrolle und Sonya Yoncheva als Elsa von Brabant, die beide hiermit ihr Rollendebüt geben. Zum weiteren Ensemble zählen René Pape (Heinrich der Vogler), Martin Gantner (Friedrich von Telramund) und Ekaterina Gubanova (Ortrud). Zusammen mit TANNHÄUSER und DER FLIEGENDE HOLLÄNDER als Wiederaufnahmen sind die drei romantischen Opern Wagners in der kommenden Spielzeit vertreten.

Mit der Premiere von JENŮFA (Premiere: 14. Februar 2021) setzt Simon Rattle seine Auseinandersetzung mit zentralen Werken von Janáček an der Staatsoper Berlin fort. Inszeniert wird die Neuproduktion von Damiano Michieletto. Mit der Staatsoper Unter den Linden verbindet JENŮFA eine besondere Beziehung, da die Berliner Erstaufführung 1924 unter Erich Kleiber, bei der auch Janáček selbst anwesend war, dem Werk den endgültigen Durchbruch auf deutschen Bühnen brachte und die Berliner Janáček-Tradition begründete. Zu erleben sind u. a. Camilla Nylund, die ihr Debüt in der Titelrolle gibt, Evelyn Herlitzius (Die Küsterin Buryjovka), Stuart Skelton (Laca Klemeň) und Ladislav Elgr (Števa Buryja). Flankierend zu dieser Neuproduktion wird Musik von Janáček auch bei den Kammerkonzerten mit Musikerinnen und Musikern der Staatskapelle Berlin im Fokus stehen.

Giacomo Puccinis LA FANCIULLA DEL WEST (Premiere: 13. Juni 2021), inszeniert von Lydia Steier und dirigiert von Antonio Pappano, wird erstmals an der Berliner Staatsoper zu erleben sein. Puccinis »Wild-West-Oper«, die zu Hochzeiten des Goldrauschs in der kalifornischen Einöde spielt, zeichnet ein treffendes Porträt einer Welt voller Entbehrungen und geplatzter Träume. Es singen u. a. Anja Kampe (Minnie), Yusif Eyvazov (Dick Johnson) und Michael Volle (Jack Rance, Rollendebüt). Ergänzt wird diese Neuproduktion im Repertoire durch eine Trias der bekannten Puccini-Opern LA BOHÈME, TOSCA und MADAMA BUTTERFLY.

MITRIDATE, RE DI PONTO, Mozarts frühe Opera seria, ist die BAROCKTAGE-Premiere am 13. November 2020. Inszeniert wird sie von Satoshi Miyagi, der in seiner Inszenierung eine Brücke zwischen der westlichen Theatertradition und der Ästhetik des japanischen Kabuki-Theaters schlägt. Die musikalische Leitung übernimmt Marc Minkowski. Zum Ensemble zählen u. a. Pene Pati, der in der Titelrolle sein Haus- und Rollendebüt gibt, sowie Julie Fuchs (Aspasia, Haus- und Rollendebüt), Elsa Dreisig (Sifare, Rollendebüt), Jakub Józef Orliński (Farnace, Rollendebüt) und Anna Prohaska (Ismene, Rollendebüt). Es spielen Les Musiciens du Louvre.

Die BAROCKTAGE finden 2020 vom 13. bis 22. November statt und richten in ihrer dritten Ausgabe den Blick auf den frühen Mozart, auf Gluck sowie auf den Orpheus-Mythos. Neben der Premiere von Mozarts MITRIDATE, RE DI PONTO sind die Wiederaufnahmen von Glucks ORFEO ED EURIDICE und Monteverdis L’ORFEO zu erleben, zudem eine konzertante Aufführung einer ORFEO-Oper von Carl Heinrich Graun, dem Berliner Hofkapellmeister Friedrichs des Großen. Im Rahmen von LINDEN 21 wird es mit NEVER LOOK BACK – EIN ORPHEUS-FESTIVAL eine Kooperation mit Studierenden von Berliner Kunsthochschulen geben. Daneben stehen ein Roundtable-Gespräch sowie 14 Konzerte auf dem Programm.

LINDEN 21 umfasst die Produktionen und Projekte des Spielplans, die den vielfältigen Formen zeitgenössischen Musiktheaters nachspüren. Neben NEVER LOOK BACK – EIN ORPHEUS-FESTIVAL in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin, der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch sowie dem Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (Premiere: 14. November 2020), wird es mit WALK THE WALK eine Uraufführung von Simon Steen-Andersen geben, der für Komposition, Konzept, Bühnenbild und Licht verantwortlich zeichnet (Uraufführung: 10. September 2020). Elementarer Ausgangspunkt der »Performance für vier Schlagzeuger, Laufbänder, Video, Objekte, Licht und Rauch« ist das »Gehen«. Der dänische Komponist und Installationskünstler Simon Steen-Andersen beschäftigt sich zusammen mit dem Schweizer Schlagzeugerquartett Ensemble This | Ensemble That mit dem Phänomen des Gehens als theatrales wie musikalisches Element und schafft so eine multimediale Performance über Tempo und Bewegung (Produktion und Kompositionsauftrag der Staatsoper Unter den Linden, Musica Strasbourg, Gare du Nord Basel und KLANG Kopenhagen).
Außerdem stehen bei LINDEN 21 die Premiere von Georg Friedrich Haas’ THOMAS in der Regie von Barbora Horáková Joly und dirigiert von Max Renne auf dem Programm (Premiere: 16. April 2021) sowie Lucia Ronchettis PINOCCHIOS ABENTEUER für Kinder ab 6 Jahren, inszeniert von Swaantje Lena Kleff, die musikalische Leitung übernimmt Adrian Heger (Premiere: 17. Januar 2021).

AUSGEWÄHLTE WIEDERAUFNAHMEN
• Nicolais DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR in der Premierenbesetzung, dirigiert von Daniel Barenboim (September 2020)
• Puccinis TOSCA mit Angel Blue in der Titelpartie, die damit ihr Hausdebüt gibt (Februar / März 2021)
• Strauss’ DER ROSENKAVALIER, inszeniert von André Heller und dirigiert von Simone Young, mit u. a. Camilla Nylund, Günther Groissböck und Nadine Sierra (März 2021)
• Puccinis LA BOHÈME, dirigiert von Rafael Payare und mit Aida Garifullina als Mimì (April / Mai 2021)
• Verdis LA TRAVIATA, dirigiert von Eun Sun Kim und mit Elsa Dreisig als Violetta Valéry (Mai 2021)
• Bergs WOZZECK in der Regie von Andrea Breth, dirigiert von Matthias Pintscher, mit Matthias Goerne in der Titelpartie und Eva-Maria Westbroek als Marie. Die Produktion feierte 2011 im Schiller Theater Premiere und ist erstmals in dieser Inszenierung an der Staatsoper Unter den Linden zu erleben, dem Haus, an dem das Werk 1925 seine Uraufführung erlebte (Mai 2021)
• 1821 wurde Webers DER FREISCHÜTZ in Berlin uraufgeführt. Zum 200-jährigen Jubiläum steht die Produktion in der Regie von Michael Thalheimer und unter der musikalischen Leitung von Alexander Soddy wieder auf dem Spielplan (Mai / Juni 2021)

Neu im ENSEMBLE ist ab der Spielzeit 2020/21 der südafrikanische Tenor Siyabonga Maqungo.

JUBILÄUM »450 JAHRE STAATSKAPELLE BERLIN«
2020 blickt die Staatskapelle Berlin auf ihr bereits 450-jähriges Bestehen zurück – Grund genug dieses Jubiläum zu feiern! Neben dem Erscheinen einer CD-Edition bei der Deutschen Grammophon, einer Buchpublikation beim Hanser Verlag sowie einer Ausstellung im Apollosaal, findet das Jubiläum seinen Höhepunkt mit einer FESTWOCHE vom 5. bis 12. September. Im Rahmen der FESTWOCHE findet u. a. das STAATSOPER FÜR ALLE-Konzert, dank BMW Berlin, statt. Auf dem Programm stehen Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 mit Lang Lang als Solist sowie Beethovens 9. Sinfonie mit Julia Kleiter, Waltraud Meier, Andreas Schager, René Pape und dem Staatsopernchor, dirigiert von Daniel Barenboim. Daneben gibt es ein Festkonzert »450 Jahre Staatskapelle Berlin« mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Strauss, Pierre Boulez und Ludwig van Beethoven sowie mit einer Uraufführung von Jörg Widmann, ebenfalls dirigiert vom Generalmusikdirektor der Staatskapelle Berlin. Außerdem wird es am 12. September ein Geburtstagsfest für die Staatskapelle Berlin geben, als Tag der Offenen Tür für Alle!

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DEUTSCHE OPER BERLIN: JUNI -SPIELPLAN IN DER HOFFNUNG, DASS DA SCHON WIEDER GESPIELT WERDEN KANN:

Anbei erhalten Sie unseren Spielplan für Juni 2020 – vorausgesetzt, dass wir bis dahin wieder öffnen dürfen und alle geplanten Termine halten können. Die Highlights des Monats:

Premiere

DAS RHEINGOLD

Ein Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend von Richard Wagner – Der Vorabend
mit Annika Schlicht, Flurina Stucki, Judit Kutasi; Derek Welton, Padraic Rowan, Robert Watson, Thomas Blondelle, Markus Brück u. a.
Musikalische Leitung: Donald Runnicles
Inszenierung: Stefan Herheim
Juni 2020, weitere Vorstellungen am 16., 19., 22., 25. und 27. Juni 2020

Premiere in der Tischlerei
ONCE TO BE REALIZED

Sechs Begegnungen mit Jani Christous „Project Files“ von Beat Furrer, Barblina Meierhans, Olga Neuwirth, Younghi Pagh-Paan, Samir Odeh-Tamimi und Christian Wolff
mit Verena Tönjes, Sofia Pintzou, Matthew Cossack, Marius Böhm, Meik van Severen, Robyn Schulkowsky, dem Ensemble Cantando Admont und dem Ensemble dissonArt

Musikalische Leitung: Cordula Bürgi
Inszenierung: Michael Marmarinos

5.Juni 2020, weitere Vorstellungen am 6., 7., 10. und 12. Juni 2020

Wiederaufnahme

LA SONNAMBULA
Melodramma in zwei Akten von Vincenzo Bellini
mit Rosa Feola, Helene Schneiderman, Alexandra Hutton; Javier Camarena, Alexandros Stavrakakis, Andrew Harris u. a.

Musikalische Leitung: Sesto Quatrini
Inszenierung: Jossi Wieler / Sergio Morabito

  1. Juni 2020, auch am 11. und 14. Juni 2020

Besetzungshighlight

LA FORZA DEL DESTINO

Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi

mit Liudmyla Monastyrska, Judit Kutasi, Amber Fasquelle; Stephen Bronk, Etienne Dupuis, Roberto Aronica u. a.

Musikalische Leitung: John Fiore
Inszenierung: Frank Castorf
17., 20. und 26. Juni 2020

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UNSERE JUBILÄEN APRIL 2020 SIND ONLINE!

 HEUTE, 3.4. Renate BEHLE wird 75


10.4. Ingrid HAUBOLD wird 80

Als Jenufa

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17.4. Anja SILJA wird 80

 Beide Eltern waren Schauspieler; die stimmliche Begabung des Kindes wurde durch den Großvater Egon van Rijn erkannt, der auch ihre Ausbildung einleitete. Mit acht Jahren begann sie ihr Gesangstudium, mit zehn gab sie 1950 im Berliner Titania-Palast ein Konzert, dem ein weiteres in Hamburg folgte. In den Jahren 1952-56 gab sie 80 Konzerte in Deutschland, Dänemark und Finnland. 1956 erfolgte ihr Bühnendebüt am Staatstheater Braunschweig als Rosina im »Barbier von Sevilla«. 1957 sang sie am Staatstheater von Braunschweig, wenige Wochen vor ihrem 17. Geburtstag, die Zerbinetta in »Ariadne auf Naxos« von R. Strauss. Bereits 1958 gastierte sie an der Grand Opéra Paris als Marie im »Wozzeck«…..

Mehr in unseren Jubiläen

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Berti Blockwardt passt auf – Eine Wiener Kwarantäne-Satire von Nikolaus Habjan

Freiheit der Kunst- berufe mich auf N. Habjan und den Falter

https://youtu.be/nRd6eR6PVfE

Berti Blockwardt passt auf – Nikolaus Habjans Geschichten aus der Wiener Kwarantäne

ZUM VIDEO
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Das Staatstheater Augsburg heute im Live-Stream

Mit Natalie Hünig, Andrej Kaminsky und Marlene Hoffmann (Schauspiel) 
Moderation: Vera Gertz

Am kommenden Freitag (03.04.) bietet das Staatstheater Augsburg seinen ersten Theaterabend als Live-Stream an. Der Abend läuft im Rahmen des »Club & Kultur Streams«, den die Club & Kulturkommission Augsburg e.V. mit Unterstützung der Stadt Augsburg initiiert hat. Damit wird derzeit das breite und vielseitige Kulturprogramm aus Augsburg ins Netz und damit zu jedem und jeder Einzelnen nach Hause gebracht.

»ananas@home« lädt in diesem Rahmen am Freitag alle Theaterbegeisterten zu einem Wiedersehen mit den Künstler*innen des Staatstheater Augsburg ein – beim ersten Mal in einer Kombination aus Quarantänekonzert, Talk, Quiz-Duell und Lesung. Und natürlich darf sich das Publikum auch von zuhause aus beteiligen. Wie – das wird am Freitag, um 20.15 Uhr verraten, live aus der brechtbühne im Alten Gaswerk

»Ebenso wie die künstlerische Arbeit vermissen wir hier im Staatstheater sehr schmerzlich unser Publikum, ein »Geisterspiel« vor leeren Rängen ist auch in der Kultur keine Dauerlösung«, kommentiert Staatsintendant André Bücker das neue Format. »Mit dem Streaming möchten wir aber zeigen, dass wir weiterhin für unsere Theaterfans da sind und uns mit ihnen darauf freuen, wenn wir uns wieder zwanglos in den Spielstätten hier in Augsburg begegnen dürfen.« In der Zwischenzeit wird das Staatstheater über digitale Angebote mit dem Publikum in Kontakt bleiben, wobei André Bücker weniger an Streamings von Opernabenden oder Schauspielvorstellungen denkt. »Jedes Medium erfordert seine eigenen Formate. Wenn wir jetzt in digitaler Form wie etwa dem Streaming zuhause bei unserem Publikum präsent sein wollen, müssen wir auch die Inhalte neu und kreativ gestalten.«

Wer die Aktivitäten des Staatstheaters derzeit vermisst, sollte unbedingt dabei sein: Das Video ist nur live verfügbar und kann im Nachhinein nicht abgerufen werden: So einmalig wie nur ein Theaterabend sein kann!

Fr 03.04.2020 20:15 | www.staatstheater-augsburg.de oder www.clubundkultur.tv/

Das nächste Streaming des Staatstheater Augsburg findet voraussichtlich am 18.04.2020 statt.

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AUSWIRKUNGEN DER CORONA-KRISE AUF DAS PROGRAMM DES OPERNHAUSES ZÜRICH

Mit grossem Bedauern muss das Opernhaus Zürich über die Auswirkungen der Corona-Krise auf das angekündigte Programm informieren. Aufgrund der aktuellen Bestimmungen im Rahmen der Massnahmen gegen die Ausbreitung des Virus, ist der Probenbetrieb bis mindestens 19. April 2020 untersagt und alle Vorstellungen bis 30. April abgesagt. Durch das Gebot zur Kontaktvermeidung sind die notwendigen Prozesse und Arbeiten zur Premierenvorbereitung absehbar nicht zu leisten.

In der dritten Woche ohne Proben- und Spielbetrieb ergeben sich daher bereits jetzt folgende Änderungen im Spielplan der laufenden Saison:
Die Uraufführung von Stefan Wirths «Girl with a Pearl Earring» mit Lauren Snouffer und Thomas Hampson (geplante Premiere: 24. Mai 2020) muss auf die Saison 2021/22 verschoben werden. Die Neuproduktion des Internationalen Opernstudios am Theater Winterthur mit Joseph Haydns «Il mondo della luna» (geplante Premiere: 30. April 2020) wird neu ebenfalls in der Saison 2021/22 stattfinden können. Auch die für den 5. April 2020 geplante Premiere von Emmerich Kálmáns Operette «Die Csárdásfürstin» mit Annette Dasch und Pavol Breslik und die für den 1. Mai 2020 angekündigte Ballett-Premiere «Walking Mad» mit Choreografien von Johan Inger, Hans van Manen und Crystal Pite können nicht wie geplant stattfinden. Für beide Produktionen werden zeitnahe Ersatzlösungen bzw. -termine gesucht.
Die für den 9. Mai 2020 geplante Wiederaufnahme von Charles Gounods «Faust» wird in gleicher Besetzung in der Saison 2022/23 stattfinden können. Die Geschwister Pfister-Persiflage auf Johann Strauss‘ «Die Fledermaus» ist neu für Dezember 2021 und Januar 2022 im Bernhard Theater geplant. Bedauerlicherweise müssen die Wiederaufnahmen von «Aida» im April 2020 und «Faust – Das Ballett» im Mai 2020 ersatzlos abgesagt werden.

Über die detaillierten Auswirkungen auf den Spielplan dieser und der kommenden Saison sowie über die Daten der neu disponierten Premieren, werden wir Sie umgehend informieren, sobald uns nähere Informationen über die Dauer der aktuellen Massnahmen vorliegen.

Alle Karten für Vorstellungen der oben genannten Produktionen werden storniert und erstattet. Alle Kundinnen und Kunden werden zu diesem Zweck direkt kontaktiert.

«Heimspiel: Der Online-Spielplan» des Opernhauses Zürich startete am 27. März mit der Aufzeichnung der Operette «Das Land des Lächelns» von Franz Lehár ausgesprochen erfolgreich und wurde von weltweit 24.500 Zuschauerinnen und Zuschauern gesehen. Bis zum 1. Juni werden sämtliche Aufzeichnungen von Opern- und Ballettaufführungen des Opernhauses Zürich, die in Koproduktion mit Accentus Music entstanden sind, als kostenloses Streaming-Angebot auf der hauseigenen Website zur Verfügung gestellt. Von Sonntag, 5. April, 18 Uhr bis Samstag, 11. April, 24 Uhr steht mit Verdis «Messa da Requiem» ein spartenübergreifendes Grossformat auf dem Programm. Die ungewöhnliche Interpretation der Totenmesse stammt von Ballettdirektor und Chefchoreograf Christian Spuck und Generalmusikdirektor Fabio Luisi. Die Produktion wurde im Dezember 2016 mit 36 Tänzerinnen und Tänzern, Chor und Zusatzchor des Opernhauses, der Philharmonia Zürich und den vier herausragenden Solistinnen und Solisten Krassimira Stoyanova, Veronica Simeoni, Francesco Meli und Georg Zeppenfeld live aufgezeichnet. Von Ostersonntag, 12. April, 10 Uhr bis Ostermontag, 13. April, 24 Uhr wird die vom SRF produzierte Dokumentation «Schritt ins Unbekannte» kostenlos zum Streamen angeboten. Der Film von Jürg Gautschi begleitet Christian Spuck von der Idee bis zur Premiere seiner Choreografie.

Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie hier: www.opernhaus.ch/streaming

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GRANDIOSE IDEE! AM BESTEN SCHALLDICHT!

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

DIE BECZALAS IN IHRER POLNISCHEN WALDHEIMAT – 5 Fotos

ZU INSTAGRAM mit 5 Fotos
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HABECKS VORSCHLÄGE

ZU FACEBOOK mit Video

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Vuvu Mpofu erwartet in Südafrika das hoffentlich baldige Ende der „unfreiwilligen Entschleunigung“ an den Opernhäusern der Welt ab

Vuvu Mpofu | Soprano – OWL Artist Management

Vuvu Mpofu, die junge Sopranistin aus Südafrika, war noch im Februar/März 2020 in Antwerpen und Gent auf der Bühne zu sehen. In der Produktion „Der Schmied von Gent“ von Ersan Mondtag verkörperte sie die Teufelin Astarte. Ihre geplanten Aufführungen als Corinna in „Il Viaggio a Reims“ an der Oper Köln im März und auch „Parsifal“ an der Bayerischen Staatsoper im April mussten durch das Corona-Virus leider ausfallen. 

Derzeit ist Vuvu Mpofu zurück in Südafrika, in Port Elizabeth, und verbringt die Zeit des Lockdowns gemeinsam mit ihren Brüdern und der Großmutter. Trotz ungeplanter Entschleunigung genießt sie die Zeit mit ihrer Familie, da diese ihr schon immer großen Halt gab. Nichtsdestotrotz lässt Vuvu Mpofu die Zeit nicht ungenutzt – derzeit bereitet sie sich auf ihre Rollen als Pamina beim Aspen Music Festival sowie ihr Rollendebüt der Adina in “L’elisir d’amore’s” an der Seattle Opera im Oktober vor. Anschließend wird sie im Februar/März 2021 als Gilda in „Rigoletto“ an der Washington National Opera zu sehen sein.

Vuvu Mpofu lässt sich durch das Corona-Virus nicht entmutigen und sieht positiv in die Zukunft. Die Rollen der Pamina, Gilda und Adina sind für viele Sängerinnen Traumrollen – Vuvu Mpofu freut sich über die Chance diese Rollen noch vor ihrem 30. Geburtstag singen zu können.

Vuvu Mpofu is staking her claim to be the next A-List soprano Building on recent European successes, the South African rising star has three important US engagements in the coming year

• In a breakout year for Vuvu Mpofu, the young singer is poised to make her North American debut as Pamina in Mozart’s The Magic Flute at the Aspen Music Festival in July. Soon after she will make her role and venue debut as Adina in Donizetti’s L’Elisir d’Amore for Seattle Opera in October, and later will sing Gilda in Washington National Opera’s production of Verdi’s Rigoletto in February 2021

• “Vuvu is extraordinary,” says Stephen Langridge, Artistic Director of Glyndebourne, describing her as a “unique” talent and “a singer we will one day be proud to have worked with”. He is just one of many leading industry figures in her corner, including the Metropolitan Opera’s Diane Zola and international casting advisor Pål Moe

• The Guardian’s Tim Ashley declares her to be “an exemplary Mozartian, with sumptuous tone and exquisite phrasing”. The Financial Times’ Shirley Apthorp says Vuvu “brings an upper register that combines silvery clarity with voluptuous warmth”

• Not yet 30, Vuvu scored a major success last year, winning the prestigious John Christie Award at the Glyndebourne Festival. Earlier prize wins at the Operalia Competition and the Hans Gabor Belvedere Singing Competition had already attracted the attention of the world’s leading opera houses

• Born in Port Elizabeth, Vuvu had never encountered opera of any kind until she was 15. Immediately beguiled, she got hold of two opera DVDs and set herself the task of mimicking the singers she saw on screen. She was not alone in being surprised at the operatic potential of her own voice. With no training she successfully auditioned for the South African College of Music at Cape Town University.

• Vuvu has a unique personal story. Her road to success has elements of triumph over adversity. Soon after commencing her studies, Vuvu lost her mother leaving her to financially provide for infant brothers. On the eve of her appearance at the Belvedere competition she was the victim of a mugging at knifepoint.

• In 2020 Vuvu’s impressive range will be on display as she takes on a diversity of roles and music from Mozart, Beethoven, and Rossini to Wagner and Schrecker. European performance highlights include her debut at Cologne Opera, Flemish Opera, and the Bavarian State Opera

Website http://www.vuvumpofu.com
Twitter https://twitter.com/vuvumpofu
Facebook https://www.facebook.com/mpofuvuvu
Instagram https://www.instagram.com/noluvuyiso.vuvu.mpofu
YouTube https://www.youtube.com/watch?v=w5fYi39Gwd0

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StuttgartBallet@Home geht in die zweite Runde – mit dem zeitgenössischen Ballettabend CREATIONS I – III, der ab dem 1. April um 18:00 Uhr bis zum 7. April um 22:00 Uhr online abrufbar sein wird.

STUTTGART/Ballett: „CREATIONS I – III“. Uraufführung ...
Impuls-Ensemble. Copyright: Stuttgarter Ballett

https://www.youtube.com/c/dasstuttgarterballett

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Ludwigsburger Schloss Fest Spiele 2020 sagen Veranstaltungen mit Publikumsverkehr bis zum 25. Mai 2020 ab

Die Ludwigsburger Schlossfestspiele – Internationale Festspiele Baden-Württemberg, die vom 7. Mai bis 28. Juni 2020 stattfinden sollten, werden in der diesjährigen Saison wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie den Festspielbetrieb mit Publikumsverkehr bis 25. Mai 2020 aussetzen. 

Diese Entscheidung, die die Festspielleitung sowie der Aufsichtsratsvorsitzende und Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg Dr. Matthias Knecht gemeinschaftlich getroffen haben, beruht auf der »Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung)« in der Fassung vom 29. März 2020. Nach Ostern werden die Verantwortlichen die Lage neu bewerten und über die weitere Planung des Festspielbetriebs informieren.

Der neue Intendant Jochen Sandig plant, die Ludwigsburger Schlossfestspiele mit ihrer 88-jährigen Tradition zu einem Fest der Künste, Demokratie und Nachhaltigkeit mit vielfältigen gesellschaftspolitischen Schwerpunkten und neuen Formaten weiterzuentwickeln. Erst Mitte März war das Gesamtprogramm der Festspiele für 2020 der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Jetzt arbeitet das Team an ausgewählten Projekten, die in digitaler Form auch zu Hause zu erleben sein werden. Über diese digitale Präsenz werden die Schlossfestspiele kontinuierlich informieren, u.a. auf www.schlossfestspiele.de und in ihren sozialen Medien. Einige der ursprünglich geplanten Konzerte und Produktionen können auf die Jahre 2021 bzw. 2022 verschoben werden. 

»In dieser schwierigen Zeit gilt es, Verantwortung zu übernehmen. Die Gesundheit der Besucherinnen und Besucher steht über allem. Unter diesem Gesichtspunkt haben wir uns für die Absage bis 25. Mai 2020 entschieden«, erklärt der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Matthias Knecht.

»Ein Fest der Künste, Demokratie und Nachhaltigkeit haben wir frohen Mutes angekündigt und uns auf viele Gemeinschaftserlebnisse und einen intensiven sozialen Austausch gefreut. Explizit haben wir uns und unserem Publikum angesichts einer Zeitenwende die Fragen gestellt, wohin wir persönlich und als Gesellschaft gehen wollen und was uns bewegt. Nun machen wir alle zusammen Halt: Unser Land, Europa und die ganze Welt kommen in einen ungeahnten Stillstand, der so Vieles verändert –  gesellschaftlich und wirtschaftlich, im Politischen und im Privaten. Als Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter muss ich schweren Herzens, aber mit klarer Entschlossenheit für die Sicherheit der Menschen und den Schutz vor dem Virus mit einer Absage und Verschiebung eines ersten Teils des Festivals reagieren«, so Intendant Jochen Sandig.

Karten für bereits abgesagte Vorstellungen können an der Vorverkaufsstelle, an der sie erworben wurden, zurückgegeben oder in Gutscheine umgetauscht werden. Die Schlossfestspiele laden ihr Publikum außerdem dazu ein, die Hilfsaktion #ichwillkeingeldzurueck für freiberufliche Künstlerinnen und Künstler zu unterstützen. 

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