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INFOS DES TAGES (FREITAG, 26. OKTOBER 2018 – österreichischer Nationalfeiertag)

26.10.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 26. OKTOBER 2018 – österreichischer Nationalfeiertag)

DER WUNDERWUZZI VON TIROL

Michael S. Zerban schreibt in seinem „Magazin mit Charakter „O-Ton“: Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich. „Ich traue mir zu, beides zu schaffen“, sagt der Opernmanager. Das wirft Fragen auf. Ein Genie, das gleich zwei Häuser leiten kann, gibt es ja immerhin eher selten. War Loebe also in seiner bisherigen Funktion nicht ausgelastet – dann sollte die Stadt Frankfurt doch noch einmal ernsthaft über seine Stellenplatzbeschreibung nachdenken – oder sind die Festspiele in Erl tatsächlich so unbedeutend, dass man sie „mal so nebenbei“ leiten kann? Das Bild, das in der Öffentlichkeit entsteht, ist fatal. Intendanten bekommen ein „fürstliches“ Gehalt, weil sie so wahnsinnig beschäftigt sind, am Ruhm ihres Hauses zu arbeiten? Seit heute gilt diese Vorstellung sicher nicht mehr. Offenbar sind sie hoffnungslos überbezahlt, wenn sie Zeit genug haben, nebenbei ein weiteres Haus zu leiten…

O-TON (Michael S. Zerban)

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FOTOS AUS DER ERSTEN VORSTELLUNG DER SERIE „UN BALLO IN MASCHERA“ (24.10.)

Zum Bericht von Manfred A. Schmid


Ramon Vargas (Gustavo). Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Bongiwe Nakani (Ulrica). Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Maria Nazarova (Oscar). Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Elena Pankratova (Amelia). Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Roberto Frontali (Renato). Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Sterbeszene: Maria Nazarova (Oscar), Ramon Vargas (Gustavo), Elena Pankratova (Amelia). Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

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OPER FRANKFURT: ZWEITE UND LETZTE WIEDERAUFNAHME „ARIADNE AUF NAXOS

Zweite und letzte Wiederaufnahme ARIADNE AUF NAXOS  am 2.11.2018

Oper in einem Aufzug nebst einem Vorspiel von Richard Strauss Text von Hugo von Hofmannsthal
Mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Christoph Gedschold
Inszenierung: Brigitte Fassbaender
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Nina Brazier
Bühnenbild und Kostüme: Johannes Leiacker
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Mareike Wink

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Copyright: Monika Rittershaus

Primadonna / Ariadne: Christina Nilsson
Zerbinetta: Elizabeth Sutphen
Der Tenor / Bacchus: Vincent Wolfsteiner
Ein Tanzmeister: Michael McCown
Der Komponist: Paula Murrihy / Claudia Mahnke
Ein Musiklehrer: Sebastian Geyer /Johannes Martin Kränzle
Najade: Florina Ilie 
Dryade: Zanda Švēde
Echo: Angela Vallone
Harlekin: Mikołaj Trąbka / Gordon Bintner
Brighella: Michael Porter
Truffaldin: Barnaby Rea
Scaramuccio: Theo Lebow
Ein Lakai: Franz Mayer / Mikołaj Trąbka 
Ein Perückenmacher: Thomas Faulkner 
Ein Offizier: Michael Petruccelli
Der Haushofmeister: Michael Benthin
Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Wiederaufnahme: Freitag, 2. November 2018, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 10. (18.00 Uhr), 15., 17., 22., 30. November 2018 Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

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OPER FRANKFURT: Premiere/ Frankfurter Erstaufführung „IL CORSARO“ (DER KORSAR) konzertant am 7.11.

Premiere / Frankfurter Erstaufführung / Konzertante Vorstellung
IL CORSARO (DER KORSAR)
Melodramma tragico in drei Akten von Giuseppe Verdi Text von Francesco Maria Piave nach der Erzählung The Corsair (1814) von Lord Byron
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Francesco Lanzillotta
Chor: Tilman Michael


Mario Chang. Foto: Barbara Aumüller/ Oper Frankfurt

Corrado: Mario Chang
Medora: Dorothea Röschmann
Gulnara: Roberta Mantegna
Seid: Željko Lučić
Giovanni: Brandon Cedel
Selimo: Michael McCown
Ein Eunuch: Jaeil Kim
Ein Sklave: Isaac Lee
Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
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Sandra Leupold inszeniert Jules Massenets Oper »Werther« am Theater Lübeck: Premiere am 16. November

Die Regisseurin, die für ihren Lübecker »Don Carlo« mit dem renommierten Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet worden ist, kehrt zurück ans Theater Lübeck


Sandra Leupold mit dem Faust-Preis. Foto: Theater Lübeck

 Am 16. November hebt sich im Großen Haus der Vorhang für Jules Massenets Oper »Werther«. Für die Inszenierung zeichnet Sandra Leupold, die in Lübeck zuletzt mit »Luci mie traditrici  (Die tödliche Blume)« für Aufsehen sorgte und für »Don Carlo« den renommierten Theaterpreis DER FAUST gewonnen hat, verantwortlich. Als Werther wird Yoonki Baek zu erleben sein, der koreanische Tenor ist seit 2009 im Ensemble des Theater Kiel, und hatte am Theater Lübeck in der prämierten Inszenierung die Titelpartie des Don Carlo inne. Der Charlotte leiht Publikumsliebling Wioletta Hebrowska Gestalt und Stimme.  

Werther liebt Charlotte. Charlotte jedoch hat ihrer inzwischen verstorbenen Mutter versprochen, Albert zu heiraten. Die Liebe des jungen Werther überdauert jedoch die Jahreszeiten. Melancholie mag sein Markenzeichen sein, lebensgefährlich ist ihr Umschlag in eine Todessehnsucht, die nicht mehr nur dem Leben einen ästhetischen Rahmen gibt. Im Winter schließlich, zur Weihnachtszeit, erbittet Werther die Pistolen von Charlottes Ehemann für eine Reise. Charlotte ist es, die sie ihm durch einen Diener aushändigen lässt.

Jules Massenet und seine Librettisten waren sich der Tatsache bewusst, zu einer anderen Zeit zu leben als Goethe Anfang der 70er des 18. Jahrhunderts. Im Unterschied zu Goethes Roman wird die Liebe des Werther durchaus erwidert. Charlotte ist eine unterschwellig zerrissene Frau, die ihre Gefühle nicht umstandslos einem bürgerlichen Gefühlshaushalt einsortiert, sie vielmehr reflektiert. Sie ist es, die – mehr oder weniger unbewusst – die Beihilfe zum Suizid nicht verweigert. Und Werther – die Liebe dieses Mannes hat Gewaltpotenzial.

Jules Massenet entwickelt seine verführerische, aufregende Musik aus der jeweiligen Situation. Er komponiert faszinierende Stimmungsbilder und nuancierte Psychogramme, die Gefühle zum Gegenstand haben, die zu jeder Zeit in einem anderen Licht erscheinen.

Musikalische Leitung M. H. Lehner
Inszenierung S. Leupold
Bühne H. Zimmermann
Kostüme J. Hochfeld

Mit W. Hebrowska, E. McNairy/C. Austin; Y. Baek, J. H. Choi, Y.-H. Choi, H. Song, G. Quinn;
Mitglieder der Lübecker Knabenkantorei an St. Marien und des Mädchenchores der Gemeinnützigen;
Statisterie; Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck

Kostprobe 01/11, 18.30 Uhr, Großes Haus (Eintritt frei)

Premiere 16/11, 19.30 Uhr, Großes Haus

Weitere Termine 22/11, 20/12, 11/01, jeweils 19.30 Uhr, u.a.

Theaterkasse 0451/399 600 Kartenkauf online www.theaterluebeck.de
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SCHLOSS-SPIELE KOBERSDORF: Spielplan 2019: „Das Mädl aus der Vorstadt“ – Posse mit Gesang von Johann Nestroy

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Wieder einmal wird auf der Bühne der Schloss-Spiele Kobersdorf der Sprachwitz von Johann Nestroy funkeln. Selbst ein Bühnenkomiker ersten Ranges, ergriff der wortgewandte Dichter mit viel Humor stets Partei für die Anständigen und stellte die Unanständigen bloß. Zeitlebens brachte er so das Publikum zum Lachen und die Behörden gegen sich auf. Eine der beliebtesten Possen aus dessen spitzer Feder hat Intendant Wolfgang Böck nun für die Saison 2019 ausgewählt. In „Das Mädl aus der Vorstadt“ wird er als Privatdetektiv Schnoferl in jene Rolle schlüpfen, die sich Nestroy im Jahr 1841 selbst auf den Leib geschrieben hatte.

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Termine 2019

Die Premiere findet am Dienstag 2. Juli 2019 statt, bis zum 28. Juli stehen weitere 16 Aufführungen am Programm.

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Kartenbestellungen & Frühbucherrabatt

Kartenbestellungen für „Das Mädl aus der Vorstadt“ sind ab sofort möglich! Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail (schloss-spiele@kobersdorf.at), kontaktieren Sie uns telefonisch unter 02682-719-8000 oder kaufen Sie Ihre Wunschkarten gleich direkt im Webshop. Sie erhalten Ihre Karten wieder mit unserem Frühbucherrabatt (-10% auf die regulären Kartenpreise)!

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Gutscheine

Gutscheine von den Schloss-Spielen Kobersdorf sind das ideale Geschenk, um geliebten Menschen zu Weihnachten, zum Geburtstag oder zu anderen Anlässen Freude zu bereiten. Diese können in unterschiedlicher Höhe angefordert werden, sind zeitlich unbefristet und können ab sofort in unserem Kartenbüro bestellt werden.

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KÜNSTLERNACHRICHTEN (für November 2018) (Agentur Mennicken)

ALIK ABDUKAYUMOV kehrt als FRANZ in Die Räuber an die Volksoper Wien in den Vorstellungen am 10., 18., 21. November 2018 zurück.

LIINE CARLSSON verkörpert die SENTA in Der fliegende Holländer am 24. November 2018 an der Nationaloper Riga. Im Oktober sprang sie mit großem Erfolg mit dieser Rolle an der Nationaloper Helsinki ein.

MARTINA DIKE singt die AMASTRE in Xerxes an der Staatsoper Nürnberg. Premiere ist am 24. November 2018

ALEXANDER GELLER ist der 1. FREMDE in Der Vetter aus Dingsda am Landestheater Detmold in den Vorstellungen am 3., 6. und 23. November 2018

TIJANA GRUJIC singt die PAMINA in der Neuinszenierung Die Zauberflöte am Theater Bremerhaven. Die Premiere ist am 3. November 2018. Weitere Vorstellungen am 11., 17., 22., 24. November 2018.

ANNA LAPKOVSKAJA singt am 4. November 2018 das Verdi-Requiem im Berliner Dom. Am 12. und 13. November ist sie in der Glagolitischen Messe von Leoš Janáček mit dem Staatsorchester Berlin unter der Leitung von Sir Simon Rattle in der Berliner Philharmonie zu erleben.

ALEKSANDRA OLCZYK ist am 4. November 2018 wieder die KÖNIGIN der NACHT an der Komischen Oper Berlin und am 11. November 2018 die GILDA am Theater Hof.

ELISABET STRID verkörpert am 18. November 2018 erneut die ELISABETH in der Tannhäuser Produktion von Calixto Bieto an der Oper Leipzig.

MAGNUS VIGILIUS singt am 1. November den STEVA in Jenufa an der Nationaloper Prag. Am 11. und 19. November ist er der BORIS in Katja Kabanova an der Janáček-Oper Brno.

CORBY WELCH ist der SIEGMUND in einer Konzertanten Aufführung von Die Walküre mit dem Philharmonischen Orchester Tianjin am 17. November 2018.

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