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INFOS DES TAGES (FREITAG, 25. DEZEMBER 2020 – Erster Weihnachtsfeiertag – „Christ-Tag“)

25.12.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 25. DEZEMBER 2020 . Erster Weihnachtsfeiertag – „Christ-Tag“)

Österreich
Das Geheimnis hinter Leopold Figls Weihnachtsrede

Dipl.-Ing. DDDr. h.c. Leopold Figl, Biografie

Vor 75 Jahren hat Bundeskanzler Leopold Figl im Radio seine Weihnachtsansprache gehalten, die mit den Worten „Ich kann euch zu Weihnachten nichts geben …“ begann. Die Rede ist zwar vielen bekannt, die Geschichte dahinter kennen aber wohl die wenigsten.
https://noe.orf.at/stories/3082028/
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Aus Anna Netrebkos Weihnachtskarten-Kollektion

Gefunden auf Instagram von Fritz Krammer

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ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos

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Liebe Sieglinde, lieber Toni, liebe Online-Merker und Merker

es ist Heilig Abend, und ich möchte die Ruhe dieser Nacht hier auf Teneriffa nutzen, Euch ein schönes und ruhiges Weihnachtsfest zu wünschen. Alle sagen, wir sollen uns mal besinnen, was wir bisher zu schnell und zu viel gemacht haben und anders machen sollen, also zurückfahren usw. Ich möchte mir das eigentlich nicht einreden lassen und glaube auch nicht, dass wir da beim Merker groß umdenken müssen und sollten. Ich glaube, mit Eurer fachkräftigen und engagierten Führung machen wir alle das schon recht gut und sollten so weitermachen, wenn sich das Umfeld in der vermeintlichen Impfsicherheit wieder besser fühlt…

In diesem Sinne schöne Feiertage! Und legt mal den Griffel etwas weiter weg

Noch Eindrücke vom Vulkan „Teide“ (23.12.)

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Foto: Klaus Billand

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Foto: Klaus Billand
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Ein Weihnachtswunder

Merry Brexmas! London und Brüssel erzielen Einigung zu Handelsabkommen
EU-Chefverhandler Michel Barnier und der Brite David Frost einigen sich fast in letzter Minute auf einen Vorschlag. Am Heiligen Abend gaben Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Barnier die Einigung bekannt. Nun sind die Regierungschefs am Zug
http://www.derstandard.at/story/2000122234937/merry-brexmas-london-und-bruessel-erzielen-einigung-zu-handelsabkommen
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VORSCHAU 2021: Donau, Zweig und vieles mehr in der Österreichischen Nationalbibliothek

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Papyrusmuseum. Copyright: BWM Architekten

Die Österreichische Nationalbibliothek blickt auf ein herausforderndes Jahr 2020 zurück: Corona, Reisebeschränkungen und Lockdowns sorgten bis Ende November für einen Rückgang von knapp 50 % bei den LesesaalbesucherInnen bzw. von rund 70 % bei den MuseumsbesucherInnen. Gleichzeitig wurden die vielfältigen digitalen Angebote sowohl im bibliothekarischen als auch im musealen Bereich vermehrt angenommen; diese reichen vom kurz nach dem zweiten Lockdown freigeschaltenen neuen Bildarchiv Austria über kostenlose Online-Führungen im Prunksaal bis zur Video-Reihe „Das besondere Objekt“.

„Entscheidend aber ist nicht der Blick in die Vergangenheit, sondern der Blick in die Zukunft und da wartet die Österreichische Nationalbibliothek wieder mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm auf“, so Generaldirektorin Dr. Johanna Rachinger.

Der Ausstellungsreigen 2021 beginnt am 29. April mit „Die Donau. Eine Reise in die Vergangenheit“. Über Jahrhunderte war die Donau ein ungezähmter Naturraum, erst im 19. Jahrhundert wurde sie zu einer wichtigen Wasserstraße und verband die Länder des Habsburgerreiches. Der Strom mit seinen spektakulären Uferlandschaften blieb dabei ein einzigartiger Sehnsuchtsraum: Musiker besangen „die schöne, blaue Donau“ und Künstler wie Jakob Alt hielten sie in beeindruckenden Aquarellen fest. In der großen Sonderausstellung laden diese und weitere außergewöhnliche Objekte aus der Österreichischen Nationalbibliothek zu einem Besuch ein. Eine 44 Meter lange Reproduktion der berühmten Pasetti-Karte wird es dabei möglich machen, die Donau von Passau bis zum Eisernen Tor im Prunksaal abzuschreiten.

Kurz davor wird das derzeit für einen großen Relaunch geschlossene Papyrusmuseum eröffnet. Damit ist die weltweit größte Ausstellung antiker Schriftstücke wieder für das Publikum zugänglich und kann am Eröffnungswochenende vom 16. bis zum 18. April 2021 bei freiem Eintritt erkundet werden. Zu sehen sind dann 400 einmalige Originalobjekte aus 3.000 Jahren ägyptischer Geschichte, ein Multimedia-Tisch, ein Erlebnisraum zum antiken Totenkult und ein deutlich erweiterter Kinderbereich.

Die neue Sonderausstellung im Literaturmuseum heißt „Stefan Zweig. Weltautor“ und präsentiert ab 11. Juni einen der weltweit meistgelesenen AutorInnen Österreichs. Thomas Mann notierte einmal über seinen Kollegen: „Sein literarischer Ruhm reichte bis in den letzten Winkel der Erde … Vielleicht ist seit den Tagen des Erasmus kein Schriftsteller mehr so berühmt gewesen wie Stefan Zweig“. Die Schau wird in Zusammenarbeit mit dem Stefan Zweig Zentrum Salzburg gezeigt, unmittelbarer Anlass ist der 140. Geburtstag des Autors am 28. November.

Den Abschluss der „analogen“ Ausstellungen 2021 machen „Des Kaisers schönste Tiere. Bilder aus den habsburgischen Sammlungen“. Ab 26. November werden sich im Prunksaal Affen und Zebras, Papageien und Pfaue tummeln, festgehalten in Form von außergewöhnlichen und farbenprächtigen Grafiken vor allem aus dem 19. Jahrhundert.

Ergänzt wird dieses Angebot durch drei Online-Ausstellungen zum 100. Geburtstag von Erich Fried (am 6. Mai), zum 90. Geburtstag von Ruth Klüger (am 30. Oktober) sowie zum 70. Todestag von Ludwig Wittgenstein (am 29. April): Zu allen drei AutorInnen verwahrt die Österreichische Nationalbibliothek umfassende Bestände, der philosophische Nachlass Wittgensteins zählt seit 2017 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.

Mit neuen inhaltlichen Schwerpunkten werden zudem ab Ende Jänner 2021 die beliebten Veranstaltungsreihen „Das besondere Objekt“ im Prunksaal, der „Musiksalon“ im Palais Mollard und die vielfältigen Programmschienen im Literaturmuseum fortgesetzt.
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ALEX SADKOWSKY

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Alex Sadkowsky ist zweifelsohne die schillerndste Persönlichkeit unter Malern, Bildhauern, Performern und Schriftstellern (Gedichte und Romane) auf seine besondere Art mit Formen und Wort zu spielen. 

Download-Link
https://we.tl/t-vA9J9rZuT8

Sadkowsky wurde 1934 in Zürich in eine Künstlerfamilie geboren. Seine Vorfahren waren Künstler und Händler. Die Kinder- und Jugendjahre verbrachte er in Zürich und in Freienstein (Kanton Zürich). Bis zum Alter von 24 Jahren war er u. a. als Jazzmusiker, Handlungsreisender, Baumaler, Spanischlehrer, Graphologe, Stepptänzer und Preisboxer tätig. Ab 1946 schuf er erste Gedichte und viele Zeichnungen; 1952 nahm er kurz Zeichenunterricht bei Walter Jonas und Charles Kissling. 1957 heiratete er und bekam vier Kinder. Seit 1958 ist Alex Sadkowsky als freischaffender Künstler tätig. Teilnahme an der Ausstellung Junge Zürcher Künstler im Helmhaus Zürich. Zeitweise hatte er ein gemeinsames Atelier mit Friedrich Kuhn und gab in Zusammenarbeit mit Kuhn die 1965 erschienene bibliophile Mappe mit Radierungen Sadkowski grüsst Kuhn/Kuhn grüsst Sadkowski. 1969 wurde Sadkowsky das Schweizer Bürgerrecht verliehen.

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Reisen ist ein wichtiger Teil in Sadkowskys Leben: mehrmonatige Aufenthalte in Indien. Studium des brahmanischen Buddhismus in Darbhanga und Darjeeling. Russlandreise mit Max Frisch. Danach folgten Reisen nach Deutschland, Österreich und Italien. Irlandaufenthalt 1967: Erste Texte zum Roman Die chinesische Wespe: Geschichte einer Liebe entstehen in Dublin. In Amsterdam hatte er 1970 ein Atelier vom Stedelijk-Museum und eine Ausstellung in der Gallery Krikhaar. 1972 Studienaufenthalt in Finnland, Ausstellungen in Turku, Tampere und Helsinki. Es folgten 1973 eine Balkanreise und ein Aufenthalt in Istanbul, Domizil und Werkjahr in New York 1975. Reise nach Kalifornien und Mexiko. 1980 zweiter Aufenthalt in Mexiko. In den Jahren 1985–1993 Reisen und Aufenthalte in Italien, Griechenland, Holland, Spanien, Jugoslawien, Portugal, Malta, Irland, Frankreich und USA mit einzelnen Lesungen. Seit 1994 verbringt Sadkowsky die Winter in Nordthailand. 2003 Reisen nach Italien, Portugal, Malta und Griechenland. 2015 Aufenthalt in Irland, 2017 in Israel.

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Immer wieder wurden mit Sadkowsky Filme realisiert: 2001–2003 Dreharbeiten zur Videoproduktion Ich liebe mich in der Schweiz und in Thailand. Regie: Beat Kuert. 1982 Monte Video: Videoproduktion mit Maria Luxus und Pancho Mariotti. Galleria Flaviana Locarno. 1973 Dreharbeiten am Film Herr Wilhelm Tell. 1968–1969 Dreharbeiten zum Film Sad*Is*Fiction. Drehbuch und Regie Fredi M. Murer. 1965 Realisation von drei Schwarzweiss-Kurzfilmen: Hommage à Dylan Thomas, Kaninchenleben, Wieviel Erde braucht der Mensch? Parallel zum bildnerischen Werk entstand ein grosses literarisches Werk: 1996–2006 erhielt Sadkowsky zehn Förder- und Anerkennungspreise, 2010 wurde er an die Solothurner Literaturtage eingeladen, 2012 erhielt er einen weiteren Förderpreis für Literatur.

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Dr. Jirka Pollak
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