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INFOS DES TAGES (FREITAG, 23. NOVEMBER 2018)

23.11.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 23. NOVEMBER 2018)

MÜNCHEN/ BAYERISCHE STAATSOPER: ERSTE PUBLIKUMSREAKTIONEN NACH DER OTELLO-PREMIERE

Wie gewohnt hat Heinrich Schramm-Schiessl die Premiere mittels Radio verfolgt und berichtet über den Schlussapplaus:

Wie üblich die Publikumsreaktionen in der eben zu Ende gegangenes Direktübertragung auf BR-Klassik:

Zunächst nur höflicher Applaus bei Fallen des Vorhanges, dann großer Jubel für die Sänger und den Dirigenten sowie höflicher Applaus mit vereinzelten Bravorufen für das Regieteam.
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Die Zauberflöte im Steinbruch St. Margarethen 2019: Leading Team, Besetzung und Bühnenbild

Max Simonischek gibt den Papageno in Mozarts „Die Zauberflöte“ unter dem Regie-Duo Cornelius Obonya und Carolin Pienkos.


Dr. Stefan Ottrubay (Esterhazy-Stiftung), Max Simonischek, LP. Mag. Hans Peter Doskoczil

In der Saison 2019 steht mit Mozarts „Die Zauberflöte“ eine der bekanntesten und beliebtesten Opern überhaupt auf dem Spielplan. Die einzigartige Felslandschaft des Steinbruchs St. Margarethen bietet nicht nur eine spektakuläre und zugleich märchenhafte Kulisse für Mozarts Parabel auf die Liebe und die Vernunft, im Bühnenentwurf von Raimund Bauer spielt die gewachsene Landschaft selbst eine Hauptrolle. Die Premiere der Inszenierung von Carolin Pienkos und Cornelius Obonya, die das erste Mal auf Europas eindrucksvollster Freilichtbühne Regie führen, ist am 10. Juli 2019.

DIE ZAUBERFLÖTE – EIN VOLKSTHEATER FÜR JUNG UND ALT

Der Prinz Tamino – soeben vor einem gefährlichen Ungeheuer errettet – wird von der Königin der Nacht entsandt, ihre Tochter Pamina zu retten, die von Sarastro entführt wurde. Ihm zur Seite gestellt wird der Vogelfänger Papageno. Tamino erhält eine Zauberflöte, Papageno ein magisches Glockenspiel, um wilde Tiere zu zähmen, Prüfungen zu bestehen und Rätsel zu lösen. Wer wird siegen – Nacht oder Tag? Gut oder Böse? Am Ende bleibt allein die Liebe die Siegerin. Prinz und Prinzessin finden zueinander, gehen miteinander durch Feuer und Wasser, und auch der Vogelfänger darf sein „geliebtes Täubchen“ in die Arme schließen.

1791 in Wien uraufgeführt, ist „Die Zauberflöte“ eines der letzten Werke des früh verstorbenen Genies aus Salzburg. Diese Oper verbindet auf unnachahmliche Art Leichtigkeit und Tiefgang, Verspieltheit und Würde, Kindliches und Reifes. Volkstheater wollte „Die Zauberflöte“ stets sein, im besten und wahrsten Sinn des Wortes. Echtes Volksgut sind mittlerweile viele musikalische Hauptthemen geworden: Papagenos Vogelfängerlied, Taminos verträumt-innige Betrachtung des „bezaubernd schönen Bildnisses“ oder Paminas melancholisches „Ach, ich fühl’s“.

Vor allem die virtuosen Koloraturarien der Königin der Nacht reißen das Publikum damals wie heute zu Beifallsstürmen hin, und für manch eingefleischten Opernfan sind sie die frühesten Erinnerungen an die leidenschaftliche Begeisterung, die die Oper auszulösen vermag.

Ganz im Sinne eines Volkstheaters steht der Papageno im Zentrum jeder „Zauberflöten“-Aufführung: ein Genussmensch, der in jedem Moment den Wein der Weisheit und das Hier und Jetzt einer fernen Ewigkeit vorzieht. Mozarts Textdichter Emanuel Schikaneder hat ihn selbst in der Uraufführung verkörpert. Als publikumsnaher Schauspieler, als „Nicht-Sänger“, traf er genau den richtigen Tonfall und den Nerv seiner Zuschauer. Ganz in dieser Tradition stehend, wird bei der Oper im Steinbruch kein Opernsänger, sondern ein Schauspieler den Papageno verkörpern.

SCHAUSPIELER MAX SIMONISCHEK VERKÖRPERT DEN PAPAGENO

Die Oper im Steinbruch konnte mit Max Simonischek einen überaus bekannten und beliebten Schauspieler für die Rolle des Papageno gewinnen. Neben seiner intensiven Theaterarbeit ist Max Simonischek einem breiten Publikum vor allem aus zahlreichen preisgekrönten Kino- und Fernsehproduktionen bekannt und wurde 2017 mit dem Wiener Theaterpreis „Nestroy“ geehrt. Als Sympathieträger in „Die Zauberflöte“ darf Max Simonischek in neuer Dimension seiner großen Liebe zur Musik nachgehen, und voller Elan wird er einen so noch nie gesehenen, wahrhaft „unerhörten“ Papageno kreieren, der auf den Opernbühnen der Welt seinesgleichen suchen wird.

CAROLIN PIENKOS UND CORNELIUS OBONYA INSZENIEREN „DIE ZAUBERFLÖTE“ ALS UTOPIE EINER BESSEREN WELT

Schaupiel ist auch das Heimatmetier des Regie-Duos Carolin Pienkos und Cornelius Obonya, die bereits äußerst erfolgreich in ihrer ersten Arbeit fürs Musiktheater, „Die Fledermaus“ an der Mailänder Scala, ein feines Gespür für Musik und ihre Zwischentöne sowie differenzierte psychologische Schattierungen bewiesen haben. Für Cornelius Obonya ist das Regieführen neben seiner umfangreichen schauspielerischen Tätigkeit für Leinwand und Bildschirm sowie für alle großen deutschsprachigen Theater eine weitere faszinierende Facette in seinem künstlerischen Schaffen.

Pienkos und Obonya nähern sich der „Die Zauberflöte“ ganz im Geiste Mozarts, in dem sie die Frage nach der Ursache des tiefen Konflikts zwischen Tag und Nacht, Frauen und Männern, Tradition und Fortschritt stellen. Das Regie-Team formuliert den unbedingten Glauben an die Überwindung aller menschlichen Konflikte und Kämpfe.

So stehen sie Seite an Seite mit Mozarts Utopie einer besseren Welt, einer harmonischen Vereinigung von Himmel und Erde, von Mensch und Kosmos.

Die ebenfalls von der Entstehungszeit der Oper inspirierten, äußerst fantasievollen und farbprächtigen Kostüme wird der italienische Star-Kostümbildner Gianluca Falaschi kreieren, der mit seinen überbordenden Arbeiten immer wieder mit den höchsten Preisen der Theaterwelt ausgezeichnet wird. In bisher ungekannter Weise bezieht das Bühnenbild von Raimund Bauer die gewachsene Landschaft des Steinbruchs in den Entwurf mit ein, vereint also Natürliches und vom Menschen Geschaffenes.

KARSTEN JANUSCHKE LEITET EIN HOCHKARÄTIGES MOZART-ENSEMBLE

Mit dem Dirigenten Karsten Januschke kehrt ein „alter Bekannter“ in den Steinbruch St. Margarethen zurück. Nach Donizettis „Liebestrank“ 2016 wird er „Die Zauberflöte“ mit einem Ensemble junger SpitzensängerInnen dirigieren, die ihre Rollen auf vielen Bühnen der Welt bereits glaubhaft verkörpert haben. Mit Ana Maria Labin und Kateryna Kasper stehen zwei ausgewiesene Mozart-Spezialistinnen als Pamina auf der Bühne, ihnen zur Seite zwei international gefragte Taminos: Attilio Glaser und Martin Piskorski begeisterten bereits u. a. das Berliner bzw. Mailänder Publikum mit ihrer Interpretation des jungen Prinzen. Die virtuosen Koloraturarien der Königin der Nacht, absolute Höhepunkte klassischer Gesangskunst, liegen bei Danae Kontora und Maria Kublashvili in bewährten Händen.
Ihrem Gegenspieler Sarastro werden Luke Stoker (der schon als Sparafucile in „Rigoletto“ 2017 im Steinbruch einen großen Erfolg feierte) und Bogdan Talo die nötige Bassestiefe verleihen. Daneben stehen viele weitere international gefragte SängerInnen auf der großen Steinbruchbühne, für die stellvertretend Elizabeth Reiter, Nina Tarandek, Martina Fender, Günter Haumer, Uwe Schenker Primus und Roman Payer genannt seien. Die drei Knaben werden von den Sängerknaben aus St. Florian engelsgleich gesungen und gespielt werden. Wie schon in den letzten Jahren steht mit dem Philharmonia Chor Wien unter der Leitung von Walter Zeh ein herausragender und bewährter Klangkörper auf der Margarethener Bühne, musikalisch begleitet vom  Orchester der Budapester Philharmonischen Gesellschaft.


LR. Mag. Hans Peter Doskoczil, Karl Wessely (Geschäftsführer Arenaria), Landesrat MMag. Alexander Petschnig, Daniel Serafin (Esterhahy Kulturmanagement). Copyright: Arenaria

TERMINE & INFORMATIONEN

*   Termine: 10. Juli bis 17. August 2019*   Beginn: 20.30 Uhr,

Einlass ab 18.30 Uhr*   Dauer: ca. 3,5 Std. inklusive Pause* 

Preise: € 33,00 bis € 45,00

*   Ticketbüro pan.event (tickets@panevent.at)

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WIENER STAATSOPER: SOLISTENKONZERT ANDREAS SCHAGER, LIDIA BAICH und KLAUS SALLMANN (Klavier)

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Andreas SCHAGER Solo in der Wiener Staatsoper mit Lydia BAICH, Violine und Klaus Sallmann am Klavier. Copyright: Wiener Staatsoper


Andreas Schager. Copyright: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn


Lidia Baich, Klaus Sallmann: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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LANDESTHEATER LINZ: THE TRANSPOSED HEADS (DIE VERTAUSCHTEN KÖPFE)
EUROPÄISCHE ERSTAUFFÜHRUNG
EINE INDISCHE LEGENDE VON PEGGY GLANVILLE-HICKS
Text von der Komponistin nach Thomas Manns gleichnamiger Novelle
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Produktion des Oberösterreichischen Opernstudios


Rafael Helbig-Kostka. Foto: Sakher Almonem

Premiere Samstag, 24. November 2018, 20.00 Uhr
BlackBox Musiktheater

Musikalische Leitung Leslie Suganandarajah
Inszenierung Gregor Horres
Bühne und Kostüme Jan Bammes
Dramaturgie Christoph Blitt


Rafael Helbig-Kostka, Timothy Connor. Foto: Sakher Almonem

Schridaman, ein Brahmane Rafael Helbig-Kostka, Nanda, sein Freund, aus niedriger Kaste Timothy Connor, Sita, ein junges Mädchen Etelka Sellei, Kali, Göttin Svenja Isabella Kallweit, Kamadamana, ein Guru Philipp Kranjc, Chor Svenja Isabell Kallweit, Sinja Maschke, Hibiki Tsuji, Philipp Kranjc

Statisterie des Landestheaters Linz, Bruckner Orchester Linz

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ERFURT/ WEIMAR – Auftaktveranstaltung für neue Koproduktion mit dem DNT Weimar: „Lanzelot im Visier“ am Montag, 26.11., 19 Uhr, Studiobühne Theater Erfurt

LANZELOT: Oper von Paul Dessau und Heiner Müller

Bildergebnis für lanzelot von paul dessau

In einer gemeinsamen Veranstaltung stellen das Deutsche Nationaltheater Weimar und das Theater Erfurt am kommenden Montag, 26. November, 19 Uhr, auf der Erfurter Studiobühne ihre nächste Koproduktion Lanzelot vor. Die Oper von Paul Dessau und Heiner Müller (Libretto) hat am 23. November 2019 am DNT Weimar Premiere, am Theater Erfurt am 16. Mai 2020. Regie führt Peter Konwitschny. Basierend auf der bekannten Märchenkomödie „Der Drache“ von Jewgeni Schwarz kann das 1969 uraufgeführte Werk zu einer der aufregendsten Wiederentdeckungen für das Musiktheater der Gegenwart werden.

Bildergebnis für paul dessau
Paul Dessau (um 1955)

Zur Auftaktveranstaltung werden die beiden Generalintendanten von Weimar und Erfurt, Hasko Weber und Guy Montavon, den Sohn des Komponisten, Maxim Dessau und den Musikwissenschaftler Professor Dr. Albrecht von Massow im Studio des Theaters Erfurt begrüßen.

Themen werden neben Leben und Werk Paul Dessaus auch die Oper der Nachkriegszeit und Kunst in der DDR sein. Filmausschnitte ergänzen das Gespräch.

Moderation: Hans-Georg Wegner und Dr. Arne Langer. Der Eintritt ist frei.
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GRAZ/ MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK

Zu Beginn eine wichtige Information: Das PROBE:HÖREN am 26. November 2018 beginnt um 11.00 Uhr.


Copyright: Daniel Weiseth-Kjellesvik

Darüber hinaus wird es weihnachtlich im Musikverein! Die norwegische Startrompeterin Tine Thing Helseth präsentiert mit ihrem Brass-Ensemble tenThing festliche Weihnachtsmusik aus Skandinavien und beliebte Klassiker zur stimmungsvollsten Zeit des Jahres.
Am Nachmittag verzaubern (im wahrsten Sinne des Wortes) Paul Sommersguter und Magic Brass Vienna unser jüngstes Publikum.

2. KAMMERKONZERT
Do 06.12.2018
Nordische Weihnacht
Festliche Weihnachtsmusik
Uhrzeit: 19:30 Uhr

Ort: Musikverein, Stefaniensaal

TENTHING
Leise rieselt der Schnee | Winter Wonderland | White Christmas |
Es ist ein Ros‘ entsprungen | Stille Nacht u.a.
Antonio Vivaldi | Concerto Nr. 4 in f-Moll, op. 8/4, RV 297,
Der Winter
„Ein absoluter Hochkaräter“ (Niklas Liepe)
So schwärmt der Geiger von der Trompeterin Tine Thing Helseth, welche zweifelsohne zu den bedeutendsten Musikerinnen unserer Zeit auf ihrem Instrument zählt. Mit ihrem zehnköpfigen Blechbläserinnen-Ensemble tenThing gestaltet die Norwegerin einen Abend voll weihnachtlicher Besinnlichkeit. Neben norwegischen Volksliedern erklingt auch das Violinkonzert op. 8, Nr. 4 von Antonio Vivaldi – besser bekannt als Winter aus seinem Konzertzyklus Die vier Jahreszeiten. Aber auch Stille Nacht, in einer Bearbeitung von Jarle Storløkken, darf an so einem Abend natürlich keineswegs fehlen. Genießen Sie einen besinnlichen vorweihnachtlichen Abend!

2. AMABILE
Do 06.12.2018
The Magic Brass Show
Uhrzeit: 15:00 Uhr

Ort: Musikverein, Stefaniensaal

PAUL SOMMERSGUTER Zauberer
MAGIC BRASS VIENNA
Manuel Lichtenwöhrer | Siegfried Koch Trompete | Alexander Ladreiter Posaune | Robert Ederer Tuba | Michael Lugitsch Horn
Empfohlen ab 6 Jahren | Dauer: ca. 1 Stunde
Ein amüsantes Kräftemessen zwischen Magie und Musik! Auf der einen Seite ein ausgezeichnetes Blechbläserquintett, auf der anderen ein preisgekrönter Zauberkünstler, der sein Publikum in die Welt der Magie und Illusion entführt. Musik verschiedenster Epochen und Genres trifft auf moderne Zauberkunst – ein magisches Erlebnis!
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SAMARATE CLASSICA 2018

SAMARATE liegt bei Varese, Lombardei – nähe von Malpensa, Airport


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LEMBERG (Lwiw)/ Ukraine: „PULCINELLA“ und „LE SACRE DU PRINTEMPS“ von Igor Strawinsky

Memento quod est homo
Eine neue Interpretation von Igor Strawinskys „Pulcinella“ und „Le Sacre du Printemps“

im Nationalen Akademischen Theater für Oper und Ballett Solomiya Krushelnytska, Lemberg (Lwiw), Ukraine

Von Dr. Adelina Yefimenko:
https://onlinemerker.com/lemberg-lwiw-ukraine-pulcinella-und-le-sacre-du-printemps-von-igor-strawinsky/


Copyright: Theater für Oper und Ballett Solomiya Krushelnytska, Lemberg (Lwiw), Ukraine


Copyright: Theater für Oper und Ballett Solomiya Krushelnytska, Lemberg (Lwiw), Ukraine

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