Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

INFOS DES TAGES (FREITAG, 21. SEPTEMBER 2018)

21.09.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 21. SEPTEMBER 2018)

Werther an der Wiener Staatsoper – Besetzungsänderung

Bildergebnis für wiener staatsoper werther

Am Samstag, 22. September 2018 wird Massenets Werther an der Wiener Staatsoper wiederaufgenommen: In dieser Vorstellung übernimmt Stefano Secco die Titelpartie anstelle von Dmitry Korchak, der die erste Vorstellung krankheitsbedingt absagen musste. Ihre Rollendebüts im Haus am Ring geben Clemens Unterreiner als Albert, KS Hans Peter Kammerer als Le Bailli und Ayk Martirossian als Johann. KS Sophie Koch singt die Charlotte, Maria Nazarova die Sophie.

Am Dirigentenpult: Frédéric Chaslin.


Stefano Secco (Werther). Copyright: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Reprisen: 25. und 28. September

Alle Aufführungen werden im Rahmen von „Oper live am Platz“ live auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen, die Aufführung am 28. September 2018 wird außerdem mit WIENER STAATSOPER live at home weltweit live in HD gestreamt: www.staatsoperlive.com.


Sophie Koch (Charlotte). Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

_______________________________________________________________

WIENER STAATSOPER: FOTOS VOM LIEDERABEND GÜNTHER GROISSBÖCK/ GEROLD HUBER (19.9.2018


Günther Groissböck. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Gerold Huber, Günther Groissböck. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

——————————————————————————————————–

OPER FRANKFURT: Samstag vierte Wiederaufnahme TOSCA


Stefano La Colla (Cavaradossi), Malin Byström (Floria Tosca). Copyright: Barbara Aumüller/Oper Frankfurt

Melodramma in drei Akten von Giacomo Puccini Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama La Tosca (1887) von Victorien Sardou In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Lorenzo Viotti
Inszenierung: Andreas Kriegenburg
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Alan Barnes
Bühnenbild: Harald Thor
Kostüme: Tanja Hofmann
Licht: Frank Keller
Video: Bibi Abel
Chor, Extrachor und Kinderchor: Markus Ehmann
Dramaturgie: Malte Krasting

Floria Tosca: Malin Byström
Mario Cavaradossi: Stefano La Colla
Baron Scarpia: Dario Solari
Cesare Angelotti: Brandon Cedel
Der Mesner: Franz Mayer
Spoletta: Michael McCown
Sciarrone: Barnaby Rea
Ein Hirte: Knabensolist des Mainzer Domchores
Ein Schließer: Yongchul Lim
Chor, Extrachor und Kinderchor sowie Statisterie der Oper Frankfurt;
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Wiederaufnahme: Samstag, 22. September 2018 um 19.30 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 27. September, 5., 14. (18.00 Uhr), 18., 20. Oktober 2018 Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
___________________________________________________________________

SAMSTAG IM SCHLOSS KIRCHSTETTEN/NÖ: LE DONNE DI ROSSINI
Rossinis berühmteste Melodien

2018: Le Donne di Rossini

Bildergebnis für kirchstetten le donne di rossini

Samstag
22.09.2018 (19:30)
Tickets: bei allen Ö-Ticket-Verkaufsstellen

Online Tickets
Abo-Info

APROPOS ROSSINI!
Ob pastose Alt-Tiefen, sinnliche Phrasen in Mezzosopran-Lage, funkelnde Koloraturkaskaden für Soprane – allesamt sind sie seine unverkennbaren Markenzeichen.
Mit einer exquisiten und breit angelegten Auswahl an Kompositionen für die weibliche Stimme verbeugen wir uns – anlässlich seines 150. Todestages – vor dem großen Maestro aus Pesaro.

Pandoras Box Ensemble
• Rodica Vica – Koloratursopran
• Elsa Giannoulidou – Mezzosopran
• Ghazal Kazmei – Mezzosopran (statt: Biljana Kovac)
• Petra Giacalone – musikalische Leitung

PROGRAMM:
• „La danza“ (Tarantella)
• „Mi lagnerò tacendo“
• „Chanson de Zora“
• Duett aus „Stabat mater“: Quis est homo
• Ariette Villageoise
• Terzett aus “Wilhelm Tell“
PAUSE
• Arie der Semiramide aus “Semiramide”
• Arie der Angelina aus “La cenerentola”
• Arie der Desdemona aus “Otello”
• Arie/Cavatina der Rosina aus „Il barbiere di Siviglia“
• Arie der Isabella aus „L’ italiana in Algeri“
• Terzett aus „Le comte Ory “

KARTEN IM VORVERKAUF:
€ 27,- | 24,- | 21,-

ABOS:
kombinieren Sie Konzerte nach Lust & Laune – bis 20 % Ermäßigung

http://www.schloss-kirchstetten.at/de/menu23/veranstaltungen65/

———————————————————————————————————

Oper Köln im Fokus 01/2018

Eine Erstaufführung, musikalische Debüts und deutsche Erstauftritte – die Oper Köln startet in eine spannende erste Saisonhälfte 2018.19; die vierte Spielzeit im StaatenHaus. Wie jüngst mit der von Presse und Publikum hoch gelobten Inszenierung von Zimmermanns »Die Soldaten«, die mitten in eine 360 Grad Rundbühne gesetzt wurde, wird sich die Vielfalt dieses Spielortes für unkonventionelle und originelle Raumlösungen zeigen, die auch viele bekannte Werke neu erscheinen lassen.

Wir geben Ihnen nachfolgend einen kurzen Überblick über unsere kommenden Höhepunkte:

Anlässlich des 10. Todestages von Mauricio Kagel (24.12.1931 – 18.09.2008) führt die Oper Köln erstmalig dessen Musiktheaterstück »Mare nostrum« (Premiere: 23. September 2018) auf. Die musikalische Leitung übernimmt Arnaud Arbet, in Köln bereits mit Rihms »Die Eroberung von Mexico« zu erleben; Regie führt Valentin Schwarz, der aktuelle Gewinner des Ring Award Graz. Tragende Protagonisten sind der Bariton Miljenko Turk und der Countertenor Kai Wessel. Weitere Informationen zu »Mare nostrum« können Sie hier finden.

Mit der Inszenierung von »Salome« (Premiere: 14. Oktober 2018) debütiert der amerikanische Regisseur Ted Huffman an der Oper Köln, und damit zum zweiten Mal überhaupt an einem deutschen Opernhaus. Huffman gab zuletzt mit »Madama Butterfly« sein Debüt am Opernhaus Zürich (den Trailer können Sie hier anschauen) und kehrte mit »4.48 Psychosis revival« an das Royal Opera House zurück, wofür er auch einen RPS Music Award erhalten hat (weitere Informationen finden Sie hier). Auf das Zusammentreffen mit GMD François-Xavier Roth, der hiermit seine erste Strauss-Oper dirigiert, darf man gespannt sein. Die Rolle der Salome singen alternierend Ingela Brimberg und Kristiane Kaiser. Weitere Informationen zu »Salome« finden Sie hier.

Der junge britische Regisseur Frederic Wake-Walker gibt sein deutsches Operndebüt mit Benjamins Brittens »Peter Grimes« (Premiere: 25. November 2018). Wake-Walker ist Artistic Director der Mahogany Opera Group (u.a. für das Projekt »Snappy Operas« – kurze Opern, die gemeinsam mit Kindern erarbeitet werden, siehe Trailer) sowie des Mica Moca-Projektes in Berlin. In der Saison 2018.19 übernimmt er u.a. die Regie von »La finta giardiniera« am Teatro alla Scala (Premiere: 8. Oktober 2018; weitere Informationen finden Sie hier) und inszeniert Händels »Messias« mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (15./16. Dezember 2018).

Für die Bühne und die Kostüme zeichnet die britische Designerin Anna Jones – Design Director bei Curious Space – verantwortlich, die musikalische Leitung übernimmt Nicholas Collon.

Weitere Informationen zu »Peter Grimes« finden Sie hier.

——————————————————————————————————————

COTTBUS: Arbeitsgerichtsverfahren: Evan Alexis Christ vs. Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder)

Die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) und Herr Evan Alexis Christ haben sich in einem Vergleich auf die Beendigung ihres Vertragsverhältnisses zum 31. Juli 2018 geeinigt. Herr Christ und die Brandenburgische Kulturstiftung freuen sich, dass sie die Differenzen aus der jüngeren Vergangenheit erfolgreich ausräumen konnten und nunmehr zu einer Einigung gekommen sind. Über den Inhalt des getroffenen Vergleichs wurde zwischen der Stiftung und Herrn Christ Stillschweigen vereinbart. Die Stiftung und die Leitung Staatstheater Cottbus danken Herrn Christ für seine 10jährige künstlerische Tätigkeit als Generalmusikdirektor am Staatstheater Cottbus. Unter seiner Leitung wurden vielbeachtete musikalische Höhepunkte erreicht. Hierzu gehören richtungsweisende Programminnovationen und Konzertformate, CDProduktionen und internationale Tourneen des Orchesters des Staatstheaters Cottbus. Diese Arbeit fand viel Anerkennung. Unter anderem wurde dem Orchester unter der Leitung von Herrn Christ im Jahr 2011 vom Deutschen Verlegerverband das beste Konzertprogramm aller deutschen Orchester bescheinigt. Die Stiftung wünscht Herrn Christ für seine weiteren musikalischen und künstlerischen Vorhaben viel Erfolg.

__________________________________________________________________

Deutschland: Bundesverdienstkreuz für Martin Schläpfer

Bildergebnis für martin schläpfer
Martin Schläpfer. Copyright: Deutsche Oper am Rhein/Weigelt

Martin Schläpfer wird mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Der Chefchoreograph und Künstlerische Direktor des Balletts am Rhein Düsseldorf Duisburg nimmt die Auszeichnung am 2. Oktober von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue entgegen. Die Verleihung steht zum Tag der Deutschen Einheit unter dem Motto „Kultur verbindet!“. Neben Martin Schläpfer werden unter anderem die Bratschistin Tabea Zimmermann, die Künstler Neo Rauch und Jim Rakete, Regisseur François Ozon, Regisseurin Caroline Link, Schauspielerin Julia Jentsch, Sängerin Annette Humpe und der Komiker Otto Waalkes mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet.

—————————————————————————————————-

WIEN: 40 JAHRE CHORVEREINIGUNG: DVORAKS STABAT MATER AM 14. OKTOBER IM KONZERTHAUS

________________________________________________________________________

WIEN/ Bezirksamt Brigittenau: HALLOWIEEN-Ausstellung–UNHEIMLICH-WIENERISCH

Skurrile Fotografiken der Wienerin Margit Schmidt                                          

Ausstellung von 25. – 31. Oktober 2018¬

Die  vom Bezirk geförderte Ausstellung im Sitzungssaal, 2. Stock, im Bezirksamt 20, Brigittapl.10 ist zu den Öffnungszeiten des Bezirksamtes frei zugänglich (Montag bis Mittwoch 10-15h)

Vernissage Do 25.10.2018 18:30- 21h     Finissage Mi 31.10.2018  18-20h                          
mit Lesung ihrer  heiteren Gedichte und Jazzmusik ihrer Bandmitglieder

(Vienna Jazz Serenaders / AMARETO/ Wiener Jazz Trio plus / Kokus/ Thomargoschi- Kabarett u.a.m.)  Eintritt und Spenden frei, Margit Schmidt ist geborene Wienerin, Musikerin (Kontrabassistin, Sängerin), Komponistin, Liedtext- und Mundartdichterin, Fotografikerin, Pädagogin, Kabarettistin,

Die skurrilen bis vergnüglichen  Bildbearbeitungen zu den Themen „unheimlich“ und „Wienerisch“ entstanden aus Fotos, eigenen grafischen Motiven, aus Notenblättern und Mails. Sie können das Originalfoto mit der Fotografik vergleichen. Sie werden staunen.

Ihre CD „All’s von mir“ besteht nur aus eigenen Kompositionen ¬und Texten!    www.margitsbass.at

___________________________________________________________

OSNABRÜCK: Premiere FIDELIO am 29. SEPTEMBER

am Samstag, 29. September 2018, 19.30 Uhr, Theater am Domhof

Große  Oper in zwei Aufzügen von Ludwig van Beethoven, op. 72
Text von Joseph Sonnleithner und Friedrich Treitschke

Musikalische Leitung Andreas Hotz Inszenierung  Yona Kim Bühne Alexandre  Corazzola Kostüme Falk Bauer Video Siegfried Köhn  Choreinstudierung  Sierd  Quarré  Dramaturgie Ralf Waldschmidt

Im Juni feierte die Regisseurin Yona Kim noch Premiere mit der Oper Benjamin an der Hamburger Staatsoper, die national und international viel Beachtung fand, am 29. September 2018 ist ihre Inszenierung der Oper Fidelio im Theater am Domhof erstmalig zu sehen. Yona Kim arbeitet bereits zum vierten Mal am Theater Osnabrück, zuletzt wurde ihre Lohengrin-Regie von Presse und Publikum gefeiert. Die Musikalische Leitung liegt bei Andreas Hotz, Generalmusikdirektor am Theater Osnabrück, der sich bereits seit mehreren Spielzeiten intensiv mit Beethoven beschäftigt. Als Gast konnte das Theater Osnabrück Andreas Hermann gewinnen, er übernimmt die Rolle des Florestan. Hermann war bereits in Göteborg, Berlin, Frankfurt und Köln engagiert. Ihr Rollendebüt als Leonore gibt Susann Vent-Wunderlich, mehrjähriges Ensemblemitglied am Theater Osnabrück.

Ludwig van Beethovens einzige Oper Fidelio ist wie seine Neunte Sinfonie Ausdruck der unstillbaren Hoffnung nach Freiheit und Gerechtigkeit. Mit der Kraft der Verzweiflung und der Liebe macht sich Leonore auf die Suche nach ihrem Ehemann Florestan, der gegen jedes Recht und Gesetz eingekerkert ist. Um ihn zu retten, setzt sie das eigene Leben ein. In einem überwältigenden Finale feiert Beethovens Musik den Triumph der Liebe und der Freiheit über Folter und Unrecht. Wie zu Anfang des 19. Jahrhunderts bleibt auch heute die Frage unbeantwortet, ob aus der Utopie einmal die Wirklichkeit einer friedlichen Welt werden kann?
_______________________________________________________________

ORF:  80.Geburtstag Christiane Hörbiger: ORF gratuliert ab 6. Oktober mit umfangreichem TV-Schwerpunkt

Klassiker von „Kronprinz Rudolfs letzte Liebe“ bis „Tafelspitz“, Serienhit „Julia“, zwei Spielfilmpremieren, neues TV-Porträt und Geburtstagsgala =

Wien (OTS) – Am 13. Oktober 2018 feiert Christiane Hörbiger ihren 80. Geburtstag. Der ORF würdigt die österreichische Grande Dame der Schauspielkunst mit einem umfassenden Programmschwerpunkt und gestaltet von 6. bis 16. Oktober wahre Hörbiger-Festspiele im Fernsehen. So präsentieren ORF 2, ORF III und 3sat zahlreiche Filmklassiker und Fernsehspielproduktionen, weiters ein Dakapo der Erfolgsserie „Julia – Eine ungewöhnliche Frau“, zwei Spielfilmpremieren, ein neues TV-Porträt sowie die Aufzeichnung einer Gala, die am 22. September im ORF RadioKulturhaus stattfindet.

Wrabetz: „Außergewöhnliches Schaffen, das weit über Österreichs Grenzen hinaus strahlt.“

„Der Name Hörbiger ist für die Kulturnation Österreich ebenso wie für den Österreichischen Rundfunk ein Stück Identität, auf das wir alle stolz sind“, betont ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz. „Seit sechs Jahrzehnten schon bereichert die unvergleichliche Christiane Hörbiger mit ihrem künstlerischen Wirken das Repertoire des ORF und hat sich mit unzähligen Film- und TV-Produktionen sowie Bühnenaufzeichnungen für immer in die Herzen eines Millionenpublikums gespielt. Mit einem umfassenden Programmschwerpunkt u. a. aus zahlreichen Spielfilmen, einem neuen TV-Porträt und einer Geburtstagsgala würdigt der ORF das außergewöhnliche Schaffen der Grande Dame, das weit über Österreichs Grenzen hinaus strahlt. Ich gratuliere Christiane Hörbiger sehr herzlich zum 80. Geburtstag!“, so Wrabetz.

Zechner: „Chapeau für ein Wirken mit Wirkung!“

In den Glückwunschreigen stimmt auch ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner ein: „Es gibt kaum Attribute, die für diese wunderbare Frau noch nicht verwendet wurden – und als sehr lebendiger Superlativ beweist sie immer wieder aufs Neue, warum das ganze Land, von Jung bis Alt, von Ost bis West, nicht genug von Christiane Hörbiger sehen, hören, erleben kann. Ich danke ihr von Herzen: für die Treue zu unserem ORF, für ihren Mut und ihre humanistische Grundhaltung allen Menschen gegenüber. Chapeau für ein Wirken mit Wirkung, danke für besondere TV-Momente und die bedingungslose Hingabe zu ihrer Profession. Alles erdenklich Gute, liebe Christiane Hörbiger!“

Schöber: „In besondere Weise verbunden.“

ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber ergänzt: „ORF III ist Christiane Hörbiger in besonderer Weise verbunden. Bereits kurz nach Senderstart erklärte sie sich bereit, unserem Publikum das reichhaltige österreichische Filmschaffen in einer eigenen Reihe näherzubringen und scheute dabei nicht, sich mit der Vergangenheit der eigenen Familie auseinanderzusetzen. Viele weitere Projekte – oftmals in enger Zusammenarbeit mit ihrem unvergessenen Lebensmenschen Gerhard Tötschinger – folgten. Diese Partnerschaft war es auch, die wesentlich zum Gelingen eines Herzensprojekts von ORF III, der dreiteiligen Dokumentarreihe über die Hörbiger-Dynastie, beigetragen hat. Es freut mich besonders, dass sich Christiane Hörbiger bereit erklärt hat, zu ihrem runden Geburtstag eine Gala mit Freunden und Weggefährten aus ihrem reichhaltigen Schaffen zu ermöglichen und so ihr treues Publikum daran teilhaben zu lassen“, so Schöber.

Die Hörbiger-Festspiele im Überblick

Den Auftakt zum Geburtstagsschwerpunkt macht ORF 2 am Samstag, dem 6. Oktober, mit insgesamt sechs Sendungen, darunter zwei Neuproduktionen: So ist um 9.05 Uhr der 1955 entstandene Spielfilm „Kronprinz Rudolfs letzte Liebe“ mit der 17-jährigen Christiane Hörbiger als Baronesse Mary Vetsera zu sehen. Danach folgt der Filmklassiker „Hofrat Geiger“ (10.40 Uhr) – ein 1996 mit Christiane Hörbiger und Peter Weck produziertes Remake des Publikumshits aus dem Jahr 1947, in dem einst der Onkel der Jubilarin, Paul Hörbiger, die Titelrolle spielte. Am Nachmittag ist die Familienkomödie „Oma wider Willen“ (13.10 Uhr) aus 2011, ebenfalls mit Peter Weck, zu sehen. Im Hauptabend von ORF 2 geht es dann weiter mit der Premiere des Thrillers „Die Muse des Mörders“ (20.15 Uhr), in der Christiane Hörbiger unter der Regie von Sohn Sascha Bigler eine Autorin gibt, deren Bücher einem Serienkiller als Vorlage für seine Gräueltaten dienen. Anschließend steht das neue TV-Porträt „Aus nächster Nähe: Christiane Hörbiger“ (22.00 Uhr) auf dem Programm, für das die Jubilarin ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl ein Interview gab (ORF-2-Dakapo am 7. Oktober um 9.05 Uhr; am 13. Oktober um 16.50 Uhr in 3sat). Den Abend am 6. Oktober beschließt die 2008 entstandene Dürrenmatt-Verfilmung „Der Besuch der alten Dame“ mit Hörbiger in der Rolle der rachsüchtigen Milliardärin Claire Zachanassian. Am Sonntag, dem 7. Oktober, zeigt ORF 2 um 14.25 Uhr „Rosamunde Pilcher: Karussell des Lebens“ aus dem Jahr 1994 mit Christiane Hörbiger, Barbara Wussow u. v. a. Die nächste Neuproduktion gibt es am Freitag, dem 12. Oktober, in Hauptabend von ORF 2 mit der Familienkomödie „Einmal Sohn, immer Sohn“ (20.15 Uhr), u. a. mit Sebastian Bezzel, Jasmin Gerat und Mario Adorf (Dakapo am 13. Oktober, 11.15 Uhr), in der Hörbiger eine durchsetzungsstarke Magazinchefin und Ikone der Frauenbewegung gibt. Am Geburtstag der Schauspielerin, am Samstag, dem 13. Oktober, steht die Krimikomödie „Schon wieder Henriette“ (22.05 Uhr) aus dem Jahr 2012 mit Christiane Hörbiger an der Seite von u. a. Erwin Steinhauer und Neffe Manuel Witting auf dem Spielplan, gefolgt von einer weiteren, 2003 entstandenen Krimikomödie: „Blatt & Blüte – Die Erbschaft“ (23.35 Uhr) mit Götz George. Hörbiger auf kriminellen Abwegen ist am Dienstag, dem 16. Oktober, in einer „Kommissar Rex“-Episode von 1994 mit dem Titel „Endstation Wien“ (9.55 Uhr) zu sehen.

ORF III startet seinen Geburtstagsreigen für Christiane Hörbiger am Montag, dem 8. Oktober, um 9.00 Uhr, mit der ersten Staffel des ORF-Serienhits „Julia – Eine ungewöhnlich Frau“, in dem die Grande Dame die Bezirksrichterin und spätere Volksanwältin Julia Laubach verkörperte. Die 13 Folgen der ersten Staffel laufen werktäglich am Vormittag. Einen ganzen Tag im Zeichen des Publikumslieblings präsentiert ORF III am 13. Oktober mit fünf Spielfilmen und einer Dokutrilogie: Der Filmreigen startet mit Xaver Schwarzenbergers Kinoerfolg „Donauwalzer“ (9.40 Uhr) aus dem Jahr 1984, mit dem Christiane Hörbiger nach Jahren am Zürcher Schauspielhaus wieder in das Filmgeschäft einstieg. Danach folgt der Krimi „Meine Schwester“ (11.20 Uhr) von 2011 – die erste Zusammenarbeit mit Schwester Maresa Hörbiger und Sohn Sascha Bigler als Regisseur. Weiters: der 2000 produzierte Thriller „Die Gottesanbeterin“ (12.50 Uhr) mit Christiane Hörbiger als „schwarze Witwe“ auf den Spuren des spektakulären Kriminalfalls „Blauensteiner“, danach das an einen authentischen Fall eines österreichischen Justizskandals der 1980er Jahre angelehnte Drama „Die Geschworene“ (14.20 Uhr) aus 2006, sowie eine weitere Schwarzenberger-Erfolgskomödie: „Tafelspitz“ (15.50 Uhr) aus dem Jahr 1993 mit Otto Schenk und Annika Pages. Den TV-Abschluss des Christiane-Hörbiger-Geburtstages in ORF III bildet der Dokudreiteiler „Die Hörbigers – Eine Schauspieldynastie“ (17.30, 18.25 und 19.20 Uhr) von Christian Reichhold, der die bewegte wie bewegende Geschichte der berühmten österreichischen Schauspielfamilie erzählt. Das große ORF-III-Finale zu Ehren von Christiane Hörbiger gibt es am Sonntag, dem 14. Oktober: Nach Dakapos von „Die Gottesanbeterin“ (10.55 Uhr), „Die Geschworene“ (12.25 Uhr), „Donauwalzer“ (13.50 Uhr), Meine Schwester (15.30 Uhr) und „Tafelspitz“ (17.05 Uhr) sowie der Tragikomödie „Annas zweite Chance“ (18.45 Uhr) mit u. a. Friedrich von Thun und Erwin Steinhauer aus 2008, für die Sohn Sascha Bigler als Koautor fungierte, steht um 20.15 Uhr „Die Christiane Hörbiger Gala – Eine Filmlegende wird 80“ auf dem Programm. In der am 22. September stattfindenden Veranstaltung im ORF RadioKulturhaus spricht die Jubilarin an der Seite von Freunden, Weggefährten und Familienmitgliedern über ihr außergewöhnliches Leben. Abschließend zeigt ORF III die 2010 entstandene Romanverfilmung „Die lange Welle hinterm Kiel“ (21.45 Uhr) mit Christiane Hörbiger, Mario Adorf, Veronica Ferres u. a.

3sat zeigt am 13. Oktober das bereits erwähnte neue ORF-Porträt „Aus nächster Nähe: Christiane Hörbiger“ (16.50 Uhr) sowie „Tafelspitz“ (17.25 Uhr).

———————————————————————————

 

Diese Seite drucken