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INFOS DES TAGES (FREITAG, 20. MAI 2022

20.05.2022 | Aktuelles, Allgemein

INFOS DES TAGES (FREITAG, 20. MAI 2022)

LINZ/ Landestheater: UNTER DEM GLETSCHER

UNTER DEM GLETSCHER (URAUFFÜHRUNG)- Musiktheater von Michael Obst

Unter dem Gletscher: Opern-Uraufführung im Musiktheater
Foto: Reinhard Winkler

Text von Hermann Schneider nach dem Roman Am Gletscher (Kristnihald undir Jökli) von Halldór Laxness
Auftragswerk des Landestheaters Linz
In deutscher Sprache mit Übertiteln

Premiere Samstag, 21. Mai 2022, 19.30 Uhr

Großer Saal Musiktheater

Die weiteren Vorstellungstermine: 1., 8., 21. Juni, 1. und 7. Juli 2022

 Musikalische Leitung   Ingmar Beck
Inszenierung   Hermann Schneider
Bühne, Kostüme und Videodesign   Falko Herol
Choreografie   Hannah Moana Paul
 Dramaturgie   Katharina John

 Vebi, Vertreter des Bischofs   Anna Alàs i Jové
 Tumi Jonson, Kirchenvorsteher   Dominik Nekel
Mutter Jonson, seine Frau   Vaida Raginskytė
Fina, seine Stieftochter   Tina Josephine Jaeger
Sira Jon Primus, Gemeindepfarrer   Michael Wagner
Ua, seine Frau   Gotho Griesmeier
Helgi, Bauer   Matthäus Schmidlechner
Alfberg, Trucker   Martin Achrainer
Saknussem II., Hirte   Peter Fabig
Epimenides, Hirte   Michael Daub
Der Tropfen, Hirte   Domen Fajfar
Stößeldora, Haushälterin des Pfarrers   Fenja Lukas
 Dr. Godman Syngmann, Erfinder   Hans Jürgen Schöpflin
Die Stimme des Lachses   Alois Mühlbacher (Zuspielung)
 Ein Troll   Klaus Müller-Beck (Video)

  Bruckner Orchester Linz

 ZUM STÜCK

Am Fuße des Snæfellsgletschers vernachlässige ein Gemeindepfarrer seine seelsorgerischen Pflichten, so lautet das Gerücht, das einen jungen Geistlichen im Auftrag der kirchlichen Obrigkeit aus Reykjavík in die isländische Provinz führt. Was ihn allerdings dort erwartet, ist noch weitaus komplizierter: Ein Pfarrer, der lieber Campingkocher repariert als zu predigen, ein maßlos wohlhabender und einflussreicher Großunternehmer und drei Hirten, die von den Wundern der Wiederbelebung sprechen und nur wenig Wirklichkeit zu brauchen scheinen, sind nur der Beginn einer wundersamen und rätselhaften Geschichte über eine Gesellschaft zwischen Volksglauben und Moderne.

Michael Obst, der 2016 dem Linzer Landestheater mit seiner Oper Solaris einen wahren Publikumsrenner bescherte, hat sich nun für sein neuestes Werk des Romans Am Gletscher des einzigen isländischen Nobelpreisträgers Halldór Laxness angenommen und bringt dessen schillernde, tiefgründig-komische Welt auf der Bühne des Musiktheaters zum Leben.

Hermann Schneider

HALLDÒR LAXNESS` ROMAN AM GLETSCHERThemen und Motive für ein Opernsujet

Auf den ersten oder auch zweiten Blick mag man zwischen dem Sujet von Laxness’ Am Gletscher (isländisch Kristnihald undir Jökli – zu Deutsch etwa Christentum unterm Gletscher) und meiner ersten gemeinsamen Arbeit mit Michael Obst, Die andere Seite nach Alfred Kubins fantastischen Roman, gewisse Parallelen sehen: Beide schildern die Reise eines scheinbar naiven Beobachters (bei Kubin eingeladen, bei Laxness mit einem dubiosen „Spionage“-Auftrag betraut) in eine entlegene, quasi- surreale Weltgegend.

War diese bei Kubin ausschließlich Fiktion und dies per definitionem als „Traum-Reich“ die psychoanalytische Dekonstruktion der Romantik, so ist die Welt Laxness’ durchaus geographisch zu verorten; beide Romane spielen übrigens in Gebirgsregionen. Nimmt man bei Kubin eine Art Shangri-La in der Himalaya-Gegend an, so ist es bei Laxness der berühmte Gletscher Snæfellsjökull, der in der isländischen Sagaliteratur eine mythisch-zentrale Rolle spielt. Auch Jules Vernes, auf den Laxness sich bezieht, nahm in seinem fantastischen Roman Die Reise zum Mittelpunkt der Erde diesen Gletscher zum Ausgangspunkt. Und nur der unbedarfte Leser mag in der Reise eine bloß geologische Expedition sehen: Reisen und deren Beschreibung sind nicht bloße Schilderung von Welterfahrung, sondern sie sind immer auch Expeditionen ins Ich.

Ganz grundsätzlich geht es in unserem neuen Opernprojekt (und wohl auch bei Laxness) um eine gänzlich andere Thematik als bei Kubin, der am Vorabend des Ersten Weltkrieges eine Summe des 19. Jahrhunderts, ja einen Abschied von der „Welt von Gestern“ schreibt, wobei er gleichzeitig weit das Tor zur Moderne ins 20. Jahrhundert aufreißt mit allen Konflikten, Ideologien und (Anti-)Utopien.

Zentrales Thema von Am Gletscher ist die Wandlung in Praxis, Bedeutung und Erfahrung von Religion, Glaube und Spiritualität am Ende des Zeitalters der Utopien, der Moderne; insofern ist der isländische Originaltitel auch als durchaus ironische Symbolik zu verstehen: Der Glaube, der Kerngedanke des Christentums, einerseits weltabgewandte Mystik, andererseits diesseitige sehr konkrete Lebenspraxis als gelebte Nächstenliebe, scheint in der modernen Gesellschaft zu vereisen und wird nurmehr durch den Sonderling Sira Jon Primus, dessen Name nicht von ungefähr auf Johannes den Täufer (ebenso wie auf den spanischen Mystiker Johannes vom Kreuz/Juan de la Cruz) verweist, sehr frei interpretiert. Der Beiname Primus dokumentiert Laxness’ Doppelbödigkeit: „der Erste“ und gleichzeitig schlichter Spitzname für das Talent des Pfarrers, Primus-Kocher reparieren zu können, die als Symbol für das Element Feuer diametral auf das vereiste Wasser des Gletschers verweisen …

Laxness’ Roman – im symbolischen Jahr 1968, Taufpate einer Generation, veröffentlicht – nimmt mit ironischer Altersweisheit nicht nur die Sujets der Postmoderne vorweg, sondern eröffnet bei aller Gesellschaftskritik, allen Verquickungen von Umweltproblematik, Esoterik und Individualismus der spätkapitalistischen Gesellschaft ein neues Feld: Weltflucht und Eskapismus evozieren und konkretisieren die Probleme, denen man entkommen wollte. Vielleicht verdeutlicht John Cages kluge Definition der Gegenwartskunst den Unterschied zwischen beiden Opernprojekten: „Früher hat man die Kunst als etwas begriffen, das besser organisiert war als das Leben, ja in das man sich vor dem Leben flüchten konnte; heute hingegen verstehen wir die Kunst als eine Einführung in das Leben.“ Buddhistische Gelassenheit oder christliche Demut als ein durchaus nicht einfältiger Pragmatismus des einfachen, konkreten Lebens als praktizierte Nächstenliebe ist nur eine der Botschaften.

Abschließend soll die Ironie, ja Komik der Romanvorlage und des Librettos erwähnt sein. Ähnlich wie in Shakespeares The Tempest (Der Sturm) handelt es sich bei Am Gletscher um eine ebenso humane wie groteske Komödie, deren Eigenheit als absurdes Theater auch eine große Qualität und damit Seltenheit (nicht zuletzt ihren Unterhaltungswert betreffend) für das Musiktheater verspricht: sind doch im Allgemeinen die Sujets der Oper der Gegenwart eher düster-apokalyptisch. So schwebt bei allem Tiefsinn eine große, subtile Heiterkeit, ein sanftes Lächeln angesichts der Absurdität der menschlichen Existenz im Kontext einer grandiosen Natur und einer unentschlüsselbaren Spiritualität über dem ganzen Geschehen.

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MAILAND/ Teatro alle Scala: RECITAL JUAN DIEGO FLOREZ MIT ÜBER EINE STUNDE ZUGABEN

Verifiziert
Ieri sera una sala sold out piena di giovani ha applaudito il memorabile recital di @jdiego_florez. Il fitto programma, che spaziava da Gluck a Puccini, ha incluso alcuni dei suoi cavalli di battaglia ed è stato seguito da un’ora di bis.

flo
ZU INSTAGRAM mit weiteren Fotos
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WIEN/ THEATER IM PARK – Start in die Saison 2022!
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Die Bühne unter den Platanen mitten in der Stadt wird wieder eröffnet: Mit Sonntag startet das THEATER IM PARK am Belvedere in die dritte Saison! Nach einigen ersten Vorstellungen steht am Dienstag, 31. Mai mit der „Geschichte der Komödie“ von und mit Michael Niavarani & dem Simpl Ensemble die offizielle Eröffnungsveranstaltung auf dem Programm!

Komödien, Kabarett, Konzerte und mehr – das ist der Sommer im THEATER IM PARK am Belvedere!

Von Beginn an war es das Ziel, den Schwarzenberggarten mit dem aus der Not der Pandemie heraus geborenen THEATER IM PARK mit größtmöglicher künstlerischer Vielfalt zu bespielen. Neben den neuen Theaterproduktionen „Die Geschichte der Komödie“ und „Sommernachtstraum“ (von und mit Michael Niavarani) steht daher mit Philosophie und Literatur, Klassik, Pop und Wienerlied, Comedy und Kabarett wieder ein hochkarätiges und abwechslungsreiches Angebot für das Publikum zur Auswahl. Die THEATER IM PARK-Gründer Michael Niavarani und Georg Hoanzl freuen sich auf die Saison 2022, die bis Ende September vielen Künstlerinnen und Künstlern eine Auftrittsmöglichkeit bietet:

„Dieser englische Landschaftsgarten wirkt wie ein Wald in der Stadt. Ich kenne keine vergleichbare Location – und ich kenne viele! Jetzt freuen wir uns auf zahlreiche kulturinteressierte Naturliebhaber:innen.“ (Georg Hoanzl)
„Das Schöne ist, wenn man im Theater im Park spielt, mitten in der Stadt, dann glauben wir immer nach der Vorstellung, wir müssen jetzt noch eine Stunde nach Wien fahren. Man hat wirklich das Gefühl, man ist am Land.“ (Michael Niavarani)

Eröffnung am 31. Mai, 20:00 mit „Die Geschichte der Komödie“

Mit einem „Seminar voller Wissenslücken, unwissenschaftlicher Behauptungen und streng subjektiver Bewertungen“ eröffnen Michael Niavarani und das SIMPL Ensemble trotz aller Hindernisse, die durch (glücklicherweise gut überstandene!) Corona-Infektionen im Team entstanden sind, die Saison. „Die Geschichte der Komödie“ verspricht einen rasanten Sturzflug durch die humoristische Weltgeschichte, von Aristoteles bis zur Pension Schöller. 

Ich würde mich freuen, wenn Sie diesen Saisonauftakt am 31. Mai medial begleiten und bitte um Rückmeldung unter barbara.schoeber@hoanzl.at 

Programmtipps im Mai/Juni

  • Sonntag, 22. Mai, 11:00: Michael Köhlmeier & Konrad Paul Liessmann
    Philosophie unter Platanen: Die Schönheit und das Biest
    Michael Köhlmeier lädt ein zu einem Gespräch mit Konrad Paul Liessmann über Kunst und Moral.
  • Sonntag, 05. Juni, 15:30
    Kirchschlager, Beimpold, Happel & Cortesi – WEIBS-BILDER
    Angelika Kirchschlager, Ulrike Beimpold, Maria Happel und Arabella Cortesi wandern mit Frauenpower durch die Literatur und Musikgeschichte. Eine gewaltige Brennschärfe an Emotion, Leidenschaft, Gesellschaftskritik und Humor! 
  • Dienstag, 07. Juni, 20:00
    Lydia Prenner-Kasper – Damenspitzerl
    Die Kabarettistin lädt zum Damenspitzerl, der Königsdisziplin des Genusses, hervorgerufen durch den gnadenlos mitreißenden Humor einer Damenrunde.
  • Samstag, 11. Juni, 16:00
    Günther Groissböck & die Philharmonia Schrammeln – Wann i amoi stirb…
    Der weltberühmte Bass Günther Groissböck gestaltet gemeinsam mit den Philharmonia Schrammeln ein charmantes wie unterhaltsames Programm aus Wienerlied-Literatur und Schrammelmusik, von Leopoldi, Lanner bis Strauß
  • Sonntag 12. Juni, 11:00
    Wiener Sängerknaben – Together
    Ein Chor, das ist „Together“. Die Wiener Sängerknaben haben Lieder ausgesucht, in denen es um gemeinsame Sehnsucht und Hoffnung geht, Lieder, die man rund um die Welt liebt und singt.

Das vollständige Programm finden Sie auf https://theaterimpark.at

Niavarani präsentiert zwei neue Komödien „Die Komödie war immer ein Spiegel der Zeit, der menschlichen Probleme. Wann gab es den ersten Besoffenen in einer Komödie, wann den ersten Betrogenen? All diese Dinge, die uns im Leben total bewegen, sind seit jeher in der Komödie vorgekommen“, führt Autor, Regisseur und Schauspieler der beiden Neuproduktionen, Michael Niavarani, aus.

Ab Mai 2022:
Michael Niavarani & das SIMPL Ensemble
Die Geschichte der Komödie
Von den alten Griechen bis zu den kriechenden Alten
mit Katharina Dorian, Jenny Frankl, Ariana Schirasi-Fard, Joachim Brandl, Julian Loidl, Matthias Mamedof, Bernhard Murg und Michael Niavarani
Buch & Regie: Michael Niavarani

Ein Seminar voller Wissenslücken, unwissenschaftlicher Behauptungen und streng subjektiver Bewertungen erwartet das Publikum. Was war der erste Witz der Menschheit? Wie lustig waren die Komödien zur Zeit der Völkerwanderung? Ging es im Mittelalter auf der Bühne wirklich nur ums Furzen? Und warum ist die Geliebte von Alexander dem Großen auf dem Philosophen Aristoteles geritten? Und besonders lächerlich: Warum spielen alle Theater, immer wenn sie Geld brauchen, Pension Schöller? 

„Keine dieser Fragen werden wir beantworten. Stattdessen werden wir durch die Komödien der Weltgeschichte fliegen, uns circa 245-mal umziehen, vier Bier pro durchlebtem Jahrhundert trinken, und Ihnen alles präsentieren, was wir unterwegs fladern können“ , so Niavarani. 

Im Hochsommer werden Elfen und Waldgeister ihr Unwesen bei uns treiben: Michael Niavarani verwandelt gemeinsam mit rund 20 Akteur:innen den Park in einen Märchenwald! Ab August kann sich das Theaterpublikum auf die insgesamt dritte Shakespeare Adaption (nach „Richard III.“ und „Romeo & Julia“ im GLOBE WIEN) von Niavarani freuen:

Ab 01. August 2022:
Shakespeares
SOMMERNACHTSTRAUM
Ein Polterabend mit verwirrten Menschen, echten Feen und Kobolden, einem Poltergeist und einem Esel
Eine Komödie von Michael Niavarani nach William Shakespeare 
mit Michael Niavarani und vielen mehr
Buch & Regie: Michael Niavarani

Sie werden nicht glauben, was Sie sehen. Bezaubert von zauberhaften Dämonen werden Sie sich, wenn Sie nicht aufpassen, in Ihren Sitznachbar verlieben und nicht mehr mit Ihrem Ehemann nach Hause gehen wollen. Was ist da los? Ganz einfach: Wenn Liebende sich ewiges Begehren versprechen und dann andauernd jemand anderen lieben – dann war das der Puck! 

Zusätzlich zu den beiden Neuproduktionen gibt es auch ein Wiedersehen mit Michael Niavarani in der beliebten Amnesiekomödie „RESET – Alles auf Anfang“.

Gemeinsam lachen, lauschen, nachdenken – der vielseitige Spielplan 22

Das THEATER IM PARK bietet neben der Komödie viele weitere Highlights: Es lesen Wolf Haas, Lisa Eckhart, Dirk Stermann oder Joachim Meyerhoff. Musikalische Sternstunden erwarten das Publikum bei Jonas Kaufmann & Helmut Deutsch, dem Walzerkonzert der Solisten der Wiener Philharmoniker, ebenso wie bei Ursula Strauss, Ernst Molden, Der Nino aus Wien, Roland Neuwirth oder den 5/8erl in Ehr’n. Die Ohren spitzen kann man auch bei Simone Kopmajer & Viktor Gernot mit „Jazz on a Summer’s day“, Musicbanda Franui, Philharmonix oderden 4 Voices of Musical. Literarisches von legendären Frauen geben Birgit Minichmayr in „Dorothy Parkers Geschichten“, oder Maria Happel & Sona MacDonald mit „Edith Piaf und Marlene Dietrich“ zum Besten. Zum Denken regen Michael Köhlmeier mit philosophischen Gesprächen unter Platanen  oder Wissenschaftsjournalist Harald Lesch mit „Vier Jahreszeiten im Klimawandel“ an.

Kabarett und Comedy bereichern auch heuer wieder das Programm: Klaus Eckel präsentiert sein neues Kabarettprogramm „Wer langsam spricht, dem glaubt man nicht“, Gernot Kulis feiert 20 Jahre Ö3 Callboy, Alex Kristan, Lisa Eckhart, Thomas Stipsits, Stermann & Grissemann oder die Science Busters sorgen für Lacher unter freiem Himmel, ebenso wie Gerhard Polt & die Well-Brüder aus’m Biermoos, Hazel Brugger, Martina Schwarzmann oder Comedy von Tahnee, Michael Mittermeier oder Kaya Yanar

Vom Theater ins Museum – Kooperation mit dem Belvedere

Auch diesen Sommer erwartet Sie ein Kultur-PLUS rund um das Belvedere: als besonderen Bonus erhalten die Besucher:innen des THEATERS IM PARK am Tag der Veranstaltung oder am Folgetag freien Eintritt in das Museum im Oberen Belvedere (gegen Vorlage des Tickets an der Kassa, nach Verfügbarkeit)! Wir bedanken uns beim Belvedere für diese wunderbare nachbarschaftliche Kooperation! 

Ein Miteinander, das dankbar macht!

Der Zuspruch des Publikums (150.000 Besucher:innen im letzten Sommer), der großartige Einsatz der Künstlerinnen und Künstler sowie deren Agenturen und die wertvolle Unterstützung der Partner:innen Erste Bank, Wien Energie und Wiener Städtische sind ein guter Rückhalt für die dritte Runde des nach wie vor privat finanzierten Kulturprojekts. Ein großes Danke gilt der Restaurantbrauerei Stöckl im Park für die gastronomische Zusammenarbeit und Gastfreundschaft, sowie Römerquelle, die uns auch heuer wieder erfrischend unterstützen.
Die Basis bildet aber die Unterstützung der Fürstlich Schwarzenberg’schen Familienstiftung, die dieses großartige Umfeld zur Verfügung stellt.

Sie finden hier die aktuellen Statements der Partner:innen und Institutionen, die uns durch den Sommer begleiten! 
 

Luftig, lustig, schön und sicher

Auch 2022 wird das zwei Hektar großes Freilufttheater durch großzügige Reihenabstände, Tische innerhalb der Reihen nach zwei bis vier Personen und zahlreiche weitere Vorkehrungen nicht nur einer der lustigsten und schönsten, sondern auch einer der sichersten Spielorte in Österreich sein. Sollte eine Vorstellung nicht stattfinden können, garantieren wir weiterhin die umgehende Rückerstattung des vollen Kartenpreises ohne jegliche Abzüge. Die Getränke können wieder im voraus bestellt werden. Details zum Sicherheitskonzept: https://www.theaterimpark.at/faq
 

Wir hoffen, Sie bald persönlich bei uns im Park begrüßen zu dürfen!

Informationen zum Ticketkauf 

ONLINE https://theaterimpark.at
MAIL ticket@theaterimpark.at
TELEFON +43 (1) 588 93 40 (Mo-Sa: 09.00 bis 19:00 Uhr)

THEATER IM PARK
Prinz-Eugen-Straße/ Ecke Plößlgasse, 1030 Wien

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Oper @ Potsdam: Moderne EA Giuseppe Scarlatti: „I potentosi effetti…“ ab 12.6., Musikfestspiele Potsdam // Dorothee Oberlinger & Ensemble 1700

Bei den Musikfestspielen Potsdam-Sanssouci steht am 12. Juni die moderne Erstaufführung von Giuseppe Scarlattis “I portentosi effetti della Madre Natura” (Die wundersamen Wirkungen von Mutter Natur, 1752) mit  hervorragenden Gesangssolisten* und dem Ensemble 1700 unter der Leitung von Dorothee Oberlinger ab dem 12.6. bevor, zu der wir wieder ganz herzlich einladen möchten. Es steht mit dieser Produktion das Opernregie-Debut des französischen Filmregisseurs und César-Gewinners 2021 Emmanuel Mouret – und damit auch die erste zeitgenössisch orientierte Produktion von Dorothee Oberlinger – bevor:

Premiere: Sonntag, 12. Juni, 19 Uhr
Schlosstheater im Neuen Palais Sanssouci
(weitere Aufführungstermine: 14./15./16. Juni, jeweils 19 Uhr)

Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Spieldauer: ca. 2,5 Stunden inklusive einer Pause

Ensemble 1700, Ltg. Dorothee Oberlinger, Regie Emmanuel Mouret
Eine Produktion der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci in Kooperation mit Musica Bayreuth.

Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Spieldauer: ca. 2,5 Stunden inklusive einer Pause

Aus totaler Isolation stolpert Celidoro plötzlich in die Freiheit. Alles ist ihm neu: Die Welt, die Menschen, die verwirrende Gegenwart der Frauen, und ständig kollidieren seine Naturinstinkte mit rätselhaften Regeln. Wie er durchs Dickicht der Macht- und Liebesspiele seinen Platz in der Gesellschaft findet, führt diese leichtfüßige Opera Buffa aufs Amüsanteste vor. Giuseppe Scarlatti brilliert mit komödiantischem Esprit, melodischem Schmelz, Koloraturgeglitzer und lebhaften Ensembleszenen. Bei Potsdam-Intendantin Dorothee Oberlinger und ihrem Ensemble 1700, für den Potsdamer »Polifemo« 2021 mit einem OPUS Klassik geehrt, liegt diese Rarität mit Goldoni-Libretto in den allerbesten Händen. Noch eine Premiere ist zu vermelden mit dem Opernregiedebüt des preisgekrönten französischen Filmemachers Emmanuel Mouret, der die Geschichte kühn in die Gegenwart katapultiert.

Weitere Informationen unter https://www.musikfestspiele-potsdam.de/programm/kalender/programm-details/wundersamen-wirkungen-von-mutter-natur-premiere.html

Bitte beachten Sie auch die anderen Opern im Programm „INSELN“ der Musikfestspiele Potsdam-Sanssouci 2022:

  • 11. Juni: Händels Zauberinseln: Arien, Duette & Orchesterstücke aus Opern & Kantaten von Georg Friedrich Händel mit Sophie Junker, Sopran, Ann Hallenberg, Mezzosopran, Christophe Dumaux, Countertenor, IL POMO D’ORO, Francesco Corti, Cembalo & Leitung
  • 18. Juni: Pfaueninselgeschichten // Giovanni Battista Pergolesi: Il Ciarlatano, Dramma giocoso per musica (1734), Ensemble ART HOUSE 17
  • 18./19. Juni: Johann Friedrich Reichardt: Die Geisterinsel (1798): Singspiel/Oper in 3 Akten nach einem Libretto von Friedrich Wilhelm Gotter & Friedrich Hildebrand von Einsiedel, RHEINISCHE KANTOREI / DAS KLEINE KONZERT, Hermann Max, Leitung
  • 25./26. Juni: Carlo Pallavicino: Le Amazzoni  nell’isole  fortunate (1679), LES TALENS LYRIQUES, Christophe Rousset, Musikalische Leitung, Nicola Raab, Inszenierung
  • 26.6.: Henry Purcell: The Indian Queen / CONJUNTO DE MÚSICA ANTIGUA ARS LONGA DE LA HABANA, Kuba, Ltg.: Teresa Paz
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    Ausgewählte Nachrichten für Juni 2022 (in alphabetischer Reihenfolge). Agentur Balmer & Dixon/Zürich

    Joo-Anne BITTER gastiert mit einem Potpourri aus berühmten Opern- und Operetten-Arien in einem Frühlingskonzert des Tonkünstler Orchesters Niederösterreich unter der Leitung von Lorenz C. Aichner am 7. Juni im Musikverein Wien.

    Claude EICHENBERGER ist nochmals als Geneviève in Claude Debussys PELLEAS ET MELISANDE am 10./17./22. Juni an den Bühnen Bern zu erleben. Regie: Elmar Goerden. Dirigat: Sebastian Schwab.

    Cornel FREY singt Loge in Richard Wagners DAS RHEINGOLD am 9./16. Juni und Mime in SIEGFRIED am 11./19. Juni in der Béla Bartók National Concert Hall im Rahmen der Budapest Wagner Days 2022. Adam Fischer dirigiert das Hungarian Radio Symphony Orchestra.

    Äneas HUMM ist als Zweiter Handwerksbursch in Alban Bergs WOZZECK in der Regie von William Kentridge am 2./4. Juni am Gran Teatre del Liceo in Barcelona zu erleben. Josep Pons dirigiert das Symphonie Orchester des Gran Teatre del Liceu. Am 26. Juni gibt der junge Künstler einen Liederabend von Clara und Robert Schumann, Fanny Hensel, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Alma und Gustav Mahler im Kulturzentrum La Prairie in Bellmund. Am Piano begleitet ihn Judit Polgar.

    Dimitry IVASHCHENKO gastiert als Hunding am 5. Juni in einer konzertanten Aufführung von Richard Wagners WALKÜRE, 1. Akt, im Festspielhaus Baden Baden mit dem SWR Symphhonieorchester unter der Leitung von Dima Slobodeniouk.

    Torben JÜRGENS ist Héraud II in Arthur Honneggers JEANNE D’ARC AU BÛCHER am 7./8./10./11./12./14./16./17. Juni am Tetro Real in Madrid. Regie: Álex Ollé (La Fura dels Baus). Musikalische Leitung: Juanjo Mena.

    Johannes KAMMLER ist zum letzten Mal in dieser Saison in der Titelpartie in Rossinis IL BARBIERE DI SIVIGLIA am 6. Juni 2022 an der Staatsoper Stuttgart zu sehen. Regie: Beat Fäh. Musikalische Leitung: Vlad Iftinca. Am 13. Juni ist er in einem Liederabend mit Werken von Schumann, Ravel und Liszt im Palau de la Música Catalana in Barcelona zu hören. Akemi Murakami begleitet ihn am Flügel. Am 18. Juni singt er im Eröffnungskonzert MIT MIR IM PARADIES des Musikfests Stuttgart mit dem Stuttgarter Kammerorchester im Beethoven-Saal der Liederhalle. Dirigent ist Hans-Christoph Rademann.

    David KANG feiert am 24. Juni Premiere als Bass 1 in Lorenzo Romanos LA LUNA in einer Inszenierung von Ron Zimmering in der Opera Stabile der Hamburgischen Staatsoper. Musikalische Leitung Rupert Burleigh. Es folgen weitere Vorstellungen am 25./28. Juni wie auch am 1./2./3. Juli.

    Michael KUPFER singt den Holländer in Richard Wagners DER FLIEGENDE HOLLÄNDER unter der Regie von Roger Vontobel am 12. Juni am Nationaltheater Mannheim. Die musikalische Leitung hat Jordan de Souza. Der Künstler ist nochmals Lord Ruthven in der Oper von Heinrich Marschner DER VAMPYR am 5./9. Juni am Staatstheater Hannover. Inszenierung: Ersan Mondtag. Dirigent: Giulio Cilona. Es spielt das Niedersächsische Staatsorchester Hannover.

    Louis LOHRASEB dirigiert erstmals G. Bizets CARMEN in einer Inszenierung von Axel Köhler am10./19./23. Juni an der Semperoper Dresden. Es spielt die Sächsische Staatskapelle unter seiner Leitung.

    Dean MURPHY singt Paolo Orsini in Wagners RIENZI in einer konzertanten Aufführung am 22. Juni in der Béla Bartók National Concert Hall in Budapest. Marc Albrecht dirigiert das Ungarische Nationale Philharmonische Orchester.

    Jordan SHANAHAN ist als Junker in Franz Schrekers DER SCHATZGRÄBER am 4./11. Juni an der Deutschen Oper Berlin zu erleben. Marc Albrecht dirigiert das Orchester der Deutschen Oper. Der Künstler gastiert als Kreon am 15./16. Juni beim Kammerorchester Winterthur in Stravinskys OEDIPUS REX in Halle 53 in Winterthur. Leitung: Jac van Steen.Am 9. und 19. Juni singt er nochmals Rodrigo in Verdis DON CARLO in einer Inszenierung von Robert Carsen am Aalto Theater Essen. Am Pult steht Andrea Sanguineti. Es spielen die Essener Philharmoniker.

    JunHo YOU ist Pong in Puccinis TURANDOT am 12./15./20./23./26./29. Juni an der Volksoper Wien. Regie und Choreographie: Renaud Doucet. Musikalische Leitung: Alfred Eschwé

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    Website will Verwirrung unter russischen Generälen Schaffen!

  • Am Mittwoch ging die Seite WasteRussianTime.today online. Ihr erklärtes Ziel: Maximale Verwirrung unter russischen Generälen und Regierungsvertretern, ausgelöst durch Tausende Telefonstreiche. Jeder soll die Website besuchen können und dort nach einem Klick auf einen Button zwei zufällig ausgewählte Vertreter des russischen Militärs, der Geheimdienste und der Regierung miteinander verbinden. Nutzer der Website sollen dann zuhören können, wie sich die zwei Menschen an beiden Enden der Leitung verwirrt fragen, warum sie gerade miteinander sprechen müssen. „Wer am Telefon hängt, kann keine Bomben werfen. Kann keine Soldat*innen koordinieren. Kann keine Invationspläne schmieden. Es bringt also vor allem erstmal ein bisschen mehr Chaos in die Russische Regierung. Krieg können wir nicht. Aber wir können ablenken und spielen“, heißt es auf der Website.

    „Dieser Krieg hat in Moskau und St. Petersburg begonnen“

    Die zugehörigen Nummern hat das Künstler- und Hackerkollektiv „The Obfuscated Dreams of Scheherazade“ laut eigenen Angaben aus mehreren Leaks, über 5.000 Nummern sollen gekapert worden sein. „Wir hoffen auf Verwirrung, dass sie sauer werden, und auf interessante Gespräche für alle Zuhörer, die russisch können“, sagte eine der anonymen Initiatoren der Website gegenüber der US-Techplattform Wired. „Dieser Krieg hat in Moskau und St. Petersburg begonnen, in Putins Machtzirkel, und genau den wollen wir verärgern und irritieren.“
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