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INFOS DES TAGES (FREITAG, 16. JULI 2021)

16.07.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 16. JULI 2021)

ST. MARGARETHEN: FOTOS VON DER UND RUND UM DIE PREMIERE „TURANDOT“ (14.7.)

Fulminante Premiere mit asiatischem Flair
Unter großem Zuschauerandrang und mit vielen Prominenten im Publikum feierte Mittwoch Abend, am 14. Juli 2021, in der Oper im Steinbruch Giacomo Puccinis „Turandot“ Premiere


Martina Serafin. Copyright: Esterhazy/ Jerzy Bin


Andrea Shin, Martina Serafin. Copyright: Esterhazy/ Jerzy Bin

TERMINE & INFORMATIONEN                    
15., 16., 23., 24., 29. und 30. Juli 2021   
1., 5., 6., 7., 12., 13., 19., 20., und 21. August 2021    
Beginn Juli: 20.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr 
Beginn August: 20.00 Uhr, Einlass ab 18.00 Uhr     
Dauer: ca. 2,45 Std. inklusive Pause     
Preise: € 43 bis € 146

KARTENBESTELLUNGEN
Ticketbüro pan.event
T: +43 2682 65065
E: tickets@panevent.at
www.operimsteinbruch.at


Martina Serafin, Daniel Serafin. Copyright: Esterhazy/ Andreas Tischler


Daniel Serafin, Ministerin Claudia Tanner, Ministerin Elisabeth Köstlinger, Stefan Ottrubay (Esterhazy), Minister Martin Kocher. Copyright: Esterhazy/ Andreas Tischler


Otto Retzer, Ingrid Flick, Ingeborg und Harald Serafin. Copyright: Esterhazy/ Andreas Tischler
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Seht her! Ich! Ich! Ich!

Die Dame ist entrüstet. In den Sozialen Medien gibt es nicht nur überschwängliches Lob, sondern auch Beschimpfungen, weil sie die Buhlschaft als Transgender-Geschöpf mit Stoppelhaar-Frisur (falls man das Frisur nennen kann) darstellt.

Sollen wir ihr das glauben? Oder steckt hinter all dem nicht ganz gezieltes Kalkül? Ehrlich, wer hat denn Verena Altenberger in der Unmasse junger Schauspielerinnen, die sich heute in Fernseh-Krimis vor die Kameras drängen, schon wahrgenommen, bevor sie – aus welchen Gründen auch immer – als Buhlschaft im diesjährigen Salzburger „Jedermann“ besetzt wurde? Kaum jemand.

Ihr Partner hingegen, der ist wirklich berühmt. Lars Eidinger – Theaterfreunde nicken genüsslich bei seinem Namen, selbst wenn sie seine Bühnenleistungen nur per TV und Stream gesehen haben. Ein toller, schräger, herausfordernder Kerl. Dabei sind Theaterfreunde ja eine zu vernachlässigende Minderheit, es geht um Film und Fernsehen, und auch da ist er enorm präsent. Und gar in den Medien! Immer und überall. Einer, der – wie sich zeigt – auch zu jeder Menge Publicity bereit ist, wenn er die „Traumrolle“ des Jedermann spielt…

Zum Apropos von Renate Wagner

–Renate Wagner beschäftigt sich in ihrem Apropos nicht nur mit der Jungmimin, sondern auch mit einem anderen Mimen – und letztlich mit der Krone der Schauspielkunst, der Politik!
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SOFIA/Lake Pancharevo: Kurzbericht LA DONNA DEL LAGO – NI am 15. Juli 2021

 Das Sommer-Wagner-Festival der Sofia Opera and Ballet unter der Leitung von Prof. Plamen Kartaloff, „Die Musen des Wassers“ geht in diesem Jahr auf dem Lanke Pancharevo mit der Rossini-Oper „La donna del lago“ – also see- bzw. wassergerecht – weiter. Kartaloff hat hier in seiner schier unbegrenzten Phantasie, ständig neue open air-Spielstätten für seine Opern-Neuinszenierungen und das Repertoire zu entdecken, eine ganz formidable neue Bühne gefunden. Der Hauptsponsor hat seit dem ohnehin schon beachtlichen „Rheingold“ des Vorjahres (Bericht in merker online) die Spielstätte auf dem Ponton am Ufer des Sees Pancharevo durch erhebliche Umbauten in eine feste Seebühne umgestalten lassen, mit einer bequemen Zuschauertribüne, die während der ersten vier Aufführungen der „Donna del lago“ und auch heute Abend praktisch ausverkauft war.

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Foto: Klaus Billand

Zum Kurzbericht von Klaus Billand

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WIEN: VLADIMIR CHERNOV MIT SEINEN SCHÜLERN HEUTE IN DER GALITZINSTRASSE

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BÜHNE BADEN bei Wien: Nächste Premiere „EVA“ – Operette von Franz Lehár

EVA — Bühne Baden

Sieglinde Feldhofer. Foto: Lalo Jodlbauer

Fabriksarbeiterin wird Pretty Woman

EVA
Operette in drei Akten
von Franz Lehár
Libretto von Alfred Maria Willner
und Robert Bodanzky
Textfassung Michael Lakner
Premiere: 30. Juli 2021
19:30 Uhr, Sommerarena
Einführungsgespräch: 25. Juli 2021
10:30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

„EVA kann mit Fug und Recht als die erste sozialpolitische Version des Operettengenres bezeichnet werden,“ so Michael Lakner, Künstlerischer Leiter der Bühne Baden und zugleich auch Regisseur dieser zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Operette. Es ist dies für Lakner, den Lehár-Kenner und -Liebhaber, nach ZAREWITSCH und EINE BLAUE MAZUR, die dritte Operette des Meisters, die er in Baden inszenieren wird. „Lehár ist bekannt für seinen Mut, sich an sperrige Stoffe heranzuwagen. Bei EVA kam er auf die Idee, eine arme Fabriksarbeiterin mit Aufstiegsambitionen zu seiner Hauptfigur zu machen.“ Und nicht nur das: Auch die Unruhen in der Fabrik, die in einer regelrechten Revolte gipfeln, sind für Operetten ein wahrlich untypisches und heikles Thema. „Aber mit Arbeiterschicksalen setzten sich rund um die Entstehungszeit von EVA, 1911, auch andere künstlerische Kaliber wie etwa Gerhart Hauptmann auseinander, um die Bevölkerung wachzurütteln und gesellschaftspolitisch in die Pflicht zu nehmen,“ führt Lakner aus.

Und dennoch ist EVA für Lakner ein perfektes Märchen à la Aschenputtel. „Dieses Stück hat neben seinen sozialpolitischen Ansätzen mit seiner überirdisch schönen Musik so viele Ingredienzen eines Märchens, dass ich diese dem Stück immanente romantische Ebene in den Fokus rücken und nicht zerstören wollte.“
So ist am Ende dann – wie es sich für eine Operette gehört – alles gut: Octave, der Lebemann und Besitzer der Fabrik (Reinhard Alessandri) ist geläutert und bereit, die brave Eva (Sieglinde Feldhofer) in seine Arme zu schließen.

Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik
Inszenierung: Michael Lakner
Ausstattung: Dietmar Solt
Choreografie: Anna Vita
Eva Sieglinde Feldhofer
Octave Flaubert, Fabriksbesitzer Reinhard Alessandri
Prunelles, zweiter Buchhalter in der Fabrik Thomas Zisterer
Dagobert Millefleurs, Freund Flauberts Alexander Kröner
Pepita Desiree Paquerette, genannt Pipsi Claudia Goebl
Bernard Larousse, erster Werkführer in der Fabrik Franz Födinger
Mathieu, ein Diener/Chaffeur Mario Fancovic
Freddy Marco Ascani
Teddy Glenn Desmedt
Elly Dessislava Filipov
Gigi Maria Koreneva
1. Arbeiterin Tsveta Ferlin
2. Arbeiterin Ekaterina Polster
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FREDDIE DE TOMMASO UNTERRICHTET IN DER SOLTI-AKADEMIE

Facebook: Our friend an Solti alumnus @freddiedetommaso returned to become our first ever Alumni Faculty member on our bel cantocourse of singers

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Michael Volle freut sich, wieder in Bayreuth zu sein

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Neapel: LUCA SALSI singt sich für den Trovatore ein

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Nach der EURO ist vor Olympia: Nächster Großevent im ORF (1)

 Ab 21. Juli 500 Stunden live in ORF 1, in ORF SPORT + und als Stream =

Wien (OTS) – Nach der EURO ist vor Olympia: Nach dem mit großem (Reichweiten-)Erfolg im ORF zu Ende gegangenen ersten sportlichen Sommerhighlight geht es ab 21. Juli 2021 mit dem nächsten Großevent im ORF weiter: Insgesamt knapp 500 Stunden lang berichtet das ORF-Fernsehen (wegen des früher beginnenden Olympischen Fußballturniers geht es bereits ab 21. Juli mit dem Damen-Fußballspiel Schweden – USA los) bis 8. August live von den um ein Jahr verschobenen Olympischen Spielen Tokio 2020. 270 Stunden davon in ORF 1, 200 Stunden in ORF SPORT + sowie 20 weitere Stunden an Live-Stream-Angeboten via ORF.at.

Der ORF kann täglich auf 55 Multi-Leitungen zurückgreifen und Sport-Content generieren. Damit ist u. a. sichergestellt, dass nahezu jeder Wettkampf mit österreichischer Beteiligung live zu sehen ist. Für blinde und sehbehinderte sowie gehörlose und hörbehinderte Sportfans wird ein Großteil der ORF-Olympia-Übertragungen audiokommentiert bzw. untertitelt. Auch die ORF-Radios, das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT widmen sich umfassend den Sommerspielen in Japan.

Traditionell hohe Reichweiten verzeichnet bei Sommer-Olympia die Eröffnungsfeier, die ORF 1 am 23. Juli ab 12.30 Uhr zeigt. ORF 1 berichtet dann vom Olympia-Geschehen täglich live von ca. 23.30 (fallweise auch erst ab 1.00 Uhr) bis 16.50 Uhr, inklusive Olympia-Update und Olympia-Studio zu Mittag, das abendliche „Olympia Studio“ steht im Regelfall von 18.20 bis 19.00 Uhr auf dem Programm von ORF 1. ORF SPORT + berichtet ebenfalls live von ca. 8.00 bis 16.00 Uhr. Und zu berichten gibt es viel: So fallen 339 Medaillenentscheidungen in 33 Sportarten, darunter fünf, die neu oder wieder im Olympia-Programm sind: Base- und Softball, Karate, Klettern, Skateboarden und Surfen. 75 Athletinnen und Athleten des ÖOC sind für Tokio 2020 qualifiziert.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz „Die EURO und die Formel 1 haben die Performance des ORF Sport auch unter Corona-beeinflussten Produktionsbedingungen zuletzt einmal mehr eindrucksvoll unterstrichen. Mit den Olympischen Sommerspielen in Tokio folgt nahtlos das nächste Großereignis, dem der ORF dabei einmal mehr eine multimediale Plattform bietet.“

ORF-TV-Sportchef Hans Peter Trost: „Nach dem Spiel ist vor den Spielen: Mit 500 Stunden Olympia in ORF 1 und ORF SPORT + präsentiert der ORF Sport das nächste Sommer-Highlight, das den Fans alle Medaillen-Entscheidungen und den gewohnten Insider-Blick auf die ÖOC-Athletinnen und -Athleten bietet.“

Das ORF-Team in Tokio, Studio im Nations Village

Coronabedingt ist der ORF mit einem sehr kleinen Team in Japan vertreten, wird das Glasstudio im Nations Village Tokio zum ORF-„Olympia-Studio“ und damit auch zum Treffpunkt der Sportlerinnen und Sportler. Durch das „Olympia-Studio“ führen alternierend Alina Zellhofer, Rainer Pariasek, Karoline Rath-Zobernig und Lukas Schweighofer. ORF-Positionen gibt es daneben im Olympic Stadium (Leichtathletik) sowie bei den Wettkampfstätten für Tischtennis, Klettern, Schwimmen und Segeln.

In Zusammenarbeit mit dem ÖOC hat der ORF ein Remote Studio für Interviews und Pressekonferenzen im Olympischen Dorf eingerichtet, das quasi als Interview-Außenstelle funktioniert, falls coronabedingt der direkte Kontakt mit den Sportlerinnen und Sportlern eingeschränkt werden muss.

ORF-Teamleader in Tokio ist Robert Waleczka, die Produktionsleitung liegt bei Andrea Plank, die Produktionsleitung Technik haben Claudio Bortoli und Christian Zettl inne. In Tokio für die aktuelle ORF-Olympia-Berichterstattung unterwegs sind Thomas König, Dietmar Wolff, Caroline Pflanzl, Christian Russegger und Roland Hönig. Die Produktionsleitung in Wien obliegt Martin Krischke, Hans Hengst und Philipp König sind die Sendungsverantwortlichen.

Die Olympia-Kommentatorinnen und -Kommentatoren sind: Michael Bacher (Fußball), Andreas Barth (Basketball 3×3), Norbert Belina (Klettern), Michael Berger (Kanu Slalom, Golf), Peter Brunner (Rad, Rudern, Judo), Dieter Derdak (Badminton), Michael Guttmann (Wasserspringen, Synchronschwimmen, Schwimmen Marathon), Johannes Hahn (Schwimmen, Ballsport), Mathias Haiden (Gewichtheben, Boxen), Dieter Helbig (Segeln, Taekwondo, Karate), Thomas Hölzl (Ringen), Erwin Hujecek (Fußball), Gabriela Jahn (Turnen, Trampolin, Rhythmische Gymnastik), Boris Kastner-Jirka (Mountainbike, Triathlon, Rugby, Ballsport), Johannes Kloiber-Karner (Schießen, Ballsport), Thomas König (Leichtathletik, Eröffnung), Michael Mangge (Surfen, Skateboard, BMX), Toni Oberndorfer (Tischtennis, Kanu Sprint), Oliver Polzer (Fußball, Tennis), Michael Roscher (Pferdesport), Martin Unger (Fechten, Bogenschießen, Moderner Fünfkampf) und Dietmar Wolff (Leichtathletik, Eröffnung, Schlussfeier).

Unterstützt werden die ORF-Kommentatorinnen und -Kommentatoren dabei von zahlreichen Ex-Athletinnen und -Athleten: Clemens Doppler (Beachvolleyball), Senad Grosic (BMX), Daniel Fleissner (Boxen), Hannes Jetz (Fechten), Hilde Drexler (Judo), Katharina Saurwein (Klettern), Christoph Soukup (Mountainbike), Thomas Rohregger (Rad), Bernhard Sieber (Rudern), Angelika Grabher (Damen-Rugby), Stiig Gabriel (Herren-Rugby), Jördis Steinegger (Schwimmen), Lukas Mähr (Segeln), Roman Hackl (Skateboard), Martin Roll (Surfen), Gerald Dygryn (Triathlon) und Veronika Kratochwil (Wasserspringen).

Biopic „Zeit für Legenden“ am 23. Juli

Anlässlich des Starts der Olympischen Sommerspiele 2021 zeigt ORF 1 am Freitag, dem 23. Juli, um 23.45 Uhr mit der deutschsprachigen Free-TV-Premiere von „Zeit für Legenden“ ein packendes Biopic über den Ausnahme-Athleten Jesse Owens: Mit vier Goldmedaillen wurde er bei den Olympischen Spielen in Berlin 1936 der erfolgreichste Teilnehmer – seine aufgestellten Weltrekorde sind legendär! Im Vorfeld überlegte er sich als Afroamerikaner, so wie das gesamte amerikanische Olympische Komitee die Spiele im rassistischen Nazi-Deutschland zu boykottieren.

Olympische Spiele auf sport.ORF.at, ORF-TVthek, ORF extra und im ORF TELETEXT

Wer sich im Web oder via App über das Geschehen in Japan informieren möchte, findet im eigens eingerichteten Olympia-Channel von sport.ORF.at ein umfassendes Angebot: laufend aktuelle Infos zu den Bewerben, zahlreiche Storys und Hintergrundberichte – mit speziellem Fokus auf Österreichs Athletinnen und Athleten – sowie ein umfassender Tabellen- und Statistik-Teil inkl. Olympia-Kalender sorgen dafür, dass Sportfans rund um die Uhr alles Wissenswerte zu den Sommerspielen abrufen können.

Und man kann auch via PC, Laptop, Smartphone oder Tablet direkt bei den Bewerben dabei sein, denn die ORF-TVthek und sport.ORF.at bringen Live-Streams aller ORF-TV-Übertragungen. Die ORF-TVthek stellt außerdem einen „Im Fokus“-Video-on-Demand-Schwerpunkt sowie eine eigene Lane mit Highlights zu den Olympischen Sommerspielen bereit.

Die Berichterstattung des ORF TELETEXT umfasst neben aktuellen Top-Storys (Seiten 105 und 203 bis 209) auch ein Olympia-Special im Rahmen der Sportberichterstattung mit weiteren Berichten, Tabellen, dem Olympia-Kalender etc.

Die Olympischen Spiele in den ORF-Radios

Transgender im Spitzensport ist Thema der „Dimensionen“ am Mittwoch, den 21. Juli, ab 19.05 Uhr in Ö1. Laurel Hubbard wurde als Mann geboren. Als Mann hat die Neuseeländerin auch seit 1998 zahlreiche Siege im Gewichtheben errungen. 2012 ließ Hubbard eine geschlechtsangleichende Operation an sich durchführen. Im Juli soll sie nun bei den Olympischen Spielen in Tokio antreten – als erste Transgender-Sportlerin überhaupt. Sport- und Wissenschaftswelt sind gespalten. Auf der einen Seite fühlen sich weibliche Athletinnen übervorteilt. Denn Hubbard hat jahrelang als Mann trainiert und dementsprechend auch mehr Muskelmasse aufgebaut. Mehrere Fachleute meinen, dieser Vorteil bleibe auch nach einer Hormontherapie weiter bestehen. Andere sehen die Inklusion als wichtigen Fortschritt. Auch wenn es bisher nur eine kleine Minderheit betrifft, Transgender-Athletinnen und -Athleten gibt es in immer mehr Spitzensportarten.

Japanische Impressionen im Olympiajahr 2021 stehen im Mittelpunkt des „Salzburger Nachtstudios“ am Mittwoch, dem 4. August, ab 21.00 Uhr in Ö1. Vielfach werden die Olympischen Spiele als wichtige Veranstaltung gesehen, in der sich das Gemeinsame von Menschen manifestiert. Speziell in der Zeit der Corona-Pandemie sollen friedliche Wettkämpfe die Hoffnung vermitteln, dass es sich bei dem aktuellen Ausnahmezustand um ein temporäres Ereignis handelt. Anlässlich der Olympischen Spiele ist es angebracht, einige Facetten der reichhaltigen Kultur, Literatur und Philosophie Japans zu beleuchten, die häufig als mysteriös, unzugänglich und unnahbar eingestuft werden. Dieses Vorurteil soll durch Porträts von Schriftstellern wie Ōe Kenzaburō, Abe Kōbō, Inoue Yasushi, Dazai Osamu, Sōseki Natsume oder von Philosophen wie Watsuji Tetsurō und Nishida Kitarō behoben werden. Charakteristisch für diese Autoren ist ihre Opposition gegenüber der Normativität des japanischen Gesellschaftsmodells, die mit dem Ausschluss von Nicht-Leistungsfähigen/-willigen einhergeht. Sie verstehen sich als engagierte Intellektuelle; sie kritisieren in ihren Werken das hemmungslose Streben nach Profit, die Ausbreitung nationalistischer und rassistischer Ideologien und verteidigen das Recht der Individuen auf eine selbstbestimmte Lebensführung. Thematisiert werden auch Facetten der japanischen Kultur, die sich auf ästhetische Phänomene wie Haikus, Kalligrafie, Gärten oder Teezeremonien beziehen.

Die Ö3-Hörer/innen sind bei allen Medaillen-Entscheidungen mit österreichischer Beteiligung live dabei. Michi Kasper, Wolfgang Eichinger und Gerhard Prohaska aus der Ö3-Sportredaktion sind in Tokio und berichten. Außerdem werden die wichtigsten Ereignisse im Laufe des Tages immer wieder zusammengefasst. Die interessantesten News aus Japan gibt es schon aktuell zum Frühstück im Ö3-Wecker zu hören.

Am 7. Juli startet FM4 in der Nachmittagssendung FM4-„Connected“ (15.00 Uhr) die Serie „Road to Tokyo“, die fünf österreichische Sportlerinnen und Sportler bei den Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele begleitet. Dabei sollen vor allem junge, teilweise erstmals eingeladene Sportarten wie Klettern, Kajak oder Skaten im Mittelpunkt stehen. Während der Olympischen Spiele wird es in der FM4-„Morning Show“ (6.00 Uhr) ab 23. Juli in der Serie „How to watch the Olympics“ immer wieder unterhaltsame Anleitungen zum „richtigen“ Zuschauen gehen. Worauf kommt es an, wenn man Sportarten wie Klettern, Skaten, Surfen oder Karate via Bildschirm verfolgt? Die Olympischen Spiele sind ja auch immer ein Showcase für die sogenannten „Randsportarten“, die oft im Sportalltag zwischen Fußball und Skifahren untergehen. FM4 holt sie vor den Vorhang.
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