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INFOS DES TAGES (FREITAG, 14. MAI 2021)

14.05.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 14. MAI 2021)

 

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Foto: Klaus Billand

MÜNCHEN/Staatsoper: DIE WALKÜRE 1. Aufzug konz. am 13. Mai 2021

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Endlich wieder Zuschauer. Foto: Klaus Billand

 Endlich wieder große Oper live – nun auch in Deutschland!

 In seiner kurzen und mit dem Hervorheben der Bedeutung von Musiktheater auch teilweise emotionalen Ansprache vor der konzertanten Aufführung des 1. Aufzugs der „Walküre“ von Richard Wagner sagte Intendant Nikolaus Bachler „Das ist fast ein historischer Moment!“ Hiermit und mit dem Hinweis auf die Uraufführung der „Walküre“ 1870 in München sowie seiner Überzeugung, dass das Staatsorchester die Partitur in der DNA habe, konnte Bachler die Erwartungen und Gefühle der etwa 700 Besucher in der innerhalb eines Tages ausverkauften Bayerischen Staatsoper München kaum besser treffen. Seit Oktober 2020 wurde in diesem wunderschönen Hause wegen Covid 19 nicht mehr gespielt, aber „viel gearbeitet und produziert“, nachdem im Oktober der durchaus erfolgreiche Versuch, es mit 500 Besuchern pro Abend zu machen, beendet worden war. „Die Vögel“ von Walter Braunfels gingen dann am 31. Oktober vor unverständlichen 50 (!) Besuchern über die Bühne. Man merkte Bachler und dem Publikum an, dass hier etwas ganz Besonderes stattfinden würde, was letzteres auch damit zeigte, dass es beim Einzug des Bayerischen Staatsorchesters von den Sitzen sprang und Applaus mit Begeisterungsrufen gab, als hätte das Stück gerade stattgefunden…

Begeistern konnte natürlich auch die exzellente Besetzung der drei Partien.

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Foto: Klaus Billand

Jonas Kaufmann als Siegmund, Lise Davidsen als Sieglinde und Georg Zeppenfeld als Hunding kamen zu ihren jeweiligen Einsätzen auf die Bühne. Nicht nur damit, sondern auch mit ihrer situationsbezogenen Interaktion durch langsame physische Annäherung der beiden Wälsungen und ausgeprägte Mimik aller drei kam auch ein gewisses Maß an Dramaturgie auf, was den Gesamteindruck dieser eher als semi-konzertant zu bezeichnenden Vorstellung noch erhöhte.

Jonas Kaufmann ist ein Siegmund aus dem Bilderbuch. Böses mit der Ankunft Hundings ahnend trägt er engagiert und energisch die Geschichte seiner Herkunft vor, die er mit einem lyrischen „Nun weißt Du, fragende Frau, warum ich Friedmund – nicht heiße!“ nahezu zärtlich beendet, offensichtlich schon in der Erwartung des Kommenden. Großartig und lang schmettert er mit ganzer vokaler Kraft die Wälsungenrufe und steigert die Spannung im Dialog mit Sieglinde bis zu einem eindrucksvoll gelingenden „Wälsungenblut“. Die „Winterstürme“ singt Kaufmann natürlich lyrisch wie ein Lied. Nicht nur hier fabriziert er aber immer wieder im Piano guttural klingende Töne auf den dunklen Vokalen, was nicht unbedingt jedermanns Sache ist. Man könnte es als einen Manierismus bezeichnen, vielleicht ist es auch nur Geschmackssache – meiner wäre es dann nicht. Ein bisschen mehr straight forward wie bei Pjotr Beczala wäre mir da lieber. Im Forte geht es ja auch bei Kaufmann. Jedenfalls gefiel er mir an diesem Abend besser als bei seinem Parsifal in Wien.

Lise Davidsen, die erfolgreiche „Tannhäuser“-Elisabeth aus Bayreuth, machte mit dieser Sieglinde einmal mehr klar, dass sie ein Supertalent für die Wagner-Bühne ist, und nicht nur diese. Klar, transparent und prägnant erklingt ihr kraftvoller und in jeder Tonlage blühender Sopran, der selbst Klippen wie „ süßeste Rache sühnte dann Alles“ mit Leichtigkeit meistert. Sie ist auch zu großer Attacke fähig wie mit ihrem „So bleibe hier!“ und singt eine großartige strahlende Höhe mit „…bis zum Heft haftet es drin“ und beim finalen Ausruf „Siegmund – so nenn ich dich!“ Davidsen versprüht unentwegt vokalen Glanz und war für mich an diesem Abend am besten in Form.

Georg Zeppenfeld, der vor kurzem erst als Gurnemanz in Wien glänzen konnte, war ein überaus gestrenger Hunding mit seinem klar konturierten, farbenreichen sowie ausdrucksstarken Bass sowie viel Drohpotential in der Stimme. Er ist sicher derzeit einer der drei, vier Besten seines Fachs und bildete einen eindrucksvollen stimmlichen und darstellerischen Kontrast zu den beiden Wälsungen. So war es ein starkes Trio!

Asher Fisch leitete das Bayerische Stastorchester mit viel Verve und intensivem Kontakt zu den Sängern. Er wählte des Öfteren relativ langsame Tempi, verfiel aber nie in Pathos. Es war eine eher auf Transparenz und Detail angelegte Interpretation der grandiosen Musik des Bayreuther Meisters.

Der Vorhang war schon zu, und alle dachten, das war’s. Dann ging er nochmal auf! Keiner hatte bis dahin des Saal verlassen. Die vier hatten noch drei Zugabe-Zuckerl parat, mit Asher Fisch am blitzschnell herbeigezauberten Steinway & Sons. Zuerst gab Jonas Kaufman mit viel Feingefühl das Wesendonck-Lied „Träume“. Lise Davidsen folgte mit einem mir leider unbekannten Lied, und Georg Zeppenfeld sang aus der „Schweigsamen Frau“ von Richard Strauss „Wie schön ist doch die Musik…“, eine Arie, mit der sich Kurt Moll hier in München unvergesslich machte. Das Publikum war begeistert. Immer wieder gab es das Trampeln wie in Bayreuth, wo es wegen des hohlen Bodens aber intensiver klingt. Fast alle waren bis zum letzten Vorhang im Saal und dankbar, bei diesem Erlebnis dabei gewesen zu sein. Wie schön doch, dass sich die Oper nicht digitalisieren lässt!

 Klaus Billand

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Stream: Erster Aufzug „Die Walküre“ von Richard Wagner konzertant aus der Bayerischen Staatsoper am 13.5.2021/ MÜNCHEN

STÜRMISCHES FEUER

Zum Bericht von Alexander Walther

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Zur nächsten Wiener Staatsopern-Premiere: ÜBER LEICHEN

Entnommen der Website der Wiener Staatsoper

Anonym (zitiert von Francis Underwood in The house of cards)

L’incoronazione di Poppea ist das House of Cards des 17. Jahrhunderts: ein groß angelegtes, sarkastisches Sittengemälde über den Aufstieg einer Frau zur Kaiserin. Sie – Poppea – ist bereit, für ihre Karriere über Leichen zu gehen – aber alle anderen, auf die sie trifft, sind es auch: Kaiser Nero verstößt seine rechtmäßige Ehefrau Ottavia zugunsten Poppeas, Ottavia zwingt den von ihr abhängigen Ottone zu einem Mordanschlag, Ottono missbraucht die Liebe Drusillas und so weiter und so weiter. Am Ende gibt es einen Toten und viele gesellschaftlich Tote, viele Täter und noch mehr Opfer. Poppea und Nero haben ihr Ziel erreicht, sie sind das neue Kaiserpaar. Aber das kundige Publikum wusste schon 1643, was in den nächsten Staffeln zu erwarten wäre: Die schwangere Poppea stirbt nach einem Fußtritt Neros, und Nero zwingt einen Konsul zum Selbstmord, um dessen Witwe heiraten zu können.

Nicht nur das Geschehen spottet jeder Regel, auch die Erzählweise wirkt regellos wie ein Shakespeare-Drama: Immer neue Figuren treten hinzu oder verschwinden wieder aus der Handlung, Sympathieträger erweisen sich als Verbrecher, Übeltäter gewinnen unsere Sympathie, Nebenfiguren werden zum Star einer Episode. Heute kennen wir solche Erzählweisen aus Fernsehserien. Die Musikwissenschaftlerin Silke Leopold bezeichnete die venezianische Oper des 17. Jahrhunderts hingegen als „Dramaturgie des Tollhauses“.

Und die Musik? Sie folgt jeder Emotion mit der gleichen Präzision, sie zeichnet die erotische Anziehung zwischen Nero und Poppea ebenso hingebungsvoll wie die Verlorenheit der verbannten Ottavia, die unerwiderte und gleichwohl unverbrüchliche Liebe Drusillas ebenso wie die faulen Kompromisse des Staatsphilosophen Seneca. Monteverdis Spätwerk ist ein Wunder: facettenreich, schmerzvoll präzise, unsentimental, unterhaltsam und emotional.

Ann-Christine Mecke (Wiener Staatsoper)
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Bayreuth ohne Musikdirektor
Die Nicht-Verlängerung des Chefdirigenten-Vertrags von Christian Thielemann in Dresden sorgt für jede Menge Schlagzeilen, während sein Musikdirektorposten in Bayreuth fast unbemerkt stillgelegt wurde.


Das Schild ist schon länger abmontiert. Foto: Regina Ehm-Klier/festspieleblog.de

Nein, natürlich ist in der Musik-, Opern- und Wagnerwelt derzeit DIE Neuigkeit, dass Christian Thielemanns Vertrag als Chefdirigent der Staatskapelle Dresden nicht verlängert wurde und zum Ende der Saison 2023/24 ausläuft, während zugleich der Vertrag von Semperopernintendant Peter Theiler nur bis zum Ende derselben Saison verlängert wurde. Kann man alles nachlesen in der originalen Pressemitteilung der sächsischen Staatskanzlei und in zahlreichen Berichten. Verlinkt seien zunächst nur der Artikel von Wilhelm Sinkowitz aus der Wiener Presse, der Kommentar von Jan Brachmann in der F.A.Z.  sowie die  „Götterdämmerung eines Solitärs“ von Reinhard J. Brembeck auf SZ online – letztere Eloge nicht etwa, weil ich einverstanden wäre mit dem Brembeckschen Genie-Geschwurbel, sondern weil es bemerkenswert ist, wenn ein mit der Kulturbürokratie gut vernetzter Kulturredakteur noch nicht mitgekriegt haben will, dass sich Christian Thielemanns Musikdirektorposten bei den Bayreuther Festspielen gewissermaßen in Luft aufgelöst hat.

So stellt Brembeck, nachdem er beschrieben hat, dass sich auch die Leitungsfunktion Thielemanns bei den Salzburger Osterfestspielen dem Ende zuneigt, fest: „Der Ende vergangenen Jahrs ausgelaufene Vertrag mit den von Thielemann so geliebten Bayreuth Festspielen, wo er seit seinem Debüt fast jährlich auftrat, ist seltsamerweise noch immer nicht verlängert.“ Warum hat er nicht einfach mal auf der Festspielhomepage nachgeschaut, ob es den Posten noch gibt? Und dann Festspielleiterin Katharina Wagner angerufen? Oder den Pressesprecher? Hubertus Herrmann hat auf meine Nachfrage, ob Christian Thielemann denn nicht mehr Musikdirektor sei, folgendes mitgeteilt:

Er ist seit 1.1.2021 kein Musikdirektor mehr, das ist richtig. Die Gespräche über die Fortführung seiner Tätigkeit und seiner Bezeichnung in Bayreuth sind noch nicht abgeschlossen. Ob es zukünftig die Position des Musikdirektors weiter in Bayreuth geben wird, ist ebenfalls noch nicht final entschieden, daher haben wir den Titel aktuell von der Website genommen…

Weiterlesen bei Monika Beer/ Richard Wagner-Verband Bamberg

http://rwv-bamberg.de/2021/05/bayreuth-ohne-musikdirektor/
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MAILAND: „Und es flogen die Fetzn“

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Betreffend Wiener Philharmoniker in Mailand mit Muti, müssen dort Scala intern die Fetzn geflogen sein, denn der eitle Muti dachte, ER würde die neue Saison eröffnen. Das machte aber tags zuvor der Chailly logischerweise mit dem Scala Orchester.

F.K.

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Undank ist der Welten Lohn

Vielleicht ist der Fall Reichenau nicht so vieler Worte wert. Das Ehepaar Loidolt jedenfalls wäre froh, sich nicht mehr in den Medien zu finden. Aber irgendwie berührt mich das Ganze persönlich, denn es ist ein Stück meiner privaten Theater-Geschichte. Ich war als Kritiker vom ersten Jahr an in Reichenau dabei, mit Ausnahme einmal einer Pause von ein paar Jahren, wo auch ich mit den Loidolts zerkracht war – wer nicht schließlich? Aber sonst zog es mich Sommer für Sommer zu dem „Wiener Großbürger-Ausweich-Festival“ auf den Semmering.

Und da haben die Loidolts mit ihren vier bis fünf Stücken immer eine hohe Anzahl von Schauspielern beschäftigt, in über 30 Jahren sogar Generationen-übergreifend: Da spielten auch schon die Töchter von Regina Fritsch, Gabriele Schuchter oder Julia Stemberger, und die Mütter blieben auch lange Stars im Ensemble.

Kurz, ohne die Loidolts je für Wohltäter zu halten, haben sie doch nachweislich für viele Leute Gutes Arbeit generiert. Sicher nach eigener Lust und Laune – kein Regisseur konnte den geringsten Besetzungswunsch vorbringen, die Intendanten besetzten selbst (wobei wichtigen Akteuren auch erlaubt wurde, ihre Gefährtinnen mitzubringen, für die sich dann auch Rollen fanden)…

Weiterlesen unter APROPOS
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Grand Théâtre de Genève: LA TRAVIATA ANNULLIERT

Annullierung der Neuproduktion von „La Traviata“ am Grand Théâtre de Genève

Gemäß den aktuellen Bestimmungen des Schweizer Bundesrates von gestern bedauert die Genfer Oper bekannt geben zu müssen, dass die Neuinszenierung von Verdis Oper durch die gefeierte Theaterregisseurin Karin Henkel, die zwischen dem 20. Juni und 03. Juli hätte gespieltwerden sollen, annulliert werden muss. Lediglich 100 zugelassene Zuschauer sowie die für diese Produktion notwendige Größe von Orchester und Chor hätten eine adäquate künstlerische, technische und finanzielle Umsetzung von „La Traviata“ nicht gewährleisten können.

Der Liederabend von Ludovic Tézier (6. Juni) kann gleichfalls nicht stattfinden.

Stattdessen soll das Ende dieser gebeutelten Saison mit dem Ballett Sacre2 und zahlreichen Aktivitäten von La Plage begleitet werden. Näheres hierzu wird noch bekannt gegeben.
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JETZT KOMMT EIN WENIG BEWEGUNG IN DAS WIENER KAMMERORCHESTER!

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DO DEN 20/5/2021

Budapest/ Franz Liszt Musik-Akademie

Mozart/ Mendelssohn)
Konzert Details – Wiener Kammerorchester – DE

MO  24/5/2021 (Wiener Konzerthaus/ Schubert-Saal (20.15 h)

Dirigent Joji Hattori
Bach, Schumann, Brahms Liszt
Konzert Details – Wiener Kammerorchester – DE

TRISTAN EXPERIMENT

Tristan Experiment
Musikdrama in drei Aufzügen (1865)

Libretto von Richard Wagner
Fassung für Kammerorchester von Matthias Wegele
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Neuproduktion des Theater an der Wien in der Kammeroper (Dauer etwa 180 Minuten)

Hartmut Keil - Theater Bremen
Hartmut Keil. Foto: Barbara Aumüller

Dirigent: Hartmut Keil
Inszenierung:  Günther Groissböck
MI  DEN 26/5/2021

Konzert Details – Wiener Kammerorchester – DE

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Cineplexx Arthouse Kinos stehen vor Comeback

*   Das Urania-Kino und das Actor Studio in Wien, das Geidorf Kunstkino in Graz sowie das Stadtkino Villach starten am 19. Mai
ihren Spielbetrieb
*   Spannendes      Kinoprogramm samt Österreichpremiere des Oscar-Gewinners „Nomadland“
*   Diagonale      im Grazer Annenhof Kino für Juni bestätigt
*   Cineplexx      Kinostandorte öffnen, sobald neue Filme in deutscher Fassung verfügbar

Mit den landesweiten Lockerungen im Kulturbereich freut sich auch Cineplexx seine ersten traditionellen Standorte samt Kinobuffets wieder öffnen zu können. Als erstes werden das Urania Kino und Actors Studio in Wien, das Geidorf Kunstkino in Graz und das Villacher Stadtkino wieder ihre Säle bespielen. Cineasten erwartet ein buntes Filmprogramm, unter anderem die deutsch-israelische Romantik-Komödie „Kiss Me Kosher“, der Klassiker aus dem Jahr 2000 „In the Mood for Love“, der Dokumentarfilm „The Dissident“ sowie die Vorpremieren von Viggo Mortensens „Falling“, der italienischen Filmbiografie „Miss Marx“ und des Konzertfilms „Lindemann – Live in Moskau“. Am 27.5. feiert außerdem das 3-fach oscarprämierte Drama „Nomadland“ seine Österreichpremiere. Tickets werden im Laufe der nächsten Woche auf www.cineplexx.at sowie in den vier öffnenden Kinos erhältlich sein.

„Wir haben sehr lange auf den Moment gewartet, jetzt ist er endlich da – wir dürfen unsere ersten Standorte wieder öffnen. Das ganze Cineplexx-Team freut sich darauf, in Kürze wieder Gäste begrüßen zu dürfen“, so Christian Langhammer, CEO/Hauptgesellschafter Constantin Film & Cineplexx Kinobetriebe. Damit starten vier von insgesamt 28 Kinos der Gruppe in Österreich ihren Spielbetrieb nach monatelanger Lockdown-Pause. Die Cineplexx Standorte nehmen ihren Betrieb wieder auf, sobald feststeht, welche Filme in deutscher Fassung wann zur Verfügung stehen. Die Wiedereröffnung hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, einer der größten ist der Content.

„Ohne guten Content gibt es für uns kein Kino. Nachdem letztes Jahr die meisten Filmstarts verschoben wurden, kommen 2021 noch einige Filmhighlights auf unsere Leinwände – angefangen beim neuen „James Bond – Keine Zeit zu sterben“, „Fast & Furious 9“, „Top Gun, A Quiet Place 2“, „Kaiserschmarrndrama“ und viele mehr. Aber noch wissen wir nicht, wann diese Filme in Österreich genau zur Verfügung stehen werden. Damit sind wir natürlich noch weit weg vom Normalbetrieb, aber wir freuen uns dennoch über diesen ersten, sehr wichtigen Schritt“, erklärt Christian Langhammer.

Auch die Diagonale, das Festival des österreichischen Films, kehrt nach der letztjährigen Zwangspause wieder ins Grazer Annenhof Kino zurück. Vom 8. bis 13. Juni werden herausragende österreichische Spiel- und Dokumentarfilme sowie die besten Kurz-, Animations- und Experimentalfilme und -videos präsentiert.

  Das Kino als sicherer Freizeitort

 Kinos sind nicht zuletzt wegen der großen Abstände und der hervorragenden Lüftungstechnik vergleichbar sichere Freizeitorte. Die Luft in den Cineplexx Kinosälen wird mehrfach in der Stunde ausgetauscht. „Die Gesundheit der Kinobesucher und unseres Teams hat oberste Priorität, darum gibt es darüber hinaus umfassende Maßnahmen, die für einen sicheren und entspannten Kinobesuch sorgen werden“, erklärt Christof Papousek, CFO/Co-Gesellschafter Constantin Film & Cineplexx Kinobetriebe. 

Ein Kinobesuch ist vorerst nur möglich, wenn man getestet, geimpft oder genesen ist. Zu den gültigen Tests zählen Tests der Eigenanwendung (24h), Antigentests (48h) und PCR Tests (72h). Im Sinne der Registrierungspflicht müssen Besucher außerdem vor Ort ihre Kontaktdaten hinterlassen. Popcorn, Nachos und Co. dürfen während der Filmvorführung genossen werden, ansonsten ist das Tragen einer FFP2-Maske während des gesamten Aufenthaltes im Kino verpflichtend, auch am Platz während der Filmvorführung. Mit angepassten Sitzplänen sorgt Cineplexx dafür, dass die Sicherheitsabstände eingehalten werden. Paare, Familien und Gruppen können weiterhin zusammensitzen.

Detaillierte Informationen dazu finden Sie unter  (http://www.cineplexx.at/sicher-ins-kino). 

Über Cineplexx und die Constantin Film-Holding GmbH

Die Constantin Film-Holding GmbH steht mit ihren Kinobeteiligungen Cineplexx Kinobetriebe GmbH und Lichtspieltheater Betriebs GmbH für modernes, visionäres Kino und ist unangefochtener Vorreiter in punkto Kinotechnologie und Servicestandards – 2018 und 2019 wurde dies mit den aktuellen Innovationen im Cineplexx Wienerberg (Onyx-LED und Real D Ultimate Screen sowie Barco Flagship-Laser), im Cineplexx Graz, Split, Belgrad und Novi Sad (MX4D), dem IMAX Laser im Cineplexx Donau Zentrum und Apollo und dem ersten Dolby Cinema in Wien im Village Cinema und danach im Cineplexx Millennium City, dem nun mehr vierten Dolby Cinema Standort nach Linz und Salzburg Airport, bestätigt.

Der Beginn der Firmengeschichte erfolgte 1951 mit dem Filmverleih Constantin-Film in Österreich, seit 1985 steht das Unternehmen unter leitender Mitarbeit und Teilhaberschaft beziehungsweise in Folge komplett im Eigentum österreichischer Unternehmer. In den 70er Jahren erfolgte eine bundesweite Ausweitung der Spielstätten unter dem Namen Constantin-Film Kinos. Die Cineplexx Kinobetriebe GmbH ist eine Tochtergesellschaft der 1985 gegründeten Constantin Film-Holding-GmbH, mit über 60 Kinos in 12 Ländern: Österreich, Kroatien, Serbien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina, Montenegro, Nord-Mazedonien, Albanien, Kosovo, Griechenland, Rumänien und Italien. Über 400 Säle mit mehr als 70.000 Sitzen werden betrieben.

Der letzte Expansionsschritt erfolgte im Februar 2019 mit dem Kauf der UCI Kinowelt und den damit verbundenen drei Standorten in Österreich. 2019 und 2020 ging die Expansion im SEE-Bereich mit 6 Kinos in Rumänien in eine neue Phase.

Mit rund 1.700 MitarbeiterInnen erwirtschaftete das Unternehmen im Jahr 2019 einen Umsatz von mehr als 150 Millionen Euro. 2019 begrüßten die Cineplexx Kinos knapp 13 Millionen Besucher.

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Phoenix persönlich: Dieter Nuhr bei Alfred Schier

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Bitte untenstehenden Link anklicken

Es sind zwar 45 Minuten, aber diese mit Nuhr zu verbringen, lohnt sich, gerade auch was die Gesprächskultur in unserem Land, den Zustand der Presse und die Bedeutung des Reisens betrifft. Und einiges mehr.

ZUM VIDEO (etwa 45 Minuten)

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