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INFOS DES TAGES (FREITAG, 14. AUGUST 2020)

14.08.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 14. AUGUST 2020)

WAIDHOFEN/ YBBS: DAS WETTER KANNTE KEIN ERBARMEN: KONZERT AUF NÄCHSTEN FREITAG 21. 8.) VERSCHOBEN


Das Wagner-Konzert mit Günther Groissböck musste abgesagt und auf nächsten Freitag (21.8.) verschoben werden. Bitte an das Publikum: Versuchen Sie es nochmals, so eine Verschiebung wirft auch für die Veranstalter große Probleme auf.

Aber trotzen wir den Gewalten, diesmal hat sich auch das Wetter dagegen gestellt!

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SALZBURGER FESTSPIELE:  RICCARDO MUTI DIRIGIERT BEETHOVENS „NEUNTE“


Riccardo Muti: Marco Borelli

Freitag, 14. August um 11 h. WIENER PHILHARMONIKER, RICCARDO MUTI: BEETHOVEN, 9. SINFONIE

 

Montag, 17. August um 11 h: WIENER PHILHARMONIKER, RICCARDO MUTI: BEETHOVEN, 9. SINFONIE

Riccardo Muti; Asmik Grigorian, Marianne Crebassa; Saimir Pirgu, Gerald Finley

AUSVERKAUFT

 

Freitag 14.8. um 15 h -bis 16,20 h: Sonya Yoncheva · Cappella Mediterranea · Alarcón (es gibt noch Karten)

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WEINVIERTLER FESTSPIELE HEUTE IN MIKULOV: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER/ PREMIERE (20 h)

ELITE TOURS

Regie Isao Takashima
Produktion Design Prof. Siegwulf Turek
Dirigent Levente Török
Der Holländer Tomasz Konieczny
Daland, ein norwegischer Seefahrer Franz Hawlata
Senta, seine Tochter Anna Gabler
Csilla Boross
Erik, ein Jäger Michael Heim
Mary, Sentas Amme Marisa Altmann-Althausen
Der Steuermann Dalands Aleš Briscein

Philharmonisches Orchester Györ
Chor der Weinviertler Festspiele


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WIEN – MIKULOV 87 km. Errechnete Fahrzeit 1,10 Minuten
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Live aus Grafenegg: „fidelio“ zeigt Konzerthighlights mit Klassik-Stars wie Kaufmann, Beczała, und Buchbinder

Außerdem Festival-Schwerpunkt mit ausgewählten Video-on-Demand-Highlights vergangener Jahre auf der Klassikplattform

Wien (OTS) – Wenn die moderne Kulisse des Wolkenturms im Schlosspark Grafenegg zur Bühne wird, können Klassikfans dank „fidelio“ auch dieses Jahr wieder via mobiler Endgeräte live dabei sein. Denn das Online-Klassikportal von ORF und Unitel überträgt gleich sechs Höhepunkte des niederösterreichischen Festivals, bei dem sich Klassikfans wieder auf namhafte Stars unter dem Sternenhimmel freuen dürfen. Ergänzt werden die Live-Übertragungen außerdem mit einem umfangreichen Video-on-Demand-Themenschwerpunkt rund um Grafenegg-Highlights vergangener Saisonen.

Der Grafenegg Reigen im Überblick

Glanzvoll eröffnet wird das heurige Festivalgeschehen in Grafenegg am Freitag, dem 14. August, live um 19.30 Uhr. Starpianist und Intendant Rudolf Buchbinder spielt gemeinsam mit dem Tonkünstler-Orchester, Simon Höfele (Trompete), Emmanuel Tjeknavorian (Violine) und Harriet Krijgh (Violoncello) unter der Leitung der Dirigentin Konstantía Gourzí, die neben der musikalischen Leitung des Eröffnungsabends auch gleichzeitig Composer in Residence des diesjährigen Festivals ist. Auf dem Programm stehen Beethovens Ouvertüre zum Ballett „Die Geschöpfe des Prometheus“ op. 43 und das Tripelkonzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester in C-Dur op. 56 sowie „Ypsilon, A Poem for Trumpet and Orchestra in five scenes“, das Auftragswerk des diesjährigen Grafenegg Festivals.

Das nächste Live-Konzerthighlight folgt gleich am Sonntag, dem 16. August, um 19.30 Uhr: In einem Liederabend singt Startenor Jonas Kaufmann an der Seite von Pianist Helmut Deutsch Franz Schuberts Liedzyklus „Die schöne Müllerin“. Am Donnerstag, dem 20. August, um 19.30 Uhr folgt ein stimmungsvoller Opernabend mit dem gefeierten Tenor Piotr Beczała, der an der Seite des Tonkünstler-Orchesters und unter Dirigent Sascha Goetzel bekannte Werke von Giuseppe Verdi, Gustav Mahler oder Antonín Dvořák zum Besten gibt.

Am Freitag, dem 21. August, sowie am Samstag, dem 22. August, jeweils live um 19.30 Uhr, gestaltet das ORF-Radio-Symphonieorchester zwei glanzvolle Konzertabende. Ersterer wird von der finnischen Ausnahme-Sopranistin Camilla Nylund begleitet und von RSO-Chefdirigentin Marin Alsop dirigiert. Auf dem Programm stehen Werke von Samuel Barber und Robert Schumann. Der zweite RSO-Konzertabend wird gemeinsam mit Star-Violinist Julian Rachlin gestaltet, bei dem Felix Mendelssohn Bartholdys Konzert für Violine und Orchester in e-Moll sowie Beethovens Symphonie Nr. 7 in A-Dur im Mittelpunkt stehen.

Den krönenden Abschluss des diesjährigen Grafenegg Festivals überträgt „fidelio“ am Sonntag, dem 6. September, live um 19.00 Uhr: Bei diesem Konzertabend mit Rudolf Buchbinder und den Wiener Philharmonikern stehen Ludwig van Beethovens Klavierkonzerte Nr. 2 in B-Dur und Nr. 3 in c-Moll auf dem Programm.

Vier der sechs Konzerte aus Grafenegg sind auch im Rahmen der ORF-III-Konzertreihe „Wir spielen für Österreich“ zu sehen: „Erlebnis Bühne LIVE“ präsentiert das Eröffnungskonzert (14. August), den Liederabend mit Jonas Kaufmann (16. August) und das philharmonische Konzert mit Rudolf Buchbinder (6. September) zeitversetzt jeweils um 20.15 Uhr. Den Auftritt von Piotr Beczała zeigt ORF III als Aufzeichnung am 30. September, ebenfalls um 20.15 Uhr. Ergänzend dazu stehen drei Spezialausgaben von „Kultur Heute“ aus Grafenegg (14. August, 28. August und 4. September, jeweils um 19.45 Uhr) auf dem Programm von ORF III.

Grafenegg Archiv-Highlights

„fidelio“ begleitet den Grafenegg-Reigen mit zahlreichen On-Demand-Highlights aus den vergangenen Jahren. So finden sich in der Klassithek neben den Sommernachtsgalas von 2014 bis 2019 auch Dokumentationen zu Festival-Intendant Rudolf Buchbinder, darunter „Rudolf Buchbinder – Auf der Suche nach Vollendung“ aus dem Jahr 2016 und „Ein Tag im Leben von Rudolf Buchbinder“ gemeinsam mit Barbara Rett aus dem Jahr 2019.

„fidelio“ – der digitale Klassik-Treffpunkt Der digitale Klassik-Treffpunkt „fidelio“ (www.myfidelio.at) von ORF und Unitel ist das Ticket zu spektakulären Konzert- und Opernveranstaltungen, zeigt Großereignisse der Musikgeschichte und vermittelt Hintergrundwissen auf höchstem Niveau. Jederzeit auf allen Endgeräten abrufbar, bietet „fidelio“ Top-Live-Events, regelmäßige Premieren, eine umfangreiche Klassithek und einen kuratierten 24-Stunden-Kanal. blog.myfidelio.at bietet darüber hinaus wissenswerte Anekdoten und Neuigkeiten aus der Welt der Klassik sowie Möglichkeiten zum Mitdiskutieren.
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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Nachtrag: Video von der Domingo-Preisverleihung in Salzburg

ZU INSTAGRAM – Video mit Domingo-Rede

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Co-Investor einer Aufnahme werden
Werden Sie Co-Investor einer Aufnahme und erhalten Sie Einnahmen für bis zu 70 Jahre.


Ksenia

Ich biete seit kurzem in Zusammenarbeit mit Christof Straub auf Global Rockstar eine Beteiligung an meiner neuesten Aufnahme an. Global Rockstar ist ein digitales Label, ein Musikverlag und eine Online-Plattform, die es Musikfans ermöglicht, Anteilseigner vielversprechender neuer Hits zu werden. Der mehrfach mit Platin ausgezeichnete Musikproduzent und Songwriter Christof Straub (Papermoon, ZOË) ist der CEO und Gründer von Global Rockstar.

Werden Sie jetzt Co-Investor und erhalten Sie künftige Lizenzgebühren für die kommerzielle Nutzung der Aufnahme für bis zu 70 Jahre. Sie werden Teil der ersten immersiven klassischen Aufnahme von Global Rockstar von Ksenia Valentina! Die junge aufstrebende Sopranistin Ksenia zeigt mit Ave-Maria (von Philippe Rombi), dass sie mit ihrer brillanten und emotionalen Darbietung das Herz ihrer Zuhörer erobern kann.

Die Aufnahme wurde in immersiver Technologie (mit 16 Mikrofonen) in den TIC Music Studios in Wien gemacht und wird auch in den innovativsten 3D-Audioformaten wie Dolby Atmos und Sony 360 auf Streaming-Plattformen wie Tidal und Amazon verfügbar sein. Der immersive Mix wird von dem mehrfach Grammy ausgezeichneten IAN aus München produziert. Ksenia Valentina wurde von Pantelis Polychronidis begleitet.

Weitere Infos: https://www.globalrockstar.com/#/projects/ksenia-ave-maria

Ksenia Skorokhodova,   www.kseniaskorokhodova.eu

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CORONAZEIT – musikalische Coronaflaute

Coronazeit = Coronaprobleme für alle Musikschaffenden. Selbst Wiens Philharmoniker mussten sich als unbeschäftigte Kurzarbeiter mit Steuergeldern bedienen lassen. Um so schlimmer für die so zahlreichen in Wien lebenden freischaffenden Musiker, viele Ausländer, welche sich in der großen Musikstadt des 19. Jahrhunderts den Start zur internationalen Karriere erhoffen. Und immer noch ist unsicher, wie es besuchermäßig nach der Eröffnung der Konzert- und Theatersaison weiter gehen könnte.

Doch Not macht erfinderisch, und die technischen Errungenschaften der letzten Jahre helfen ambitionierten Musikern nun, sich mit den eigenen Künsten weltweit hörbar zu machen. Online, Facebook, YouTube etc. sind dabei die wertvollen Helfer. Als aktuelles Beispiel: das Ensemble WISE Wien – International Soloists Ensemble unter Leitung der Geigerin Andrea Nicolic. Im Dienste zum Auslauf des EU-Vorsitzes der Republik Kroatien vermittelt WISE online eine informative Bekanntschaft mit von kroatischen KomponistInnen komponierter Kammermusik und Lieder. Von gestern und heute, allesamt hier unbekannteMeister der Tonkunst: Dora Pejacevic, Bozidar Kunc, Margareta Ferek-Petric, Berislav Sipus …. WISE Rebel 2020 CRO-ArT Festival Life nennt sich dieses Programm, und um diese Musikkultur mit ihren Überraschungen kennen zu lernen: www.wisemusicwien.com

Meinhard Rüdenauer
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Crashkurs Oper. Geschichte – Komponisten – Werke – Spielstätten. Neuerscheinung bei Schott Music

Crashkurs Oper

Crashkurs Oper gibt einen Überblick über die faszinierende Welt der Oper – vor und hinter den Kulissen. Vorgestellt werden die berühmtesten Opern von der Barockzeit bis zur Gegenwart. Darüber hinaus vermittelt das Buch in kompakter Form Wissenswertes aus vielen Themenbereichen des Musiktheaters:
Wann und wo entstand die Oper?
Wie sehen Opernhäuser aus – früher und heute?
Wie ist eine Oper aufgebaut?
Wie werden Opern produziert?
Welche Aufgaben haben Bühnen- und Kostümbildner, Dramaturgen, Regisseure und Statisten?

Crashkurs Oper bietet zudem Tipps für einen gelungenen Opernabend und zahlreiche Hörbeispiele mit berühmten Interpreten.

Jasmin Solfaghari
Crashkurs Oper
Geschichte – Komponisten – Werke – Spielstätten
Ausgabe mit Online-Audiodatei, 116 Seiten
ED 23032
ISBN 978-3-7957-0069-0
€ 16,50

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ZÜRICH/ „OPER IM KNOPFLOCH“: AMLETO von Saverio Mercadante (17.-25. Oktober im Theater Stok/ Zürich)

Auch die Oper im Knopfloch hat coronabedingte stille Zeiten hinter sich. Nun haben wir aber beschlossen unsere diesjährige Produktion „Amleto“ – ein Psycho-Kammerspiel nach Shakespeares Hamlet von Saverio Mercadante vom 17. bis 25. Oktober im Theater Stok Zürich zu spielen.

Amleto | Schweiz Tourismus

Amleto
Melodramma tragico von Saverio Mercadante
Ein Psycho-Kammerspiel nach Shakespeares Hamlet

Regie: Yaron David Müller-Zach – Musikalische Einstudierung: Judit Polgar  – Kostüme/Bühne: Jasmine Lüthold – Maske:  Sarah Gmür – Lichtdesign: Simonetta Zoppi

Mit: Bettina Schneebeli, Stephanie Bühlmann, Rosina Zoppi, Pawel Grzyb, Fabrice Raviola 

Isabell Weymann, Flöte – Gurgen Kakoyan, Klarinette – Flavio Barbosa, Horn – Julien Kilchenmann, Violoncello

Arrangement: Jan Rösner/Jiri Slabihoudek

Aufführungsdaten siehe Vorverkauf und Termine

Die Oper im Knopfloch
Achtung neue Adresse
Unterdorfstrasse 12
8311 Brütten
+41 (0)79 339 79 28

info@operimknopfloch.ch

www.operimknopfloch.ch

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ERWARTUNGSGEMÄSS: BOCHUM VERSCHIEBT DEN „RING“

Das Theater Bochum meldet: So sehr wir uns alle etwas Anderes wünschten, werden wir doch nach aktuellem Stand den Beginn unseres Ring-Projektes in das Jahr 2021 verschieben müssen. Bis zum Jahresende planen wir im zweimonatlichen Turnus, danach hoffentlich wieder längerfristig und starten das Projekt noch unter Vorbehalt im März.

Dafür informieren wir Sie gerne rechtzeitig.

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 ORF  – Zum 90. Geburtstag von Peter Weck: Neues TV-Porträt „Das war’s noch nicht“ und Filmhighlights am Wochenende in ORF 2

Ab Montag ORF-III-Dakapo für Kultserie „Wenn der Vater mit dem Sohne“ u. v. m.

Wien (OTS) – Zum  90. Geburtstag von Publikumsliebling Peter Weck setzt der ORF seinen bereits begonnen Programmschwerpunkt mit rund 60 Sendungen (Details unter presse.ORF.at) fort und gratuliert am Wochenende mit weiteren TV-Highlights. So würdigt ORF 2 den Jubilar am Samstag, dem 15. August 2020, um 21.55 Uhr mit dem neuen Künstlerporträt „Das war’s noch nicht – Peter Weck zum 90. Geburtstag“ (Dakapo am 16. August, um 14.00 Uhr) sowie mit drei Spielfilmen. Auf dem Programm stehen „Liebesgrüße aus Tirol“ (13.55 Uhr) aus dem Jahr 1964, das 1996 gedrehte Remake von „Hofrat Geiger“ (15.25 Uhr) mit Peter Weck und Christiane Hörbiger sowie die 2010 produzierte Komödie „Oma wider Willen“ (22.25 Uhr), ebenfalls mit Hörbiger als Filmpartnerin. Außerdem am 16. August in ORF 2: „Das Traumhotel – Brasilien“ (14.30 Uhr) aus dem Jahr 2012.

Die Peter-Weck-Festspiele gehen nächste Woche in ORF III weiter: Ab Montag, dem 17. August, gibt es ein Wiedersehen mit der 13-teiligen Kultserie „Wenn der Vater mit dem Sohne“, ab Freitag, dem 21. August, dann die 14-teilige Erfolgsproduktion „Ich heirate eine Familie“. Am Sonntag, dem 23. August, gestaltet ORF III einen ganzen Peter-Weck-Tag mit zahlreichen Spielfilmen, dem neuen TV-Porträt „Peter Weck – Der ewige Sonny Boy“ sowie einer Ausgabe der Gesprächsreihe „Aus dem Archiv“ aus dem Jahr 2015. Den Abschluss des Geburtstagsreigens in ORF III bilden am Sonntag, dem 30. August, die restlichen sechs Episoden der zwölfteiligen TV-Reihe „Heiteres von Roda Roda“.

Zum Inhalt des Künstlerporträts „Das war’s noch nicht“ am Samstag, 15. August (21.55 Uhr, ORF 2)

„Ich bin mir immer treu geblieben“, sagt Publikumsliebling Peter Weck in dem von Michael Meister gestalteten neuen ORF-Porträt „Das war’s noch nicht“. Einst wollte er das Dirigentenpult erklimmen – stattdessen eroberte das künstlerische Multitalent die großen Bühnen im deutschsprachigen Raum. Weck wuchs im Arbeiterbezirk Meidling auf, doch nicht das zugehörige „L“ kultivierte er, sondern den subtilen Schnitzler-Ton. Hugo von Hofmannsthals Stani aus „Der Schwierige“ wurde zur Rolle seines Lebens. In leichtfüßigen Filmkomödien spielte er den ewigen Verzichter, als Regisseur zog er auch hinter der Kamera die Fäden. Als er das Musical „Cats“ nach Wien brachte, verlängerte er den Broadway bis an die Wienzeile und kontrollierte schließlich als Generalintendant der Vereinigten Bühnen Wien ein Musical-Imperium. Heute, am 12. August, wird Peter Weck 90 Jahre alt. Immer noch ist er hellwach und vital, das Bubengesicht von früher schimmert noch durch.

Es war Münchens Theatersensation des vergangenen Winters: Zwei Monate lang spielte der Jubilar en suite den Al in Neil Simons Boulevardklassiker „Sonny Boys“. „Ein Glücksfall“ sagt Friedrich von Thun über seinen Bühnenpartner. Es soll seine letzte Theaterrolle gewesen sein, hat Peter Weck beschlossen. „War’s das?“ heißt seine jüngst neu aufgelegte Biografie. War’s das also beruflich? Nein, er möchte weiterhin Lesungen halten, das verschaffe ihm größte Autonomie und so bleibe er mit seinem Publikum in Kontakt. Den Umgang mit diesem lernte er bereits als Sängerknabe. Das große Geschenk der Musikalität hat ihn seine ganze Karriere begleitet: Von seinen Anfängen als Entertainer und Gastgeber eigener Musikshows bis hin zu seiner Musical-Intendanz in Wien.

Im Fach des jugendlichen Bonvivant wurde er nach Absolvieren des Max Reinhardt Seminars nach Klagenfurt engagiert – das Leichtlebige hat man ihm immer gern geglaubt. Schon ein halbes Jahr später ging es nach Berlin – für seine Lebensrolle des Stani in „Der Schwierige“. Das Schönbrunnerdeutsch, das er sich dafür perfekt aneignete, hatte er studiert, indem er sich in eine Clique von Aristokraten einschmuggelte.

Der Fernsehschauspieler Weck steht für zwei veritable Straßenfeger: In „Wenn der Vater mit dem Sohne“ spielte er einen Jung-Unternehmer mit Hang zum Playboy, der von seiner Sekretärin heimlich angeschmachtet wird. „Ein bisschen war da auch etwas Privates dabei“, so Dany Sigel heute. Der urösterreichische Schauspieler Peter Weck ist ein atypischer Wiener. Das Lavieren und Ranschmeißen ist ihm zutiefst zuwider. „Niemals würde er um die Gunst des Publikums buhlen“, sagt der ehemalige Volkstheater-Direktor Michael Schottenberg. Und Uschi Glas erinnert sich, wie der Regisseur Weck explodieren konnte, wenn er mit der Leistung eines Schauspielers nicht zufrieden gewesen ist. An beider Freundschaft habe das freilich nichts geändert. Zu Wort kommen außerdem Heidelinde Weis, Peter Wecks „Phantom der Oper“, Alexander Goebel, und Erika Pluhar.
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Seattle Opera presents online discussion. ‘Crescendo for Racial Justice in Opera’

 Noon-1:30 p.m.

August 19, 2020

Online webinar via Zoom

SEATTLE—The global pandemic has created a setback for arts groups across the Pacific Northwest. But despite challenges, Seattle Opera is using this moment as an opportunity to create equity in their art form through its next Community Conversation: Crescendo for Racial Justice in Opera. Black, Asian, and Latinx opera professionals will come together to reflect on this moment in time, and envision a future for this 400-year-old art form which—while beloved all over the world—often contains dated and racist stereotypes. Can great works of the operatic canon like Madame Butterfly, Tosca, and Aida be vessels of liberation and representation for People of Color? How should opera change in the wake of COVID-19 shutdowns and the Black Lives Matter protests? Speakers will explore these question and more on August 19.     

Opera, classical music, theater, and dance reflect cultures long-permeated by deep-seated inequities for Black people and other People of Color. The recent murders of George Floyd and others have laid bare the urgent need for systemic change in all aspects of society, with the arts being no exception. It’s a reckoning that comes at a time when opera houses are shuttered across the country.

“Right now is a chance to pause and reflect on opera, and on our industry,” said Alejandra Valarino Boyer, Director of Programs and Partnerships, who will moderate the discussion. “Our conversation will explore the possibilities of opera as a space of belonging, healing, and liberation for communities of color; speakers will lay the foundation for a future we believe in.”

Joining Valarino Boyer on the panel is Maestro Kazem Abdullah, scheduled to make his Seattle Opera debut in May 2021 with Tosca; Matthew Ozawa, opera stage director who previously spoke on Seattle Opera’s Madame Butterfly panel; and Naomi André, professor at the University of Michigan, Seattle Opera Scholar in Residence, and author of Black Opera: History, Power, Engagement.

 Registration is not required for this event. To join the Zoom webinar and for more information, go to seattleopera.org/crescendo.
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