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INFOS DES TAGES (FREITAG, 10. MAI 2019)

10.05.2019 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 10. MAI 2019)

HEUTE IM ORF : 68. Wiener Festwochen: Glanzvolle Eröffnung im Zeichen heimischer Musikerinnen – live in ORF 2 und 3sat

TV-Übertragung vom Ratshausplatz am 10. Mai um 21.20 Uhr =

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Wien (OTS) – Festspielzeit in Wien! Am Freitag, dem 10. Mai 2019, eröffnen die 68. Wiener Festwochen am Rathausplatz ihre aktuelle Saison. Auf der dort bereits aufgebauten Bühne wurde heute, am Dienstag, dem 7. Mai, im Rahmen einer Pressekonferenz das Eröffnungsprogramm präsentiert, das der ORF auch diesmal wieder – live um 21.20 Uhr in ORF 2 und 3sat – überträgt. Beim glanzvollen Opening stehen heuer die Frauen der heimischen Musikszene – Komponistinnen, Instrumentalistinnen und Performerinnen – im Rampenlicht. Der musikalische Reigen bietet eine Reise durch die Jahrzehnte mit Werken von Chanson bis Rap, von Wienerlied bis Pop. Das Line-up ist mit Größen wie Clara Luzia, Soap&Skin, der Rapperin Esra Özmen alias EsRap, der Bratschistin und Sängerin Jelena Popržan, Schauspielerin Katharina Straßer und Dialektsängerin Birgit Denk vorwiegend weiblich. Unter der musikalischen Leitung von Marlene Lacherstorfer, die auch Teil der modernen Volksmusik-Formation ALMA ist, treten an diesem Abend gelebter Diversität weiters u. a. Hip-Hopper Skero sowie Wiener-Tschuschenkapelle-Gründer Slavko Ninić auf. Die ORF-Bildregie der von Filmemacherin Mirjam Unger in Szene gesetzten Show übernimmt Leopold Knötzl. Zum Medientermin begrüßten der neue Festwochenintendant Christophe Slagmuylder, Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler und ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl.

Musikalische Symbolkraft vom Rathausplatz in die Welt

„Ich freue mich außerordentlich auf diese Wochen und speziell auch auf die Eröffnung, die immer eine große Symbolkraft hat und einen Reigen von unterschiedlichen Performances, Theaterereignissen, Installationen und Interaktionen eröffnet, die Wien auch mit der Welt verbinden und heuer sehr stark in die Bezirke gehen sowie unter Christophe Slagmuylder neue Zeichen setzen“, so die amtsführende Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler. „Was mich in diesem Jahr ganz besonders freut: Wir haben ein großartiges Ensemble von Künstlerinnen, die dieses Eröffnungsprogramm gestalten und damit ein Zeichen setzen für Solidarität, generationenübergreifendes Handeln und ein starkes Statement für Frauen“, so die Stadträtin.

„Alles hier in Wien ist ein bisschen eine Premiere für mich. Ich bin sehr aufgeregt und glücklich, diese Momente mit den Menschen zu teilen“, sagt der neue Festwochenintendant Christophe Slagmuylder, der kurzfristig die Leitung des im Vorjahr zurückgetretenen Intendanten Tomas Zierhofer-Kin übernommen hat. „Es ist sehr wichtig, wie und wo man ein Festival startet. Es kommt auf die Dramaturgie und die Geschichte an, die hier von der Wiener Innenstadt ausgeht. Wir vermitteln vom Rathausplatz aus eine Botschaft: wie diese Stadt ist, wie sie sein sollte, ein Ort, an dem geschätzt wird, dass es einen kulturellen Austausch zwischen Menschen und Identitäten gibt, ein Ort der Offenheit, Inklusion, Generosität und Gleichheit. Ich freue mich sehr auf diese Momente“, so der Belgier.

ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl: „Die Eröffnung der Wiener Festwochen ist ein alljährlicher Höhepunkt im ORF-Kulturkalender. Wenn Zehntausende Menschen zusammenkommen, um die verbindende Kraft der Musik und die Vielfalt der Kulturen zu feiern, entsteht immer wieder eine überwältigende, beglückende Atmosphäre. Es ist ein starkes Statement der Zusammengehörigkeit, ein positives, wenngleich auch nachdenklich stimmendes Signal aus Wien, das wir in ganz Österreich und über 3sat auch in Deutschland und in der Schweiz sichtbar und hörbar machen. Besonders freut uns, dass Wien diesmal seine starke weibliche Seite zeigt. Mögen die Stimmen der Musikerinnen von vielen gehört werden!“, so Traxl.

Die ORF-Übertragung der Festwocheneröffnung ist auch via https://TVthek.ORF.at als Live-Stream sowie sieben Tage nach der TV-Ausstrahlung als Video-on-Demand im Rahmen eines Schwerpunkts verfügbar.

Wiener Festwochen u. a. in „kulturMontag“ und „Kultur Heute“

Kurz nach der Live-Übertragung der Eröffnungsgala vom Rathausplatz sind die Wiener Festwochen Thema im ORF-„kulturMontag“. Am 13. Mai um 22.30 Uhr in ORF 2 präsentiert die Sendung einen Ausblick auf das diesjährige Festival unter der Leitung des Belgiers Christophe Slagmuylder, der kurzfristig die Leitung des im Vorjahr zurückgetretenen Intendanten Tomas Zierhofer-Kin übernommen hat. Der neue Prinzipal sieht das traditionsreiche Festival in einem politischen Kontext und setzt dabei auf eine Mischung aus Altbewährtem und Neuem. Stars wie Robert Wilson, Milo Rau und Romeo Castellucci oder Festwochen-Newcomer wie der thailändische Filmemacher Apichatpong Weerasethakul, der sein erstes Projekt für einen Bühnenraum liefert, sind mit an Bord. Slagmuylder will mit Produktionen die Offenheit und Neugier auf das scheinbar Fremde und Unbekannte fördern, das Festival ist für ihn ein Fenster zur Welt, das gesellschaftspolitische Themen in den Fokus stellt.

ORF III begleitet die Wiener Festwochen ab 13. Mai umfangreich im Rahmen der „Kultur Heute“-Rubrik „Sichrovskys Foyer“ um jeweils 19.45 Uhr. So stattet der ORF-III-Moderator insgesamt fünf Inszenierungen einen Besuch ab. Am Montag, dem 13. Mai, präsentiert „Kultur Heute“ seine Nachkritik zu Mariano Pensottis Theaterstück „Diamante“ in der Erste Bank Arena. In der Woche darauf, am Montag, dem 20. Mai, steht Krystian Lupas „Proces“ aus der Halle E im MuseumsQuartier auf dem Programm. Am 27. Mai folgt die Nachkritik zu „Deponie Highfield“ von René Pollesch aus dem Akademietheater. Der künstlerischen Performance „La vita nuova“, die in den Gösserhallen dargeboten wird, widmet sich Heinz Sichrovsky am Mittwoch, dem 29. Mai. Zum Finale folgt am Donnerstag, dem 30. Mai, ein weiteres Theaterstück aus dem MuseumsQuartier: „Mary Said What She Said“ von Robert Wilson und Darryl Pinckney mit Isabelle Huppert in der Titelrolle der Mary Stuart.

Die aktuelle TV-Kulturberichterstattung des ORF im Rahmen von „Zeit im Bild“ und „Kultur Heute“, der „Daytime“-Sendungen und „Wien heute“ (u. a. mit einem Live-Einstieg anlässlich der Eröffnung am 10. Mai) widmet sich ebenfalls den Produktionen und Ereignissen der Wiener Festwochen 2019.

Umfassende Berichterstattung in den ORF-Radios

Das Wiener Kulturfest ist auch Thema in ORF-Radios Ö1 und FM4 – so u. a. in den Ö1-„Journalen“ und im Ö1-„Kulturjournal“ (Montag bis Freitag, 17.09 Uhr). FM4 berichtet laufend über das Programm und spezielle Events der Festwochen – mit Beiträgen, Interviews, Programmtipps und Kartenverlosungen. Außerdem ist der Sender am 7. und 8. Mai beim „Sound Ride“ des Festivals mit dabei. Diese Music-Sessions in der Bim (Zustiegsmöglichkeiten: Schwedenplatz und Karlsplatz) präsentieren musikalische Newcomer/innen und etablierte Namen der österreichischen Musikszene. Auf dem Line-up des dreitägigen Events stehen etwa die ehemaligen FM4-Soundpark-Acts des Monats Lex Audrey, MIBLU, Love Good Fail, Listen to Leena, Sluff, Palastic und Pauls Jets sowie der Gewinner-Act des FM4 Protestsongcontests 2014, das Rap-Duo EsRap.

Wiener Festwochen auf ORF.at, in der ORF-TVthek und im ORF TELETEXT

Ein eigener Schwerpunktkanal auf news.ORF.at bringt Vorschauen und aktuelle Berichte zu den wichtigsten Premieren, Produktionen und Schwerpunkten des Festivals, bündelt weitere Storys aus dem gesamten ORF.at-Netzwerk und stellt eine Auswahl interessanter Posts aus den sozialen Medien bereit. Die ORF-TVthek wird auf https://TVthek.ORF.at u. a. die Übertragung der Eröffnung österreichweit als Live-Stream bereitstellen und darüber hinaus einen Video-on-Demand-Schwerpunkt mit Sendungen und Beiträgen zu den Wiener Festwochen einrichten. Der ORF TELETEXT informiert im Rahmen der Kultur-Topstory (Seite 110) und des Magazins „Kultur und Show“ (ab Seite 190) über Eröffnung, Höhepunkte und Programm (Seite 415) der Festwochen.
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„DISKURS BAYREUTH“: Der Vorverkauf beginnt am 12. Mai 2019

Diskurs Bayreuth 2019 mit der Uraufführung „Siegfried“ und weiteren Veranstaltungen

Bereits zum dritten Mal werden 2019 die Aufführungen der Bayreuther Festspiele von einem ebenso vielfältigen wie spannenden und umfangreichen Rahmenprogramm begleitet: „Diskurs Bayreuth“ bietet 2019 acht sehr unterschiedliche Veranstaltungen an elf Tagen während der Festspielzeit an (https://www.bayreuther-festspiele.de/test-d-bth/).

Am 13. August 2019 findet die Uraufführung des Stücks „Siegfried“ in der Kulturbühne „Reichshof“ statt. Das renommierte und erfolgreiche Autorenduo Feridun Zaimoglu und Günter Senkel schuf dieses Werk aus Anlass des 150. Geburtstages Siegfried Wagners im Auftrag der Bayreuther Festspiele GmbH. Es ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit der vielseitigen und mehrdimensionalen Persönlichkeit des „Meistersohns“, des schaffenden Künstlers, Regisseurs, Dirigenten, Szenografen, des Festspielleiters, des Menschen in außergewöhnlicher Form und sprachlich geschärft pointiert – ein Werk des produktiven Gedenkens (https://www.bayreuther-festspiele.de/programm/diskurs-bayreuth/siegfried/).

In Haus Wahnfried (Richard-Wagner-Museum Bayreuth) gibt es vier „Diskurs“-Konzerte unter dem Oberbegriff „Musik und Szene“ am 30. Juli sowie am 3., 22. und 24. August 2019. Neben  Mitwirkenden der Bayreuther Festspiele wird in Konzert und Live-Performance der dänische Komponist und Medienkünstler Simon Steen-Andersen auftreten (https://www.bayreuther-festspiele.de/programm/diskurs-bayreuth/konzerte-2019/).

Im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, einer Weltkulturerbestätte, findet am 12. August 2019 ein Liederabend mit dem weltweit gefeierten Bassisten Günther Groissböck (bei den Bayreuther Festspielen 2019 als Veit Pogner in „Die Meistersinger von Nürnberg“ und als Gurnemanz in „Parsifal“) und der Pianistin Alexandra Goloubitskaia statt.

 Eintrittskarten zu den Aufführungen „Siegfried“, den vier „Diskurs“-Konzerten sowie zum Liederabend können ab 12. Mai 2019, 14 Uhr im Vorverkauf auf dem Portal von Ticketmaster ® entweder online unter https://www.ticketmaster.de/artist/bayreuther-festspiele-tickets/957968?camefrom=de_va_05447 oder bei einer der autorisierten Vorverkaufsstellen (https://www.ticketmaster.de/help/outlet_search.html?language=de-de) erworben werden.

www.ticketmaster.de

Telefonischer Bestellservice: 01806 999 0000 (0,20 € Anruf aus dem deutschen Festnetz; max. 0,60 € Anruf aus dem deutschen Mobilfunknetz)

Ergänzt wird das Erinnern an Siegfried Wagner durch eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Siegfried Wagner – Werk und Wirkung“, die in Kooperation mit dem Richard-Wagner-Museum Bayreuth am 30. Juli 2019 in Haus Wahnfried stattfindet (https://www.bayreuther-festspiele.de/programm/diskurs-bayreuth/siegfried-wagner-zum-150-geburtstag/).

Ein Symposium mit dem Titel „Szenen-Macher“ widmet sich vom 2. bis 4. August 2019 auch in Haus Wahnfried in kontroverser Weise der Thematik „Richard Wagners Musikdramen und ihre szenische Realisierung“ (https://www.bayreuther-festspiele.de/programm/diskurs-bayreuth/symposium-2019/).

Der Eintritt zu Podiumsdiskussion und Symposium ist frei.
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150 JAHRE WIENER STAATSOPER: FESTSPROGRAMM

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GEBURTSTAGSMATINEE

Samstag, 25. Mai 2019, 10.00 Uhr | Großes Haus

Am Vormittag des 25. Mai 2019 werden im Rahmen einer Geburtstagsmatinee die 150-jährige Geschichte des Hauses sowie seine Künstlerinnen und Künstler gewürdigt. Mitglieder des Staatsopernorchesters, des Bühnenorchesters, des Staatsopernchors, Solistinnen und Solisten und Kinder der Opernschule der Wiener Staatsoper interpretieren unter der musikalischen Leitung von Frédéric Chaslin Stücke u. a. von Mozart, Verdi und Strauss. Dr. Clemens Hellsberg hält eine Festrede und Laetitia Blahout (15 Jahre) – Gewinnerin des bundesweiten SchülerInnen-Redewettbewerbs, der anlässlich des Jubiläums gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung initiiert wurde – präsentiert ihre Gedanken zum Thema „… und was ist denn die Wiener Staatsoper?“.

Durch die Veranstaltung führt Ö1-Moderator Albert Hosp.

Die Geburtstagsmatinee wird live im Ö1 Klassik-Treffpunkt übertragen sowie auf der Facebook-Seite (http://www.facebook.com/wiener.staatsoper) und der Homepage der Wiener Staatsoper (www.wienerstaatsoper.at) kostenlos live gestreamt.

Das Programm:
„Frère! Voyez! … Du gai soleil“ aus Werther (Jules Massenet) Maria Nazarova
„Là ci darem la mano“ aus Don Giovanni (Wolfgang A. Mozart) Peter Kellner, Andrea Carroll
„Avec la garde montante“ aus Carmen (Georges Bizet) Opernschule der Wiener Staatsoper
„Che faceste? Dite su!“ aus Macbeth (Giuseppe Verdi) Damenchor der Wiener Staatsoper
Szene der Rheintöchter aus Das Rheingold (Richard Wagner) Ileana Tonca, Stephanie Houtzeel, Bongiwe Nakani, Wolfgang Bankl
Song von Leas Vater aus Die Weiden (J. M. Staud – D. Grünbein) Rachel Frenkel, Monika Bohinec, Herbert Lippert
Ouvertüre aus Don Giovanni (Wolfgang A. Mozart) Bühnenorchester der Wiener Staatsoper
Festrede Clemens Hellsberg
„Dove sono“ aus Le nozze di Figaro (Wolfgang A. Mozart) Olga Bezsmertna
„Die Dame gibt mit trübem Sinn“ aus Ariadne auf Naxos (Richard Strauss) Daniela Fally, Rafael Fingerlos, Pavel Kolgatin, Jinxu Xiahou, Wolfgang Bankl
Streichsextett aus Capriccio (Richard Strauss) Mitglieder des Staatsopernorchesters
„… und was ist denn die Wiener Staatsoper?“– Rede der Gewinnerin des SchülerInnen-Redewettbewerbs Laetitia Blahout
„Oh welche Lust“ aus Fidelio (Ludwig van Beethoven) Herrenchor der Wiener Staatsoper
„Tutto nel mondo è burla“ aus Falstaff (Giuseppe Verdi) Olga Bezsmertna, Andrea Carroll, Rachel Frenkel, Bongiwe Nakani; Wolfgang Bankl, Rafael Fingerlos, Peter Kellner, Pavel Kolgatin, Michael Laurenz, Herbert Lippert, Herwig Pecoraro, Paolo Rumetz, Jinxu Xiahou, Orhan Yildiz

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FESTIVAL PREMIERE

DIE FRAU OHNE SCHATTEN
Musik: Richard Strauss | Text: Hugo von Hofmannsthal

Im Haus am Ring wurden nicht allzu viele bedeutende Meisterwerke zur Uraufführung gebracht. Richard Strauss’ und Hugo von Hofmannsthals vierte gemeinsame Oper Die Frau ohne Schatten bildet aber eine der diesbezüglich wenigen Ausnahmen: Am 10. Oktober 1919 erblickte das Werk, das Strauss „als die letzte romantische Oper“ ansah, an der Wiener Staatsoper das Licht der Welt und gehört seither zum fixen Bestandteil der internationalen Spielpläne. Schon während der gemeinsamen Arbeit schwärmte der Komponist vom Libretto: „Unglaublich edel, großartig, reif und interessant, mit prachtvollen dramatischen, sittlichen Problemen, herrliche szenische Vorgänge.“ Musikalisch und musikdramaturgisch griff Strauss Ideen von Richard Wagner auf und führte sie in seinem Sinne weiter. Hinsichtlich des zaubermärchenhaften Ambientes und der Prüfungen, die den Helden auferlegt sind, stand hingegen Mozarts Zauberflöte Patin.

Seit der Uraufführung hat Die Frau ohne Schatten eine reiche Aufführungsgeschichte erlebt und gilt als einer der besonderen Höhepunkte des Wiener und internationalen Musiktheaters.

Besetzung:
Dirigent: Christian Thielemann |
Regie: Vincent Huguet
Bühnenbild: Aurélie Maestre |
Kostüme: Clémence Pernoud
Licht: Bertrand Couderc |
Dramaturgie: Louis Geisler |
Chorleitung: Thomas Lang

Der Kaiser……………. Stephen Gould
Die Kaiserin………….. Camilla Nylund
Die Amme…………… Evelyn Herlitzius
Geisterbote…………… Sebastian Holecek
Barak, der Färber…….. Wolfgang Koch
Sein Weib, die Färberin… Nina Stemme

Reprisen: 30. Mai, 2., 6., 10. Juni 2019

Orchester der Wiener Staatsoper | Bühnenorchester der Wiener Staatsoper Chor der Wiener Staatsoper

Die Premiere am 25. Mai 2019 wird live auf Radio Ö1 (+ EBU) ausgestrahlt sowie mit WIENER STAATSOPER live at home übertragen.

Die Premiere sowie alle Folgevorstellungen werden zudem im Rahmen von „Oper live am Platz“ live auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen.

Einführungsmatinee: Sonntag, 12. Mai 2019, 11.00 Uhr
Mit Mitwirkenden der Premiere, Moderation: Dr. Andreas Láng und Dr. Oliver Láng

JUBILÄUMSKONZERT VOR DER OPER
Sonntag, 26. Mai 2019 – 20.30 Uhr, Herbert von Karajan-Platz / Opernring – freier Zugang
Ein Fest für alle: Am 26. Mai 2019 tritt die Wiener Staatsoper hinaus auf den Herbert von Karajan-Platz und wird gemeinsam mit Ensemblesängerinnen und -sängern, internationalen Gastsolistinnen und -solisten, dem Orchester und dem Chor der Wiener Staatsoper unter der musikalischen Leitung von Marco Armiliato den öffentlichen Raum rund um das Staatsoperngebäude (die Ringstraße wird rund um die Oper gesperrt) auf unkonventionelle Weise bespielen. Präsentiert wird ein Programm quer durch die Opernliteratur. Das Konzert ist frei für alle Besucherinnen und Besucher zugänglich.

Das Programm und weitere Aktivitäten morgen an dieser Stelle!

Wien, Musikhauptstadt Europas
150 Jahre Wiener Staatsoper Jubiläumsfest

Die Wiener Staatsoper wird 150! Am 25. Mai 1869 wurde sie mit Mozarts „Don Giovanni“ feirlich eingeweiht. Anlässlich dieses Jubiläums findet am 26. Mai eine große Gala auf dem Platz vor der Oper statt. Gemeinsam mit dem Staatsopernorchester, dem Bühnenorchester sowie dem Staatschor geben illustre Sänger verschiedenste Arien zum Besten. ARTE nimmt den Zuschauer mit auf ein eher unkonventionelles Konzert – Überraschungen iinklusive!
Durch den Abend führt Annette Gerlach. 



Sonntag, 26.05.2019 um 20.30 Uhr sowie auf arte.tv

INFOS zum Jubiläumskonzert

https://www.stp-konkret.at/freizeit/4568/live-uebertragung-aus-der-staatsoper/lesen.htm 
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BETRIFFT: WIENER STAATSOPER/ STEHPLATZ. OFFENER BRIEF AN DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG

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An die WIENER STAATSOPER Gesellschaft m.b. H.                                                                 Perchtoldsdorf, im  Mai 2019
c/o Herrn Thomas W. Platzer
A-1010 Wien, Opernring 2

Sehr geehrter Herr Platzer!

1) Zum 150 Jahr- Jubiläum der Wiener Staatsoper wurde den Stamm- Stehplatzbesuchern die sogenannte Stehplatzberechtigungskarte „sang- und klang“-los entzogen. Der Grund dafür ist nicht bekannt. Sie wurde als Ausdruck der Wertschätzung für langjährige Treue zum Haus gesehen, und es tut weh, diesen Bonus zu verlieren. Die persönliche Benachrichtigung ehrt uns, ändert aber nichts daran, dass wir vor vollendete Tatsachen gestellt wurden.

2) Mit dem Ansatz, ein festgelegtes Kontingent an Stehplatzkarten in den Vorverkauf zu geben, ist noch nicht garantiert, dass man für prominent besetzte Vorstellungen auch weiterhin eine Stehplatzkarte bekommt.

3) Grundsätzlich positiv wird gesehen, dass die Touristenflut eingedämmt werden soll und gleichzeitig eine Möglichkeit gesucht wurde, das volle Ausmaß der Preiserhöhung vom Stammpublikum abzuwenden.

4) Ausweiskontrollen beim Besuch kultureller Einrichtungen haben prinzipiell einen ideologisch höchst unangenehmen Beigeschmack.

5) Unser Vorschlag liegt darin, wie in anderen Häusern bereits möglich, ein Vorkaufsrecht für das Stammpublikum anzubieten. Bei Erwerb der jährlichen Mitgliedschaft (z. B. durch den Kauf der eventuell so genannten „COSTANZA CARD“), hat man die Möglichkeit eine Woche vor offiziellem Verkaufsbeginn Karten zu kaufen. (z.B. Ende Jänner für den gesamten März)

6) Standing Ovations am „Steh“ für die kommenden 150 Jahre wären damit garantiert.

Mit freundlichen Grüßen
Eva Posch pos.e@gmx.at
Mag. Jutta Stehmann  jutta@stehmann.at

Für alle Unterzeichneten (zahlreiche Unterschriften )
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TIROLER FESTSPIELE ERL: MICHAEL GÜTTLER DIRIGIERT „GUILLAUME TELL“

 Michael Güttler wurde eingeladen, „Wilhelm Tell“ im Sommer zu dirigieren: 

https://www.tiroler-festspiele.at/guillaume-tell

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„Guillaume Tell“. Foto: Xiomara Bender/ Festspiele Erl (Produktion aus 2016)

GIOACCHINO ROSSINI
Guillaume Tell
Sa 13. Juli 2019, 18 Uhr

(WA-Premiere in französischer Sprache)

​Orchester und Chorakademie der Tiroler Festspiele Erl

​Musikalische Leitung Michael Güttler
Produktion Furore di Montegral
Bühne Alfredo Troisi
Kostüme Lenka Radecky
Choreographie Katharina Glas

​€ 150,- / € 120 ,- / 90,-
TICKETS

Nachstehend eine kurze „Nachbereitung“ seines Erl-Dirigats zu Ostern dieses Jahres

https://www.facebook.com/TirolerFestspieleErl/videos/663616154091135/

https://www.facebook.com/TirolerFestspieleErl/videos/567215107101168/

https://www.tiroltoday.at/beitrag/festspiele-erl-parsifal/?fbclid=IwAR3D5H22zNnVqo9CFOHBLJf6FWxBmQb4szK7AcfkmjfcK9Ct1K0NIRYwsmA

 https://onlinemerker.com/erl-tiroler-festspiele-parsifal-i…/

„Dass diese Wiederaufnahme zu einem bejubelten Publikumserfolg wurde, lag mehr noch an der musikalischen Wiedergabe. ….. Man konnte Michael Güttler gewinnen, einen souveränen ?gewusst-Wie“-Gestalter, der durch oftmaliges, spektakuläres Einspringen, z.B. für Valery Gergiev, Furore machte. Er nützte den Bayreuth-Effekt des verdeckten Orchesters perfekt, bereitete den Sänger/innen auf der Bühne einen Klangteppich vom Allerfeinsten.

Schon das As-Dur-Vorspiel strömte in sanftem Legato und zerfiel nicht in seine Bestandteile, wie man das schon oft erlebt hatte, wenn die Wagnersche Tempobezeichnung Sehr langsam bis zur Stillstandnähe überdehnt wurde. Güttler war überwiegend zügig unterwegs, ließ die Musik aber natürlich atmen, setzte die Motive klar und bestimmt, ohne ihnen zu viel schwergewichtige Markigkeit zu verleihen. Herrlich transparent das Klangbild, an den ?richtigen Stellen“ mit kammermusikalischer Delikatesse und impressionistischer Farbigkeit, welche Wagners direkte Vorläuferschaft für Debussy beglaubigte. Die Steigerungen wurden dann tatsächlich als solche empfunden und nicht als bloße Lautstärke-Exzesse.

Exzellent an diesem Abend das Orchester der Tiroler Festspiele Erl. Nicht immer spielen die Hörner im ?Parsifal“ so unfallfrei (auch Weltklasseorchester nicht!), überhaupt alle Holz- und Blechbläser, sie spielten aus einem Guss. Von schlanker ?Klangflächigkeit“, im Klingsor-Akt mit spannender Nervigkeit, die Streicher. Die phänomenale Akustik im Festspielhaus tat das Ihre, dass man an diesem Abend wieder einmal das Suchtpotenzial dieses Wagnerschen Opus summum besonders spürte.“
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WIEN/ Theater in der Josefstadt: „MAGIC AFTERNOON“ von Wolfgang Bauer. Fotos aus der Premiere (9.5.2019)

ZUR FOTOGALERIE (etwa 50 Fotos von Barbara Zeininger)

 


Gioia Osthoff, Matthias Franz Stein. Copyright: Barbara Zeininger


Gioia Osthoff, Matthias Franz Stein, Pola Lia Schulten. Copyright: Barbara Zeininger


Igor Karbus, Gioia Osthoff, Matthias Franz Stein, Pola Lia Schulten. Copyright: Barbara Zeininger


Matthias Franz Stein, Igor Karbus. Copyright: Barbara Zeininger


Igor Karbus, Anna Laimanee. Copyright: Barbara Zeininger.
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WIENER VOLKSOPERNFREUNDE: VERANSTALTUNGEN IM MAI / JUNI

MAI:
Freitag, 10.5.: Soirée der Wiener Volksopernfreunde mit Überraschungsgast (aktueller Papageno!!!), Café Schopenhauer, Staudgasse 1, 1180 Wien, Beginn: 16:30 Uhr

Sonntag, 19.5.: Künstlerporträt mit KS Renate Holm, Matinée 11:00 Uhr, Gesellschaft für Musiktheater, Türkenstraße 19, 1090 Wien
(mit zahlreichen musikalischen Einspielungen!)
Gesellschaft für Musiktheater, Türkenstraße 19, 1090 Wien
Große Stiege links – Lift (Ausstieg 2); Karten: € 15.- (Mitglieder), € 25.- (Nicht-Mitglieder), € 25.- gilt dann als Eintritt für alle Monats-Veranstaltungen der Gesellschaft für Musiktheater)
Kartenreservierung: Tel: (01) 317 06 99 – 0; Fax: 310 82 92 – 3;
e-mail: musiktheater@iti-arte.at oder volksopernfreunde@outlook.com

JUNI:
Sonntag, 2.6.: Frühlingskonzert im Lehár-Schlössel, Hackhofergasse 18, 1190 Wien, Beginn: 18:00 Uhr
Mit Solisten der Volksoper Wien (Alexandre Beuchat, Manuela Leonhardsberger, Claudia Goebel u.a.) Musikalische Leitung: Felix Lemke
Karten: € 20.- (Mitglieder), € 23.- (Nicht-Mitglieder)

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SCHLOSSFESTSPIELE LANGENLOIS: DIE CSARDASFÜRSTIN (ab 25. JULI)

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DIE CSARDASFÜRSTIN von Emmerich Kálmán ist ein musikalisch mitreißender Evergreen, der ab 25. Juli bei den Schlossfestspielen Langenlois auf Schloss Haindorf zu sehen sein wird.

Regie führt wieder Rudolf Frey, der hier bereits vor zwei Jahren mit seiner Inszenierung von Lehárs „Die Lustige Witwe“ begeistert hat.

Diese Saison wird die siebte und letzte von Intendant Andreas Stoehr sein, der erneut für die musikalische Leitung verantwortlich zeichnen wird. Der 56-jährige Wiener wird sich danach vermehrt seiner internationalen Dirigententätigkeit widmen.

Ob der Geschichte einer nicht standesgemäßen Liebe zwischen der feurigen Varietésängerin Sylva Varescu alias „die Csárdásfürstin“ (Netta Or) und dem jungen Fürsten Edwin (Franz Gürtelschmid) nach etlichen Enttäuschungen und groben Missverständnissen zu guter Letzt doch noch ein Happyend beschieden ist? Die Aufführung wird es Ihnen verraten.

Termine und weitere Infos:  www.schlossfestspiele.at.
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WIEN: SOLISTEN DES WIENER KAMMERORCHESTERS IN DER MINORITENKIRCHE

Solisten des Wiener KammerOrchesters
Minoritenkirche

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Mit den Konzerten in der Wiener Minoritenkirche setzt das Wiener KammerOrchester einen wichtigen Akzent in der eigenen Stadt. Die Spieltradition des renommierten Ensembles ist somit nicht nur im Konzertsaal, sondern auch in einer der bedeutenden Kirchen Wiens zu hören. Das Wiener KammerOrchester versteht sich nicht als kleines Symphonieorchester, obwohl es in den großen Sälen der Welt mit bis zu 60 Musikern auftritt. Es versteht sich als großes Streichquartett. Mit dieser Geisteshaltung gestaltet es seine Musik. Und genau dieser Ursprung, der den Stil und das Verständnis der gespielten Werke ausmacht, wird bei den Konzerten in der Minoritenkirche in Reinkultur greifbar. 
Höchstes Niveau, reduziert auf das Wesentliche. 
Hier erfüllt das Wiener KammerOrchester seinen Kulturauftrag ein weiteres Mal. 
Weit ab von Alltäglichem und Belanglosem.

Joseph Haydn
Streichquartett in B-Dur, „Sonnenaufgang“, Op. 76/4, Hob: III 78 | Quartett
I. Allegro

Tommaso Albinoni
Violinkonzert Op. 9, Nr. 7 | Quartett & Solo Violine
III. Allegro

Joseph Haydn
Streichquartett in B-Dur, „Sonnenaufgang“, Op. 76/4, Hob: III 78 | Quartett
III. Menuett: Allegro

Wolfgang Amadeus Mozart
Divertimento in B-Dur, KV 138 | Quartett
II. Andante

Wolfgang Amadeus Mozart
Adagio für Violine und Streicher KV 261 | Quartett & Solo Violine

Felix Mendelssohn-Bartholdy
Streichquartett Nr. 4 in e-Moll, Op. 44 Nr. 2 | Quartett
II. Scherzo: Allegro di molto

Antonio Vivaldi
Sommer (Vier Jahreszeiten), Op. 8, RV 269 | Quartett & Solo Violine

Joseph Haydn
„Kaiserquartett“ in C-Dur, Hob. III: 77 | Quartett
II. Poco adagio: Cantabile

Jules Massenet
Meditation aus der Oper „Thais“ | Quartett & Solo Violine

Aufführungen

Sa, 11.05.2019 19:30 Minoritenkirche
Sa, 18.05.2019 19:30 Minoritenkirche
Do, 30.05.2019 19:30 Minoritenkirche
Sa, 01.06.2019 19:30 Minoritenkirche
Fr, 07.06.2019 19:30 Minoritenkirche
Sa, 08.06.2019 19:30 Minoritenkirche
Fr, 21.06.2019 19:30 Minoritenkirche
Sa, 22.06.2019 19:30 Minoritenkirche
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